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Hier gibt es Rezensionen von Rock Alben, die im 3. Quartal 2012 erschienen sind. Hier stehen u. a. die Infos zu den Alben ”The Story Of Light” von STEVE VAI, “Live At Rockpalast” von GRAHAM PARKER AND THE RUMOUR, “Canines” von SHRAG, “Synthesizers In Space” von SHAWN LEE, “Sing About Me” von CASSIE aus Finnland, “English Electric Part One” von BIG BIG TRAIN,  “Cometas En El Cielo En Directo Desde America” von LA ORJEA DE VAN GOGH aus Spanien,  “Coyote” von MATT MAYS aus Kanada, “La Futura” von ZZ TOP, “Absence Makes The Heart Go Fonder” von THIS APRIL SCENERY aus Deutschland, “Till Party Do Us Deaf” von CHRISTOPHER GOULD aus Australien, “Momentum” von NEAL MORSE, “Centipede HZ” von ANIMAL COLLECTIVE,  “Sounds That Can’t Be Made” von MARILLION, “The Soul Sessions Volume 2” von JOSS STONE, “Dave Picks Volume 3” von THE GRATEFUL DEAD und “Classics” von FOREIGNER. Noch mehr Rock-Rezensionen des 3. Quartals 2012 gibt es auf musikverrueckt.de.

Rock CDs 2012 - 3

Rock Übersicht

Gesamtübersicht

Startseite

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STEVE VAI “THE STORY OF LIGHT”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Steve Vai - The Story Of Light

TITELVERZEICHNIS:

1.  The Story Of Light
2.  Velorum
3.  John The Revelator
4.  Book Of The Seven
5.  Creamsicle Sunset
6.  Gravity Storm
7.  Mullach A’tSi
8.  The Moon And I
9.  Weeping China Doll
10. Racing The World
11. No More Amsterdam
12. Sunshine Electric Raindros

Label: Favored Nations

Time:

6:15
6:09
3:40
3:56
3:30
5:33
3:56
7:18
6:11
3:45
4:15
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ROCK

Für Fans von: Joe Satriani – Greg Howe – Jeff Beck

USA

Mister „Flexable“ ist wieder da mit „The Story Of Light“, seinem mittlerweile achten Studio Album - es ist sein erstes seit 7 Jahren. Der Titel Song glänzt mit rasend schnellen Gitarrenlicks und –soli, geändert hat sich nicht viel, was die Musik von STEVE VAI betrifft. Wer die vorigen sieben Alben des Meistergitarristen kennt, weiss ziemlich, was auf dem „Neuen“ abgeht. Feine Melodien, sinfonisch-bombastisch-ambient durchgemischt und von rasend schnellen vertrackten Gitarrenriffs und eloquentem Solospiel geschmückt und der 62jährige Gitarrist aus New York lässt kein einziges Fettnäpfchen aus, um die Seele gitarrenbegeisterter Musikfans zu schmieren. Aber auch ambitionierte Schlagzeuger kommen - vor allem im zweiten Track „Velorum“ - auf ihre Kosten – toll, was Drummer Jeremy Colson mit seiner „Hi-Hat“ veranstaltet.

Mit „John The Revelator“ gibt es einen geilen Flashback zu den Anfängen der guten alten Zeiten des originären Texas-Prewar-Blues. „Blind Willie Johnson“ hat den Song einst gespielt, hier gibt es eine heavybluesrockige Aufbereitung mit einer brüllenden Beverly McClellan (wird auch bei Steve’s nexter Tour mit dabei sein) am Mikrofon, die kraftvoll gegen den Gospel Chor im Background ankämpft. Läuft nahtlos über in den mitreissenden Gospel-Rocker „Book Of The Seven“ - ebenfalls mit den „Counterpoint Singers“ in der Hauptrolle. Sensationell und noch nie so gehört: Das Himmel & Hölle heraufbeschwörende Frage & Antwort-Spiel von Steve’s Gitarrenlegatos und den fordernden Worship-Gesängen des Chores.

Die schönen ambienten Instrumentals zum „Dem Sonnenuntergang entgegen schweben“ gibt es natürlich auch wieder: „Creamsicle Sunet“ mit tribalen Dschungelgeräuschen und relaxtem Karibik-Cocktail-Flair – auf seiner Eric Johnson Stratocaster gespielt, das wunderschöne „Mullach A’tSi“, in dem der Musiker mit dem zarten Spiel der Harfenistin Deborah Henson-Conant gleichzeitig ein neues Mitglied seiner Band vorstellt. Im ruhig-esoterischen „The Moon And I“ singt der Gitarrist selbst (zuerst habe ich geglaubt, es sei der britische Sänger „Chris Rea“) und zaubert für alle Fans eine exquisite Lektion, wie man die „Pull-off“ und „Hammer-On“-Techniken auch chromatisch vertikal mit irrwitzigen Stretchgriffen einsetzen kann. Ab Minute 04:54 heisst es aufsteigen aufs Griffbrett und sich vom Maestro durch kosmonautischen Klanggewölbe tragen lassen, wie sie ausser ihm wohl nur noch ein Jeff Beck oder ein Al di Meola zustande bringen, wenn sie nur endlich wieder mal wollten. Klasse Stück!

Ein wahres Groove-Monster hat er sich mit dem „Gravity Storm“ einfallen lassen. Für diesen Song hat STEVE VAI die Gitarre komplett einen ganzen Ton tiefer gestimmt, er benützt extra-starke Saiten, um diesen mächtigen, phätten Sound zu erreichen – es gibt jede Menge Oktav-Riffs (Double Stops), die er – äusserst schwierige Technik -  in gutem Tempo kunstvoll um einen halben Ton nach oben zieht und wieder nach unten fallen lässt. Für „Weeping China Doll“ hat er sich von den von seiner Ehefrau im Vorgarten gepflanzten Rosen inspirieren lassen. Die Blumen hat er fotografiert und beim Ansehen der Bilder ist die Musik zum Song in seinem Kopf entstanden. „Racing The World“ gefällt allen „Joe Satriani“-Fans. Die Songwriterin AIMEE MANN, mit der Steve einst ins gleiche College gegangen ist, meldet sich zu Wort in „No More Amsterdam“ – der Gitarrist spielt hier seine 12saitige Taylor Gitarre und die Soli setzt er mit der “Ibanez Euphoria” darüber.

FAZIT: STEVE VAI in TOP Form – und eigentlich ist er das ja immer, auch wenn es hin und wieder Alben gab, die mich nicht wirklich umgehauen haben, aber was er auf „The Story Of Light“ praktiziert, gehört definitiv neben der aktuellen CD von Mike Stern zu den besten Musiker Alben des Jahres 2012.

VÖ: 14.08.12

Verfügbar: CD & Deluxe Edition (DVD) & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.vai.com/  &  http://fr.twitter.com/stevevai

TOURDATEN

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GRAHAM PARKER AND THE RUMOUR “LIVE AT ROCKPALAST” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von:  The Blues Brothers - Dr. Feelgood - Joe Jackson

ENGLAND

Der 18. Oktober 1980 war’s. Die Rock Musik im deutschen Fernsehen begann ihren Kinderschuhen zu entwachsen. Im Westdeutschen Fernsehen hatten es doch tatsächlich ein paar Musikbegeisterte geschafft, eine TV-Rock Sendung zu etablieren, die ab Herbst 1977 2 x im Jahr in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag sogar nächtliche Live-Konzerte von drei oder vier Bands übertrug. Jetzt gibt es auch vom GRAHAHM PARKER & THE RUMOUR Konzert ein Album mit dem 1980er Konzert  und ich kann meiner Uralt-Cassette endlich den wohlverdienten Ruheplatz im Archiv zugestehen. Die britische Band war während der Rockpalast in bester Spielfreude, wozu damals natürlich die begeisterten Fans in der Essener Grugahalle ihren wesentlichen ..... WEITERLESEN AUF MUSIKVERRUECKT.DE

Graham Parker And The Rumour - Live At Rockpalast

VÖ: 27.07.12

Verfügbar: 2-CD & digitales Album (auch 2-DVD)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://grahamparker.net/Home.html

TRACKLISTING

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SHRAG “CANINES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE ROCK

Für Fans von:  The B-52s - Lush - The Scissor Sisters

ENGLAND

Was verbirgt sich in der Hütte, die auf dem Cover zu sehen ist? Die Mutanten der US Comedy-Horror-Serie „Wrong Turn“? Der Titel „Tears Of A Landlord“ (Tränen des Vermieters) lässt schlimmstes Radikalgetöse vermuten, ganz so schlimm wird es  nicht. SHRAG sind eine Band aus Brighton, bei der ich das Gefühl habe, die “B-52s” stünden neben dem Lautsprecher. Das „shrag“e Quintett setzt an, wo die US-Wave-Rocker nach deren zweiten Album aufgehört hatten. Kompakt arrangierte Vocal Harmonien verstrahlen psychedelische Flower Power Pop Atmo, während im Hintergrund das instrumentale Arrangement kammerpoppig hypnotisierend einlullt. Der englische Akzent von Frontfrau Helen King sorgt für besonderen Charme und mit dem Mix aus schnatterndem Gesang & kindlicher Naivität sorgt sie vor allem in der Alternative Pop Ballade „Jane With Dumbbells“ für ein finales Highlight.

Shrag - Canines

VÖ: 17.07.12

Verfügbar: CD (Import) & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: https://myspace.com/shrag/music/songs

TOURDATEN

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SHAWN LEE “SYNTHESIZERS IN SPACE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Shawn Lee - Synthesizers In Space mc

TITELVERZEICHNIS:

1.  AJ’s Mood
2.  Celestial Waltz
3.  Galactica
4.  Black Hole
5.  Head Up
6.  Boogie Children (Saturn Day Night)
7.  Low Riders In Space
8.  Lost In The Shuffle
9.  Bossa Nova Seela
10. Jupiter’s Jam
11. Tiger Style

Label: ESL Music
Web: www.eslmusic.com

Time:

3:25
2:33
2:02
3:07
4:13
4:01
3:56
2:37
3:56
2:56
3:40

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SPACE ROCK

Für Fans von: Edgar Wallace - Raumschiff Orion - Invasion von der Wega

USA (KANSAS)

Hinter einem Titel wie „Synthesizers In Space“ erwarte ich ja so ziemlich alles, aber keinen mit dem Klangambiente der 70er Jahre ausgestatteten analogen Disco-Funk. SHAWN LEE ist wohl – wenn man dem beiliegenden Infoblatt glauben mag - einigen Musikfans bekannt durch seine Aktivitäten mit der „Incredible Tabla Band“, in deren Musik ich - neugierig wie ich bin als Zwilling (Frage beantwortet, Nadine?) natürlich auch gleich einmal hineingehört habe vor dem Genuss dieser vorliegenden CD. Wer es gerne antik-psychedelischund gleichzeitig experimentell mag, ist hier genau richtig. Der Auftakt outet sich als „Edgar Wallace“-Filmmusik Klon mit knochentrockenem Bass, der sich anhört, als ob es noch ein paar Jahrhunderte bis zur Erfindung der „Round Wound“ Saiten dauert (das war jetzt ein Witz für Bassisten). Der „Celestial Waltz“ – keine Angst, es gibt hier absolut keinen ¾ Takt! – hört sich an, als ob er gerade einem der schaurig-genialen 60er Jahre Soundtracks eines Bernard Hermann (hat seinerzeit die Musik für „Psycho“ komponiert) entsprungen ist.

Hie & da gesellt sich ein elektrisches Gitarrensolo mit dem einschneidenden Verzerr-Sound dazu, wie sie damals auch die ersten Alben einer Band namens „Deep Purple“ beschallten, bevor diese ihren Megadurchbruch mit der „In Rock“ Platte feierte. Beim 2minütigen „Galactica“ werfe ich mich dann vor Begeisterung mit meinen Katzen auf den imaginären Space-Teppich – hier gibt es Schlagzeugklänge, wie ich sie vor Urzeiten in den Proberäumen einiger ambitionierter Psychedelic Rock Horden wie Amon Düül gehört hatte, ganz oben schweben spacig-archaische Mellotron-Sounds. Einzig allein die (relativ) kurze Spielzeit der einzelnen Tracks ist ärgerlich, das kenne ich von früher anders – ein Song muss mindestens so lange dauern, wie in der Runde ein „Joint“ geraucht wird, oder? Da lobe ich mir „Head Up“, das sich mit seinen 4:13 Minuten auch hervorragend zum Einsatz in einer guten Club-Disko eignet.

Boogie Children (Saturn Day Night)“ ist ein heisser Feger für alle, die sich einstmals für die Musik von “Marc Bolan” und seinen “Tyrannosaurus Rex” (auch als “T. Rex“ bekannt) begeisterten. Auch noch erwähnenswert: Der instrumentale kosmonautische Space-Latin-Rocker „Bossa Nova Seela“, der zwar nie von Carlos Santana erfunden worden war, aber der sich auf jeden Fall auch auf dem SciFi-Soundtrack des Jerry Goldsmith-Klassikers „Der Planet der Affen“ wohlgefühlt hätte.

