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Hier sind Infos zu Worldmusic CDs, die im Jahr 2015 veröffentlicht worden sind. Hier stehen u. a. Infos zu den Alben “Muchachita” von WAYNA PICCHU, “Chinita Princess” von KIM CHIU “Zvezde Granda” von MIRZA SELIMOVIC aus Serbien, “Animus Jocandi” von PROJETO MACACO, “Dreaming In Sanskrit” von MARTI NIKKO & DJ DREZ und zu den Sampler-CDs “Rough Guide To Psychedelic India” und “Najveci Hitovi”. Weitere CDs findest Du im Verzeichnis “Worldmusic CDs”.

Worldmusic 2015

Worldmusic CDs

Gesamtübersicht

Startseite

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WAYNA PICCHU “MUCHACHITA”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Waynu Picchu - Muchachita Vol 11 mc

TRACKLISTING:

01.  Tinka De La Luz
02.  Machu Picchu
03.  Muchachita
04.  El Duende
05.  Oh Naturaleza
06.  Piedra Del Sol
07.  Gitana
08.  Anoche
09.  Baila Canta
10.  Mis Huellas
11.  Solo Solo
12.  Lorito Casanova
13.  Ven A Mi

LATIN FOLK & ROCK

Für Fans von:  Abuela Coca - Macaco - Los Karkik’s - Jefferson’s Yard

DEUTSCHLAND

<Die Finger weg> war einer der Sprüche, der jedem entgegenschallte, wenn er sich die CD auf der Rezensierschlachtplatte – wie wir humorvoll den Tisch bezeichnen, auf dem eingegangene Promos herumliegen und auf ihren Einsatz warten – krallen wollte. <Die hört der Chef!> war der allgemeine Tenor. Ich fühle mich zuständig für die ungewöhnlichen Sachen, weil ich halt nun mal der Älteste im Boot bin und mich schon wirklich mit den obskursten Sachen auseinandergesetzt habe in meiner mittlerweile über 35jährigen Musikbesprechungskarriere. Mit der vorliegenden CD wird es allerdings nicht ganz so ungewöhnlich. <Das klingt aber schön fröhlich> meint die Cleaning Lady (Reinigungsfrau), als sie gerade durch den Raum saugt und keine Chance gegen die Musik hat, die mit dröhnendem Lärm (so soll es sein!) den Staubsauger übertönt.

WAYNA PICCHU sind eine 6köpfige multikulturelle Rock/Folklore/Pop/Worldmusic-Band, die von den beiden Brüdern Santos und Ruben Salinas gegründet worden ist. „Muchachita“ heisst die CD und bereits der erste auf einer autochthoner Charango gespielte Akkord entlockt mir ein überraschtes „Ouhh!“  - „El Condor Pasa“ (Simon & Garfunkel) lässt herzlichst grüssen, aber dann geht’s gleich weiter mit lebhaftem und rhythmisch gut passendem Flötengedudel, einem Walking Bass Lauf, der schön durch die Harmonien wandert und zur Mitte gesellt sich sogar ein elektrisches Gitarrensolo hinzu. Wenn ich etwas hasse, dann ist es dieser artifizielle Fußgängerzonen-Inko-Musik-Mix, der oft von verkleideten Indianern dargeboten wird, um vorüber hastenden Stadtmenschen etwas vom authentischen Flair einer vergangenen oder fernen Kultur zu vermitteln und diesen Eindruck habe ich hier von Anfang an nicht!

Beim zweiten Stück wird’s sogar noch besser. Rockige Klänge mit einem dezenten Offbeat unterlegt, ohrwurmträchtige „Heya-Heya-Hey“-Gesänge schieben das Tempo voran, ein guter Sänger, der mich leicht – was Ausdruck und Intensität betrifft – an die grossartige Sängerin Lila Downs erinnert – muss wohl auch an der Sprache liegen. „Machu Picchu“ heißt der tolle Song – eine liebevolle Hommage an die 1914 im peruanischen Dschungel entdeckte legendäre Inkafestung. Zeitgenössische Pop Musik VS traditionelle Folklore aus Südamerika – selten habe ich es so gut passend gehört wie in diesem Song.

Der Titelsong „Muchachita“ ist Party-Latin-Salsa pur – wer sich für die Musik von „Oscar Leon“ oder „Tito Puento“ interessiert, dem gefällt das Stück auf jeden Fall. Hier gibt es als besondere Essenz ein tolles Panflötensolo, das absolut nicht kitschig klingt. Stark auch die von HANNES SCHWEIGER gespielten Timbales! Romantisches Rumba-Flair gibt es in „El Duende“, das im Vorübergehen – sicherlich den Geigen geschuldet - auch etwas die Stilrichtung Celtic Folk streift. In „OH Naturaleza“ treffen sich traditionelle Melodien und Rhythmen mit Vögelgewzitscher und aufkommenden Donnerwolken. Mit „Piedra Del Sol“ folgt das nächste Highlight auf dem Fusse, das Stück erinnert mich etwas an den typischen Tanz vor Ort, den „Danza de las tijeras“, bei dem während Feierlichkeiten die Tänzer durch den Ort laufen und dabei von einem gemischten Orchester begleitet werden.

Der Rest besteht aus einem abwechslungsreichen Mix: Mit „Gitana“ wird die „Gypsy-Pop-Kings“ Schublade aufgezogen – Salsa (den hat die Band wirklich gut drauf) gibt’s noch mal in „Anoche“, das gutgelaunte „Baila Canta“ wird seinem Titel gerecht (Tanzen, Singen), „Solo Solo“ schielt leicht in Richtung „Lambada“ und karibischem „Zouk“, ein Gitarrensolo unterstreicht die zeitgenössische Ausrichtung. Und was fehlt? Die Musikrichtung, die dort nicht unbedingt ihren Ursprung hat, aber die vor allem in südamerikanischen Ländern überaus beliebt ist! Der Reggae „Ven A Mi“ unterstreicht ein letztes Mal die virtuose Darbietung der exzellenten Musiker!

