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Hier gibt es CD-Rezensionen von R&B Alben, die im Jahr 2011 erschienen sind. Hier stehen u. a. Infos zu den Alben ”Free” von KIERRA SHEARD, “I Remember Me” von JENNIFER HUDSON, “When I Come Of Age” von SHAHEEN aus Wales, “The Rhapsody Inn” von RENEE DION, “Nü Revolution” von LES NUBIANS aus Frankreich, “Here I Am” von KELLY ROWLAND, “Cry Love” von MAYA AZUCENA, “The Awakening Of” von LE’ANDRIA JOHNSON, “Break Of Dawn” von GOAPELE, “Soul 2” von SEAL und “Love Has No Recession” von KINDRED THE FAMILY SOUL.

 

 

 

 

R&B CDs 2011

R&B CDs Übersicht

Neue R&B CDs

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VARIOUS ARTISTS “R&B LOVE SONGS 2011”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP & R&B

Für Fans von: Bravo - Popcorn - Girl - Antenne Bayern - DSDS

SAMPLER

“Hey Boy I Really Wanna Be With You, Cos You Just My Type” singt Rihanna im ersten Song “What’s My Name” und genau nach diesem Strickmuster zieht es sich durch die Doppel-CD. 40 pompös-amouröse R&B-Crooner, der eine weniger, die anderen wiederum tanzbar. Es gibt aktuelle Chart-Hits („The Flood“ von Cheryl Cole“, das supertolle „Love Goes Down“ von PLAN B, „Right Thru Me“ von NICKI MINAJ, aber leider auch „alte Schinken“ wie (das langweilige) „Un-thinkable“ von ALICIA KEYS, (das noch langweiligere) „Deuces“ von CHRIS BROWN und das „ur- ur-uralte“ (ganz nette) „Excuse Me Miss“ von JAY-Z aus dem Jahr 2002. FAZIT: Von „Soul“ keine Spur (“The Time” von den “Black Eyed Peas” ist doch kein Love Song, meine lieben CD-Kompilierer!), dafür jede Menge Mainstream-Hip&B-Hymnen für die Zuhörerschicht zwischen 15-20 Jahren. Durchschnittliche Zusammenstellung

Various Artists - R&B Love Songs 2011

VÖ: 24. 01. 11

Verfügbar: Doppel-CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Link zum Tracklisting auf amazon.co.uk

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

CHRIS BROWN “F. A. M. E.”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Chris Brown - FAME

Ein dreifaches „Hurrah“ auf CHRIS BROWN! Der R&B Sänger aus Virginia zählte im letzten Jahr neben einer filmischen Nebenrolle im Krimi “Takers” aufgrund seines Millionen Sellers “Yeah 3x” weltweit zu einem der erfolgreichsten Interpreten im englischsprachigen „Schlüpfer-R&B-Subgenre“. Auf seiner vierten Studio Scheibe „F.A.M.E.“ tut er alles, um dem Album Titel gerecht zu werden. 10 x rührt er Herzschmerz an (die Käufer der Standard CD bekommen allerdings nur 13 Songs), vor allem die Tracks „Up 2 You“ & „No Bullshit“ sind schmuseweiche Grooves für das Téte-á-Téte unterm Bettlaken oder vor dem knisternden Kaminfeuer. Sein Auftritt in der Show “Saturday Night Live” hat zudem dafür gesorgt, dass die neue Platte von Null auf Eins in die Billboard Album Charts einstieg.

R&B

Für Fans von: Mario - Ne-Yo - Trey Songz - Justin Timberlake

USA (VIRGINIA)

Zur Zeit der Rezension hatte ich gerade eine wilde Heavy Metal Platte hinter mir und es fällt mir zu Beginn schwer, mich konzentriert auf seine Weichspüler Orgie ein zu pegeln, aber da gibt es ja noch Songs wie das flippige „Look At Me Now“ mit einem sich überschlagenden Rapper Lil Wayne, der richtig vom Leder zieht. Und siehe da – der „olle“ Busta Rhymes lässt sich ebenfalls nicht lumpen & legt noch ne Schippe drauf. Produziert wurde das Teil in Gemeinschaftsarbeit von „Diplo“, Free School“ & „Afrojack“ – die den Song mit gespenstischen technoiden Acid- Bleeps versehen haben – herausgekommen ist starker LoFi-Dub-Hop – ich kann es gar nicht erwarten, dieses Stück bei meiner nexten DJ-Jam-Session an zu testen. 146 beets in der Minute!

She Ain’t You“ wird mit einem Michael-Jackson Sample („Human Nature“) veredelt. „Say It With You“ ist ein Zwidder aus R&B und Euro-Disco-Pop, zur Erfolx# „Yeah 3x“ muss nicht mehr viel gesagt werden, „Next 2 You“ präsentiert den Gast Justin Bieber, der sich für den Beitrag von Chris Brown auf seiner aktuellen Remix- Scheibe (der vom kanadischen Team „The Messengers“ produzierte Remix von „Up“) revanchiert – ist gleichzeitig der schwächste Song des Albums. Eine chemische Duo-Formel, die gar nicht funktioniert!

Auch nicht unbedingt spektakulär: „All Back“. Wesentlich besser schon die Ballade „Wet The Bed“ (an der Bettpfanne gastiert hier Rapper „Ludacris“) – der Titel ist zudem eine komplexe phonetische Herausforderung für alle “Unterfranken”. „Oh My Love“ zieht das Tempo an, geht in Richtung „Kool & The Gang“ meets „Bobby Brown“. Die 4 Tracks der Deluxe-Edition: „Bomb“ ist ein Crossover aus Teenie-Crunch & flippigem Grime-Pop, die Rakete „Love Them Girls“ (mit dem Rapper „Game“) ist eines der besten Stücke und sollte vor allem im Club (85 bpm) gezündet werden – und wer sich nicht von einer hineingesampleten Kuckucksuhr abschrecken lässt, wird auch am krachenden Knobelbecher „Paper, Scissors, Rock“ sein Vergnügen finden. „Beg For It“ ist ein würdiger, balladesker Abschluss eines durchschnittlich guten Albums von CHRIS BROWN

FAZIT: Vier „saustarke“ Titel auf der Deluxe Edition, sieben weitere sind brauchbar, der Rest versinkt im Mittelmass. Gutes Album, das aber nicht aus der Masse der Veröffentlichungen herausragt, dem Chris Brown wird’s jedoch egal sein, weil er wohl auch von diesem – seinem vierten – Scheibchen wieder Millionen verkaufen wird.

VÖ: 18.03.11

Verfügbar: CD (Standard & Deluxe) & MP3-Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.chrisbrownworld.com/de/home

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JENNIFER HUDSON “I REMEMBER ME”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jennifer Hudson - I Remember Me

Vor drei Jahren hat sie ein tolles R&B Brett abgeliefert. JENNIFER HUDSON, die kurz zuvor weltweite Anerkennung fand durch ihr Mitwirken im Musikdrama „Dream Girls“, in dem sie ihre (filmische) Konkurrenten Beyonce regelrecht an die „Wand sang“. Die CD, die damals den Mega Clubhit „Spotlight“ beinhaltete, war klasse und wurde auf der kurz zuvor erstmalige online gegangenen music-newsletter Seite sogar als erste R&B Scheibe überhaupt zur R&B CD des Monats gewählt. Was hat sich geändert in den letzten zwei Jahren? Nicht viel – einige Schicksalsschläge konnten der Sängerin die Lust am Singen nicht verderben – im Drama „Die Bienenhüterin“ (mit Queen Latifah und Dakota Fanning) spielte sie eine tolle Nebenrolle und jetzt legt die Sängerin ihre zweite CD „I Remember Me“ vor.

R&B

Für Fans von: Leona Lewis - Alexandra Burke - Tamyra Gray

USA (ILLINOIS)

Der erste Song „No One Gonna Love You“ ist gleichzeitig einer der besten Songs der CD: Erstklassiger R&B Pop, toll gesungen, erinnert an die grossen Klassiker von Chaka Khan! Auch das nachfolgende „I Got This“ besticht durch Jennifer’s Präsenz & den gospeligen Refrain. „Angel“ wurde mit einem interessanten Arrangement ausgestattet: Marching Beets klopfen zu spartanischen Handclappings - die Musik selbst ist ein Mix aus Philly-Soul, 60er Blaxploitation Soundschnipsel & dem Evelyn-Champagne-Disco-Funk der 80er Jahre und Jennifer Hudson’s Stimme steht über dem Ganzen wie eine Fanfare, die in den Himmel aufsteigt. Heisses Teil!

