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Hier gibt es CD-Rezensionen von Heavy Metal Alben, die im 3. Quartal 2010 erschienen sind. Hier stehen u. a. Infos zu den Alben ”A Star-Crossed Wasteland” von IN THIS MOMENT, “Obsessed” von NEW BORN HATE aus Deutschland, “Heal” von DISBELEAF, “Polarity” von DECREPIT BIRTH, “Invidious Dominion” von MALEVOLENT CREATION, “Rollin” von TEXAS HIPPIE COALITION aus Texas, “Women And Children First” von MURDER DOLLS, “Misled By Certainty” von CEPHALIC CARNAGE, “Static Impulse” von JAMES LABIRE aus Kanada, “Poetry For The Poisoned” von KAMELOT und “Unrestricted” von SYMPHORCE aus Deutschland.

Metal CDs 2010 - 3

Metal CDs Übersicht

Gesamtübersicht

Startseite

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KORN “KORN III: REMEMBER WHO YOU ARE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

CROSSOVER METAL

Für Fans von:  Bullet For My Valentine - Slipknot - Pimpadelic

USA (KALIFORNIEN)

Die ersten beiden Stücke zünden nicht: Zu konstruiert, zu langweilig. Ab dem dritten Stück “Fear Is A Place To Live” beginnt die Platte zu leben. Krachende Crossover-Riffs, durchzogen von komplexen Rhythmen (“Move On”) und schrägen Arrangements. “Lead The Parade” ist ein schwergewuchtiges Redhotchilipepperigebeastieboyischeledzeppelineske Megabrett - am Ende des Songs gibt’s eine Minute lang whitenoisige Soundwellen, die weiss machen wollen “John Lennon is back to earth and plays George Harrison’s Sitar”. “Let The Guilt Go” öffnet die Pforten der Crossover-Hölle - vor dem Tor tanzen Einlass begehrende Pogo auf dem doppelkornigen Scheiterhaufen.  “Never Around” und “Are You Ready To Live?” sind wütende Tracks, die vor allem eines zeigen: Neben all den Plagiaten haben KORN nach 17 Jahren im Business immer noch ihre vollwertige Daseinsberechtigung

Korn - Korn III - Remember Who You Are

VÖ: 13.07.10

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.korn.com/

TOURDATEN

INFO: Das neunte Studio Album war bereits für August 2008 angekündigt worden. Aber nachdem sich die Band 2007 nach dem ihrem achten Album eine Auszeit genommen hatte, weil einzelne Bandmitglieder in diverse Solo- oder Nebenprojekte involviert waren, wurden es dann doch knapp drei Jahre, bis der neue Release jetzt vorliegt. Personelle Veränderungen gab es auch: Für Drummer David Sylveria kam Ray Luzier, der vorher die Knüppel bei “Army Of Anyone” geschwungen hatte. Als Produzent wurde Ross Robinson (Slipknot, Fear Factory, Machine Head) engagiert, der die ersten beiden Alben von Korn produziert hatte.
Die Webseite des neuen Drummers: http://www.rayluzier.com/ 

 

 

 

 

 

 

 

 

IN THIS MOMENT “A STAR-CROSSED WASTELAND”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von:  Within Temptation - Kittie - Arch Enemy

USA (KALIFORNIEN)

Ein Unwetter zieht herauf, sogar Krähen flüchten vor dem sich ankündigenden Donnergrollen, plötzlich zuckt aus dem grauschwarzen Himmel ein blonder Blitz, der sich als kreischender, gutturaler Strahl in die Seele des Metal-Fans reisst. Es ist MARIA BRINK, die in “Gunshow” beweist, dass sie gesanxtechnisch immer noch zum Besten im Genre gehört, das die feminine Metal-Szene zu bieten hat. Melodiös hat’s die Band auch drauf: “The Promise” ist ein grossartiges Duett mit Adrian Patrick (singt sonst bei “Otherwise”), der Titelsong ist mit prächtigen Satzgesängen ausgestattet. Aber auch die Gitarristen Chris Howorth und Blake Bunzel sind gut drauf. Herausragend beide im rollenden Mörder-Mosher “Blazin”, bei dem vor allem Fans der harten Metal Fan- Fraktion glänzende Ohren bekommen dürften. In “The Road” wird der Song mitten beim Gitarrensolo ausgeblendet. Die Klohbrille des Monats dafür für Produzent Churko!

In This Moment - A Star-Crossed Wasteland sc

VÖ: 09.07.10

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Deluxe-Box Set

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.myspace.com/inthismoment

TOURDATEN

INFO: Als sich der Gitarrist Chris Howorth und die Sängerin Maria Brink im Jahr 2005 kennen lernten, merkten sie schnell, dass sie auch musikalisch sehr viel Gemeinsamkeiten teilten. Sie begannen, Songs zu schreiben, starteten die Band “Dying Star” und nach einigen personellen Veränderungen stand dann plötzlich das Line-Up für IN THIS MOMENT. Bereits Ende 2005 hatten sie sich über das Portal von MySpace und erste eingestellte Demos eine grosse Fangemeinde “erspielt”. Der Ozzy Osborne Bassist Rob Nicholson entdeckte die Band ebenfalls über MySpace und wurde ihr Manager.  Sie erhielten einen Vertrag beim Dortmunder Label Century Media Records und veröffentlichten ihren ersten Longplay “Beautiful Tragedy” 2007.

 

 

 

 

 

 

 

 

NEW BORN HATE “OBSESSED” (Promo-EP)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von:  Torture Squad - Napalm Death - Sylosis

DEUTSCHLAND

Tatort Totenbett Krankenhaus. Jemand schreit seine Schmerzen in die Nacht hinaus. Dass es ein Leben nach dem Tode gibt , erfahren Umstehende zu ihrem Leidwesen, denn die Belebungsmaschine arbeitet plötzlich wieder und der “Neugeborene” ist “On The Way” - mit einem gnadenlosen Metalcore-Brecher, der alles bietet, das eine moderne Metalscheibe auszeichnet: Double-Bass-Drum, gutturale Schlachtgesänge. NEW BORN HATE sind ein Sextett aus der Nähe von Heidelberg und sie galoppieren durch 5 ultraharte Bretter, im doomig startenden “K.D.A”. sägt eines der besten Gitarrensolos, das ich in den letzten Monaten gehört habe. Es folgen die beiden deathigen Thrashcore- Kracher “The Downfall” & “Misanthropist”, beispielhafte Bewegungstherapie für Banger, Mosher, Pogo-Tänzer & kettenschwingende Rollstuhlfahrer (Hallo, Woulfgäng!). Das finale “666” kündigt den Beginn der Apocalypse an!

New Born Hate - Obsessed

VÖ: 13.07.10

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://myspace.com/newbornhate/music/songs & http://www.newbornhate.com/

TOURDATEN

INFO: NEW BORN HATE sind die beiden Gitarristen Michael Schmitt und Holger “Geso” Geiser, die Vocals teilen sich Phil Heckel (Death Vocals) und Maik Wacker  (Core Vocals), das fundamentale Rhythmus-Schlachtbrett wird von Jens Payer (Bass) und Heiko Sogl (Drums) präsentiert. Insider wissen, dass die Gruppe aus Angelbachthal früher einmal “Agoraphobia” hiess. Das starke Sextett wird komplettiert von Heiko Sogl (Drums) und Jens Payer (Bass).

 

 

 

 

 

 

 

 

DISBELIEF “HEAL”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DEATH METAL

Für Fans von:  Napalm Death - Carcass - Neurosis

DEUTSCHLAND

Kann ein Herr namens Karsten Jäger für Anxt und Schrecken sorgen? Yes, he Can! Vor allem, wenn er seine “Eyes Of Horror” aus den Augenhöhlen drückt und Dich ankeift, dass Dir die Haare vom Kopf fliegen. Witali (nicht Klitschko, sondern Weber) schrubbt dazu auf seiner Sexsaitigen und zu viert knüppeln die Junx von DISBELIEF; das die alten Opas von Napalm Death Schwierigkeiten hätten, beim Tempo mit zu kommen. “Isolation” ist noch ne Spur schneller und hier rasen (schon wieder der!) Witali und Bassist Joe synchron die Griffbretter in atemberaubender Geschwindigkeit rauf & runter. “The Last Force:Attack” klingt zu Beginn, als ob jeden Moment des Sänger’s Eingeweide aus den Lautsprechern kommen. Höllischer Metal, der keine Gefangenen macht und das Bundesverdienstkreuz bekommen müsste, denn nach dem Hören der CD gibt es keine Fusskranke mehr.

Disbelief - Heal

VÖ: 13.07.10

Verfügbar: CD & Limited CD (+ DVD)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://disbelief.de/index.php 

TOURDATEN

INFO: DISBELIEF wurde bereits 1990 ins Leben gerufen, von der Urformation ist aber nur noch Karsten Jäger übriggeblieben. Die ersten beiden Longplay-Alben (1997 + 1998) erschienen noch beim Label Grind Syndicate Media, seit 2001 stehen sie bei Massacre Records unter Vertrag. Ihre Musik bezeichnen sie selbst als “Emotional Deathcore”. “Heal” ist bereits das neunte Studio-Album der Formation aus Hessen. Verfügar ist neben der Standard CD und der digitalen Kopie auch eine Limited Edition, die eine zusätzliche 100minütige DVD mit dem Auftritt bei den 2009er Walpurgis Metal Days beinhaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 

TEXAS HIPPIE COALITION “ROLLIN”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUTHERN METAL

Für Fans von:  Blackfoot - Black Stone Cherry - Molly Hatchet

USA (TEXAS)

Kennt jemand die TV-Serie “Lost”? Dort war in der letzten Staffel immer von Kandidaten die Rede. TEXAS HIPPIE COALITION sind ein Kandidat. Aber nicht für die Insel, sondern für die Heavy (Metal) Rock Scheibe des Monats. Ich habe viel gehört innerhalb meines mittlerweile 42jährigen aktiven Musiklebens, aber so ein phättes Brett aus Texas gab’s noch nie. Was die Junx mit Big Dad Rich hier abliefern, lässt ähnliche Bands im Sekundentakt altern und mit offenen Mündern dastehen. Die Band ist für mich jetzt schon Kult und wird wohl innerhalb der nexten zwei Jahre für weltweite Begeisterungsstürme sorgen. Wenn sich je eine Band das Attribut Southern Metal verdient hat, dann diese. Neben dem Hit “Pissed Off And Mad About It” gibt es 9 Mega-Crank-Up-Your-F***ing-Marshall-Verstärker Rocker, die meine Ohrwindungen ins Schwitzen bringen, weil ich so laut aufgedreht hab!

Texas Hippie Coalition - Rollin

VÖ: 06.07.10

Verfügbar: CD & Digital Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.thcoutlaw.com/

TOURDATEN

INFO: TEXAS HIPPIE COALITION sind Big Dad Rich (vocals), Randy Cooper (guitar), Crawfish (guitar), John Exal (bass) und Ryan Bennett (drums). Die ersten musikalischen Schritte haben sie im 24.000-Einwohner Kaff Denison in Texas getätigt, das erste Album “Pride Of Texas” wurde damals noch auf eigene Kappe veröffentlicht. Richtig los ging es aber erst mit der Karriere, als der jetzige Schlagzeuger Bennett seinen Job als Grafiker  in der Management-Firma der Gruppe an den Nagel hängte und in die Band einstieg. Wie es der Zufall wollte, wurde die Band vom soeben gegründeten Label Carved Records als erster Act verpflichtet.  Ein Treffen wurde arrangiert mit dem renommierten Produzenten David Prater (Dream Theatre, Firehouse). Der erste Song “Pissed Off And Mad About” fegte dann auch gleich wie ein Sturm durch die Nation

 

 

 

 

 

 

 

 

DECREPIT BIRTH “POLARITY”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DEATH METAL

Für Fans von:  Exodus - Napalm Death - Enemy The Sun

USA (KALIFORNIEN)

Wer bei den ersten Tönen an Iron Maiden oder Wishbone Ash denkt, ist schief gewickelt. Der röchelnde Grunzer von Bill Robinson macht klar, dass es wesentlich härter zur Sache geht. DECREPIT BIRTH spielen Death Metal von der modernsten Sorte. Zahlreiche fliegende Breaks, über die der Drummer KC Howard einen Geschwindigkeitsrekord nach dem Anderen aufstellt. ”The Resonance” hört sich an, als ob Jason Vorhees und Gurdie The Clown Macheten schwingend um die Wette saufen. Gitarrist Matt Sotelo ist - zu hören im Titelstück “Polarity”-  von den Besten seiner Zunft (Steve Vai, Marty Friedman) beeinflusst. Was er hier während der 12 Stücke (Spielzeit leider nur 38:46) veranstaltet, garantiert ihm schon jetzt zu Lebzeiten einen reservierten Platz zwischen Jimi Hendrix und Dimebag Darrell

Decrepit Birth - Polarity

VÖ: 27.07.10

Verfügbar: CD

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.decrepitbirth.net/ 

TOURDATEN

INFO: Das Cover Artwork stammt einmal mehr vom britischen Künstler DANIEL SEAGRAVE, der bereits seit etlichen Jahren für tolle Cover im Death Metal Bereich gesorgt hat. Der Mann ist Autodidakt (hat sich alles selbst beigebracht) und ist bekannt für seine Arbeit bei Pestilence, Malevolent Creation, Hypocrisy, Nocturnus und vielen anderen Bands. Auf seiner MySpace Seite können einige seiner Arbeiten eingesehen werden: http://www.myspace.com/danseagrave/photos

“Polarity” ist das dritte Album von DECREPIT BIRTH, die Gruppe besteht aus Bill Robinson (vocals),  Joel Horner (bassguitar) spielt noch in der Death Metal Band “Odious Mortem” und Matt Sotelo (guitars). Gäste auf dem Album sind die Gitarristen Ty Oliver und Dan Eggers. Die Digipack CD kommt mit dem zusätzlichen “Death” Cover “See Through Dreams”

 

 

 

 

 

 

 

 

MALEVOLENT CREATION “INVIDIOUS DOMINION”

DEATH METAL

Für Fans von:  Cannibal Corpse - Orbituary - Death

USA (FLORIDA)

Die Band macht ihrem Heimatort alle Ehre. Wie eine Büffelherde bei der Stampede überrollen MALEVOLENT CREATION aus Buffalo im Staate New York mit “Invidious Dominion” den Hörer. Aus der Ferne ertönt Schlachtenlärm, eine ultratiefes Kriegshorn kündigt die brachiale Horde an und dann geht die Post ab - zwar dauert der ganze Spuk nur 36 Minuten, aber die 11 Stücke des 11. Studio Albums sind so gewaltig, dass der Musikfans sowieso gleich wieder auf die Starttaste drückt. Ultimative Höhepunkte der Death Metal Schlachtplatte: Die ultraschnellen “Slaughterhouse”, das riffexzessive “Target Rich Environment” und “Compulsive Face Breaker”, die zeigen, dass es immer NOCH schneller geht. Wieder mit von der Partie ist der 2007 zurück zur Band gekehrte Brett Hoffmann, der auch mit seinen 43 Jahren mit zum Besten gehört, das die Heavy Metal Szene an Vokalisten zu bieten hat

Death Metal Platte für die einsame Insel - "Hurley" hat sie sich schon besorgt :-))    Notendurchschnitt 1,725 für "Invidious Dominion" von MALEVOLENT CREATION - die Metal-Party-Spass-Scheibe für die Ewigkeit!

VÖ: 27.08.10

Verfügbar: CD & Vinyl &Digital

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: Band hat sich  September 2016 aufgelöst, keine offizielle Webseite mehr

TOURDATEN

INFO: Gegründet haben sie sich bereits 1987, zogen kurz danach von New York nach Florida um, wo es bereits zur damaligen Zeit eine lebhafte Heavy Metal Szene gab. Sie landeten bei Roadrunner Records und bereits ihr 1991er Debut “The Ten Commandments” war ein Riesenerfolg und gilt noch heute als Meilenstein der Death Metal Underground Szene. Das neue Album wurde von Erik Rutan (http://www.manarecording.com/) produziert. Er war bereits für Cannibal Corpse und Goatwhore tätig gewesen,  das Cover Artwork hat Pär Olaffson entworfen und umgesetzt: http://www.parolofsson.se/covers/

 

 

 

 

 

 

 

 

MURDER DOLLS “WOMEN AND CHILDREN FIRST”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HORROR METAL

Für Fans von:  Mariyln Manson - Alice Cooper - Rob Zombie

USA (KALIFORNIEN)

Schon alleine beim Namen der Gruppe muss ich schon an die süsse Spielzeugpuppe namens Chucky und die damit verbundenen filmischen Umsetzen denken und um nichts anderes geht in den 15 Brechern der MURDERDOLLS aus Kalifornien. Mord (“Summertime Suicide”), Totschlag (“Chapel Of Blood”), Frustration (“Bored ‘Til Death”), blutverschmierte Mädels (“Blood Stained Valentine”), Geschnetzeltes (“Pieces Of You”), Drogenmissbrauch (“Drug Me To Hell”) und Altersstarrsinn (“Whatever You Got, I’m Against It”). Und weil alles so schon verpackt wird ins groovige metallische Kleidchen, freuen sich alle Rock-DJs auf massiges Futter, um auch tanzfaule Rocker auf Vordermann zu bringen. Verglichen mit den Junx um Frontmann Joey Jordison wirken ergraute Rocker wie Manson und Rob Zombie nur noch als schemenhafte Karikaturen ihrer selbst. Genialer Maniac Party Rock & Roll!

Murderdolls - Women And Children First

VÖ: 31.08.10

Verfügbar: CD & Special Edition (+ DVD)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: Band hat sich im Sommer 2013 aufgelöst, keine offizielle Webseite mehr

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

CEPHALIC CARNAGE “MISLED BY CERTAINTY”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

TECHNICAL GRIND

Für Fans von:  Sylosis - Nile - Psycroptic - Gojira

USA (COLORADO)

Welche Band würde Satan für seine Weekend-Party buchen? Er würde sich die Mega Wumme CEPHALIC CARNAGE ins Haus holen. Die Band kommt aus Colorado und spielt ein eigenartiges Gemisch aus Fusion-Jazz, donnernden Double-Bass-Kaskaden rasenden Yngwie Malmsteen-Paganini-Capricen, die von zwei Gitarristen und dem Bassisten Nick Schendzielos in irrer Geschwindigkeit gehämmert werden. Das gutturale Organ von Lenzig Leal führt den Hörer in tiefste Gefilde der Hölle, wo das Feuer so hoch lodert, weil sämtliche Möchtegerne-Metal Musiker gerade frustiert ihre Instrumente verbrennen. Das Quintett aus Edgewater führt das Genre auf eine neue intellektuelle Stufe. “Misled By Certainty” musste ich 3 x hintereinander hören, um zu begreifen, was abging - und danach hatte ich keinen Bock mehr auf andere Musik. DIE Heavy Metal Platte des Jahres 2010!

Cephalic Carnage - Misled By Certainty

VÖ: 31.08.10

Verfügbar: CD & 2-LP & Digital Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://cephaliccarnage.bandcamp.com/album/misled-by-certainty-deluxe-edition

TOURDATEN

INFO: CEPAHALIC CARNAGE sind eine Grindcore Band aus den Wäldern in Colorado. “Miseld By Certainty” ist das sechste Album der Formation, die aus Lenzig Leal (vocals), Steve Goldberg (guitar), Brain Hopp (guitar), John Merryman (drums) und Nick Schendzielos (bassguitar) besteht.  Sie nennen ihre Musik “Black Mountain Hydro Grind”. In ihren Texten machen sie sich oft über die Themen im Black Metal lustig, sie scheuen aber nicht davor, den ehemaligen Präsidenten Bush als “Kanarienvogel in der Mauser” zu bezeichnen. Ob die Boys auch mal einen Song über den aktuellen US Präse Donald Trump schreiben? Ich bin schon jetzt gespannt! Sämtliche bisherigen Alben wurden beim Label Relapse veröffentlicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

BRUTALE DEATH METAL KNÜPPEL ORGIE

MALEVOLENT CREATION “INVIDIOUS DOMINION”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Notendurchschnitt 1,725 für den Ohrgasmus der Kalenderwoche 35 im Jahr 2010 -  MALEVOLENT CREATION (zu deutsch: Böswillige Erzeugung) legen mit ihrem 11. Studio Album einen Death Metal Meilenstein vor!

Mit Rock’n’Roll fing alles an, danach kamen die Rolling Stones, die wiederum irgendwo die “British Blues Explosion” initiierten, welche über Led Zeppelin und Black Sabbath zum Heavy Rock führte. Innovative Musiker wie Emerson Lake & Palmer, Yes und (darf man auch nicht vergessen) experimentelle Krautrocker wie Amon Düül oder Can schufen mit dem progressiven Rock eine völlig neue Musikkultur. Ende der 70er entstand der Heavy Metal, der Anfang der 90er eine neue Steigerung erfuhr: Aus dem Speed- und späteren Thrash Metal von Exodus, Testament oder Metallica (wobei letztere seit ihrem “Sandmännchen-Meeting” nur noch Mainstream Metallisten befriedigen) entwickelte sich parallel zum Black- auch der ultraharte Death Metal. Malevolent Creation gehören zu den Pionieren.

DEATH METAL

Für Fans von: Suffocation - Cannibal Corpse - Deicide

USA (FLORIDA)

Bereits im Jahr 1991 haben MALEVOLENT VIOLATION  die 10 Heavy Metal Gebote in Form einer Silberscheibe (“The Ten Commandments”) in die Welt gesetzt  - damals noch beim Label Roadrunner Records - mit dem Wechsel zu “Nuclear Blast” haben sie vor sechs Jahren auch musikalisch eine neue Heimat gefunden, die sie sich von Album zu Album immer gemütlicher einrichten. Dem 33sekündigen Intro ins Album folgte eine 36minütige Knüppelorgie, die alle Gehirnwindungen besser durchpustet als es irgendein “Clearing” einer Sekte tun könnte. Pop & Mainstream-Rock-Fans oder Liebhaber anderer Stilrichtungen können bequem nach unten scrollen, denn dieser “Brutal Death Metal” ist nichts für Zartbeseitete - hier fegt die Musik aus den Lautsprechern wie eine Herde wildgewordener Büffel (Urprüngliche Heimatstadt der Band: Buffalo im Staate New York).

Und egal ob “United Hate”, “Conflict Finalized” oder ”Corrupter”, es gibt auf dem 11. Studio Album der jetzt in Florida ansässigen Band keinen Schwachpunkt. Drummer Gus Rios hört sich an, als ob er auf drei - und nicht auf den üblichen zwei Bassdrums herumholzt und wenn die Leadgitarristen Gio Geraca und Phil Fasciana ihre messerscharfen Soli durch den Äther jagen, ist der Effekt vergleichbar mit einem “Runners High”, den ein gut trainierter Läufer nach 10 km bekommt. Die Höhepunkte der Schlachtplatte: “Slaughterhouse”, das riffexzessive “Target Rich Environment” und “Compulsive Face Breaker”, das zeigt, dass es immer NOCH schneller geht. Wieder mit von der Partie ist der 2007 zurück gekehrte Brett Hoffmann, der auch mit seinen 43 Jahren mit zum Besten gehört, das die Heavy Metal Szene an Vokalisten zu bieten hat. Death Metal für die einsame Insel!

VÖ: 27.08.10

Verfügbar: CD & Vinyl & Digital

Empfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: Band hat sich  September 2016 aufgelöst, keine offizielle Webseite mehr

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

JAMES LABRIE “STATIC IMPULSE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

MELODIC METAL

Für Fans von:  King’s X - Funeral Diner - Dream Theater

KANADA

Das Album des Dream Theater Sängers JAMES LABRIE beginnt mit dem Screamo-Kracher “One More Time”. Es gibt “voll auf die Glocke” mit rollenden Riffs, die vom Gitarristen und Bassisten unisono geschmettert werden. Für die “screaming vocals” sorgt Schlagzeuger Peter Wildoer, der sonst die Knüppel für die niederländische Gruppe “Pestilence” schwingt. “Static Impulse” bringt 14 heftige Donnerwetter, die aufgrund der exzellenten musikalischen Qualität sogar ältere Prog-Rock Freunde begeistern dürften. Ein Meisterstück ist “Jekyll Or Hyde”, in dem der italienische Gitarrist Marco Sfogli seine Virtuosität komplett zur Schau stellt. Gute DJs freuen sich auf den Metal-Floorfiller “Over The Edge”. Wie beim ersten Solo Album ist auch  Keyboarder Matt Guillery mit von der Partie. Er sorgt mit seinem kathedralischen Sound für das geniale i-Tüpfelchen auf dem melodischen Metal Brett.

James LaBrie - Static Impulse

VÖ: 28.09.10

Verfügbar: CD & Limited CD & Digital

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.jameslabrie.com/ 

TOURDATEN

INFO WEBSEITE JAMES LABRIE: Im Alter von drei Jahren (so haben es ihm seine Eltern erzählt) sei er ums Haus gezogen und hat Lieder gesungen, die er im Radio gehört hat. Mit 5 hat ihn sein Vater angestiftet, Schlagzeug zu lernen und er hat nicht aufgehört, auf allem herum zu trommeln, was es im Haus gab. Bevor es dazu kam, dass er die Wohnungseinrichtung demoliert hat, besorgte ihm der stolze Vater das erste Drumset.  Erst im Alter von 21 Jahren erkannte er, dass es der Gesang war, der ihm sämtliche Türen öffnen würde im Musikbusiness. Er nahm Unterricht bei der renommierten Gesangslehrerin Rosemary Patricia Burns und nach einigen lokalen Bands nahm er über den Manager der kanadischen Rock Band “Voi Vod” Kontakt auf zur New Yorker Gruppe “Dream Theater”, die gerade einen Lead Sänger suchte. Der Rest ist Geschichte.

 

 

 

 

 

 

 

 

KAMELOT “POETRY FOR THE POISONED”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

MELODIC METAL

Für Fans von:  Blind Guardian - Fear Factory - T-Ride

USA (FLORIDA)

KALEMOT sind seit Ewigkeiten im metallischen Universum unterwegs ist. Die 15 neuen Songs des neunten Studio Albums “Poetry For The Poisoned” sind vollgepackt mit knalligen Grooves (bei denen auch der Drum Computer nicht ausgespart wird), starken Melodien (dem norwegischen Sänger Roy Khan hört man seine Opernvergangenheit an, wobei man als Hörer dann wieder phasenweise den Eindruck hat, es mit David Bowie - speziell im Song “Hunter’s Season” - zu tun zu haben) und exzellenten Gitarrenarbeit von Band-Gründer Thomas Youngblood, die sich hinter keinem Malmsteen oder Satriani zu verstecken braucht. Auch Vielseitigkeit ist angesagt: “House On A Hill” begeistert mit divenhaftem Operngesang (Beitrag von der Musical erprobten Ehefrau Mary) und hier zeigt der Chef auch, dass er auf der klassichen Gitarre (Youngblood spielte eine Lag-Gitarre) ein Meister seines Fachs ist.

Kamelot - Poetry For The Poisoned

VÖ: 10.09.10

Verfügbar: CD & Limited CD & 2-Vinyl

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://kamelot.com/ & https://myspace.com/kamelot/music/songs

TOURDATEN

INFO: THOMAS YOUNGBLOOD hat KAMELOT im Jahr 1991 gegründet. Seine Frau ist die klassische Sopranistin Mary Youngblood, die ihr Stimme bereits auf zwei vergangen Alben der Band (“Epica” und “The Black Halo”) platziert hat. 1995 erschien die erste CD “Eternity”, die damals vom (heute nicht mehr existierenden) deutschen Label “Noise Records” verlegt wurde. Das ist auch bis heute einer der Gründe, dass die Gruppe in Europa weit mehr Fans als in den USA hat. Nach dem zweiten Album stieg der ursprüngliche Leadsänger Mark Vanderbilt aus und wurde durch den Norweger Roy Khan ersetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

SYMPHORCE “UNRESTRICTED”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

MELODIC METAL

Für Fans von:  Freedom Call - Brainstorm - Pain Of Salvation

DEUTSCHLAND

Seit ich mich vor 2 Jahren für die Württemberger „Hackneyed“ begeistern konnte, bin ich Metal aus Deutschland aufgeschlossen, aber was die „progressive Metal Band“ SYMPHORCE auf ihrem Album „Unrestricted“ abliefert, ist kackastrophal. Dabei liegt es nicht mal am Sound der Gitarren, die richtig phätt mit ultra-distortion aus den Lautsprechern fegen, der Saitenfetischist Cedric Dupont spielt erstklassig, aber wer hier den platten Schlagzeug-Sound abgemischt hat, gehört zur Strafe eine Woche lang in eine Soundkabine mit dem letzten Album von Dream Theater eingesperrt. Der schlimmste Nervtöter ist Sänger Andy „Bieh“ Fränck, der mit fiesem „Englisch“ rumknödelt und versucht heavy Stimmung zu erzeugen. In „Sorrow In Our Hearts“ “sprechsingt” er mehr schlecht als recht, um sich dann gefühllos zum BruceDickinson-Imitat aufzuschwingen. Brrrrrrrrrrrrr...

Symphorce - Unrestricted

VÖ: 24.09.10

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: https://myspace.com/symphorcepower/music/songs

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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