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Hier sind CD-Rezensionen von Pop Alben, die im 1. Quartal 2013 erschienen sind. Hier gibt es u. a. Infos zu den Alben ”The Time Is Now” von PEARL JOZEFZOON und “Glitterjurk!” von JURK aus Holland, “Exit” von DARIN ZANYAR aus Schweden, “Happy Mistake” von RAPHAEL GUALAZZI aus Italien, “Cricklewood Broadway” von BEADY BELLE aus Norwegen, “Old Sock” von ERIC CLAPTON und “Girl Who Got Away” von DIDO aus England, “Awayland” von VILLAGERS aus Irland und “Millesimes” von PASCAL OBISPO aus Frankreich. Wenn Du auf den Pfeil neben dem Album Titel klickst, kommst Du direkt zurück zur Übersicht mit allen Pop CDs!

Pop CDs 2013 - 1

POP CDs Übersicht

Neue Pop CDs

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PEARL JOZEFZOON “THE TIME IS NOW”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pearl Jozefzoon - The Time Is Now mc

1.  Clocks
2.  Song Of The Ocean
3.  Oh Love
4.  Vivo Per Lei (feat. Nick Schilder)
5.  You Raise Me Up
6.  Hijo De La Luna
7.  Bitter Sweet Goodbye
8.  I Believe I Can Fly
9.  Halo
10. Breathe
11. Stay With Me
12. Cry
13. Mon Couer S’ouvre Ta Voix
14. My Jesus I Love Thee
15. We Can Overcome

MUSICAL POP

Für Fans von:  Sarah Brightman - Kimberley Walsh - Katherine Jenkins

NIEDERLANDE

Noch überwältigt von der deutschen Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest 2013 in Malmö, der im Mai stattfindet und vor allem geschockt vom schlechten Geschmack der Radiohörer in Deutschand, die das wirre Durcheinander von LA BRASS BANDA auf den ersten Platz gewählt haben und dann wieder überrascht vom guten Geschmack der 5köpfigen Jury um Mary Roos, wo endlich einmal ein fachlich gute Jury zusammengesessen hat, die das vorher auf der Bühne stattgefundene Geschehen exzellent beurteilt hat. Bei den Radiohörern bekam der Vortrag von ”Saint Lu” nicht einen einzigen Punkt – meine lieben Leute – die hatte wirklich toll gesungen auf der Bühne – aber das ist halt dieser Schwachsinn, dass man einen Song bewertet, bevor man ihn Live gehört hat, beim Eurovision Song Contest zählt nur die Leistung auf der Bühne und die war einfach sehr schlicht bei der Münchner Band.

Aber schnell zum Album, das ich gerade zum Entspannen (und natürlich auch für eine kurze Rezension) im Player habe. Weg von Pop, Krach und Dancefloor Power. PEARL JOZEFZOON ist eine niederländische Sängerin, die zum ersten Male so richtig in Erscheinung getreten ist, als sie 2010 in der 1. Staffel der Casting Show „The Voice Of Holland“ den zweiten Platz hinter dem späteren Sieger „Ben Saunders“ belegt hatte. Mit Liedern von „Mariah Carey“, „Sarah Brightman“ und „Celine Dion“ hatte sich die damals 25jährige bis ins Finale gesungen. Danach hagelte es Angebote für Theaterinszenierungen, weil die Sängerin vorher schon im Bereich „Musical“ aktiv gewesen war. Jetzt präsentiert PEARL JOZEFZOON endlich ihr lange überfälliges Debüt Album mit 13 toll gesungenen und fein arrangierten Cover Versionen und auch 2 eigenen Kompositionen.

Los geht es mit einer fantastischen Version des „Coldplay“-Hits „Clocks“, das hier von den Produzenten mit romantischem „Enya-Celtic-Pop“-Flair versehen wurde. An zweiter Stelle des Albums steht der dramaturgisch fein gestrickte Klassiker „Song Of The Ocean (Canção Do Mar)“ – im Original von Amalia Rodrigues und später auch von Milva als deutsche Version „Das Ja Zum Leben“ auferweckt. Die schwermütigen Melodiebögen werden – wie auch der Rest der Songs – vom „Brussels Belgian Radio & TV Philharmonic Orchestra“ gespielt.

Den „Andrea-Bocelli“-Klassiker “Vivo Per Lei” singt sie im wundervollen Duett mit dem niederländischen Songwriter NICK SCHILDER, sie wagt sich auch mutig an moderne Hits („Hijo De La luna“ von der spanischen Rock Gruppe „Mecano“ oder die Ballade „Bitter Sweet Goodbye“ von „Kylie Minogue“) und verleiht diesen ihre eigene zarte Note. Die grösste Herausforderung hat sie sich mit dem R.Kelly Hit „I Believe I Can Fly“ auferlegt, aber die Magie des Originals wird – was ich auch vermutet habe – nicht ansatzweise erreicht, was aber nicht einmal unbedingt an ihrer Interpretation liegt. Auch „Beyonce“ und „Halo“ müssen dran glauben – richtig vom Leder zieht die Niederländerin in „Mon Coeur S’ouvre Ta Voix“ aus der Oper „Samson & Delilah“  - die bekannteste Version des Stücks gibt es von Maria Callas – und die gebürtige Utrechterin gibt hier keine schlechte Figur ab! Erstklassig auch die gefühlvolle Adaption des Gospel Klassikers „My Jesus I Love Thee“, das im 19. Jahrhundert von William Ralph Featherston und Adoniram Gordon geschrieben wurde und seitdem von fast jedem renommierten Gospel Künstler interpretiert wurde. Die neue „Pearl-Jozefzoon“ Version sorgt ordentlich für Gänsehaut!

Fazit: Starke Musical-Pop-Crossover-Scheibe von PEARL JOZEFZOON. “The Time Is Now” bietet eine ordentliche Menge Stoff für Musikfans, die starke Melodien, guten Gesang und romantischen Kuschel Pop lieben! Die CD gibt es bisher nur als Importscheibe, das digitale Album bei amazon für 8,99 Euro.

VÖ: 08.02.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.pearljozefzoon.com/  &  https://twitter.com/pearljozefzoon

TOURDATEN

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DARIN ZANYAR “EXIT”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Darin - Exit mc

TITELVERZEICHNIS:

1.  Playing With Fire
2.  Before I Pass Out (feat. Lil Jon)
3.  Surrender
4.  What It’s Like
5.  F Your Love
6.  Check You Out
7.  Give Me Tonight
8.  Same Old Song
9.  That Love
10. Nobody Knows

Label: Universal Music Sweden
Web: www.darinofficial.com

Time:

3:25
3:34
3:23
4:29
3:59
3:21
3:33
4:11
3:17
3:36
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DANCE POP

Für Fans von:  Justin Bieber - Scouting For Girls - Magnus Carlsson

SCHWEDEN

Neues (und sechstes) Studio Album von DARIN ZANYAR – Musik, die allen gefällt, sich für Boy Group Pop, Justin Bieber, Justin Timberlake und eventuell auch für Justin Boots schwärmen. Wer letzteren noch nicht kennt – keine Panik  –Girlies aufgepasst - das ist eine amerikanische Schuhmarke aus Texas. 10 Songs gibt es auf der Standard CD – die meisten davon sind auch in der Disco einsetzbar und natürlich wird es von einigen – wie mit den bisherigen Singles „Playing With Fire“ und „Nobody Knows“ bereits passiert - einige Remixes geben. Das eher kuscheldancepoppige „Before I Pass Out“ wird durch den hyperaktiven Beitrag von Rappers LIL JON aufgewertet und hört sich in der Endsumme an, als ob gerade einer neuen „Michael Jackson“ CD entsprungen. Aber auch softere Balladen wie „Surrender“ und „Same Old Song“ dürften Fans des 25jährigen Zwillinx zufrieden stellen. Die CD ist bisher nur als teurer Import verfügbar und wer sie unbedingt möchte – es gibt noch eine Deluxe Edition mit 6 Bonus Tracks, die über den unten angegebenen Onlineshop bestellt werden kann. Umgerechnet sind 230 Dänische Kronen zurzeit rund 31 Euro. <ich verstehe nicht warum dieser Sänger bei uns nicht ankommt> möchte bei amazon.de ein Fan wissen. Ganz einfach: Weil sich das Produkt DARIN in Skandinavien gut verkauft, hat Universal Music Sweden noch keine Notwendigkeit gesehen, im restlichen Europa die Promotion-Maschine für den Sänger anzuwerfen.

INFO: Darin Zanyar - musikalisch als DARIN vermarktet - wurde am 02. Juni 1987 in Schweden geboren, seine Eltern sind nach Skandinavien ausgewanderte Kurden. Im Alter von 14 Jahren hat er aktiv mit dem Songwriting und Singen begonnen. 2004 hat er sich bei der Casting Show “Idol” (vergleichbar mit unserem “DSDS”) beworben, kam in die Live Shows und wurde am Ende hinter ”Daniel Lindström” Zweiter. 2007 gab es einen Versuch, über EMI Deutschland auch hierzulande erfolgreich zu sein, der Song “Insanity” (vom dritten Studio Album “Break The News”) schaffte es in die TOP 20. 2010 nahm der Sänger bei der schwedischen Vorausscheidung (“Melodifestivalen”) zum Eurovision Song Contest teil, wurde in der Endabrechnung nur Vierter mit der Ballade “You’re Out Of My Life”. Im Juni 2010 hat DARIN bei Universal Music Sweden unterschrieben, das neue Album “Exit” ging bereits an die Spitze der Charts und wurde mit “Gold” ausgezeichnet für 20.000 verkaufte Exemplare.

VÖ: 30.01.13

Verfügbar: CD & Deluxe CD  & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Hier gibt es die Deluxe CD: http://www.imusic.dk/cd/0602537281701/darin-2013-exit-cd

TOURDATEN

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JENNY O. “AUTOMECHANIC”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jenny O - Automechanic

TITELVERZEICHNIS:

01.  Automechanic
02.  Lazy Jane
03.  Come Get Me
04.  Get Lost
05.  Learned My Lessons
06.  Opposite Island
07.  Good Love
08.  Dope Van Gogh
09.  Hey Neighbor
10.  In Our Hands
11.  Sun, Moon & Stars

Label: Holy Trinity Records
Web: www.holytrinityrecords.com

Time:

3:48
3:41
3:59
2:03
2:10
3:35
4:02
3:19
1:50
3:30
4:42

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SONGWRITER POP

Für Fans von:  Rickie Lee Jones - Norah Jones - Nicolette Larson

USA

Ein schöner kompakter Country-Americana-Sound flattert aus den Lautsprechern beim ersten Stück „Automechanic“. Es ist der Titelsong des 37minütigen Mini Albums von JENNY O., die mit weicher einfühlsamer, aber doch allseits präsenter Stimme durch ihre 11 tollen Eigenkompositionen führt. Für die starke Produktion und die Arrangements der massgeschneiderten Backing Vocals hat der Multiinstrumentalist (Keyboards, Gitarre, Bass, Drums) Jonathan Wilson gesorgt, das Budget gab es vom kürzlich erst gegründeten kleinen christlichen Label Holy Trinity Records. Auch „Lazy Jane“ ist klasse, der Groove von „Come Get Me“ erinnert ein bisschen an den „Marvin Gaye“-Klassiker „I Heard It On The Grapevine“, JENNY flüstert den Text hauchzart wie es „Norah Jones“ auf ihrem Debüt Album getan hat, lässt sich dann aber vom anziehenden swingenden Tempo dazu verführen, etwas lauter zu werden, rechts & links poltern lebhaft „Phil Collins“ Elektro-Drums und starker Sitar-Einlage von Jake Blanton – interessant, wie man Versatzstücke der Musikhistorie zu einem eigenen Meisterwerk verschmelzen kann. Der spacig & experimentell klingende kurze Gitarrensolo (Benji Lysaght, ist den meisten Musikfans bereits durch seine Zusammenarbeit mit “Father John Misty” bekannt) macht den Song zum Highlight. Geiler Song.