FAZIT: Supertolles Worldmusic-Pop-Rock-Album, das allen Ansprüchen gerecht wird: Liebhaber moderner Pop Musik, die ab und zu mal einen Blick über den Tellerrand wagen, werden großen Spass haben an „Muchachita“. Ich kann mir lebhaft vorstellen, welche Party abgeht, wenn diese Band ihren Zuschauern im Konzert einheizt. Über Konzerttermine halten wir Euch natürlich auf dem Laufenden!

VÖ: 28.08.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.wayna-picchu.de & https://www.youtube.com/user/lospablitos

TOURDATEN

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KIM CHIU “CHINITA PRINCESS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

KUSCHEL POP

Für Fans von: Kylie Minogue - Britney Spears - Kristinia DeBarge

PHILIPPINEN

Die Schauspielerin KIM CHIU hat sich durch eine Rolle in der TV-Soap „Sana Maulit Muli“ in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Darstellerinnen auf den Philippinen gemausert und nach zwei Mini-Alben war Zeit für das Longplay Debüt der 25jährigen. 12 Tracks gibt es auf „Chinita Princess“, die Hälfte davon in alternativen instrumentalen Karaoke-tauglichen Versionen. Karaoke ist in den asiatischen Ländern immer noch eine der meist praktizierten öffentlichen Freizeitbeschäftigungen. Wer auf leichtfüssigen Kuschel Pop steht, dürfte an den fremdländisch klingenden Liedern der Sängerin gefallen finden. Die CD gibt es hierzulande als teuren Import, digital ist das Album in Online-Portalen verfügbar, so bei amazon.de für 8,99 Euro. Anspieltipps sind der Single Hit „Mr. Right“, “Darating Din” und das dance-poppige „Say We Don’t Care“.

Kim Chiu - Chinita Princess

VÖ: 27.04.15

Verfügbar: CD (Import) & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label -Profil: http://starmagic.abs-cbn.com/talents/profile/kim--chiu.html   

TOURDATEN

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Various Artists “ROUGH GUIDE TO PSYCHEDELIC INDIA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIA TRANCE

Für Fans der Sampler: Psychedelic Salsa - African Rare Groove

SAMPLER

Die Reihe „Rough Guide To The World Of“ gibt es seit 1994 – die hochwertige CD wird immer begleitet mit einem Büchlein, in dem Fans Informationen zur musikalischen Weiterbildung finden. Zu Beginn des Jahres gibt es wieder interessante Sampler für Alle, die tiefer in die psychedelische Materie der 60er und 70er eintauchen möchten. Auch in Indien wurde fest herumexperimentiert, in dem man rockige elektronische Elemente mit traditioneller Folklore kombinierte – „Rough Guide To Psychedelic India“ nimmt mit auf einen flirrenden Trip durch das frühe Bollywood mit schrill klingenden Flöten, schnarrenden Sitars, mysteriösen Gamelan-Halleffekten, Tabla-Perkussionsorgien und nebligen Moog-Synthesizer-Schwaden – alles schön verpackt im authentischen Retro-60ies Sound! Highlight: “Dancing Drums” von ANANDA SHANKAR!

Various Artists - The Rough Guide To Psychedelic India

VÖ: 27.01.15

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.worldmusic.net/store/item/RGNET1332/

TRACKLISTING

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MIRZA SELIMOVIC “ZVEZDE GRANDA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

TURBO POP

Für Fans von: Aco Pejović  - Željko Šašić - Daniel Đokić

SERBIEN

Auch in Serbien gibt es diverse Casting Shows. “Zvezde Granda” ist eine davon, der Nachwuchswettbewerb wird seit 8 Jahren regelmässig vom grössten Label des Landes veranstaltet - die neue Runde befindet sich gerade in der entscheidenden Live Phase und wer mal gucken möchte, wer sich in diesem Jahr der fachkundigen und Sängern und Musikern bestehenden Jury und dem Publikum stellt, klickt auf diesen folgenden Link: http://www.zvezdegranda.net - im letzten Sommer hieß der Gewinner MIRZA SELIMOVIC, der zu Beginn des Jahres sein Debüt veröffentlicht hat. Den Löwenanteil der 8 Songs hat der Komponist Dragan Brajvoic Braja geschrieben, am besten gefallen mir das volkstümliche “Gdje Smo Sada Mi” und die Ballade “Nema Srecnog Kraja”.

Mirza Selimovic - Zvezde Granda

VÖ: 24.01.15

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://www.youtube.com/channel/UCY6O4zWpwBH_iOeWodfBUPg

TRACKLISTING

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PROJETO MACACO “ANIMUS JOCANDI”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

FUNK ROCK

Für Fans von: RCHP - Bad Brains - Living Colour - Green Jelly

BRASILIEN

Die gepflegten Töne eines mit Roundwound Saiten ausgestatteten Basses sind das Erste, das auffällt. Danach gibt’s elektrische Rock Gitarren, ein zackig hackendes Schlagzeug und jede Menge funky Riffs. PROJETO MACACO sind eine Band aus Brasilien, die ihrem großen Vorbild – den Red Hot Chili Peppers – nacheifern und deren Musik mit nationaler Axé Musik, einem Gemisch aus traditionellen Liedern und elektronisch angehauchtem Pop, verbinden. Dazwischen sind wie im “Sexo Vende” ein paar markante Glam Rock Metal Riffs zu hören und sogar gelegentlich streuen die 4 crazy Boys wie in “Holandesa” den einen oder anderen Hip Hop Groove mit ein. „Animus Jocandi“ ist Studio Album # 3, Highlights sind “Maruipe”, “Naked Land” und “Senhorita”, in der Banda spielen Thiago Corteletti (Vocals), Ricardo Mechica (Bass), Gustavo Rubia (Gitarre) und Felipe Karlos (Drums)

Projeto Macaco - Animus Jocandi

VÖ: 24.02.15

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.projetomacaco.com/  &  https://soundcloud.com/projetomacacooficial

TRACKLISTING

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Verschiedene Interpreten “NAJVECI HITOVI 1”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

TURBO FOLK

Für Fans von Musik aus: Serbien - Kroatien - Bosnien - Bulgarien

SERBIEN

Alle paar Monate gibt es vom grössten serbischen Musik Label „Grand Production“ einen neuen Sampler mit neuen und aktuellen Hits der national erfolgreichsten Pop, Turbo Folk und Volksmusikanten und Interpret(inn)en. „Najveci Hitovi 1“ ist die erste Ausgabe des noch jungen Jahres 2015 und die liegt sogar der Februar-Ausgabe des Lifestyle-Magazins „Grand Revija“ bei, Dr. Music hat sich 5 Exemplare gesichert und bietet diese zur Verlosung an – wer Interesse hat an Musik aus dem ehemaligen jugoslawischen Land, dieses Mal gibt es einen Rückblick auf die erfolgreichsten von Frauen gesungenen Hits der letzten 20 Jahre (LEPA BRENA, ILDA SAULIC, INDIRA, MINA KOSTIC u.v.a.) – von Disco-Pop, Narodna und sogar zum kultigen Kolo ist alles dabei – wer eine der 5 CDs haben möchte - schnell schreiben an verlosung@music-newsletter.de – solange Vorrat reicht! Aktuelle Info: Alle CDs sind weg!

Various Artists - Grand Najveci Hitovi

VÖ: 01.02.15

Verfügbar: CD

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des serbischen Labels: http://grand.rs & https://twitter.com/grandrevija

TOURDATEN

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MARTI NIKKO & DJ DREZ “DREAMING IN SANSKRIT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

WORLD LOUNGE

Für Fans von:  Gotan Project - Dissidenten - Blue Asia

USA (KALIFORNIEN)

Der Mix aus indischer Raga-Folklore und elektronischem Chillout hört sich an wie eine Aneinanderreihung von konstruierten Ideen, ohne organisch gewachsen zu sein, wie es normalerweise im Übungsraum bei einer Session passiert. Der langweilige Auftakt „Om Mani Padme Hum“ schleppt sich müde seinem Ende entgegen, die Sitar ist zwar allgegenwärtig präsent, scheint sich trotzdem in einem anderen Universum zu bewegen als Sängerin MARTI NIKKO, die ihre Texte so leidenschaftslos herunterbetet wie die Nachrichtensprecherin der ARD-Tagesschau. Die wenigen Male, in denen dieser World Lounge Cocktail aus künstlichen Verhaltensmustenr ausbricht, ist der Dub-Reggae „Maha Devi“ – normaler Weise gefällt mir die Musik von Steven Bradley aka DJ DREZ gut, aber mit der Integration der Vokalistin hat er sich dieses Mal keinen Gefallen getan.

Marti Nikko DJ Drez - Dreaming In Sanskrit

VÖ: 17.02.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/djdrez  &  http://djdrez.com  &  http://martinikko.com

TOURDATEN

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MARTA CASAS “SONIANDO”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Anna Valdeneu - Paloma Berganza - Victzoria Abril

SPANIEN

Vocal Jazz aus südlichen Ländern hat hierzulande nicht die Bedeutung wie sie englischsprachigen Künstlern zuteil wird, eine der neuen interessanten Sängerinnen ist die in Barcelona geborene MARTA CASAS, die im Teenageralter Gitarre lernte und Folklorelieder sang, während des Studiums an der Universität die Jazz Vokalistin und Pädagogin Viv Manning kennen lernte und dadurch geprägt wurde, was die musikalische Ausrichtung betraf. Das Debüt Studio Album „Soniando“ verbindet traditionelle Folklore mit modernem Jazz,. die 9 Songs bestechen durch exzellente Produktion, die Spanierin zieht sämtliche Register von gefühlvoll verzierten Vibratos bis hin zu luftig flatterndem Scat-Gesang. Die Highlights: Das kraftvoll gesungene „La Luna“, „La Dama D’Arago“ gefällt vor allem Modern Jazz Fans und „Las Aguilas De Aragon“ ist eine wundervolle mediterrane Midtempo-Ballade.

Marta Casas - Soniando

VÖ: 10.02.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.martacasas.comhttps://soundcloud.com/marta-casas-mairal

TOURDATEN

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JAMARAM & ACOUSTIC NIGHT ALL STAR “HEAVY HEAVY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jamaram Acoustic Night All Star - Heavy Heavy

01.  Rumurika
02.  I’m Ready
03.  Why
04.  Zoo
05.  Free
06.  Uripi
07.  Garayi
08.  Go Away
09.  Missing Is You
10.  Miles Away
11.  Moto Fire
12.  Winey Winey
13.  Ndikakutarisa
14.  Mwanagu Mharadzi
15.  Chirimo
16.  Chigondora

Label: Soulfire Artists

WORLD CROSSOVER

Für Fans von: Chupacabras - Äl Jawala - Wally Warning - Osumare

DEUTSCHLAND

Eine der beliebtesten Bands Deutschland meldet sich zurück mit neuem Album. JAMARAM kommen aus dem Münchener Raum, es gibt die Gruppe seit Anfang der 00er Jahre, in der Formation spielen herausragende Musiker wie der Songwriter SAMUEL HOPF, der zuletzt auch ein starkes Solo Album veröffentlicht hat und oft sogar als Opening Act vor dem Hauptprogramm auf der Bühne steht. Wer bisherige Veröffentlichungen der Gruppe kennt, den wird der Album-Auftakt „Rumurika“ zunächst überraschen – das ist nicht der  übliche energetische Reggae Crossover, sondern das sind akustische gefühlvolle Töne, die ich ähnlich sonst beim Fado oder südamerikanischen Liedern gehört habe – JAMARAM haben sich mit afrikanischen Musikern, die sie vor geraumer Zeit bei diversen Konzerten und Anlässen kennengelernt haben, zusammengetan und diese Musiker firmieren hier unter der Bezeichnung ACOUSTIC NIGHT ALL STAR. Gemeinsam hat man sich ins Studio begeben, um ein wahres Meisterwerk einzuspielen, aber der Reihe nach. Dem eben beschriebenen Auftakt folgt der Roots Reggae „I’m Ready“, den ich als humorvolle Version des Harry Belafonte-Klassikers “Banana Boat Song” empfinde.

