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Hier gibt es Rezensionen von Rock CDs, die im 1. Quartal 2015 erschienen sind. Hier stehen u. a. die Infos zu den Alben ”Scorpions Revisited” von ULI JON ROTH, “The Pale Emperor” von MARILYN MANSON, “4626 - Comfortzone” von BEARFISH aus Schweden, “Sco-Mule” von GOV’T MULE, “Currents” von ATLAS LOSING GRIP, “American Beauty American Psycho” von FALL OUT BOY, “Awaken The Storm” von LIKE A STORM, “Up In Smoke” von AEROSMITH, “Transfixiation” von A PLACE TO BURY STRANGERS, “Est. 2014” von den GIFTONES aus Deutschland, “Something’s About To Change” von ROBIN TROWER, “The Name Remains The Same” von TEN YEARS AFTER, “Animus Jocandi” von PROJETO MACACO aus Brasilien und “A Conspiracy Of Stars” von UFO. Weitere Rock Alben findest Du beim Link “Rock CDs Übersicht”!

 

 

 

 

Rock CDs 2015 - 1

Rock CDs Übersicht

Gesamtübersicht

Startseite

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ULI JON ROTH “SCORPIONS REVISITED”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Uli Jon Roth - Scorpions Revisited mc

01. The Sails Of Charon
02. Longing For Fire
03. Crying Days
04. Virgin Killer
05. In Trance
06. Sun In My Hand
07. Yellow Raven
08. Polar Nights
09. Dark Lady
10. Catch Your Train
11. Evening Wind
12. All Night Long
13. We’ll Burn The Sky
14. Pictured Life
15. Hell-Cat
16. Life’s Like A River
17. Drifting Sun
18. Rainbow Dream Prelude
19. Fly To The Rainbow

HEAVY ROCK

Für Fans von: Yngwie Malmsteen - Scorpions - Electric Sun

DEUTSCHLAND

Die „Scorpions“ waren für mich eine der besten deutschen Rock Gruppen der 70er Jahre gewesen – allerdings spielte damals noch die göttergleiche „Jimi-Hendrix-Reinkarnation“ ULI JON ROTH in der Band. Die Alben „In Trance“, „Virgin Killer“ und „Taken By Force“ - das war einfach grossartige Heavy Rock Musik gewesen – bis – ja bis der Gitarrist ausgestiegen ist oder ausgestiegen worden war – will ich auch gar nicht näher darauf eingehen – da gab es seinerzeit diverse Thesen & Meinungen. Ich hab den Musiker schon paar mal Live gesehen und er hat über all die Jahre – über 40 sind es ja immerhin auch schon – nichts von seiner Klasse eingebüsst.

Jetzt gibt es das Schmankerl für Roth-Fans und auch irgendwo für die „Scorpions“-Community – „Scorpions Revisited“ bringt 19 Kracher aus der Ära, in der ROTH die erste Phase der Hannoveraner wesentlich geprägt hatte. Und er bringt die Songs auf seine eigene urtypische Art & Weise: „The Sails Of Charon“ kommt als geiler Psychedelic Rock Bolero, gemeinsam mit DAVID KLOSINSKI gibt es tolle Twin-Leadgitarren-Riffs und ROTH erweist sich wieder mal als Meister der Phrasierungen und erinnert mich im ruhigeren Mittelteil solistisch an die ganz frühen „Taste“-Stücke mit Rory Gallagher. Exzellente Vocal Performance auch von Sänger NATHAN JAMES, der zeigt, dass er mit zum Besten gehört, das es derzeit im Rock Segment an Vokalisten gibt. Und: „Virgin Killer“ gefällt mir sogar besser mit JAMES in der Hauptrolle, er hat einfach die markantere Stimme als Klaus Meine – selten habe ich diesen Klassiker besser gehört als hier – Donnerwetter! Auch von „In Trance“ gibt es eine hammermässige neue Version, „Sun In My Hand“ vom gleichen Album und „Dark Lady“ begeistern ebenfalls – die meisten Songs gibt es übrigens vom Album „Virgin Killer“ (7), das ebenfalls sehr gute Album „Taken By Force“ ist leider nur mit 2 Songs vertreten, später kommt eine explosive Version von „We’ll Burn The Sky“. In den 70er Jahren hiess es sehr oft, UJR sei der deutsche Jimi Hendrix – im donnernden „Polar Nights“ kann sich jeder überzeugen, dass dem auch heute noch so ist – das Vermächtnis des legendären Seattle-Gitarristen lebt fort in diesem grossartigen Musiker. 

VÖ: 06.02.15

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.ulijonroth.com & http://www.deanguitars.com/artist?uid=113

TOURDATEN

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MARILYN MANSON “THE PALE EMPEROR”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Marilyn Manson - The Pale Emperor

TRACKLISTING:

01. Killing Strangers
02. Deep Six
03. Third Day Of A Seven Day Binge
04. The Mephistopheles Of Los Angeles
05. Warship My Wreck
06. Slave Only Dreams To Be King
07. The Devil Beneath My Feet
08. Birds Of Hell Awaiting
09. Cupid Carries A Gun
10. Odds Of Even
11. Day 3
12. Fated, Faithful, Fatal
13. Fall Of The House Of Death

Label: Hell, etc.

ELECTRO ROCK

Für Fans von: Alice Cooper - Hollywood Undead - Combichrist

USA (OHIO)

Erste Reaktionen der Redaktionsgirlies auf das neue Album von MARILYN MANSON? <gefällt mir besser als das vorangegangene> oder <endlich mal wieder ne geile Scheibe von dem> - <i’ve got guns - motherfuckers – you better run> lautet die nicht ganz ernstgemeinte Replik vom Meister im Auftakt „Killing Strangers“. „The Pale Emperor“ ist die Nummer 9 der immer länger werdenden Studio Alben Diskographie der Band um Brian Hugh Warner, wie sich der Chef mit bürgerlichem Namen nennt. Das zweite Stück „Deep Six“ zeigt denn auch, wohin die Reise geht während der neuen 13 Tracks: Krachender Hausfrauen-Metal für Mädels, die endlich genug haben sollten von Frau Fischer und deren atemloser Hatz durch nächtelange Party-Abende und gerade rechtzeitig, um den degenerierten Schlagerfuzzies dieser Welt zum Karneval das Toupet von der Birne zu blasen. Auch „Third Day Of A Seven Day Binge“ riecht nach medientauglichem Massenkonsumprodukt, die Melodien sind durchwegs eingängig und “mitsummgeeignet”, weitere Highlights oder (wie auch immer) Anspieltipps sind das scheppernde „Slave Only Dreams To Be King“ mit hammergeilem Electro-Synthie-Riff und die aktuelle Single „Cupid Carries A Gun“ mit kirchenglockenunheilschwangerem „Clint-Eastwood-Italo-Western“-Flair. Noch atmosphärisch dichter wird’s in „Odds Of Even“ – ein Stück wie geschaffen für künftige Rob-Zombie-Splatter-Streifen!

Fazit: Das mainstream-ortientierteste Album von MARILYN MANSON bisher – ist aber irgendwo wurscht, weil die Musik (natürlich) geil ist und was der 46jährige von sich gibt, sowieso nur am Rande interessiert, auch wenn er sich politisch und sozialkritisch mahnender gibt als viele seiner Kollegen. Mit im Boot dieses Mal neben dem langjährigen Saitengefährten TWIGGY RAMIREZ noch der Filmkomponist und Instrumentalvirtuose TYLER BATES, der bereits bei zahlreichen Soundtracks („Halloween“, „Conan“ und zuletzt den „Guardians Of The Galaxy“) gezeigt hat, was er musikalisch drauf hat. Am Schlagzeug sitzt zum ersten Mal GIL SHARONE, der vor paar Jahren für aufsehenerregendes Getrommel bei der Mathcore Truppe „The Dillinger Escape Plan“ gesorgt hat. Nur die Deluxe Edition mit 3 Bonus Tracks ist wirklich interessant, der erste davon ist die starke Emo Rock Ballade „Day 3“, die inhaltlich fortsetzend an den zehnten Track der Standard Edition anschliesst. Auch die beiden anderen Songs zeigen die akustische Seite von MM, bei der manch älterer Classic Rock Fan sein „Alice-Cooper“-Deja Vu erleben dürfte. Doppel-Vinyl beinhaltet den Download-Code fürs digitale Album!