Der Titelsong „I Remember Me“ ist der erste, der etwas in die Schiene Mainstream R&B drängt, bei „Gone“ und „Why Is It So Hard“ werden 2 – 3 Hörgänge benötigen, bis sie die Seele & Geist des Hörer infiziert haben. Toll inszeniert ist der Philly-Club-Soulster „Don’t Look Down“ – ganz feine Gesanxharmonien! Aus der Rubrik „Chaka (Khan) meets Patti (LaBelle)“ An das Ende der CD hat sie drei tolle Balladen gestellt, in denen sie alle Register ihres Könnens zieht: „Still Here“ gibt’s im Original von Natasha Bedingfield – an eine Country Nummer von „Brooks & Dunn“ hat sie sich auch gewagt – „Believe“ steigt unter ihrer Regie in eine ganz andere Dimension auf und ich befürchte fast, mein objektives Urteilsvermögen unter den Tisch zu kehren, weil mich mittlerweile jede gesungene Note von Jennifer Hudson fasziniert. Toller Gospel-Chor übrigens! Eine Mega – Ballade am Ende der CD, die hoffentlich bald ihrer Fortsetzung findet in weiterem Material der Sängerin.

FAZIT: 12 Urban Soul Stücke. Vorgetragen von einer der besten Sängerinnen, die es zurzeit im amerikanischen R&B gibt. Eine Scheibe für die „real soul lovers“, falls es noch welche gibt.

VÖ: 22.03.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://irememberme.jenniferhudson.com/ 

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SHAHEEN “WHEN I COME OF AGE  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUL & POP

Für Fans von: Michael Jackson - Tevin Campbell - Justin Bieber

WALES

Musikfans wurden auf ihn aufmerksam, als er bei der im TV übertragenen Trauerfeier von Michael Jackson dessen Song „Who’s Loving You“ vortrug. Natürlich gibt es dieses Stück auf der CD - auch die Songs „Last Train Home“ oder „Nothing To Lose“ dürften alle Jackson-Fans beglücken, in „Hip Teens (Don’t Wear Blue Jeans“ erinnert der ambitionierte Boy sogar an Smokey Robinson –im Titelsong „When I Come Of Age“ und dem nachfolgenden „Going Out Of My Head“ lässt Shaheen gute alte Motown-Zeiten auferstehen. „Angel“ macht einen Spaziergang in die Boygroup- Aera der 90er und das starke „I Believe in Miracles“ begrüsst die Rückkehr des Phillysounds ( a la „O’Jays“, „Three Degrees“). Ein erstklassiges Debut des 14jährigen – und wenn der 14jährige daran mit zukünftigen Veröffentlichtungen daran ansetzt, bin ich mir sicher, dass ich gerade einen der „wahren“ kommenden Superstars gehört habe.

Shaheen - When I Come Of Age

VÖ: 21. 03. 11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.shaheenofficial.com/

TOURDATEN

INFO: Welcome back, 70ies! Ein 14jähriger walisischer Teenie iranischer Herkunft rollt das Feld von unten auf. 2009 hat er an Grossbritannien’s „Britain’s Got Talent“ (vergleichbar mit Deutschlands „Supertalent“ teilgenommen, wurde ein Jahr später von Island Records mit einem Plattenvertrag ausgestattet und veröffentlicht ein weiteres Jahr danach sein Debut Album „When I Come Of Age“, das (Sprengstoffexperten, die bei der Erwähnung des Ursprungslandes aufmerksam zugehört haben, bitte weghören!) einschlagen wird wie eine Bombe! Aber wohl nur in Grossbritannien!

 

 

 

 

 

 

 

 

RENEE DION “THE RHAPSODY INN” (EP)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Renee Dion - The Rhapsody Inn

Die Schublade “Neo Soul” wird oft geschickt von Plattenfirmen propagiert, um deren Künstler(innen) und Bands mit diesem Stempelchen behaftet auf dem Markt feil zu bieten, ab und zu gibt es auch einen skurrilen CD- Sampler in Frauenzeitschriften, die dort angebotene Songs mit diesem Attribut schmücken, wobei dieser Lieder meistens nur im entferntesten Sinne mit „Soul“ zu tun haben. Es ist – nicht nur meine eigene Meinung – halt nun einmal so, dass – wie auch der Blues – „Soul“ eigentliche gar keine Musikrichtung ist, sondern eher als Philosophie zu verstehen ist. Der wahre “Neo Soul” kommt überwiegend aus dem Underground, hat mit dem Mainstream-Kleister-R&B gar nichts gemeinsam, wird gespielt & gesungen von hoffnungsvollen Talenten, die meistens ihre Songs noch selbst schreiben & produzieren.

NU SOUL - NEO SOUL

Für Fans von: Kendra Ross - Amel Larrieux - Adriana Evans

USA (OHIO)

Wie diese EP der Sängerin RENEE DION aus Ohio, die in ihren Liedern Einflüsse der 60er, 70er und anderen Epochen verarbeitet, aber auch – ohne wahrscheinlich gross darüber nach zu denken – Jazz, Electro-Pop oder gar punkige Elemente mit einpflegt. Die Texte sind 100%ig aus dem Leben gegriffen, in „Everything Is Changing“ wirft die resolute Sängerin gerade ihren Lover aus dem Hotelzimmer. im groovigen „Nothing At All“ das ich bereits als „R&B Clip der Woche“ vorgestellt habe, bekommt das Establishment in den USA die volle Breitseite ab. Die ambiente Ballade „Smile“ wird von zarten, kaum spürbaren D’n’B Rhythmus Samples und einem hypnotischen LoFi Piano Lick getragen, „Monday“ ist ein ungewöhnlich vertrackter Song, der eines klar macht: Die 6 Songs der EP „The Rhapsody Inn“ sind kein Futter für den 0815- Hörer, sondern eher interessant für „real soul lovers“, die sich schon immer vom tiefschwarzen Ambiente haben vereinnahmen lassen, das diese Art von Musik verstrahlt. Im barjazzigen „Catchy Feelings“ – es ist früh am Morgen, die Sonne geht auf am Firmament, steht Renee – nach einer langen durchzechten Nacht – auf der Terrasse ihres Apartments und gibt mit brüchiger Stimme die eine oder andere Lebensweisheit von sich.

Fazit: Eine Debut EP - so frisch wie ein Pfefferminzdrops - wer sich für das Mini-Album interessiert - beim Portal cdbaby.com gibt es neben diesem http://www.cdbaby.com/cd/reneedion noch eine Menge anderer Geschichten, die es auch nur dort gibt! Bezahlt wird nach der Registrierung mit Paypal oder Kreditkarte - die Downloads funktionieren ohne grösseren Aufwand.

VÖ: 24.03.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://myspace.com/sowritefalife

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verschiedene Interpreten “FUNKY GROOVES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Funky Grooves

Das Album „Funky Grooves“ ist ein 3er Päckchen mit „schwarzen“ Songs – natürlich war ich gespannt, ob sich auf den 3 Discs noch ein paar Stücke befinden, die in meiner Sammlung fehlen. Leider nicht, musste ich dann feststellen – aber die Zusammensetzung der 55 Soul & Funk Schlager ist einzigartig und – a) vor allem für jüngere Musikfans, die sich über diese Phase (70er und 80er) der Musikhistorie informieren möchten und b) für alle Insider, die viele Songs noch als Vinyl oder als Singles/Maxis im Regal stehen haben. Grosses Manko: Bei den meisten Stücken handelt es sich um (erstklassiges, das muss trotz kritischer Worte angemerkt werden) Hitparadenfutter und die „real funky thangs“ fehlen komplett! Keine “Ohio Players”, kein “Bootsy”, kein “Slave”, “B.T. Express” oder “Mass Production”!

COMPILATION

Für Fans von: Disco-Funk - Dance-Pop - Mainstream-Dancefloor

SAMPLER

Auch von Earth Wind & Fire gibt es nur das mainstreamige „Let’s Groove“ (obwohl ich auch diesen Song liebe) - hier hätte ich mir aber mal „Shining Star“ oder den Edel Funker „Magic Mind“ vom „All I Am“ Album gewünscht. Vielleicht sollte man Alben dieser Art einfach einmal von Fachleuten zusammen stellen lassen, denn irgendwie habe ich das Gefühl, diese Leute hier wissen gar nicht, was das schöne Wörtchen „Funk“ bedeutet. Beispiel gefällig? STEVIE WONDER haben sie draufgepackt mit „For Once In My Life“. Funk? Na, ja! DE BARGE und „Rhythm Of The Night“. Funk? Kicher! Und dass ich das Disco-Stückchen „Get Down On It“ von KOOL & THE GANG mittlerweile zum 125. Male auf irgend einem Sampler habe, nehme ich einfach als „gottgegeben“ hin. Dabei gibt es sogar noch richtig gute Funk-Sachen von den „Koolies“, bevor sie Ende der 70er auf den unsäglich kommerziellen “Ladies Nite” Zug aufgesprungen sind.

Ganz schlimm: Der grottige Gesang von LISA LISA in „I Wonder If I Take You Home“ erreicht nicht einmal die miesesten DSDS-Qualitäten. Plus: Dass die meisten der Songs in ihrer Ursprünglichkeit belassen wurden. So - jetzt aber genug gemotzt über den Titel und die Auswahl: Alles in Allem gilt: Die Songs des Samplers “Funky Grooves” sind erste Sahne und werten – sofern der Käufer die meisten der Sachen noch nicht besitzt – die Sammlung auf und sind - sollte der eben genannte Kaufgrund zutreffen - natürlich absolutes „Must Have“ für Soul & Disco Fans. Eine Überraschung gibt es dann doch noch auf der 3er CD, nämlich das selten gehörte „Love Machine“ von den MIRACLES.

Ein paar Highlights: Oben bereits erwähntes „Let’s Groove“, CHIC mit „Le Freak“, CHERYL LYNN „Got To Be Real“, TEMPTATIONS „Treat Her Like A Lady“, RICK JAMES (“Superfreak”), CAMEO (“Word Up”), ISAAC HAYES (“Theme From Shaft”), der geniale Sexy Slow Funker “Juicy Fruit” von MTUME mit einer hinreissenden TAWATHA AGEE am Mikrofon – was sie aus dieser - Nummer macht, ist einfach “funkantastic!” Der “Real Funk-Insider” hat natürlich bei den eben erwähnten Titeln die Nase verächtlich gerümpft. Aber es ist halt einmal wie in der Politik. Was wissen denn schon die Verantwortlichen von den Wünschen ihrer Kunden, die ja immerhin auch das Gehalt dieser grossartigen Planer bezahlen?

FAZIT: Natürlich kann ich nicht an der Tatsache vorüber gehen, dass es sich bei den „Funky Grooves“ um einer der besseren Sampler des Jahres handelt, auch wenn das Thema stark verfehlt wurde. Dafür gibt es dann aber eine glatte “6”!

VÖ: 15.03.11

Verfügbar: 3rd CD (Import) & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Tracklisting: http://www.amazon.co.uk/Funky-Grooves-Various-Artists/dp/B004NO5HO8

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LES NUBIANS “NÜ REVOLUTION”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Les Nubians - Nü Revolution

Afrikanische Trommeln auf einer Hip Hop Platte? Irgendwann in den 80er Jahren habe ich die Feststellung gemacht, dass afrikanische Ureinwohner „es“ nicht so gut können mit den „Brüdern“ aus den USA – umgekehrt lag der Fall schon anders. Die Farbigen in den Staaten (und vor allem in Dschämmehka) waren (und sind) stolz auf ihre Vorfahren auf dem afrikanischen Kontinent. Ist aber im vorliegenden Fall sowie so völlig egal, weil das Girlie-Duo LES NUBIANS aus Frankreich kommt und aufgrund der zahlreichen immigrierten & integrierten (auch wenn einige Köpfe der französische Regierung das gar nicht so sehen wollen) Einwanderer eine grosse Affinität zu traditionellen musikalischen Werten des schwarzen Kontinents besteht. Aber das ist eine ganz andere Geschichte, die Bewertung überlasse ich lieber Anderen!

SOUL & FUNK

Für Fans von: Nuttea - Zap Mama - Angelique Kidjo - Afrika Bambata

FRANKREICH

Und was haben uns die zwei Schwestern mitgebracht zur Feier ihres vierten Studio Albums? Es gibt akustische Gitarren , französischsprachigen Gesang, neben einigen Computer-Drum-Samples auch eine ordentliche Menge manuell gespielter Schlagzeug-Attacken.. Nicht der übliche Mainstream-Hip Hop Brei, den die Schwestern Celia und Helen Faussard hier servieren, sondern “wirkliche” Musik – umgarnt von R&B, Afro-Beets, Pop und dem einen oder anderen knackigen Dancefloor-Groove.

Der Titelsong „Nü Revolution“ ist ein tolles Stück, das den Hörer zurückträgt in die 80er Jahre – zurück zu den Sounds von „Aurra“, „Steve Arrington“ oder „Slave“ (die 80er Scheiben). Atmosphärische Soul-Grooves mit intelligenten, vielgeschichteten Arrangements! „Fraicheur Soulaitee“ ist eine wunderbare Ballade, bei der niemand einschläft, „Nu Soul Makossa“ bietet Manu Dibango als “special guest” auf, erinnert mich aber viel mehr an die mega-geilen Funk-Grooves des kleinen Prinzen aus Minneapolis. - „Mamma Se Mamma Sa Mamma Ma-Kossa!“ – mir fällt es schwer, das Tippen dieses Textes zu vergessen und nicht auf den Tisch zu springen und abzutanzen! Highlight der CD – eindeutig!

Das pulsierende „Les Gens“ wird begleitet von knackigen Rhymes des gastierenden „Blitz The Ambassador“ – grossartig auch das pumpende mitreissende „Afro Dance“, in dem der Geist des guten Roger Nelson ebenfalls wohlwollend an der Decke schwebt. Starker Tribal-Funk! Go Zulu Nation! Den Clip dafür gibt es bei YouTube, die besten Stücke komplett im Stream auf der MySpace-Seite der Girlies. http://www.myspace.com/lesnubians

Gäste gibt es auch noch: „How Do You Say Dance in French“ fragt R&B Interpret Eric Roberson im Nu-soul- experimentellen „Deja Vous“ – starkes Teil! Afro-Atypische-Akkord-Zerlegungen treffen auf karibisch-zouk-endes Flair. Im Chanson-Soul „Veuillez Veiller Sur Vos Reves“ darf John Banzai mit ans Mikrofon. und am Ende gibt es mit „Africa For The Future“ ein Supernummer mit Unterstützung der südafrikanischen Band „Freshly Ground“

FAZIT: Riesenteil für alle Black Music Liebhaber, die auch mal über den Gartenzaun (USA) schielen möchten. Welcome Back, to the Show, Girlies! Let’s Celebrate The Real Soul! Eine der besten Funk-Soul-Platten des Jahres, defunkinitive!

VÖ: 19.04.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.lesnubians.com/http://myspace.com/lesnubians

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LLOYD “KING OF HEARTS” (Standard CD)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Lloyd - King Of Hearts mc

TITELVERZEICHNIS:

1. Intro (MDMA) (feat. Game)
2. Dedication To My Ex (feat. Andre 3000 & Lil Wayne)
3. Cupid (feat. Awesome Jones!!!)
4. Luv Me Girl (feat. Chris Brown & Veronica Vega)
5. Naked
6. Jigsaw
7. Bang!!! (feat. Titi Boi & Salo)
8. Be The One (feat. Trey Songz & Young Jeezy)
9. Shake It 4 Daddy
10. Lay It Down
11. Angel
12. This Is 4 My Baby
13. You II
14. World Cry (feat. Keri Hilson, K’Naan & R. Kelly)

Label: Zone 4 Records ( http://www.zone4inc.com/ )

R&B

Für Fans von: Omarion - Jeremih - Usher - Ne-Yo

USA (LOUSIANA)

„Mein lieber Lloyd!“ Nach dem schleppenden, kurzen Auftakt geht es gleich in die „Vollen“! „Where Did That Pussy Go?“ singt LLOYD aka Lloyd Polite, Jr. im ersten starken Club-Groover “Dedication To My Ex (Miss That)”. Die nicht gerade frauenfreundlichen Lyrics sind selbstverständlich Geschmaxsache, aber auch nach wie vor eine gerade auch bei der schwarzen Musikergilde beliebte Art & Weise, mangels musikalischer Intelligenz auf sich aufmerksam zu machen & mehr Platten zu verkaufen. Unterstützung bekommt der Sänger aus New Orleans von ANDRE 3000 und dem Rapper LIL WAYNE, der sich auch als das wahre Gegenteil einer Intelligenzbestie beweist, indem er mit dem eingeworfenen Schlusswort „Fuck That Bitch“ zeigt, dass er aus der Gosse kommt. Beat & musikalische Idee sind zudem eindeutig bei Duffy’s Monster-Hit „Mercy“ abgestaubt worden. Auch interessant: Die Kirmesorgel im Stück zeigt, dass sich die US R&B Produzentengarde mangels eigener Ideen jetzt auch im 60er Jahre Bubblegum-Pop bedient. Allem „Dissing“ zum Trotz: Starkes Stück!

In Club-Track „Cupid“ gibt es den verzweifelten Versuch, die gesangliche Gefühlswelt von Michael Jackson zu adaptieren, dazu versucht sich die Hauptperson leider auch noch im Falsettogesang und kommt dabei nicht wesentlich über jaulende DSDS-Qualitäten hinaus. Im Hintergrund lallt der Rapper AWESOME JONES!!! ein paar unverständliche Textphrasen.

Besser wird es mit „Luv Me Girl“, hier gibt es auch mit CHRIS BROWN und VERONICA VEGA zwei hochkarätige Gäste, danach kommen die zwei Balladen „Naked“ und „Jigsaw“, die sich zwar ganz nett anhören und sich atmosphärisch irgendwo zwischen „Möchtegern-Prince“ und R. Kelly einpegeln, jedoch nicht mehr als altbewährte, fast antike R&B-Schmachtpopfetzen-Muster sind. „Bang!!!“ spielt anfanx etwas mit „bulgarischem Frauengesanxflair“, schleppt sich durch 70 beets in der Minute und ist eigentlich ganz gut strukturiert-arrangiert. Einer der besten Songs ist „Shake It 4 Daddy“ (86,2 bpm), gefolgt vom besten R&B Stück „Lay It Down“, in dem der 25jährige Sänger zum ersten Mal auf der Scheibe über sich hinauswächst. Na also, es geht doch!

Auch „Angel“ ist eine monströse, mainstreamige Pop Ballade, die auch ganz gut auf eine Bryan Adams oder Take That Scheibe passen würde. Dann aber hat Produzent Palow Da Don (hat technisch einen guten Job gemacht auf „King Of Hearts“) genug vom Theater und läutet mit drei chartträchtigen R&B-Stücken die Schlussphase ein, wobei ausgerechnet das letzte „World Cry“ (mit KERI HILSON, R, KELLY und K’NAAN am Mikrofon) mit einem schleppenden Schnarch-Beat ausgestattet wurde.

Fazit: Der 2008er Vogänger “Lessons In Love” war eindeutig um eine ganze Klasse besser! Neben dieser rezensierten Standard Edition (14 Tracks) gibt es auch noch eine Deluxe Edition (mit 17 Tracks)

VÖ: 05.07.11

Verfügbar: CD & Deluxe Edition & MP3 Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://myspace.com/lloyd 

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KELLY ROWLAND “HERE I AM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kelly Rowland - Here I Am

TITELVERZEICHNIS:

1. I’m Dat Chick
2. Work It Man (feat. Lil Playy)
3. Motivation (feat. Lil Wayne)
4. Lay It On Me (feat. Big Sean)
5. Feelin’ Me Right Now
6. Turn It Up
7. All Of The Night (feat. Rico Love)
8. Keep It Between Us
9. Commander (feat. David Guetta)
10. Down For Whatever (feat. The WAV’s)

Label: Universal Republic
Webseite: www.universalrepublic.com

R&B

Für Fans von: Blu Cantrell - Ashanti - Shontelle - Solange

USA (GEORGIA)

Das letzte Mal, als ich von KELLY ROWLAND gehört habe, versuchte sie in der Casting Show X-Factor Deutschland die überforderten Wettbewerber mit belanglosen Tipps zu versorgen. Zwei Studio Alben hat es bisher von der ehemaligen „Destiny’s Child“ Sängerin gegeben, seit Ende Juli 2011 gibt es das neue Set mit 10 Songs, die alle nett & mainstream-r&b-poppig gelungen sind. „I’m Dat Chick“ ist ein astreiner Clubfeger (126,4 bpm), auch „Lay It On Me“ kommt gut mit dem Dancehall Gequengel von BIG SEAN. „Turn It Up“ ist mit dementsprechender “Vorbehandlung” auch gut einsetzbar im Club, danach wird es etwas ruhiger mit dem romantischen „Turn It Up“. Kelly Rowland schüttelt die Betten aus, breitet ihren Text auf dem Laken aus, auf dem sich gerade ihr Gast RICO LOVE räkelt. Die Geschichtchen in ihren Songs handeln vom „Frau sein“, „sexueller Gleichberechtigung“, von der entscheidenden Frage, ob es die eine „True Love“ geben kann zwischen Männlein & Weiblein und Verletzung der Intimsphäre wie in „Keep It Between Us“ besungen. Das beste Stück des Albums ist jedoch eindeutig der housige Club-Knaller „Down For Whatever“ (128,6 bpm).

Fazit: Wer viel Platz im Regal/Schrank hat, holt sich das neue Album von KELLY ROWLAND, wer nur begrenzten Raum zur Verfügung hat und sich ausserdem kein Album kaufen möchte, das wie 100 andere & ähnliche Scheiben klingt, greift lieber zu qualitativ hochwertigeren Sängerinnen wie Jennifer Hudson oder Rubi Pazmino.

VÖ: 22.07.11

Verfügbar: CD & Deluxe Edition & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.kellyrowland.com/ & http://twitter.com/#!/kellyrowland

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MAYA AZUCENA “CRY LOVE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Maya Azucena - Cry Love

TITELVERZEICHNIS:

1. Cry Love
2. Shine
3. Near
4. Changed My Mind
5. The Half
6. Belong To The Sun
7. My Back’s Not Up Against The Wall
8. Run Into The Light
9. Warriors
10. Live On
11. Little Ghetto Boy

Label: Halfnote Records

NEO SOUL

Für Fans von: Meshell Ndegeocello – Macy Gray – Chaka Khan - Asa

USA (NEW YORK)

„If Justice would have wings, she would sing, Cry Love“ singt MAYA AZUCENA im Titelsong ihres dritten Studio Albums und prangert soziale Missstände im Heimatland USA und speziell ihrer Heimatstadt Brookyln an. Sie echauffiert sich über Hunger, ausgesetzte Babys, die Armut von alten Leuten, aber auch verletzte Gefühle nach einer langjährigen Liebe. Stimmlich erinnert sie mich an die junge Lauryn Hill, die Musik des ersten Stücks lässt mich an den funky R&B Mix denken, den Meshell Ndegeocello auf ihren Neo-Soul-Funk Platten anbietet.

Die schnellste Nummer ist „The Half“ (mit dem Rockriffing des Living Colour Gitarristen Vernon Reid) – aber aufgrund diverser Rhythmuswechsel kaum tanzbar – geht zudem mit schrillem Keyboardgewitter etwas in Richtung „Janelle Monae“ oder „Santigold“. Gefühlvoll & akustisch werden „Belong To The Sun“ und „Live On“ vorgetragen (Maya wandert wie ein musikalisches Chamäleon locker zwischen dem dunklen Timbre einer Tracy Chapman und dem kristallklaren Ausdruck der Britin Leona Lewis), einen poppigen Reggae (152,8 bpm) gibt’s mit „My Back’s Not Up Against The Wall“ (in der zweiten Hälfte des Songs gastiert mit INI KAMOZE ein alter Bekannter), was sie gesanglich drauf hat, zeigt sie im Soul-Groover „Run Into The Light“ – gleichzeitig eines der besten Stücke des Albums. Aber es wird noch besser: Spätestens beim knackigen funky „Warriors“ habe ich die Anlage bis zum Anschlag aufgedreht & stehe auf dem Redaktionstisch & animiere alle Anwesenden zum Toben.

FAZIT: Ein modernes (fantastisches) & anspruchsvolles Soul Album, das qualitativ Welten über dem Niveau der 0815-R&B Veröffentlichungen all der Beyonces oder Nicole Scherzingers anzusiedeln ist.

VÖ: 13.09.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.mayaazucena.com/ & http://twitter.com/#!/mayaazucena

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LE’ANDRIA JOHNSON “THE AWAKENING OF”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Le'andria Johnson - The Awakening Of

TITELVERZEICHNIS:

1. Sunday Best Medley 1

2. Cast The First Stone

3. Make Him Like You

4. New Reasons

5. Jesus VIDEOCLIP

6. Struggle Not

7. Sunday Best Medley 2

Label: Music World

Webseite: http://musicworldent.com

GOSPEL

Für Fans von: Spensha Baker – Mandisa – Yolanda Adams

USA (FLORIDA)

Applaus brandet auf, als der wimmernde, vibrierende Klang der Orgel die ersten Takte aufnimmt, weil sich gerade mit LE’ANDRIA JOHNSON die Gewinnerin des dritten US Gospel Talentwettbewerbs „BET’s Sunday Best“ und gleichzeitig eine der talentiertesten Gospel Sängerinnen, der es derzeit zu entdecken gibt in den USA, auf der Bühne eingefunden hat. Sie gehört zur “jungen” Garde der sensationellen Newcomerinnen, die man ohne gross darüber nachzudenken in eine Schublade mit hochkarätigen Sängerinnen wie Aretha, Patti (LaBelle) oder Yolanda Adams stecken kann.

Die 28jährige liefert eine herausragende Performance und vollbringt in einem Satz gewaltige 3-Oktaven Sprünge, wechselt mühelos zwischen rauchiger (fast bluesrockiger) Brust- und gefühlvoller Kopfstimme. Der erste Song ist eigentlich gar keiner, sondern ein wildes Medley, das balladesk beginnt, nach 53 Sekunden zu einem von Gospel Chören umrahmten bluesigen Groove wechselt, um das Tempo ab Minute 01:22 ein weiteres Mal anzuziehen zum rasanten Gospel-Speedie. Infarktgefährdeten sei geraten, das Gotteshaus vorher zu verlassen, weil das „Sunday Best Medley 1“ am Ende den Blutdruck ordentlich nach oben treibt.

Die restlichen 6 Lieder sind nicht wirklich wichtig, weil LE’ANDRIA JOHNSON jedes Stück derart dominiert, dass man als „real soul music lover“ gar nicht anders kann, als von ihrer Stimme fasziniert zu sein. Bei einem direkten Vergleich fallen mir mittlerweile über 20 Sängerinnen ein, deren Qualitäten diese junge Gospel Vertreterin in ihrem Vortrag vereint. Anspieltipps: „Cast The First Stone“, die „sau“starke Ballade „Jesus“, die mich ein wenig an den Soul Klassiker „It’s A Man’s world“ von James Brown erinnert und „Struggle Not“. Fazit: Tolle neue Stimme aus dem riesigen Talentfundus der USA!

VÖ: 06.09.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.leandriajohnson.com/

TOURDATEN

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KINDRED THE FAMILY SOUL “LOVE HAS NO RECESSION”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kindred The Family Soul - Love Has No Recession

TITELVERZEICHNIS:

1. The Sheddington (Intro)
2. Above The Water, Pt. 1 (feat. Ursula Rucker)
3. We All Will Now (feat. Raheem DeVaughn)
4. Take A Look Around (feat. BJ The Chicago Kid & Bilal)
5. You Got Love (feat. Snoop Dogg)
6. Magic Happen
7. Authentically You (feat. Lady Alma Horton)
8. Above Water, Pt. 2 (feat. Coco Brown)
9. SOS (Sense Of Security)
10. Sticking With You
11. 2 Words
12. Going To The Go Go (feat. Chuck Brown)
13. Love Has No Recession (feat. Fred Yonnet)
14. Above The Water, Pt. 3 (feat. Rich Medina)
15. The Sheddington (Outro)
16. You Got Love (Remix) (feat. Snoop Doog)

SOUL

Für Fans von: Curtis Mayfield – The Family Stand – Jill Scott

USA

Schon der instrumentale Auftakt macht Spass und erinnert mich an eine alte Nummer der “Isley Brothers”. Es gibt ihn also noch, den guten alten Soul, wenn er von Gruppen gespielt wird wie KINDRED THE FAMILY SOUL, die eigentlich „nur“ ein Duo sind – bestehend aus dem Ehepaar Fatin Dantzler and Aja Graydon.

Above The Water, Pt. 1“ ist ein wunderbares Lovers-Stück mit tollem Gesang, starken Harmonien und das gleich im zweiten Stück das Gefühl freisetzt, ein sehr gutes Album im Player zu haben. „Love Has No Recession“ wurde bereits im Juli von Shanachie Records veröffentlicht Die Meganummer des Albums ist „Take A Look Around“ (mit einer starken Vocal Performance von Fatin Dantzler) – zum besonderen Retro-Feel tragen hier die Violinen und Philly Samples bei, die den Hörer tief in das Sound-Ambiente der 70er „Blaxploitation Aera hineintauchen. Dass es sich aber um einen modern produzierten Track handelt, beweisen die Turntable-Scratchings von B. J. The Chicago Kid.

In „You Got Love“ gibt sich SNOOP DOGG höxtpersönlich die Ehre, aber er hemmt den Song, weil er meiner Meinung sowieso zu den untalentierteren Rappern gehört (Dissss) und mit dem Tempo nicht ganz nachkommt. Was hätten hier beispielsweise Eminem oder ein Will Smith (aka The Fresh Prince) mit ihren coolen Stimmen bewirken können. „Magic Happen“ sieht Sängerin Aja Graydon in der Hauptrolle und war auch die erste Single vom Album. Meiner Meinung keine gute Wahl, aber das müssen die Verantwortlichen selbst verantworten. Danach lässt die Qualität der insgesamt 16 Tracks leider etwas nach, aber letzten Endes mache ich die Feststellung, trotzdem eines der besseren Black Music Alben des Jahres gehört zu haben.

FAZIT: Vor allem ein Wort fällt mir ein, wenn ich die besseren Songs von KINDRED THE FAMILY SOUL umschreiben will: „Delicious!“ Gegen den filigranen Soul von Fatin Dantzler and Aja Graydon hört sich der blutleere Mainstream R&B all der „Ushers“, Beyonces“ oder „Rihannas“ nur an wie lauwarme Würstchen. Allerdings: Auf „Love Has No Recession“ gibt es nach starkem Beginn zu viele austauschbare Songs. Ein solides Soul Album mit drei überdurchschnittlichen Songs.

VÖ: 26.07.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://kindredthefamilysoul.com/ 

TOURDATEN

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SEAL “SOUL 2”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Seal - Soul 2

TITELVERZEICHNIS:

1. Wishing On A Star
2. Love T. K. O.
3. Ooh Baby Baby
4. Let’s Stay Together
5. What’s Going On
6. Love Don’t Live Here Anymore
7. Back Stabbers
8. I’ll Be Around
9. Love Won’t Let Me Wait
10. Lean On Me
11. Oh Girl

Label: Reprise Records (Warner)
Web: www.warnerbrosrecords.com

TIME:

4:13
5:37
3:01
3:41
4:27
4:10
3:36
3:15
4:24
3:26
3:53

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SOUL

Für Fans von: Latimore – Marvin Gaye – Luther Vandross

ENGLAND

Den Vorgänger „Soul“ hatte ich – im Gegensatz zu vielen anderen Kritikern sogar (bis auf einen Ausrutscher – der Brite hatte die Ballade „Free“ von Deniece Williams grauenhaft verstümmelt) ganz gut beurteilt. Jetzt legt SEAL mit „Soul 2“ sein neuestes Werk und gleichzeitig die Fortsetzung zum 2008er Cover-Album vor – wieder sind es Klassiker der Soul & R&B Klassiker der Musikhistorie, an denen sich der 48jährige versucht.

Gleich zu Beginn gibt es einen meiner Lieblingssongs aus dem Genre: „Wishing On A Star“ wurde 1978 vom Norman Whitfield Ableger „Rose Royce“ gesungen – und SEAL bringt den Song richtig gut. Er streichelt die Melodie zart mit der Kopfstimme, doppelt sich dann wunderbar mit einer Dezime unter dem hohen Grundton, singt die Brücke aus voller Brust und wird vom kammersinfonischen Szenario aus Geigen und Pianobegleitung wie auf einer weichen Wolke getragen. Auch „Love T. K. O.” kommt überzeugend rüber – das Original von Teddy Pendergrass hatte ich erst letzte Woche während einer „Schmuserunde“ auf dem Plattenteller im Einsatz – hier wird die intensive Präsenz des Originals (inklusive der stimmlichen Vorgabe) erstaunlich originalgetreu erreicht.

Let’s Stay Together“ habe ich – auch nach über 20 Jahren - immer in der sensationellen „Tina Turner Version“ in den Ohren – und verglichen damit (dazu gehören auch alle anderen bereits existierenden Cover Versionen) ist diese hier ganz nett geworden. Aber vor allem beim Höhepunkt (he, he) hat Seal nicht viel zu bieten

What’s Going On“ – gibt es einen Grund, diesen Song in seiner eigenen Interpretation zu singen? Cindy Lauper hat es mal sehr gut gemacht. Und SEAL? 2 ½ Minuten bewegt sich das Arrangement eher ambient-ruhig, dann steigen Drums & Orchester dezent ein und versorgen den Gaye-Klassiker mit wunderbarer Atmosphäre – nur – als es nach 4 Minuten so richtig verträumt wird – hat man sich dazu entschlossen, den Song „auszublenden“ – Seal darf gerade noch eine kurze Phrase scatten – und dann wird das Stück abgewürgt. Minuspunkt für den Produzenten Trevor Horn, der dem Song ein Stück seiner Seele herausreisst.

Der zweite “Rose Royce” Megahammer, den es auf dem Album gibt, ist „Love Don’t Live Here Anymore“ (wurde ebenfalls von der grossartigen Gwen Dickey gesungen). Die „O Jays“ müssen auch „dran glauben“ – „Back Stabbers“ ist die einzige schnellere Nummer des Albums – gut gesungen & inszeniert.

FAZIT: Wer sich an Großem versucht, muss sich auch mit den Meistern vergleichen lassen? Bei den meisten Songs zieht sich Seal gut aus der Affäre und Trevor Horn hat die Produktion mit guten Arrangements und dem feingliedrigen Philly- Blaxploitatation-Feel der 70er Jahre versehen und hebt dadurch „Soul 2“ an die Spitze des herbstlichen Veröffentlichungsberges – und obwohl es keine neuen Songs gibt – ist es trotzdem eines der besten Soul Alben des Jahres.

VÖ: 07.11.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.seal.com/ & http://twitter.com/#!/seal

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GOAPELE “BREAK OF DAWN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Goapele - Break Of Dawn

TITELVERZEICHNIS:

1. Play 
2. Tears On My Pillow
3. Undertow
4. Break Of Dawn
5. Hush
6. Money
7. Pieces
8. Right Here
9. Milk & Honey
10. Cupcake (nur bei iTunes)

Vertrieb: Decon Records
Webseite: http://deconrecords.com/

R&B - SOUL

Für Fans von: Alicia Keys – Sade Adu – Ciara - Cherelle

USA

Bei GOAPELE handelt es sich nicht etwa um schwäbische Maultauschen, sondern es ist der Name einer neuen R&B Sängerin & Songwriterin, die im Oktober 2011 mit „Break Of Dawn“ ihren 35minütigen Erstling veröffentlicht hat. Die 34jährige praktiziert einen Mix aus Neo Soul und ambienten R&B Crunk Gebilden. Am Anfang brüllt eine afrikanische Riesenkatze, dann startet der Minimal Funker „Play“, der mich irgendwo an die Musik von „Mtume“ (Soul & Funk Truppe der 80er Jahre erinnert), im Hintergrund wuselt ein Keyboard Loop, den ich zum letzten Mal im Mitte der 70er Jahre im Song „Get Down Tonight“ (von „KC & The Sunshine Band“) gehört habe. Das romantisierte „Tears On My Pillow“ orientiert sich an den Motown Shuffle Balladen der 60er Jahre und obwohl ich denke „schon 1000 mal gehört“, macht es Spass, der Sängerin zu zuhören.

Einer der Highlights ist der Titelsong “Break Of Dawn”, mit dem das Mini Album erstmals so richtig in Fahrt kommt, auch „Money“ verfügt über gute Vibes, die – einen guten Remix vorausgesetzt – das Stück sogar in den Club bringen könnten. Zudem gibt Goapele Mohlabana, wie die Sängerin mit Geburtsnamen heisst, hier eine grossartige Gesangsperformance. Starker Abschluss der CD: „Milk & Honey“ erinnert in Groove & Feel an die Klassiker der R&B Sängerin Cherelle (hatte ihre beste Zeit in den 80er Jahren)

FAZIT: Songs mit Potential, die aber in Arrangement & Produktion (zum großen Teil wurde mit analogen Synthesizern und antiken 80er Jahre Computer Grooves gearbeitet) noch erheblichen Raum nach oben lassen. Dass die Sängerin mit den südafrikanischen (der Vater) und israelischen (Mutter) Roots eine gute Stimme hat, steht ausser Frage, aber etwas Eigenständigkeit hätten dem Produkt gut getan, um sich aus der Masse der Veröffentlichungen abzuheben.

VÖ: 24.10.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.goapele.com/ & http://twitter.com/#!/goapele

TOURDATEN

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KIERRA SHEARD “FREE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kierra Sheard - Free mc

TITELVERZEICHNIS:

1. Intro (I Am Free)
2. War
3. Mighty
4. You Are
5. Interlude
6. Desire
7. Free
8. Indescribable
9. People (feat. SOM)
10. Victory (feat. James Fortune)
11. Believers Evolved
12. Back 2 Earth
13. Lane
14. Since I Found Christ (feat. JDS)

TIME:

1:16
5:19
4:06
6:17
0:56
6:06
9:07
9:09
4:45
6:25
3:47
3:55
4:18
3:44

GOSPEL

Für Fans von: Yolando Adams - Mandisa - Spensha Baker

USA (MICHIGAN)

Live Gospel Alben gibt es nicht so sehr viele, die sich mit der Qualität einer Studio Produktion messen können. 3 Studio Alben gibt es von der Sängerin und auf das erste Live Album von KIERRA SHEARD war ich daher sehr gespannt, weil ich von ihr bisher nur Erstklassiges gehört hatte. Die Sängerin ist mit dem Gospel Genre von klein auf verwurzelt – ihre Mutter ist die legendäre Interpretin Karen Clark Sheard, der Vater förderte in seiner Funktion als Bishop der „Church Of God in Christ“ schon sehr früh das Talent der junge Kierra und bereits als Teenager hatte sie eine Menge Fertigkeiten in ihre Trickkiste gepackt. Heute singt sie sich locker und leicht durch sämtliche Tonarten, verfügt über den „Growl“, den auch Blues- oder Rocksänger einsetzen, schafft mühelos schwindelerregende Höhen und beschert ihren Zuhörern mit ihrer exzellenten, manchmal sogar ins theatralisch-dramaturgisch abdriftende Performance bestes Entertainment.

Rund 41 Minuten (10 Songs wurden Live eingespielt, die restlichen 4 Stücke sind neue Studio Tracks) spielen sich die Sängerin und ihre Begleiter in einen regelrechten „R&B-Gottes-Rausch“. Unterstützt wird sie vom – von ihr selbst gegründeten - BRL Chor („Bold Right Life“ – war auch der Titel des Vorgänger Albums aus dem Jahr 2008), ansonsten bleibt alles schön familiär: Produziert hat Brüderchen J Drew Sheard der Zweite, die Scheibe wurde beim familieneigenen Label Karew Records veröffentlicht.

Und wer jetzt denkt, dass nur alte Titel von vorigen Alben „abgekocht“ werden, täuscht sich, denn lediglich „War“ vom ersten 2004er Album fand den Weg auf die neue CD, ansonsten präsentiert die 24jährige Gospel Sängerin 13 komplett neue Tracks, die einen modernen Mix aus R&B und Hip und natürlich auch ein paar erlesene Gäste bieten: In „People“ darf der christliche Rapper SOM ans Mikrofon, der (an die besten Zeiten von „Earth, Wind & Fire“ erinnernde) Gospel Funker „Victory“ bietet als Gast den texanischen Gospel Sänger JAMES FORTUNE auf - die weiteren Highlights: Das allmächtige, powervolle „Mighty“, das michael-jackson-affine „You Are“, die Power-Gospel-Ballade „Desire“ und der extatische Climax ab Minute 04:28 in „Indescribable“ – von den 4 neuen Studio Tracks am Ende der CD kann mich allerdings nur das finale „Since I Found Christ“ mit den Gästen MALI MUSIC & JDS überzeugen.

FAZIT: Eine „junge“ Gospel Platte mit jeder Menge R&B und Hip Hop Elemente – eine KIERRA SHEARD in gesanglicher TOP Form, lediglich – aber das war mir von vornherein klar – der Gospel Chor erreicht nicht ganz die majestätische Kraft renommierter Gospel Chöre. Und: Zum Teil predigt die Sängerin – je nach Art der Betrachtung - intolerante Botschaften wie „We wanna be free from homosexuality – we don’t wanna be like this, oh God!“ – zu hören im Titelstück „Free“.

VÖ: 18.10.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://myspace.com/kierrakikisheard & http://kierrasheard.emigospel.com/

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MAYSA “MOTIONS OF LOVE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Maysa - Motions Of Love

TITELVERZEICHNIS:

1. Get Wit Me
2. Come Dance With Me
3. Day N Night
4. Flower Girls (feat. Dwele)
5. Have Sweet Dreams
6. Motions Of Love
7. You Won’t Find Your Way
8. When It’s Over
9. Love Sweet Love)
10. Hold On
11. I Try
12. When It’s Over (Reprise)
13. Your Name’s Not On The List
14. Special Place

TIME:

4:32
3:30
4:53
3:58
4:23
3:59
4:06
4:41
3:55
8:43
5:47’
2:09
3:25
3:46
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SOUL & R&B

Für Fans von: Incognito – CeCe Peniston – Anita Baker – Patti Austin

USA

Der Fahrstuhl hält an. Die Tür öffnet sich und MAYSA LEAK lädt ein zu einer 62minütigen Fahrt durch ihr musikalisches neues Soul Universum: „Ladies And Gentlemen! Please unfasten your seatbelts und turn on all of your electronic devices. Relax and enjoy your journey until Maysa’s uncharted territority.” Gerne, denn die einstige Frontfrau der Gruppe Icognito praktiziert auf ihrem neuen Studio Album “Motions Of Love” tollen Acid Soul Jazz mit dem üblichen Klangspektrum, den man bereits von den Platten ihrer Gruppe gewohnt war.

Get wit Me“ ist relaxt funky mit jazzigen Elementen und ihr Versprechen „Come With Me! I Shower You With Love“ klingt verführerisch. „Come Dance With Me“ ist groovy, das toll gesungene “Day N Night” kommt mit “Northern Soul” Leichtigkeit und ist wunderbar geeignet für den tanzbaren Einsatz im Club (110.0 bpm). Überhaupt sind es die schnelleren Stücke wie „Love Sweet Love“, die überzeugen. Wenn sich die Sängerin an balladeskem Stoff versucht, versinkt das Ganze – abgesehen vom starken Titelsong „Motions Of Love“ zu sehr in trübsinniger Langeweile, weil in den einzelnen Songs – auch im von Stevie Wonder geschriebenen „Have Sweet Dreams“ - die dramaturgischen Höhepunkte, die eigentlich einen guten Song auszeichnen, fehlen.

 Beim Song „When It’s Over“ gibt es zudem den Versuch, ein zweites „One Day I’ll Fly Away“ (im Original gesungen von Randy Crawford) auferstehen zu lassen, die Atmosphäre dieses Klassikers wird jedoch zu keinem Zeitpunkt erreicht. Die stärksten Stücken neben dem Opener „Get Wit Me“ und dem relaxten „Day N Night“ sind die akustische Funk-Perle „Your Name’s Not On The List“ und das wundervoll relaxte – von einem Isley Brothers Gitarrensample – getragene „Special Place“.

FAZIT: Die Sängerin MAYSA LEAK aus Baltimore besinnt sich ihrer Stärken, in dem sie den Trend des vorigen 2008er Albums “Metamorphosis” (weg vom smoothigen Vocal Jazz hin zum moderneren R&B) fortführt. “Motions Of Love” ist ein gutes viertes Studio Album geworden. Allerdings: Vier erstklassigen Stücken stehen aber auch leider vier langweiligere gegenüber.

VÖ: 08.11.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.maysa.com/http://myspace.com/mleak

TOURDATEN

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JESSICA REEDY “FROM THE HEART” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jessica Reedy - FromThe Heart

TITELVERZEICHNIS:

1. Put It On The Altar
2. Always
3. I’m Still Here
4. What About Me
5. So In Love With You (Amazing)
6. When I Close My Eyes
7. Doctor Love (feat. Faith Evans)
8. God Has Smiled On Me
9. Something Out Of Nothing
10. Marching On
11. Blue God
12. Moving Forward
13. Where He Leads Me

Label: Light Records
Webseite: www.lightrecords.com

TIME:

4:06
6:09
4:07
4:14
3:56
4:35
2:50
4:24
3:39
4:10
4:32
4:21
1:33

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R&B & GOSPEL

Für Fans von: Shirley Ceasar - Dorinda Clark Cole

USA

Wow! Ein Name, den ich bisher überhaupt noch nicht auf meinem musikalischen Speisezettel hatte! JESSICA READY ist eine R&B & Gospel Sängerin & Songwriterin aus Michigan (sprich: Mitchiegähn Dufte Biene ) in den USA, die mit „From The Heart“ ihr Debut Album vorlegt. Schon der erste Song „Put It On The Altar“ bläst mich regelrecht vom Hocker. Warmer Club Soul von der Sorte Chaka Khan, Allyson Williams oder Slyeena Johnson.

Auch sonst gibt es eine Menge zu entdecken für Black Music Fans: “I’m Still Here” ist eine wunderschöne Soul Ballade (mit der Gesangsgruppe “Soul Seekers” am Mikrofon).die an die Klassiker der Vocalgruppe “The Manhattans” erinnert. In „What About Me“ zittert ihre Stimme mit der gleichen gefühlvollen Intensität, wie man es von einer Tracy Chapman kennt. Und ein bisschen kann man am Ende des Songs auch hören, dass die Sängerin auch von Michael Jackson und dessen Art zu singen, beeinflusst ist.

Manchmal triefen die Songs auch ein bisschen zu intensiv, ohne dass dramaturgisch ein Ausgleich gegenübersteht (wie in „So In Love With You“ oder in der Gospel Ballade „When I Close My Eyes“), dann aber gibt es wieder ansprechende Up-Tempo-Songs wie das 80er Jahre Retro-Disco-Stück „Doctor Love“, bei dem der jungen Sängerin die R&B Grösse FAITH EVANS zur Seite steht. Weitere Anspieltipps sind das bluesrockige „Marching On“ und die gospelige Ballade “Moving Forward”, die direkt in das ebenfalls starken Outro “Where He Leads Me” hinüber gleitet.

FAZIT: Starker Beginn – zur Mitte ein paar songwritertechnische Plattitüden - aber gegen Ende wird die Schraube wieder dramaturgisch gut angezogen. Ein ansprechendes Debut Album, das – und das ist auch gut so - nach oben noch viel Qualität und Wünsche offen lässt. Fortsetzung erwünscht.

VÖ: 27.09.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.jessicareedymusic.com/ 

TOURDATEN

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BETTY WRIGHT & THE ROOTS “BETTY WRIGHT: THE MOVIE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Betty Wright And The Roots - Betty Wright The Movie

TITELVERZEICHNIS:

1. Old Songs
2. Real Woman (feat. Snoop Dogg)
3. In The Middle Of The Game
4. Surrender
5. Grapes On A Vine
6. Look Around (Be A Man)
7. Tonight Again
8. Hollywould (feat. The Messenger)
9. Whisper In The Wind
10. Baby Come Back
11. So Long, So Wrong
12. You & Me, Leroy
13. The One
14. Go! (Live)

Label: S-Curve Records

TIME:

5:39
5:35
3:56
5:06
5:15
5:05
5:24
6:40
5:25
4:38
3:37
5:35
6:05
9:40

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SOUL

Für Fans von: Jill Scott – Karyn White – Macy Gray

USA

BETTY WRIGHT ist ein Name, bei dem Soul- und Funk Fans aufmerksam aufhorchen, wenn er in die Runde geworfen wird. Die Sängerin aus Florida hat bereits in den 70er Jahren für tolle Hits gesorgt und war eine der ersten „schwarzen“ Songwriterinnen, die ihre Platten auf dem eigenen Label „Vanity Records“ veröffentlichte.

Ihre Musik lässt sich am besten als „Disco- und Soul Funk“ kategorisieren. „Old Songs“, der Auftakt zum neuen Album „Betty Wright: The Movie“ zeigt gleich, worauf sich der Hörer während der folgenden 77:49 Minuten Spielzeit freuen darf. Handgemachter Soul-Funk ohne computergenerierte Klanggebilde, lediglich in einigen Songs wie im starken Slow Funker „Real Woman“ gibt es einige Samples wie den leicht abgewandelten 90er Jahre ”Soul II Soul”-Groove. In Mittelteil darf zudem der untalentierte Rapper SNOOP DOGG ein paar Textzeilen einwerfen.

Balladen gibt es auch: „Surrender“ und das auf einem “Red-Hot-Chili-Peppers-Isley-Brothers” Gitarrenlick basierende „Grapes On A Vine“. Hier ist auch der Einfluss vom rappenden und produzierenden LIL WAYNE zu hören. Der rockbegeisterte Hip Hop Produzent hat den Song mit einem schönen originalen Ernie-Isley-Gedächtnis- Solo ausgestattet. Das Arrangement der Harmonie Vocals weckt zudem Erinnerungen an die 80er Jahre Songs von Chaka Khan. Einer der besten Songs des Albums. BETTY WRIGHT liefert hier eine Super Performance! Weitere Highlights des Albums: Das mit JOSS STONE im Duett gesungene „Whisper In The Wind

Nicht so gut funktioniert das Duett mit LENNY WILLIAMS, weil sich beide Stimmen zu sehr ähneln, was Klangfarbe und Tonhöhe angeht. Wer sich übrigens immer gewundert hat, wo sich Mariah Carey die Ideen für ihre ultraschallhohen Töne geholt hat, der höre sich mal die Ballade „One“ an. BETTY WRIGHT quietscht sich hier hoch bis zum obersten „XY“. Die Intensität eines Betty Wright-Konzertes gibt es auszugsweise in der abschliessenden 9minütigen Ballade „Go!“ zu hören.

FAZIT: Eines der besten „Real Soul“ Alben des Jahres – sollten sich viele der aktuellen Neo Soul Schwestern unters Kopfkissen legen – vielleicht gibt es ja den einen oder anderen Denkanstoss

VÖ: 15.11.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://myspace.com/therealbettywright

TOURDATEN

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TAIO CRUZ “TY.O”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Taio Cruz - TY.O

TITELVERZEICHNIS:

1. Hangover (feat. Flo Rida)
2. Troublemaker
3. There She Goes (feat. Pitbull)
4. Shotcaller
5. Make It Last Forever
6. World In Our Hands
7. Tattoo
8. Play
9. You’re Beautiful
10. Telling The World
11. Little Bad Girl (feat. David Guetta)

Label: Island Records
Web: www.islandrecords.co.uk

TIME:

4:04
3:40
3:44
3:24
3:48
3:20
3:12
3:15
3:19
4:08
3:13
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R&B

Für Fans von: Black Eyed Peas - Omar - Far East Movement

ENGLAND

Hangover“ ist die musikalische Duftmarke, die sich der englische Songwriter TAJO CRUZ gesetzt und die damit gleichzeitig sein Anfang Dezember erschienenes Album in die weltweiten Charts trägt. Jetzt kennt auch jeder Vorstadt-Yuppie & jeder poporientierte Finanzbeamte bis zum Casting-Show-Juror die Bedeutung dieses Begriffs. Nena darf ihren Sprachschatz von „Du rockst“ und „Du hast mich geflasht“ um ein weiteres Wörtchen aus dem englischen Sprachschatz erweitern. Ich bin gespannt, wann wir von ihr den Spruch „Du hörst Dich an wie mein Hangover“ zu hören bekommen. Dieter Bohlen hat ja mittlerweile sogar den amerikanischen Fachbegriff „diesen“ („Dissen“ hat er damit gemeint) von sich gegeben, ohne aber die tiefere Bedeutung zu begreifen.

Zur Musik: Neben dem bekannten und oben bereits zur Genüge erwähnten Megahit, bei dem auch der US Hip Hopper FLO RIDA eine gute Figur abgibt, befinden sich 10 weitere Songs auf dem dritten Studio Album „TY.O“, darunter auch die zweite Single „Troublemaker“ (in Frankreich bereits im August veröffentlicht, Deutschland- Release ist am 09.12. für die CD und die digitale Version, während sich Grossbritannien und die USA lediglich mit dem digitalen Release zufrieden geben müssen), die auch ganz nett ist, aber nicht über die grossartige „Hangover“- Hookline verfügt.

Schon besser gefällt mir „There She Goes“ (mit PITBULL am Mikro), mit seinen 128 bpm und ein paar guten House-Loops auch geeignet für den Club-Einsatz, wird bestimmt die dritte Single werden. Remixe sind ebenfalls bereits in Planung & in Arbeit. In „Shotcaller“ hat TAJO CRUZ ein paar Dubstep-Effekte & Acid-Thrash-Schleifen eingebaut, DER „romantic flavour“ in „Make It Last Forever“ bedient sämtliche Anforderungen an einen derzeitig erfolgreichen R&B-Pop-Song und damit gleichzeitig die Wünsche aller „Antenne Bayern“ hörenden Hausfrauen, Bravo-Leser und Casting-Shows-Juroren & Teilnehmer.

World In Our Hands“ ist die modisch-politisch-kritische Weltrettungshymne (ohne die Aufforderung, die “mails zu check”), die zwar bestimmt mit einem Grammy ausgezeichnet wird, die aber letzten Endes mit Sicherheit nichts bewirken wird, weil sich Politik & Konzerne nun einmal gar nicht für die Umwelt interessieren, sondern lediglich für den eigenen prall gefüllten Geldbeutel. Aber soweit wollte der 28jährige Engländer wahrscheinlich gar nicht gehen mit seiner Message, sondern nur die Fans mit folgender Aussage beglücken: „Allein Du selbst kannst Dein Leben in die richtige Bahn bringen und das Negative zum Positiven verändern, wenn Du nur willst. Tue es heute & jetzt.” Ich ignoriere diese Botschaft jedoch und höre das Album bis zum Ende durch, weil auch nur so eine komplette Bewertung möglich ist. In „Tattoo“ besingt TAIO CRUZ sogar Kindersoldaten in Nigeria.

Danach gibt es mit „Play“ und „You’re Beautiful“ zwei weniger aufregende Stücke, mit dem südafrikanischen angehauchten „Telling The World“ zieht der englische Songwriter Tempo & Qualität wieder an. „Little Bad Girl“ präsentiert mit den Gästen DAVID GUETTA und LUDACRIS einen der besten Tracks des Albums.

VÖ: 02.12.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.taiocruzmusic.co.uk/http://myspace.com/taiocruzmusic

TOURDATEN

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REBECCA FERGUSON “HEAVEN” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Rebecca Ferguson - Heaven mc

TITELVERZEICHNIS:

1. Nothing’s Real But Love
2. Glitter & Gold
3. Shoulder To Shoulder
4. Fairytale
5. Mr. Bright Eyes
6. Fighting Suspicions
7. Teach Me How To Be Loved
8. Run Free
9. Diamond To Stone
10. Too Good To Lose

Label: Syco Music (Sony Music)
Webseite: www.sonymusic.com

TIME:

2:54
3:29
3:13
3:23
4:00
4:15
3:50
3:13
3:39
3:44

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SOUL

Für Fans von: Macy Gray – Randy Crawford – Aretha Franklin

ENGLAND

Eine Stimme, bei deren ersten Tönen der Kenner ein verzücktes Lächeln aufsetzt und denkt: „Lecker!“ Einzigartiges „Soulfood“, das die englische Sängerin & Songwriterin REBECCA FERGUSON auf ihrem Debut Album „Heaven“ serviert. Ein bisschen erinnern mich ihre rauchigen, heiseren Vocals an Macy Gray, und noch ein kleines bisschen mehr sogar an die jüngere Aretha Franklin. 25 Jahre alt ist die in Liverpool geborene Interpretin, die 2010 die „Casting Show“ „X-Factor“ hinter dem Sieger Matt Cardle an zweiter Stelle beendete. Dort hat sie Zuschauer & Juroren durch ihre Cover Versionen der Klassiker „Candle In The Wind“, „Teardrops“ (Original: „Womack & Womack“), „Still Haven’t Found What I’m Looking For“ („U2“/“The Chimes“), „Amazing Grace“ , “Sweet Dreams” (“Eurythmics”) oder “Distant Dreamer” (“Duffy”) begeistert.

10 Titel (und einen Videoclip) gibt es auf dem Debut Album, darunter natürlich auch den im November 2011 als Single veröffentlichte Song „Nothing’s Real But Love“, der in ein wundervolles „Sweet Soul“ Arrangement verpackt wurde. Das nexte Highlight gibt es mit „Fairytale (Let Me Live My Life This Way)“ – ein Stück, das wie auch das darauf folgende „Mr. Bright Eyes“ in die vergangenen „Motown“-Zeiten der 60er Jahre abtaucht. Produziert hat hier das britische Team „Xenomania“, das bereits einige Songs der „Sugababes“ und von „Cher“ mit diesem historischen Klanggebilde versehen hat. Ein bisschen „Billy Jean“ & etwas „Stevie Wonder“ gibt’s zu hören im tollen „Run Free“. Der nexte Titel, bei dem ich dahinschmelzen möchte, ist das phillysoul-angehauchte „Diamond To Stone“, in dem – wie bei fast allen Stücken des Albums – einfach alles passt: Butterweicher Soul und eine grossartige Stimme, die mit zum Besten gehört, was ich seit einem Jahr in diesem Genre gehört habe und das war eine ganze Menge! Die starke Scheibe wird vom würdigen Finale „Too Good To Lose“ abgeschlossen. Francis „Eg“ White (war schon für „Duffy“ & „James Morrison“ aktiv), der mit Rebecca im Verbund den Löwenanteil der Songs geschrieben & produziert hat, sorgt hier für tolle „Soul II Soul“ Vibes und verlässt damit die Retro-Abteilung.

VÖ: 05.12.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.rebeccaofficial.com/de/home/ & http://soundcloud.com/rebecca-ferguson

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung!
As Album für die einsame Insel

Platte für die einsame InselPlatte für die einsame InselPlatte für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

Sehr gutes Album, ist genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten an zu siedeln

KKKKKKKKKK

Gutes Album, sehr empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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Ganz gut gelungen, sollte man haben, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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Kann man hören, rein in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen

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Durchschnittliches Album, sollte man umtauschen dürfen. Nur für Edel-Fans

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Nicht so gelungen, eigentlich überflüssig, nur für dicke Geldbeutel interessant

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Langweiliges Album, kann man seinem Feind zu Weihnachten schenken

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Schwaches Album, das Cover als Unterlage im Katzenklo und die CD als Untersetzer

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Grauenhaftes Album, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage