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Hier gibt es Rezensionen von R&B CDs, die im Jahr 2013 erschienen sind. Hier stehen u. a. Infos zu den Alben ”Not Guilty” von JUNE NOA aus Holland, “After All” von THE SWEET VANDALS aus Spanien, “Tortured Soul” von NICOLE WILLIS & THE SOUL INVESTIGATORS aus Finnland, “Beautiful” von TEENA MARIE und “More Than Words” von BRIAN McKNIGHT. Wenn Du auf den Pfeil neben dem Album Titel klickst, kommst Du zurück zur Übersicht mit allen R&B CDs!

 

 

 

 

R&B CDs 2013

R&B CDs Übersicht

Neue R&B CDs

Startseite

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JUNE NOA “NOT GUILTY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

June Noa - Not Guilty

TITELVERZEICHNIS:

1. Follow Me
2. Open End
3. Good Enough
4. GTFO
5. Suspicious
6. Somebody Loves You
7. Spin Around
8. You Don’t Love Me
9. High Heels
10. If I Ever Leave You
11. Work
12. Grip On You
13. Why
14. Show Is Over

Label: Waterland Music

SOUL

Für Fans von: Joss Stone - Ledisi - Aretha Franklin

NIEDERLANDE

„Ya ain’tta be black to play black music“ hat mir einmal vor 20 Jahren ein stationierter Soldat gesagt, als ich ihm die schönsten „Ernie-Isley“-Riffs um die Ohren gehauen habe. Den Spruch habe ich nie vergessen und er hat sich auch immer wieder in der vergangenen Musikhistorie bewahrheitet, wie man es zuletzt bei “Amy Winehouse”, oder “Joss Stone” erleben konnte. Jetzt macht sich ein blondes Babe auf, mit einem Schlag die Herzen der weltweiten Soul und R&B Community zu erobern und ich zweifele keine einzige Sekunde daran, dass es ihr nicht gelingen wird. JUNE NOA ist eine niederländische Sängerin, die mit „Not Guilty“ ein klasse Album am Start hat. Im Nachbarland wird die Newcomerin bereits von Medien und Fans gleichermassen bejubelt. Vor einiger Zeit habe ich ihre Stimme gehört in einem Werbeclip, wusste sie aber nicht zu einzuordnen, jetzt lese ich in der Biographie, dass es sich bei der scharfen Stimme im damaligen Werbeclip („She’s A Lady“, der Link zum Clip : http://youtu.be/kaX-AF0-Fpw) um die gleiche Stimme handelt, die mich jetzt während der nächsten 52 Minuten verzücken soll.

Beim Auftakt „Follow Me“ denke ich noch – „aha, diese JUNE NOA könnte die Nachfolge der bereits oben genannten „Amy Whinehouse“ antreten und sie bewegt sich sogar auf gleichem Niveau wie die oben ebenfalls genannte Missus Stone, während die Band hinter hier einen starken Retro-Soul Mix praktiziert mit „stax“igen Bläsersätzen und „tighten“ Arrangements, die mich erinnert an die Musik der Band „The Daptones“, die wiederum eine ehemalige Gefängnisangestellte namens Sharon Jones unterstützte. Dass sich niederländische Session Musiker auf hohem Niveau bewegen, weiss ich seit Anfang der 90er, als ich in Amsterdam die Backup Band von “Sue Chaloner” persönlich kennen gelernt habe.

 Balladesk geht’s weiter, und June singt nicht einfach, sie lebt jede Note und füllt jede Silbe mit intensiver Leidenschaft, die sie aus dem tiefsten Winkel ihrer angeschwärzten Seele hervorzuholen scheint. Der ruhige Song steigert sich zum dramaturgischen Crescendo und am Ende attackiert die Niederländerin das Mikrofon mit rocksouliger Inbrunst, wie ich sie sonst eigentlich in der letzten Zeit von (schon wieder) “Joss Stone” und viel früher von der Queen Of Soul “Aretha Franklin” gehört habe. Donder en bliksem!

Good Enough“ ist schneller „Motown“-Soul, “GFTO” ist die Abkürzung für “Get The Funk Out Of My Life” und neben der Tatsache, dass es sich hier um einen astreinen Funkrocker handelt, gibt es von einer gewissen Katharina Thomsen richtig heisse Baritonsaxophon-Licks! Gleichzeitig die neue Single! Mittlerweile ist es eigentlich völlig egal, was die Niederländerin singt, welches Lied sie singt, JUNE NOA kommt einfach saugeil rüber mit einer Intensität, die zugleich sexy und rabiat fordernd klingt und die Band, die sie auf diesem Album begleitet, besteht aus exzellenten und in der niederländischen Szene seit langem etablierten TOP Musikern, mit „High Heels“ hat die Sängerin auch einen starken radiotauglichen hiphop-souligen Titel im Rennen, am Mikrofon gastiert der ehemalige „Fugitive“ PRAS. Eine gefühlvolle Ballade folgt noch noch mit dem sweetsouligen „If I Ever Leave You“ und dann kommt die bereits im Frühjahr 2012 veröffentlichte Debüt Single „Why“ – das Album wird „ausgeläutet” mit dem Herz-Schmerz-6/8 Shuffle „Show Is Over“. Und das hoffe ich erst einmal nicht, denn ich wünsche mir noch viel mehr von diesem starken Stoff, für den mal sogar nicht einmal nach Amsterdam fahren muss.

Fazit: Die „weisse“ Aretha Franklin lebt in Holland! JUNE NOA gibt zu Beginn des Albums ein kurzes Lachen von sich – am Ende lacht der Musikfan, weil er soeben in den Genuss des wohl besten Soul Albums des Jahres gekommen ist! Phantastischer Stoff aus dem Nachbarland!

VÖ: 01.02.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.junenoa.com/ & http://youtu.be/J6OaQfF79f0  (Single: GFTO)

TOURDATEN

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Ein Paradies für Vinyl-Sammler mit zahlreichen Raritäten

Einzigartige Sortenvielfalt gibt es bei der Brauerei GÖLLER in Zeil am Main. Mit einem Klick auf das Logo kommst Du zur Webseite des Unternehmens

 

 

 

 

 

 

THE SWEET VANDALS “AFTER ALL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

The Sweet Vandals - After All

TITELVERZEICHNIS:

01. Whether You Like It Or Not
02. Feel Alive
03. Better Than I Am
04. Old Souls
05. Waves & Wings
06. Out Of My Head
07. Ain’t No Use
08. Our Rulers Are Liars
09. Cool Town
10. After

Label: Sweet Records

Time:

4:00
4:14
5:59
3:32
4:20
3:58
4:06
4:44
3:58
4:15

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VINTAGE FUNK

Für Fans von: James Brown - Sharon Jones - B. T. Express

SPANIEN

Was “Amy Winehouse” für das United Kingdom, “Stefanie Heinzmann” für die Schweiz und “Kinny” für Schweden, das praktizieren THE SWEET VANDALS für Spanien. Seit 2007 wird die Dancefloor Community der iberischen Halbinsel von den Musikern um Sängerin Mayka Edjo mit schicken knalligen Retro-Soul-Funk-Grooves versorgt. In Deutschland hat die Formation zum ersten Male bei einem furiosen Rockpalast Auftritt in Bonn auf sich aufmerksam gemacht. „After All“ ist das vierte ambitionierte Album des Quintetts aus Madrid. Fast unmöglich, nicht von Funk-Krachern wie „Feel Alive“ oder „Ain’t No Use“ mitgerissen zu werden. Der 6minütige Jam „Better Than I Am“ erinnert gar an die legendären Meilensteine der grossen Bands der ultimativen Funk Aera Mitte der 70er Jahre, als Gruppen wie „The Temptations“ („Papa Was A Rolling Stone“) oder „Rare Earth“ („I Just Want To Celebrate“) einen Hit nach dem anderen feierten. Eine Aera, der zahlreiche Funkster noch heute nachweinen. Mit diesem Album gibt es wieder einmal eine feine Ergänzung für die Funk-Schublade im Regal, egal ob für den CD- oder den Vinyl Player, wobei das schwarze Scheibchen logischer Weise wie meistens viel ausgewogener (und in diesem Fall auch noch authentischer) in den Höhen und den Tiefen klingt.

Old Soul“ gefällt allen „Booker T.“-Fans, das sozialkritische „Our Rulers Are Liars“ ist ein Querschnitt aus „Time Of The Seasons“ (“The Zombies”) und “Masterpiece” (“Temptations), die messerscharfen Gitarrenlicks in „Cool Town” erwecken Reminiszenzen an die heissen Soul Feger von James Brown und Wilson Pickett und ebenso ein Highlight im genannten Song: Das zackige Orgelspiel auf der Hammond B3 von Keyboarder Santiago Vallejo.

FAZIT: Ein Album ohne Schwachpunkte, 43 Minuten Spielzeit, von denen jede einzelne Sekunde Genuss pur bedeutet. „After All“ bedient Soul Fans Jung & Alt & zieht dabei sämtliche Register der stilistischen Genre-Schublade (u. a. „Motown“, „Detroit Soul“, „Funk“, „Quiet Storm“, „Psychedelic Soul“).

VÖ: 03.05.13

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thesweetvandals.com/ & http://youtu.be/zbi0UikF3Vs

TOURDATEN

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BRIAN McKNIGHT “MORE THAN WORDS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

R&B

Für Fans von: Robin Thicke - Musiq - Joe - Eric Benet

USA (NEW YORK)

BRIAN McKNIGHT ist nun auch schon ein paar Jährchen unterwegs im R&B Universum. Hat 1992 sein Debüt veröffentlicht, gefolgt von mehr oder weniger erfolgreichen Scheiben – „More Than Words“ ist das zehnte und gleichzeitig auch das bisher schwächste Studio Album. Die Ideen zu seinen Songs hat er aus etlichen Genre-Schubladen heraus gekramt. “She Doesn’t Know” weht mit einem Hauch „Isley Brothers“ aus den Lautsprechern, im Hintergrund des Titelsongs streicheln ein paar Jimi-Hendrix-Gitarrenlicks die Ohren und den “Dr.Frankenstein-Klone-Award” hat er sich mit dem Stück “Get U 2 Stay” verdient: Man nehme Elemente der beiden Steely Dan Songs “What A Shame About Me” und “Cousin Dupree” und forme daraus einen eigenen Song. Well done, Mister McKnight! Mit “Sweeter” gibt es dann aber wenigstens EIN gutes Stück auf dem Album.