Auch der Rest gefällt mir sehr gut: Das muntere Country-Folk Stückchen „Learned My Lessons“, langsam & bedächtig wird es in der Piano Ballade “Opposite Island”, in dem die Musikerin auch unter Beweis stellt, dass die Czerny-Unterrichtsstunden bei ihr gefruchtet haben. „Good Love“ ist pop-funky mit leicht sumpfigem Swamp- „Stevie-Wonder-Superstition“-Touch, Singer-Songwriter-Folk mit akustischem Fingerstyle-Pickung und eine wundervolle Gesangsperformance gibt es im ruhigen „Dope Van Gogh“, das darauffolgende „Hey Neighbor“ ist eine muntere „Gilbert-O’Sullivan-Mungo-Jerry“ Gedächtnisnummer mit „beatlesquem“ Refrain, „In Our Hands“ dürfte alle „Simon & Garfunkel“-Fans begeistern!

FAZIT: Manchmal entscheidet sich vor allem auch durch die gehörte Musik, wie gut oder wie mies ein Tag wird. Dieses Teil hier habe ich um 07 Uhr an einem Samstag Morgen gehört und war danach wie auf „Carl Drogo“. (Insider-Witz für „Game Of Thrones“-Fans!). Die kalifornische Gitarristin, Organistin und Sängerin JENNY O. hat unter fachgerechter Anleitung des Produzenten Jonathan Wilson mit “Automechanic” eines der schönsten und vielseitigsten Songwriter-Alben gezaubert. Ein Album, das am Ende des Jahres in keiner Bestenliste und in keiner Genre-Sammlung fehlen sollte!

VÖ: 05.02.13

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://jennyo.com/ & https://myspace.com/jennyo/music/songs & https://twitter.com/jjjennyo

TOURDATEN

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CRYSTAL BOWERSOX “ALL THAT FOR THIS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP ROCK

Für Fans von:  Alannah Myles - Bob Seger - Carly Simon

USA (OHIO)

Die Zweitplazierte der US Casting Show „American Idol“ im Jahr 2010 ist eines der hoffnungsvollsten Talente der amerikanischen Singer/Songwriter-Szene und stand bereits auf deren Einladung mit der Gruppe „Aerosmith“ auf der Bühne. „All That For This“ ist das zweite tolle Studio Album von CRYSTAL BOWERSOX, das mit guten Songs und noch besserem Gesang komplett überzeugt. Auch die neue von Jeff Berlin produzierte CD ist mit Highlights gespickt: Die soul-rockige Ballade „Movin’ On“, der Country Rocker “Til The Whiskey’s Gone” oder das gefühlvolle “Stitches”, bei dem JAKOB DYLAN und seine WALLFLOWERS als Gäste im Studio dabei waren. Die 27jährige Sängerin ist eine der Interpretinnen, bei der die Güte der Songs eigentlich völlig wurscht ist, weil sie jede gesungene Note mit Inbrunst und Leidenschaft ausfüllt wie nur Wenige neben ihr.

Crystal Bowersox - All That For This

VÖ: 26.03.13

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite:  http://www.crystalbowersox.com/fr_home.cfm 

TOURDATEN

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JURK! “GLITTERJURK”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP ROCK

Für Fans von:  Inxs - Ilse De Lange – No Doubt – Take That

NIEDERLANDE

Poprockige Musik aus Holland ist in Deutschland nahezu unbekannt, was sehr schade ist, weil es bei unserem Nachbar in dieser Sparte schon immer klasse Bands (“Shocking Blue”, “The Sheer”) gegeben hatte und immer noch gibt. JURK! sind eine Gruppe, die sich 2010 gegründet haben und mit „Glitterjurk“ ein tolles Album veröffentlicht haben. Was die von den Mainstreamradios verseuchten Hörer wohl stört, ist die niederländische Sprache, in der die 13 Songs gesungen werden. Der Auftakt „Allerbeste Vriend“ geht polka-ska-poppig ab, „De Stilte“ ist eine Schlager-Pop-Ballade, der „Buurman“ ist blues-funky mit Hundegebell & Ohrwurm- Refrain, „Huil Je Tranen Droog“ ist ein romantischer Uptempo-Pop-Song, melancholisches Flair verbreitet das Akkordeon in „Hakken“ - in der Ballade “Slaap Leeker Lief” zeigt Dennis Van De Ven zudem, warum er zu Recht zu den besten niederländischen Sängern gezählt wird.

Jurk - Glitterjurk

VÖ: 08.02.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.eenjurk.nl/http://www.youtube.com/watch?v=-WD3SeI0z3c

TOURDATEN

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RACOON “THE SINGLES COLLECTION”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP ROCK

Für Fans von: Del Amitri - Counting Crows - Better Than Ezra

NIEDERLANDE

Bei RACOON handelt es sich um eine niederländische Band, die sich 1997 gegründet hat und die spätestens seit ihren Performances bei den Festivals „Pink Pop“ und „Park Pop“ auch international geliebt und gerne gehört wird. 6 überaus erfolgreiche Studio Alben stehen mittlerweile in der Diskographie der Gruppe, „The Singles Collection“ ist eine gelungene und kompetente Anreihung der bisherigen 20 Single Hits der Band, fein säuberlich und chronologisch zusammengestellt von der ersten 2000 veröffentlichten Single „Feel Like Flying“ bis hin zu drei Songs des aktuellen 2011er Albums „Liverpool Rain“, das sie mit dem London Chamber Orchestra in den Londoner Abbey Road Studios aufgenommen hatten. Natürlich auch mit drauf: Mein Lieblingssongs der Band – das wundervolle soul-rockige „No Mercy“, in dem Chef Bart van der Weide einfach göttlich singt.

Racoon - The Singles Collection

VÖ: 15.03.13

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite:  http://racoon.nl/  &  https://twitter.com/racoonband

TOURDATEN

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LYDIA “DEVIL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE POP

Für Fans von: The Spill Canvas - Bright Eyes - Mazzy Star

USA (ARIZONA)

Zeitgenössischer Indie Pop mit einer Portion Retro - „Devil“ ist das 5. Album der Band aus Arizona. Das Quartett hat sich 2003 gegründet, hatte ein paar Lineup-Wechsel zu überstehen, von den Gründungsmitgliedern sind Leighton Antelman und Matt Keller übrig geblieben, seit 2010 gehören Justin Camacho und Craig Taylor zum harten Kern. Nachdem Sängerin Mindy White 2009 ausgestiegen war, um die eigene Band „States“ zu gründen, wurde das Ende prophezeit. Um so überraschender die Tatsache, dass es den Boys gelungen ist, ein Album mit tollen Songs zusammen zu stellen, die im Februar veröffentlichte dreampoppige Single „Knee Deep“ hat sich in einigen Alternative Charts eingenistet, das neue Album gefällt mir beim ersten Durchhören besser als die Vorgänger. Schade, dass es am Ende nur 33 Minuten geworden sind.

Lydia - Devil

VÖ: 19.03.13

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: https://twitter.com/lydiamusic

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RAPHAEL GUALAZZI “HAPPY MISTAKE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ITALO POP

Für Fans von:  Billy Joel - Curtis Stigers - Michael Buble

ITALIEN

Im Mai 2011 hatte er international auf sich aufmerksam gemacht. RAPHAEL GUALAZZI war für Italien beim Eurovision Song Contest angetreten und belegte am Ende den zweiten Platz mit dem Song „Madness Of Love“. „Happy Mistake“ ist das dritte Album des Songwriters. Zu hören gibt es auch dieses Mal einen Mix aus englischsprachigen und italienischen Songs , virtuose Instrumentals („Improvisazione Su Temi DiAmarcord“) und sogar Gospel Soul („I’m Tired“). Im chansonjazzigen „L’amie D’un Italien“ singt der Italiener im Duett mit der französischen Vocal Artistin CAMILLE, die zusätzlich mit einer Scat-Einlage glänzt. In “Welcome To My Hell” wird der 31jährige von den PUPPINI SISTERS begleitet. Wer zuletzt der Musik des US Pianisten Billy Joel nachgeweint hat, mit RAPHAEL GUALAZZI gibt es – nicht erst seit diesem Album – einen würdigen Nachfolger.

Raphael Gualazzi - Happy Mistake

VÖ: 14.02.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.raphaelgualazzi.com/en/home-page

TOURDATEN

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BEADY BELLE “CRICKLEWOOD BROADWAY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Beady Belle - Cricklewood Broadway

TITELVERZEICHNIS:

01. Saved
02. So Far So Good
03. Circlet
04. Faith
05. Song For Irie
06. Party-Pooper
07. My Name On The World
08. Every Moment
09. Poppy Burt-Jones
10. Half-Truth

Label: Jazzland Recordings
Web: www.jazzlandrec.com

POP / SOUL / FUNK

Für Fans von:  Miriam Bryant - Kinny - Annie Lennox - Ida Sand

NORWEGEN

Dass Soul im Norden Europas eine lange Tradition hat, wissen auch hierzulande Kenner schon lange seit den ersten Alben des Jazzfunk- Posaunisten Nils Landgren, der CDs der Songwriterin Kinny oder der Sängerin Tityo, die vor ihren kommerziellen Pop Hits ein paar gute Club Soul Alben veröffentlicht hat. Bei BEADY BELLE dachte ich einst, als ich mir das Cover des Debüt Albums ansah, an den Namen der dort präsentierten Sängerin, aber diese nennt sich BEATE LECH und sie hat das Duo, in der auch Ehemann Marius Reskjö einen gepflegten Bass spielt, 1999 in Oslo gegründet. „Cricklewood Broadway“ ist das sechste Studio Album (alle beim Label „Jazzland Recordings“ veröffentlicht) und wie die Vorgänger gibt es auch hier jede Menge cooler Disco-Pop-Funk-Grooves, die teilweise („Song For Irie”) sogar an die Musik von Stevie Wonder erinnern.

Aber die 10 Tracks bieten zum Glück keinen US-verwässerten Mainstream-Pop-Soul, sondern wurden elementar mit Acid-Jazz, elektronischem Downbeat und gar dreampoppigem Content erweitert. Fantastisch das Vocal Arrangement in „Circlet“, in dem sich die Sängerin mit Terz & Quinte „trippelt“ und den Zuhörer mit sanften Electro-Pop-Grooves auf die Wolke 7 schiebt, auf der er sich chillend treiben lassen kann. Ein wundervoller Song, den ich mir gleich 5x hintereinander ordentlich reingeschoben habe - ins Ohr natürlich.

Aber bei BEADY BELLE überzeugen auch die ruhigen Momente: „Faith“ ist eine zarte Ballade, in der die 38jährige Interpretin mit einem fein arrangierten Kanon punktet und hier erinnert sie mich sehr, was den Klang ihrer Stimme betrifft, an die Schottin „Annie Lennox“. Das emotionale „Every Moment“ versinkt in melancholischem Schwermut (nein, nicht Wermut!), während das geniale „My Name On The World“ wiederum mit einem Hauch arabischer Mystik & orientalischer Rhythmik direkt auf die Tanzfläche führt. Und der abwechslungsreiche Mix setzt sich fort: Im „Grace-Jones“-affinen „Poppy Burt-Jones“ gibt es sogar eine kleine Portion Dub-Reggae.

Fazit: Warum sie so ernst auf dem Cover dreinblickt, weiss ich nicht – Grund dazu hat sie nicht, weil ihre Gruppe BEADY BELLE mit „Cricklewood Broadway“ ein exzellentes neues Pop-Funk-Scheibchen veröffentlicht hat. So etwas würde ich gerne einmal beim Eurovision Song Contest hören!

VÖ: 01.03.13

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.beadybelle.com/  &  https://soundcloud.com/beady-belle

TOURDATEN

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ERIC CLAPTON “OLD SOCK”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Eric Clapton - Old Sock

1.  Further On Down The Road
2.  Angel
3.  The Folks Who Live On The Hill
4.  Gotta Get Over
5.  Till Your Well Runs Dry
6.  All Of Me
7.  Born To Lose
8.  Still Got The Blues
9.  Goodnight Irene
10. Your One And Only Man
11. Every Little Thing
12. Our Love Is Here To Stay

Label: Bushbranch Records
Web: http://surfdog.com/

5:44
3:54
3:46
4:38
4:42
3:23
4:03
5:55
4:23
4:31
4:35
4:13

TT:
53:49

POP’n’BLUES’n’ROCK

Für Fans von:  J. J. Cale - Ry Cooder - David Lindley - Jimmy Buffett

ENGLAND

Das 20. Studio Album von ERIC CLAPTON präsentiert sich mit zwei neuen Eigenkompositionen und 10 Cover Versionen, die den Musiker über die Jahre seiner musikalischen Entwicklung bis hin zum Award-ausgezeichneten Profi” begleitet haben – es sind Lieder, deren Original Versionen er auch heute noch gerne hört und die ihn schon immer gereizt haben, sie einmal selbst zu interpretieren. Mit „Old Sock“ bezeichnet man im amerikanischen u. a. eine alte Socke, die man – obwohl schon recht abgetragen – immer noch gerne anzieht. Gleiches trifft auf die hier vorgestellten Songs vor: Man hört sie immer wieder gerne, weil sie einfach nicht kaputt gespielt werden können. Und schon gar nicht, wenn sie von einem ausgebufften Fuchs wie E.C. gespielt werden.

Den groovigen Auftakt „Further On Down The Road“ gibt es im Original vom New Yorker Musiker „Taj Mahal“, Eric’s Version erinnert an die Phase seiner besten Jahre in den 70ern, als er mit „461 Ocean Boulevard“ 1974 ein superbes Album veröffentlicht hatte. Der Song hätte sich auch gut auf dieser Scheibe gemacht. „Slowhand“ hat das Stück in ein swingendes Rock-Pop-Reggae-Kleidchen gesteckt. Natürlich hat es sich der Originalkomponist Taj Mahal nicht nehmen lassen, seinen persönlichen Beitrag mit feinem Mundharmonikaspiel beizusteuern.

Überhaupt: Zu Gast ist eine illustre Mannschaft, die sich liest wie das „Who’s Who“ der poprockmusikalischen Geschichte: CHAKA KHAN singt die Backing Vocals in der funkrockigen Clapton-Komposition „Gotta Get Over“, in der (von Jerome Kern und Oscar Hammerstein geschriebenen) Chanson(!)Ballade hört sich E.C. an – was den gefühlvollen Gesang betrifft - wie eine gelungene Kreuzung aus Paul McCartney und Johnny Cash. Der im März 2012 verstorbene FRANK MAROCCO spielt hier das Akkordeon.

J. J. CALE steuert den von ihm komponierten (und bisher nie veröffentlichten) Track „Angel“ bei und singt ihn auch gemeinsam mit E.C. – feiner „Alternative Country Pop“, bei dem vor allem die Mandoline von Doyle Bramhall hervorsticht. Ein waschechtes Reggae-Original hat der 67jährige Engländer auch im Gepäck – „Till Your Well Runs Dry“ hat der Jamaikaner Peter Tosh einst auf seinem Album „Legalize It“ gesungen. Der schöne Honkytonk- Blues „All Of Me“ ist ein feines Duett mit PAUL McCARTNEY, der sich auch den Bass umgeschnallt hat. Einen kurzen Besuch in der „Nashville“-Ecke gibt es auch: Der Country Foxtrott „Born To Lose“ besticht vor allem durch feine Pedalsteel Licks von GREG LEISZ, der neben Aktivitäten für die „Eagles“, „Robert Plant“, „Joe Cocker“ und 100 weitere zurzeit auch in der neuen Supergruppe „The Scrolls“ spielt. Mit einer gefühlvollen kammersinfonischen Version von „Still Got The Blues“ hat E.C. auch an den verstorbenen Gitarristen Gary Moore gedacht.

Und weil er halt nun einmal ein Faible für Reggae hat, hat er den von Otis Redding komponierten Soul Song „Your One And Only“ gleich mal in einen solchen verwandelt und auch seine eigene Komposition „Every Little Thing“ präsentiert sich als bluesige Ballade mit leichtem Jamaika-Flair. Erinnert mich irgendwie – in den ruhigeren Phasen - an die starken Songs der Gruppe „Blind Faith“, mit der E.C. 1969 ein legendäres Album veröffentlicht hatte. Am Ende des Stücks gibt es den Einsatz eines Kinderchors, in dem die drei Töchter Sophie, Ella und Julie singen. Am Schluss des Albums steht der Jazz Standard „Our Love Is Here To Stay“, den Ira Gershwin für den Film 1938 für den Film „The Goldwyn Follies“ komponiert hatte – E. C. macht daraus eine wundervolle Hillbilly Ballade.

FAZIT: Ich bin mir sicher – viele „Kritiker“ werden das neue Album mit dem Begriff „Alterswerk“ hochjubeln, was ich an dieser Stelle gleich einmal als schwachsinnig abkanzeln möchte. ERIC CLAPTON präsentiert sich mit seinem neuen Album jugendlicher & frischer als zahlreiche der jüngeren Kollegen. 54 Minuten lang bringt er einen vielseitigen Potpourri aus Rock, Reggae, Pop, Country, Folk und Blues – „Old Sock“ ist für mich eines seiner bisher abwechslungsreichsten Solo Alben geworden.

VÖ: 30.01.13

Verfügbar: CD & Deluxe CD &Vinyl & digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.ericclapton.com/http://www.clapton.de/

TOURDATEN

INFO: Das Album “Old Sock” ist auch als auf 1000 Exemplare limitierte Deluxe Edition verfügbar, die neben der Standard CD, einem Hardcover Büchlein mit Fotos und den Texten einen USB-Stick mit den WAV-Dateien der 12 Songs und einem digitalen Booklet (pdf) enthält - den sonst nirgendwo erhältlichen Song “No Sympathy” gibt es ebenfalls auf dem USB-Stick.

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DIDO “GIRL WHO GOT AWAY”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Dido - Girl Who Got Away

TITELVERZEICHNIS:

1.  No Freedom
2.  Girl Who Got Away
3.  Let Us Move On (feat. Kendrick Lamar)
4.  Blackbird
5.  End Of Night
6.  Sitting On The Roof
7.  Love To Blame
8.  Go Dreaming
9.  Happy New Year
10. Loveless Hearts
11. Day Before We Went To Ware

Label: RCA Records
Web: www.rcarecords.com

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Madonna - Natalie Merchant - Paula Cole

ENGLAND

Die Sängerin mit dem lustigen Namen ist wieder zurück. Es ist nicht die „Die Da“, sondern eine Interpretin, die von Geburt an den Rattenschwanz „Dido Florian Cloud de Bounevialle O'Malley Armstrong“ hinter sich herzieht und weil der aber auf kein Plattencover drauf passt, hat sie sich schlichtweg DIDO (spricht sich: Dei-Dou) genannt.

Drei Studio Alben gab es bisher, das erste (sehr erfolgreiche) „No Angel“ von 1999, das zweite (ebenfalls erfolgreiche) „Life For Rent“ von 2003, 5 Jahre später das dritte (auch noch erfolgreiche) „Safe Trip Home“ und wieder sind 5 lange Jahre vergangen, als sie uns ihr neues Studio Album „Girl Who Got Away“ in die Verkaufsregale stellt. Überraschender Weise geht es sehr ruhig los – der halbakustischen (tollen) Chanson-Ballade „No Freedom“ folgt der ebenfalls langsame Titelsong „Girl Who Got Away“, dem sich wiederum das mit einer zeitgenössisch modernen – aber absolut nicht zum Song passenden - Rap-Einlage von KENDRICK LAMAR verschandelte „Let Us Move On“ anschliesst. Das nachfolgende „Blackbird“ ist etwas lebhafter, mit poppigem Drum-Programming versehen, aber auch nicht sonderlich aufregender.

Auf den Spuren von „Madonna“ wandelt „Go Dreaming“, das auch ganz gut auf die 90er Jahre Scheiben von Madame Ciccone gepasst hätte – wenn es hier noch einen ordentlich Remix gibt, könnte das Stück sogar dafür sorgen, dass sich ein paar Tanzbeine auf dem Dancefloor bewegen. Gefällt mir neben dem Auftakt am Besten.

Die Deluxe Edition bietet auch keine weiteren Erkenntnisse: „Let Us Move On“ unterscheidet sich nur unwesentlich vom Original, „All I See“ bietet mit dem über die Rhythmusspur gelegten Rap von PETE MISER ein hölzernes konstruiertes Hip Hop Abenteuer und über die restlichen Songs decke ich – vom ganz netten „Let’s Run Away“ mal abgesehen - den Mantel des Schweigens – bringt ja auch nichts, wenn ich die 41jährige Londonerin noch weiter „in die Pfanne haue“. Bei der iTunes Deluxe Edition bekommen Fans noch den interessanten „Benny Bennasi Remix“ der bereits als Single veröffentlichten Ballade „No Freedom“.

Fazit: Eindeutig das bisher schwächste Album der Sängerin – Gut produzierter Fahrstuhl-Pop, den man schnell wieder vergisst, wenn einmal gehört. Ideenlos und seelenlos plätschern die Songs (11 auf der Standard CD) aus den Lautsprechern. „Girl Who Got Away“ wird sich zwar ebenfalls ganz gut verkaufen, aber zum Glück sind Verkaufszahlen nicht immer nicht gleichbedeutend für das Niveau oder die Qualität von Musik. Und auch wenn von der Marketingabteilung der Tonträgerfirma Sprüche wie „es ist ihr persönlichstes Album geworden“ kommen. Mag ja sein, aber langweilig ist es trotzdem.

VÖ: 04.03.13

Verfügbar: CD & Deluxe CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.didomusic.com/   &  https://twitter.com/didoofficial

TOURDATEN

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DELPHIC “COLLECTIONS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIE POP

Für Fans von: Simple Minds - Tears For Fears - Human League

ENGLAND

”Collections” ist nicht etwa - auch wenn es sich so anhört - eine Zusammenstellung von besten Songs der Band DELPHIC, sondern das neue (und zweite) Studio Album der Indie Band aus dem englischen Manchester. Das Musik des Quartetts bewegt sich nuanciert im Dance Pop Bereich a la “Heaven 17”, klappt aber auch ab & zu die alternative Rock Schublade auf wie in der tollen Single “Baiya”, wartet mit starken Pop Arrangements auf wie sie einstmals von Curt Smith und Roland Orzabal aka “Tears For Fears” komponiert worden sind - sehr gut zu hören im wundervollen “Changes”, dessen Refrain sich nach 4maligem Hören im Kopf festsetzt. “Freedom Found” begeistert mit super Vocal Harmonien und je länger ich diesem Album zuhöre, desto unglaublicher finde ich die Tatsache, dass ich diese “Boy Group” nicht schon eher entdeckt habe. Fazit: Ein Album für die Ewigkeit!

Delphic - Collections

VÖ: 28.01.13

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.delphic.cc/

TRACKLISTING

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LISA LOEB “NO FAIRY TALE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SONGWRITER

Für Fans von: Stevie Nicks - Alanis Morissette  - The Bangles

USA (TEXAS)

Rockig startet LISA LOEB in ihr neues Album “No Fairy Tale”. Der Titelsong wurde bereits im Dezember 2012 als Single veröffentlicht, jetzt legt die Songwriterin aus Texas 11 weitere Songs nach. Es ist ihr erstes - wenn man vom 2008er Kinderliederalbum “Camp Lisa” absieht - Studio Album seit dem 2004er “The Way It Really Is” und die 8jährige Pause scheint der mittlerweile 44jährigen nicht geschadet zu haben. Nach etlichen TV-(Serien)Eskapaden hat sie jetzt wieder “Bock auf Rock”: Eingängige poppige Melodien (was für eine Phrase!), gut produzierte Gitarrensounds, die für gutgelaunte Party-Atmosphäre sorgen. Und: Songs wie “Weak Day”, die beim ersten Durchhören gar nicht sonderlich auffallen, entwickeln nach dem dritten oder vierten Hörgang schreckliche Ohrwurmqualitäten! Musik, die so erfrischend klingt wie ein fruchtiger Weisswein schmeckt.

Lisa Loeb - No Fairy Tale

VÖ: 29. 01.13

Verfügbar: CD & Deluxe Edition & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.lisaloeb.com/  & http://www.lisaloebeyewear.com/

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “2013 GRAMMY NOMINEES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP & ROCK

Für Fans der Sampler: Ö3 Greatest Hits - Bravo Hits 72

SAMPLER

Ein bisschen Punk Rock, ein bisschen vom Gitarren-Groove des T-Rex Klassikers „Get It On“ und fertig war der Hit „Lonely Boy“ für THE BLACK KEYS, die sich geehrt fühlten, den diesjährigen Sampler „2013 Grammy Nominees“ zu eröffnen. Die Verleihung findet am 10. Februar 2013 wie jedes Jahr im Staple Center von Los Angeles statt und wird – wie ebenfalls jedes Jahr – Live vom TV-Sender Pro 7 übertragen. Und weil in den USA eine andere Zeitrechnung gilt, gibt es die Übertragung nachts ab 02:00 Morgens bis hinein in die frühen Morgenstunden. Ich hänge da bereits seit Anfang der 90er Jahre regelmässig vor der Glotze und amüsiere mich jedes Jahr über die schmalzigen Beiträge der mit einem Grammy ausgezeichneten Musiker, manchmal aber auch  ... WEITERLESEN AUF MUSIKVERRUECKT.DE

Various Artists - 2013 Grammy Nominees sc

VÖ: 18. 01. 13

Verfügbar: CD  & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Infos zur Grammy-Veranstaltung: http://www.grammy.com/

TRACKLISTING

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VILLAGERS “AWAYLAND”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Villagers - Awayland

TITELVERZEICHNIS:

1.  My Lighthouse
2.  Earthly Pleasures
3.  The Waves
4.  Judgement Call
5.  Nothing Arrived
6.  The Bell
7.  Awayland
8.  Passing A Message
9.  Grateful Song
10. In A Newfound Land You Are Free
11. Rhythm Composer

Label: Domino Records
Web: www.dominorecordco.de

INDIE POP ROCK

Für Fans von: Bright Eyes - Band Of Horses - The Drums

IRLAND

Paul Simon hat eine neue Platte aufgenommen, er nennt sich jetzt Conor O’Brien und lebt in Irland. Punkt. Guter Witz, oder? Ein Scherz natürlich, aber wer die ersten Takte im zart gesungenen „My Lighthouse“ hört und schon etwas länger im musikalischen Universum unterwegs ist, wird die warme, weiche Stimme des Chefsängers der irischen Band VILLAGERS mit Sicherheit mit der einen Hälfte des legendären US Duos „Simon & Garfunkel“ vergleichen wollen. Aber der Frontman der Iren ist ein musikalisches Chamäleon, im darauf folgenden „Earthly Pleasure“ wird das Tempo angezogen und plötzlich riecht es nach Eigenständigkeit, das dreampoppige Arrangement des alternativen Folk-Rockers schmeckt – wie ein Bayer sagen würde – sauguat! Mit dem Kopfhörer soll man dieses Werk an einem Stück beim ersten Male hören, lese ich irgendwo – mache ich ja sowieso immer, Leute!

Nachdem sich die „terrestischen Freuden“ zum Ende hin in einen regelrechten Psychedelic Artpopper verwandelt haben, mache ich mich auf weitere Überraschungen gefasst. „The Waves“ morsen Funksignale in den Äther, dort werden sie von zurückhaltenden Piano-Akkorden aufgenommen, eine zitternde Tremolo-Gitarre gesellt sich schüchtern zum Gesamtsound, in dem sich Sänger O’Brien mit spärlich eingeworfenen Harmony Vocals sichtlich wohlfühlt. Es kommt zum poppigen Crescendo, in dem plötzlich eine sägende Elektrogitarre wie eine Wand im Hintergrund steht. Spannende Musik, die diese junge Band hier zelebriert. „Approaching The Shore“ murmelt eine Stimme ununterbrochen bis zum Finale.

Was soviel bedeutet wie „Wir nähern uns der Küste“ – und bitte schön – es wird Zeit, dass sich diese Band auch wieder einmal auf dem europäischen Festland breit macht. 2010 hatten die von O’Brien gegründeten VILLAGERS ihr von Fans & Kritikern gleichermassen gefeiertes Debüt Album veröffentlicht, danach war – abgesehen von einer Single und einer EP – Funkpause und jetzt gibt es dieses 43minütige alternatives Pop Folk Rock Opus mit 11 starken Songs, die allesamt als CD, Vinyl, digitales Album und sogar als eine auf 500 Stück limitierte Spezialausgabe, die eine CD, eine DVD und ein Hardcover Buch beinhaltet, verfügbar sind. Die iTunes Deluxe Edition beinhaltet übrigens wie die CD der limitierten Version zusätzlich zu den Studio Songs noch 5 Live Aufnahmen, einen davon habe ich hier für Euch: http://www.youtube.com/watch?v=oDPMn6RWCDk

Der Höhepunkt des intelligenten Konzept Albums: Die dichte Inszenierung von „The Bell“ bietet einen intelligenten Mix aus 40jähriger Musikgeschichte: Rockige Americana Roots – exzellente an die ersten drei Scheiben der Gruppe „America“ erinnernde Vocals (wer die noch nicht kennt, schleunixt nachholen an dieser Stelle!) – die melancholische Melodie der Keyboards erweckt Reminiszenzen an die weniger bekannten Album-Tracks einer Gruppe namens „Supertramp“ und die phantasiereiche Erzählweise des Songwriters erinnert mich an die intellektuellen Geschichten eines Ian Anderson zu dessen besten Zeiten.

FAZIT: Ein Album, das auch in 20 Jahren noch genau so frisch klingen wird wie heute. Handmade Music aus Irland, wie man sie lange nicht mehr von dort gehört hat – ich übertreibe jetzt einmal völlig masslos und behaupte, dass es sich bei “Awayland“ von VILLAGERS um das beste rockige Scheibchen von der grünen Insel handelt seit dem 1991er Album „Achtung Baby“ von einer gewissen Band namens „U2“.

VÖ: 11.01.13

Verfügbar: CD &Vinyl &  Ltd. Edition (CD+DVD+Buch)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.wearevillagers.com/  &  http://www.myspace.com/villagers

TOURDATEN

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SWEETHEART “THE SUN SEES BUT THE SNOW KNOWS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sweetheart - The Sun Sees But The Snow Knows

TITELVERZEICHNIS:

1.  The Sun Sees
2.  Bicycle
3.  Song Of Sun
4. Riverboat Song
5.  Candles In The Sun
6.  Little Moon
7.  Sleeps With Angels
8.  Inevitable
9.  Brightly Coloured Balloons
10. Midas
11. Three Little Trees
12. The Snow Knows

Time:

2:14
2:51
3:10
2:50
3:43
2:03
1:51
5:02
4:15
6:08
5:56
2:15

INDIE POP

Für Fans von:  The Beach Boys - Lindsey Buckingham - Fleet Foxes

ENGLAND

Gänse gackern, Vögel zwitschern, irgendwo in der Ferne rauscht ein Bach – friedvolle Stimmung durch und durch. So beginnt das Album „The Sun Sees But The Snow Knows“ von Jamie Littlewood, der seine Eigenkompositionen unter dem Künstlernamen SWEETHEART an den Mann bringt.  Er hat sich autodidaktisch das Gitarre spielen beigebracht und begann auch nach und nach mit dem Songwriting und dem damit verbundenen Erlernen musiktheoretischer und tasteninstrumentaler Grundlagen. Zunächst sammelte er Erfahrungen in diversen Bands und - worauf er auch heute noch stolz ist – im lokalen Kirchenchor. Mit dem Umzug nach London verändert sich vieles, er begann im eigens eingerichteten Wohnzimmer-Homestudio an eigenen Songs zu basteln.

Die Musik der 13 Songs bewegt sich im alternativ-folk-poppigen Bereich, wird verziert mit gut ausgearbeiteten Vocal Harmonien, die mich teils an die experimentellere Phase der Beatles, andererseits an die Anfänge der Artrock Gesänge der 60er Jahre und speziell in „Song Of Sun“ an die Satzgesänge der Beach Boys (das Album „Surf’s Up“) erinnern. Eine – die Älteren kennen diesen Ausdruck noch genau – Kopfplatte, deren Melodien sich nach mehreren Hörgängen unweigerlich in die Großhirnrinde eingraben, wo ein gewisser Ohrwurm bei Musikfans sein schändliches Unwesen treibt. Meine persönlichen Highlights neben oben bereits erwähntem Song: Das von einem softpoppigem Groove getragene „Bicycle“ und der melancholische „Riverboat Song“, bei dem jeder hoffnungslose Romantiker die Arme in die Höhe wirft & sich einfach gefühlvoll treiben lässt.

FAZIT: Tolle Neuentdeckung im noch jungen Jahr 2013! SWEETHEART macht seinem Namen alle Ehre und versüßt Fans, die sich für alternative Pop Musik begeistern, den Tag mit seinen seelenvollen Songs.

VÖ: 01.01.13

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Link: http://sweetheartsounds.bandcamp.com/album/the-sun-sees-but-the-snow-knows

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “GIRLS” (Soundtrack)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Jennifer’s Body - Friends With Benefits

SAMPLER

Ein kleines bisschen klingt’s wie Musik von den SUGABABES. Das waren oder sind eine britische Girl Group, die Lieder gesungen hat für – Girls! „Dancing On My Own“ ist auch so eines. Die Hymne für Girls, die den Songtitel am liebsten beim Wort nehmen: Alleine tanzen in einer versteckten Ecke und doch irgendwie hoffen, das „Guy“ ihrer Träume kommt, um sie aufzufordern, damit sie ihn mit zu sich nach Hause nehmen können um ....was auch immer! Pseudoromantisches Geschwafel, klar – aber so sann’s hat nun mal, die Madels, egal wo sie sich befinden, im vereinigten Königreich oder in der kleinen Disco im hintersten Bayern. ROBYN singt diesen Song und es gibt noch eine ganz Menge mehr auf der Soundtrack CD zur TV-Serie „Girls“, die wie viele andere aus den .... WEITERLESEN AUF MUSIKVERRUECKT.DÄ-ÄH

Soundtrack - Girls Volume 1

VÖ: 08. 01. 13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des Labels: http://www.fueledbyramen.com/

TRACKLISTING

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PASCAL OBISPO “MILLESIMES”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP

Für Fans von:  Seal - Rick Astley - Benjamin Biolay - Robin Thicke

FRANKREICH

Der französische Songwriter PASCAL OBISPO ist in hiesigen Breitengraden so gut wie unbekannt, was damit zu tun hat, dass er bis auf wenige Ausnahmen in den 90er Jahren kaum in Deutschland Konzerte gegeben hat. Aber auch in der Heimat war der Sänger zuletzt nach einer selbst auferlegten Pause nicht so sehr präsent in der Öffentlichkeit. Mit dem Doppel Album „Millesimes“ gibt es jetzt ein Fest für Musikfans, die sich für gefühlvolle Soul und Pop Musik aus Frankreich interessieren. Das Album stellt 35 seiner grössten Hits vor aus dem bereits seit 1990 andauernden Veröffentlichungszeitraum. In Deutschland gibt es das Doppel Album zurzeit als physikalische CD über Sony Music Switzerland, unsere österreichischen Musikfreunde haben es da – wie meistens – viel besser, dort ist der Bezug dieses tollen Albums auch digital für gerade einmal (zurzeit) 9,89 Euro möglich!

Pascal Obispo - Millesimes

VÖ: 07. 01. 13

Verfügbar: 2-CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.pascalobispo.com/  &  http://www.obispoonline.com/

TRACKLISTING

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HARRY CONNICK JR. “SMOKEY MARY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUESIGER POP

Für Fans von:  Michael Buble - Robbie Williams - James Blunt

USA (LOUISIANA)

Im Gegensatz zu seinen sonstigen Alben praktiziert HARRY CONNICK JR. mit seiner “Smokey Mary” einen gesunden Mix aus bluesigem Pop und Louisiana-Jazz. Der Titelsong, “Cuddina Done It” und “Mind On The Matter” swingen groovy und machen Lust darauf, das Tanzbein zu schwingen und wenn der Hurrikan “Katrina” seinerzeit die Möglichkeit gehabt hätte, den Tributsong “Hurricane” zu hören, hätte er sich mit Sicherheit in die nächste Disko verpisst, anstatt die Region zu verwüsten. Leider war der reggae-lastige Song damals noch nicht geschrieben worden. Der Chor “The Frontline Vocal Movement” liefert einen tollen Beitrag zum gospel-poppigen “S’pposed To Be” und Gitarrist SONNY LANDRETH begeistert mit tollem Solo in “Wish I Were Him” - auch sonst ist das Lineup ein Stelldichein von TOP Musikern (u. a. Branford Marsalis).

Harry Connick Jr - Smokey Mary

VÖ: 05.02.13

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://www.harryconnickjr.com/  &  https://twitter.com/HarryConnickJr

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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