VÖ: 24.07.12

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Space-Sites: http://www.shawnlee.net/

TOURDATEN

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CASSIE “SING ABOUT ME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE ROCK

Für Fans von:  Guano Apes - Wonderwall - Anathema

FINNLAND

CASSIE sind ein Quintett aus Finnland, das sich Ende 2010 gegründet hat und nach einer ersten EP im Juli 2011 jetzt ein 34minütiges Mini Album veröffentlicht hat mit 5 Tracks, die allesamt irgendwo im Bereich Alternative Rock, Indie Dream Pop und ein bisschen postpunkigem Shoegaze eingeordnet werden können. Ganz vorne steht natürlich die Stimme von Sängerin Sofia Thuren, die mit weichen Vocals die ruhigen Passagen verziert und sich aber auch gut behauptet, wenn es zwischendurch gitarrenrockig lauter wird. „Sing About Me“ ist nicht unbedingt spektakulär, gehört aber zu den Alben, deren Musik sich – je öfter man sie hört – nachhaltig in die Seele schraubt. Ein Tipp für Insider und bisher kaum in regulären Shops verfügbar, sondern über die „bandcamp“-Seite als CD & digitales Medium. Bei iTunes hat man die Band gar mit der Biographie der gleichnamigen US Sängerin versehen.

Cassie - Sing About Me

VÖ: 06.09.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://cassie.bandcamp.com/album/sing-about-me  &  http://cassieband.net/

TOURDATEN

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BIG BIG TRAIN “ENGLISH ELECTRIC PART ONE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Big Big Train - English Electric Part One

1.  The First Rebreather
2.  Uncle Jack
3.  Winchester From St. Giles’ Hill
4.  Judas Unrepentant
5.  Summoned By Bells
6.  Upton Heath
7.  A Boy In Darkness
8.  Hedgerow

LINE UP:

David Longdon (vocals, keyboards)
Andy Poole (guitars, mandolin)
Gregory Spawton (bass, keyboards)
David Gregory (guitars, banjo)
Nick D’Virgilio (drums, percussion)

08:32
03:49
07:16
07:18
09:17
05:39
08:03
08:52

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ART ROCK

Für Fans von:  Genesis – King Crimson – Alan Parsons Project

ENGLAND

Die Stimme erinnert mich an “Phil Collins”, die Musik an einen Querschnitt aus „Yes“ und „Marillion“. „English Electric Part One“ ist das siebte Album der britischen Art & Post Rock Gruppe BIG BIG TRAIN, auf dem 58:44 Minuten lang imposante und ausschweifende Melodiebogen zu hören sind, aber ab und an haben sich wie in „Uncle Jack“ sogar country-poppige Elemente eingeschlichen, die keinesfalls kitschige Mainstreamgefühle auslösen, sondern den Hörer eher durch feine Ideen- und klangliche Vielfalt erfreuen und wenn ich näher darüber nachdenke - ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern, in letzter Zeit im Genre ein Banjo gehört zu haben. Und wo die meisten Artrock und Progressive Rock Formationen ihre deutliche Schwäche haben, da punkten BIG BIG TRAIN auf ganzer Fläche: Nämlich beim Gesang! Egal ob solo oder im Verbund mit den Backing Vocals – David Longdon (spielt auch Flöte & Keyboards) ist einer der besten singenden Akteure im Genre!

Beispiel gefällig? Einfach mal rein hören in die Gesangsperformance in „Winchester From St. Giles’ Hill“ – oben bereits erwähnter „Phil Collins“ trifft auf „Michael Buble“ trifft auf die Vocal Harmonien der genialen „Alan Parsons Project“ Scheibe „Tales Of Mystery und so weiter“. Und wenn jemals ein Artrock-Beitrag für ein Kuschelrock-Album gesucht werden sollte, dann darf der auswählende Verantwortliche auf keinen Wahl das traumhaft schöne „Upton Heath“ ignorieren. Dass die englische Band aber auch über die komplette dramaturgische Palette verfügt, beweist sie im Album-Highlight „A Boy In Darkness“, wenn sie ab Minute 02:40 das Tempo anzieht und den Hörer zum Crescendo führt, in dem wirbelnde Geigen, krachende Gitarrensoli und ein brummender Basslauf, auf dem eine Querflöte herumreitet, zu hören sind. Ein zeitlose Nummer, die sogar an die 70er Jahre Klassiker der Landsleute von „Jethro Tull“ heranreicht. Wer die letzten Alben der Beatles mochte und Gefallen am „Floyd“ Klassiker „The Dark Side Of The Moon“ fand, wird vom finalen „Hedgerow“ begeistert sein.

FAZIT: Die Band selbst ist bereits seit 1990 im Geschäft, hat 1994 das erste Album „Goodbye To The Age Of Steam“ veröffentlicht und kann sich mit dieser exzellenten CD die mittlerweile siebte Studio Veröffentlichung in die Diskographie stellen. Art Rock, wie er nur aus dem Mutterland des Pop kommen kann. Definitiv eine der besten Rock Scheiben des Jahres 2012!

VÖ: 07.09.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.bigbigtrain.com/  &  http://soundcloud.com/big-big-train

TOURDATEN

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La Oreja De Van Gogh “Cometas En El Cielo En Directo Desde America” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

La Oreja De Van Gogh - Cometas Por El Cielo

1.  Intro / Da Cero
2.  Las Noches Que No Mueren
3.  Pars
4.  Mi Calle Es Nueva York
5.  La Playa
6.  Paloma Blanca
7.  Mueca De Trapo
8.  Jueves
9.  La Nia Que Llora En Tus Fiestas
10. Cometas Por El Cielo
11. Promesas De Primavera
12. El Tiempo A Solas
13. Rosas
14. El ltimo Vls
15. Inmortal

7:01
4:04
5:10
3:15
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4:38
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5:47
3:57
5:37
3:02
3:33
3:56
3:23
4:02

POP ROCK

Für Fans von: Heroes Del Silencio -Amaral - Nieva -  Cuentos Chinos

SPANIEN

Als vor fünf Jahren die standesgemässe Sängerin Amaia Montero mitten während der Aufnahmen zum fünften Studio Album ankündigte, sie würde die Band verlassen zugunsten ihrer Solo Karriere, war der Schock zunächst gross und für die schleunigst verpflichtete Leire Martínez schienen die Fußstapfen der ausgeschiedenen Frontfrau anfangs als etwas zu gross. Unglücklich auch die Entscheidung, die neue Sängerin einfach über bereits vorhandene Spuren singen zu lassen, anstatt das Songmaterial noch einmal komplett zu überarbeiten. Aber Eile war geboten und dass die damals 24jährige Baskin absolut keine Probleme hatte, mit Fremdmaterial umzugehen, hatte sie im gleichen Jahr bewiesen während der Teilnahme beim spanischen „X-Factor“ Wettbewerb, bei dem sie Sechste wurde. Die Casting Show hat ihr letzten Endes zum Job bei der spanischen Band verholfen. 3 Jahre später war die neue Formation zur tollen Einheit verschmolzen und das 2011 veröffentlichte Album „Cometas por el cielo“ war bis dato eine der besten Scheiben der Band - der Titelsong wurde ein Nummer Eins Hit in Spanien und in Lateinamerika.

LA OREJA DE VAN GOH waren im Früjahr 2012 auf ausgedehnter Tournee durch Mittel- und Südamerika und zeigen mit der zweiten Live CD eindrucksvoll, dass sie immer noch eine der besten spanisch sprachigen Pop Rock Gruppen sind. Die hier präsentierten Konzerte wurden im „Pepsi Center“ in Mexico City eingespielt, die Standard CD beinhaltet 15 Live Tracks, die limitierte Special Edition eine zusätzlich DVD mit 10 Songs des Mexiko- Konzerts, dem kompletten Auftritt in der argentinischen Ruinenstadt Quilmes sowie Interviews & ein Making Of. Wer die Special Edition auf der Webseite der spanischen Band bestellt, bekommt eine sonst nicht im offiziellen Handel erschienene CD mit sieben bisher nur digital verfügbaren Remixes des Hits „Cometas por el cielo”.

Die Musik? Wie gehabt ein munterer Mix aus energetischen Rocksongs, gefühlvollen Balladen, die 2008 bei LA OREJA DE VAN GOGH eingestiegene Sängerin Leire Martínez hat ein dunklere, rauchigere Stimme wie ihrer Vorgängerin und erinnert mich – vor allem in den ruhigeren Stücken – an die italienische Sängerin “Dolcenera”. Die schönsten Stücke: Das romantische „Paloma Blanca“, dessen wundervolles Arrangement vor allem vom Zusammenspiel von Piano & Ukulele lebt. Die rockpoppige Hymne „Mueca De Trapo“ wird in bester Michel-Telo-Manier vom Publikum mitgesungen und ihre stärkste Vocal Performance bringt die 33jährige Baskin in der zarten Piano Ballade „Jueves“.

VÖ: 18.09.12

Verfügbar: CD (Import) & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.laorejadevangogh.com/ 

TOURDATEN

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THIS APRIL SCENERY “Absence Makes The Heart Grow Fonder”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

This April Scenery - Absence Makes The Heart Grow Fonder

TITELVERZEICHNIS:

1.  Stay The Course
2.  We Are Hiding In The Clouds
3.  This Is Me Again
4.  Jesus Christ Lizard
5.  Spring Break
6.  Don’t Run Away
7.  A Teenlife Crisis
8.  Absence Makes The Heart Grow Fonder
9.  Atlantis Astronaut
10. Homunculus
11. You Tried So Hard

HOMUNCULUS ROCK

Für Fans von:  Foo Fighters - Feeder - Bring Me The Horizon

DEUTSCHLAND

Auch ein Dr. Music kommt ab und zu in den Genuss, sich die Musik einer ihm bis dato komplett unbekannten Band zu erschliessen. THIS APRIL SCENERY heisst eine deutsche Alternative Rock Gruppe, die auf ihrer Webseite einen bewegten Konzertkalender und Präsenz in den etablierten social networks nachweisen kann. „Absence Makes The Heart Grow Fonder“ heisst das vorliegende Album. Die Musik ist beim ersten Hören gar nicht so leicht einzuordnen, der Begriff “Alternative Rock” passt zwar irgendwo, würde der Qualität, den das Quartett um den Songwriter Nico Vetter hier anbietet, nur ansatzweise gerecht. Gibt man den Namen in die Suchmaschine ein, steht seine Soundcloud-Seite an vorderster Stelle, dann gibt es auf youtube einen Clip von „Mystery Skulls“, dem der FB-Auftritt folgt. Zum Glück sorgt aber das der Promo CD beliegende Info Blatt für Aufklärung.

Zu den Songs: Dem ruhigeren Auftakt „Stay The Course“ folgt das umwerfende „We Are Hiding In The Clouds“ – ein Hammer von einem Rock Song! Ein prägnanter Tapping-Riff (**) gibt das Tempo vor, Schlagzeuger Alexander Hagen (ist mittlerweile gar nicht mehr in der Band) breitet den perfekten Drumteppich aus, auf dem sich Bassist Marvin Stecher, Chef Nico und Gitarrist Christoph Peschke austoben. Und was ist das Teil geil produziert! Stakkato Gitarrenriffs und zackige Bassläufe hauen dem Zuhörer gemeinsam mit dem Perkussionisten die Breaks um die Ohren, dass ich mir den Track vor lauter Begeisterung gleich mal 5 x hintereinander gegeben habe!

„The Cure“ meets „U2“ meets „The Fixx“ meets „Snakefinger“ ist mein Eindruck, die Musik erinnert mich an die druckvollen Wave Rock Hits der 80er Jahre, als die ersten Bands begannen, sich vom Synthie- und Midi Müll zu befreien, die Produktion bleibt knallig und wuchtig, die Gruppe kommt aus dem nordrhein-westfälischen Heiligenhaus, natürlich muss da auch – eigentlich logisch bei diesem Namen – einen gläubiger Songtitel her: Ob allerdings Pope John von „Jesus Christ Lizard“ erfreut gewesen wäre, ist mir jetzt erst einmal egal. Das Stück ist eine aufgeregte Symbiose aus „Bring Me The Horizon“-Screamo-Elementen und rasend schneller „Foo Fighters“ Präsenz. Und überhaupt: Ohne Tempo geht nichts auf dem Album.

Einen Monster-Mix aus Stoner Rock und Grunge gibt es im leider nur 3minütigen „Homunculus“ und obwohl es kaum Gitarrensoli im herkömmlichen Sinn gibt, sind sie doch da und zwar kunstvoll eingebunden in das Gesamtkonzept genau so wie die Vocals, die nicht herausstechen, aber doch unverzichtbar sind, weil gerade sie das iTüpfelchen bilden im rockfiligranen Gesamtkonzept von THIS APRIL SCENERY.

FAZIT: Ein Album aus Deutschland, das den designierten Rock Song des Jahres („We Are Hiding In The Clouds“) beherbergt. 40 Minuten lang werden dem Rockfan komplexe Rock Arrangements um die Ohren gehauen, die wohl leider nicht adäquaten Radiosendern gespielt werden und das ist sehr schade, weil es sich bei THIS APRIL SCENERY um eine der besten deutschen Rock Bands handelt, die ich in den letzen Monaten gehört habe! Ich kann’s kaum erwarten, diese Gruppe einmal Live zu erleben!

VÖ: 30.07.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://thisaprilscenery.tumblr.com/ 

TOURDATEN

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MATT MAYS “COYOTE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROOTS ROCK

Für Fans von:  Ryan Adams - Steve Earle - Lee Amos

KANADA

„John Mellencamp“ und „Lee Amos“ fallen mir spontan ein, als ich die Musik von MATT MAYS höre. Ein neuer Name am musikalischen Firmament? Dachte ich im ersten Augenblick, aber dann grübele ich, wo ich diese Stimme schon einmal gehört habe. Es fällt mir nicht ein, das Infoblättchen hilft weiter. Klar Der kanadische Rock Sänger war aktiv in einer Indie Band namens THE GUTHRIES. Auf dem fünften Album des Songwriters gibt es eine ordentliche Ladung Roots Rock, Americana, Alternative Country mit Hang zum „Red Dirt“. Verzerrte Gitarren, treibende Grooves und gemeinsam mit dem tollen inbrünstigen Gesang sind die 14 Stücke dermassen geschickt arrangiert, dass die Refrains spätestens nach dem dritten Hörgang magisch im Ohr hängen bleiben. „Coyote“ - ein starkes Album, das ich am liebsten 10 x hintereinander gehört hätte, wenn es die Zeit erlauben würde!

Matt Mays - Coyote

VÖ: 04.09.12

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.mattmays.com/  

TOURDATEN

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ZZ TOP “LA FUTURA”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ZZ Zop - La Futura_1d3

TITELVERZEICHNIS:

1.  I Gotsta Get Paid
2.  Chartreuse
3.  Consumption
4.  Over You
5.  Heartache In Blues
6.  I Don’t Wanna Lose, Lose, You
7.  Flyin’ High
8.  It’s Too Easy Manana
9.  Big Shiny Nine
10. Have A Little Mercy

Label: American Recordings
Web: www.americanrecordings.com

Time:

4:03
2:57
3:47
4:29
4:09
4:20
4:17
4:47
3:11
3:18

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BOOGIE ROCK

Für Fans von: 38 Special - Molly Hatchet - Foghat - Kid Rock

USA (TEXAS)

Mit dem wuchtig schleppenden Heavy Blues Rock Monster „I Gotsta Get Paid“ haben ZZ Top ja bereits auf der vor kurzem erschienenen 4-Track EP „Texiscali“ einen kleinen Vorgeschmack gegeben auf das, was die Fans der Band auf dem neuen Album „La Futura“ erwartet. Der Song dröhnt, als ob Billy Gibbons (für Outsider: Das ist der Chefkoch an der Gitarre) sämtliche Regler seines Amps und seiner Axt bis zum Anschlag aufgedreht und zusätzlich noch ein paar rockatypische Effektgeräte (Verzerrer, Distortion, Kompressor, Ultrazone) aktiviert hat. „Chartreuse“ gab es ebenfalls auf der EP wie die beiden nachfolgenden „Consumption“ und die schwülstige Ballade „Over You“, in der Chefsänger Billy klingt wie der texanische „Joe Cocker“ höxtpersönlich. “Consumption” ist donnernder Boogie Rock für alle, die „Tush“ oder „Got Me Under Pressure“ mochten. Und ganz nebenbei erwähnt: Ein bisserl erinnert mich der Gitarrenriff auch an „My Woman Of Tokyo“ von „Deep Purple“.

Beim ersten neuen (nicht auf der EP vorgestellten) Song „Heartache In Blues“ sorgt der gastierende Songwriter Billy Harman aus Alabama für fetten Mundharmonika Sound, das blues-rotzige „I Don’t Wanna Lose, Lose You“ zeigt Gibbons & Kumpane in Höxtform und in „Flying High“ wird überraschender Weise sogar die Tonart gewechselt, das texanische Trio hört sich hier an wie die US Version der Australien-Rocker „AC/DC“.

Viel hat sich nicht geändert in der Wahrnehmung von ZZ TOP. Das Trio spielt immer noch Musik für Biker, Beerdrinkers, Hellraiser, Classic Blues Rock Fans & The Real Dr. Music. Das fünfzehnte Studio Album der bärtigen Firma kann man irgendwo zwischen „Triple X“ (auch als „XXX“ bekannt) und „Deguello“ einreihen. Gibbons begeistert immer noch mit schweinedickengeilem Heavy Sound, den er aus seiner Gibson namens „Pearly Gates“ (Model „Les Paul“) kleistert, Frank Beard (der einzige ohne Bart) schleppt sich weiterhin wuchtig durch die Eigenkompositionen und der inzwischen weissbärtige Dusty Hill nimmt seine Bikerkappe wohl nach wie vor nur vom Kopf, wenn er sich mal seine Koteletten rasiert - wie im US Magazin „Time Life“ berichtet.

FAZIT: Kniet nieder, ihr Bluesrockgläubigen! Prediger Frederick William Gibbons lehrt Euch die 10 texanischen Gebote des Jahres 2012! Eines der besten ZZ TOP Alben seit langer Zeit. Die Ehe (hat 2005 im Alter von 56 Jahren die langjährige Freundin Gilligan Stillwater geheiratet) scheint Billy Gibbons gut zu tun. „La Futura“ bietet 10 gutgelaunte Heavy Blues Rocker, Musik für Biker ... (siehe oben!). Wer das Album bei der amerikanischen Kette “Best Buy” kauft, bekommt zwei zusätzliche Bonus Tracks.

VÖ: 11.09.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.zztop.com/ 

TOURDATEN

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CHRISTOPHER GOULD “TILL PARTY DO US DEAF”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SONGWRITER

Für Fans von:  Peter Gabriel - Julian Dawson - Chris DeBurgh

AUSTRALIEN

„Till Party Do Us Deaf“ ist der obskure Titel des vorliegenden Albums, der erste Song “Cosy Black Hole In My Soul“ beginnt als waviger Popper, entwickelt sich dann überraschender Weise in Richtung Brit Rock a la „Graham Parker“, der Aussprache nach singt hier ein Schotte. Knapp daneben gehauen: CHRISTOPHER GOULD ist Australier, der überall in der Welt herumgekommen ist, zurzeit in Frankreich lebt und so vielfältig ist auch der Mix, den der Multimusiker auf seiner CD präsentiert. „Tomorrow“  erinnert an die Kompositionen von Peter Gabriel, „Some Things“ kommt im zackigem Wave-Rock-Rhythmus , der humorvolle Reggae Rocker „At Your Service (In Zis Restaurant)“ ist einer der besten Tracks. Gutes abwechslungsreiches Album! Die Ideenvielfalt, die hier drin steckt, erschliesst sich dem Musikfan dabei nicht einmal unmittelbar beim ersten & zweiten Anhören.

Christopher Gould - Till Party Do Us Deaf

VÖ: 07.09.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.chrisgouldweb.com

TOURDATEN

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NEAL MORSE “MOMENTUM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Neal Morse - Momentum mc

TITELVERZEICHNIS:

1.  Momentum
2.  Thoughts Part 5
3.  Smoke And Mirrors
4.  Weathering Sky
5.  Freak
6.  World Without End

PERSONELLE BESETZUNG:

Neal Morse (guitar, keyboards, vocals)
Randy George (bassguitar)
Mike Portnoy (drums, percussion)

Label: Inside Out Music
Web: www.insideoutmusic.com

Time:

06:25
07:51
04:38
04:15
04:29
33:39

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ART ROCK

Für Fans von:  Spock’s Beard - Pendragon - Gentle Giant

USA

Das nächste Konzept Album von NEAL MORSE flattert ins Haus. Bei Musik wie dieser weigere ich mich immer, sie als „Progressive Rock Musik“ anzuerkennen, weil hier nichts progressiv (fortschrittlich, wegweisend, avantgardistisch) ist – „Art Rock“ trifft es da schon eher. Das tolle an „Moumentum“: Mit Paul Gilbert spielt einer meiner Lieblingsrockgitarristen im ersten Track auf dem Album – der Schwachpunkt aber ist eindeutig der Gesang. Zwar werden die Vocals mit dem „Vokalizer“ (für Outsider: Ein Gerät, das eine Stimme – je nach Qualität des Geräts – bis aufs 20fache doppeln kann in verschiedenen Tonhöhen, Terzen, Quinten und was auch immer) ordentlich aufgepeppt und wo die Beatles früher sämtliche Vocalspuren selbst arrangiert und eingesungen haben, reicht heute ein Knopfdruck und schon gibt es fette Refrain Harmonien. Wenn der Chef das Mikrofon selbst in die Hand nimmt, klingt’s irgendwie bieder – aber dieses Problem haben die meisten “Art Rock” Bands: Die Musik ist erstklassig, weil in diesen Gruppen die Genre-Elite herum wirbelt – der Gesang lässt jedoch oft zu wünschen übrig, weil hier meistens – aus Gründen der Kosten und der Organisation – auf einen ordentlichen Frontman verzichtet wird.

Die Musik hat – wie vor allem in „Thoughts Part 5“ sehr gut zu hören ist – sehr viel von „Yes“, „Gentle Giant“ und auch irgendwo von „Emerson, Lake & Palmer“. Glanzstück ist neben dem eben erwähnten dass 33minütige „World Without End“, das Alles anbietet, was Fans so sehr am Genre lieben: Schreiende ultraschnell aus den Lautsprechern gejagte Gitarrensoli (vom Brasilianer Adson Sodré), komplexe Techtelmechtel zwischen Keyboards, Bass (Randy George (sonst als Musiker & Songwriter für die christliche Rock Gruppe „Ajalon“ aktiv) und der Rhythmus-Fraktion, die dem „Dream Theater“ Drummer Mike Portnoy untersteht.

FAZIT: Wer auf Art Rock steht und etwas Abwechslung haben möchte, was die Anzahl der Gruppen & Interpreten oder Musiker betrifft, greift zu. Alle anderen, die Wert auf beste musikalische Qualität (inklusive herausragendem Gesang) legen, holen sich lieber eines der klassischen TOP Alben der Gruppe „Yes“ – „Close To The Edge“ oder „Fragile“ wären da beispielsweise 2 gute Empfehlungen!

VÖ: 11.09.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.nealmorse.com/ 

TOURDATEN

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THE GRATEFUL DEAD “DAVE’S PICKS VOLUME 3”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von:  Quicksilver Messenger Service - The Band

USA (KALIFORNIEN)

Fans der Band THE GRATEFUL DEAD, die jede gespielte Note der Gruppe besitzen müssen, dürfen erneut in den Geldbeutel greifen, um die nexte Investition zu tätigen. „Dave‘s Picks Volume 3“ ist der dritte 3er CD-Set in diesem Jahr mit raren und nicht veröffentlichten Live Aufnahmen. Dieses Mal gibt es ein Konzert vom 22. Oktober 1971, das im „Auditorium Theatre“ in Chicago stattgefunden hat. Jäger & Sammler sollten sich beeilen mit der Anschaffung, wenn sie das Teil nicht irgendwann teuer auf eBay ersteigern möchten, denn das Album ist auf 12.000 Exemplare limitiert. Fazit: Wer den Sound des „Woodstock“ Albums mochte, kann unbedenklich zugreifen. Insgesamt gibt es knapp 4 Stunden lang einen Mix aus alternativem Rock, Americana-Folk und 60ies Flower-Power-Atmosphäre. Volume 4 gibt es im November!

The Grateful Dead - Daves Picks Volume 3

VÖ: 01.08.12

Verfügbar: 3-CD

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.dead.net/ 

TOURDATEN

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ANIMAL COLLECTIVE “CENTIPEDE HZ”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Animal Collective - Centipede Hz

TITELVERZEICHNIS:

1.  Moonjock
2.  Today’s Supernatural
3.  Rosie Oh
4.  Applesauce
5.  Wide Eyed
6.  Father Time
7.  New Town Burnout
8.  Monkey Riches
9.  Mercury Man
10. Pulleys
11. Amanita

Label: Domino Records
Webseite: www.dominorecordco.com

Time:

5:04
4:18
2:57
5:34
5:00
4:35
6:01
6:46
4:18
3:31
5:39

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NEO PSYCHEDELIC

Für Fans von: The Skygreen Leopards - Xiu Xiu - Weed Diamond

USA

Als ich vor ein paar Jahren den Namen ANIMAL COLLECTIVE zum ersten Male gelesen hatte, dachte ich noch an einen Zusammenschluss diverser ökologisch engagierter Songwriter, die eine „grüne“ Alternative Pop oder Rock Gruppe gegründet hätten. War aber nicht so. Das Quartett aus Baltimore im US Bundesstaat Maryland praktiziert knalligen & experimentellen Kunstrock, der absolut in keiner Schublade eingeordnet werden kann. Das vorliegende (neunte) Studio Album „Centipede Hz“ bietet ein abwechslungsreiches Sammelsurium an kuriosen Ideen, die wie ein Hundertfüsser ohne Warnung mal in die eine, dann wieder in die andere Richtung abdriften. Der Auftakt „Moonjock“ beinhaltet eiernde beatlesque Vocal Harmonien, die sich ihren Weg durch ein Dickicht von verqueren Electro Beets und Synthieklangschwaden bahnen. In „Today’s Supernatural“ verbrigt sich ein Wirrwarr aus computerisierten 6/8tel Rhythmen und schreienden Vocals, der erste halbwegs nachvollziehbare Arthouse Groove findet sich in „Rosie Oh“, richtig gut gefallen mir „Applesauce“ und „Wide Eyed“, in die eine Vielzahl von Radio- und Vinylplattenschnipsel gesteckt wurden und vor allem ältere Musikhörer dürfen sich freuen, wenn sie in dem einen oder anderen Song Fragmente älterer Klassiker entdecken.

Fast kommerziell anbiedernd mutet “Father Time” an, das ich mir sogar als kommende Single mit diversen Remixes vorstellen könnte, die Original Album Version ist mit ihren 121,8 beets in der Minute auf jeden Fall schon dancetauglich, falls sie in einem alternativen Rock Club eingesetzt wird. Die 4 Musiker sind auch solistisch tätig, haben auch schon jede Menge eigener Alben veröffentlicht, bei dieser kollektiven tierischen Zusammenkunft kann man durchaus von einer Supergruppe sprechen, die seinesgleichen sucht. Musikalisch gibt es keine Grenzen, es wird alles aus 50 Jahren Musikhistorie hineingepackt, was nur irgendwie greifbar ist. Weitere Highlights sind das brummende und sich schwer dahin schleppende - nuanciert an die Musik von “Massive Attack” erinnernde - und mit schwirrenden Dub Effekten vollgepackte “New Town Burnout” und der mit einem phätten “King Tubby” Sample ausgestattete “Mercury Man” (das Original “Invasion” gibt es auf dem Album “100% Of Dub”).

INFO: Unbrauchbar für mainstreamverseuchte Antenne Bayern Hörer, faszinierend für Rock Fans, die ein offenes Ohr für innovative Song Arrangements haben. Das Doppel Vinyl Album (180g) beinhaltet einen Code zum Download der digitalen Tracks (MP3 oder WAV), beim Kauf der Vinyl und der Vinyl Deluxe Edition gibt es auf der Bonus DVD 4 zusätzliche Live Tracks, die genauen Inhalte der Editionen können beim Klick auf den Link unten rechts eingesehen werden! Die Special Editionen sind allerdings limitiert auf eine Stückzahl von 5.000 (in Europa sind nur 2.500 Exemplare verfügbar)

VÖ: 04.09.12

Verfügbar: CD & Deluxe Vinyl & Vinyl & digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://radio.myanimalhome.net/  &  http://animalcollective.org/

EDITIONEN

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MARILLION “SOUNDS THAT CAN’T BE MADE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Marillion - Sounds That Can't Be Made

TITELVERZEICHNIS:

1.  Gaza
2.  Sounds That Can’t Be Made
3.  Pour My Love
4.  Power
5.  Montreal
6.  Invisible Link
7.  Lucky Man
8.  The Sky Above The Rain

Label: Ear Music
Web: www.ear-music.net

Time:

17:31
07:16
06:02
06:07
14:04
05:47
06:58
10:34

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ART ROCK

Für Fans von: Supertramp - Genesis - (die späteren) Pink Floyd

ENGLAND

Die Musik von MARILLION – muss ich gestehen – hat mich früher nie sonderlich interessiert, als zu langweilig und als zu seicht empfand ich die meisten Lieder der britischen Formation in einer Zeit, in der sich spannende Musikstilrichtungen wie Death Metal, Hardcore, Grunge, Rave, Techno House oder Crossover Metal wie Phoenix aus der Asche erhoben und Songs wie „Kayleigh“ oder „Heart Of Loathian“ dagegen sogar auf den ersten Kuschelrock Platten platziert wurden. Später habe ich dann immer einen grossen Bogen um die Musik der Band und weil sich in meinem Bekanntenkreis auch keiner wirklich für die Musik der Briten interessierte, blieb ich vor den Alben der Gruppe, die mittlerweile seit 1989 mit Steve Hogarth einen neuen Leadvocalisten hatte, verschont.

Jetzt gibt es plötzlich die berufliche Konfrontation mit dem 17. Studio Album (was für eine stattliche Zahl!) „Sounds That Can’t Be Made“ und so nehme ich mir vor, mir die 8 Kompositionen unvoreingenommen zu verabreichen. „Gaza“ ist dann auch gleich das erste donnernde Art Rock Stück, das sämtliche meiner Bedenken wegbläst. 17 Minuten lang wechseln ruhige melancholische Themen mit wuchtigen Gitarren- und Keyboard Riffs – Musik, die ansatzweise an die ersten Platten von „Genesis“ aus den 70er Jahren erinnert. Mit „Pour My Love“ gibt es zwar auch wieder einen puscheligen Kuschelrock Anwärter, der aber dieses Mal mit Sicherheit aufgrund seiner Länge von 6 Minuten nicht berücksichtig werden dürfte und ausserdem mit satten – an die beste Zeit der „Beatles“ erinnernden - Vocal Harmonien überzeugt, „Power“ outet sich softrockig als entfernter Verwandter der „Pink Floyd“ Materie - für alle Fans interessant, die “Breathe” (vom 1973er Album “The Dark Side Of The Moon”) mochten.

Fazit: Gute Musik, die Songs sind toll arrangiert, lediglich die Lead Vocals von Steve Hogarth überzeugen mich nicht 100%ig, weil er ab & zu - wie in „Montreal“ zu hören ist - in bester „DSDS“ Manier schräg daneben haut und ganz oben hat die Stimme des 53jährigen wohl doch nicht mehr die kraftvolle Power glanzvoller Zeiten.

VÖ: 17.09.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.marillion.com/ 

TOURDATEN

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FOREIGNER “CLASSICS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

CLASSIC ROCK

Für Fans von:  Fotomaker - REO Speedwagon - Bon Jovi - Heart

USA (NEW YORK)

Die Frage nach dem Sinn der Veröffentlichung stellt Fans von FOREIGNER sicherlich vor eine Herausforderung, schon weil das Album nicht den Inhalt bietet, den der Titel verspricht. Songs wie „Feels Like The First Time“, „Urgent“, „Cold As Ice“ oder “Head Games” sind klassische Hits der Band, aber das war in den 70er + 80er Jahren mit Frontman Lou Gramm am Mikfron, der 2003 das Handtuch geschmissen hat – die 16 Songs hier werden a) vom neuen Frontman Kelly Hanson gesungen und wurden b) neu eingespielt & bei einigen wird – obwohl mit modernstem Equipment aufgenommen – nie der breitwandige Sound des Originals erreicht. Bevor jetzt wieder Droh-mails kommen: Der neue Sänger ist gut bei Stimme, passt zur Band und bringt die Songs toll rüber – aber wer mit den Originalen aufgewachsen ist, dem wird die CD vorkommen, als ob sie von einer Cover Rock Band eingespielt worden ist.

Foreigner - Classics

VÖ: 27.07.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.foreigneronline.com/

TOURDATEN

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JOSS STONE “THE SOUL SESSIONS Volume 2” 

Joss Stone - The Soul Sessions Vol 2

TITELVERZEICHNIS:

1.  I Got The Blues
2.  (For God’s Sake) Give More Power To The People
3.  While You’re Out Looking For Sugar 
4.  Sideways Shuffle
5.  I Don’t Wanna Be With Nobody But You
6.  Teardrops
7.  Stoned Out Of My Mind
8.  The Love We Had (Stays On My Mind)
9.  The High Road
10. Pillow Talk
11. Then You Can Tell Me Goodbye

Label: S-Curve Records
Website: http://s-curverecords.com/home/

SOUL & FUNK ROCK

Für Fans von:  Sharon Jones - Amy Winehouse - Ledisi

ENGLAND

Immer dann, wenn plötzlich eine CD auf dem Tisch liegt, mit der man gar nicht gerechnet und die man vielleicht auch irgendwo übersehen hatte aufgrund der immer grösser werdenden Unübersichtlichkeit der Masse der Neuankündigungen, kommt Freude auf, wenn man auf einen alten Bekannten trifft. Im vorliegenden Falle heisst die alte (junge) Bekannte JOSS STONE. Vor einiger Zeit hatte sie noch ein dickes Ausrufungszeichen gesetzt mit der Veröffentlichung Ihres Albums auf eigenem Label mit der Supergruppe „Heavy“, in der sich Mick Jagger, Damian Marley und Dave Stewart mit der mittlerweile 25jährigen Engländerin vergnügen durften.

Mit einem Song von Mick Jagger und Keith Richards geht das neue Album auch los – „The Soul Sessions Vol 2“ ist als Fortsetzung ihres Debut Album „The Soul Sessions Vol 1“ gedacht, das die Sängerin als 16jährige im Jahr 2003 veröffentlicht und damals einen Riesensturm der Begeisterung bei Fans und bei Kritikern ausgelöst hatte. Schon mal “Philly-Blues gehört”? Joss macht es möglich mit „I Got The Blues“, das eigentlich gar nicht mehr wieder zu erkennen ist, wenn man es mit dem Original der „Stones“ vom 1970er Album „Sticky Fingers“ vergleicht. Hier gibt es einen völlig neuen Song. Interessanter Auftakt.

Die Frage, in welcher Rubrik ich dieses Album kategorisiere, erübrigt sich spätestens beim zweiten Track. „(For God’s Sake) Give More Power To The People“ ist (geiler) beinharter Funk-Rock, wie er früher einmal von „Sly & The Family Stone“ gespielt wurde. Das instrumentale Arrangement ist identisch: Mundharmonika, knochentrockener Slap-Bass, das Schlagzeug betont auf der „2“ und Joss singt alles in Grund & Boden mit ihrem stimmlichen Mix aus Elkie Brooks und Aretha Franklin.  „The Chi-Lites“ haben diesen Song im Original gespielt vor nahezu 51 Jahren. Ist eigentlich schon alleine den Kauf des Albums wert!

Aber es geht hochkarätig weiter: „While You’re Out Looking For Sugar“ ist bester Sweet-Soul (war im Original 1969 die Debut Single der Girl Group “Honey Cone” gewesen) und gleichzeitig die erste Single des Albums, die sogar auf dem Portal von YouTube angesehen werden kann ohne Einschränkung. Die Idee von Joss Stone, sich wieder mit der Crew des Labels S-Curve Records zusammenzutun, bei dem sie damals das „Volume 1“ aufgenommen hatte, hat sich gelohnt. „Gänsehautfeeling“ pur auch in diesem Song!

Sideways Shuffle“ – ein Mix aus Stevie Wonder’s „Superstition“ und Isaac Hayes’ „Don’t Let Go“ – kraftvoll funky, aber nicht heruntergeschrubbt, wie es viele Rocker heutzutage tun, sondern gefühlvoll umgesetzt. Genauso seelenvoll: Die Ballade „I Don’t Wanna Be With Nobody But You“ (im Original vom leider schon verstorbenen Stax-Interpreten „Eddie Floyd“).

Auf “Teardrops” (Original von “Womack & Womack”) war ich gespannt. Das Teil war Mitte der 80er Jahre eines meiner Dancefloor-Lieblinge, hier gibt es die etwas ruhigere melancholischere Variante. Und Joss singt sich – getragen vom weinenden Violinen-Arrangement – am Ende in einen regelrechten Liebeskummerrausch! Traumhaft schön! Und genau diese Aussage trifft auch zu auf das schmusige „Pillow Talk“, das erstmalig im Jahr 1973 von der Sängerin Sylvia Robinson zu Hitehren gebracht worden ist. Am Ende der CD steht ein zauberhaftes akustisches „Then You Can Tell Me Goodbye“, das vom US Songwriter John D. Loudermilk geschrieben wurde (hat neben diesem Song und vielen anderen auch die Klassiker „Tobacco Road“ und „Indian Reservation“ komponiert).

FAZIT: Ein wundervolles Album, das man vor allem am frühen Morgen hören sollte. Ich hab’s am Freitag Morgen getan und die Schwingungen dieser erstklassigen 11 Songs werden mich gutgelaunt durchs ganze Wochenende tragen. JOSS STONE – wie immer eigentlich – und ihre herausragenden Begleiter (darunter u. a. Ernie Isley, Delbert McClinton) sind in TOP Form und kommen im September für 3 Konzerte nach Deutschland und für eines in die Niederlande. Und: Es ist zwar erst Juli – aber ”The Soul Sessions Volume 2” ist schon jetzt einer der Anwärter für den Titel „Album des Jahres“!

VÖ: 23.07.12

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Vinyl & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.jossstone.com/  & http://twitter.com/JossStone/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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