Brian McKnight - More Than Words

VÖ: 19.03.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.bmcknight.com/ 

TOURDATEN

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TEENA MARIE “BEAUTIFUL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Teena Marie - Beautiful

TITELVERZEICHNIS:

01. Luv Letter
02. Sweet Tooth
03. Rare Breed (ft. Alia Rose)
04. Love Starved
05. Definition Of Down
06. Maria Bonita (For My Mother)
07. Beautiful (For Alia)
08. The Long Play
09. Carte Blanche
10. Give Me Your Love (ft. Alia Rose)
11. Wild Horses
12. The Perfect Feeling

Label: Universal Music
Web: www.universalmusic.com

Time:

4:37
5:36
4:37
4:44
4:49
5:15
5:44
6:30
5:18
4:56
5:18
5:48

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R&B

Für Fans von: Faith Evans - Rick James - Angie Stone

USA

Neue CD von TEENA MARIE. Die Sängerin aus dem kalifornischen Santa Monica war zwar im Dezember 2010 gestorben, hatte aber noch vor ihrem Tode bereits an Songs für ein neues Studio Album gearbeitet, das jetzt von Tochter Alia Rose vervollständigt worden ist. Die 22jährige, die selbst als „Rose LeBeau“ eine Solo Karriere unterhält, hat selbst das Mikrofon in die Hand genommen bei zwei Songs. Die Musik ist ein Mix aus altbekanntem „Teena-Marie“ und 70er/08er Soul-Pop-Funk-Flair, wie es ihn früher einmal von „Deniece Williams, „Evelyn Champagne King“ oder „Rick James“ zu hören gegeben hat. Der ebenfalls schon verstorbene James wurde ja immer als Mentor und Entdecker von Teena Marie bezeichnet, interessant ist, dass seine Tochter Ty auch mit von der Partie ist. Gemeinsam singt sie mit Alia Rose das tolle Duett „Rare Breed“. <This One Is For all the sexy ladies> singen die Beiden im Verbund und lassen das Erbe von Rick James & Teena hochleben.

Weitere Highlights sind das latino-funky „Maria Bonita (For My Mother)“ und ungeachtet aller Retro-Soul Versuche jüngerer Sängerinnen war TEENA MARIE mit ihrem neuen Album auf dem Weg, weitere erstklassige Songs in die Soul-Historie zu schreiben – beispielhaft dafür steht die wundervolle Midtempo Ballade “The Long Play”, die sich locker in die Reihe der grossen klassischen Soul-Funk-Crooner der 70er Jahre einreiht, wie man sie beispielsweise von den “Isley Brothers” kannte. Ebenfalls klasse: Das funky „Give Me Your Love“ – Mutter (Teena) & Tochter (Alia) stacheln sich in dieser feinen Hymne gegenseitig an – ob es auch unter normalen Umständen zu diesem Duett gekommen wäre? Auf jeden Fall erinnert mich die Stimme von Alia Rose hier stark an die von Macy Gray – ich bin schon gespannt auf ihr Solo Album, wenn denn irgendwann mal eines kommen sollte!

Produziert wurde das Album übrigens vom langjährigen Mitstreiter Doug Grisby, der auch schon für Michael Jackson, Patti LaBelle und Luther Vandross gearbeitet hatte und hier auf dem Album “Beautiful” gibt es noch einmal die phantastische Gänsehautballade „Wild Horses“, die er für das 1994er Album „Passion Play“ geschrieben hatte. Einer der schönsten Songs, den TEENA MARIE jemals gesungen hat. Schnief.

Ergänzende Info für Fans der Sängerin: Im Juni 2013 wird das neue Album des Fusion Jazz Musikers “George Duke” veröffentlicht und der Keyboarder hat angekündigt, dass sein Album den bisher unveröffentlichten Song “Ball And Chain” beinhalten wird, den er gemeinsam mit TEENA MARIE vor ihrem Tode aufgenommen hat.

FAZIT: Schönes Abschiedsgeschenk für alle Soul Fans – das 14. Studio Album „Beautiful“ macht seinem Namen alle Ehre. Sämtliche Beteiligten haben aus unveröffentlichten Ideen der 2010 verstorbenen Sängerin ein wundervolles Album zusammengebastelt, das dem Vermächtnis der grossartigen Sängerin gerecht wird. TEENA MARIE wäre stolz auf ihre Tochter Alia Rose, die sich den Hauptanteil dieser klasse Scheibe zuschreiben darf. Schade, dass es bisher kein Vinyl gibt.

VÖ: 15.01.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Biographische Daten: http://de.wikipedia.org/wiki/Teena_Marie

TOURDATEN

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NICOLE WILLIS & The Soul Investigators “TORTURED SOUL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Nicole Willis And The Soul Investigators

TITELVERZEICHNIS:

1. Light Years Ahead
2. Break Free (Shake A Tail Feather)
3. On The Eastside
4. Best Days Of Our Lives
5. Time To Get Business Straight
6. Delete My Number
7. I’ll Just Sit And Daydream
8. Tell Me When
9. It’s All Because Of You
10. Now I Can Fly
11. You Got Me Moonwalking

Label: Timmion Records
Website: www.timmion.com

SOUL

Für Fans von: Sharon Jones– Kinny – Amy Winehouse – Curtis Mayfield

FINNLAND

Philly Soul Atmosphäre und instrumentale Arrangements im 60ies/70ies Retro Sound. Der “Soul” reitet tatsächlich auf einer riesigen Comeback Schiene, weil immer mehr TOP Sänger(innen) und Bands die Zeichen der Zeit erkennen – computerisierter, digitalisierter R&B Mainstream Schrott befindet sich auf dem Abstellgleis und wird in ein paar Jahren gänzlich verschwunden sein. Schön wär’s ja!

Nach dem erstklassigen Soul Album der niederländischen Sängerin June Noa im Vormonat kommt jetzt ein Album namens “Tortured Souls” von einer gewissen NICOLE WILLIS (nicht verwandt & verschwägert mit dem Action-Bruce) und wie auch Sharon Jones oder Amy Winehouse (mit den „Daptones“) hat sie ebenfalls hinter sich eine tolle (finnische) Backup Band, die sich THE SOUL INVESTIGATORS nennt.

Nach dem Auftakt „Light Years Ahead“, der sich anhört wie eine kleine Schwester eines „Curtis Mayfield“ Songs, geht es weiter mit ebenso tollen Soul-Funk-Leckerli. „Break Free (Shake A Tail Feather)“ dürfte allen James Brown Fans gefallen. Kompakt-dichtes Stax-Soul-Arrangement, phätte Bläsersätze! „Time To Get Business Straight“ überzeugt mit wimmerndem Kirmes-Orgelsound, wie es ihn in den 60er Jahren auf den Platten der „Animals“ (remember: Eric Burdon?) zu hören gab, dazu kommen herrlich sägende elektrische Gitarren, die klingen, als ob ein paar uralte Transistor-Verstärker aus der Asservatenkammer geholt worden sind. Auch im Album Highlight „Tell Me When“ gibt es ein bestechendes Bläser Arrangement, die allesamt vom Jazz Musiker JIMI TENOR in Szene gesetzt worden sind. „It’s All Because Of You“ ist eine feine sweetsoulige Ballade und ganz tiefschwarz wird’s in “Now I Can Fly” – hier wird kein Wert darauf gelegt auf schöne Klänge und perfekt intonierten Gesang mit nachträglicher Bearbeitung im Studio – hier stehen leidenschaftliche Soul Intensität und authentische Funk Grooves im Mittelpunkt des Geschehens – ich bin mir sicher, dass dieses Stück – wie wohl der meisten der Scheibe – in einem Take eingespielt worden sind. Einen feinen Gitarrensolo von Pete Toikkanen gibt es oben drauf. Das Creme-Tüpfelchen für dieser leckere Soultorte haben sich Nicole und ihre Crew für das Finale aufgehoben: „You Got Me Moonwalking“ ist ein umwerfender 7minütiger Disco-Soul-Groover a la „Patrice Rushen“, den die Band mit einem tollen instrumentalen Jam ausklingen lässt.

Fazit: Perfektes Album für Nostalgiefetischisten. Wer sich für den Soul der 60er & 70er begeistert, bekommt nach dem 2005er Debüt Album „Keep Reaching Up“ 11 nagelneue Songs der in Brooklyn geborenen und in Finnland lebenden Interpretin – gut verpackt im authentischen Retro-Sound.

VÖ: 08.02.13

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & MC & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.nicolewillis.com/ & http://www.myspace.com/nicolewillisandthesoulinvestigators

TOURDATEN

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DONNY HATHAWAY “NEVER MY LOVE THE ANTHOLOGY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUL

Für Fans von: Stevie Wonder - Marvin Gaye - Teddy Pendergrass

USA (ILLINOIS)

Soul Insider schnalzen genüsslich mit der Zunge, wenn sie seinen Namen hören. DONNY HATHAWAY gilt noch heute als einer der genialsten Sänger der Chicago Soul Ära. Der „Soul Crooner“, der 1979 im Alter von nur 33 Jahren vom Balkan seines Hotelzimmers im 15. Stockwerk gestürzt ist, wird noch heute sehr oft als unmittelbarer Einfluss vieler Gesangkarrieren angegeben, mit „Never My Love The Anthology“ hat das Label Rhino Records eine exzellente Retrospektive auf die Menschheit losgelassen. Auf 4 CDs gibt es sämtliche Hits des Sängers, angefangen bei der ersten (mit June Conquest gesungenen) Single „I Thank You“ über den ersten kommerziell erfolgreichen Titel „The Ghetto“ bis hin zum letzten veröffentlichten Duett mit Roberta Flack („Back Together Again“). Lange noch vor Ray Charles war Hathaway einer der Ersten, der sich im Bereich „Country-Soul“ herumtrieb (zu hören in „A Lot Of Soul“, einem der bisher unveröffentlichten Tracks aus dem Fundus des Sängers auf der zweiten Disc), hier gibt es neben dem bluesigen Gospel-Boogie „Let’s Groove“, in dem Donny seine Fertigkeiten auf dem Wurlitzer-Piano zeigt, weitere tolle instrumentale Soul-Jams, in denen sich die Protagonisten austoben. Eine exzellente 4er Box für “real soul fans”!

Donny Hathaway - Never My Love The Anthology

VÖ: 11.11.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

DONNY HATHAWAY im Web: http://donnyhathaway.blogspot.de/

TRACKLISTING

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R KELLY “BLACK PANTIES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Chrrr.. & Brrr...

