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Hier gibt es Rezensionen von Rock Alben, die im 1. Quartal 2011 erschienen sind. Hier stehen u. a. Infos zu den Alben ”Sterneneisen” von IN EXTREMO, “Too Beautiful To Work” von THE LUYAS aus Kanada, “Hardcore Will Never Die, But You Will” von MOGWAI aus Schottland, “Stans Bästa Band” von ELDKVARN aus Schweden, “Showroom Of Compassion” von CAKE, “Rockpango” von den LOS LONELY BOYS, “Learn & Burn” von THE SHEEPDOGS aus Australien, “Violet Cries” von ESBEN AND THE WITCH aus England, “Meet Me In The Afterlife” von SIMEON SOUL CHARGER, “Bury Me Not” von PARIAH BEAT und “The King Is Dead” von THE DECEMBERISTS.

 

 

 

 

Rock CDs 2011 - 1

Rock CDs Übersicht

Gesamtübersicht

Startseite

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PEARL JAM ”LIVE ON TEN LEGS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POST GRUNGE

Für Fans von: Black Crowes - Live - Bad Company

USA (WASHINGTON)

Von PEARL JAM gibt es mittlerweile auch mehr Live-Alben als manche Leute Haare auf’m Kopp haben. Nachdem sie vor einigen Jahren die Welt mit einer ganzen Tournee- Sammlung versorgt haben, veröffentlichen sie jetzt das Album „Live On Ten Legs“, auf dem sich Live-Mitschnitte der Jahre 2003 – 2010 befinden. Das Joe Strummer-Cover „Arms Aloft“ passt gar nicht, aber alles andere, das folgt, ist das übliche groovige Post- Grunge-Rock-Gewitter: 18 Tracks (Spielzeit: 77:33 Minuten) – routiniert gespielt, was aber wiederum nicht heissen soll, dass die Musik der Seattle- Band qualitativ nachgelassen hat, im Gegenteil: Es gibt massig Gitarren, Produktion & Engineering sind erstklassig, was sich vor allem durch den transparenten Sound von Drums und Bass bemerkbar macht. Am besten gefällt es mir, wenn die Band sich improvisationsfreudig treiben lässt. Highlights: „Porch“, „Rearviewmirror“ und “World Wide Suicide”.

Pearl Jam - Live On Ten Legs

VÖ: 17. 01. 11

Verfügbar: CD& Vinyl & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.pearljam.com/ 

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CREEPOID “HORSE HEAVEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE ROCK

Für Fans von: Mazzy Star - Sonic Youth - Green River

USA (PENNSYLVANIA)

CREEPOID präsentieren mit „Horse Heaven“ ihre Debut CD beim Label Ian Records und natürlich fällt mir sofort das tolle Cover Foto auf. Die Musik? Es gibt 11 Stücke (Spielzeit 44:10), die abwechslungsreicher gestaltet sind als zahlreiche ähnliche Produkte Der Auftakt „Wishing Well“ bringt indisches Americana-Ambiente – getrieben von der Sensorik, die an die Klassiker von Kula Shaker erinnert. Das nexte Highlight folgt auf dem Fusse: „Dream Out“ bietet eine erstklassige Mixtur aus psychedelischem Rock & doomigem Dream Pop. Sängerin Anna Troxell dehnt ihre Verse genüsslich, um die Silben im nexten Schritt pentatonisch und in Zeitlupe durch die Tonleiter zu schleifen. Auch noch hörenswert sind das country-rockige „Staircase“ und „Enabler“, in dem die Psycho- Heavy-Keule in bester Jimi-Hendrix-Manier angesetzt wird, ohne aber dessen Virtuosität zu erreichen. Ein gutes Debut-Album, das Lust auf mehr macht.

Creepoid - Horse Heaven sc

VÖ: 11. 01. 11

Verfügbar: CD & Vinyl & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.myspace.com/creepoidphiladelphia

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CAGE THE ELEPHANT “THANK YOU HAPPY BIRTHDAY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

GARAGEN ROCK

Für Fans von: The Kooks - MC5 - Boom Boom Satellites

USA (KENTUCKY)

Mit Spannung habe ich die zweite CD der Gruppe aus Kentucky erwartet. Würde es der Alternative Garagen Rock Band gelingen, das erstklassige Debut von 2008 zu toppen? Der Nachfolger ist lauter, noisiger – man bedient sich vermehrt elektronischer Elemente und erweitert dadurch das Soundspektrum, aber songtechnisch gesehen muss ich feststellen, dass der Griff zur Brechstange dem Elefanten zwar gut steht, die tollen Songideen des Erstlings jedoch leider fehlen. Die härteste Nummer, die es bisher von CTE gibt, ist „Indy Kidz“. Psychedelischer Heavy-Grunge in der Tradition von “MC5” oder “And You Will Know Us By The Trail Of Dead” „Always Something“ kommt im elefantösen Lo-Fi-Downbeat-Indie-Rock-Kleidchen und “2024” ist drückender Electro- Gitarren-Punk. Das apokalyptisch-noisige „Sell Yourself” kann sogar dazu genutzt werden, unbeliebte, benachbarte Mieter aus ihren Wohnungen zu vertreiben.

Cage The Elephant - Thank You Happy Birthday

VÖ: 11. 01. 11

Verfügbar: CD & Vinyl & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.cagetheelephant.com/index1.php/

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CAKE “SHOWROOM OF COMPASSION”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE ROCK

Für Fans von: Ben Folds - Weezer - Eels - Cracker

USA (KALIFORNIEN)

Die Stimme erinnert an Greg Lake von Emerson, Lake & Palmer. Mit einer exzellenten Opernstimme ist der Vokalist John McCrae nicht gerade gesegnet. Die Musik bewegt sich im meist indie-rockigen Bereich, die Songs leben vom Lo-Fi-Alternative-Pop- Elementaren, das McCrea und seine Jungs mit einer Ernsthaftigkeit vorleben, die gar keinen anderen Schluss zulässt, als den, dass es sich hierbei um kleine Nuggets handelt, wenn man sie ordentlich poliert (= oft genug angehört). Harmonischer Bubblegum-Kitsch- Pop, der im Raum steht wie ein Gemälde von Picasso, die ja am Anfang auch keiner so richtig verstanden hatte. Peppig-poppig wird’s im tanzbaren „Mustache Man (Wasted)“, „Teenage Pregnancy“ ist halbinstrumental und „Sick Of You“ reiht sich sogar in die rootsigen Rock-Groove-Klassiker eines John Mellencamp oder Steve Earle ein. Mit “Bound Away” gibt’s am Ende noch einen schönen Cajun-Walzer.

Cake - Showroom Of Compassion

VÖ: 11. 01. 11

Verfügbar: CD & Vinyl & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.cakemusic.com/

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THE DECEMBERISTS “THE KING IS DEAD”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

FOLK ROCK

Für Fans von: Shearwater - Miwagemini - White Whale

USA (OREGON)

„The King Is Dead“ heisst das neue Album der DECEMBERISTS. Es gibt wieder tolle Songs wie das folkrockige „Don’t Carry It All“, das die neue (und gleichzeitig sechste) Disc der Band auftaktet. Bob Dylan-Mundharmonika, Neil Young-Schrubb-Akkorde und eine schräg sägende Stimme, die kurz danach von wunderbaren Harmoniegesängen begleitet wird. Die Band gibt es seit 2001 und seitdem steigern sie sich kontinuierlich von Album zu Album. Cello und Akkordeon bilden einen gut funktionierenden Offbeat, der den Hörerzum höxten Hörvergnügen schaukelt. „Calamity Song“ ist ein schnellerer Rocker, „Rise To Me“ eine melancholische Ballade mit Country-Einschlag, „Rox In The Box“ errinnert an irisches Liedgut, – Vielseitig ist Trumpf! – mit „This Is Why We Fight“ gibt es ein episches Highlight, das abschliessende „Dear Avery“ ist ein ruhiger Vertreter aus der Westcoast-Ecke, der sich auf den 70er Platten der Eagles gut gemacht hätte

The Decemberists - The King Is Dead

VÖ: 18. 01. 11

Verfügbar: CD & & Deluxe Edition & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.decemberists.com/

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ELDKVARN “STANS BÄSTA BAND”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von: Babe Ruth - The Cardigans - Weezer

SCHWEDEN

Classic Rock Fans, die sich einmal jenseits deutscher und englischsprachiger Grenzen umsehen möchten, werden vor allem in der skandinavischen Szene eine Menge starken Materials finden. Die Gruppe ELDKVARN ist eine der ältesten und beliebtesten Rockgruppen in Schweden, hat sich 1971 gegründet und – wenn ich mich nicht verzählt habe, bereits über 30 Studio Alben auf den Markt gebracht. Für Interessierte gibt es jetzt eine „Werkschau“ mit den besten Tracks aus der 40jährigen Bandgeschichte. Ein Doppel- Album mit 35 Songs, die abwechslungsreicher nicht sein können. Es gibt auf dem Spaziergang durch die 70er, 80er und 90er wilden Eurovisions-Rock („Fula Pojkar“), bluesige Party-Songs („Din Lilla Hund“), Pop’n’Roll a la „Showaddywaddy“ („3:Ans Sparvagn Genom Ljuva L“) und natürlich waren auch schwedische Musiker stark von der New Wave Aera beeinflusst, was im police-wavigen „Tuff Lust“ zu hören ist.