Die Tanzfläche ist hiermit definitiv eröffnet. Die gute Laune setzt sich fort mit dem souligen „Why“ – ein superfeiner Ausflug in die Philly-Soul-Aera der 70er - der Sänger mit wundervollem Crisp in der Stimme – richtig schön sweetsoulig - megageil! Ein schönes Saxophonsolo gibt es auch von HANNES BEBLO. Die Mannschaft um Chef TOM LUGO habe ich schon immer in Erinnerung als eine der vielseitigsten Bands Deutschlands, auf dem neuen Album toppen sie sich selbst: „Zoo“ ist ein swingender Latin-Charleston-Boogaloo – passt  mit seinen 188 bpm gut in die aktuelle Retro-Electro-Swing-Schiene (spontan entfährt mir ein turbo-folkiges „Opa!“).Opa!

Gefühlvolles afrikanisches Ambiente gibt es mit „Free“ und “Uripi“ - super arrangierte Backing Vocals unterstützen den Gesang von PRAYERSOUL, die Djembes, Mbiras, akustische Gitarren und Xylophon-Sounds umschwirren den Hörer gleich dem wohligen Summen eines gut gelaunten Bienenschwarms. „Garayi“ begeistert mit starken Afro-Beat-Bläsersätzen und mittlerweile sind die Klänge der beiden Formationen verschmolzen zur exzellenten Symbiose aus traditioneller Folklore und zeitgenössischen Elementen. Einen Hauch Vocal Jazz gibt es im Uptempo-Crossover-Pop-Reggae „Go Away“. Dazu kommt ein mitreissender Refrain mit superb arrangierten Bläsern und einem zum Latin-Salsa anschwellenden Höhepunkt.

Weitere Highlights des Albums: Der JuJu-Funk „Moto Fire“ nimmt den Zuhörer auf eine Reise in die psychedelischen 70er, als Musiker wie „Fela Anikulapo Kuti“ oder “King Sunny Ade” auf dem schwarzen Kontinent unterwegs gewesen sind. Der karibische „Zouk“erguss “Winey Winey” lässt nichts anderes zu als Abtanzen – was für eine geile Stimmung muss da im Studio bei den Aufnahmen vorgeherrscht haben! Wie genial sich beide Kulturen miteinander vermischen, ist gut zu hören im Fado-Latino-Rocker „Mwanagu Mharadzi“, in dem ich mich beim genüsslichen Kora-Spiel von DJAKALI KONE am liebsten vor Begeisterung auf den Teppich schmeissen möchte, als plötzlich in der Mitte des Stücks ein Reggae aufblitzt, um zum Ende des Songs wieder mit traditionellen Melodien zu verschmelzen, das tolle „Chirimo“ überrascht mit romantischem Bollywood-Flair. Die grossartige CD wird beschlossen mit den sommerlich-fröhlichen Tönen von “Chigondora”.

FAZIT: Ohne zu übertreiben - „Heavy Heavy“ ist trotz hochkarätiger Vorgänger das bisher beste Album von JAMARAM! 16 zeitlose Klassiker, ein bunter Mix aus weltmusikalischer Brillanz und poprockiger Unbekümmertheit und trotz allem Anspruch gespickt mit eingängigen (Worthülse!) Melodien, die sich ziemlich schnell manifestieren im Kopf – gäbe es die Grammy-Verleihung auch in Deutschland – JAMARAM wären mit diesem Album sicherlich einer der Anwärter auf den Titel „Album des Jahres“.

VÖ: 13.03.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://jamaram.de & https://www.youtube.com/user/JamaramBand

TOURDATEN

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MAJID KHARATHA “DARAM MIRAM”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Majid Kharatha - Daram Miram

TRACKLISTING:

01.  Daram Miram
02.  Bebakhsh
03.  Delshekaste
04.  Lajbazi
05.  Adat
06.  Baroon
07.  Bachegi
08.  Madar
09.  Narahat

Label: Avang Music
Web: www.avang.com/

PERSISCHER POP

Für Fans von: Farzad Farzin - Shervin Najafian - Mohsen Yeganeh

IRAN

MAJID KHARATHA ist der „Chris DeBurgh“ der arabischen Länder. Der Sänger aus Teheran praktiziert seine Lieder als eine Kombi aus romantischem Kuschelpop und schwermütiger orientaler Balladeske. Tolle Stimme – superfeine Orchestrierung – seine Songs nimmt er teils mit synthetischem Synthie-Klangwänden, teils mit komplettem Sinfonieorchester auf. Die Arrangements in Songs wie „Delshekaste“ und „“Bebakhsh“ erinnern mich teilweise– auch der exzellent gespielten Gitarre geschuldet – an die Musik des Jazz-Gitarristen „Al Di Meola“ und dessen Früh80er Alben „Electric Renedevouz“, als der US Musiker verstärkt in die mystische Orientalik abtauchte. „Daram Miram“ ist keines der üblichen Power-Dance-Pop aus dem nahen Osten, wie man sie sonst kennt, sondern ein feingestricktes Meisterwerk aus komplexen Melodiebögen und verschnörkelter Rhythmik. Musikfans, die neu eintauchen möchten in die umfangreiche Szenerie der arabischen Musikszene, empfehle ich den Liedern Zeit zu geben, denn meistens erkennt man die Schönheit und Grazilität der komplex strukturierten Lieder erst beim zweiten oder gar dritten Anhören. Seine Songs komponiert und arrangiert der Songwriter, der seit seiner Jugend Gitarre und Violine (gut zu hören im Titelsong und in „Narahat“) spielt, komplett in Eigenregie.  Zu den Aufnahmen hat er renommierte Session Musiker wie die über die Landesgrenzen hinaus bekannten Mahrad TaghiPour (Gitarre) und Babak Yousefi (türkische Klarinette) eingeladen. Privat engagiert sich der bekennende Pazifist sehr für Waisenhäuser und behinderte Kinder. Anspieltipps: „Daram Miram“ und die balladeske Perle „Baroon“, die den Regen besingt, der in der Seele einfriert nach einem schweren familiären Verlust.

