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Hier sind CD-Rezensionen von Pop Alben, die im 4. Quartal 2012 erschienen sind. Hier gibt es u. a. Infos zu den Alben ”Stardust” von LENA, “Bless This Mess” von LISA MITCHELL, “Songs From The Silver Screen” von JACKIE EVANCHO, “Heal” von LOREEN, “It’s A Man’s World” von ANASTACIA, “Lotus” von CHRISTINA AGUILERA, “Beautiful World” von CONNIE TALBOT, “Be Your Own King” von den CONCRETE KNIVES aus Frankreich, “Crazy World” von BOYS LIKE GIRLS, “Halcyon” von ELLIE GOULDING und “Sweeter Live” von GAVIN DeGRAV. Wenn Du auf den Pfeil neben dem Album Titel klickst, kommst Du direkt zurück zur Übersicht mit allen Pop CDs!

Pop CDs 2012 - 4

POP CDs Übersicht

Neue Pop CDs

Startseite

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LENA “STARDUST”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Lena - Stardust

1.  Stardust
2.  Mr. Arrow Key
3.  Pink Elephant
4.  Neon (Lonely People)
5.  Better News
6.  Day To Stay
7.  To The Moon
8.  Bliss Bliss
9.  ASAP (feat. Miss Li)
10. I’m Black
11. Goosebumps
12. Don’t Panic

Label: Universal Music
Web: www.universal-music.de

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POP

Für Fans von:  Ellie Goulding - Natasha Bedingfield - Kate Nash

DEUTSCHLAND

„Lena – die Dritte“ und „Leona – die Dritte“. Fast zur gleichen Zeit liegen die beiden dritten Studio Alben der Sängerinnen „Leona Lewis“ und LENA MEYER LANDRUT vor. Wer macht das Rennen? Welches Album ist besser? Ist es überhaupt möglich, die Siegerin beim Eurovision Song Contest 2010 mit der Siegerin der britischen Casting Show X-Factor im Jahr 2006 miteinander zu vergleichen? Spannende Geschichte allemal.

Das neue Album von LENA heisst „Stardust“, beinhaltet 12 luftige Pop Songs bei einer Spielzeit von 41:37 Minute, von der britischen Sängerin gibt es eine Standard (13 Stücke) und eine Deluxe Edition (19 Songs). Die deutsche Interpretin bleibt ihrem poppigen Stil treu, am besten gefällt mir beim ersten Durchhören „Mr. Arrow Key“, das mich gleichzeitig an 3 Songs erinnert: An ihren Eurovisionshit „Satellite“, an den 60er Jahre Hit „Puppet On A String“ (ebenfalls ein von „Sandie Shaw“ gesungener Eurovisionssieger) und – was die Atmosphäre mit ihren wundervoll inszenierten Background Vocals angeht – an den (ebenfalls beim ESC erfolgreichen Hit „Fairtytale“ von „Alexander Rybak“). Zufall? Auf jeden Fall ist der Komponist des Songs gut bewandert in der Geschichte der 53jährigen Wettbewerbs. Beim dritten Anhören fällt mir auch noch als Vergleich das 1973 “Tie A Yellow Ribbon Round The Ole Oak Tree” (im Original von einer Gruppe namens “Dawn”) ein. Der Lena-Song legt allerdings ein etwas schnelleres Tempo vor.

Der Titelsong „Stardust“ zielt ein bisschen in Richtung „Leona Lewis“ (kicher) und nach den ersten beiden Stücken denke ich – um beim Eurovision Song Contest zu bleiben – „Alter Schwede! Das Mädel singt ja richtig gut! Was ist denn da mit Frau Lena Meyer-Landrut passiert in den letzten Monaten?“ Der „Pink Elephant“ fühlt sich sehr wohl in der Retro-60ies Spur, LENA verzaubert die Hörer mit der intellektuellen Textzeile „Oh! Ouh! Oh! Oh! Oh!” und richtig überraschen tut mich die 21jährige Zwillingsfrau in der schneeflockigen Ballade „Day To Stay“ – hier haucht sie ihren melodiösen Atem gegen die eiskalte Fensterscheibe und singt zärtlich zum romantischen Glöckchenklingeln: „I’m gonna stay here with you beside me – we’ll turn this monday to sunday - leave all the troubles & worries behind us – just like there is no tomorrow – what a perfect day – to stay in bed with you – what a perfect way – to spend my day with you.“

Teilweise – wie im tollen „To The Moon“ beispielsweise - erinnert mich LENA mit ihrem Gesang sogar an die Musik der 70er Jahre US Songwriterin Melanie Safka („Ruby Tuesday“, „Nickel Song“ „Brand New Key“) – eines der besten Stücke des Albums! Weitere Highlights: „Bliss Bliss“ und das auf einem alten „Soul-Riff“ herumreitende „Asap“ (kurz für: As Soon As Possible = so bald wie möglich) mit dem Gastbeitrag der schwedischen Sängerin MISS LI, deren neues Album „Tangerine Dream“ übrigens am 10. Oktober erschienen ist. Und am Ende von „Don’t Panic“ dürfen sich Lena-Fans auf ein weiteres kleines, süsses Überraschungsbonbon freuen!

FAZIT: Das beste Album von LENA bisher, ganz eindeutig. Erstklassige Produktion, Arrangements, Melodien und Präsenz der Sängerin wurden genial verdichtet und klingen wie aus einem Rutsch. Den Job an den Studioreglern haben sich Swen Meyer (7 Songs) und der Schwede Sonny Boy Gustaffson (5 Songs) geteilt war und egal, wer die Entscheidung gefällt hat, Stefan Raab dieses mal nicht mit ins Produzentenboot zu ziehen – es war eine sehr Gute! Bei den 12 Songs von „Stardust“ handelt es sich um Musik, die sich locker mit der internationalen Konkurrenz messen kann. Aber ob diese „erwachsenere“ LENA ihre Fans genauso begeistert wie mit den Vorgänger Alben? Denke ich schon - eventuell wird sogar – wenn denn die richtigen Songs als Single veröffentlicht werden und daher auch im Radio gespielt werden - der eine oder andere „Lena-Hasser“ seine Meinung überdenken und sich die CD heimlich ins Regal stellen - und wenn ich ab & zu eine schwachsinnige Kritik wie „Das ist Musik für Mädels“ lese, dann denke ich nur: Wenn Musik immer so gut wäre, dann wäre auch ich gerne ein Mädel!  

VÖ: 12.10.12

Verfügbar: CD &  digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.lena-meyer-landrut.de/http://twitter.com/Lenas_view

TOURDATEN

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LISA MITCHELL “BLESS THIS MESS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Lisa Mitchell - Bless This Mess

TITELVERZEICHNIS:

1.  Providence
2.  So Much To Say
3.  Spiritus
4.  The Land Beyond The Front Door
5.  The Story Of The Raven And The Mushroom Man
6.  Bless This Mess
7.  Better Left Unsaid
8.  The Present
9.  Walk With Me
10. You Pretty Thing
11. Diamond In The Rough
12. I Know You’re Somewhere

Label: Warner Music Australia

SONGWRITER-POP

Für Fans von: Julia Stone – Sarah Blasko – Lena Meyer-Landrut

AUSTRALIEN

„Bless This Mess“ heisst das zweite Studio Album der australischen Songwriterin & Sängerin LISA MITCHELL. Mit dem zärtlich gehauchten Auftakt „Providence“ gibt sie die Richtung für die 12 Titel vor: Gefühlvoll arrangierte Soft Pop Songs mit einem Touch Alternative Folk dominieren durchwegs das Geschehen. Die Interpretin ist 2006 sechste geworden bei der Casting Show „Australian Idol“ (vergleichbar mit unserem „DSDS“), 2007 belegte sie mit einer Eigenkomposition den ersten Rang der australischen iTunes-Charts und danach bekam sie vom Label „Scorpio“ einen Vetrag, der es ihr ermöglichte, das 2008er Debut Album zu veröffentlichen. In Deutschland wurde man zum ersten Mal so richtig auf die Australierin aufmerksam, als das deutsche Eurovisionsdarling Lena Meyer- Landrut ihren Song „Neopolitan Dreams“ in der Casting Show „Unser Star für Oslo“ vortrug. Danach stieg dieser Song sogar in deutschen Single Charts ein.

Und genau das ist es auch, das die 22jährige hier praktiziert: Nettes Chart-Futter, das sich als Zielgruppe die 15 bis 25jährigen Mädels auserkoren hat, qualitativ nicht viel schlechter als das Meiste, das derzeit in den weltweiten Hitparaden kredenzt wird, aber wenn man wieder vom Tisch  aufsteht, putzt man sich die Ohren ab & wartet auf ein wahres Zuckerli. Am besten gefällt mir noch das indisch angehauchte „The Present“, der kinderpoppige Gesang und die fröhlich jodelnden  Sitar Sounds gehen hier eine zuckersüsse Symbiose ein und verursachen zur Mitte des Songs eine warme psychedelische Retro-Flower-Power-Atmosphäre. Und wer solch einen Song komponiert, hat bei mir einen dicken Stein im B(r)ett  - wer am Ende der CD etwas Geduld aufbringt, wird mit einer rund 5minütigen ungewöhnlichen Überraschung belohnt, die gleichzeitig zeigt, dass diese Sängerin ihr musikalisches Potential noch lange nicht ausgereizt hat. Und sie outet sich meiner Meinung nach eindeutig als Fan der Band „Kula Shaker“.

VÖ: 12.10.12

Verfügbar: CD (Import) & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://lisamitchell.net/  &  http://de.myspace.com/lisalisamitchell

TOURDATEN

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JACKIE EVANCHO “SONGS FROM THE SILVER SCREEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page    Bezugsmöglichkeit CD

KLASSIK-POP

Für Fans von:  Katherine Jenkins - Nikki Yanofski - Susan Boyle

USA (PENNSYLVANIA)

Kinderstar JACKIE EVANCHO präsentiert ihr nächstes Album. „Songs From The Silver Screen“ ist mit 12 Cover Versionen bestückt und wartet mit einer ganzen Riege hochkarätiger Gäste auf. Die 12jährige Klassik-Crossover-Sensation klingt auch auf ihrem jüngsten Album wie eine reife 25jährige Sängerin und begeistert mit Stimme, Vortrag & jeder Menge Gefühl, wie man es einem Girlie dieses Alters eigentlich gar nicht zutraut. Die Musik stammt aus 12 populären Filmen, es gibt Kompositionen von Ennio Morricone (das Liebesthema „Se“ aus „Cinema Paradiso“), James Horner („My Heart Will Go On“ aus dem Film „Titanic“ – hier mit dem Starviolinisten JOSHUA BELL) oder Elton John (der Song „Reflection“ aus dem Film „Mulan“). In „I See The Light“ darf ihr älterer Bruder JACOB EVANCHO, der als Tenor aktiv ist, ebenfalls ans Mikrofon. Fazit: Wundervoller Crossover-Klassik-Pop für einen entspannten Abend.

Jackie Evancho - Songs From The Silver Screen

VÖ: 02. 10. 12

Verfügbar:  CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.jackieevancho.com/us/home

TRACKLISTING

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LOREEN “HEAL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Loreen - Heal

TITELVERZEICHNIS:

1.  In My Head
2.  My Heart Is Refusing Me
3.  Everytime
4.  Euphoria
5.  Crying Out Your Name
6.  Do We Even Matter
7.  Sidewalk
8.  Sober
9.  If She’s The One
10. Breaking Robot
11. See You Again
12. Heal

Label: Warner Music Sweden

Time:

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POP

Für Fans von:  Lykke Li - Titiyo - Anna Järvinen - Britta Persson

SCHWEDEN

Die Eurovisionssiegerin LOREEN hat ihre Fangemeinde lange warten auf das Debut Album „Heal“, das bereits für Anfang Oktober angekündigt gewesen ist, jetzt aber erst ab 24. Oktober 2012 in den weltweiten Regalen und Download Portalen zur Verfügung steht. Viel Neues gibt es nicht zu vermelden, wer den Siegertitel „Euphoria“ mochte, wird auch an den 11 weiteren Songs des Albums Gefallen finden. Es gibt – wie im Auftakt „In My Head“ – einen bunten Mix aus Dark Wave & Synthie Pop, knalligem Euro Dance House („My Heart Is Refusing Me“) und melancholischen Uptempo Balladen („Everytime“). Natürlich gibt es auch den in Baku erfolgreichen Song „Euphoria“, der mir übrigens mittlerweile besser gefällt als damals im Mai – aber was zu bemängeln ist, dass es bei einer Album Spielzeit von gerade einmal 48:24 Minuten nicht möglich war, einen der noch knalligeren Remixe dieses Siegertitels – und da gibt es einige tolle – wenigstens als Bonus Track anzubieten.

Wenn die CD weiter läuft, gibt es danach den Single Nachfolger „Crying Out Your Name“, der sich nicht sehr wesentlich unterscheidet vom Vorgänger „Euphoria“ – im ersten Moment dachte ich sogar: „Wow – die Stelle vom Song kenne ich noch gar nicht!“ Der Rest versinkt in esoterischer Tristesse, Melodien und Songideen wiederholen sich ständig und nach dem dritten oder vierten Durchhören macht sich Langeweile breit, lediglich das gut tanzbare, powervolle „Sidewalk“ und das von ihr im Alleingang komponierte & produzierte „See You Again“ können noch punkten und genau hier wäre die 29jährige Schwedin besser beraten gewesen, nicht zu viele songschreibende Produzenten, die alle irgendwo ihren Senf dazugeben wollten, ins Studio zu laden, denn so sehr sie sich auch bemüht haben – für diesen Einheitsbrei standen eindeutig zu viele Köche in der Aufnahmeküche.

FAZIT: In der Flut der herbstlichen Veröffentlichungen geht dieses durchschnittlich produzierte und mit sich ständig wiederholenden Songideen ausgestattete Pop Album völlig zu recht unter!

VÖ: 24.10.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.loreen.se/   &  https://twitter.com/LOREEN_TALHAOUI

TOURDATEN

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ANASTACIA “IT’S A MAN’S WORLD”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Anastacia - Its A Mans World mc

1.  Ramble On
2.  Best Of You
3.  Sweet Child O’ Mine
4.  You Can’t Always Get What U Want
5.  One
6.  Back In Black
7.  Dream On
8.  Use Somebody
9.  You Give Love A Bad Name
10. Wonderwall

Label: BMG Rights Management
Webseite: http://www.bmg.com/

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POP ROCK

Für Fans von:  Annie Lennox - Christina Aguilera - Joss Stone

USA

Am „James Brown“ Titel „It’s A Man’s World“ haben sich schon mehrere Interpreten die Zähne ausgebissen, im popmusikalischen Bereich fällt mir spontan die Französin Patricia Kaas ein, weil sie diese Aufgabe sogar ganz gut gelöst hat auf ihrem 1993er Album ”Je Te Dis Vous”. Jetzt hat sich die Pop Sängerin ANASTACIA mit 10 von männlichen Kollegen veröffentlichten und geschriebenen Titeln auseinandergesetzt. Der JB-Titel bleibt dem Zuhörer allerdings vorerst erspart. 10 Cover Versionen gibt es auf diesem fünften Studio Album und mit Sicherheit wird es jede Menge Fans geben, die sagen „Cover Versionen gibt es doch zur Genüge - warum tut sich die Sängerin das an?