Musik für im Altersheim dahin vegetierende Sugardaddys

USA

Anfang der 90er ist R KELLY einer der interessantesten Songwriter im damals sehr beliebten “Neo Soul” gewesen, 20 Jahre später hat er sich zu einem der langweiligsten Genre-Protagonisten gemausert, der nur noch der Schatten seiner selbst ist und kommerziell davon zehrt, dass er Musik Klassiker bis zum Erbrechen kopiert. Die spannendsten Momente des Albums „Black Panties“ sind diejenigen, in denen sich ein Gast ans Mikrofon stellt: KELLY ROWLAND in „All The Way“, die Rapper JEEZY in “Spend That“ und JUICY J in “Show Ya Py“, der Beitrag von LUDACRIS im lahmen Auftakt „Legs Shakin“ allerdings muss höhnisch-paradox gemeint sein, weil dem Hörer nach einer Minute die Haxn weg schlafen. Ein Album, das den Untertitel „The Unstoppable Demise of modern R&B“ tragen sollte (deutsch: Der nicht zu stoppende Untergang des modernen R&B).

R Kelly - Black Panties Deluxe sc

VÖ: 10.12.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.blackpantiesdropping.com/

TOURDATEN

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BEYONCE “BEYONCE ”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SCHNARCH

Für Fans von: Abenteuerlichen Fahrstuhlfahrten

USA

Selten so einen Blödsinn gelesen & gehört. „Plötzlich war das Album da“ schreiben sie alle – Leute – auf wikipedia ist „Beyonce“ bereits im September angekündigt worden! BEYONCE macht jetzt einen auf „Prince“ – oder wie soll ich das geheimnisvolle Geschwafel in „Haunted“ deuten? Ist sie jetzt in der Phase angekommen, die der Musiker aus Minneapolis einst Mitte der 80er nutzte, um höchst merkwürdige Pop & Soul Songs in die Welt zu schicken? Es bleibt beim Versuch, denn wo Roger Nelson innovative Obskuritäten schuf, quält mich hier 14 x die gepflegte Langeweile. Die Songs schleppen sich müde vom Anfang bis zum Ende, auch Ehegatte Jay-Z erweist sich als schlechter Therapeut. Anstatt dem holden Eheweib die Füsse zu rubbeln, damit sie auf die Beine kommt, schnarcht er ebenfalls ab in „Drunk In Love“ – müde strukturlose R&B-Schlager - ein perfektes Silberscheibchen für mein Katzenkloh! Gääähhhnnn…..

Beyonce - Beyonce 2013

VÖ: 12.12.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.beyonce.com/

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EARTH, WIND & FIRE “NOW, THEN & FOREVER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Earth Wind And Fire - Now Then And Forever

TITELVERZEICHNIS:

01. Sign On
02. Love Is Law
03. My Promise
04. Guiding Lights
05. Got To Be Love
06. Belo Horizonte
07. Dance Floor  VIDEO
08. Splashes
09. Night Of My Life
10. The Rush

Label: Legacy Records (Columbia)

Die unten angegebene Bewertung bezieht sich
lediglich auf die 10 neuen Songs des Standard Albums

SOUL

Für Fans von: Kool & The Gang (die 80er) - Heatwave - Fatback Band

USA

EARTH, WIND & FIRE waren in den 70er Jahren und bis zur Hälfte der 80er weltweit eine der angesagtesten Soul & Funk Gruppen gewesen. Im Zuge der Techno & House Revolution wurde ihre Musik immer weniger gehört, geschätzt und vor allem gekauft. Die meisten der Bandmitglieder gingen zeitweilige eigene Wege – Philip Bailey und Mastermind Maurice White beispielsweise liebäugelten bereits Anfang der 80er Jahre mit Solokarrieren, letztgenannter durfte sich auch die Entdeckung & Produktion diverser Talente auf seine Fahne schreiben. Sein bekanntestes später zu Weltruhm gelangtes Küken war seinerzeit die exzellente Deniece Williams gewesen, ihr Debüt Album „This Is Niecy“ gilt noch heute als eines der schönsten Soul Alben der 70er Jahre.

Die Truppe ist auch heute noch aktiv, obwohl man das personelle Lineup oft durch gewechselt hat und in den letzten Jahren sogar in Europa ein paar zweitklassige Ableger - angeführt vom nicht mehr in der Band spielenden Gitarristen Al McKay - konzertiert haben. Mittlerweile spielen auch ein paar Kinder & Enkel im Unternehmen wie der Sohn von Philip Bailey. Seit September 2013 gibt es das neue (& natürlich von Fans lange erwartete zwanzigste) Studio Album der Band aus Chicago, das gleichzeitig das Erste ist, auf dem es keinen einzigen Input vom ehemaligen Chef Maurice White gibt. Es ist die erste Veröffentlichung seit dem 2005er halb ausgegorenen „Illumination“ und dieses Mal kommen nostalgisch angehauchte Soul Fans voll auf ihre Kosten: Los geht’s mit dem Midtempo Groove „Sign On“, dem Crooner „Love Is Law“ und dem funky „My Promise“, die beispielhaft sind für das Päckchen mit 10 neuen Songs. Während es noch eine (für Neueinsteiger empfehlenswertere) bisher nur auf dem Importwege verfügbare Deluxe Version (mit insgesamt 18 Tracks) gibt, wird hierzulande im Deluxe Package lediglich eine Bonus CD angeboten mit 7 Klassikern, die von prominenten Fans der Band handselektiert worden sind.