VÖ: 19.09.15

Verfügbar: CD (Import) & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.majid-kharatha.ir/  & http://majidjunkharatha.blogfa.com/ (persisch)

STREAM

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NAWAL AL ZOGHBI “MESH MESAMHA”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Nawal Al Zoghbi - Mesh Mesamha

TRACKLISTING:

01.  Ya Gadaa
02.  Mesh Mesamha
03.  Men El Awel
04.  El Nas Beyesaalooni
05.  Leik Wahsha
06.  Malaoun
07.  Sawt Al Hodoo
08.  Eyouni Lama Beyshofook
09.  Ghareeba Hal Deni
10.  Ghazelny
11.  Wala Bahebak

Label: Mazzika Group
Web: www.mazzikagroup.com

ARABISCHER POP

Für Fans von: Darine Hadchiti - Jannat - Cyrine Abdelnour - Elissa

LIBANON

Die libanesische Sängerin habe ich Ende der 90er Jahre entdeckt, als einer ihrer Songs im Abspann eines spanischen Thrillers lief. Seitdem habe ich mir jedes Album der schon lange über die Landesgrenzen erfolgreichen und beliebten Interpretin besorgt. NAWAL AL ZOGHBI ist die älteste Tochter einer katholisch-maronitischen Familie, hat als junges Mädel ihre Begeisterung zum Singen entdeckt und auch schon als 16jährige bei einer ersten lokalen Talentshow teilgenommen, bei der sie die Zuhörerschaft mit klassischen arabischen Songs in den Bann gezogen hat. Das erste Studio Album „Wehyati Andak“ ist 1992 veröffentlicht worden, ihr bis dato erfolgreichstes ist „Mandam aleik" im Jahr 1998 gewesen. Die Mutter von drei Kindern hat bis zum heutigen Zeitpunkt so viele Awards und Preise gesammelt wie keine andere Künstlerin der arabischen Länder, darüber hinaus erfreut sie sich auch einer großen Fan Gefolgschaft in den USA und in einigen europäischen Ländern.

„Mesh Masamha“ ist das 15. auf CD verfügbare Studio Album der 43jährigen, wie viele Weitere es gibt – vor allem als MusicCassette veröffentlichte, die meist auf den Wühltischen der Markthändler verkauft werden – weiß keiner. Die neuen 11 Songs bieten wieder den üblichen Mix aus arabischem Dance-Pop, schwermütigen Balladen und das schöne ist, dass es die Musik der Libanesin mittlerweile in fast jedem Onlineshop (amazon, iTunes) gibt. Die Highlights dieses Mal: der tanzbare Auftakt „Ya Gadaa“, die mit traditionellen Instrumenten gespielte wundervolle Ballade „Men El Awel“, die wie auch der Titelsong Kommerz und den kunstvollen Gesang der Maghreb-Klassiker genial kombiniert. Wer auf die komplexe Vielfalt orientalischer Rhythmen steht, wird vor allem mit „Malaoun“ bedient, in dem sich Violinen und elektrische Gitarren um die Vorherrschaft streiten. Akustisch ist auch: Die Ballade „Sawt Al Hodoo“ verzaubert mit gefühlvollem Gesang und zartgezupften Gitarrenklängen. Mit der zackigen Bauchtanz-Funk-Perle „Ghareeba Hal Deni“ geht die Post noch mal direkt auf die Tanzfläche. Das abschließende Statement kommt von „Ghazelny“ und der bereits veröffentlichten Single „Wala Bahebak“, die mit dazu beitragen, dass sich das Album schon jetzt unter den Besten des Jahres einreiht.

FAZIT: Vier Jahre nach dem 2011er Album “Ma'rafsh Leh” meldet sich NAWAL AL ZOGHBI zurück mit dem klasse Album “Mesh Mesamha”, Musikfans, die sich für arabischen Pop interessieren und die Sängerin noch gar nicht kennen, können bei amazon.de ihr “Best Of”-Album aus dem Jahr 2005 kostenlos anhören - Voraussetzung ist allerdings, dass man “Prime-Kunde” ist.

VÖ: 27.08.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://nawalalzoghbi.net/  & https://www.youtube.com/user/NawalElZoghbi 

TOURDATEN

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EJI OYEWOLE “CHARITY BEGINS AT HOME”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Eji Oyewole - Charity Begins At Home

TRACKLISTING:

01.  Charity Begins At Home
02.  Gele Odun (Oil Boom)
03.  Lagos Complex - Highways
04.  Unity In Africa (Kasowopo Kasekan)

Line Up Album:

Eji Oyewole: Saxophones, Flutes, Piano, Vocals
Harry James: Trumpet, Percussion, Backing Vocals
Tunde Magbadu: 2nd Tenor Saxophone
Sunny Adefadugba: Drums, Backing Vocals
John Medua: Guitar
Kayode Dosunmu: Bongos
Abu Ismail: Congas
Ayan: Talking Drums

AFRO JAZZ OLDIE

Für Fans von:  Fela Kuti - Dudu Pukwana - Lagbaja - Stephen Osadebe

NIGERIA

Und noch eine Hammerveröffentlichung von den Spezialisten von BBE Records, die dem Musiksammler mit der Wiederveröffentlichung der CD „Charity Begins At Home“ von EIJI OYEWOLE ein wahres schon lange vergriffenes und hierzulande glaube ich auch damals gar nicht verfügbares Schätzchen offerieren. Ich muss an dieser Stelle vorausschicken, dass ich als Jugendlicher sozusagen mit afrikanischer Musik aufgewachsen bin und seitdem auch eine Begeisterung für die Musik des schwarzen Kontinents entwickelt habe. Der Saxophonist, der im Laufe seiner mittlerweile 50jährigen Karriere auch mit Miles Davis, Bob Marley oder King Sunny Adé musiziert hat, spielt mit seiner Band authentischen originären Roots Afro Rock-Jazz, wie er in den 70er Jahren von „Fela Anikulapo Kuti“, dem „Orchestra Baobab” oder „Sonny Okosun“ gespielt worden ist. 4 längere Jams gibt es, damals 1977 von EMI Records auf LP veröffentlicht. Gespielt von Musikern, die in unseren Breitengraden wohl niemandem etwas sagen, aber die einfach grossartige improvisierte Musik zelebrieren. Der Chef selbst bläst sich - vom durchgehenden Tempo seiner Kollegen angetrieben - die Seele aus dem Leib mit seiner Tenortüte, hinter ihm versehen Harry James an der Trompete, John Medua an der Gitarre, Sunny Adefugba am Schlagzeug einen erstklassigen Job. Das zweite Saxophon wird gespielt von Tunde Magbadu, der Ende der 70er Jahre selbst zwei sehr gute und vielfach gesuchte Alben (“Bisu” und “Viva Disco”) veröffentlicht hat. Der perkussive Drive wurde von Ayan (Talking Drums), Abu Ismail (Congas) und Kaoyde Dosunme (Bongos) ergänzt. Hier gibt es keine festgefahrenen Songstrukturen – es wurde einfach nach Herzenslust drauf los gespielt – nachträgliche Bearbeitung? Pustekuchen – alles wurde – wie so oft damals in den afrikanischen Studios – in einem Take Live aufgenommen und genau das macht auch den Reiz dieser wilden Jam-Session aus. Meine Lieblingsdroge des Albums ist „Gele Odun (Oil Boom)“, in dem der Chef über den damaligen die Bevölkerung ausbeutenden Öl Boom in Afrika referiert. Und die Musik sprudelt passend zum Text wie aus einer Ölquelle - in den restlichen Tracks geht es thematisch um das damals amtliche beliebte Hauptthema auf dem schwarzen Kontinent: „brothers come together – africa unite – let charitiy beginn>

FAZIT: BBE Music machen dem Archäologen Indiana Jones ganz schön Konkurrenz. Auf der stetigen Suche nach verschollenen Raritäten haben sie in der Kategorie “Heavy-Afro-Jazz-Rock” mit „Charity Begins At Home“ von EJI OYEWOLE ein tolles Schätzchen veröffentlicht. Aufnahmetechnisch wurde nichts im Nachhinein bearbeitet, was der CD das authentische Charisma eines Rohdiamanten verleiht.

VÖ: 16.10.15

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

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MATIN 2 HANJARE “BIRTHDAY” (EP)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Matin 2 Hanjare - Birthday

TRACKLISTING:

01.  Tardid
02.  Dire (feat. Behzad Pax)
03.  Jashan Tavalod
04.  Laghzesh
05.  Joghd (feat. Bezhad Pax & Ahmad Solo)
06.  13 Shahrivar
07.  Rabete

Label: Mystery 4 Records
Web: www.mystery4.com

PERSISCHER POP

Für Fans von: Ehsan Khajeh Amiri - Reza Sadeghi - Mohsen Chavoshi

IRAN

Dass es in der persisch/iranischen Musik genauso wie in der westlich-europäischen Pop Musik auch röhrende elektrische Gitarren gibt, ist für viele Musikfans eine neue Erfahrung, wenn sie sich erstmals mit der Musik der Bands und Acts in Nahost beschäftigen. Die ignorante Vernachlässigung der Musik dieser Länder erfährt jedes Mal ihren Höhepunkt, wenn ich mich in einer der hiesigen Bibliotheken in der weltmusikalischen Abteilung umsehe. Da gibt es traditionelle Folklore noch & nöcher (ha, ha), aber modernes Zeux aus den dortigen Charts? Fehlanzeige.

MATIN 2 HANJARE ist ein Musiker aus Karaj (sprich Karatsch), der laut biographischen Daten schon ein steinalter Methusalem ist. Der im Jahr 1365 geborene Sänger ist laut gregorianischem Kalender 650 Jahre alt (ha, ha), aber wenn man die Daten in die Umrechnungstabelle eingibt, stellt sich heraus, dass Promofotos und kalendarisches islamisches Datum einhergehen. „Birthday“ ist denn auch der Titel seines neuen Mini-Albums, das 7 Songs enthält. Der leidenschaftliche „Metallica“-Fan singt mit gefühlvoller Kopfstimme, hat aber mit der rauchigen Reibeisenstimme von Gast BEHZARD PAX, der in zwei Tracks singt, ein gutes Kontrastprogramm parat. Überwiegend bleibt Matin Moarefi, wie die Hauptperson mit Geburtsnamen heisst, beim Dance-Pop-Charakter seiner vorangegangen Veröffentlichungen. Die Gitarre wird noch ein weiteres mal ausgepackt in der Ballade „Joghd“, in der MOJTABA HOSEINZADEH (wie auch in „Dire“) seine Gibson Les Paul malträtiert, gleichzeitig einer der Anspieltipps neben dem dance-poppigen „Laghzesh“ (140 bpm) und dem electro-rockigen ”13 Shahrivar“.

VÖ: 15.09.15

Verfügbar: CD (Import) & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Im Youtube-Kanal des iranischen Musikers gibt es zahlreiche Songs zum Streamen

TOURDATEN

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MELINÉE “BERLINE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Melinee - Berline

01.  Berline    VIDEO
02.  Acro
03.  Sur Les Planches
04.  Fernsehturm    VIDEO
05.  Tango En Si
06.  Astronhomme
07.  Amoureuse De L’ombre
08.  Nous Sommes Rien
09.  Les Tangueros
10.  Mais-lit-nez
11.  Chanson D’amour Pur Un Beau Garçon
12.  Entre Ciel Et Terre
13.  Mots Geints
14.  Femme
15.  Berlin En Berne
16.  Tares Laisse
17.  Fernsehturm (Deutsche Version)

NOUVELLE CHANSON

Für Fans von: Zaz - Isabelle Boulay - Pauline Croze - Claire Diterzi

FRANKREICH

Chansonpoppiges erwarte ich beim Betrachten des Covers und der Songtitel, doch dann bin ich überrascht, denn hier gibt es keine weitere „Piaf-Mathieu-Kaas“-Kopie, sondern am Anfang perkussive Rhythmen, ein munter zwischen den Zeilen klimperndes Piano und eine luftig-leichte Stimme, die deutsch und französischsprachig intoniert. Im Hintergrund drückt ein lustig klingendes Akkordeon mit zackigem Offbeat auf das Tempo. Der Titelsong „Berline“ ist gleichzeitig eine Liebeserklärung an die bundesdeutsche Hauptstadt, in der die Sängerin MELINÉE 2010 gelandet und seitdem fasziniert ist von dieser Metropole  Der Akzent <isch libbe disch berlin> der Französin klingt niedlich, der Kontrabass von Marcel Krömker sorgt für peppige Power.

Danach geht’s ruhiger weiter mit dem gefühlvoll wiegenden Rumba „Acro“, der kurz die Zeit still stehen lässt, die Sängerin dehnt Silben und Vokale gekonnt im transparent akustisch instrumentierten „Sur Les Planches“, Akkordeonist Gregory Daltin beteiligt sich mit einem wundervollen Solo. In der nachfolgenden Ballade singt sie über den Berliner „Fernsehturm“. Sehr schön dabei das Zusammenspiel von Eugenio Corsaro am Piano und Samira Aly am Violoncello. Dramaturgisch steigt das Tempo an, als ob die Musiker mit Vorfreude auf den umwerfenden Ausblick ganz oben auf der Turmspitze wetteifern. Das Video zum Song: https://youtu.be/EGZOcLofnLM

Die Vielseitigkeit des Albums wird weitergestrickt mit dem gypsy-poppigen „Tango En Si“, auch hier erstklassiges Pianospiel vom italienischen Tastenspezialisten, der sonst seinem eigenen Trio vorsteht. Wer mal hören möchte, was er sonst macht: https://soundcloud.com/eugenio-corsaro  - auch in „Amoureuse De L’ombre“ geht die Post ab, erinnert an die flotte Musik von Isabelle Geoffrey aka ZAZ, hier steht die Chefin selbst ihren Mann am Akkordeon und sie sprüht regelrecht vor Energie und beeindruckt mit virtuosem Spiel. Der Tango „Les Tangueros“ spielt komödiantisch mit Gefühlen und dem Ego von sich eingenommenen Tangotänzern, „Mais-lit-nez“ verführt mich zu der gewagten Bezeichnung „akkordapella“ (gibt’s den Ausdruck schon?).

Ein weiteres Highlight folgt mit dem schnellen „Mots Geints“, aber natürlich müssen Musikfans – wie es sich für ein Chanson-Album gehört – auch nicht auf die gefühlvollen Herzschmerzballaden verzichten: Das nachdenklich machende „Femme“, das melancholische „Entre Ciel Et Terre“ und der wundervolle Chanson „Nous Sommes Rien“. Eine rockige Überraschung gibt es mit „Berline En Berne“, in dem Gitarrist Jonathan Bratoeff seinem Namen alle Ehre macht und einen hardrockigen Riff nach dem anderen brät. Cellistin Samira hat bei der Band „Apocalyptica“ gut zugehört und bedient die Grundstimmung des Songs mit metallisch sägenden Akkorden. Beide Protagonisten übernehmen zunächst auch die Führung im ruhigen „Tares Laisse“, bevor die deutsche Version vom „Fernsehturm“ den Zuhörer noch einmal in experimentelle Höhen führt. Wer MELINÉE demnächst live erleben möchte, kann das im Oktober bei zwei Konzerten (Dresden, Nürnberg) tun.

FAZIT: Die französische Sängerin MELINÉE veröffentlicht mit „Berline“ eines der schönsten Chanson- Pop-Alben der letzten Jahre und verwöhnt den Zuhörer zudem mit einer erstklassigen Produktion, die komplett auf überflüssige elektronische Spielereien verzichtet. Toll, dass die Texte im 24seitigen schön illustrierten Booklet abgedruckt sind, das hilft meine Französischkenntnisse wieder mal aufzufrischen!

VÖ: 18.09.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.melinee.fr/  &  https://soundcloud.com/melinee-officiel

TOURDATEN

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ISMAEL LO “BEST OF”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ismael Lo - Best Of

01.  Jammu Africa
02.  Tajabone
03.  Dibi Dibi Rek
04.  L’amour A Tous Les Droits
05.  Noir Et Blanc (Duett mit Souad Massi)
06.  Nafanta
07.  Sofia
08.  Raciste
09.  Without Blame
10.  Nabou
11.  Lotte Lo
12.  Souleymane (Remix)
13.  Aiwa
14.  Dabah
15.  Tajabone (Version Cordes)

AFRO POP

Für Fans von: Mory Kante - Youssou N’Dour - Salif Keita

SENEGAL

Einer der Nachzügler, der in der Masse der zahlreichen Veröffentlichungen 2015 liegen geblieben und leider erst jetzt im neuen Jahr im Player gelandet ist. ISMAEL LO ist einer der erfolgreichsten, beliebtesten und inzwischen auch hierzulande bekanntesten Songwriter und Sänger Afrikas. Wer die schmusige Seite afrikanischer Musik bevorzugt, kann sich mit dem im Juni 2015 erschienenen „Best Of“ Album eine wahre Perle ins heimische Regal stellen. Capitol Frankreich hat ein paar der bisherigen Schätzchen des in Nigeeria geborenen Senegalesen zusammen getragen – einfach mal den Song „Dibi Dibi Rek“ anhören und spätestens dann ist man gänsehautmässig fasziniert von dieser supertollen Musik. Musik für die Ewigkeit. Aber auch der Rest der insgesamt 15 Tracks (Spielzeit: 67:06 Minuten) ist klasse – weitere großartige Anspieltipps sind: „L’amour A Tous Les Droits“, „Sofia“, „Raciste“ und „Nabou“ sowie „Noir Et Blanc“, ein traumhaftes Duett mit der israelischen Sängerin SOUAD MASSI! In Deutschland gibt es die CD leider nur als Import, den günstigsten Preis habe ich auf beim Online-Shop von amazon.de (zurzeit 16,56 euro) gefunden und die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall. Hammer-Album!

VÖ: 15.06.15

Verfügbar: CD (Import) & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Infos auf wikipedia, die offizielle Website des Musikers ist nicht mehr verfügbar.

TOURDATEN

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NATASHA ATLAS “MYRIAD ROAD”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

WORLD JAZZ

Für Fans von: Aziza Mustafa Zadeh - Yasmine Hamdan - Rasha Rizik

BELGIEN

Erstaunt nehme ich zur Kenntnis, dass sich NATASHA ATLAS in die Niederungen des belanglosen Smooth Pop Jazz begibt mit dem “Voyager”. Der Auftaktsong zum Album “Myriad Road” ist keine Ausnahme, auch weitere Tracks langweilen mehr als sie begeistern, wie es ihre traditionell beschrittenen Pfade getan haben. Klar, dass die belgische Sängerin auch mal neue Wege beschreiten möchte, aber die altgedienten Fans dürfte sie damit leicht vors Köpfchen stossen. Die stärksten Momente gibt es immer noch dann, wenn sich die 51jährige ihrer arabischen Herkunft besinnt, aber auch hier hält sich die Freude dezent in Grenzen, weil es wie in “Ya Tara” der Trompeter Ibrahim Maalouf tut, irgendein Möchtegern-Jazzer den jeweiligen Song in Grund und Boden dudelt. Highlights gibt es trotzdem: “Oasis”, “Nafs El Hikaya” und “Heaven’s Breath”.

Natasha Atlas - Myriad Road

VÖ: 23.10.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.natacha-atlas.com/ & https://twitter.com/Natacha_Atlas  

TOURDATEN

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PALLETT BAND “TEHRAN, SMILE! (SHAHRE MAN BEKHAND)” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Pallett Band - Tehran Smile

TITELVERZEICHNIS:

01.  Once Upon a Time (Yeki Boud, Yeki Nabou)
02.  Fish and Cat (Maahi Va Gorbeh)
03.  Vagabond (Khaneh Bar Doush)
04.  Prelude
05.  Reng No.1 (Renge Shomareh Yek)
06.  Leyli
07.  Nighttime (Shabahengaam)
08.  Half of Us (Nimi Az Maa)
09.  Ain`t My Home (Inja Shahre Man Nist)
10.  Till the Morning (Ta Sobhe Farda)
11.  Tehran, Smile ! (Shahre Man Bekhand)
12.  The Roof of Tehran (Sal Ta Sal)

WORLDMUSIC

Für Fans von:  Eli Palki - Katzenjammer - Vinicio Capossela - Jamaram

IRAN

Gefühlvolle sonore Klarinettentöne werden von den zarten Arpeggios einer Akustikgitarre umrahmt – PALLETT sind eine 8köpfige Worldmusic Gruppe aus Persien, die traditionelle Musik mit westeuropäischen Einflüssen kombiniert und dabei auch die eine oder andere stilistische Schublade der Balkanländer aufzieht. „Tehran, Smile“ ist das zweite Studio Album der Formation, die auch schon einige tolle Auftritte in Deutschland hinter sich gebracht hat. Nachdem der ruhige Auftakt beendet ist, trifft den Hörer die Erleuchtung: „Maahi Va gorbeh“ ist ein melancholischer Walzer aus jiddischem Klezmer und mediterranem Fado, im Hintergrund ist das Stimmengewirr einer gutgelaunten Cocktail Party zu hören. „Khaneh Bar Doush“ verleitet zum Mitsingen, obwohl man der Sprache eigentlich gar nicht mächtig ist. Der dezent hüpfende Offbeat verziert das Musikstück mit ausgelassener Fröhlichkeit. Nach dem schwermütigen „Daramade Sal Ta Sa“ und einem kurzen Zwiegespräch zwischen Violine und Klarinette geht in „Sal Ta Sal“ die iranische Rohrpost ab, mit 152,2 bpm jagt die perkussive Abteilung die Solisten vor sich her, Omid Nemati ist der Vokalist der Band und er geizt auch nicht mit jazzigen Scat-Einlagen.  Ein weiteres Highlight ist die Uptempo-Ballade „Leyli“ – ich schätze den Sound der arabischen Oud, seitdem ich mich Ende der 80er Jahre in die Musik des libanesischen Worldjazzers „Rabih Abou-Khalil“ verliebt habe – und hier gibt es jede Menge davon – Kaveh Salehi begeistert mit lyrischem Spiel auf diesem arabischen Instrument. Durchgehend wird in persisch gesungen, umso größer die Überraschung, dass es in „Inja Shahre Man Nist“ plötzlich eine Textsequenz in ausgezeichnetem Deutsch gibt. „Ta Sobhe Farda“ zeigt noch einmal die balladeske Komplexität orientalischer Musik auf und spätestens in diesem Moment leuchtet mir ein, dass „Tehran, Smile!“ fürwahr kein leichtes Häppchen für westliche orientierte Musikhörer sein dürfte, dafür aber ein Leckerbissen, für alle, die – ich wiederhole mich – gerne über den Gartenzaun blicken und den 12 Songs von PALLETT etwas Eingewöhnungszeit zugestehen, die aber dann belohnt werden mit einem wundervollen Album aus einem Land, in der Musik schon Kunstform war, als hierzulande die Neanderthaler noch unbeholfen mit ihren Keulen den Takt klopften.

VÖ: 16.05.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://pallettmusic.com/ & https://soundcloud.com/pallettmusic

TOURDATEN

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Die besten Worldmusic CDs aus dem Jahr 2014

Im Worldmusic-Verzeichnis gibt es weitere Infos von Worldmusic CDs,
u. a. sind das “El Ritmo Del Barrio” von Abuela Coca, “Gaetana” von
Giusy Ferreri, “CTKD” von Siti Nurhaliza, “Puerto Presente” von Macaco,
“Evet” von Ebru Gündes, “My Roots” von Suzanna Owiyo, “Gialina Ftera”
von Antzela Dimitriou und “Fatou” von Fatoumata Diawara

 

 

 

 

 

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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