Die 44jährige aus Chicago macht es sich nicht leicht, sie versucht sich gleich zu Beginn an „Ramble On“, einem meiner absoluten Led Zeppelin Lieblingssongs (von deren dritten 1970er Album) und ... scheitert an diesem Klassiker. Sie bringt den Song nicht schlecht, schafft es aber nicht eine einzige Sekunde lang, diesen filigranen, feinnervigen Song mit Leben zu erfüllen. Lautstärke ist halt zum Glück nicht immer gleichzusetzen mit Top Qualität. Lediglich das musikalische Arrangement - was die Gitarren betrifft - kommt dem Original überraschender Weise recht nahe. Zur Rettung der Dame muss auch gesagt werden: Robert Plant befand sich damals in einer legendären Form, in der ihm kein anderer Sänger (ausser vielleicht Ion Anderson von “Yes”) das Wasser reichen konnte.

Auch „Sweet Child O Mine“ hört sich an wie ein ganz netter Vortrag einer Cover Rock Band und plätschert gemütlich vor sich hin, die „Dreckigkeit“ eines Axl Rose fehlt komplett, beim Stones-Klassiker „You Can’t Always Get What You Want“ fällt die gekünstelte Bemühung auf, Mick Jagger zu imitieren – der Stones Boss hat damals ganz einfach gesungen und seine Seele in den Song gelegt, dem US-Girlie gelingt das überhaupt nicht. Aber auch mal interessant: Produzent Glenn Ballard hat den Song in einen moderaten Country-Gospel-Rocker verwandelt.

Ein weiterer meiner „All-time-Faves“ ist „One“ – im Original von den irischen Rockern „U2“ - hier geht es – dem Produzenten geschuldet – in Richtung melancholische Country Rock Ballade. Die Magie des Originals wird in keiner Sekunde erreicht. „Back In Black“ (Original: AC/DC) haut mich ebenfalls nicht vom Hocker – die wilde Spontaneität der australischen Band wurde im Studio leider nicht erreicht. Die langweiligste „Back In Black“-Version aller Zeiten findet ihren Höhepunkt in einem ohne jegliches Feeling herunter geschrubbtem Gitarrensolo. Da habe ich schon ganz wesentlich bessere Versionen von weniger bekannten lokalen Cover Rock Bands gehört.

Am besten stehen der Sängerin noch die Mainstream-Pop-Rock-Produktionen „Use Somebody“ (O: Kings Of Leon) und „You Give Love A Bad Name“ (O: Bon Jovi), weil sie sich hier zu Hause fühlt!

FAZIT: Das mutige Vorhaben von ANASTACIA, sich an Rock Klassikern zu versuchen, geht nur zum Teil auf. Für Fans der Pop Sängerin ist das Album natürlich ein unverzichtbares “Must Have” für die Kollektion, Musikliebhaber, die daran interessiert sind, die zum Teil schon legendären Songs mal in einem belanglosen popmusikalischen Kleidchen zu hören, können im Prinzip auch nichts falsch machen. Mir persönlich allerdings gefällt die ANASTACIA besser, die mit Funk-Krachern wie „Freak Of Nature“ oder Dance-Pop-Knallern „Boom“ ihre wirklichen Qualitäten gezeigt hatte. Jetzt würde ich mir im Zuge der Gleichberechtigung wünschen, dass von den hier gesponserten Bands & Interpreten jede(r) einen Song von ANASTACIA aufnimmt – das wäre doch mal ‘ne interessante Variante, oder?

VÖ: 09.11.12

Verfügbar: CD &  digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://anastacia.com/  &  https://de.twitter.com/AnastaciaFanily

TOURDATEN

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CHRISTINA AGUILERA “LOTUS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Christina Aguilera - Lotus Deluxe

1.  Lotus Intro
2.  Army Of Me
3.  Red Hot Kinda Love
4.  Make The World Move (feat Ce Lo Green)
5.  Your Body
6.  Let There Be Love
7.  Sing For Me
8.  Blank Page
9.  Cease Fire
10. Around The World
11. Circles
12. Best Of Me
13. Just A Fool (feat. Blake Shelton)

Label: RCA Records

POP & DANCE POP

Für Fans von: Beyonce - Mariah Carey - Whitney Houston

USA

Ist aber auch wieder mal Zeit geworden, dass es was Neues gibt von CHRISTINA AGUILERA. Scherz. Mit dem 2010er Album „Bionic“ und dem Film „Burlesque“ war sie über ein Jahr in allen Medien präsent und rechtzeitig zur Weihnachtszeit kommt jetzt ein neues Päckchen vom New Yorker “Girlie”. Eine Standard CD mit 13 und eine Deluxe Edition mit 17 Tracks warten auf die Fans. Das „Lotus Intro“ plätschert noch desillusioniert vor sich hin, im darauffolgenden „Army Of Me“ zeigt die 31jährige dann gleich, was sie am besten kann – nämlich singen! Aber trotz guter Vocal Performance haut mich der Song nicht unbedingt vom Hocker. Erst das dritte „Red Hot Kinda Love“ ist besser und befriedigt meine erwartungsfreudigen Teenagerwünsche. „La – lalla – la la – lalla – la la“ singt die Blondine zum Hip Hop Groove von Produzent Lucas Secon. 

Make The World Move” mit CEE LO GREEN – ein designierter zukünftiger Hit – und die bereits im September veröffentlichte Single “Your Body” knallen mit Vehemenz aus den Lautsprechern, „Let There Be Love“ hat das Zeug zum Dancefloor-Kracher, allerdings würde mir hier noch ein Remix gefallen, der die „2“ und die “4” besser nach vorne schiebt, der eigentlich unauffällige Song „Sing For Me“ lebt alleine durch den kraftvollen Vortrag der Sängerin – sie schmettert die Ballade mit inbrünstiger Power, um kurz darauf die Noten mit leisen Falsettos zu streicheln. Die Gesangsstunden, die sie beim renommierten Star Vocal Teacher Seth Riggs absolviert hat, haben sie noch ein paar Stufen höher auf der Qualitätsleiter steigen lassen.

Die lebhaften Arrangements, mit denen sie der englische Produzent Alexander Grant (Alex Da Kid) versorgt hat (insgesamt 4) stehen der New Yorkerin ebenfalls ganz gut, allen voran „Circles“, in dem sich Christina sogar traut, ein zartes „Motherfucker“ ins Mikrofon zu hauchen. Von den 4 Songs der Deluxe Edition: „Light Up The Sky“ ist zwei ganz gut (das dancepoppige “Shut Up” und der “Martin Garrix Remix” von “Your Body”) und die – meiner Meinung völlig überfrachtete - Power Ballade dürfte vor allem Adele“-Fans sehr gut gefallen.,

FAZIT: Gutes Pop-Album. CHRISTINA AGUILERA zeigt ihren ambitionierten Kolleginnen dabei deutlich, dass sie immer noch eine der besten Pop Sängerinnen ist, es macht Spass ihr zu zuhören, auch wenn sich die Musik nicht einmal allzu sehr vom derzeit überall präsenten Einheitsbrei unterscheidet. Problem von Pop Prinzessin Aguilera ist nicht ihre Stimme - da hat sie ihrer Vorgängerin “Madonna” ein Menge voraus – nein – es mangelt an guten Songideen und da hatte Frau Ciccone schon immer ein paar Geniestreiche („Vogue“, „Like A Prayer“, „Erotica“, “Keep It Together”, “La Isla Bonita” oder „Justify My Love“) parat, da kann sich die Sängerin noch eine Menge abgucken.

VÖ: 13.11.12

Verfügbar: CD & Deluxe CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.christinaaguilera.com/us  & www.christina-aguilera-perfumes.com/en/secretpotion/

TOURDATEN

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CONNIE TALBOT “BEAUTIFUL WORLD”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Connie Talbot - Beautiful World

1.  Count On Me
2.  Let It Be
3.  The Climb
4.  What The World Needs Now
5.  Fireflies
6.  Beautiful World
7.  Amazing Grace
8.  Pray
9.  Gift Of A Friend
10. Imagine
11. Colours Of The Wind
12. Heal The World
13. Hero

Label: Evosound Music

COVER VERSIONEN

Für Fans von: Hannah Montana - Britney Spears - Justin Bieber

ENGLAND

Gerade einmal 6 Jahre alt war die Engländerin CONNIE TALBOT gewesen, als sie von ihren Eltern bei der ersten Staffel des britischen Talentwettbewerbs „Britain’s Got Talent“ – dem Äquivalent zum deutschen „Supertalent“ – angemeldet worden war und in der Endabrechnung hatte es immerhin einen achtbaren dritten Platz gegeben (hinter einem Puppenspieler und dem Sieger „Paul Potts“. Sony Music war interessiert gewesen an den Künsten des Mädels, liess die Sängerin aber im letzten Moment fallen wie eine heisse Kartoffel – „zu jung“ war das unglaubwürdige Statement der Verantwortlichen. „Ein Glück!“ meine ich dagegen – auch wenn es nach der Entscheidung des Labels warme Tränen im Elternhaus gab – zu oft hat man Geschichten gehört, in dem zu junge Sänger(innen) von Tonträgerfirmen verschlissen worden sind – hierzulande braucht man nur mal zu fragen, wo denn der einst talentierte Niederländer Heintje oder die norwegische Sängerin Anita Hegerland geblieben sind.

„Beautiful World“ ist nach dem Studio Debüt im Jahr 2007 und zwei Weihnachtsalben der vierte Output des Girlies aus den West Midlands. Natürlich ist die Bandbreite der heute 12jährigen noch nicht ausgereizt - stimmlich bewegt sie sich in der niedlichen Teen Pop Sparte und dürfte allenfalls interessant für „Hanna Montana“, „Justin Bieber“ oder „Selena Gomez“ Fans sein. Dazu kommt, dass sich die Arrangeure der 13 Songs auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, was die musikalische Darstellung der Cover Versionen betrifft. Gerade Klassiker wie „Let It Be“ und „Amazing Grace“ sind eine gewaltige Herausforderung an das junge Talent – hier muss ich feststellen, dass sich die Performance gerade Mal auf unterem Karoake-Niveau bewegt. Der Versuch, das luftige, wunderbare “Fireflies” von “Owl City” zu intonieren, mutiert zum plumpen Desaster. Fakt ist aber auch, dass ich schon wesentlich Schlechteres von viel älteren Interpret(inn)en gehört habe, stimmt’s Britney?

VÖ: 26.11.12

Verfügbar: CD (Import) & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.connietalbot.com/  &  http://connietalbot.asia/

TOURDATEN

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CONCRETE KNIVES “BE YOUR OWN KING”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page   

INDIE POP

Für Fans von:  Dinosaur Jr - Lush - My Bloody Valentine

FRANKREICH

Die dreampoppige Nummer „Wallpaper“, die ich auf der CD einer französischen Zeitschriftenbeilage entdeckt habe, ist nach wie vor das definitive Highlight des Albums, aber auch die anderen 9 Titel auf dem Debut Longplay „Be Your Own King“ sprechen für die unheimlich gute Songwriting- Qualität der Indie-Pop-Band CONCRETE KNIVES, ob es das scheppernde „Bornholmer“ mit seinen vertrackt durcheinander dudelnden Gitarrenlicks oder der Retro-Bubblegum-Spassfaktor „Greyhound Racing“ ist. Mit dem alternativrockigen „Wild Gun Man“ outet sich die junge Band sogar als eine  ernstzunehmende Konkurrenz für das Duo „The White Stripes“ aus dem amerikanischen Detroit - Ich denke, dass ich mit diesem Quintett aus Frankreich zum Ende des Jahres eine neue Lieblings-Band gefunden habe. Bitte mehr davon!

Concrete Knives - Be Your Own King

VÖ: 30. 10. 12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://concreteknives.bandcamp.com/  &  http://www.concreteknives.com/

TOURDATEN

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SARAH LYN “LAND OF BLUE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP JAZZ

Für Fans von:  Natalie Merchant - Luthea Salom - Norah Jones

BELGIEN

Ein neues Gesicht in der popmusikalischen Landschaft Europas. Welcome im Haifischenbecken der medialen Öffentlichkeit, SARAH LYN! Die Belgierin erfreut sich in der Heimat schon regionaler Aufmerksamkeit und mit ihrer Band, die aus TOP Leuten wie dem Gitarristen Dave Vermeulen besteht, begeistert sie regelmässig bei Konzerten im Nachbarland  Seit Dezember gibt es auch ein in Eigenregie veröffentlichtes Debüt Album. „Land Of Blue“ bietet 12 englischsprachige Pop-Stücke, die mit radiotauglichen Melodien & sogar („Endless Nights“ und “The Bus Leaves At Three”) mit jazzig angehauchtem Flair ausgestattet sind. Bereits beim zweiten Durchhören merke ich, dass ich mich von den weichen Grooves verzaubern lasse & die eine oder andere Melodie beginnt, sich im Kopf einzuzementieren. Empfehlenswerter Anspieltipp: “Sing”

Sarah Lyn - Land Of Blue

VÖ: 20. 12. 12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Das Album als Stream: http://soundcloud.com/sarah-lyn

TRACKLISTING

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ELLIE GOULDING “HALCYON”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SYNTHIE POP

Für Fans von: Lana Del Rey - Leona Lewis - Christine Owman

ENGLAND

Das Cover erinnert optisch an „Rockferry“ von Duffy und nach dem Hören des ersten Stücks „Don’t Say A Word“ befürchte ich, dass die Magie des herausragenden Debüt Albums “Lights” abhanden gekommen ist und dass sich die Songwriterin auch sonst dem Mainstream-Gesülze der zahlreichen Konkurrentinnen angeglichen hat. Hier klingt fast alles matschig & bombastisch überproduziert. „My Blood“ hört sich an wie ein gekreuzter „Kate-Bush-Lana-Del-Rey“Mutant, trifft zwar wie die meisten der 14 Tracks den musikalischen Zeitgeist, was Gesang & Arrangement angeht, aber insgesamt gesehen gibt es mir zu viel Retorten-Sound aus der Büchse - die Produzenten haben die gute Stimme der 26jährigen mit einer Menge Hall und allerlei technischen Spielereien zugekleistert. Schade, denn dass es auch anders geht, zeigt ihre iTunes-Session vom November 2012 in London.

Ellie Goulding - Halcyon

VÖ: 05.10.12

Verfügbar: Siehe Info-Kasten unten!

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseiten: http://elliegoulding.com/  &  http://soundcloud.com/elliegoulding

TOURDATEN

INFO: Freudige Nachricht für Musikfans, die das Durcheinander bevorzugen. Insgesamt sind 8 verschiedene Versionen des Goulding-Albums “Halcyon” im Umlauf.  Die “International Edition” (die hier bewertete) bringt es auf 14 Songs, der digitale Download des UK Standard Albums kommt mit dem Video-Kurzfilm “Paper Planes and Playground Games”, die UK Deluxe Edition präsentiert neben dem Kurzfilm noch 5 weitere Songs, Käufer der UK iTunes Deluxe Edtion dürfen sich auf  5 andere Songs, 2 zusätzliche Videos und den Kurzfilm freuen, die “normale” UK Special Editions-CD beinhaltet 15 Songs, die internationale Deluxe Edition ist bis auf den Kurzfilm identisch mit der UK Deluxe Edition, die australische iTunes Version hat ein unterschiedliches Tracklisting als die, die in Grossbritannien zum Download angeboten wird - der Kurzfilm fehlt hier allerdings und die über die englische Kaufhauskette “Tesco” angebotene CD beinhaltet zwar 4 Bonus Tracks, die sich aber von den anderen Versionen unterscheiden. Die US Collector’s Edition wird schlussendlich mit einer Vinyl-Single, einem Poster der Sängerin und dem Download-Code für die Single “Anything Can Happen” angeboten. 

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ELLIE GOULDING “LIVE AT AMOEBA SAN FRANCISCO” (EP)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ACOUSTIC POP

Für Fans von: Pauline Taylor - Laura Marling - Helen Shapiro

ENGLAND

Und wenn wir gerade dabei sind: November 2011 hat ELLIE GOULDING die Live EP “Live at Amoeba San Francisco” veröffentlicht und hier hat sie sich von ihren natürlichen Seite gezeigt - und das war erstklassig. Alleine sitzt sie mit akustischer Gitarre am Bühnenrand und spielt einen “Unplugged”-Mini-Set.  Das tolle “Guns And Horses” gibt es vom ersten Album “Lights” und das begeisterte Publikum, das sich am 14. April 2011 im intimen Kreise in einem kleinen Plattenladen getroffen hat, sitzt wirklich in der 1. Reihe. Die gut gelaunte Sängerin begrüsst den “Soundman” persönlich und streichelt die anderen 3 Stücke (“Starry Eyes”, “Lights” - beim Elton- John-Song “Your Song” sitzt sie am Piano) mit gefühlvoller Stimme & lässt sich vom sporadisch eingeworfenen Beifallkreischen dazu verleiten, ihren Vortrag mit eindringlicher Intensität zu würzen.

Ellie Goulding - Live At Amoeba San Francisco

VÖ: 21.11.12

Verfügbar: CD (Bezug siehe unten rechts)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Der“Amoeba Record Store”: http://www.amoeba.com/our-stores 

BEZUGSMÖGLICHKEIT

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GAVIN DeGRAV “SWEETER LIVE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK POP

Für Fans von:  Lenny Kravitz - James Morison - T. Trent D’arby

USA (NEW YORK)

Die Konzerte der Tournee im Sommer 2012 waren restlos ausverkauft – gute Idee, dass es jetzt ein Live Album, das im kalifornischen „Antelope Valley Fairgrounds“ aufgezeichnet worden ist. Das Album ist als Standard CD verfügbar, aber auch als Deluxe Edtion mit einer Bonus DVD. Für Fans, die in einem der Konzerte waren, ist „Sweeter Live“ unverzichtbares „Must Have“ für die Sammlung, Musikliebhaber, die den gebürtigen New Yorker noch nie Live gesehen haben, seine Musik aber mögen, machen mit der Anschaffung des Albums im Grunde auch nichts falsch. Wer noch nie was von GAVIN DeGRAW gehört hat, sollte eventuell zunächst mal eine der drei vorangegangen Studio Produktionen anhören. Die Stimme dürfte vor allem auch interessant sein für „Max Mutzke“ Fans, auch wenn es hier nicht ganz so soul-poppig wie beim deutschen Barden aus Baden-Württemberg zugeht.

Gavin DeGraw - Sweeter Live

VÖ: 04. 12. 12

Verfügbar: CD & Deluxe Edition (CD+DVD)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.gavindegraw.com/home & http://myspace.com/gavindegraw 

TRACKLISTING

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BOYS LIKE GIRLS “CRAZY WORLD”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK POP

Für Fans von: Scouting For Girls - Take That - Jedward

USA (MASSACHUSETTS)

Und noch ‘ne Boy Group, die es auf das Taschengeld der Girlies abgesehen hat. Der intelligente Bandname BOYS LIKE GIRLS ist gut gewählt, die Songs & Melodien sind eingängig, rauschen als Bubblegum-Pop-Rock-Drops („The First Time“) rein ins Ohr und das schlimme daran ist:  Wenn man die Songs mehrere Male hört, bekommt man die Dinger nicht mehr aus dem Schädel! Die Produktion ist „top“ , die Lieder hitparadenverdächtig arrangiert und Gesang & Backing Vocals treffen den radiotauglichen Zeitgeist. Dass sich die Musik des Quartetts anhört wie Hunderte von ähnlichen Combos, ist egal – im Zuge der massenkompatiblen Tonträger Vermarktung ist die Eigenständig vieler Pop Künstler sowieso verloren gegangen. Das dritte Album „Crazy World“ bringt keine neuen Erkenntnisse – drei Jahre Absenz von den Bühnen dieser Welt haben der Band nicht geschadet.

Boys Like Girls - Crazy World

VÖ: 11. 12. 12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des veröffentlichenden Labels: http://www.capitolrecords.com/

TOURDATEN

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TINKABELLE “ON MY WAY”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Tinkabelle - On My Way mc

1.  Follow Your Heart
2.  My California
3.  Me And The Moon
4.  Stay On
5.  On My Way
6.  New Start
7.  The Train Rolls On
8.  No Compromise
9.  The Answer
10. Save Me
11. Ireland
12. Where You Belong
13. Slow Me Down

Label: Warner Music Switzerland
Web: www.warnermusic.ch

COUNTRY POP

Für Fans von:  Fleetwood Mac - Sugarland - Lady Antebellum

SCHWEIZ

Feen sind nett, klein & niedlich. Dachte ich immer. Bis ich dann eines Besseren belehrt wurde. Frau Dr. Music hat mich daran erinnert, dass moderne Feen abgedreht, über normale Menschengrösse verfügen & einfach doof sind. Als Beispiel brachte sie eine gewisse Sookie Stackhouse aus der TV-Serie „True Blood“ ins Spiel. Wo sie recht hat, hat sie recht. Sookie ist doof. Aber Tinkerbelle? Kennt jeder – aus dem Märchen Peter Pan.

Diese TINKABELLE, die ich Euch heute vorstelle, kennen aber hierzulande noch nicht so viele Musikfans. Wenigstens im Überwachungsstaat Deutschland. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass CDs (oder DVDs) aus den Nachbarländern argwöhnisch beobachtet werden – könnte ja sein, dass sich ein Tonträger ohne den vorgeschriebenen FSK-Schmierlappen in die Verkaufsregale gesellt. Bei TINKABELLE handelt es sich um eine Schweizer Band, die 2009 von der Sängerin Tanja Bachmann und dem Musiker Res gegründet worden ist. „On My Way“ ist (nach dem 2011er „Highway“, das irgendwo an mir vorbeigegangen ist) das zweite Studio Album der Formation und ich bin richtig überrascht ob der feinen Qualität, die ich in 42 Minuten dargeboten bekomme.

13 Songs gibt es – der erste ist „Follow Your Heart“ und erinnert mich – wie noch ein paar andere des Albums – an die grossartigen Musikstücke der poppigen Ausgabe von „Fleetwood Mac“, als sie seinerzeit ihr legendäres 76er „Rumours“ Album eingespielt haben. Banjos, mehrstimmiger Gesang und ein vorwärts treibender Country- Mainstream-Rhythmus (140 bpm) kennzeichnen das schweizerische „Go Your Own Way“. „My California“ bleibt in der Country Spur, ist etwas langsamer geraten, aber nicht minder niveauvoll. Gefällt – auch aufgrund des tollen Gesangs von Leadvokalistin Tanja – allen Fans von „Shania Twain“ oder „Carrie Underwood“.

Me And The Moon” ist etwas poppiger, geht in Richtung „Sugarland“ (‘ne US Country Band) mit tollem Dobro Sound und Americana-Flair, die keltische Enya-Folk-Pop-Option wird gezogen im wundervollen “Stay On”, war gleichzeitig die erste Single des Albums gewesen. Und es geht munter weiter in diesem Kontext – ich kann & will mich gar nicht mehr entscheiden – ob’s jetzt mehr wie der buckingham’sche-nick’sche „Big Mac“ aus den Staaten oder wie eine romantischere Ausgabe von “Lady Antebellum” (noch ‘ne US Country Band) klingt – ich geniesse die Musik der Schweizer einfach – es sind tolle Melodien, das Anhören des Albums macht Spaß. Weitere Favoriten sind das tolle „No Compromise“, die Ballade „The Answer“ und sogar bei der Country-Walzer-Schnulze „Save Me“ komme ich nicht umhin und muss der Band ein Kompliment für das gefühlvolle Szenario aus sprechen.

Aktuelle Info: Die Band TINKABELLE hat sich inzwischen leider aufgelöst - die offizielle Domain steht zum Verkauf und kann wieder übernommen werden. 2015er gab es einen halbgaren Versuch, die ausgestiegene Sängerin Tanja wieder zur Reunion zu bewegen. Weil das dann nicht klappte, wurde die Band endgültig ad acta gelegt, weil  man auf der Suche nach Ersatz auch keine geeignete Frontfrau gefunden. Verstehen tue ich es nicht, denn schließlich lebt ja im Alpenländle einer der besten Sängerinnen des Universums. Edita Abdieski, übernehmen Sie!

Fazit: TOP Produktion – tolle Songs – und mit Tanja Bachmann eine starke Sängerin, die sich nicht anhört wie hundert Andere im Genre und die aber auch nicht mit vordergründigem Gebalze auf sich aufmerksam macht, sondern deren Stimme toll in den kompakten Gesamtsound eingebettet worden ist.

VÖ: 14.12.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.tinkabelle.net/ &  https://twitter.com/tinkabellemusic

TOURDATEN

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AUREA “SOUL NOTES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUL POP

Für Fans von:  Stefanie Heinzmann - Duffy - Amy Winehouse

PORTUGAL

Wer den Begriff „portugiesische Sängerin“ hört, denkt wohl – weltmusikalisch angehaucht – gleich an schwermütig schwülstigen & gefühlvoll zelebrierten Fado, bei AUREA SOUSA (nicht verwandt & verschwägert mit dem gleichnamigen einst in Dortmunder Diensten gestandenen Paolo) habe auch ich mich getäuscht, als ich 2010 ihr Debüt Album in den Händen gehalten habe. Die in der südlichen Region Alentejo geborene Sängerin praktiziert feinsten Soul Pop im Stile einer Stefanie Heinzmann oder Amy Winehouse, wobei die exakte Ausrichtung wohl eher in der Mitte der genannten Vergleiche liegt. Sie kratzt wie eine Bürste („Scratch My Back“), haucht zärtlich („Goodbye Song“) oder orientiert sich einfach am Motown Soul der 60er Jahre („Nothing Left To Say“). Das zweite Studio Album “Soul Notes” macht durchgehend Spass - das Highlight ist “Don’t You Dare To Touch Her”.

Aurea - Soul Notes

VÖ: 26.11.12

Verfügbar: CD & Deluxe CD+DVD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label-Website: http://www.blimrecords.com/area/agenciamento/artist/aurea/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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