Der „real funk“ findet aber nach wie vor nicht mehr statt. Allenfalls das knackige „Dance Floor“ erinnert etwas an die guten alten Zeiten, als das einstige Genre-Flagschiff noch geniale Hämmer wie „Magic Mind“, „Let Me Talk“ oder „Serpentine Fire“ vom Stapel gelassen hatte. Ein richtiger Hitkracher fehlt zudem und deshalb wird die Musik der Band wohl nach wie vor nur in erwachsenen „Radioformaten“ genudelt werden. Dass sich die Gruppe in den frühen 70er Jahren auch mal kurz in der Soul-Jazz-Fusion-Ecke herumgetrieben hat, zeigen die beiden instrumentalen Intermezzos „Belo Horizonte“ und „Splashes“ – letzteres mit Trompetensolo von Terence Blanchard. „Night Of My Life“ ist ein rockiger Abklatsch des 1979er „Back On The Road“ (vom 1979er „Faces“ Album), zu dem seinerzeit der Gitarrist Steve Lukather ein Solo beigesteuert hatte. Und wer bis dahin eines der signifikantesten Elemente überhaupt vermisst hat – die afrikanische Kalimba – es gibt sie - im finalen smooth-souligen „The Rush“.

INFO: Das Standard Album (CD, digital und Vinyl) gibt es mit leider nur 10 Tracks, die iTunes Deluxe Edition beinhaltet 7 weitere Klassiker von EARTH, WIND & FIRE und auf einer zweiten Disc (7 Songs) der regulären Deluxe Version stellen prominente Fans wie Lenny Kravitz, Clive Davis oder Andre 3000 ihre geheimen Favoriten aus dem mittlerweile 40jährigen Katalog der Gruppe aus Chicago vor.

VÖ: 10.09.13

Verfügbar: CD & Deluxe 2-CD & Vinyl & digit. Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.earthwindandfire.com/ & http://www.vevo.com/artist/earth-wind-and-fire

TOURDATEN

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VARIOUS ARTISTS “FETENHITS FUNK & SOUL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLACK MUSIC

Für Fans von: Soul - R&B - Funk - Disco - Pop

SAMPLER

Universal Music bereichert seine Fetenhits-Reihe um die Bereiche Funk & Soul – was dem „real soul man“ wie ein Mainstream-Brechmittel vorkommen dürfte, ist nach näherer Betrachtung gar nicht mal so schlecht. Zielgruppe ist mit Sicherheit auch die jüngere Generation, die hiermit aufmerksam gemacht wird auf einen vergessen geglaubten Musikstil der 70er Jahre, als tiefschwarze Grooves die Tanzflächen der Clubs erschütterten und der Terminus „Großraumdisko“ noch zur imaginären „Science Fiction“ gehörte. Zwar gibt es mit “Shake Your Rump To The Funk” und “Stomp!” nur zwei ultimative Funkateers, aber auch der Rest ist nicht von schlechten Eltern und absolut hörenswert. Das knapp 3stündige Doppel Album bietet eine gelungene Mischung vom Anfang der 70er über die 80er & 90er bis hin zum aktuellen (und leider unvermeidlichen) 2013er Sommerhit “Blurred Lines”

Various Artists - Fetenhits Funk And Soul

VÖ: 20.09.13

Verfügbar: 2-CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Label Webseite: http://www.universal-music.de/home/alle-genres

TRACKLISTING

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JOE “DOUBLE BACK: EVOLUTION OF R&B ”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

R&B - SOUL

Für Fans von: Bobby Brown - Johnny Gill - Isley Jasper Isley

USA (GEORGIA)

Hinter dem einfachen Pseudonym JOE verbirgt sich mit Joe Lewis Thomas einer der besten zeitgenössischen R&B Sänger, der auch Musikfans gefällt, die dem nostalgischen Soul der 70er und 80er Jahre nachweinen. „Double Back: Evolution Of R&B“ ist sein 10. Studio Album, das wie schon die Vorgänger wieder strotzt vor hochkarätigen TOP Songs. Besonders empfehlenswert ist der Importkauf über die US-Discount-Kette „Target“, weil es nur dort die zwei zusätzlichen Bonus Tracks „Smoove“ und „Walk Away“ gibt. Ansonsten begeistert jeder Song, vor allem aber neben dem Duett mit der Sängerin FANTASIA BARRINO die tanzbaren „Compromise“ und „Magic City“ – dem 40jährigen ist eines der feinsten „Black Music“ Alben des Jahres 2013 gelungen! Wer noch nichts von JOE im Regal hat, dem seien auch seine “Greatest Hits” von 2008 wärmstens empfohlen!

Joe - Doubleback Evolution Of R n B

VÖ: 02.07.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.kedar.com/joe/ & https://myspace.com/officialjoemusic (ältere Songs)

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VARIOUS ARTISTS “SOUL FUNK CLASSICS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLACK MUSIC

Für Fans von: Soul - R&B - Funk - 70ies & 80ies Disco - Pop

SAMPLER

Einmal eine Zusammenstellung, die nicht immer nur die alten Kamellen aufwärmt. Zwar treten beim Doppel Album „Soul Funk Classics“ auch Acts wie KOOL & THE GANG, EARTH WIND & FIRE oder ROSE ROYCE in Erscheinung, aber weniger mit den handelsüblichen im Radio dudelnden Songs. Das Schöne: Von den 21 Songs gibt es die Langfassung, in den 70er Jahren oft auf den Singles in Part 1 & 2 getrennt (auf der A-Seite einer Single gab es den ersten mit Vocals ausgestatteten Part und auf der B-Seite den längeren instrumentalen Jam). Jüngere Musikfans kommen so erstmalig in den Genuss der knapp 10minütigen „I Love Music“-Session (THE O’JAYS), auch von „I’ve Got A Mind Made Up“ (INSTANT FUNK) und „Saturday Love“ (CHERRELLE) tendiert es in Richtung 10-Minuten-Grenze. Tolles Scheibchen für Fans, bei denen das Vinyl schon prasselt wie ein Lagerfeuer.

Various Artists - Soul Funk Classics

VÖ: 25.07.13

Verfügbar: 2-CD (Import) & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Label Webseite: http://blancoynegro.com/

TRACKLISTING

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SABRINA STARKE “LEAN ON ME: The Songs Of Bill Withers”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

R&B - SOUL

Für Fans von: Bill Withers - Randy Crawford - Norah Jones

NIEDERLANDE

Bill Withers war in den 70er & 80er Jahren einer der angesagten Soul Sänger gewesen, hatte mit „Lean On Me“, „Ain’t No Sunshine“ und „Just The Two Of Us“ grossartige Hits veröffentlicht, die auch heute noch von der weltweiten Soul Community gefeiert werden. Die in Surinam geborene R&B Sängerin SABRINA STARKE hat sich auf ihrem vierten Studio Album seiner Songs angenommen und stellt auf „Lean On Me (The Songs Of Bill Withers)“ 12 tolle Cover Versionen des mittlerweile 74jährigen Kaliforniers vor. Beim Hören von „Use Me“ und „Who Is She And What Is She To You“ (kannte ich bisher nur von der Disco-Formation „Creative Source“) fühle ich mich direkt in die nostalgische Zeit der grandiosen Blaxploitation Soundtracks zurückversetzt. Begleitet wird die Niederländerin vom von Vince Mendoza dirigierten Amsterdamer Metropole Orchestra.

Sabrina Starke - Lean On Me

VÖ: 03.05.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.8ballmusic.nl/sabrinastarke/ & https://myspace.com/sabrinastarke

TOURDATEN

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DAVINA “BEAUTY IN THE BEAST”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

NEO SOUL

Für Fans von: Bill Withers - Randy Crawford - Norah Jones

US (MICHIGAN)

DAVINA – wie sich die Sängerin auf der Bühne nennt – kommt aus der Soul-City Detroit. 1997 habe ich zum ersten Mal von ihr gehört, als die damalige Single „So Good“ zum Theme Song für den Film „Hoodlum“ gewählt worden war. Mit dem folgenden Debüt „Best Of Both Worlds“ gelang ihr die Platzierung unter den ersten 50 R&B Alben des Jahres 1998 in den US Charts. Auf “Beauty In The Beast” präsentiert sie einen munteren Neo Soul Mix mit gefühlvollen Balladen, Midtempo- Croonern und tanzbaren Tracks, sie haucht, flüstert und intoniert mit inbrünstig vorgetragenen Falsettos. Insgesamt gesehen ein „nice to have“ für Soul Fans, auch wenn es ein paar Ausrutscher wie das leidvolle „Reminiscin“ mit dem unsäglichen Rap-Gemurmel eines gewissen TITO B gibt. Sind wir wieder da angelangt, dass jeder Song mit einem Hip Hop Beitrag verunstaltet werden muss?

Davina - BeautyInTheBeast

VÖ: 04.06.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://myspace.com/idavinamusic & https://twitter.com/Davinamusic

TOURDATEN

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GABRIELLE “NOW AND ALWAYS - 20 Years Of Dreaming”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

R&B - POP

Für Fans von: Aaliyah - Macy Gray - Jessica Mauboy

ENGLAND

Mit „Now And Always: 20 Years Of Dreaming“ feiert das Label Island Records die 20jährige Verjährung des 93er Erstlingshits “Dreams” der englischen Sängerin GABRIELLE. Neben 8 bisher unveröffentlichten Tracks (sehr gut: „Say Goodbye“ und das auf nostalgische 60ies getrimmte „Knew Me“, in dem die Londonerin klingt, als ob sie mit „Amy Winehouse“ und „Macy Gray“ gekreuzt worden ist), einigen Remixes und diversen auf Singles als B-Seite deklarierten Songs gibt es die Palette der bekannten Hits aus dem souligem Repertoire der Sängerin, unvermeidlich natürlich wie bei vielen ähnlichen Kompilationen die langweiligen Lückenfüller, die schon auf den Original Alben nicht unbedingt für Freude gesorgt haben, beispielhaft dafür das lahme „All I Want“ vom Studio Album „Always“. Besser wäre gewesen, zum bereits existierenden „Best Of“-Album ausschliesslich ein Scheibchen mit unveröffentlichten Raritäten und seltenen Remixes anzubieten.

Gabrielle - Now And Always

VÖ: 18.11.13

Verfügbar: 2-CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.gabrielle.co.uk & http://instagram.com/gabrielleuk & www.vevo.com/artist/gabrielle

TOURDATEN

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IVY QUAINOO “WILDFIRES”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ivy Quainoo - Wildfires

TITELVERZEICHNIS:

01. Wildfires
02. Atomic
03. After All This Time
04. 300 Years
05. Super Natural
06. Hey Caesar
07. Paint Your Love
08. Empty
09. You Don’t Know Me Now
10. Burial
11. Dancing Dynamite
12. No Way
13. Cursed By You
14. Imaginary Friends

Label: Universal Music

SOUL POP

Für Fans von: Adele - Caron Wheeler - Alexandra Burke

DEUTSCHLAND

Wie unglaubwürdig sich manche Marketingstrategen der Tonträgerfirmen anhören, kann man gut im Promo Text von Universal Music zur aktuellen Scheibe der Gewinnerin der ersten Ausgabe der Casting Show „The Voice Of Germany“ lesen: < ... verfügt über eine Wahnsinnsstimme und gigantisches musikalisches Talent. Fähigkeiten, die sie auf ihrem ersten Werk „Ivy“ nur begrenzt ausleben konnte> Ja, meine lieben Jungs der Plattenfirma – und wessen Schuld war das wohl? Doch zu 100% Eure, weil gerade Ihr doch immer versucht, einen Künstler in das von Euch vorgegebene Schema zu pressen, egal ob’s dem Können der jeweiligen Interpret(inn)en entspricht oder nicht.

Egal, IVY QUAINOO hat Ende September ihr neues Album „Wildfires“ veröffentlicht und schon beim ersten Durchhören habe ich das Gefühl, dass die neuen Songs wesentlich mehr „Soul“ besitzen als alles Andere, das es bisher zu hören gab von der 21jährigen. Beim Debüt hatten viel zu viele Köche den Brei verdorben, da wollten sich wohl einige der sich wichtig vorkommenden Honoratioren ein kleines Scheibchen vom Erfolg der Siegerstimme abschneiden. Wie sie sich im Nachhinein bei einigen Live Konzerten präsentierte, war erschreckend – da war nicht mehr viel von der glücklich lächelnden Siegerin zu sehen. Das neue Album jedoch wirkt wie eine Befreiung. Die aktuelle Echo-Gewinnerin (in der Kategorie: Künstlerin Rock/Pop National) überzeugt dieses Mal bis auf eine Ausnahme durchgehend – in “After All This Time“ und im epischen „Super Natural“ gibt es sogar vereinzelt traditionelle afrikanische Elemente zu hören, die der Musik der Berlinerin hervorragend zu Gesichte stehen.

Weitere Anspieltipps: Die Post geht ab im Uptempo-Track „Atomic“, viel Gefühl gibt’s in der Piano Ballade „300 Years“, mit kraftvoller Vocal Power dominiert die Sängerin „Hey Ceasar“, „Paint Your Love“ gefällt mit grooviger Rhythmusstruktur und „Empty“ erinnert an die druckvolle Power der international erfolgreichen Songs einer Cheryl Cole oder einer Leona Lewis. Einzig „You Don’t Know Me“ kommt mir vor wie ein Rückfall in alte „Bosshoss“-Zeiten, als die gute Ivy noch vom knödelnden deutschen Country-Rock-Duo beraten wurde. Vielleicht soll’s ja auch nur noch mal ein letzter Seitenhieb auf die Juroren der deutschen Casting-Show sein. Am Ende eines guten Albums steht das feine Duett „Imaginary Friends“ mit dem kanadischen Songwriter Ron Sexsmith.

Fazit: Erwachsener & international vorzeigbarer Soul Pop, der wesentlich tiefgründiger ist als der grausige Pseudo-Soul, den es sonst in Deutschland (überwiegend aus der Mannheimer Ecke) zu hören gibt. Die Tochter ghanaischer Eltern liefert mit „Wildfires“ ihr bisheriges Glanzstück ab, leider fehlen dieses Mal die kommerziell anbiedernden Mainstream-Pop-Dumpfbacken-Schlager und daher wird es ihr wohl nicht vergönnt sein, in den meisten Radiosendern etwas vom kostbaren Airplay ab zu bekommen.

VÖ: 27.09.13

Verfügbar: CD & Deluxe CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: https://twitter.com/ivy_quainoo & http://www.universal-music.de/ivy-quainoo/home

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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Sagenhafte Platte, gehört in JEDE Sammlung!
Die Platte für die einsame Insel

Platte für die einsame InselPlatte für die einsame InselPlatte für die einsame Insel

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Sehr gute Platte, ist genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten an zu siedeln

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Gute Platte, sehr empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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Ganz gut gelungen, sollte man haben, es gibt aber vergleichbare Platten im Genre

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Kann man hören, rein in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen

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Durchschnittliche Platte, sollte man umtauschen dürfen. Nur für Edel-Fans

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Nicht so gelungen, eigentlich überflüssig, nur für dicke Geldbeutel interessant

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Langweilige Platte, kann man seinem Feind zu Weihnachten schenken

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Schwache Platte, das Cover als Unterlage im Katzenklo und die CD als Untersetzer

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Grauenhafte Platte, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage

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