VÖ: 16.01.15

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Vinyl & Digit. Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.marilynmanson.com & http://www.universal-music.de/marilyn-manson/home

TOURDATEN

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BEARDFISH “4626 - COMFORTZONE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ART ROCK

Für Fans von: Spock’s Beard - Supertramp - Camel - Gillan

SCHWEDEN

Heutzutage gibt es kaum Bands, die in den Bereichen Prog & Art Rock was Neues & Innovatives zustande bringen, die meisten spielen die Musik der Gruppen, die sie beeinflusst haben, nur täuschend ähnlich nach. Bei BEARDFISH aus Schweden verhält sich die Sache etwas anders – hier gehen Plattitüden wie „die klingen wie...“ nicht so leicht von der Hand. Die Schublade, in die man das von Rikard Sjöblom und David Zackrisson gegründeten Quartetts stecken kann, ist riesengross – „Floyd“, „Camel“, “Nektar”, „Genesis“, „King Crimson“, „Toto“ und „Supertramp“-Fans finden sich gleichermassen im diskographischen Katalog wieder, der mittlerweile 8 Studio Alben umfasst. „4626-Comfortzone“ ist ein komplexes Werk, bei dem es viel zu entdecken gibt, stimmlich erinnert mich Chefsänger Sjöblom an den Purple- Shouter „Ian Gillan“ während dessen Solo Eskapaden in den 80er Jahren.

Beardfish - 4626 Comfortzone

VÖ: 09.01.15

Verfügbar: CD & 2-CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.beardfishband.com & http://www.beardfishband.com

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GOV’T MULE “SCO-MULE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Govt Mule - Sco Mule

TRACKLISTING CD 1:

01. Hottentot
02. Torn Thumb
03. Doing It To Death
04. Birth Of The Mule
05. Sco-Mule
06. Kind Of Bird

TRACKLISTING CD 2:

01. Pass The Peas
02. Devil Likes It Slow (nicht auf Vinyl)
03. Hottentot (alternativer Take, nicht auf Vinyl)
04. Kind Of Bird (alternativer Take, nicht auf Vinyl)
05. Afro Blue (nicht auf Vinyl)

Label: Evil Teen Records

SOUTHERN JAM ROCK

Für Fans von: Col Bruce Hampton & Aquarium Rescue Unit - Jing Chi

USA (GEORGIA)

Gleich mit einem Doppel Album bescheren GOV’T MULE ihre Fans zu Beginn des Jahres. Und wie es der Titel „Sco-Mule“ so schön sagt, ist der Fusion-Jazz-Rocker JOHN SCOFIELD zum ursprünglichen Line-Up dazugestossen und gemeinsam haben sie diese Stücke im Jahr 1999 bei 2 Konzerten gespielt. 16 Jahre später gibt es mit diesem Leckerli nach dem 2010er „Mulennium“ ein neues Live Album der Southern Blues Jam Rocker. Die Aufnahmen wurden am 23.09.99 im „Roxy“ in Atlanta getätigt, lediglich die Aufnahme von „Pass The Peas“ stammt vom Tag vorher am 22.09.99 aus dem „Georgia Theatre“ im benachbarten Athens.

Los geht’s mit einem funky „Johnny-Guitar-Watson-A-Real-Mother-For-You“-Groove – im 11minütigen von Scofield komponierten „Hottentot“ erhält jeder Bandmember genügend Zeit für sein ausgedehntes Solo – Keyboarder Dan Matrazzo fliegt los und nimmt den Hörer mit auf seine traumhaft schöne Synthie-Moog-Wolke – ebenfalls noch mit von der Partie war bei diesen Aufnahmen der Bandmitbegründer und Bassist Allen Woody, der ein Jahr später im August 2000 im Alter von 44 Jahren verstorben war. Auch „Torn Thumb“ kehrt Erinnerungen hervor aus dem musikalischen Langzeitgedächtnis – ein cooler Latin-Rock-Vibe paart sich mit erlesenem Spielniveau, wie ich es mal von einer Band namens „Steely Dan“ gekannt habe.

James Brown ist allgegenwärtig – jeden Moment erwarte ich, dass er auf die Bühne springt und unmissverständliche Forderungen wie „Make It Funky“ in den Raum brüllt, aber erstens trifft dieses Attribut bereits zu auf das Stück und zweitens gibt es im Set keinen Platz für einen Sänger. Kenner wissen natürlich, dass es sich beim Stück „Doing It To Death“ um eine Komposition aus dem Fundus des bereits verstorbenen Soul Sängers handelt. Erwähnenswert noch: Das schärfste Gitarrenduell gibt es in „Devil Likes It Slow“, in dem vor allem Blues Rock Insider im Mittelteil den altbekannten “Good-Morning-Little-School-Girl”-Basslauf erkennen dürften.

Fazit: Ein Album, wie es vor allem die älteren Classic Rock Liebhaber noch aus den 70er und 80er Jahren zu schätzen wissen – zu dieser Zeit gehörte es zum Status jeder renommierten Band, ein live eingespieltes Doppel Album zu veröffentlichen (ich erinnere da nur an die legendären Alben „Recorded Live“ von TYA, „Live“ von Grand Funk Rail Road, „Live Dates“ von Wishbone Ash oder „Twin Peaks“ von Mountain, um nur einige wenige zu nennen (eine Liste mit den 20 besten Live Doppel Alben aller Zeiten findet Ihr übrigens auf der Partnerseite musikverrueckt.de). Dieses Doppel-Album gibt es auch als Vinyl-Ausgabe (mit Klapp-Cover), die zudem den Downloadcode für die digitale Kopie beinhaltet!

VÖ: 27.01.15

Verfügbar: 2-CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://mule.net & https://twitter.com/govtmuleband & http://www.johnscofield.com

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ATLAS LOSING GRIP “CURRENTS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von: Wishbone Ash - Horisont - Shadowbuilder

SCHWEDEN

ATLAS LOSING GRIP in einer einzigen Schublade einzuordnen, ist gar nicht so leicht, weil sich in den Songs alles vom Alternative Rock bis hin zum metallischen Gerüst findet. „Currents“ ist das bisher beste Album des 2005 gegründeten Quintetts, Stücke wie “The Curse” erinnern an die legendäre Band „Wishbone Ash“, als damals Mitte der 70er der Gitarrist Laurie Wisefeld das sinkende Boot wieder auf (hardrockigeren) Vordermann brachte, während krachende Riffs wie in „Cynosure“ auch Affinitäten zur NWOBHM a la „Maiden“ aufweisen. Sänger und Co-Gründer Stefan Bratt steht ebenfalls wie einst Martin Turner seinen Mann am Bass, verfügt zudem über eine ausserordentliche gute Stimme, die den Schweden genügend Eigenständigkeit verleiht, um sie aus dem Brei der Massenware herauszuheben. Die Highlights: Der Mitgröler „Shallow“, „Cast Anchor“ und „Through The Distance“.

Atlas Losing Grip - Currents

VÖ: 16.01.15

Verfügbar: CD (diverse Bundles) & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.atlaslosinggrip.comhttp://hamburgrecords.com/atlaslosinggrip/

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FALL OUT BOY “AMERICAN BEAUTY AMERICAN PSYCHO”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von: Slaves The Day - My Chemical Romance - Blink 182

USA (ILLINOIS)

Harter Rock & Bubblegum Pop in Kombination? FALL OUT BOY machen es wieder mal möglich. So wie sie den 90er Klassiker „Tom’s Diner“ von „Suzanne Vega“ mit Gitarrenriffs verquirlen und den Ohrwurm „Centuries“ erschaffen, das ist schon genial geklont. Auch der garagenrockige Dancefloor-Knaller „American Beauty American Psycho“ – gleichzeitig der Titelsong des sechsten Studio Albums der Band aus Illinois – sorgt für beste Partylaune. Das fröhliche Pfeifen im Anfang von „The Kids Aren’t Alright“ erinnert in der Redaktion an einen legendären Werbespot eines deutschen Alkoholproduktes (<komm doch mir auf den Underberg> nölt Bertram im Hintergrund) und dem gutgelaunten „Uma Thurman“ prophezeie ich spontan ähnliche Erfolgszahlen wie den Hits der Kollegenbands „Maroon 5“ und „OneRepublic“. Weitere Highlights: „Novacaine“ und „Fourth Of July“.

Fall Out Boy - American Beauty American Psycho

VÖ: 16.01.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://falloutboy.com & https://soundcloud.com/falloutboy & https://twitter.com/falloutboy

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LIKE A STORM “AWAKEN THE FIRE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY ROCK

Für Fans von: King’s X - Texas Hippie Coalition - Shinedown

NEUSEELAND

Wie es sich für eine Band aus dem südlichen Pazifik gehört, beginnt der erste Track mit phättem Didgeridoo-Sound, aber das Folgende hat dann nicht mehr unbedingt mit traditionellem Getröte zu tun: LIKE A STORM spielen krachenden Heavy Rock, wie er Fans von „Black Stone Cherry“, „The Cult“ oder „King’s X“ gefällt. Damit wäre eigentlich schon alles gesagt über die Musik des neuen Albums „Awaken The Fire“ – 47 Minuten – 11 neue Songs, von denen mir vor allem die Knaller (die Single „Wish You Hell“, „Six Feet Under“ und „Never Surrender“), zusagen, die ruhigeren Sachen obliegen dem persönlichen Geschmack des Einzelnen – interessant ist auf jeden Fall auch die Cover Version von „Gangster’s Paradise“ (im Original vom Rapper „Coolio“), die wieder mal den Beweis antritt, dass Hard Rock und Hip Hop ja doch gar nicht so weit voneinander entfernt sind.