Eldkvarn - Stans Bästa Band

VÖ: 26. 01. 11

Verfügbar: CD & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.myspace.com/eldkvarn & http://www.hungerhotell.se/

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SOCIAL DISTORTION “HARD TIMES AND NURSERY RHYMES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUTHERN ROCK

Für Fans von: Lynyrd Skynyrd - Kid Rock - Van Zandt

USA (LOUSIANA)

Mit dem instrumentalen „Road Zombie“ startet das neue Album der kalifornischen Punk Rock Legende SOCIAL DISTORTION. Aber von Punk keine Spur – es dominieren mittelschwere eingängige Southern-Rock-Riffs mit gospeligen Background Vocals – haben sich die Musiker von Lynyrd Skynyrd einen Faschinxscherz erlaubt? Kid Rock fällt mir noch ein beim Boogie-Rocker “California”, der sich den Honky-Tonk- Women Riff von Keith Richards einverleibt hat. Die nexten Stücke bleiben in der Southern Spur und ich mache mir Gedanken um die Gruppe – hab sie lange nicht mehr gehört. Fazit: American Rock & Roll – die praktizierenden Musiker spielen, als ob sie jahrelang als Cover Band tätig gewesen sind und Songschnipsel alter Klassiker „gekl***“ haben. Und so ist es auch kein Wunder, dass „Bakersfield“ anfängt wie „Hey Joe“ (Jimi Hendrix) und dann in Richtung „Freebird“ abdriftet. Eigentlich überflüssig!

Social Distortion - Hard Times And Nursery Rhymes

VÖ: 14. 01. 11

Verfügbar: CD& MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.socialdistortion.com/

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ESBEN AND THE WITCH “VIOLET CRIES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SCHRÄG ROCK

Für Fans von: Goblin - Björk - The Slits - Jonquil

ENGLAND

Electronic, Indie, Gothic Rock & Avantgarde Pop in Einem? Verrücktes Gemisch, oder? Nicht bei ESBEN AND THE WITCH, die auf ihrem Album „Violet Cries“ Musik präsentieren, zu der sich die Hexe von Blair begeistert auf ihren Besen geschwungen hätte. Die Band aus Brighton versteht es, einen Mix aus 60ies Kerzenlicht-Pop und gruseliger Goblin-Rock-Atmo (*) zu zaubern, der sich im „Marching Song“ mit wimmernden und extatisch säuselnden Frauenstimmen zum gewaltigen Crescendo hochpeitscht – schliesse Deine Augen, Wanderer und siehst im Geiste, wie die dürren, herbstlichen Baumwipfel vom tosenden Wind umgarnt werden. Das schräg-fröhlich- unkomplizierte „Hexagons IV“ lässt mich an die Girlie-Kult-Band „The Slits“ denken, „Chorea“ vereint Dub-Electronic-Effekte mit umherwuselndem Indie-Rock, Das Ende der Seance wird von einer zitternden Morricone-Western-Gitarre abgerundet.

Esben And The Witch - Violet Cries: Zwischendurch verlieren die drei Indie Gothic Rocker leider etwas den Faden, daher hat es nur zu einem Notendurchschnitt von 2,012 gereicht

VÖ: 31. 01. 11

Verfügbar: CD& MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.myspace.com/esbenandthewitch

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PARIAH BEAT “BURY ME NOT”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pariah Beat - Bury Me Not

Beim Namen habe ich mich fehlleiten lassen, weil ich an Heavy Metal gedacht habe. Aber das hat wohl eher mit der ehemaligen Heavy Rock Gruppe „Pariah“ zu tun, die Ende der 80er Jahre ein paar Thrash-Rock Platten veröffentlicht hatte. Die Band gibt es nun länxt nicht mehr und die eingegangene Promo CD von PARIAH BEAT entpuppt sich als rootsrockiges Monster, das zwar nur als 28 Minuten lang ist, aber selten hat ein Produkt die Bezeichnung „Roots Rock“ besser verdient als diese 9 Stücke der vorliegenden CD „Bury Me Not“. Die Musiker der Band kommen aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen und begeistern sich für Klezmer, Bluegrass, Gypsy Jazz, Country Rock, Blues oder Zydeco. Ein Jahr lang wurden die Songs Live angetestet, bevor sie ihr finales Dressing im Studio erhielten.

ROOTS ROCK

Für Fans von: Lee Amos - Lucinda Williams - Steve Earle

USA

Die Stücke hoppeln meist im „raunchy“ „Ghost Rider“ Western-Style umher. Der Titel Song „Bury Me Not“ beginnt mit klagender Mundharmonika, nimmt Tempo auf und erinnert ansatzweise an den Klassiker „Camauflage“ des Songwriters Stan Ridgway aus den 80ern. Refrain? Absoluter Ohrwurm! Die Fiddles vermitteln Pubrock-Flair. Hoch die Tassen! Dann sattele ich meinen “Gaul”, springe auf und begebe mich auf den Weg zu den „Copper Mines“ . Chief Nick Charyk hat das Mikrofon mittlerweile weiter gegeben an Emily Eastridge, die mit kehliger & eindringlicher Stimme den Rockabilly-Stomper vorantreibt. Violinen kratzen aufgeregt durcheinander, die Gitarre spielt ein wenig neben der Spur, was aber lediglich den authentischen, punkigen Charakter betont und irgendwo im Hintergrund klimpert eine Mandoline gedankenverloren herum.

Viel fröhlicher ist „I Don’t Want Go To Heaven“ – Banjos, Waschbretter (und wieder Fiddles) bringen bluegrassige Mountain Music Stimmung in die Bude. Die noch getoppt wird durch den 2Stepper „Elvis In Jerusalem“: Gipsy-Swing trifft auf Rock’n’Roll trifft wiederum auf Party-Folk-Rock! Zum Mitgrölen bestens geeignet. Honky-Tonk-Stimmung gibt’s in „Bend Down Your Birches“ und „Ms Ella Strickland“ – in letzterem sorgt ein verstimmtes Piano für Saloon Stimmung. Sängerin Emily Eastridge steht währenddessen auf dem Tresen und bringt mit lasziver Gestik und theatralischem Vortrag die Goldgräberseelen zum Kochen. Rednecks & Trucker werden letzlich bedient mit dem Uptempo Stück „1000 Songs“ und sogar die feine, gefühlvolle Cajun-Ballade „Family Pet“ wirkt nicht aufgesetzt.

FAZIT: Keine Musik für Musikliebhaber, die “es” sich gerne audiophil „besorgen“, über für alle, die authentische Live- Musik bevorzugen, denn genau dieses Flair eines intimen Club-Konzerts vermögen PARIAH BEAT aus Vermont auf dieser Scheibe zu vermitteln. Was für ein Jammer, dass diese CD nur so kurz ist!

VÖ: 04.01.11

Verfügbar: CD & MP 3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://pariahbeat.com/ &  http://www.myspace.com/pariahbeat

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OLIVER WEERS “EVIL’S BACK   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Oliver Weers - Evil's Back

Dass sich auch mal ein Heavy Metal Shouter dazu bequemt, an einer der zahlreichen Casting Shows, die mittlerweile in fast jedem Land der Erde veranstalten werden, teil zu nehmen, ist eher selten. In Dänemark ist es geschehen, aber von den Skandinaviern ist ja man sowieso Überraschungen gewöhnt – man braucht sich ja nur einmal den Eurovisionssieg der finnischen Metal Band Lordi an zu sehen. OLIVER WEERS hat sich beim X-Factor Talentwettbewerb in Dänemark versucht, ist zwar schon lange vor dem Finale ausgeschieden, hat aber zumindest dafür gesorgt, dass er als Sänger über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden ist. Von der Stimme her ähnelt er dem Whitesnake Sänger David Coverdale, Sound & Stimmung der Musik erinnern an die länxt vergessene Rock Gruppe „Blue Murder“.

HEAVY ROCK

Für Fans von: Whitesnake - Alcatrazz - Blue Murder

DÄNEMARK

Die besten Tracks sind „Evil’s Back“, „All My Life“, der schnelle Power Rocker „Hero“ – ach was, es gibt eigentlich gar keinen schwachen Song auf der CD (12 Stücke, Spielzeit: 45:57) – beim ersten Hören hatte ich den Kopfhörer drauf und war einfach begeistert, wie Musik, die eigentlich ein altbewährtes Strickmuster aufweist, immer wieder mitreissen kann. Er bedient die Classic Heavy Rock Schiene, vor allem der Gitarrensound ist klasse (gespielt vom Griechen Laki Ragazes) und für das Album hat er sich eine TOP Mannschaft zusammen gesucht:

Romantisches gibt es auch: „Beautiful Rain“ und gerade in diesem Stück mache ich die Feststellung, das OLIVER WEERS auch sehr weich & gefühlvoll singen kann, die meisten der Stücke könnten Kritiker auch als “Weicheier-Metal” oder “Pop-Metal” umschreiben, früher gab es für Scheiben dieser Art immer den schönen & gehässigen Ausdruck „Heavy Rock für Frauen“, was hier aber nicht qualitätsmindernd gemeint sein soll, denn schliesslich haben auch eine Menge Frauen der männerdominanten Rock-Welt gezeigt in den letzten Jahren, dass sie ordentliche (musikalische) Rockluder sein können. Ich denke da nur mal beispielsweise an die heisse Frontfrau Angela Gossow von der schwedischen Band “Arch Enemy”.

VÖ: 25.02.11

Verfügbar: CD & MP 3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.myspace.com/oliverweersband

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DESTROY REBUILD UNTIL GOD SHOWS “D.R.U.G.S.”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BRASH ROCK

Für Fans von: Chiodos - Underminded - Dir En Grey

USA (MICHIGAN)

Nach 8 Sekunden brüllt ein heftiges Riff-Getöse ins Ohr – brummende Drum’n’Bass Computer Loops, jagende Electro-Gitarren, mehrstimmiger Screamo Gesang, der sogar Ohrwurmcharakter hat und ein apokalyptisches Soundspektakel, das den Hörer erst mal fassungslos vorm Lautsprecher sitzen lässt, kennzeichnen das erste Stück „If You Think This Song Is About You, It Probably Is“ – „The Only Thing You Talk About“ und das humorige „Mr. Owl Ate My Metal Worm“ sind von gleicher Qualität, Der beste Track „Stop Reading, Start Doing Pushups“ bietet zahlreiche Rhythmuswechsel, Sound & Struktur ähneln den Eskapaden diverser J-Rock-Bands. Auch gut: Das “Brutal Tango Flair” in “I’m The Rehab, You’re The Drugs”. Eine Scheibe, die ordentlich Krach macht – ich gehe soweit, bereits jetzt Ende März zu behaupten, dass „D.R.U.G.S.“ eine der besten Genre-CDs des Jahres 2011 ist.

Destroy Rebuild Until God Shows - Drugs sc

VÖ: 22. 02. 11

Verfügbar: CD & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://thisisdrugs.com/ & http://www.myspace.com/drugsband

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

Einzigartige Sortenvielfalt gibt es bei der Brauerei GÖLLER in Zeil am Main. Mit einem Klick auf das Logo kommst Du zur Webseite des Unternehmens

 

 

 

 

 

 

THE TWILIGHT SINGERS “DYNAMITE STEPS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ELECTRO INDIE

Für Fans von: The Cure - U2 - Apple Of Discord - Wheat

USA (LOUSIANA)

Schwer fällt es der weltweiten Fangemeinde nicht, bei der Erwähnung THE TWILIGHT SINGERS an den populären Film zu denken. Das schummrige Cover tut sein Übriges zum vampiristischen Schwelgen. Leibhaftige Beets starten eine synthierockige Orgie durch 11 Stücke: Sänger Greg Dulli gibt sich in „Last Night In Town“ alle Mühe, wie ein abgestürzter Dracula-Klone zu klingen mit theatralisch in die Höhe gezogenen Falsettos. „Be Invited“ stolziert mit Wandergitarre und mysteriösem Hypno-Groove, Keyboard-Wolken schweben über ambientem Flair und schaffen tolle Atmo – so stelle ich mir den Soundtrack vor, wenn der Vampir den Sonnenuntergang erwartet. Starkes Teil! Richtig los geht die Fete mit „Waves“ („Nirvana“ trifft auf „The Cure“) – die Nummer wird getoppt von „On The Corner“: Boygroup-„Ooh-huh!“-Refrain verbindet sich mit FGTH-Epik und Sänger Dulli hat sich mittlerweile zur Höxtform geschaukelt.

The Twilight Singers - Dynamite Steps

VÖ: 01. 02. 11

Verfügbar: CD& MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.thetwilightsingers.com/ 

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LYNYRD SKYNYRD “SKYNYRD NATION”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUTHERN ROCK

Für Fans von: Doobie Brothers - 38 Special - Blackfoot

USA (FLORIDA)

Keine Platte für Romantiker - das heutige LYNYRD SKYNYRD steuert so langsam in heavy-rockigere Gefilde, was natürlich auch der neuen Besetzung mit dem ehemaligen Blackfoot-Gitarristen Rick Medlocke geschuldet ist. Die CD ist bestückt mit 5 Studio (sind allesamt hörenswert) & 5 Live-Aufnahmen, bei denen natürlich der Uralt-Klassiker “Sweet Home Alabama” DAS Highlight ist - aber hier macht sich auch der Verzicht auf zarte Frauenstimmen im Background Chor deutlich bemerkbar. Wer die beiden vorangegangen Alben “God & Guns” und “Live From Freedom Hall” besitzt, darf sich die Anschaffung dieses “Mini-Best-Of-Samplers” aus dem Hause “Roadrunner Records” sparen. Kritikpunkt bei den fünf Live-Aufnahmen: Die Rhythmusgitarre wurde mir zu sehr in den Vordergrund gemischt. Vielleicht war der Tontechniker aber auch ein Verwandter von Van Zandt. Trotzdem: Gute CD - ein Lynyrd Skynyrd-Produkt halt!

Lynyrd Skynyrd - Skynyrd Nation

VÖ: 01. 02. 11

Verfügbar: CD& MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.lynyrdskynyrd.com/ & http://www.myspace.com/lynyrdskynyrd

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AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD
“TAO OF THE DEAD”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von: Dinosaur Jr - Nirvana - Pearl Jam

USA (TEXAS)

Das siebte Studio Album der texanischen Band ist voll mit klanglichen Breitwänden aus Gitarren, Gitarren, Gitarren, “ein bisschen” Keyboards und wieder Gitarren. Und trotzdem fehlt irgendwie der letzte Kick, entweder sind es mangelnde Ideen oder haben die Musiker etwa begonnen, sich an erfolgreichen Power-Pop-Post-Grunge-Modellen zu orientieren, um halt auch mal ein paar Platten mehr zu verkaufen. Man wird älter und muss ja an die Rente denken. Die besten Tracks sind „Weight Of The Sun“, „Pure Radio“ und das 16minütige „Strange News From Another Planet“, weil es hier ordentlich kracht - ambient-spacige Klangkaskaden, die wohl aus spontanem Bauch- Feeling beim Jammen entstanden sein müssen – . „Summer Of All Dead Soul“ erinnert nuanciert an „Helter Skelter“ (Beatles) und „Pure Radio Cosplay“ sogar an die Musik der kosmischen psychedelic Legende ”Acid Mothers Temple”

And You Will Know Us By The Trail Of Dead

VÖ: 04. 02. 11

Verfügbar: CD (auch Deluxe) & MP3 & Vinyl

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.trailofdead.com/ & http://www.myspace.com/trailofdead

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THE LUYAS “TOO BEAUTIFUL TO WORK”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PROG POP

Für Fans von: Miracle Fortress - La Sera - Tortoise

KANADA

Musik, die wie die Mixtur aus „Yes“, „Blondie“, „Britney Spears“ und 80er New Wave- Eskapaden klingt? 2011 ist alles möglich. Die kanadische Indie-Prog-Pop-Band THE LUYAS ist beeinflusst von den 70ern, im Titelsong „Too Beautiful Too Work“ gibt es artifizielle Rock-Riffs, die ich bisher im Pop-Genre kaum gehört habe, Jessie Stein singt mit dünnem Britney-Pieps-Stimmchen – jedoch ohne des nasale Genörgel der US Pop Sängerin – und bildet die ausgleichende Ruhe inmitten des Sturmes, den die Musiker um ihren Gesang herum entfachen. In „Worth Mention“ gibt es psychedelisch-noisiges, „Tiny Head“ blubbert spacig vor sich her, im experimentellen „Canary” ist Jessie gerade aufgestanden, steht im kurzen Nachthemdchen in der Küche, kann ein Gähnen nicht unterdrücken, kocht Kaffee für die Belegschaft nach der langen Nacht im Studio & säuselt gedankenverloren vor sich hin. Aussergewöhnlich.

The Luyas - Too Beautiful To Work

VÖ: 25. 02. 11

Verfügbar: CD & Vinyl & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.myspace.com/theluyas

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MOGWAI “HARDCORE WILL NEVER DIE, BUT YOU WILL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

COSMIC ROCK

Für Fans von: Radiohead - Arab Strap - Caspian

SCHOTTLAND

Die Könige der atmosphärischen Rockmusik melden sich zurück. MOGWAI aus Schottland veröffentlichen am 14. Februar 2011 ihr siebtes Studio Album. 10 Titel sind bisher auf der offiziellen Webseite bestätigt worden. Das erwartete gute Ergebnis steht ausser Frage. „White Noise“ ist instrumental, in „Mexican Grand Prix“ schaukeln sich „kraftwerkige“ Computer Beats und manuelles Drumming zur ekstatischen Space- Schleife hoch. Flüsternde Stimmen - zirpende Funksignale & artifzielle Glöckchen. „Rano Pano“ startet mit sägender 70ies Elektro-Gitarre - brummende Psychedelik pur. Gleiches gilt für „George Square Thatcher Death Party“, das mutige DJs in der kultigen Underground-Disco sogar locker in ihre „Tanzrunde“ (130 beets in der Minute) einbauen dürfen. Sehr gut das mystische „How To Be A Werewolf“, während „Too Raging To Cheers“ ins Stoner-Rock-Doomige abdriftet. Auch gelungen.

Mogwai - Hardcore Will Never Die But You Will

VÖ: 14. 02. 11

Verfügbar: CD & MP3 Album & Vinyl

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.mogwai.co.uk/ & http://www.myspace.com/mogwai

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THE ANSWERING MACHINE “LIFELINE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE ROCK

Für Fans von: Polytechnic - The Nightjars - Cherry Ghost

ENGLAND

Wie man wohl dazu kommt, seine Band THE ANSWERING MACHINE (deutsch. Anrufbeantworter) zu nennen? Muss tiefpsychologische Gründe haben! Dem langweiligen Einstieg „My Little Navy“ folgt das bessere „Lifeline“ und hier wird klar, wo die Stärken der Indie-Rock-Band liegen: In den sanften, gedehnten Melodiebögen, mit denen Sänger Martin Colclough seine Hörer unweigerlich einlullt, die Songs selbst pendeln zwischen hölzerner Übungsraumkultur & professionell-poppig-mainstreamigem Anspruch. Vor allem die akzentuierten & an den richtigen Stellen eingeworfenen Gitarrenlicks, die Pat Fogarty einstreut, sind das Sahnehäubchen auf dem noch nicht fertig gebackenen Kuchen. Im finalen Track „The End“ darf Bassistin Gemma Evans ans Gesanxmikrofon und sie macht ihre Sache mehr als ordentlich, worauf sich mir die Frage stellt: Warum nicht öfter? Ist zudem einer der besten Songs der CD!

The Answering Machine - Lifeline

VÖ: 21. 02. 11

Verfügbar: CD & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.myspace.com/theansweringmachine

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THE CAVE SINGERS “NO WITCH”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

FOLK ROCK

Für Fans von: Black Mountain - Wovenhand - Timbuk 3

USA (WASHINGTON)

Folkrock der besonderen Art. In „Gifts And The Raft“ habe ich für kurze Zeit das Gefühl, mich in einer höhlenähnlichen Wohnung zu befinden mit Kerzenlicht, 70er FlokatI und ein paar Hippie-Gestalten. „Black Leaf“ kommt mit Handclaps und bluesrockigem Polter-Boogie, die Gitarren schrammeln einen funky Stakkato-Rhythmus, des Sänger’s Stimme zittert vor “exitement” und eine dröhnende Slide-Gitarre treibt den Song unermüdlich voran. „Falls“ ist gospel-poppig, „Outer Realms“ betont Americana Flair, während sich „Halle Lake“ zurück in die Indie-New-Folk-Ecke orientiert. Mit „Clever Creatures“ gibt es eine „Rolling Stones“-Nummer, die wunderbar in die „Sticky Fingers“ Aera der Briten gepasst hätte. Das beste Stück ist “Haystacks”: Southern-Gospel- Harmonien, epische Mundharmonika und ein durch das “Open D Tuning” der Gitarre verursachter Granaten-Sound. Ein Paukenschlag der CAVE SINGERS!

The Cave Singers - No Witch

VÖ: 22. 02. 11

Verfügbar: CD & Vinyl & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.myspace.com/thecavesingers 

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SHAKRA “BACK ON TRACK”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY ROCK

Für Fans von: Trust - Whitesnake - Blue Murder - Mötley Crue

SCHWEIZ

Dicker Stoff der Schweizer Band SHAKRA. Auch wenn’s sich manchmal wie in “Ill Be” im mainstreamigen Sumpf bewegt, „Crazy“ und „Back On Track“ sind starke “Heavy Glam Sleaze Rock” Dröhner in der Tradition von “Mötley Crue” oder “Skid Row”. Hervorstechendes Merkmal sind die krachenden Riffs und der exzellente Gesang von John Prakesh, der sich stimmlich im Bereich von David Coverdale und Graham Bonnett bewegt. Auch Balladen funktionieren bestens: „When I See You“ ist rundum gelungen. „Lonesomeness“ klingt wie eine alternative Version eines Bon Jovi Songs, wobei die Komposition der Schweizer lange nicht so schmalzig klingt. Eines der besten Stücke haben sie sich für das Finale aufgehoben: „Stronger Than Ever“ singen sie und bringen die Musik des Albums auf den Punkt. „Back On Track“ ist das bisher beste Album der Gruppe – sollte eigentlich im Sommer 2011 auf keiner Rockparty fehlen!

Shakra - Back On Track

VÖ: 25.02.11

Verfügbar: CD & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.shakra.ch/ch/home & http://www.myspace.com/shakrarock

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

JOE BONAMASSA “DUST BOWL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Joe Bonamassa - Dust Bowl

Zwei Dinge fallen mir ein, als ich das erste Stück „Slow Train“ von der neuen CD „Dust Bowl“ des Blues Rock Gitarristen JOE BONAMASSA höre. Der spacige Heavy Blues Sound von Robin Trower (zu hören im legendären Song „Too Rolling Stoned“ auf dessen 74er Album “Bridge Of Sighs”) sowie die dunkle emotionelle Seite des hendrix’schen Klassikers “Voodoo Chile” (“Electric Ladyland”). Der Titel Song „Dust Bowl“ grooved mit zitterndem mystisch klingenden Americana-Vibrato-Riff – schon jetzt ein Klassiker – und wenn Joe zum ätherischen Solo ansetzt, steigen die Töne majestätisch auf wie ein Adler, der sich sein Revier– mit ausgebreiteten Schwingen schwebend - von ganz oben betrachtet. Ein Stück – wie geschaffen für ein Open Air Konzert!

BLUES ROCK

Für Fans von: Walter Trout - Buddy Guy - Robin Trower

USA (NEW YORK)

Tennessee Plates“ ein schneller Country Rock’n’Roller mit John Hiatt als gastierendem Sänger und irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass es sich eigentlich um den singenden Kevin Costner handeln muss – wie ähnlich sich doch manche Stimmen sind! Gutes Honkytonk Piano von Rick Melick übrigens! Das 6minütige „The Meaning Of The Blues“ ist die Hommage an den verstorbenen Gitarristen Gary Moore („Yes I Know What It Means To – Walk Alone – And How It Feels To Walk By Myself”) – und zur Feier des Tages gibt es einen langen intensiven Solo.

Black Lung Heartache“ beginnt mit einem Satz Mandolinen und mit den Worten “Well I’m A Man Of The Mountain“ lässt er (für Classic Rock Fans deutlich hörbar) die akustischen Songs von Led Zeppelin wieder auferstehen. Ist deutlich der beste Song der CD. Schweres wuchtiges Meilenstein-Gitarrenbrett: „You Better Watch Yourself“ rockt schnell, “The Last Matador Of Bayonne” ist ein gefühlvoller langsamer Blues mit Mariachi-Trompeten – die Ruhe vor dem Sturm. Mutig wie er ist, hat er sich an den „Free“-Klassiker „Heartbreaker“ gewagt und weil ihn bei diesem Stück einer der besten singenden Bassisten („Glenn Hughes“) der Szene begleitet, wird’s eine ganze grosse Nummer! Sogar der relaxte - etwas aus der Heavy Blues Rock Scheine wegdriftende Country-Rock-Swinger „Sweet Rowena“ mit Vince Gill kann punkten und fällt nicht aus der Rolle!

FAZIT: Er ist einer der besten Blues Rock Gitarristen unserer Zeit und mit diesem monumentalen „Schwer-Blues“-Album hat seinen Ruf glänzend untermauert. Super Scheibe – vor allem für Gitarristen, aber auch für jeden, der die härtere Classic- Blues-Rock-Gangart bevorzugt. Fans kaufen die limitierte Deluxe Edition mit 64seitigem Booklet.

VÖ: 22.03.10

Verfügbar: CD & Vinyl & Deluxe Album & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.jbonamassa.com/ & http://www.myspace.com/jbonamassa

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SIMEON SOUL CHARGER “MEET ME IN THE AFTERLIFE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Simeon Soul Charger - Meet Me In The Afterlife

Einen Moment singt er wie der belgische Sänger Mika, dann wiederum mit sonorer Stimme wie der X-Factor- Casting-Contestant Mati Gavriel – Aaron Brooks ist ein musikalisches Chamöleon, spielt zufälliger Weise noch Gitarre, Keyboard & Doumbek, hat alle Texte geschrieben und im Verbund mit seinen Kollegen von SIMEON SOUL CHARGER die Tracks des 63minütigen Classic Heavy Art Rock Vergnügens „Meet Me In The Afterlife“ geschrieben. „Vedanta (The Nothing)“ heisst der brüllende Auftakt, in dem aufschreiende Gitarren – das Volumen bis zum Anschlag aufgedreht – vor allem 70ies Rockfans (“Robin Trower” meets “Frank Marino”) in Entzücken versetzen dürften. Das deutsche Label “Gentle Art Of Music” präsentiert mit dem Debut der US- Boys eine der besten Rock-Scheiben des Jahres!

PROG HEAVY ROCK

Für Fans von: Jaga Jazzist - Spock’s Beard - Opeth

USA (OHIO)

Das 2minütige „Tooth“ führt geradewegs hinein in den südamerikanischen Dschungel – tribale Trommeln, sich fast überschlagende Flöten – aus Bambus geschnitzt – man glaubt fast, die Mosquitos zu spüren, die herumschwirren – ungewöhnliche Nummer – die plötzlich durch ambient-chilliges Feedback zum Heavy-Blues-Rocker umfunktioniert wird. Das 8minütige „And He Skinned Them Both“ (sinngemäss übersetzt: “und er häutete sie beide”) verheisst nichts Gutes, aber Rockfans haben ein dickes Fell und lassen sich davon nicht beeindrucken :-))

Please“ begeistert mit wimmernder, exzessiv gespielter Slidegitarre und extatisch-intensiven Gesängen, die humorvoll von einem bubblegum-lustigen „Ah-Umm!“ kommentiert werden, bevor die Party im „Europa’s Garden“ erst einmal richtig los geht. Die Protagonisten haben Spass daran, Zuhörer in die Irre zu führen. Nach impulsivem Intro gibt es den spacigen ultralangsamen Leadgitarren-Solo - getoppt von Harmoniegesängen – plötzlich blubbert alles recht munter durcheinander – und bevor sich im Finale alles wieder megaheavyrockig trifft, erfährt das Stück ein theatralisch-dramaturgisches Crescendo.

Ein bisschen „Styx“ („Song Of The Sphinx“ erinnert nuanciert an „Boat On The River“) gibt es auch, „A Child’s Prayer“ & „Dear Mother“ hauen in die akustische “Unplugged” Kerbe - das 12minütige „The Swallowing Mouth“ bringt avantgardistische Kirmes-Stimmung ins Wohnzimmer – ein paradiesisches Erlebnis für jeden Gitarrenrockfetischisten!

FAZIT: Progrock wie er eigentlich nur aus dem Amiland kommen kann, dieser hier wurde vom Artrock- Gitarristen Yogi Lang (dessen CD in der Vorwoche rezensiert wurde) aus Deutschland gemastert und zwar in den im bayerischen Freising beheimateten Farm-Studios und vielleicht war es sogar die schöne ländliche Umgebung, die die Musiker bei deren morgendlichen Spaziergängen zu dieser Höxtleistung inspiriert hat. Auch wenn sich ab und an ein oft gehörter Riff bekannter Klassiker eingeschlichen hat - hier darf Progrock noch wirklich progressiv sein. Sensationelle Rockscheibe!. Spassfaktor gaaaanz hoch!

VÖ: 04.03.11

Verfügbar: CD & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: www.simeonsoulcharger.com/  & www.myspace.com/simeonsoulcharger

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RISE AGAINST “ENDGAMES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POST HARDCORE

Für Fans von: Silverstein - Ignite - The Brokedowns

USA (ILLINOIS)

Die amerikanische Screamo Punk Gruppe RISE AGAINST eröffnet mit dem Album „Endgame“ die sechste Runde. Die erste Single „Help Is On The Way” hat binnen weniger Tage Rekord-Klick-Zahlen geschrieben und die CD wird wohl in ihrer ersten Woche bereits einen Spitzenplatz in den Album-Charts ergattern. 12 Tracks gibt es auf der Standard CD (die iTunes Version kommt mit zusätzlichem „Lantern“). Es fällt auf, dass die Gruppe zwar mit gleichbleibender Qualität powert, aber Überraschungen bleiben aus. Wer sich ein weiteres Album ins Regal stellen oder auf den Rechner ziehen möchte, das sich nicht sonderlich aus der Masse der Veröffentlichungen hervorhebt, liegt mit dem Kauf des Album völlig richtig. Fakt ist, dass die Musik Spass vermittelt und darauf kommt es letzten Endes immer noch an. Highlights: Das schelle auf der Überholspur davoneilende „Disparity By Design“, „Midnight Hands“ und „Wait For Me

Rise Against - Endgame

VÖ: 15. 03. 11

Verfügbar: CD& Vinyl & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.riseagainst.com/ & http://www.myspace.com/riseagainst

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

PALLAS “XXV”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PROG ROCK

Für Fans von: Rosseau - The Wow - Pendragon - Spock’s Beard

SCHOTTLAND

Im Januar 2010 ging ein Schock durch die Rock Gemeinde - speziell die Fans der britischen Gruppe PALLAS waren davon betroffen, weil Sänger Alan Reed, der die Gruppe über 25 Jahre lang gesanglich betreut hatte, das Handtuch geworfen hatte. Ein Nachfolger war schnell gefunden in Paul Mackie, dem gleich die Ehre zukam, sich auf dem neuen Album zu beweisen. Er macht seine Sache nicht schlecht, benötigt aber noch Zeit, mit der Musik seiner Mitstreiter zu verwachsen. Die Band ist neu beim Label Mascot Records untergekommen. Fans der Neo-Prog-Rock-Schiene werden gut bedient – es gibt ambiente Sounds, schwermetallische Gitarrenwände, monströse Keyboardwolken, irrwitzige Breaks & Achterbahnfahrten, dass jeder Classic Rock-Fan begeistert sein dürfte. Mir selbst gefällt „Sacrifice“ am besten, weil’s a) eines der schnelleren Tracks ist und daher b) auch gut in der Rock-Disco eingesetzt werden kann

Pallas - XXV - sc

VÖ: 01. 03. 11

Verfügbar: CD& MP3 Album & Limited Edition

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.pallasxxv.com/

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INFO: Es gibt neben der Standard CD & dem digitalen Album noch eine Limited Edition, die eine DVD beinhaltet, vor deren Kauf ich aber abraten möchte, weil sie mit einem idiotischen FSK-O-Aufkleber verziert ist, den man nicht abziehen kann. Solange sich die Tonträgerfirmen da nichts verbraucherfreundlicheres einfallen lassen, sollte man diese Jugendschutzhisterie des Gesetzgebers, die schon teilweise an vergessen geglaubte Hetztiraden aus den 30er Jahren erinnert, nicht noch unterstützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

THE DODOS “NO COLOR”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE SPEED

Für Fans von: White Stripes - Dinosaur Jr - Animal Collective

USA (KALIFORNIEN)

04:30 Uhr am Morgen. Noch eine CD anhören & dann ab in die Kiste. Doch die Müdigkeit ist schnell verflogen, denn die Band mit dem lustigen Namen THE DODOS spielt Indie Rock, der geeignet ist, Hyperaktive zum extastischen Zappelphillip-Syndrom zu treiben. 42 Minuten lang klappert & puckert es, vorangetrieben von wuselnden Stromgitarren und in “Going Under“ findet es Logan Kroeger toll, neben herkömmlichem Schlagzeugspiel noch durchgehend auf den Rahmen seiner Snairedrum herum zu rattern. Vielseitig wie er ist, bedient er in einigen Stücken noch das Vibraphon, dessen Part bei Live-Konzerten von einem zusätzlichen Session Musiker gespielt wird. Und dass Saitenspezialist Meric Long ein virtuoser Fingerpicker ist, davon kann sich jeder in „Companions“überzeugen. Musik wie eine Droge – bei Übernächtigung sollten vor dem Hören bewusstseinsverändernde Getränke wie Red Bull vermieden werden!

The Dodos - No Color

VÖ: 15. 03. 11

Verfügbar: CD& MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.myspace.com/thedodos

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THE MAHONES “THE BLACK IRISH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

FOLK ROCK

Für Fans von: Belfast Food - In Search Of A Rose

KANADA

Auch in Kanada wird Celtic Folk Punk gespielt und das sogar sehr leidenschaftlich. Beweis ist das neue Album „The Black Irish“ der Gruppe THE MAHONES. 12 Party- Tracks für den irischen Saufabend. In „A Great Night On The Lash“ dudeln rockige Leadgitarren, in „Ghost Of A Whiskey Devil“ dominieren Fiddles und die heisere Stimme von Fintan McConnell hört sich an, als ob sie durch stundenlanges Mitgrölen strapaziert worden ist. Der Sound wurde so wenig wie möglich „geschönt“, in der Kompaktheit klingt es zwar bei den paar ruhigen Stellen ein bisschen hölzern, was aber wohl der Authentizität geschuldet ist, denn die Stücke kommen gut rüber – die Energie eines intimen Klub-Konzertes ist deutlich spürbar. Highlights: Das streetpunkige „The Wild Rover“ und das wilde „A Pain From Yesterday“, das mich veranlasst, meinen letzten Guinness-Sixpack aus dem Kühlschrank zu holen.

The Mahones - Black Irish

VÖ: 15. 03. 11

Verfügbar: CD& MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.themahones.ca/http://www.myspace.com/themahones

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

 

 

 

FUNERAL FOR A FRIEND “WELCOME HOME ARMAGEDDON”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POST HARDCORE

Für Fans von: Bullet For My Valentine - Alexisonfire - Thrice

WALES

“Welcome Home Armageddon” ist das 5. Album von FUNERAL FOR A FRIEND. Beim Auftakt “Old Hymns” gähne ich gelangweilt, „Front Row Seats To The End Of The World“ ist dagegen starkes Screamo-Kaliber! Schön groovy – einsetzbar in der Rock Disco! Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das seltsame erste Stück aus einem antiken Demo Fundus stammt, der dem heutigen Stil der Band gar nicht mehr gerecht wird. Ganz stark „Aftertaste“, „Owls (Are Watching)“, das donnernde Post Hardcore-Piece „Damned If You Do, Dead If You Don’t“ und dass es die Boys von der Insel auch “unplugged” können, zeigt die akustische Version von “Sixteen” auf der Bonus-DVD der Deluxe Edition. Fazit: Energie pur – die Waliser, als ob sie sich eine ganze Tonne Red Bull eingeworfen haben – hört man selten, dass ein Studio Album derartig wuchtig rüberkommt. Bestes Album der Band bisher! Eindeutig!

Funeral For A Friend - Welcome Home Armageddon_1

VÖ: 15. 03. 11

Verfügbar: Audio CD & MP 3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.funeralforafriend.com/ & http://www.myspace.com/funeralforafriend

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COLIN JAMES “TAKE IT FROM THE TOP - THE BEST OF”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Colin James - Take It From The Top

Die Plattennadel setzt am Anfang der Rille auf, es knistert und dann erklingt eine Slidegitarre, wie es sie meistens in der Pre-War-Blues Aera zu hören gab, bevor plötzlich der verzerrte E-Dur-Akkord die Stille zerreißt. Kennt noch jemand die Gruppe „Power Station“ aus dem Jahr 1987? Das war seinerzeit ein Nebenprodukt des verstorbenen Sängers Robert Palmer gewesen, als er sich mit einigen Members von Duran Duran und Chic zusammengetan hatte, um einen Winter lang mit einem krachenden Debut Album für Entzücken unter den Rock Redakteuren der progressiveren – aus allen Ecken und Schlupflöchern blinzelnden - privaten Rock-Radio Sender zu sorgen. Der kanadische Songwriter COLIN JAMES sorgt auf seinem neuen Album 76 Minuten lang für Wallung im Blutkreislauf eines jeden Bluesrock Fans.

ROCK & BLUES ROCK

Für Fans von: Joe Bonamassa - Charlie Sexton - Gregg Allman

KANADA

Beginnen tut das neue Album von COLIN JAMES zwar mit akustischer Slidegitarre und der Stimme eines alten Bluesman, aber spätestens nach 30 Sekunden gibt es die powerrockige eckige Geschichte, die an die oben erwähnte Band erinnert. Wem die jährliche Zeitspanne zwischen den Album-Veröffentlichungen von Joe Bonamassa zu lange erscheint, der kann hier auf jeden Fall fündig werden. Die Musik ist zwar nicht so brachial- heavy wie beim guten Joe, kann dafür aber ein wesentliches Mehr an bluesrockigen Grooves bieten. Ab und an wird zwar auch bei den Idolen, die den Musiker beeinflusst haben, dreist gemoppst. Der Boogie Rocker „Man’s Gotta Be A Stone“ zum Beispiel hört sich an wie ein 100% kleines Brüderchen von ZZ Top’s „La Grange“, speziell als in Minute 01:11 zum Break und dem nachfolgenden Gitarrensolo angesetzt wird. Typisches Merkmal, dass auch Colin James mal irgendwann in einer Cover Band gespielt haben muss.

Und das gleiche Problem stellt sich auch bei den folgenden Songs: „Freedom“ klingt ein bisschen wie das 76er „Miss You“ der Rolling Stones; „Real Stuff“ wiederum nach dem oben bereits erwähnten texanischen Trio um Oberbart Billy Gibbons, mit „I Hope You’re Happy“ habe ich ein Stück der „Black Crowes“ auf einem Colin-James-Album und mit „Them Changes“ bringt der 46jährige Musiker dann doch tatsächlich eine offiziell beglaubigte Cover Version, die sich aber dann seltsamer Weise anhört, als ob der gute „Phil Collins“ singt. „Make A Mistake“ beginnt mit den Akkordfolgen des Ray Charles-Klassikers „You Are So Beautiful“, verändert sich dann aber schnell in Simply Red’s „If You Don’t Know Me By Now“

Fazit: Die Highlights gibt es immer dann, wenn COLIN JAMES zur „akustischen“ oder „national steel“ greift, um sich die Seele aus dem Leib zu singen. Das Problem des Musikers ist, dass er wohl zu lange in einer Cover Band gespielt hat, zu sehr ähneln seine Songs bekannten Klassikern, was zwar der Qualität des musikalischen Vortrags nicht abträglich ist, aber warum sollte ein Käufer auf ein ähnliches Produkt zugreifen, wenn er das Original auch haben kann?

VÖ: 22.03.11

Verfügbar: CD (Import)

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.colinjames.com/ & http://www.myspace.com/colinjamesmusic

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LOS LONELY BOYS “ROCKPANGO”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Los Lonely Boys - Rockpango

TRACKLISTING:

1. American Idle
2. Fly Away
3. Love In My Veins
4. Road To Nowhere
5. 16 Monkeys
6. Rockpango
7. Smile
8. Baby Girl
9. Change The World
10. Porn Star
11. Believe
12. Judgement Day
12. Smile (Version 2)
14. Outtakes

Label: Playing In Traffic Records

TIME

3:27
3:37
3:44
4:19
3:43
3:32
3:35
4:07
3:50
3:26
3:20
3:14
3:34
23:29

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BLUES ROCK

Für Fans von: Los Lobos - Stevie Ray Vaughan - Texas Tornados

USA (TEXAS)

Drei Jahre hat es gedauert, bis die LOS LONELY BOYS aus Texas wieder mal ein Album mit Eigenkompositionen in die Welt setzen. Nach der 5-Song-EP aus dem Jahr 2009, auf der es nur (ansprechende) Cover Songs gegeben hat, steht seit Ende März die neue CD „Rockpango“ in den Läden. Und wäre mir wohl durch die Lappen gegangen, hätten mir die Boys die Scheibe nicht zugesandt, weil sie von der letzten Rezension sehr angetan gewesen waren.

Der Auftakter „Let Me Out“ ist gewohntes Tex-Blues-Rock-Mex-Futter, das tolle „Fly Away” überrascht mit satten Westcoast-Harmoniegesängen, wie ich sie sonst von den “Eagles” oder “Crosby & Kumpels” kenne (siehe auch den Link zum YouTube Videoclip neben dem Titel!). „Love In My Veins“ ist blues-funky, eine hauchzarte Annäherung an die bluesige Chicago-Funk-Schublade, wenn nicht der spanischsprachige Gesang im zweiten Vers wäre. Der Ballade „Road To Nowhere“ (die eigentlich niemand braucht) folgt der Stevie-Wonder-Verschnitt „16 Monkeys“. Guter Funky-Groove mit zackigem Clavinet-Einsatz.

Dass die Jungs alle Stevie-Ray-Vaughan-Fans waren, zeigen sie mit ihrem Titelsong „Rockpango“, mit „Smile“ packen sie sogar eine „britpoppige“ Nummer aus, die aber meines Erachtens besser zu „Take That“ als zu den Texanern gepasst hätte, aber sie sind erwachsen genug und müssen schlieaalich wissen, was sie tun – eventuell war es ja auch eine Vorgabe der Plattenfirma, auf Teufel komm raus, einen Hit zu landen. Das rockige „Baby Girl“ überzeugt wieder, mit „Change The World“ gibt es einen langsameren Blues, das modernste „Piece“ wird an Position 10 mit dem „Porn Star“ ausgepackt. Turntable Scratchings & humorvolle Lyrics begleiten diesen funky Texas Blues (in der Tradition von Larry Davis). Und weil ein ganzer Vers in Red Hot Chili Peppers-Manier gerappt wird, höre ich bereits jetzt die “Kritiker/Puristen” lästern. Und „1969“ (Titel der EP mit den 5 Cover Songs) ist dieses Mal auch nicht so weit weg: „Believe“ ist hardrockig und verschneidet minimal Partikel aus dem Cream Klassiker „Sunshine Of Your Love“, - gut aufgepasst in der Brit-Rock-Schule der 60er, meine Herren!

Wer sich für die Deluxe Edition entschieden hat, bekommt mit dem Stück „Judgement Day“ eine weitere Tribute Nummer an den guten „Stevie Ray Vaughan“ und wer gut aufgepasst hat in den letzten 20 Jahren, weiss, dass der Shuffle-Beat fast identisch ist mit dem Song „Pride And Joy“. Der alternativen (völlig überflüssigen) Version der Pop Ballade „Smile 2“ folgen am Ende der CD 23 Minuten lang humorige Outtakes aus dem Übungsraum – auch mal etwas anderes – qualitativ zwar nicht unbedingt vorzeigbar, aber von ungeheurem Unterhaltungswert. Urig, wie die Boys den Klassiker „Ghostbusters“ parodieren. 4 Video Clips und das CD-Cover Artwort als Mini Poster gibt für den Deluxe Käufer als exklusiven Bonus.

VÖ: 29.03.11

Verfügbar: CD & Deluxe Edition & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.loslonelyboys.com/ & http://www.myspace.com/loslonelyboys

TOURDATEN

Fazit: Etwas Blues, viel Rock, kaum Tejano und sogar zwei seltsame Versuche, Pop Musik in das Portfolio der LOS LONELY BOYS zu integrieren. Problem ist, dass sie sich mit ihren Vorgänger Alben selbst drei musikalische Meilensteine gesetzt haben, deren Qualität sie mit „Rockpango“ leider nicht erreichen. Ob die Luft raus ist – in kompositorischer Hinsicht?

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THE SHEEPDOGS “LEARN & BURN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Sheepdogs - Learn And Burn

TRACKLISTING:

1. The One You Belong To
2. Please Don’t Lead Me On
3. I Don’t Know VIDEOCLIP
4. I Don’t Get By
5. Learn & Burn
6. Right On
7. You Discover
8. Southern Dreaming VIDEOCLIP
9. Soldier Boy
10. Catfish 2 Boogaloo
11. Rollo Tomasi
12. Suddenly
13. Baby, I Won’t Do You No Harm
14. We’ll Get There
15. I Should Know

Time:

2:33
2:06
3:06
2:56
4:41
2:58
0:58
4:06
2:03
4:08
3:16
1:44
1:15
0:42
1:30

ROCK

Für Fans von: Black Crowes - Doors - Guess Who - Yardbirds

KANADA

Wer jemals gerne den erdigen Rock der 60er/70er gehört hat, wird beim neuen Album der SHEEPDOGS aus Kanada vollste Erfüllung finden. Der Opa-Produzent George Glück hat beim letztjährigen X-Factor einmal erwähnt, dass der Retro-Trend schnell wieder vorbei sein würde, Musikfans dürfen beruhigt sein: Es ist kein Ende abzusehen, weder bei Bands, Interpreten noch was die Nachfrage der Musikhörer anbetrifft.

Warum ist der 60ies/70ies Retro-Rock-Pop so beliebt? Weil es damals noch ehrliche, „rotzfrische“ und geile „handmade“ Musik ohne Sperenzchien, Computer und monatelange nachträgliche Bearbeitungen gab. Die meisten der Songs wurden im Hauruck-Verfahren eingespielt, war mal eine falsche Note dabei, wurde die einfach mitgetragen von Produzenten & Musikern. Bestes Beispiel: Einige der Soli von Led Zeppelin’s Jimmy Page, die waren „sloppy“ und zählen trotzdem zu Meisterwerken.

Aber zurück zu den “Schäferhunden” – der scharfe Southern-Rocker „I Don’t Know“ ist natürlich mit von der Partie (Der Link zum Videoclip steht neben dem Tracklisting), ansonsten gibt es bei einer relativ kurzen Spielzeit von leider nur 38 Minuten 14 weitere Songs (die in der Regel alle ziemlich kurz sind und), die man eigentlich alle als Highlights bezeichnen kann: „The One You Belong To“ ist ein Edeltröpfchen für alle Fans der Black Crowes mit leicht psychedelisch angehauchten Gesanxharmonien und tollem „Woodstock“-Gitarrensound, „Please Don’t Lead Me On“ beginnt wie ein Song der „Beatles“, verändert sich ab Minute 00:58 in einen wuchtigen „Dave-Edmunds-I- Hear-You-Knocking“ Rocker, der dem Hörer gar keine andere Wahl lässt, als mit zu schaukeln. Erwähnenswert: Der tolle Gesang von Ewan Currie

I Don’t Get By“ beinhaltet eine ganze Ladung Pedal-Steel-Country-Guitar-Elemente, danach folgt mit dem Titelsong „Learn & Burn“ der nexte Hammer! Die Kanadier lösen (vor allem beim etwas älteren) Hörer ein Mega Deja Vu aus: Das Stück trägt den Musikfan zurück in das Jahr 1967 mitten hinein nach San Francisco in die Flower- Power-Rock-Aera. Fans, die sich noch an die Musik der Band „Love“ erinnern, werden begeistert sein! Die Boys haben hier ein Arrangement gezaubert, das Gänsehaut verursacht!

Der Auftakt im bluesrockigen Groover „Right On“ erinnert an den Song „Mr. Big“ von den britischen „Free“, „Southern Dreaming“ an die „Allman Brothers“ und im romantischen „Rollo Tomasi“ zeigen die SHEEPDOGS, wie vielseitig sie sind – der Einsatz der Bläserfraktion lässt mich nuanciert an das feine Stückchen „Old Days“ von „Chicago“ denken. Fazit: Woodstock lebt weiter – im musikalischen Vermächtnis der SHEEPDOGS!

VÖ: 22.03.11

Verfügbar: CD (Import) & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.myspace.com/thesheepdogs

TOURDATEN

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PONDEROSA “MOONLIGHT REVIVAL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ponderosa - Moonlight Revival

TITELVERZEICHNIS:

1. Old Gin Road  LIVECLIP
2. I Don’t Mind
3. Pistolier
4. Hold On You
5. Little Runaway
6. Pretty People
7. Girl I’ve Ever Seen
8. Revolution
9. Broken Heart
10. Penniless
11. Devil On My Shoulder

Label: New West Records
Web: www.newwestrecords.com

SOUTHERN ROCK

Für Fans von: Black Crowes - Lynyrd Skynyrd - JJ Grey & Mofro

USA (GEORGIA)

Und was erwartet der Musikfan, wenn er eine CD mit dem Titel „Ponderosa“ vor sich liegen hat? Nun, zumindest die „Oldies“ unter Euch dürften wissen, dass dann wohl in den nexten Momenten gleich Ben Cartwright und seine Söhne Little Joe und Hoss um die Ecke reiten. Die Pondera war der Name des Landes, das die Cowboys besaßen und beackerten. Das Land, auf dem sie lebten und das sie liebten und für das sie gewillt waren, ihren letzten Blutstropfen zu geben. Twilight-Romantik im Wilden Westen. Okay, lassen wird das.

Bei der vorliegenden PONDEROSA handelt es sich um eine Country Rock Band aus Atlanta im schönen von Ray Charles besungenen Georgia, „Moonlight Revival“ ist ihr (tolles) Debut Album, das sie beim Independent Label „New West Records“ veröffentlichen haben. Die Cowboy-Romantik wurde aber übernommen und so reitet Sänger Kalen Nash mit staubig-heisere Kehle die southernrockige „Old Gin Road” entlang, kümmert sich auch nicht darum in „I Don’t Mind“, jedwede „Lynyrd Skynyrd“ Einflüsse zu verbergen und ich bin schlichtweg begeistert. Und so sauge ich die melancholisch-gelungene Westcoast-Perle „Pistolier“ in mich auf – im Song finde ich alles, was ich jemals an den Bands „Eagles“, „America“, „Firefall“ so sehr geliebt habe – einfach traumhaft, wie fein das Banjo zwischen die Zeilen „hinein-arrangiert“ wurde. Dürfte auch allen „Smokie“-Fans gefallen – die Band hat ja – was leider kaum einer weiss - in den 90er Jahren auch ein paar tolle Country Songs veröffentlicht. Letztendlich kann das Stück mit seinen 183 bpm sogar bei einer Disco-Fox-Runde eingesetzt werden.

„Hold On You“ ist bluesrockiger und erinnert mich an die Musik der legendären Gruppe „Free“ und deren Musik aus den frühen 70er Jahren. Starke Ballade mit erstklassiger Vocal Performance! Auch sonst gibt es viel Altbekanntes: Das Intro zu „Pretty People“ wurde eindeutig vom „Jumping Jack Flash“-Riff abgekupfert. Der Geist der „Beatles“ (und vor allem der von John Lennon) schwebt über dem tollen „Penniless“. Und dass sich die Band auch im gefühlvolleren Umfeld wohl fühlt, beweisen die ruhigeren „Broken Heart“ und „Girl I’ve Ever Seen“.

FAZIT: Aus der Abteilung “Auf dem webbigen Wühltisch entdeckt”: Was hätte ich mich geärgert, wenn ich diese Gruppe und ihr saustarkes Debut Album nie gefunden hätte! Die Musik von PONDEROSA hat man zwar schon auf zahlreichen Scheiben von „Free“, „Skynyrd“ oder den „Black Crowes“ gehört, aber das ist halt nun mal ein altbekanntes Problem von Musikgruppen, die viel zu lange als Cover Bands gearbeitet haben und so eigentlich nie wirklich ihren eigenständigen Stil entwickelt haben. Juckt mich aber hier nicht, weil ich beim Hören von “Moonlight Revival” ultimativen Spass habe und dann ist es mir auch völlig wurscht, wer die Musik letztendlich spielt. Seht Ihr auch so, oder?

VÖ: 18.01.11

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.ponderosamusic.com/ & http://www.myspace.com/ponderosamusic

TOURDATEN

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THREE SEASONS “LIFE’S A ROAD”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Three Seasons - Life's Road

TITELVERZEICHNIS:

1. Too Many Choices
2. Cold To The Bone
3. Down To The Bottom
4. Each To Their Own
5. Feel Alive
6. An Endless Delusion
7. Since Our First Day
8. Moving On
9. Life’s A Road  LIVECLIP

Label: Transubstans Records
Web: www.transubstans.com

CLASSIC ROCK

Für Fans von: Babe Ruth – The Guess Who – Taste

SCHWEDEN

Wie schaffen es diese Bands nur immer wieder, authentischer als die ganzen 70er Jahre Gruppen zu klingen in der heutigen digitalen Zeit? Ist eine der Fragen, die ich mir immer wieder stellen, wenn ich Musik wie die der schwedischen THREE SEASONS höre. Die Schweden haben im Februar 2011 ein starkes Album namens „Life’s Road“ veröffentlicht und hören sich an, als ob sie direkt aus dem Jahr 1973 in einer Zeitschleife mitsamt Proberaum und dem darin beinhalteten Equipment in der Jetztzeit aufgetaucht sind. Wenn ich mir beispielsweise Platten anhöre von „Babe Ruth“, „Humble Pie“ oder den kanadischen “The Guess Who“ (do ya remember “American Woman”?), erkenne ich klangtechnisch und spielfertig bis auf ein paar individuelle Kleinigkeiten keinen grossen Unterschied.

Nehmen wir „Cold To The Bone“: Das schrille Keyboardmonster, das sich zwischen den harten röhrenverstärkergeplagten Gitarrenriffs durch den Song schlängelt, scheint geradewegs aus dem Handgelenk eines Keith Emerson (Emerson, Lake & Palmer) entsprungen zu sein und der analoge Gesanxverstärker, der volumentechnisch bis zum Anschlag aufgedreht sind, lässt die Stimme röhren in bester Joplin-Brooks-Turner-Manier und die Sologitarre wühlt, als ob der liebe Rory Gallagher der 60er Jahre gerade auf eine „taste-igen“ Bühne steht. „Down To The Bottom“ ist der Stoff, zu dem unsere Vorväter in Rockclubs getanzt haben. Der starke Song klingt wie das kleine Brüderchen des legendären Klassikers „American Woman“, das einst The Guess Who unter der Regie von Burton Cummings und Randy Bachman in die Welt hinausgeschickt hatten. Und im 10minütigen „Each To Their Own“ – wird’s sogar Jazzrockig - im starken Jam schwirren Reminiszenzen an die Musik von “Ashton, Gardner & Dyke”, “Chicago Transit Authority” und “Iron Butterfly” durch den Raum.

FAZIT: Kultiger Geheimtipp, den sich kein Classic Rock Fan entgehen lassen sollte! Auf der Hauptwebseite der schwedischen Band gibt es die Songs “Too Many Choices” und “Each To Their Own” als kostenlosen MP3-Download. Die THREE SEASONS sind Sartez Faraj (guitar, vocals), Olle Risberg (bassguitar) und Christian Eriksson (drums, percussion).

VÖ: 14.02.11

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.threeseasonsmusic.com/ & http://www.myspace.com/threeseasonsmusic

TOURDATEN

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INDIE ROCK

Für Fans von: El Azote - Jaguares - The Seamus

MEXIKO

Wer die bisherigen Alben der mexikanischen Indie Rocker CHIKITA VIOLENTA kennt, wird das neue „Tre3s“ als intensivstes & gehaltvollstes empfinden. Der anspruchsvolle LoFi-Dream-Pop-Psych-Rock Mix ist so dicht atmosphärisch strukturiert, dass es dem Hörer wie in „All I Need A Little More“ zunächst fast den Atem verschlägt. In „Tired“ wird munter zwischen diversen Rhythmen gewechselt, während im Hintergrund eine Studentenfete abzulaufen scheint, deren Stimmengewirr schwer zu definieren ist. Aufregende experimentelle Klangschwaden gibt es in „The Pause“, „The Monster“ & der psychedelischen Perle „Siren“. Fazit: Indie Rock auf der nexten Evolutionsstufe – die Rezi kommt spät, weil das Album ein Jahr lang in einem Stapel mit Promo Scheiben gelegen hat, aber wie heisst das schöne Sprichwort: „Gut Ding will Weile haben...“

Chikita Violenta - Tre3s

VÖ: 25. 01. 11

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.myspace.com/chikitaviolentaband

TOURDATEN

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Sagenhafte Platte, gehört in JEDE Sammlung!
Die Platte für die einsame Insel

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Sehr gute Platte, ist genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten an zu siedeln

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Gute Platte, sehr empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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Ganz gut gelungen, sollte man haben, es gibt aber vergleichbare Platten im Genre

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Kann man hören, rein in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen

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Durchschnittliche Platte, sollte man umtauschen dürfen. Nur für Edel-Fans

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Nicht so gelungen, eigentlich überflüssig, nur für dicke Geldbeutel interessant

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Langweilige Platte, kann man seinem Feind zu Weihnachten schenken

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Schwache Platte, das Cover als Unterlage im Katzenklo und die CD als Untersetzer

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Grauenhafte Platte, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage