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Hier gibt es CD-Rezensionen von Heavy Metal Alben, die im 4. Quartal 2013 erschienen sind. Hier findest Du u. a. die Infos zu den Alben ”The Revisionist” von GORILLAFIGHT aus den USA, “Asa” von FALKENBACH aus Deutschland, “Grief” von GERM aus Australien, “Veteran” von GWYDION aus Portugal, “Perception” von BREAKDOWN OF SANITY aus der Schweiz und “Hemmed By Light, Shaped By Darkness” von EPEL DUATH aus Italien. Wenn Du auf den Pfeil neben dem Albumtitel klickst, kommst Du zurück zur Übersicht mit allen Metal CDs!

Metal CDs 2013 - 4

Metal CDs Übersicht

Gesamtübersicht

Startseite

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Andis Deris & The Bad Bankers “Million Dollar Haircuts On Ten Cent Heads” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Andi Deris And Bad Bankers - Million Dollar Haircuts

TITELVERZEICHNIS:

01.  Cock
02.  Will We Ever Change
03.  Banker’s Delight (Dead Or Alive)
04.  Blind
05.  Don’t Listen To The Radio
06.  Who Am I
07.  Must Be Dreaming
08.  The Last Days Of Rain
09.  En Amoria
10.  This Could Go On Forever
11.  I Sing Myself Away

Label: Edel Records

HEAVY ROCK

Für Fans von:  L. A. Guns - Mötley Crue - Texas Hippie Coalition

DEUTSCHLAND

Ein klangliches Deja Vu erlebe ich beim ersten Stück von ANDI DERIS & THE BAD BANKERS. An ein ähnlich wuchtiges Riffgewitter - kombiniert mit diesem stechenden Gesang - erinnert mich das Stück “Boogie King” von den “Screamin’ Cheetah Wheelies” vom Soundtrack der Horrorkomödie “Chucky’s Bride” (1998, deutscher Titel: Chuckys Braut). „Will We Ever Change“ geht aufgrund der sleaze-rockigen Harmoniegesänge und der inbrünstig dröhnenden Stimme von Andi Deris in Richtung „Guns N Roses“. Eine Rockballade, die jedem gefällt, der sich einst für „Don’t Cry“ oder „November Rain“ begeisterte. Auch ansonsten gibt es viele Berührungspunkte mit in der Vergangenheit gehörten Bands & Songs: „Banker’s Delight (Dead Or Alive)“ ist fetter groovemetallischer „Clawfinger-Mötley-Crue“-Stoff, exzellentes Getrampel übrigens von Drummer Nasim Lopez-Palacios an der Doppelfussmaschine! Das donnernde „Blind“ haut hardrockig in die „Oasis“-Schiene und der Titel „Don’t Listen To The Radio“ ist mir sehr sympathisch, denn wer braucht schon Radiosender, wenn es solche Musik wie die von dieser Truppe hier gibt. Und weil deren Songs dort ausserdem sowieso nie & nimmer gespielt werden. Wozu sich also noch weiter mit diesen Dumpfbackensendern herumärgern? Ein bisschen „Police“ gibt’s in „En Amoria“, Shouter ANDI DERIS glänzt hier – wie in allen Stücken - mit superber Performance!

Der Name der Gruppe dürfte bei zahlreichen Musikfans zunächst einmal für Achselzucken sorgen und die Überraschung wird um so grösser, wenn man erfährt, dass es sich hierbei um ein neues Projekt des Sängers der deutschen Band „Helloween“ handelt. Die Musik der Hamburger Gruppe empfand ich bisher immer als langweilig & durchschnittlich, aber das hier ist ein ganz anderes Kaliber: „Million Dollar Haircuts On Ten Cent Heads“ = herausragende Produktion, super Songs, starke Vocals & ein wahres Fest für alle, die gute hardrockige Gitarrenmusik zu schätzen wissen. Definitiv eines der besten in Deutschland produzierten Rock Alben des Jahres 2013! Die Limited Digipack Edition beinhaltet eine zweite CD mit 5 Bonus Tracks. Warum sich allerdings nur die Japaner auf deren „Japanese Edition“ über den geilen Rocker „The Time Of My Life“ freuen dürfen, ist mir einfach völlig unverständlich. http://www.cdjapan.co.jp/detailview.html?KEY=VICP-65187 

Personelle Besetzung: In der Band spielen Andi Deris (Gesang, Gitarre), Niko Martin (Gitarre), Jezoar Marrero (Bass, spielte früher in der spanischen Power Metal Band “Heyzer”) und Nasim López-Palacios (Drums). Der Leadvokalist, der hauptberuflich in der Hamburger Band “Helloween” singt, hat bisher zwei Solo Alben veröffentlicht (1997 “Come In From The Rain” und 1999 “Done By Mirrors”).

VÖ: 22.11.13

Verfügbar: CD & 2-CD & Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://andideris-badbankers.com/

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GORILLAFIGHT “THE REVISIONIST”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

NWOAHM

Für Fans von:  Holotype - In This Day - Disturbed - Godsmack

USA (FLORIDA)

GORILLAFIGHT haben sich 2006 in Pine Hills gegründet, 2009 erregte der Videoclip „Untouched“ die Aufmerksamkeit der Metal Community, danach war Sendepause angesagt. „The Revisionist“ ist jetzt das lange erwartete 11-Track-Debüt. David Fernandez reisst mit der Stimme Wände ein, die Gitarristen Mike Lombardo und Brian Kizer inszenieren ihre Geschwindigkeitsriffs mit der Wucht eines Bulldozers und die perkussive Einheit (Chucky Molnar am Bass und Kevin Collado an den Drums) sorgt für den richtigen Drive. 3 Album Titel gibt es auf der Myspace-Seite des Quintetts, ebenfalls empfehlenswert sind die Stücke „The Return“ und „Thick As Thieves“ und dass die 5 Musiker noch mehr drauf haben als metallisches Gedröhne, zeigen sie in „A Place In The Sun“ – ein Crossover-Monster, dessen Elemente mich gleichermassen an die kanadischen „Rush“, „King’s X“ und an die brasilianischen „Torture Squad“ erinnern.

Gorillafight - The Revisionist

VÖ: 15.10.13

Verfügbar: CD (Import) & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://myspace.com/gorillafight  & http://www.reverbnation.com/gorillafight  

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LINKIN PARK “RECHARGED”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ELECTRONIC

Für Fans von:  Powerman 5000 - Deftones - The Prodigy

USA (KALIFORNIEN)

Zwar kein neues Studio Album, aber dafür ein geiles Remix-Monster, das uns LINKIN PARK verabreichen zur vorweihnachtlichen Zeit. Das Scheibchen, das von Rick Rubin und Mike Shinoda produziert worden ist, beinhaltet alternative Versionen des aktuellen Albums „Living Things“, die sich hier mit Lust & Laune auf den Dancefloor begeben. Am besten bewegen sich „Castle Of Glass“ im brummenden Dubstep Frack und „Lost In The Echo“, das noch ne Schippe drauf legt mit Synthie Riffs und 70bpm-getaktetem Downbeat-Drive, um toleranten Nu Metal Fans die Birne weich zu hämmern. während Hip Hop Reime mit ambienten Sounds wechseln. Auch sonst gibt’s keine Langeweile: Nämlich knüppelhartes Drum’n’Schranz-Vergnügen in „Victimized“ und „Lies Greed Misery“ vermischt knarzende Techno-Loops mit Hardcore-Elementen.

Linkin Park - Recharged

VÖ: 29.10.13

Verfügbar: CD & Deluxe Box & Vinyl & dig. Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.linkinpark.com/main   

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BREAKDOWN OF SANITY “PERCEPTION”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

METALCORE

Für Fans von:  Bring Me The Horizon - Chimaera - Azazel

SCHWEIZ

Schweizer Metalcore Bands sind hierzulande kaum bekannt, wenn man von den ursprünglich aus dem Death Segment kommenden „Attack Vertical“ und den kaum noch aktiven Trickshot“ absieht. Jetzt haben die 2007 von „Sänger“ Carlo Knöpfel und dem Gitarristen Oliver Stingel gegründeten BREAKDOWN OF SANITY mit „Perception“ einen tollen Aggro-Hammer veröffentlicht. Wenn ich mir die knüppelharten Tracks des Albums reinziehe, kann ich gar nicht anders als begeistert zu sein! Radaubrüder wie „Blind“, „Scissorhands“ oder „Hero“ lösen bei mir heitere Glücksgefühle aus wie es zuletzt nur die ultraharten wieder mal genossenen Klassiker von „Gorefest“ oder die Songs der englischen „Bring Me The Horizon“ vermocht haben. Der Geschwindigkeit sind keine Grenzen gesetzt, die Breaks fliegen dem Hörer regelrecht um die Ohren, hat man sich auf ein Tempo eingependelt, gibt es schon wieder die nächste rhythmische Verschiebung.

Breakdown Of Sanity - Perception

VÖ: 18.10.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

W https://myspace.com/breakdownofsanity  & https://soundcloud.com/breakdown-of-sanity 

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PLACE VENDOME “THUNDER IN THE DISTANCE”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Place Vendome - Thunder In The Distance

01.  Talk To Me
02.  Power Of Music
03.  Broken Wings
04.  Lost In Paradise
05.  It Can’t Rain Forever
06.  Fragile Ground
07.  Hold Your Love
08.  Never Too Late
09.  Heaven Lost
10.  My Heart Is Dying
11.  Breakout
12.  Maybe Tomorrow
13.  Thunder In The Distance

Label: Frontiers Records

MELODIC HARDROCK

Für Fans von:  Survivor - Whitesnake - Europe - Pink Cream 69

DEUTSCHLAND

Ein Label-Chef, der eine Band gründet? Gar nicht so abwegig – viele Musiker & Bands erschaffen sich schliesslich auch eine eigene kleine Tonträgerfirma, über die sie ihre Musik veröffentlichen, weil sie mit den herkömmlichen Maßnahmen der Industrie nicht zufrieden sind. Im vorliegenden Fall war es umgekehrt. PLACE VENDOME wurden 2004 von Serafino Perugino, der 1996 das inzwischen weltweit renommierte Label “Frontier Records” gegründet hatte, ins Leben gerufen – die Musik klingt wie ein Mix aus „Europe“, „Survivor“ und „Journey“. Die Band besteht aus versierten Musikern, die bereits jahrelang in anderen angesagten Formationen gespielt haben: Michael Kiske singt (früher “Halloween”) göttlich (und erinnert mich phasenweise an den Leadvokalisten einer hierzulande längst vergessenen US Band namens “Triumph”), Dennis Ward, dem ich mal – als er noch ein 16jähriger Jugendlicher gewesen ist – vor gefühlten 100 Jahren Gitarrenunterricht gegeben habe, steht am Bass, Uwe Reitenauer (Gitarre) hat in der wiederum einst von Ward gegründeten Band „Pink Cream 69“ gespielt, Keyboarder Gunther Werno ist in der Prog Metal Band „Vanden Plas“ aktiv gewesen. Ganz neu in der Gruppe ist Schlagzeuger Dirk Bruinenberg (früher „Adagio“ und „Elegy“), der den ausgestiegenen Kosta Zarafirou ersetzt hat.

Eine knappe Stunde gibt es gut gelaunten und exzellent produzierten Melodic Hard Rock, der auch international beste Chancen hat, sich in den einschlägigen US oder UK AOR-Charts zu platzieren. Hier sind es nicht die einzelnen Musiker, die in den Vordergrund drängen mit irrwitzigen Soli, sondern die gepflegten Ohrwurmmelodien, die sich nach jedem Hördurchgang weiter in das Gedächtnis hinein wühlen. Aber ab & zu wird dann doch ein feines Gitarrensolo („Heaven Lost“) in den Äther ge“shred“dert. Interessant: Die 14 Songs wurden nicht von den beteiligten Musikern, sondern von ausgebufften Genre Songwritern geschrieben. Die Credits dürfen sich Timo Tolkki („Stratovarius“), Magnus Karlsson („Primal Fear“), Alessandro Del Vecchio („Hardline“), Sören Kronqvist („Sunstorm“), Andrea Cantarelli („Labyrinth“) und Tommy Denander („Radioactive“) teilen. Warum soll nicht auch im Metal Bereich funktionieren, was beim Schlager schon seit „roy-black’schen“ Zeiten erfolgreich ist.

FAZIT: “Soft Metal”, der vor allem Mädels gut gefällt, da bin ich mir sicher, auch wenn Sänger Michael Kiske mittlerweile aussieht wie der Bruder vom „Grafen“. Melodic Hard Rock – ein Subgenre, dem ich üblicherweise skeptisch gegenüberstehe, weil ich eher „die wilde Rocksau“ bin, aber „Thunder In The Distance“ muss ich trotzdem vorbehaltlos als eines der TOP Rock Alben 2013 einstufen. Achtung: Die “Japanese Edition” des Albums beinhaltet zusätzlich die “Orchestral Version” von “Maybe Tomorrow”.

VÖ: 31.10.13

Verfügbar: CD & 2-CD & Vinyl & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.michael-kiske.de/    & http://www.uwe-reitenauer.de/  

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LEAVES’ EYES SYMPHONIES OF THE NIGHT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP METAL

Für Fans von:  Moonspell - The Gathering - Unsun

DEUTSCHLAND/NORWEGEN

Die deutsch-norwegischen Träller-Lärchen sind zurück. LEAVES’ EYES veröffentlichen die „Symphonies Of The Night“ und verglichen mit dem 2011er Vorgänger „Mercedead“ hat sich nichts geändert: Liv Kristine Espenæs Krull nervt immer noch mit glockenhellem Stimmchen, das schrill & ohrenbetäubend durch 11 Tracks des Albums (limitierte Erstauflage 13 Songs) hüpft, Alexander Krull, der die holde Frontfrau geehelicht hat, sorgt für die tiefergelegten Gutti-Vocals. Die Musik gefällt mir nach wie vor mit zackigen Metal-Riffs, sehr guter Gitarrenarbeit (Thorsten Bauer & Sander Van Der Meer) und punktiert gehämmerten Schlagzeug-Piruetten, aber das Gesamtkonzept mit der langweilig singenden Blondine stellt mich auch dieses Mal vor die Frage, wie es wohl wäre, wenn Britney „Bitch“ Spears bei Exodus einsteigen würde. Highlight: Das gothisch-keltische “Galswintha”

Leaves Eyes - Symphonies Of The Night sc

VÖ: 15.11.13

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://leaveseyes.com/  &  https://myspace.com/leaveseyespage

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EPHEL DUATH “HEMMED BY LIGHT, SHAPED BY DARKNESS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PROG METAL

Für Fans von:  Alarum - Unexpect - Dysrhythmia

ITALIEN

Progressive Metal aus Italien. EPHEL DUATH veröffentlichen ihr siebtes Album „Hemmed By Light, Shaped By Darkness“ neben physikalischer CD und digitaler Kopie auch als schwarzes Doppelscheibchen (auf  350 Stück limitiert) und sogar in goldigem Vinyl (77 Stück). Das 1998 in Padua gegründete Quartett spielt einen Mix aus Post Black Metal, „Dream Theatre“- angehauchtem Prog und avantgardistischem Jazzrock. Shouterin Karyn Crisis schwebt nach wie vor punkmetallischgutturalkreischend über dem tiefer gelegten Riffgeschwader der Kollegen, die ihrerseits absolut keinen Wert auf konforme Songstrukturen oder Arrangements legen – hier hört es sich wirklich noch an, als ob gerade eine von diversen Kräutern beeinflusste Keller-Jam-Session im Gange ist. Metallischer Shoegaze par excellence. Kein Stoff für Mainstream-Würstchen.

Ephel Duath - Hemmed By Light

VÖ: 19.11.13

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.ephelduath.tumblr.com/  Label: http://www.agoniarecords.com/

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FALKENBACH “ASA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLACK METAL

Für Fans von:  Aaskereia - Amon Amarth - Vrankenvorde

DEUTSCHLAND

FALKENBACH aus Düsseldorf präsentiert mit „Asa“ ein feines Package für den Tanz um den brennenden Weihnachtsbaum. Das neue Album der auf 2000 Stück limitierten Deluxe Edition kommt als 48seitiges Hardcover Büchlein und Doppel CD. Das sechste Studio Album ist ein feines Schmankerl für Folk & Black Metal Fans. Vratyas Vakyas ist nach wie vor der alleinunterhaltende Projektleiter, die Musik wechselt von hypnotischen Stammesgesängen über gutturale Viking Metal Orgien bis hin zum schwarzmetallisch angehauchten Inferno, wo sich der keifende Chef anhört, als ob ihm gerade mit einem Presslufthammer das Gehirn weggeblasen wird. Highlights: Das brüllende „Wulfarweijd“, der epische Pagan-Rocker „Eweroun“ und das garagenpunkmetallische „I Nattens Stilta“. Fazit: Geile Metalpackung, von der man gar nicht glauben möchte, dass sie nicht aus Skandinavien kommt.

Falkenbach - Asa

VÖ: 01.11.13

Verfügbar: CD & 2-CD Book & Vinyl & Digital

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://en.prophecy.de/falkenbach-asa.html

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GERM “GRIEF”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POST METAL

Für Fans von: Burzum - Fen - Year Of No Light - Ulver

AUSTRALIEN

Geile Mucke vom australischen Projekt GERM, dessen Musik als intensives Gemisch aus postblackmetallischer “Burzum”-Dröhnung und psychedelischem “U2/Pink Floyd”- Crossover aus den Lautsprechern brüllt, thematisch geht es um depressive Suizid und Weltuntergangsstimmung. Zwischendurch gibt es – wie in „The End“ - die harte Kruste etwas auflockernde elektronische Grooves & Loops. In „It’s Over“ knüppelt Chef Tim Yatras (der auch alle anderen Instrumente eingespielt hat) so schnell auf seiner Doppelfussmaschine, dass ihm wahrscheinlich sogar der 100m-Weltrekordler Usain Bolt nur noch hinterher schauen dürfte. Und wen die beiden Highlights „Butterfly“ und „The Stain Of Past Regrets“ nicht süchtig machen, der hat auf dieser Welt nichts verloren und dem wünsche ich ab sofort eine lebenslange Beschallung mit diesem Stoff. 

Germ - Grief

VÖ: 04.11.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/germofficial/ & http://eisenwald.bandcamp.com/releases

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ILDJARN / HATE FOREST “THOSE ONCE MIGHTY FALLEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Ildjarn And Hate Forest - Those Once Mighty Fallen

01.  Forest Crypt (Ildjarn)
02.  Ashes Of Stars (Ildjarn)
03.  Birds Of Misty Dusk (Ildjarn)
04.  Gates To Bottomless Halls (Ildjarn)
05.  Mountains Covered With Snow (Ildjarn)
06.  Northern Kingdoms Fell (Ildjarn)
07.  Cimmerian Shadows (Hate Forest)
08.  Howl Of Hyperborean Winters (Hate Forest)
09.  Sigil Of The Gateway (Hate Forest)
10.  Crowned With Crescent Horns (Hate Forest)
11.  Abyss Wanderer (Hate Forest)

Label: Osmose Productions
Web: www.osmoseproductions.com

BLACK METAL

Für Fans von: Drudkh - Blood Of Kingu - Ødelegger -Sort Vokter

SPLIT ALBUM

Was haben die Ukraine und Norwegen gemeinsam? Seit neustem das Split Album von ILDJARN und HATE FOREST. „Antenne Bayern“ Hörer denken jetzt bestimmt beim Terminus „Split“ an das legendäre nach gar nichts schmeckende Wasser Eis  aus den 70er Jahren, das die Firma Langnese mal verkauft hat. Intelligente Metal Heads allerdings wissen, dass damit ein gemeinsames Album zweier Gruppen oder Projekte gemeint ist. In unserem Fall ist es zunächst der Black Metal Spezialist ILDJARN, der mit 6 kreischenden Tracks verewigt wurde. Die meisten seiner Stücke sind irgendwann in den 90er Jahren eingespielt worden, der Musiker hat das Projekt längst ad acta gelegt. Verhemenz & Intensität seines “Atmospheric Black Metal” Konzepts sind gut, aber der Sound ist ziemlich dünn und hört sich an, als ob die Songs irgendwo in den 70er Jahren in der Kanalisation aufgenommen worden sind, die Gitarre klingt wie eine an einem billigen Transistorverstärker angeschlossene Kettensäge. Was die Musikalität betrifft, bewegt sich der Norweger in der zweiten Liga, speziell beim Drumming hätte ich mir einen versierteren Experten gewünscht. Ist aber auch egal – die Geschichte kann bequem in der Schublade „kultiger Underground“ abgelegt werden und was die Vocals betrifft, nimmt es der „Son Of The Northstar“ locker mit der Hexe von Blair auf.

Da sind HATE FOREST aus der Ukraine ein ganz anderes Kaliber. Den düsteren Vierer aus Charkow gibt’s zwar auch nicht mehr, aber die Hauptprotagonisten Roman Blagih und Roman Saenko führen das Vermächtnis weiter in der von ihnen und ehemaligen Mitgliedern der Gruppe „Drudkh“ gegründeten Formation „Blood Of Kingu“ (Link zur Myspace-Seite mit 2 Songs zum streamen unten im Kasten). Die 5 hier vorgestellten Tracks bestehen aus donnernden Splatterwänden und bluttriefenden Riffmonstern (vor allem „Sigil Of The Gateway“), die auf gleich um 2 Ganztöne heruntergestimmten Tonalorgien herumreiten. Wer sich mit den Texten auseinandersetzt, wird zudem feststellen, dass sich die ukrainische Boy Group für die Fantasy Geschichten von Robert E. Howard begeistert hat. Interessant: Irgendwo im Hintergrund sind zarte von Schlagzeuger Konstantin Zmievsky geklopfte Cymbal-Töne zu hören, aber die Wucht der donnernden Produktion erübrigt den Einsatz jeglicher Hochtöner. Wer mal die Gläser seiner Vitrine zerspringen lassen möchte – hier gibt es die 52minütige methodische Umsetzung.

FAZIT: Die Musik von ILDJARN aka Vidar Våer wird speziell von Liebhabern sehr geschätzt – das Label “Season Of Mist” hat sich unlängst des Vermächtnisses des Norwegers angenommen, der ja auch noch in anderen Projekten aktiv ist und veröffentlicht seine älteren Geschichten nach und nach. Sehr lobenswert. Hier ist es nun das seit 1991 aktive französische Label Osmose Production, das dieses Split Album ermöglicht hat: http://www.osmoseproductions.com/  Zusammen mit den 5 Black Metal Monstern von HATE FOREST ist diese Scheibe ein „Must Have“ für talentierte Nachwuchs-Leviathane - der perfekte Soundtrack für alle, die sich gerne an finsteren Orten mit diversen Naturriten vergnügen. Wenn sich die Musik nach 52 Minuten abschaltet, kommt es mir vor, als ob sich die 10 Zentner schwere brummende Hummel in meinem Ohr von einem Moment zum anderen in Luft aufgelöst hat.

VÖ: 01.10.13

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://ildjarn.bandcamp.com/  & https://myspace.com/bloodofkinguband

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GWYDION “VETERAN”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Gwydion - Veteran

01.  Timeless Conception
02.  Womb Of Fire
03.  Endurance Of The Mind
04.  Math Of War
05.  Trail To A New Land
06.  Brewed To Taste Like Glory
07.  Years Of Place
08.  Lured To Comfort
09.  Fighting To The End
10.  Path Of Shadows
11.  Veteran  

Label: Trollzorn Records
Web: http://www.trollzorn.de/

VIKING METAL

Für Fans von:  Amon Amarth - Ab Noctem - Acedia - Vintersorg

PORTUGAL

In Portugal und seinen angeschlossenen Kolonien gibt es nicht nur die Musikrichtung “Fado”, sondern neben dem noch bekannten skurrilen Eurovisionspop eine gute Heavy Metal Szene. Seit 1995 treiben die in Lissabon gegründeten GWYDION ihr Unwesen – die Band spielt einen Mix aus atmosphärischem Black Metal, Medieval Rock und weil es in ihren Liedern thematisch meistens um skandinavische Folklore & Mythen geht, fallen ebenso oft die Begriffe Folk- oder Viking Metal. Auch das neue Album „Veteran“ macht da keine Ausnahme: Frontman Ruben Almeide praktiziert eine gesunde Mischung aus gutturalen Mörder-Vocals und erzählendem Wortgesang, die beiden Gitarristen Miguel Kaveirinha und Joao Paulo bauen vor der Zuhörers geistigem Auge eine riesige Bretterwand nach der anderen auf und die ersten drei Titel vergehen wie im Flug. „Womb Of Fire“ und “Endurance Of The Mind” haben das Zeug zu monumentalenn Hymnen - die sechs Portugiesen inszenieren eine geile Atmosphäre mit voluminösen Stammesgesängen, die eine erfolgreiche Rückkehr des siegreichen Kriegsherrn bejubeln und am Ende tobt die gesamte besoffene Wikingerhorde um ein monströses Lagerfeuer herum.

Thrashiges Medieval Flair durchzieht das galoppierende  „Math Of War“, die folkmetallische Polka „Brewed To Taste Like Glory“ bietet bestes Party-Entertainment und mit „Lured To Comfort“ gibt es sogar ein kurzes akustisches Intermezzo, bevor sich die 6köpfige Crew aufmacht für ihr „Fighting To The End“ und am Ende sitzt der altgediente „Veteran“ am riesigen Tisch, stemmt das schwere Trinkhorn und schaut den jungen portugiesischen Metal Göttern zu, wie sie gerade die Musik für seine ultimative Viking-Pagan-Folk-Metal-Party abliefern. Die bekennenden Skandinavien-Fans von GWYDION haben ganz definitiv eine der fröhlichsten Heavy Metal Scheiben des Jahres 2013 veröffentlicht.

INFO: Die portugiesische Heavy Metal Szene ist reich bevölkert, im Land an der Atlantikküste gibt es Hunderte von gute Formationen in allen Bereichen, egal welche Schublade man gerade aufzieht. Empfehlenswerte Bands findet man in fast jedem Subgenre: Black Metal (”Blizzard Winter“, ”Bruma Obscura“), Death Metal (”Blasphemy“, ”Calamity Islet”), Metalcore (”Blindslaves”) , Thrash (”Gates Of Hell“, ”Cryptor Morbius Family“) oder Grindcore (”Bowelism“, “Holocausto Canibal“). Mit zur härtesten Fraktion gehören „Brutal Orgasmo“ – eine Band, die sich aber kontinuierlich weigert, Platten zu veröffentlichen und die ihre Eigenkompositionen lediglich bei lokalen Genre-Festivitäten spielt oder sich einfach mal als Cover Band in einschlägigen Bars verdingt. Gitarrist Rui Jorge arbeitet hauptberuflich als Finanzbeamter - seit 2009 spielt er auch in der lokalen Gruppe „Cruz De Ferro“ (eine im Dezember 2012 veröffentlichte EP mit dem Titel „Guerreiros do Metal“).

VÖ: 22.11.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://myspace.com/gwydionmetal/music/songs  & http://www.gwydion.org/

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RODENO “RODENO”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

THRASH METAL

Für Fans von:  Angelus Apatrida - Kudai - Soziedad Alkoholika

SPANIEN

RODENO aus dem spanischen Segorbe kommen leicht verspätet mit ihrem Nikolaustütchen, um die Metal Fans zu beschenken mit diesem digitalen Album, das sie als “Name Your Prize”-Edition anbieten. So richtig mag ich mich allerdings nicht mit den fröhlichen Weisen der 4 Musiker anfreunden, im ersten Stück „Castagidor“ ist rhythmisch wie spieltechnisch keine Struktur zu erkennen und das setzt sich auch in den meisten der insgesamt 11 Stücke fort – irgendwie hört es sich immer an, als ob Gitarrist und Sänger aus heiterem Himmel eine Richtung vorgeben und der Schlagzeuger muss den Tempowechseln seiner Kollegen wohl oder übel ohne vorige Absprachen folgen, wer wieder mal ein Album mit heimeliger Übungsraumatmo hören möchte, dem könnte vielleicht sogar der eine („Criatura“) oder andere („No Hay Calor“) Track gefallen. Tipp für die Boys: Üben, üben und nochmals üben!

Rodeno - Rodeno

VÖ: 27.12.13

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://rodeno.bandcamp.com/album/rodeno & http://youtu.be/TlhsEIkA7EQ

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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