Like A Storm - Awaken The Fire

VÖ: 24.02.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.likeastorm.comhttps://www.youtube.com/user/officiallikeastorm

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A PLACE TO BURY STRANGERS “TRANSFIXIATION”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

NOISE ROCK

Für Fans von: Teenage Jesus & The Jerks - Fugazi - Arab On Radar

USA (NEW YORK)

A PLACE TO BURY STRANGERS spielen Noise-Rock, der zum einen in die psychedelische Retro-Ecke der 60er, zum anderen in die dröhnende Schublade der “White Stripes” zielt. „Transfixiation“ ist Album # 4 in der Diskographie und es ist das bisher Beste! „What We Don’t See” dürfte Fans der ursprünglichen “Pink Floyd”-Fraktion gefallen, als diese noch lange vor dem Weichspüler Gilmour mit Syd Barrett gespielt haben. Ne Schippe drauf, was Krach, Vehemenz & ungehobelten Radau betrifft, legen die 3 New Yorker in „We’ve Come So Far“ – eines der besten Stücke des Albums. Infernalisches Gedröhne gibt es in „Fill The Void“, mit 168 bpm der ultimative „Chubby-Checker-Twist“-Nachfolger der Neuzeit, weitere Highlights sind „Straight“, „Now It’s Over“ und „Deeper“. Das finale „I Will Die“ ist ein Tinnitus-Rocker, der einem Schlag in die Fresse gleichkommt!

A Place To Bury Strangers - Transfixiation

VÖ: 13.02.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.aplacetoburystrangers.comhttps://twitter.com/aptbs

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AEROSMITH “UP IN SMOKE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

LIVE ALBUM

Für Fans von: Mötley Crue - Triumph - Faster Pussycat - Ratt

USA (MASSACHUSETTS)

Bevor Fans in ekstatisches Entzücken ausbrechen, bei “Up In Smoke” von AEROSMITH handelt es sich nicht um neuen Stoff, sondern um Raritätenhäppchen mit uralten in den 70er Jahren bei zwei Radio Sessions live gespielten Klassiker der ersten vier Alben – und das lediglich in der Qualität heutiger Raubpressungen. Aber Die-Hard-Fans (wie mir) ist das völlig wurscht, die stellen sich das Doppel Album auf jeden Fall in die Sammlung, weil ja manche Songs eventuell an einer bestimmten Stelle mit einer neuen Note gespielt werden und darüber können wir dann wieder stundenlang diskutieren. Die Band war bei beiden Konzerten gut in Form (CD 1 mit 10 Songs wurde 1973 in Ohio und CD 2 mit 18 Tracks 1978 in Philadelphia gespielt), es gibt sogar Kuriositäten wie den kaputten “Rattlesnake Shake”, der nur 58 Sekunden lang ist aufgrund einer defekten Tonbandmaschine.

Aerosmith - Up In Smoke

VÖ: 06.02.15

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.aerosmith.comhttps://www.aerosmith.com/aeroforceone (Fansite)

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GIFTONES “EST. 2014”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Giftones - Est 2014

TITELVERZEICHNIS:

01. Believe It
02. Secrets
03. Doubts
04. Nasty Face
05. Harmonies
06. In July
07. San Francisco
08. Juliette
09. I Love Her So
10. Keep Back And Go
11. Too Late
12. Million Dollar Babe
13. Song Against The Storm

Label: Finest Noise Records
Web: www.finestnoise.de

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: U2 - The Smiths - Simple Minds - America

DEUTSCHLAND

Wer bei den ersten Gitarrenakkorden von “Believe It” nicht sofort an die irische Band „U2“ denkt, hat wohl die letzen 25 rockmusikalischen Jahre verschlafen. Beim Gesang sieht es wieder ganz anders aus. Spontan fällt mir keine vergleichbare Stimme ein. Die CD, mit der ich mich gerade auseinandersetze, ist ein Album einer Gruppe namens GIFTONES. 4 Musiker aus Berlin, wie ich dem Inlay und den Infos des Labels entnehme, die über eine herkömmliche – in Zeiten des Internet meist gar nicht mehr praktizierte - Zeitungsannonce in einem Printmedium zusammengefunden haben. Und diese Authentizität schlägt sich auch nieder in den Songs der Gruppe, deren Video „Secrets“ neben einigen Live Clips seit dem Sommer 2014 im Youtube-Kanal des Quartetts kursiert.

Beim ersten Durchgang gefallen mir vor allem die melancholischen Rocker „Doubts“ und „Nasty Face“ – letzterer mit wundervollem Chor Arrangement und toller „Dark-Wave“-Atmosphäre, ein Stück, das vor allem Fans begeistert, die für den Brit-Rock der „Simple Minds“ oder „The Cure“ schwärmen. Ein bisschen Elektronik darf aber auch sein – wundervoll die ruhige romantische Ballade „Harmonies“, die mit dezentem Drumcomputer-Intro startet und von der zarten Stimme von PHILIPP SCHUMAN verzaubert wird. Kuschelige Kerzenlichtatmosphäre pur!

Weitere Highlights des Albums, die eindeutiges Ohrwurmpotential mit Hitformat aufweisen, sind das rockige „Million Dollar Babe“ und das tolle „I Love Her So“ – wo sind die Radioformate, die noch so was spielen und so wie es in Urzeiten möglich gewesen ist – aus einem unbekannten Song einen Hit formen? Aber daran sind die Hörer letztendlich selbst schuld, wenn sie die tumben Dumpfbackensender Tag für Tag einschalten! Auch „Keep Back And Go“ lebt von der intensiven Inbrunst des Vokalisten und den wie Butter in die Seele schneidenden kristallklaren Gitarrenlicks von TOBIAS SPECK. Ohne sich mit plattem virtuosen Spiel aufzudrängen, brilliert dieser Musiker durchgehend mit seinen phantastischen Gitarrenarrangements!

FAZIT: Starker Brit Wave Rock aus Deutschland – die GIFTONES sind PHILIPP SCHUMANN (Gesang, Piano, Keyboards), FRANK SCHRÖDER (Bass, Backing Vocals), TOBIAS SPECK (Gitarre, Backing Vocals) und MIRKO PIREDDA (Schlagzeug, Perkussion). 13 tolle Songs, die sich beim wiederholten Hören mehr und mehr in die Seele des Zuhörers hineinfressen und für wohlige Schauder sorgen.

VÖ: 16.01.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.giftones.de & https://myspace.com/giftones/music/songs (Stream “Million Dollar Babe)

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ROBIN TROWER “SOMETHING’S ABOUT TO CHANGE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES ROCK

Für Fans von: Randy Hansen - Eric Clapton - Peter Green

ENGLAND

Was waren das noch für Zeiten, als ROBIN TROWER Mitte der 70er Tag und Nacht auf dem Plattenteller rotierte. „Bridge Of Sighs“, und “Too Rolling Stoned“ hiessen die Hämmer, die ich allen Nachbarn mit ohrenbetäubender Lautstärke vorstellte. Mittlerweile gibt es über 30 Alben vom englischen Blues Rock Gitarristen, „Something’s About To Change“ ist das aktuelle Werk mit 12 neuen Songs, in denen sich der „hendrix“-beeinflusste Axeman nach wie vor von seiner Leidenschaft für langsame Groove-Monster treiben lässt. Die Stimme hat gelitten und klingt nicht mehr so frisch wie einst, aber die Stratocaster beherrscht er immer noch gut. Mit dem 70jährigen waren die Mitstreiter des 2013er Vorgängers im Studio: Schlagwerker Chris Taggert und Keyboarder Luke Smith, den Bass hat er dieses Mal selbst bedient. Highlights: Der funky „Riff #7“ und “The One Saving Grace”.

Robin Trower - Somethings About To Change

VÖ: 10.02.15

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.trowerpower.comhttps://twitter.com/robintrower

TOURDATEN

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TEN YEARS AFTER “THE NAME REMAINS THE SAME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ten Years After - The Name Remains The Same

TITELVERZEICHNIS:

01. Sugar The Road
02. One Of These Days
03. I’m Coming On
04. Nowhere To Run
05. Me & My Baby
06. Standing At The Station
07. I Say Yeah
08. Good Morning Little Schoolgirl
09. Help Me Baby
10. I’m Going Home
11. Choo Choo Mama
12. Love Like A Man

Label: Fast Western
Web: www.hart.de

BLUES ROCK LIVE

Für Fans von: Pat Travers - Rory Gallagher - The Rolling Stones

ENGLAND

Was waren das noch für Zeiten gewesen, als jedes Jahr mehrere Live Alben veröffentlicht wurden von all den Supergruppen, die damals noch voll jugendlicher Energie steckten und auch manchem Crossover-Experiment aufgeschlossen gegenüber standen. Bands wie „Emerson Lake & Palmer“, „Yes“, „Wishbone Ash“, „Grand Funk Railroad“ oder „Ten Years After“ verewigten sich seinerzeit mit herausragenden live eingespielten Doppel Langspielplatten, die auch heute noch mit zum Besten gehören, das es in der Musikrockhistorie gegeben hat. Die letztgenannte britische Gruppe hatte 1972 mit „Recorded Live“ ein Superalbum auf den Markt gebracht – unvergessen die legendäre Ansage „... und jetzt – in der Festhalle von Frankfurt – Ten Years After!“

Besagte Band aus England veröffentlicht jetzt wieder Mal ein neues Live Album – „The Name Remains The Same“ bezieht sich gleichzeitig auf die personellen Wechsel, die es innerhalb der Gruppe in den letzten Jahrzehnten gegeben hatte. Natürlich fällt die Stimme von MARCUS BONFANTI ins Gewicht, der sich klanglich sehr unterscheidet vom verstorbenen Alvin Lee, aber nur Idioten würden dem Sänger die Qualität absprechen, die er mit in die Band bringt. Mit dem ehemaligen „Backdoor“-Bassisten COLIN HODGKINSON steht ein weiteres Schwergewicht der Musikhistorie auf der Bühne, er ersetzte Leo Lyons – mit RICK CHURCHILL und RIC LEE sind zwei Urgesteine mit von der Partie. In „Sugar The Road“ klingt der Frontman wie ein erkälteter „Mick Jagger“, in „One Of These Days“ – andere Tonart – geht’s eher in Richtung „Lou Reed“, und was er auf der Gitarre drauf hat, kann sich allemal hören lassen. Der Song endet in einer furiosen Jam-Session, die dementsprechend vom Publikum honoriert wird. Aufgenommen wurde das Konzert im angesagten Schweizer Club „Z7“ in Pratteln.

Klar – es sind nicht mehr die TEN YEARS AFTER der alten Tage, aber das waren TYA auch in den 80er Jahren nicht mehr gewesen – ich denke da nur mal an das mittelmässige 1989er Album „What About“ – wer akzeptiert, dass der Frontman der Band jetzt eine bluesigere Stimme mit dunklem Timbre hat und zudem auf die alten Kamellen steht, wird durchaus seine Freude haben an den neuen mit immenser Spielfreude vorgetragenen Versionen der alten Klassiker haben. Die Highlights: „I’m Coming On“, “Standing At The Station”, bei dem doch am Anfang tatsächlich der Zug über die Bühne rattert und Keyboarder Churchill einen ausgedehnten Solo spielt. Von „Good Morning Little Schoolgirl“ gibt es eine fast in den Hardrock hineinreichende Fassung mit einem bis dato noch nicht gehörten gemeinsamen Duett-Solo vom Gitarristen und Bassisten – cool – viele werden das fehlende Filigrane von Bonfanti bemängeln, aber der Mann mag’s einfach laut & ungehobelt und genau das darf er hier auch zeigen und wem’s nicht gefällt – Leute, kramt Eure Phil Collins Platten raus und lasst den Mann hier einfach Spass haben! Und wenn er mit kratziger Stimme raunzt <babe i wanna ball you all night long> muss man es ihm einfach glauben! Und eine göttliche Blues Harp bläst er auch noch zusätzlich.

Eine Zugabe gibt es natürlich auch: „I’m Going Home“ kommt mit ähnlich schnellem Tempo wie der auf dem „Woodstock“-Soundtrack gespielte Hammer und auch „Choo Choo Mama“ – von jeher schon immer einer meiner TYA-Lieblinge gewesen, ist purer Rock & Roll! Ende März spielt die Band in Winterbach und übers Jahr verteilt auf verschiedenen Festivals - detaillierte Infos bei den “Tourdaten” - lediglich die Tatsache, dass es vom Album (noch) kein Vinyl gibt, wird vielen Musikfans aufstossen!

VÖ: 27.02.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://ten-years-after.co.uk (aktuell) & http://www.ten-years-after.com

TOURDATEN

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PROJETO MACACO “ANIMUS JOCANDI”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

FUNK ROCK

Für Fans von: RCHP - Bad Brains - Living Colour - Green Jelly

BRASILIEN

Die gepflegten Töne eines mit Roundwound Saiten ausgestatteten Basses sind das Erste, das auffällt. Danach gibt’s elektrische Rock Gitarren, ein zackig hackendes Schlagzeug und jede Menge funky Riffs. PROJETO MACACO sind eine Band aus Brasilien, die ihrem großen Vorbild – den Red Hot Chili Peppers – nacheifern und deren Musik mit nationaler Axé Musik, einem Gemisch aus traditionellen Liedern und elektronisch angehauchtem Pop, verbinden. Dazwischen sind wie im “Sexo Vende” ein paar markante Glam Rock Metal Riffs zu hören und sogar gelegentlich streuen die 4 crazy Boys wie in “Holandesa” den einen oder anderen Hip Hop Groove mit ein. „Animus Jocandi“ ist Studio Album # 3, Highlights sind “Maruipe”, “Naked Land” und “Senhorita”, in der Banda spielen Thiago Corteletti (Vocals), Ricardo Mechica (Bass), Gustavo Rubia (Gitarre) und Felipe Karlos (Drums)

Projeto Macaco - Animus Jocandi

VÖ: 24.02.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.projetomacaco.com/ & https://soundcloud.com/projetomacacooficial

TOURDATEN

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UFO “A CONSPIRACY OF STARS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

UFO - A Conspiracy Of Stars

TITELVERZEICHNIS:

01. The Killing Kind
02. Run Boy Run
03. Ballad Of The Left Hand Gun
04. Sugar Cane
05. Devils In The Detail
06. Precious Cargo
07. The Real Deal
08. One And Only
09. Messiah Of Love
10. Rolling Rolling
11. King Of The Hill

Label: Steamhammer Records
Web: www.spv.de

HARD ROCK

Für Fans von: Whitesnake - Scorpions - Monster Magnet - Vinnie Moore

ENGLAND

Druckvolle wuchtige Gitarrenriffs – beim Auftakt zum neuen „UFO“-Album kommt mir als gefriergeronnener Gorehound sofort ein Horror-Thriller aus dem Jahr 1973 in den Sinn. „The Killing Kind“ heisst das erste Stück vom neuen Album „A Conspiracy Of Stars“ – wärmstens empfohlen übrigens vom Bassisten Thomas der kultigen deutschen Cover Rock Band „Time Tunnel Music“. Zwei Mal habe ich UFO bisher Live gesehen – einmal 1973 im unterfränkischen Dörflein Unterspiesheim, als die britische Band gerade ihr zweites Album „Flying“ veröffentlicht hatte – das Konzert war eine reine Enttäuschung, weil gerade von diesem geilen „Space Rock“ gerade Mal der Single Hit „Prince Kajuku“ gespielt wurde. Das zweite Mal gastierte die Band 1978 in den Würzburger Huttensälen – mit einem völlig besoffenen jungen Michael Schenker, der auch kurz danach aus der Band geworfen wurde, der dann aber in den 90er Jahren als reuiger Sünder zurück kam und blieb bis Ende 2002.

Das heutige Line Up ist ein ganz Anderes – ROB DeLUCA spielt mittlerweile für das schwer erkrankte Gründungsmitglied Pete Way – zwischenzeitlich hatte der deutsche Superbassist Lars Lehmann ausgeholfen, den 2012er Vorgänger “Seven Deadly” einzuspielen, VINNIE MOORE – einer meiner Lieblingsgitarristen seit den 80er Jahren – kam für Schenker, PAUL RAYMOND (Keyboards, Synthesizer) ist wieder seit 2003 Bestandteil der Band, dazu wird die Stellung gehalten von den beiden Gründungsmitgliedern ANDY PARKER (Schlagzeug) und PHIL MOGG, der singt, wie es Phil Mogg schon immer getan hat und wie man es vom ihm erwartet – gut, routiniert, markant, männlich - er passt einfach zur Band wie die berühmte Faust aufs Auge!

Die neue Scheibe ist die Nummer 21 in der Studio Alben Discographie - hake ich den Auftakt noch mit der Bemerkung „ganz nett“ ab, ist es vor allem das zweite Stück „Run Boy Run“, das mich begeistert – saugeiles Gitarrensolo von Mister Moore, danach jagt dann ein Highlight das Andere: Das nachfolgende „Ballad Of The Left Hand Gun“ spielt sich auf dem Grundgerüst eines phätten Slidegitarrenriffs ab – „Sugar Cane“ zeigt, warum die Fans auch im 46. Jahr des Bestehens immer noch von der Musik des britischen Flagschiffs angetan sind: Melodiöse Heavy Rock Eleganz auf spielerisch exzellentem Niveau – klangtechnisch kein bisschen gealtert – für die starke Produktion hat Chris Tsarangides gesorgt, der zuletzt u. a. für die Heavy Metal Bands „Tygers Of Pan Tang“, „Tokyo Blade“ und „Wretched Soul“ gearbeitet hat. Weitere Perso-Faves des Albums: Der funk-rockige Hammer „Messiah Of Love“ und der hard groovende Rock Track “King Of The Hill”, den es zwar auf CD und Vinyl gibt, der aber kein Bestandteil der digitalen Kopie ist. Lobenswert: Auf der Bandseite gibt es den Hinweis, dass der Album Trailer in Deutschland nicht auf youtube angesehen werden kann aufgrund des bescheuerten Gebührenstreits zwischen der GEMA und youtube und neben dran den Link zum Videoportal “vimeo” - da haben sich einige Leute doch endlich tatsächlich mal Gedanken gemacht und etwas getan für den Musikfan, der ja letzten Endes das Gehalt aller Beteiligten bezahlt! Warum nicht immer so? Für Vinyl Freunde gibt es übrigens einen besonderen Leckerbissen - das Album ist als Doppeldecker in blauem Vinyl verfügbar.

VÖ: 20.02.15

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.ufo-music.info  & www.vinniemoore.com/ & www.tumblr.com/tagged/ufo-band

TOURDATEN

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GLASS HAMMER “THE BREAKING OF THE WORLD”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ART & PROG ROCK

Für Fans von: Magenta - Porcupine Tree - Eloy

USA (TENNESSEE)

Die Band GLASS HAMMER, die mittlerweile schon über 20 Jahre ihr Unwesen im rockmusikalischen Universum treibt, veröffentlich mit „The Breaking Of The World“ das 17. Studio Album, einordnen kann man die 9 Songs zwischen den Vorgängern, geändert hat sich nichts an der stilistischen Ausrichtung. Instrumental ist es immer noch erste Sahne, was geboten wird, das dünne DSDS-Stimmchen von CARL GROVES im Auftakt „Mythopocei“ wirkt abturnend, der Gesang wird unter den Bandmitgliedern aufgeteilt, darum ist das Album auch gesangstechnisch irgendwo zu ertragen, wenn sich die Musiker im Chor treffen, klingt’s ansatzweise nach der kalifornischen Folk-Rock-Pop-Gruppe „America“. Genre-Fans werden geteilter Meinung sein – Manche finden’s gut, Andere schlichtweg langweilig und was die Dr. Music Redaktion denkt, steht rechts unten im Bewertungskasten.

Glass Hammer - The Breaking Of The World

VÖ: 31.03.15

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://glasshammer.com & https://twitter.com/GlassHammerProg

TOURDATEN

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HALESTORM “INTO THE WILD LIFE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Halestorm - Into The Wild Life

01. Scream
02. I Am The Fire
03. Sick Individual
04. Amen
05. Dear Daughter
06. New Modern Love
07. Mayhem
08. Bad Girls World
09. Gonna Get Mine
10. The Reckoning
11. Apocalyptic
12. What Sober Couldn’t Say
13. I Like It Heavy
14. Jump The Gun
15. Unapologetic

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Pat Benetar - The Donnas - Heart - Foreigner

USA

Pulsierende metallisch rockende Riffs sind das Markenzeichen von HALESTORM, die es wie wenig andere Bands schaffen, die 80er, 90er und 00er Jahre in ihrer Musik gleichermassen zu vereinen. Das eröffnende „Scream“ ist ein perfekter Zwidder aus alternativem Nu Metal und melodiösem „Van-Halen“-Power-Rock aus der „Sammy Hagar“-Ära. Leadvokalistin Lzzy Hale ist einer der derzeit prägenden Figuren der female-fronted Rockbewegung – nach 3jähriger Veröffentlichungspause liefert die 30jährige Musikerin mit ihrer Truppe das bisher (dritte und) beste Studio Album „Into The Wild Life“ ab. Etwas „White Stripes“-Flair gibt es in „Sick Individual“, „Amen“ ähnelt ein bisschen dem „I Love Rock’n’Roll“ von „Joan Jett“ und es gibt mit Sicherheit kein rockendes Mädel auf dieser Welt, das nicht vom Klassiker der US-Ikone beeinflusst worden ist.

Auch in „Dear Daughter“ macht die Chefin eine gute Figur. Wo es bei anderen Bands meist bemüht mit Hang zum Kitschigen klingt, wenn sie versuchen, die obligatorische Album-Ballade zu konstruieren, dominieren hier Gefühl, feine Melodie und guter Gesang. Noch besser gefällt mir sogar das kuschelmetallische „Bad Girls World“ mit geilem Gitarrensolo. Rockern gefällt natürlich am besten das laute „Mayhem“ mit seinen zahlreichen Breaks, die hardrockige Single „Apocalyptic“ sowie die Partynummer „I Like It Heavy“, die im Outro zeigt, dass die Sängerin auch ihre „Janis Joplin“ gut studiert hat. Und „Jump The Gun“ hat zum Glück gar nichts gemeinsam mit dem deutschen Eurovisions-Nullinger der Sängerin Ann-Sophie.

<take me home with you i’d like to do anything with you> verspricht Lzzy dem Käufer des Albums - mir hat die knapp 78minütige Rockladung des Quartetts aus Pennsylvania auf jeden Fall ordentlich die Ohren durchgeblasen und wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, dem sei an dieser Stelle auch das 2010er Live Album “Live In Philly” empfohlen, das als 2er Disc mit Audio-CD und DVD verfügbar ist!

VÖ: 10.04.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.halestormrocks.com/Der Youtube-Kanal (für deutsche Musikfans uninteressant)

TOURDATEN

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MUMFORD & SONS “WILDER MIND”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mumford And Sons - Wilder Mind

01. Tompkins Square Park
02. Believe   VIDEO
03. The Wolf   VIDEO
04. Wilder Mind
05. Just Smoke
06. Monster
07. Snake Eyes
08. Broad - Shouldered Beasts
09. Cold Arms
10. Ditmas
11. Only Love
12. Hot Gates
13. Tompkins Square Park (Live Deluxe Edition)
14. Believe (Live Deluxe Edition)
15. The Wolf (Live Deluxe Edition)
16. Snake Eyes (Live Deluxe Edition)

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: The Decemberists - U2 - Grant Lee Buffalo - Fleet Foxes

ENGLAND

Eine der zurzeit erfolgreichsten und beliebtesten Indie Folk Bands legt nach mit dem dritten Studio Album „Wilder Mind“. Zu Beginn klingt’s aber gar nicht nach altbekannter Folk-Rock-Thematik, sondern eher nach radiokompatiblem Alternative Rock, der vergnügliche Ausflug in den „Tompkins Square Park“ gestaltet sich als massentaugliches Freizeitvergnügen, was aber nicht abwertend gemeint sein soll. Der Song rennt los mit gutem Groove, der im Soloteil noch von Rockgitarren angeschoben wird. Der zweite Track „Believe“ fährt dann schon eher in der Spur, für die Musikfans die Gruppe lieben – melancholisch-romantische Lagerfeuer-Stimmung mit feiner Gesangstruktur und flirrendem Synthesizerambiente – ein Stück, das vor allem die Mädels zum Träumen bringen dürfte – aber Vorsicht: Auch hier röhrt ab Minute 02:02 die elektrische Gitarre los wie zu den besten „U2“ Zeiten während deren starker „Joshua-Tree“-Phase. Alter Schwede, möchte ich meinen, aber MUMFORD & SONS sind Engländer - sie haben sich 2007 formiert und spielen seitdem auch in der gleichen Besetzung mit Chef Marcus Mumford (Gesang, Gitarren, Drums), Ben Lovett (Gesang, Tasteninstrumente), Winston Marshall (Gesang, Banjo, Dobro, Gitarre) und Ted Dwane (bedient die Tieftönerfraktion mit Kontrabass und elektrischen Bässen). Die meisten Schlagzeugspuren bei den Studioaufnahmen hat Produzent James Ford eingespielt. „The Wolf“ macht seinem Namen alle Ehre – der rockigste Titel des Albums, auch beim Titelsong kommt mir die irische Truppe von „Bono Vox“ und „The Edge“ in den Sinn, weitere empfehlenswerte Anspieltipps sind „Snake Eyes“, „Broad – Shouldered Beasts“ und „Only Love“. Wer sich für die Deluxe Edition entscheidet, bekommt die Live Versionen von 4 Album Songs.

VÖ: 04.05.15

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mumfordandsons.com & https://twitter.com/mumfordandsons

TOURDATEN

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ANEKDOTEN “UNTIL ALL THE GHOSTS ARE GONE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Anekdoten - Until All The Ghosts Are Gone

TITELVERZEICHNIS:

01. Shooting Star
02. Get Out Alive
03. If It All Comes Down To You
04. Writing On The Wall
05. Until All The Ghosts Are Gone
06. Our Days Are Numbered

Weitere Alben von ANEKDOTEN:

1993: Vemod
1995: Nucleus
1999: From Within
2003: Gravitiy
2005: Waking The Dead (Live in Japan)
2007: A Time Of Day
2009: Chapters

PROG ROCK

Für Fans von: Yes - Nektar - Kevin Reeves - King Crimson - Magna

SCHWEDEN

Mit Mellotron und Elektrogitarren bewaffnet starten ANEKDOTEN die Materialschlacht, die weniger mit einer Ladung Equipment, dafür aber mit einer Riesenmenge an Riffs, Breaks und Richtungsänderungen und gelegentlich sogar okkultambienter Atmosphäre aufwartet. Das erste Stück „Shooting Star“ ist ein Zwidder aus georgelten „Yes“-Fragmenten und der mysteriösen Boshaftigkeit, die in den frühen 70er Jahren von einer Bands namens „Black Widow“ gespielt worden ist, die für viele Metal Fans heute als eine der ersten Formationen gilt, die sich damals im noch babyjungen Genre „Black Metal“ versucht hat. Chef der Band ist Nicklas Berg, der die meisten Songs geschrieben hat, ANEKDOTEN haben sich 1991 gegründet und spielen seitdem auch in der gleichen Besetzung mit Anna Sofi Dahlberg (Cello, Mellotron, Gesang), Jan Erik Liljeström (Bass, Gesang) und Peter Nordins (Schlagzeug) zusammen, „Until All The Ghosts Are Gone“ ist das bereits siebte Studio Album der schwedischen Formation, zwei Live Alben (beide in Japan aufgenommen) gibt es ebenfalls. Ungewöhnlich für eine Prog-Rock-Gruppe: Die butterweichen Vocals und Satzgesänge, die teilweise sogar an den romantischen Folk Rock der Westcoast-Gruppe „America“ erinnern. Sänger Nicklas Barker (so der Geburtsname), der übrigens nach seiner Heirat den Nachnamen seiner Ehegattin angenommen hat. Ob er vielleicht eine Abneigung gegen einen der Schlächter in der „Game Of Thrones“- Serie gehabt hat (GoT-Fans wissen, dass damit der Gregor Clegane gemeint ist)? Okay, diesen Einwurf müsst Ihr nicht unbedingt ernst nehmen, war nur ein Scherz meinerseits. Einer der stärksten Songs kommt am Ende mit brachialen schwellenden Synthesizer-Klangwänden: “Our Days Are Numbered“ – das hoffe ich doch auf keinen Fall, dass sie diese Aussage allzu ernst nehmen, Chef Nicklas holt alles aus seiner Gitarre heraus, was das Ding hergibt: Schreiende Wah-Wah-Fetzen, überlappende Grooves und zum Ende des Stücks tobt ein pulsierendes Crescendo, das dann abrupt von einer „pink-floyd’schen“-„Set-The-Controls-For-The-Heart-Of-The-Sun“-Stimmung ruhig gestellt wird. Vinyl-Käufer bekommen den Download-Code für das digitale Album inklusive.

Anekdote am Rande: Als „King Crimson“-Cover Band hat die Gruppe einstmals in den 90er Jahren begonnen, heute wird sie vor allem in Japan sehr verehrt, dort gibt es bereits zahlreiche Cover Bands, die überwiegend die Songs von ANEKDOTEN spielen. So schliesst sich der Kreis. 

VÖ: 10.04.15

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.anekdoten.se & http://anekdoten.bandcamp.com/album/until-all-the-ghosts-are-gone

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “CLASSIC ROCK CD 40” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SAMPLER

Für Fans von: Rock - Heavy Rock - Blues Rock - Southern Metal

ZEITSCHRIFTENBEILAGE

Eine der bisher besten Zeitschriften-CD-Beilagen im Jahr 2015. Los geht’s mit dem Donnerwetter „Shoeprints“ von GOD DAMN – das nachfolgende „Keep It On The Rail“ von WHITE COWBELL OKLAHOMA ist mindestens genau so geil – die ersten beiden Stücke ähneln den felsigen Southern Metal Monumenten von „Black Stone Cherry“ oder „Molly Hatchet“. Ebenfalls sehr gut gefällt mir das bluesige „Out Of Your Mind“ der ehemaligen Sleaze-Rocker THE QUIREBOYS – das klimpernde Piano sorgt für tolle Honkytonk- Atmosphäre. Etwas ruhiger wird es mit KING KING und „Waking Up“, das mit Sicherheit allen Fans der „Paul-Rodgers“-Gruppe „Band Company“ gefallen dürfte. Alan Nimmo spielt hier ein feines laidback- Gitarrensolo mit Southern Rock Flair. Seit Mitte April (2015) befindet sich die Band übrigens auf Tour in Deutschland! Hier ist das Tracklisting!

Various Artists - Classic Rock 40

VÖ: 21.04.15

Verfügbar: CD-Zeitschriftenbeilage

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: http://classicrock.net/magazine/

TRACKLISTING

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Verschiedene Interpreten “ROCKS CD # 46”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SAMPLER

Für Fans von: Classic Rock - Heavy Rock - Alternative Metal

ZEITSCHRIFTENBEILAGE

9 Tracks gibt es auf der 46. CD des Magazins ROCKS. Einer der Kaufgründe ist die beiliegende CD, doch die ist nicht ganz so geil wie Vorangegangene. Bei „First Look Hand“ von JOSH SMITH bin ich hin & her gerissen, ob’s mir gefallen soll. Ein Zwidder aus „Led Zeppelin“/“Triumph“/“Robin Trower“ - immer, wenn die Gitarre sich aufmacht die Oberhand zu übernehmen mit einem Solo, schreie ich „Ja“, wenn’s zur Basis geht, bevorzuge ich die Originale. Überraschender Weise bringt eine Band, die ich nicht so mag, eine der besten Nummern: HELLOWEEN mit dem Hammer „Battle’s Won“! Wenn das neue Album hält, was der Song verspricht .... der Progrocker „A Spark In The Eather“ von THE TANGENT ist nicht schlecht, wirkt aber fehl am Platz zwischen all den Heavy Granaten, am Ende zünden WHISKEY HELL mit „Weed’n’Whiskey“ einen explosiven Southern Böller!

Various Artists - Rocks CD 46

VÖ: 21.04.15

Verfügbar: CD-Zeitschriftenbeilage

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: http://www.rocks-magazin.de/

TRACKLISTING

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BÖSE “ULTIMATE TEMPLE OF DOOM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

STONER PSYCHEDELIC

Für Fans von: Acid Mothers Temple - Buttering Trio

POLEN

Noch nie zuvor wurde solch gute Musik so zahlreich und so kostengünstig oder gar kostenlos angeboten wie im aktuellen Jahrzehnt. Tagtäglich kommen eMails in die Redaktion von Bands und Künstlern, die auf ihre Musik hinweisen und die wünschen, dass wir ihre Links oder Infos publizieren, damit Musikfans in den Genuss kommen zu lassen, sich grösstenteils an kompletten Alben von jungen und neuen Künstlern zu erfreuen. Das polnische Trio BÖSE wartet in kurzer Folge sogar mit 2 digitalen Alben auf, die zum „Name Your Prize“ Download auf der bandcamp-Seite der Band zur Verfügung stehen. Die Gruppe aus Oppeln spielt einen Mix aus psychedelischem Trance und spacigem Stoner Rock, die meisten Titel über 20 Minuten lang. „Ultimate Temple Of Doom“ überzeugt mit 3 Tracks wie auch das einen Monat später online gestellte digitale Album „Stop Thinking, Make Noize!“

Boese - Ultimate Temple Of Doom

VÖ: 18.03.15

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Name Your Prize-Download: https://bosenoise.bandcamp.com/album/ultimate-temple-of-doom 

TOURDATEN

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BÖSE “STOP THINKING, MAKE NOIZE!”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

STONER PSYCHEDELIC

Für Für Fans von: Robin Trower – Frank Marino

POLEN

Das zweite Album „Stop Thinking, Make Noize!“ gefällt mir als Gitarristen, der in den 80er Jahren der psychedelischen Faszination endloser Jam-Sessions erlegen ist, etwas besser. Das 25minütige „Never Stop This Jam“ macht seinem Namen alle Ehre und erinnert mich an die langen instrumentalen Passagen von Jimi Hendrix und Robin Trower oder Frank Marino, wenn diese völlig losgelöst von allen Strukturen einfach mit der Gitarre und einem nicht seltenen 20minütigen Solo ins Universum abgehoben haben. In der Band BÖSE (ulkiger Name!) spielen die sich hinter Künstlernamen versteckenden Musiker Daro (Gitarre), RPA (Bass) und LEC (Drums) in klassischer 70er Jahre Triobesetzung. Die Songs wurden in einem Rutsch aufgenommen, das Cover Artwork hat sich die Band übrigens auf der Webseite unsplash.com geholt, dort gibt es täglich tolle Fotos zur freien Nutzung!

Boese - Stop Thinking Make Noize

VÖ: 18.03.15

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Name Your Prize-Download: http://bosenoise.bandcamp.com/album/stop-thinking-make-noize

TOURDATEN

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EARLYRISE “COLORS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Earlyrise - Colors

TITELVERZEICHNIS:

01. All You Know
02. Colors
03. Brother
04. Sober
05. Someday
06. John Doe
07. Safer In Here  VIDEO
08. Peace
09. This Ending
10. Chaos
11. Faceless
12. Overcome
13. Shame
14. Save A Life

MELODIC HARD ROCK

Für Fans von: Flyleaf – A Perfect Circle - Filter - Stone Sour

USA

Ich weiß auch nicht, aber manchmal sehe ich das Cover eines Albums an und stelle mir intuitiv eine Form von Musik vor und bin dann überrascht, wenn das gehörte Resultat doch ein ganz anderes ist. Bei EARLYRISE hatte ich einfach etwas Härteres erwartet als den femininen Gesang, der hier den wuchtigen Rock Riffs der Gitarren vorsteht. Der Gesang, der Sound und auch sogar der zusammengesetzte Bandnamen erinnert mich an die Melodic Hard Rock Band „Flyleaf“, die mich vor ein paar Jahren mit dem geilen Stück „Fully Alive“ regelrecht umgehauen hatte. Der Auftakt des hier vorgestellten Albums hat zwar nicht ganz die metallische Tiefe des eben genannten Oldies, aber „All You Know“ und auch das nachfolgende „Colors“ gefallen mir schon einmal ganz gut.

Der kalifornische Fünfer besteht aus dem Wrestling-Fan und Sängerin ORLY LARI, Gitarrist RAZ KLINGHOFFER, der auch als Produzent diverser Acts seine Brötchen verdient, Gitarrist IDO KLOTZ, Bassist DIMA GROSSMANN und Schlagzeuger ITAMAR GOLDWASSER. 2011 hat man ein erstes Lebenszeichen von sich gegeben mit dem Album „What If“, das gut von der Rock Community aufgenommen worden ist. Vor einem Monat gab es die Single „Safer In Here“ als Vorankündigung zum neuen Scheibchen, das in seiner Gesamtrichtung variabler als der Vorgänger ist. „Brother“ ist eine Spur härter – mit knüppelharter Doppelfussmaschine - die Ballade „Sober“ betont die romantisch-melancholische Seite der Band, die beiden Gitarristen haben zum sinfonischen Hintergrund einen tollen Mix aus akustischen und elektrischen Gitarren geschaffen. „Someday“ und das hitverdächtige “Peace” könnte ich mir sogar als Anschmecker in diversen Radio-Rockformaten vorstellen – toll gesungen – Ohrwurmpotential! Der Rest ist schnell erzählt: Es gibt keinen einzigen Durchhänger auf dem Album „Colors“ - ein starker Zweitling dieser jungen Band, von der hoffentlich noch mehr gute Sachen kommen!

VÖ: 20.03.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.earlyrisemusic.comhttps://vimeo.com/user17393712

TOURDATEN

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COHEED AND CAMBRIA “THE ESSENTIAL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Alexisonfire - Rush - A Skylit Drive

USA (NEW YORK)

Sieben Studio Alben gibt es von COHEED AND CAMBRIA, Zeit für die erste Best Of-Scheibe, interessant für Rock Fans, die noch nichts von der Band aus New York im Regal haben. Die Band praktiziert ein Gemisch aus Alternative Rock, Prog, Post Hardcore und Classic Metal. In Songs wie „Everything Evil“ ist zudem zu hören, dass Chefsänger Claudio Sanchez von der Art zu singen eindeutig von „Yes“-Sänger Ion Anderson beeinflusst worden ist. Dazu kommen die kongenialen instrumentalen Arrangements, die aus der Band über die Jahre eine der besten im Genre gemacht haben. Chronologisch wird die Diskographie abgearbeitet, Disc 1 bringt Musik der ersten drei, Disc 2 Songs der restlichen 4 Alben. Auf einen Kaufanreger in Form eines unveröffentlichten Tracks wurde verzichtet, die spart man sich auf für das neue Album, das im Frühsommer auf die Community losgelassen werden soll.

Coheed And Cambria - The Essential

VÖ: 31.03.15

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.coheedandcambria.com/ & http://www.cobaltandcalcium.com (Fanseite)

TOURDATEN

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The Milestones “We Are The Milestones And We Play Rock’n’Roll”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES ROCK

Für Fans von: The Black Crowes – AC/DC – Buckcherry

ZEITSCHRIFTENBEILAGE

Knackiger Blues Rock als exklusive CD-Beilage des deutschen Musikmagazins „Rocks“ gleich zu Beginn des neuen Jahres. „We Are THE MILESTONES And We Play Rock’n’Roll“ lautet der Titel 13-Track-Scheibchens, das vor allem die Fans der Bands „The Black Crowes“ oder „Bad Company“ begeistern dürfte. Obwohl es die finnische Band bereits seit über 20 Jahren gibt, fristet sie hierzulande – Insider mal aussen vorgelassen – immer noch ein Schattendasein. Die 54minütige CD bietet einen Querschnitt aus bisher veröffentlichten Alben – die Highlights sind „Sad Song Cowboy“, „Queen To Me“, „Walking Trouble“ und der Ausflug in die “Ghost Town”. Wer die energetische Truppe aus Helsinki einmal live sehen möchte, im Juli 2015 spielen sie 4 Jahre nach den letzten Deutschland-Gigs demnächst wieder ein Konzert beim Stadtfest in Zweibrücken (25.07.).

The Milestones - We Are The Milestones

VÖ: Januar 2015

Verfügbar: CD-Zeitschriftenbeilage

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: http://www.rocks-magazin.de/

TOURDATEN

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MOJO JUJU & THE SNAKE OIL MERCHANTS “ANTHOLOGY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mojo Juju - Anthology

01. Transient Being
02. Scat Song
03. My Home
04. Fisherman’s Daughter
05. Feel It All
06. Dear Darlin’
07. Tonight
08. Theme From Znitzki
09. Dance With You
10. But I Do
11. Here Is The Sea
12. Catch Afire
13. Whistle In The Dark
14. God & The Devil
15. Sacred Heart Of Mary

MOJO ROCK & SOUL

Für Fans von: Alabama Shakes - Mama Kin - Sallie Ford

AUSTRALIEN

<Blues am Morgen, verscheucht Kummer und Sorgen> denke ich, als ich die hier vorgestellte CD früh am Morgen in den Player schiebe, aber die Musik der Band, deren neues Album mir vorliegt, kann trotz ihres Namens nicht einfach in der üblichen Genre-Schublade eingeordnet werden. Von Beginn an bestimmen etwas ungewöhnliche Klänge die Szenerie. Akkordeon, Posaune und eine charakteristische weibliche Stimme, die zwischen authentischem Chanson-Blues und eindringlichem Songwriter-Rock wandelt, das Finale im Auftakt „Transient Being“ wartet sogar mit treibenden Reggae-Einschüben auf. Starkes Stück!

Es sind MOJO JUJU & THE SNAKE OIL MERCHANTS aus Australien, die auf “Anthology” ein höchstinteressante Mischung aus diversen Musikstilen präsentieren. Weltmusikalische Russen-Disko im „Scat Song“, in der es (logisch) auch eine jazzige Scat-Einlage gibt. Schon mal einen Tango-Rocker gehört? RUIZ DE LUZURIAGA, wie die „Mojo Juju“ mit bürgerlichem Namen heisst, legt mit ihrer Mannschaft in “My Home” einen stampfenden Groove hin, der sich zwischendrin sogar kurzzeitig in eine energetische Rockabilly-Polka verwandelt. Die Sängerin wechselt zwischen englisch und spanisch – zum Ende des Stücks nimmt die gesamte Band die Zuhörerschaft an der Hand und feiert eine ausgelassene Party.

Eine Party mit hohem Erlebnisfaktor: Offbeat in der kabarettistischen „Fisherman’s Daughter“, im Zeitlupentempo flirren sexy-laszive Bläsersätze durch die rauchige Jazz-Club-Ballade „Feel It All“. Banjo (gespielt von der Chefin selbst) und Klarinette (Gast „Randy Pan“ Simpson) übernehmen die prägnante Rolle in der Klezmer- Ballade „Dear Darlin“, mit der gleichzeitig zur Tanzpause gebeten wird. Das noch ruhigere „Tonight“ und das „Theme From Tnitzki“ bitten hinein in die abgedunkelte gefühlvolle Schmuse/Kuschel-Ecke, in den meisten Songs beweist sich die australische Sängerin dabei als Künstlerin extraordinär: Im leidenschaftlich performten „Dance With You“ durchlebt sie ein wahres Wechselbad der Gefühle und im ebenfalls balladesken „I Do“ verschmilzt ihre Stimme mit dem dichten Gitarren- und Brass-Dickicht, das die Band um sie herum strickt. Im melancholischen Walzer „Here Is The Sea“ paart sich der Klang einer singenden Säge (Sean Louth-Robbins) mit feuchtfröhlichem Chorgesang und rockigen Gitarrenriffs. Weiteres Highlight: Die epische World-Pop-Ballade „Catch Afire“ mit dem rasiermesserscharfen Gesang der Chefin. Viele Musikfans kennen das Stück schon als Track der CD-Beilage des Musikmagazins “Dynamite” (März-Ausgabe 2015).

FAZIT: Ein 75minütiger Mix aus soulrockigem Cocktail-Blues und feingliedrigem Cabaret-Pop, der fast schon zu gut ist für diese Welt – auch wenn das „Mojo“ im Bandnamen viel Blues verspricht - er kommt lediglich als sehr gut in den Gesamtsound integrierte Randerscheinung vor. Die durchgehend mitreissende Performance von Ruiz de Luzriaga ist neben virtuosen „Randerscheinungen“ ihrer Bandkollegen das bestechende Element auf „Anthology“. Problem wird nur sein, diesen exzellenten und schubladensprengenden Musik-Mix in gängigen Radioformaten unterzubringen, aber zum Glück gibt es auch zahlreiche Musikfans, die genug haben von der oberflächlichen Medienbeschallung und die nach Infos über aussergewöhnliche Künstler wie MOJO JUJU & THE SNAKE OIL MERCHANTS gieren.

INFO: Es war im November 2013 gewesen, als MOJO JUJU ein Konzert in Berlin gespielt hatte und sie nach dem Gig vom deutschen Filmregisseur JONAS GROSCH angesprochen wurde, ob er ein paar ihrer Songs als musikalischen Rahmen eines seiner Filme zweckentfremden könnte. Der Mann, der bereits 2009 den tollen Film “Résiste – Aufstand der Praktikanten” inszeniert hatte mit der Musik der beiden Ska Bands “The Busters” und “Black Cat Zoot”, befand sich gerade in der Endphase des Filmes “bestefreunde”, der mittlerweile im Oktober 2014 bei den Hofer Filmtagen uraufgeführt worden ist. Im Film sind die beiden MOJO JUJU-Lieder “Transient Being” und “My Home” zu hören. Wer den Streifen noch gar nicht kennt: http://bestefreundefilm.de

VÖ: 27.02.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mojojuju.org & Youtube-Kanal Mojo Juju & Label: www.offlabelrecords.de/

TOURDATEN

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YOUNG BUFFALO “HOUSE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE ROCK

Für Fans von: Weezer - The Beach Boys - Oasis - The Kooks

USA (MISSISSIPPI)

YOUNG BUFFALO kommen mit „Beach-Boys“-Gesangsarrangements, analogen 70er Jahre Indie-Rock-Soundgebilden und 11 tollen neuen Songs nach 3jähriger Veröffentlichungspause zurück in den Focus der medialen Aufmerksamkeit. Ben Yarbrough und Jim Barrett machen bereits seit Teenagerzeiten zusammen, „House“ ist das zweite Studio Album der schon zu Highschool Zeiten gegründeten Band – die Highlights: „Man In Your Dreams“, das slidegitarrengetränkte “Cliff Diver” und “Old Soul”, aber auch alle anderen Songs sind uneingeschränkt absolut hörenswert. Schon jetzt eine der besten Indie-Rock-Scheiben des noch jungen Jahres! In der Band spielen neben den beiden Gründern noch Tim Burkhead (Drums), Andrew Guinn (Bass) und Will Eubanks (Keyboards). Wer daheim einen Plattenspieler hat, sollte sich Vinyl besorgen, der Sound ist hier viel transparenter und vielschichtiger!

Young Buffalo - House

VÖ: 03.03.15

Verfügbar: CD & Vinyl & Digital

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.youngbuffaloband.comhttps://soundcloud.com/youngbuffalo

TOURDATEN

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IMAGINE DRAGONS “SMOKE + MIRRORS” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE ROCK

Für Fans von: OneReublic - Maroon 5 - Young The Giant

USA (NEVADA)

Ihr Debüt war 2012 eines der erfolgreichsten Alben des Jahres gewesen – 4 Singles hatten es in die TOP 10 zahlreicher Länder. „Radioactive“ wird auch nach wie vor ununterbrochen in den meisten Radioformaten gespielt – mit „Warriors“, „Gold“, „I Bet My Life“ und zuletzt „Shots“ ist die Vorfreude auf den Nachfolger „Smoke And Mirrors“ angeheizt worden, jetzt liegt das Album vor in diversen Formaten und Editionen (Standard, Deluxe, Super Deluxe). Bei den Grammy Awards hat das Quartett Live gespielt, deutsche Fans müssen noch bis zum Oktober warten, bis die Gruppe ein paar Gigs (bisher sind 6 Auftritte angekündigt) im deutschsprachigen Raum absolviert. Neben den bekannten Singles gefallen am besten nach dem ersten Hördurchgang: Das wuchtig krachende „I’m So Sorry“, das funkrockige „Friction“, “Hopeless Opus“ und “The Unknown” von der Deluxe Edition.

Imagine Dragons - Smoke And Mirrors

VÖ: 17.02.15

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Vinyl & Digital

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.imaginedragonsmusic.com/home & https://twitter.com/imaginedragons

TOURDATEN

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KODALINE “COMING UP FOR AIR” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE ROCK

Für Fans von: Maroon 5 - OneRepublic - The Daylights - The Fray

IRLAND

Zeitgenössischer routiniert gespielter Indie-Rock-Pop, sehr an den in den Charts befindlichen Hits orientiert – diesen Eindruck vermitteln die ersten drei Stücke des neuen Albums „Coming Up For Air“ von KODALINE, aber es wird besser: Bereits das 4. Stück „Human Again“ rockt stark ab, „Unclear“ hat tolle Vocal Harmonien, „Coming Alive“ überzeugt mit Mandolinen und Folk-Rock-Atmo und „Lost“ erinnert sogar elementar an die irische Band „U2“ – in der Zusammenfassung ergibt sich am Ende ein durchschnittlich gutes Rock-Pop-Album, das aufgrund einiger sehr guter Songs bestimmt nicht im Regal verstauben dürfte. Die weiteren Highlights sind „Ready“ und die Ballade „Everything Works Out In The End“, in dem die Gruppe ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellt. Eine Nummer, wie sie so eigentlich auch von den „Flying Picketts“ gesungen hätte werden können. Respekt!

Kodaline - Coming Up For Air

VÖ: 02.02.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.kodaline.com/home & https://soundcloud.com/kodaline

TOURDATEN

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FROTH “BLEAK”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE ROCK

Für Fans von: The White Stripes - Babyshambles - The Libertines

USA (KALIFORNIEN)

Ähnlich gestrickt wie die ebensfalls in diesem Monat vorgestellten “Wildhoney” - allerdings klingen die 9 Stücke des Mini-Albums “Bleak” (Spielzeit: 31:58) noch eine Spur rockiger, FROTH stammen aus Los Angeles, befinden sich im Frühjahr 2015 in Europa auf einer Mini-Tour und geben am 09. (Berlin: “Bassy Club”) und am 27. Februar (im Züricher “Gonzo” in der Langstrasse) ihre beiden einzigen Konzerte im deutschsprachigen Raum. Im 2012 gegründeten Quartett spielen JooJoo Ashworth (Gitarre, Gesang), Cole Devine (Gitarre), Jeremy Katz (Bass) und Cameron Allen (Schlagzeug), hervorstechendes Merkmal sind die sägenden Gitarren, die stark an den Transistor Sound der 70er Jahre mit ihren damals aufkommenden und von vielen verabscheuten “Peavy”-Verstärkern erinnern. Die heissesten Feger auf “Bleak” sind der Titelsong, das psychedelische “On My Chest” und “Saccharine Sunshine”.

Froth - Bleak

VÖ: 02.02.15

Verfügbar: CD & Vinyl & MusiCassette & Digit. Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://froth.bandcamp.com & https://twitter.com/frothband

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, das in JEDE Sammlung gehört, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung, bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album, nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweiliges Album, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, Cover als Unterlage im Katzenklo - CD als Untersetzer

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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