www.music-newsletter.de

Hier gibt es CD-Rezensionen von Heavy Metal Alben, die im 2. Quartal 2011 erschienen sind. Hier stehen zurzeit u. a. die Infos zu den Alben ”Trepa-Nation” von DIFTERY aus der Slowakei, “Against The Wall Of Pretence” von SICKENING aus Italien, “The Human Creation And The Devil’s Contribution” von LEGIO MORTIS aus Tauberrettersheim, “Metalusion” von GLENN DROVER aus Kanada, “Illwill” von LAKE OF TEARS aus Schweden, “Blood On The Black Robe” von CRUACHAN aus Irland, “3rd Round Knockout” von CHROME DIVISION aus Norwegen, “Kairos” von SEPULTURA aus Brasilien und “Raised By Wolves” von SERPENTCULT aus Belgien.

Metal CDs 2011 - 2

Metal CDs

Gesamtübersicht

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DIFTERY “TREPA-NATION”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Diftery - Trepa-Nation

Die Musikmesse in Frankfurt nütze ich gerne, um Kontakte zu ausländischen Labels oder Bands & Musikern auf zu nehmen. Am Stand eines russischen Equipment Herstellers traf ich auf den Gitarristen der slowakischen Band DIFTERY, der mir gleich die noch ofenfrische CD seiner Gruppe mitgab. Natürlich ist mein Herzerl gleich vor Begeisterung gehüpft, weil ich seit der Splatter-Komödie “Hostel” weiss, dass die Slowakei eine Spass-Nation ist. Aber Scherz beiseite, die Musik der Gruppe wird in einschlägigen Listen als  Brutal Death Metal Truppe geführt und mit „Trepa-Nation“ haben sie sich ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Es ist das zweite Studio Album von Psycho, Sepo und Vlado. Die Band gibt es seit 2001, die CD wurde vom japanischen Label “Amputated Vein Records” veröffentlicht.

PROG DEATH GRIND

Für Fans von: Necrophagist - Cryptopsy - Nader Sadek

SLOWAKEI

Als ich die Musik zum ersten Mal hörte, war ich baff. Was tut solch ein junger, sympathischer Mensch in dieser Band? Wie Anthony Perkins im Hitchcock-Film „Psycho“ sich in seine mordende Mutter verwandelt, so mutiert Gitarrist Sepo beim Spielen der 9 Songs zum kettensägenden Saitenschwinger. Sänger Vlado outet sich als gutturales Keller-Monster. Gitarrensound (die Gitarren werden über Verstärker des russischen Herstellers „Yerasow“ gespielt) und „abgemikte“ Stimme klingen sehr gut, nur der Klang vom Schlagzeug lässt zu wünschen übrig. Wenn “Psycho” auf seine Becken drischt, hört es sich an, als ob er auf einem Kochtopf herumprügelt. Hätte man besser lösen können, aber ansonsten ist ultimativer Spassfaktor angesagt. Die Highlights: „Contaminamt (Poisoned Blood)“, bei dem ich mir beim Hören vorkomme, als ob ich gerade ein wildes Steppenpferd einreite. Old School Minister Schäuble, der sich immer noch standhaft weigert, ein Zombie-Fan zu werden, würde die radikale Wut der Musiker wohl mit einer schlimmen Kindheit assoziieren, ich für meinen Teil ergötze mich auch am nexten Stück: „Aeon Of Slavery“ ist ein „Deathmosher vor dem Herrn“, die billigen Becken des Drummers stören mich länxt nicht mehr und Sepo schneidet mir mit dem Gitarrensolo das letzte bisschen Mainstream aus meiner Underground-Seele. Das dickeste & phätteste Underground-Metal-Piece, das ich mir bisher im Jahr 2011 reingezogen habe!

Bezug: http://shops.channeladvisor.de/epages/237049_1.sf/en_US/?ObjectPath=/Shops/237049_1/Products/8900

VÖ: 11.04.11

Verfügbar: CD (Import)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: https://myspace.com/diftery/music/songs

TOURDATEN

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SICKENING “AGAINST THE WALL OF PRETENCE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BRUTAL DEATH

Für Fans von:  Keiler Bier - Carcass - Am Anfang war das Feuer

ITALIEN

SICKENING sind eine italienische Band, die auf ihrem neuen Album eine gutturale Brutal Death Orgie anbietet, dass sogar der Papst vom Balkon seines Palastes in die Menge „diven“ würde. Den Text verstehe ich zwar nicht, aber ich glaube am Ende des Songs die  Textphrase „Bih-Bih-Bihp“ ausgemacht zu haben - ein Gruss an Guildo Horn? Sänger Claudio grunzt sich vom ersten bis zum letzten Stück „grindig“ durch - der Sound ist nicht unbedingt abwexlunxreich. Muss er aber nicht sein, weil Songs wie „Blind Obession“ oder „Blast Of Madness“ nur eines im Sinn haben: Metallos, die gerne mit Keule & Lendenschurz unterwegs sind, ein hiebfestes Argument für die Diskussion zu liefern, dass sich die Evolution der Menschheit nicht weit vom Neanderthaler entfernt hat. Highlights: „Unhealthy Illusions“  mit dem gut aufgelegten Drummer Marco und der Pogodrescher „Clones Of A Stereotype“.

Sickening - Against The Wall Of Pretence

VÖ: 26. 04. 10

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: https://myspace.com/sickeningdeath/music/songs

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

Legio Mortis “Human Creation And The The Devil’s Contribution” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Legio Mortis - The Human Creation

Fliegeralarm über Tauberrettersheim. Das malerisch gelegene baden-württembergische Örtchen mit seinen zu gemütlichen Spaziergängen einladenden Auen und seinem reichen Fischbestand befindet sich in höchster Not. Eine Kirchenglocke dröhnt verzweifelt, aber es ist schon längst zu spät. Die „Unholy Four“ haben den letzten Fluchtweg, die Brücke zwischen Ort und Bundesstrasse, blockiert und hauen der Landpommeranzenbevölkerung donnernden DBKABM (eben erfundene satanische Abkürzung für „Double Bass Kick Ass Black Metal“) um die Ohren. Das 7minütige Auftakt-Stück bietet eine kleine “Preview” auf das, was in den nexten 60 Minuten folgt. Abwexlunxreiche Düstermusik mit tiefsten Keller-Growls, jaulenden Gitarrensoli und mächtig- deathigem Sound.

BLACK METAL

Für Fans von:  Morbid Angel - Satyricon - Marduk

DEUTSCHLAND

Im Hintergrund versuchen zarte Background-Vocals himmlisch-gothische Stimmung zu erzeugen. Marco „Tharator“ Popp zeigt jedoch den Engelschören, wo es lang geht, in dem er sie einfach „anschnauzt“. Die Horden des Todes sind aber auch von einer dünn-piepsenden Stephanie Knoll unterwandert worden, die ihren „Senf“ zum Track „Avenger Of The Oppressed Souls“ beitragen möchte. Gibt es nicht noch andere Sachen, die von der Keyboarderin ausgeübt werden können, anstatt sich mit einem höllischen Beitrag am Mikrofon zu versuchen? Auch in den folgenden Stücken stören mich die weichgespülten Synthie- & Keyboard-Sounds wesentlich, die von der Dame beigesteuert werden. Teilweise hört es sich an, als ob schwermetallische Gitarren auf tragende Schlagerakkorde treffen – wahrscheinlich ist das Mädel die Freundin eines Musikers der Band. Egal – auch wie der Song lieblos „ausgeblendet“ wird, zeugt von Ideenlosigkeit.

Buried Love“ entschädigt für die atmosphärischen Störungen mit gutem Punkmetal-Drive – ein starkes gothic-black-metallisches Brett. Bitterböse: „From Throat To Cunt“ und das haurucksprechgesungene “Wir brauchen keine Hirten” – wenn ihnen das mal nicht der örtliche Pfarrer krumm nimmt. In „Life Denied“ darf dann auch noch Liv Kristine von der Mättl Girl Group „Leaves’ Eyes“ am Mikrofon säuseln und mit dem Titelsong „Legio Mortis“ hat sich die Gruppe aus dem Süden Deutschlands einen galoppierenden Meilenstein auf den eigenen schwarzen Leib geschrieben.

Fazit: Knüppeldicker Metal und die Gewissheit, dass Satan jetzt auch in BW ein Urlaubsdomizil aufgeschlagen hat. Um ihm einen Kettensägen schwingenden Besuch abzustatten, muss ich jetzt nur noch heraus bekommen, ob er im Landgasthaus Zum Hirschen oder im Gasthof Krone logiert. Sarkasmus beiseite - Um international konkurrenzfähig zu werden, müssen die Horden des Todes aber noch einiges an Üb(er)ungsstunden investieren! Und auch wenn ich jetzt böse Redaktionsblicke riskiere: Black Metal ist (und bleibt auch hoffentlich) eine Männerdomäne!

Aktuelles Info-Update im Dezember 2014: Die 1995 gegründete deutsche Band hat sich nach 15 Jahren und 4 Studio Alben aufgelöst, die einzelnen Musiker gehen getrennte Wege. Über die einzelnen Schicksale ist bisher so gut wie nichts bekannt, Gitarrist Thomas “Tommy” Rau betreibt zurzeit das Projekt “Rise Of The Monolith” - einen Song zum Anhören gibt es auf dieser Soundcloud-Seite:  https://soundcloud.com/rise-of-the-monolith - “What I Am” ist ein geiler Song mit starken “Sludge Metal” und “Blackened Death” Elementen. Hoffentlich gibt es da bald noch mehr zu hören!

VÖ: 15.04.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: Es gibt keine Aktivitäten mehr, LEGIO MORTIS aus Tauberrettersheim schmoren derzeit im Höllenfeuer und warten darauf, dass sie eine Audienz beim Chef bekommen. Zurzeit arbeiten sie an diversen Beschwörungsformeln, die sie vom aktuellen Projektleiter “Valefor”, dem Herrscher der Legionen Geister auferlegt bekommen haben. Unser gut gemeinter redaktioneller Gruss an die Band: “Utuk Chul Ta Ardata!”

 

 

 

 

 

 

 

 

MIASMAL “MIASMAL”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY PUNK

Für Fans von: Motörhead - Voivod - Anthrax - Cancer

SCHWEDEN

MIASMAL werden als eine der jüngeren Death Metal Bands aus Skandinavien geführt. Aber die Schweden sind dem Genre nicht fremd, weil sie sich überwiegend aus den Altlasten der Bands „Agrimonia“ und „Martyrdöd“ rekrutiert haben. Das neue Album wurde beim Label Dark Descent Records veröffentlicht und beherbergt 14 höllische Tracks,, die zwischen ultradoomigen Riffs und Knüppel-Punk-Metal eingeordnet werden können. Bassist Ruben brummt eine knappe Stunde lang mit tiefsten Tönen und “Sänger” Pontus steht ihm mit gutturalem Geprotze in nichts nach. Voller Breitwand-Gitarren-Sound mit – unbewöhnlich fürs Genre – heavybluesigen Leadgitarren-Soli, wie er an das Geschrubbe von “Slash” in den 80er Jahren erinnert. Spätestens „Equinox“ ist das gewohnt tüchtige Speed-Schrubber, wie man sie von den Musikern auf deren früheren Produktionen kennt.

Miasmal - Miasmal

VÖ: 15. 04. 11

Verfügbar: CD - Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite:  http://miasmal.net/

TOURDATEN

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GLEN DROVER “METALUSION”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Glen Drover - Metalusion

Er hat für die Heavy Metal Grupen „King Diamond“ und „Megadeth“ gespielt – eine Tatsache, die normaler Weise Musikfans, die sich gar nicht für Heavy Rock & Metal interessieren, abschrecken dürfte. Die ersten Töne des Solo Albums „Metalusion“ von GLEN DROVER aber überraschen. Ich schliesse kurz die Augen und glaube, inmitten einer dicken phätten “Progressive Rock” Packung zu sitzen und vergleiche die Musik, die ich hier höre, mit den kanadischen „Rush“, „Steve Vai“, aber auch den Kompositionen von „Greg Howe“ oder sogar „Al di Meola“, wenn ich an dessen rasante „Return To Forever“ Zeiten zurückdenke. Die CD „Metalusion“ ist ein gewaltiges Heavy-Prog-Rock-Fusion-Geschoss. Aber erst einmal langsam - hier gibt es kurze Infos zu den besten Songs dieser starken CD:

INSTRUMENTAL METAL

Für Fans von: Steve Vai - Marty Friedman - Jason Becker - Alex Masi

KANADA

Ground Zero“ beginnt mit einem 7/4 Rhythmus und beinhaltet alles, was ein Gitarrist an einer tollen Platte schätzen kann: Rasante Soli, starke “Riffings”, Tempowechsel an allen Ecken & Kanten und eine dicke phätte Soundwand, die sogar noch Raum lässt für ein elektrisches Piano – wem Joe Satriani in den letzten Jahren zu langweilig geworden ist – hier kommt die kanadische Alternative.

Mit „Egyptian Danza“ gibt es sogar ein obligatorisches Al DiMeola Cover (Glen Drover bezeichnet den amerikanischen Fusion Gitarristen als einen seiner Haupteinflüsse). Und da das Stück im Original zu einer meiner Lieblingskompositionen des mehrfach ausgezeichneten Di Meola gehört, kann ich beide Versionen gut vergleichen. Den Bolero Shuffle zur Mitte des Songs überbrückt Drover mit zweistimmigen Melodielinien, das Problem ist hier der Sound, dem etwas zu viel Hall oder Reverb beigemischt wurde meiner Meinung nach. Technisch steht er dem Maestro in nichts nach, aber die Anschlagtechnik der rechten Hand klingt bei Meola noch ausgereifter, feiner akzentuiert und das Arrangement ist bei Di Meola zudem feiner, von einer fast zarten Transparenz, die hier durch Geschwindigkeit zerschlagen wird wie von einer Keule – ansonsten ist der ägyptische Tänzer immer noch eine riesige Spassnummer – für alle, die den Di Meola-Song noch gar kennen, allemal! Gut nachgespielt, aber einen „Glen Drover“ erkenne ich hier nicht. Der Bassist (der Multiinstrumentalist, Produzent und Mixing Engineer PAUL YEE) spielt ebenfalls klasse, muss an dieser Stelle unbedingt angemerkt werden.

Eines der Highlights ist „Don’t Let The World Pass You By“ – er legt einen starken Groove vor, über den er einen majestätischen Soli zündet, wie sie von  Carlos Santana in den 70er Jahren während dessen bester Phase (“Caravanserei”) gespielt worden sind,. Hier gibt es alles vom technisch hochgradigen “Sweeping” bis hin zu rasenden “Pull-Offs”, “Hammer-Ons” oder verminderten & verschachtelten Tonleitersequenzen, die bis in die höchsten Lagen hinauf sprinten. Auch das folgende „Mirage“ ist eine hammergeile Mördernummer – unsere Hauptperson kombiniert hier die melancholische Stimmung gewisser  Heavy Rock Klassiker von Gary Moore mit der technischen Finesse eines Joe Satriani.

Fazit: Ganz klar – eine Platte für Gitarristen – oder für Fans, die sich an einer elektrischen Gitarrenorgie ergötzen – und für jeden, der Bock hat auf die 50minütige breitwandige instrumentale Party.

VÖ: 05.04.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.glendroverband.com/

TOURDATEN

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LAKE OF TEARS “ILLWILL”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ja, ei - wer hängt denn da am Baum? Ob dess der Popp Titan ist?

1.  Floating In Darkness
2.  Illwill
3.  The Hating
4.  U. N. S. A. N. E.
5.  House Of The Setting Sun
6.  Behind The Green Door
7.  Parasites
8.  Out Of Control
9.  Taste Of Hell
10. Midnight Madness
11. As Daylight Yields (Live) (Limited Edition)
12. Demon You/Lily Anne (Live) (Limited Edition))
13. Crazyman (Live) (Limited Edition)

Label: AFM Records
Webseite: www.afm-records.de

HEAVY (METAL) ROCK

Für Fans von: Cathedral - Candlemass - Moonspell - Amorphis

SCHWEDEN

Wo zieht man die Grenze zwischen Heavy Metal und Heavy Rock? Schwierige Frage – manchmal. Bei der Musik der schwedischen Band bin ich schon immer in der Zwickmühle, wenn ich auf die Frage antworten muss. Das wäre doch auch einmal ein Diskussionsthema für die nexte lange Nacht. Das galoppierende „The Hating“ von der neuen CD „Illwell“ passt gut in die thrashige Old School Speed Metal Schublade, während ich Stücke wie „Floating In Darkness“ eher dem Heavy Rock Genre zuordnen würde.

Auch „U.N.S.A.N.E.“ ist „totally“ Old School mit der das Griffbrett herunter kratzenden Einleitung. Produziert hat Johan Örnborg (zusammen mit Lake Of Tears) und er hat einen guten Job gemacht, weil die 13 Songs des Album trotz allem Retro-Gehabe top-modern klingen. „House Of The Setting Sun“ ist ein cooler Mix aus „Frijd Pink’s“ „House Of The Rising sun“ und „Stairway To Heaven“, wobei mir hier zum ersten Mal auffällt, dass der Sänger ganz stark wie der Nazareth Sänger Dan McCafferty klingt. Aber mit Metal hat das Stück nichts am Hut!

Der Käufer der limitierten Digipack-Ausgabe bekommt drei noch nicht veröffentlichte Live Tracks als Bonus. Qualitativ können sich die Stücke nicht mit den Studio Aufnahmen messen, weil entweder die Energie eines Live Gigs von den Mikrofonen verschluckt wurde oder die Band einfach nicht ihren besten Tag hatte. Für den dünnen Sound der Live Aufnahmen entschädigt ein mitreißender Gitarrensolo im letzten Stück „Crazyman“.

VÖ: 29.04.11

Verfügbar: CD & Limited CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.lakeoftears.net/  & https://myspace.com/thelakeoftears

TOURDATEN

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CRUACHAN “BLOOD ON THE BLACK ROBE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Cruachan - Blood On The Black Robe

TRACKLISTING:

1.  To War
2.  I Am Warrior
3.  The Column
4.  Thy Kingdom Gone
5.  An Bean Sidhe
6.  Blood On The Black Robe
7.  Primeval Odium
8.  The Voyage Of Bran
9.  Brain Boru’s March
10. Pagan Hate
11. The Nine Year War

Label: Candlelight Records
Web:
www.candlelightrecords.co.uk/

TIME:

0:55
5:19
7:12
4:26
5:50
6:39
7:18
4:20
3:29
5:12
7:21

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PAGAN METAL

Für Fans von: Mahones - Metallica ( 80er) - Iron Maiden - Fiddlers Green

IRLAND

Fanfaren blaseln zum Sammeln, gedämpfte Schritte stapfen durch den gefrorenen Schnee, in der Ferne heult ein Wolf, der Stammes Chief ruft auf „To War“. Trommeln nehmen Fahrt auf, Violinen jagen sich mit zitterndem Crescendo zum ersten Höhepunkt der CD: Das pagan-thrashige „I Am Warrior“ stampft wuchtig aus den Lautsprechern. Auch das folgende „The Column“ überzeugt auf ganzer Linie: Der ungehobelte Sound & das durch das kompakte Arrangement hervorgerufene Ambiente erinnern mich dabei – erstaunlich – an einen Mix der beiden Debut Scheiben von „Exodus“ und „Metallica“. Nur der lieblose einfallslose „Abgang“ stört etwas. Die tobende Schlacht hat sich mittlerweile in den Orient verlagert: Sänger Keith Fay wirbelt sein keifendes Organ um sich und kämpft gegen die Violinen an, die ihrerseits mit arabesken Melodien versuchen, einen Vorteil zu erspielen.

Überhaupt scheint der Shouter der irischen Band wieder bei bester Gesundheit zu sein. Im Februar ist er nach einem Besuch in einem Club von mehreren Männern überfallen und brutal zusammen geschlagen worden. Der Link zur Meldung im Infokasten. Nächstes Highlight des Albums ist das monumentale „Primeval Odium“, in dem die Band alles auspackt, was das Genre Pagan Metal hergeben kann. Irisch-Traditionell wird’s im pogo-speedigen Jig- Mosher „The Voyage Of Bran“ – kann ich mir richtig vorstellen, wie bei diesem Song im Konzert „der Punk abgeht“! Nach dem (ebenfalls) traditionellen Einstieg in den „Brian Boru’s March“ (erinnert hier im Hauptteil vor allem an die 70er Jahre Scheiben von „Iron Maiden“) gibt es die volle instrumentale Banger-Breitseite. Leider dauert der ganze Spass nur 3:29 Minuten. Double-Bass-Drum-Geknüppel gibt die Richtung vor in „Pagan Hate“, einer phätten death-thrashigen Nummer mit düsterem Mönchs-Background-Summen. Zahlreiche Breaks sorgen für Abwexlung im 5minütigen TOP-Stück der CD. Fränkische Lobpreisung: Dess Teil iss geil!

VÖ: 18.04.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.cruachanireland.com/ 

TOURDATEN

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YGGDRASIL “IRRBLOSS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Yggdrasil - Irrbloss

TRACKLISTING:

1.  Höstmörkrets Natt
2.  Bergtagen
3.  Skaldefader
4.  Irrbloss
5.  Tokikvad
6.  Norrland
7.  Uppakra
8.  Kungabol

Besetzung:
Magnus Wohlfahrt (guitars, vocals)
Gustaf Hagel (bass)
Benny Olsson (guitars)
Jakob Blecher (drums
)

Label: Grand Master Music

TIME:

5:50
4:47
6:06
4:23
6:48
7:07
3:53
4:39

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FOLK METAL

Für Fans von: Ulytau - Cruachan - Tuatha de Danann - Fejd

SCHWEDEN

Yggdrasil ist in der nordischen Mythologie der Name eines Weltenbaumes. Als das Göttergeschlecht der Asen im Kampf gegen den Ur-Riesen Ymir siegreich hervorgingen, begannen sie aus dessen Leichenteilen, die Erde zu erschaffen. Der Yggdrasil war dabei der erste Baum, den sie gepflanzt haben. Die Zweige dieses Baumes ragten bis in den Himmel hinein, überschatteten die neun existierenden Welten, die Wurzeln verzweigten sich tief im Erdreich in drei verschiedene Reiche (das Land der Riesen, das Land der Drachen und Asgard, der Sitz der Götter). Wer sich für weitere Infos interessiert: http://yggdrasil-baumpflege.de/12_yggdrasil.html

YGGDRASIL nennt sich aber auch eine Folk Metal Band aus Schweden (*), die unheimlich(e) (gute) Musik spielt und dabei geschickt tradionelle folkloristische Weisen mit hartem metallischen Tobak kombiniert. Anders, als die Möchtegerne-Wikinger wie die finnischen Korpiklaani, die sich aus Marketinggründen eine elektrische Gitarre umgehängt haben, durchlebt die Formation um den Komponisten und Gitarristen Mangus Wohlfahrt, der 2001 die Gruppe mit dem Bassisten Gustaf Hagel gegründet hatte, ihre Musik mit metallischer Leidenschaft. Songs wie „Bergtagen“ oder „Höstmörkrets Natt“ sind einfach ethnisch-genial-brachial und verbinden archaische Geschichten der nordatlantischen Region mit düsteren Gesängen, die - wenn nötig – sogar tief in den gutturalen Keller eintauchen. Der musikalische Mix pendelt gekonnt zwischen lyrischer Akustik und radikalen Bretterwänden.

Skaldefader“ startet mit einem düsteren A Capella Chor, der dazu führen kann, dass sich Zartbesaitete zur richtigen Tages bzw Nachtzeit die Bettdecke über den Kopf ziehen, um erschrocken fest zu stellen, dass dort bereits der kreischende-keifende Magnus wartet. Weiteres Highlight: Das (pagan-black)metallische ”Norrland” mit seinem Mix aus nordischen Stadiongesängen und wavig-gotischen Klanggebilden, die vor meinem geistigen Auge die Rollenspielwelt von Myrtana (RPG “Gothic 1 - 3”) auferstehen lassen.

(*) nicht zu vergleichen mit dem 1981 von Kristian Blak gegründeten färöischen gleichnamigen Musikprojekt oder dem niederländischen Folk Duo, das aus den Musikerinnen Linde Nijland und Annemariecke Coenders besteht.

VÖ: 29.04.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.yggdrasil-sweden.com/http://www.myspace.com/yggdrasilofficial 

TOURDATEN

FAZIT: Am Ende des Reigens gibt es noch eine Outro-Nummer mit Geigen, akustischer Gitarre und engelsgleichem Gesang und als die CD zu Ende ist,  möchte ich am liebsten die Kleider fortwerfen, nackt in den dunklen nahe gelegenen Wald hineinrennen, um ausgelassen mit den Elfen der Nacht, den Göttern des Feldes und einfach mit Jedem, der gerade vorbei kommt, bis zum Morgengrauen zu tanzen!

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Various Artists “4WAY HEADEXPLODE SPLIT”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - 4WayHeadExplode Split

UNBORN TRACKS:

1.  Madness, Chaos, Betrayal
2.  All Hope Abondoned
3.  Chains Of Nothingness
4.  The Gift Giver
5.  Collision
6.  An Impulse To Create

ZLOSLIWY POMRUK ODBYTNICY TRACKS

1.  Kiedy Ojciec Wchodzi Ci Do Wanny
2.  Konska spiedolina
3.  Idz Do Piekla Dzwiko Wsciekla
4.  Mam Wiekszego Penisa Niz Moi Koledzy

CRANIAL SCHISM TRACKS

1.  Konspirasi Monotheisme
2.  Tentara Salib
3.  Von der Redaktion indizierter Titel

EXECUTE TRACKS

1.  Seperate Way
2.  Lethargy

Time:

1:20
2:37
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1:59
1:47

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5:59
4:14

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4:07
5:04

DEATHGRIND

Für Fans von: Adrenalin O. D. – Wehrmacht – Anal Cunt – Pathologist

POLEN

„Split Alben“ sind „en chique“ und zwar bereits seit den 90er Jahren. Wenn Bands nicht genügend Material für ein komplettes Album beisammen haben, kommt es meist zu gemeinschaftlichen kultigen – vor allem bei Sammlern – sehr gefragten Samplern, auf denen sich mehrere Bands – meistens auch einer oder ähnlichen Stilrichtungen angehörend – mit neuen Songs präsentieren. „4Way Headexplode Split“ ist ein solches Scheibchen, auf dem sich gleich 4 bru(gut)t(ur)ale Combos durch insgesamt 15 heftige, aber kurze Stücke wühlen. UNBORN SUFFER aus Polen begeistern mit „3 kleine Schweinchen-Grindcore“ und atmosphärisch getimten Kuhglöckchen – der rattenschärftste Track ist „Chain Of Nothingness (Rotten Womb)“ – ein 55sekündiger Crossover aus RHCP und SROM – „The Gift Giver“ und „Collision“ sind auch nicht zu ver(schl)achten!

In Richtung Deathgrind gehen die 4 Beiträge der polnischen ZLOSLIWY POMRUK ODBYTNICY (deutsch: “Bösartige Hämorrhoiden”), gar nix für alte Ministranten sind die 3 blasphemischen Übeltäter der indonesischen Gruppe CRANIAL SCHISM und die 2 (etwas längeren) „Songs“ der polnischen Brutal Death Band EXECUTE begeistern alle Deathcore Fans, die sich ab und an eine zusätzliche Prise Thrash wünschen.

Fazit: „15 Mann – auf des Totenmannes Kiste – Joohohoo!“ Partyscheibchen für Musikfans, die beim Grillen im Garten auch mal die eigenen Finger auf den leckeren Spiess stecken. Und passend dazu für Metalfans das Horrorscope für die nexten 4 Wochen: Es weht bald ein eisiger Wind durch Ihre Knochen – passen Sie auf, dass Sie nicht ohne Unterhemd aus dem Haus gehen! Wäre aber auch nicht schlimm, denn dann hätten Sie wenixtens Grund genug, sich selbst in die Pfanne zu hauen, wenn Sie zum Iglu-Stäbchen gefroren sind.

VÖ: 01.04.11

Verfügbar: CD & Digitales Album & MC

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Label Webseite: https://myspace.com/tornfleshrecords/music/songs

TOURDATEN

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NADER SADEK “IN THE FLESH”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BRUTAL DEATH

Für Fans von:  Cannibal Corpse - Carcass - Vomitory - Gorgasm

USA (NEW YORK)

„Exodus“ war gestern, NADER SADEK ist heute, in den 80ern hat mich kein Album so umgehauen wie „Bonded By Blood“, das eine satanische Stimmung vermittelte wie nur wenige Scheiben damals - heute aber als „Thrash“ Meilenstein gehandelt wird. Und wo der düstere Heavy Rock von „Black Sabbath“ Mitte der 70er immer kommerzieller wurde, setzt jetzt der New Yorker Musiker ägyptischer Herkunft an. „Petrophilia“ ist ein Meisterwerk, das die Subgenres „Blackened Death“ & „Hardcore“ vereinigt. Highlight  ist das 7minütige „Soulless“, in dem sich SADEK locker einreiht in die TOP 10 der prügelnden Gitarrengilde. Die Grundstimmung des Albums ist ”wicked” – betont durch geheimnisvolle Töne und kellergutturales Summen : Ernst zu nehmende Konkurrenz für Cannibal Corpse. Vielleicht gibt’s ja mal ne Tour zusammen, das wäre doch was!

Nader Sadek - In The Flesh

VÖ: 16. 05. 11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.nadersadek.com/ 

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

HAMMERFALL “INFECTED”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von:  Blind Guardian - Manowar - Judas Priest

SCHWEDEN

Das schwedische Power Metal Abenteuer HAMMERFALL geht in die siebte Runde. “Emergency Shutdown” kreischt ein Girlie aufgeregt in die Sprechanlagen. Der Anfang von „Patient Zero“ ist ein bisschen bei „Resident Evil“ abgekuckt  – aber dann brechen die fünf Infizierten die erwartete Bretter-Bänger-Orgie los: Der Auftakt und das noch schnellere „Bang Your Head“ sind wuchtige Groover, die sogar kahlgeschorene Metalheads in Versuchung bringen, ihr Haupthaar gedanklich im runden Kreis herum zu wedeln. Und wo bei zahlreichen anderen Bands („Scorpions“) konstruierte Balladen  kitschig wirken, hört sich der langsame Song „Send Me A Sign“ bei den Schweden an, als ob er in einer spontanen Session entstanden ist und dieser Aspekt macht das Stück zur epischen Hymne. Moderner Metal, da kann sogar das Spinett bei den letzten Akkorden von „Redemption“ punkten!

Hammerfall - Infected

VÖ: 20. 05. 11

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Digital

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.hammerfall.net/

TOURDATEN

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CHROME DIVISION “3rd ROUND KNOCKOUT”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Chrome Division - 3rd Round Knockout

Mix aus „Whitesnake“ und „Motörhead“ gefällig? Dann seid Ihr richtig beim neuen Album der norwegischen Band CHROME DIVISION. „Bulldogs Unleashed“ kommt mit der melodiösen Intensität eines David Coverdale, dem der neu eingestiegene Sänger Paul Mathiesen (Metal Fans auch als „Shady Blue“ oder „Athera“ in seiner Funktion als Frontman von „Susperia“ bekannt) lediglich in den ganz hohen Tönen unterlegen ist. „7 G-Strings“ stürmt los mit der wuchtigen Power eines Motörhead-Monsters und wird eingeleitet vom freundlichen Spruch einer weiblichen Stimme: „I Love To Eat Pussy“ (wörtliche Übersetzung: Ich dünste mir gerne eine Katze – mehr zum Thema “Wie dünste ich eine Katze” gibt es beim Klick auf den Link!

ROWDY METAL

Für Fans von: Motörhead - Megadeth - Six Feet Under - Blue Cheer

NORWEGEN

Mit den Worten „I’m Going Down To A Place of Skin’N’Bones“ beeilt sich der Sänger der Band dann auch, der Aufforderung schleunixt nach zu kommen. „Join The Ride“ verlässt die thrashig-rockige Ebene zugunsten megadeathiger Atmosphäre. Richtig brummen tut’s wieder im Highlight „Unholy Roller“ – hier gibt es auch die freundliche „Hellraiser“-Gruß-Attacke an Lemmy Kilmister. Auch ganz nett: „Zombies And Monsters“, vor dem man sich allerdinx nicht fürchten muss, da hat es uns bei den Songs von Rob Zombie schon wesentlich mehr gegruselt. „I Will Come Here To Kick Ass“ heisst es zu Beginn von „Fight“ und genau das tun die Boys! Die Überraschung des Albums folgt auf dem Fusse: “Im siebten Song sollst Du ruhen, sprach der Herr!” Steht, so glaube ich zumindest, irgendwo in den verbotenen testamentarischen Apokryphen! Die Junx haben das Gebot befolgt und sich daraufhin hingesetzt und so sie werfen mit „The Magic Man“ einen dicken, phätten Heavy Blues aufs Parkett. Nach 02:30 Minuten wechselt das Tempo und der Song mutiert zum brachialen Monster-Boogie.

Nach einer kurzen Country-Einlage, bei der ich erschrocken fast vom Stuhl gefallen bin, beginnt das beste Stück „Long Distance Call Girl“, bei dem ich mich dann freiwillig auf den seit neuestem im Redaktionsbüro eingerichteten Dancefloor  begebe. Irrwitzige Geschwindigkeit (214 beets in der Minute) CHROME DIVISION haben mit dem Song ein donnerndes Tempo-Punk-Metal-Highlight geschaffen! Spass & Humor gibt es auch noch mit der metallischen Version von „Ghost Rider In The Sky“ – Pogo für die ultimative Bierparty!

Fazit: CHROME DIVISION präsentieren sich mit dem neuen Album “3rd Round Knockout” metallischer als auf  den beiden Vorgängern, den meisten Fans der Bands wird diese Tatsache übel aufstossen - ich finde allerdings, die härtere Gangart steht den Norwegern gut!

VÖ: 06.05.11

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.chromedivision.com/

TOURDATEN

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Nett Janz JuchendfreixxxxxxxxxNett Janz JuchendfreixxxxxxxxxxNett Janz Juchendfrei

IVENBERG “WUNDEN”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ivenberg - Wunden

01.  Wunden
02.  Parasit
03.  Kalter Engel
04.  Mein Traum
05.  Der Anfang
06.  Amen
07.  Liebliche Stille
08.  Menschheitsalptraum
09.  Traurige Neue Welt
10. Es geht weiter
11. Auch sie werden sterben
12. Bis in den Tod

4:23
4:06
3:27
3:49
2:29
3:25
3:47
5:07
4:32
3:36
3:59
5:10

BLACKENED DEATH

Für Fans von: Beherit - Akercocke - Impaled Nazarene - Belphegor

DEUTSCHLAND

Coburg. Ein idyllisches Städtchen in Bayern. Munteres Treiben auf dem Marktplatz des 80.000 Einwohner Ortes. „Oh weioweiowei! hört man einen der Marktbetreiber  rufen Als ob er’s geahnt hätte. Plötzlich – ein gewaltiger Schlag – Sirenen ertönen – die Erde bricht auf – Menschen fliehen in Panik – eine kettenbehangene finstere Gestalt bahnt sich den Weg aus dem Erdenreich mit einer riesigen Keule. Es ist Morsan, der Prediger der freireligiösen Gemeinde IVENBERG.

Verstehen tu ich nix, ist aber wurscht – die Vocals werden schön brav getrennt in guttural & keifend & lachend und Gitarrist Sarkaz lässt sich nicht beeindrucken und schmettert seine Geschwindigkeitsrausch-Riffs in den Abendhimmel. Ein paar auswärtige Besucher sind stehengeblieben – ihnen gefällt die Touristenattraktion IVENBERG  - sie lecken sich ihre „Wunden“ und warten auf eine eventuelle Fortsetzung. Die kommt knüppelhart mit „Parasit“, der Drummer wird noch schneller (Ob wohl der Schäuble unter den fliehenden Touristen war? Anm. v. Bertram) und die Band variiert das Tempo zwischen Knüppel-Disco & schwerem Bänger-Geschoss (ab Minute 01:35). Aber die Band ist wohl nicht einverstanden mit meiner Einschätzung („Aus Deiner Fresse kriechen nur Lügen, an die Du auch noch glaubst!“). Warum allerdings in „Der Anfang“ komplett das kirchliche „Vater Unser“ verarbeitet wird dazu noch ohne blasphemische Äusserungen, kann ich bei einer Black/Death Metal Band nicht nachvollziehen, es gibt auch keine Info, ob es der örtliche Stadtpfarrer ist, der seine Schäfchen im nachfolgenden „Amen“ begrüsst („Willkommen meine Kinder!“). Vielleicht waren sie ja auch einmal Ministranten in ihrem vorherigen Leben, die Ivenberger!

Die donnernden Highlights des Albums: Der alles vernichtende pogometallische „Menschheitsalptraum“ (und yesss, Alptraum mit „p“ – Scheiss auf die Rächtschraibsrevorm!“), das speedy-satanik Monster „Es Geht Weiter“ und das megadeathige „Bis in den Tod“. Musikalisch spielt die Boy Group aus Coburg auf höxtem Niveau, auch der neue Ivenberger „Balrock“, der den tieftönenden Bass übernommen hat, macht seinen Job mehr als ordentlich (was anderes hätte ich mich aber auch nicht getraut, zu behaupten, denn 1.) habe ich den Kerl noch gut in Erinnerung aus dem ersten Teil der „Herr der Ringe“ Filme und 2.) ist mir die Ansage der Band („Wenn Du wieder mal einsam bist und wenn Dich Langeweile quält, wir wissen wer Du bist!“) Warnung genug.

VÖ: 13.05.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.ivenberg.de/  &  https://myspace.com/ivenberg/music/songs

TOURDATEN

Fazit: Bester Thrash-Death aus deutschen Landen – sollte es irgendwann wieder einmal zu mittelalterlichen Verhältnissen kommen und die Wikinger um den reinkarnierten Ragnar Lothbrock Bock haben, im alten Europa ein zu fallen, mit „Wunden“ gibt es jetzt den idealen Soundtrack dazu.

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SEPULTURA “KAIROS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sepultura - Kairos

1.  Spectrum
2.  Kairos
3.  Relentless
4.  2011
5.  Just One Fix
6.  Dialog
7.  Mask
8.  1433
9.  Seethe
10. Born Strong
11. Embrace The Storm
12. 5772
13. No One Will Stand
14. Structure Violence
15. 4648
16. Firestarter
17. Point Of No Return

0:55
3:37
3:36
0:30
3:33
4:57
4:31
0:31
2:27
4:40
3:32
0:29
3:17
5:39
0:27
4:30
3:24

THRASH METAL

Für Fans von: Legion Of The Damned - Metallica - Torture Squad

BRASILIEN

Noch Anfang der 90er  Jahre waren Rock Musik oder gar Heavy Metal aus Südamerika Randerscheinungen hierzulande, dann kamen plötzlich die brasilianischen SEPULTURA und angespornt durch den Erfolg dieser Thrash Metal Band machten sich weitere Gruppen des Kontinents auf, ein Stückchen vom europäischen Erfolgskuchen abzubekommen. Heute sind es hochkarätige Bretter wie Korzus, Torture Squad oder Cavalera Conspiracy, die eigentlich jeder Metal Fan kennt. Alle zwei bis drei 3 Jahre gibt es dann auch eine neue CD der Brasil-Metal- Pioniere und „Kairos“ ist also die neue SEPULTURA, die ich aus meinem Rucksack ziehe und in den Discman lege. Ich befinde mich gerade im ICE von Hamburg nach Würzburg, habe meinen riesigen Sennheiser Kopfhörer draufgestülpt (ich hasse diese kleinen Hörer mit den matschigen Sounds) und errege schon alleine dadurch die Aufmerksamkeit der gegenübersitzenden Personen. Wer die Musik von Sepultura kennt, weiss auch, dass es jetzt ziemlich schwierig wird, ruhig sitzen zu bleiben und genau so kommt es.

Bereits beim ersten Titel wackelt mein Kopf unmerklich zum harten Takt, den die Brasilianer lostreten. Es ist die übliche Thrash-Lawine, die auf den Hörer wartet, einzig die Bässe scheinen mir anfangs etwas dünn, aber das gibt dem Sepultura-Sound (auch nach 11 Studio-Alben) immer noch den rotzigen, ungehobelten Thrash-Sound – Minute 03:33 – der erste Leadgitarrensolo shreddert durch die Großhirnrinde – das Girlie gegenüber scheint meinen verzückten Gesichtsausdruck richtig zu deuten und lächelt mich an – hmmm – Kontaktbörse ICE – aber ich bleibe cool, lächele zurück und vertiefe mich dann aber wieder in die CD und sehe stur aus dem Fenster. Die Landschaft fliegt an mir vorbei und passend dazu zieht die Band das Tempo an und donnert los mit dem Titelsong „Kairos“.

Die Highlights des Albums sind „Just One Fix“ (ein Cover der Band „Ministry“), das messerscharfe Bretter- Gewitter „Dialog“, in dem beide Gitarristen mit zweistimmigen “Läufen” zeigen, warum sie auch heute noch immer zur Elite der rockenden Saitenschwinger gehören und eines der besten Stücke der CD gibt es später mit dem Industrial Metal Thrasher „Structure Violence“, die “Sepulturas” waren neuen Ideen noch nie abgeneigt gewesen, aber solch eine Nummer habe ich bisher auch noch nicht so oft von ihnen gehört. Ganz heisses Teil! Aber ob’s den Metal-„Puristen“ gefällt? Ich denke schon, weil die Metal-Fans unter allen Musikhörern wohl die tolerantesten überhaupt auf diesem Erdball sind. Hugh. Ich habe gesprochen. Den krönenden Abschluss bietet der Mega- Thrasher „Point Of No Return“ und wer es bis hierhin geschafft hat, darf seine Nackenmuskeln beim schnellsten Headbänger des Albums bis zum Äussersten auf die Probe stellen.

Epilog: Das nette Girlie habe ich nach dem Hören des Albums aufgeklärt, als ich ihr erzählte, dass ich das neue Album einer Band namens Sepultura hörte, erklärte sie mir lächelnd, dass das Album „Against“ aus dem Jahr 2001 ihre erste gekaufte CD gewesen war. Ihr Lieblingsmusik sei Heavy Metal, Rock & Punk – das war ich aber geplättet und aus lauter Begeisterung habe ich ihr meine Sepultura-CD geschenkt -  natürlich hat sie auch eine Visitenkarte meiner Webseite bekommen.

VÖ: 24.06.11

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.sepultura.com/ 

TOURDATEN

Fazit: TOP Classic Thrash Metal Album der Legende SEPULTURA aus Brasilien – nicht mehr & nicht weniger – die Brasileiros machen das, was sie am besten können: Straighter ungehobelter Thrash Metal ohne Schnörkel, die Songs sind kurz (nur „Structure Violences“ übersteigt die 5-Minuten Spieldauer)  - Spielzeit: 53:20 (Deluxe Edition)

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SERPENTCULT “RAISED BY WOLVES”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Serpentcult - Raised By Wolves

1.  Raised By Wolves
2.  Crippled And Frozen
3.  Longing For Hyperborea
4.  Growth Of The Soil

Besetzung:
Frederic Caure (guitar, vocals)
Steven Van Cauwenbergh (bass)
Frederik Cosemans (drums)

Label: Listenable Records
Webseite: http://www.listenable.net/

Bisherige Discographie:
2007: Trident Nor Fire (EP)
2008: Weight Of Life

08:49
09:52
10:47
08:56

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SLUDGE METAL

Für Fans von: Mastodon - Black Sabbath - El Caco - Floodgate

BELGIEN

Ein Rabe krächzt, Regen fällt. Ob der Himmel immer noch weint, weil sich die belgische Band SERPENTCULT von ihrer Sängerin Michelle Nocone getrennt hat? Ist nicht anzunehmen, weil sich die übrig gebliebenen Boys als kompakte Einheit präsentieren, die im July 2011 ein phättes, schweres &  doomlastiges Album auf die Menschheit losgelassen hat. Der Titelsong „Raised By Wolves“ stampft wie ein Horde alles zerfleischender Werwölfe in Richtung Hörer, der nach spätestens 4 Minuten seine Birne begeistert in zeitlupenhafter Bänger-Trance schüttelt und gar nicht mehr wahrnimmt, was um ihn vor sich geht. „Wer hier nicht hin & weg ist, soll verschwinden und weiter seine Supertramp oder Scorpions Scheibchen hören“ denke ich.

Das Gewitter hat zugenommen, es donnert & kracht aus allen Ecken, Gitarrist Frederic Caure startet einen hypnotisch-einlullenden Riff, der Bass von Steven Van Cauwenbergh scheint sich aus dem tiefsten Erdreich hervorzuwühlen – „Crippled And Frozen“ ist ein knapp 10minütiges instrumentales Sludge-Monster, das selbst die Stoner Rock Orgien von QOTSA locker übertrifft.

In „Longing For Hyperborea“ streift Schlagzeuger Frederik Cosemans wie einst der barbarische Conan mit seiner Doppelkeule durch die cimmerischen Wälder, um jeden Pikten, der sich ihm in den Weg stellt, aus seinem Nadelstreifenanzug zu hauen. Im abschliessenden „Growth Of The Soil“ geht es noch einmal ordentlich zur Sache. Die kreischenden Vocals scheinen die Summe zahlreicher Höllengeister zu sein, deren qualvolle Schreie das letztes bisschen an Verstand aus dem Hirn des Zuhörers winden, um dessen Seele auf ewig mit der Musik von SERPENTCULT zu vernetzen. Fazit: Eines der besten Sludge Metal Alben der letzen Jahre!

VÖ: 22.06.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Info April 2017:  Zurzeit keine Bandaktivitäten, die offizielle Webseite existiert nicht mehr

TOURDATEN

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PENSEES NOCTURNES “CECI EST DE LA MUSIQUE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLACK METAL

Für Fans von:  A Forest Of Stars - Valhöll - Negura Bunget

FRANKREICH

Kammersinfonische Melodiebögen eröffnen „Ceci Est De La Musique“: Es gibt nur dieses einzige Stück auf der CD, 55 Minuten, und es ist – glaube ich zumindest – die erste Black Metal Oper der Musikgeschichte. Ab Minute 03:03 erschallen klagende Stimmen – die Vehemenz der elektrischen Gitarren nimmt zu, Instrumente überschlagen sich, irgendwo im Hintergrund fahren Trompeten und Leadgitarre Achterbahn – im weiteren Verlauf treffen dröhnenden Pauken auf trance-metallische Riffs, zwischendurch gibt es Kirmesorgeln, Double Bass Drum Attacken, eine Kuckucksuhr und auf der Bühne tummeln sich die skurrilsten Gestalten einer Jahrmarkt-Freakshow! Nihilismus und metaphysische Grundsätze sind die bestimmenden Themen dieser Avantgarde Black Metal Geschichte, harter Tobak zuweilen – zum grossen Teil aber auch instrumental und gar nicht geeignet für den Metal Bänger, der nur das kurzweilige Vergnügen sucht. Fazit: Wenn Igor Strawinsky noch am Leben wäre – ich glaube, er hätte die PENSEES NOCTURNES als seine Tourband engagiert.

Pensees Nocturnes - Ceci est de la musique - das Album gab es nur in limitierter Ausgabe und nur als physikalischen Tonträger inklusive eines 48seitigen Booklets - ob die Scheibe noch einmal als Re-Issure kommt, bleibt fraglich

VÖ: 11. 06. 11

CD laut Chef Vaerohn nicht mehr verfügbar

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://pnrecords.free.fr/ & https://youtu.be/iuxLbhGFklE   (6minütiger Auszug)

TOURDATEN

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AZARATH “BLASPHEMER’S MALEDICTIONS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Azarath - Blasphemer's Malediction

TRACKLISTING:

1.  Arising The Black Flame
2.  Supreme Reign Of Tiamat
3.  Crushing Hammer Of The Antichrist
4.  Firebreath Of Blasphemy And Scorn
5.  Behold The Satan’s Sword
6.  Under The Will Of The Lord
7.  The Abjection
8.  Deathstorms Raid The Earth
9.  Lucifer’s Rising
10. Holy Possession
11. Harvester Of Flames

Label: Witching Hour Productions
Webseite: http://www.witchinghour.pl/

Time:

0:04
3:57
4:00
4:15
3:46
6:13
4:24
4:28
3:38
4:16
6:07

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BLACKENED DEATH

Für Fans von: Watain - Death - Vader - Destroyer 666

POLEN

Ob die Frage „Geht es guttural noch tiefer?“ beantwortet werden kann, wird wohl auch ein ewiges Geheimnis bleiben. Man müsste mal eine Liste aufstellen mit den ultratiefsten Metalstimmen (Bertram nickt begeistert!), der polnische Sänger MAREK „NECROSODOM“ LECHOWSKI wäre bestimmt mit dabei und seine neue Hauptrolle (hat vorher das Mikro in der Black Metal Truppe „Infernal War“ gequält) in der Band AZAROTH bringt ihm bestimmt einen Job als Ober-Kohlenschipper in der Satansgrube ein.

„Blasphemer’s Maledictions“ heisst das neue (fünfte) Studio Album der Band aus Tczew, einem kleinen Örtchen, das - bevor die braunen Horden auszogen, um die Welt zu verwüsten – einmal den schönen Namen Dirschau trug und im schönen „Pommerland“ lag. Weil  dort aber nun keine Maikäfer mehr fliegen, wütet jetzt die polnische Blackened Death Metal Boy Group. Gitarrist Bartlomiej Szudek spielt dabei seine irre schnellen Bretter Soli, als ob er sich vor Drummer Zbigniew Prominski und Bassist Piotro Ostrowski auf der Flucht befindet. Megastarkes Highlight ist gleich das dritte Stück „Crushing Hammer Of The Antichrist“, das sogar einem alten Ministranten wie mir ein lechzendes Grinsen in die Gesichtsfalten treibt. Ich habe gleich mal die Endlosschleife gedrückt, um das Teil mehrere Male hintereinander zu hören.

Auch „Under The Will Of The Lord“ überzeugt, Drummer Prominski tritt hier sein persönliches „Inferno“ los und hat sich somit sein Bühnen-Pseudonym redlich verdient. Weitere Anspiel Tipps: „Deathstorm Raid The Earth“ und die gitarristische Apokalypse “Lucifer’s Rising”. Produziert haben die Gebrüder Wojciech und Sławomir Wiesławscy in ihren fast schon legendären Hertz Studios in Białystok (die Beiden haben dort schon die Alben von Trauma, Behemoth und Vader im Höllenfeuer geschmiedet)

Fazit: Die beste Black Metal Band, die niemand kennt, hat mir mal jemand gesagt -  ich glaube,  es war einer der Besucher des letztjährigen “Summer Breeze” Festivals gewesen. Ich gebe ihm recht!

VÖ: 29.06.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webhell: http://www.azarath.tcz.pl/ 

TOURDATEN

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ISOLATION “CLOSING A CIRCLE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Isolation - Closing A Circle

TITELVERZEICHNIS:

1.  Something And Nothing
2.  Closing A Circle
3.  Never Enough
4.  This Moment
5.  Nomad
6.  One Day
7.  Fan The Flames
8.  There Will Be No Answer
9.  The Wasteland
10. May You Fare Well

Label: Eisenwald Tonschmiede
Webseite: http://www.eisenton.de/

Besetzung:
Johannes Schmid (Guitars, Vocals)
Albert Röhl (Drums)
Andre Jonas (Bassguitar)

Time:

1:03
5:54
4:47
5:04
8:07
4:37
3:46
1:39
7:06
3:59

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DEPRESSIVE METAL

Für Fans von: Black Hate - Shroud Of Distress - Fail - Zmierzch

DEUTSCHLAND

ISOLATION sind eine sogenannte „Atomspheric Black Metal“ Band aus Lübeck. Nach einigen Split (*) Alben haben sie jetzt im Juni ihr Debut Album „Closing A Circle“ veröffentlicht. In ihrer Musik verzichten die Musiker auf übliche spektakuläre Riffgewitter, sondern haben in ihren 10 Kompositionen einen dichten kompakten Klangnebel geschaffen, der den Zuhörer hineinzieht in die musikalische „doomige“ schwermütige Apokalypse. In „Never Enough“ brummt der Bass wie einst zu besten Zeiten der US-Gruppe „Grand Funk Railroad“, darauf setzen auf „D“ herunter gestimmte Radikal-Akkorde, und feines akzentuiertes Schlagzeugspiel von Albert Röhl, das sich ebenfalls wohltuend vom „Haudrauf-Geknüppel“ ähnlicher Gruppen abhebt. In der 8minütigen Elegie „Nomad“ fällt mir am Ende des Songs sogar spontan ein Vergleich ein zu den grossen instrumentalen Klassikern (Anfang der 70er) der englischen Gruppe “Wishbone Ash”, was auch zum grossen Teil wieder dem erstklassigen Drumming geschuldet ist. Das orgastische Highlight des Stücks gibt es in Minute 07:01, ich kann mir lebhaft den magischen Moment vorstellen, wie dieser Song im Übungsraum beim Jamming entstanden ist.

One Day“ ist die einzige Ballade des Albums und Johannes Schmid singt, als ob er sich kurz vor einem tödlichen Brückensprung befindet. Sollten sich Selbstmörder unbedingt auf ihren MP3 Player laden! „Fan The Flames“ zeigt, dass die Musiker ihre Punk-Hardcore-Roots nicht verleugnen. Einzig der Abgang von „The Wasteland“ überzeugt mich nicht, da haben die drei Musiker wohl gerade einen ideellen Blackout gehabt. Die Entschädigung für diesen kleinen „Pups“ gibt es im epischen „May You Fare Well“. Fazit: In der Musik von ISOLATION aus Lübeck erkenne ich viele Strickmuster, die es auch im Art Rock gibt. Als Metal Fan fällt es schwer, sich nicht von der Melancholie der deutschen Gruppe beeindrucken zu lassen.

VÖ: 17.06.11

Verfügbar: CD

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: https://myspace.com/churchofisolation/music/songs

TOURDATEN

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SYMPHONY X “ICONOCLAST” (Special Edition)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Symphony X - Iconoclast

TITELVERZEICHNIS Disc 1:

1.  Iconoclast
2.  The End Of Innocence
3.  Dehumanized
4.  Bastards Of The Machine
5.  Heretic
6.  Children Of A Faceless God
7.  When All Is Lost

TITELVERZEICHNIS Disc 2:

1.  Electric Messiah
2.  Prometheus
3.  Light Up The Night
4.  The Lords Of Chaos
5.  Reign In Madness

Disc 1:

10:53
05:19
06:49
04:58
06:26
06:22
09:10

Disc 2:

06:15
06:48
05:05
06:11
08:37

PROGRESSIVE METAL

Für Fans von: Steve Vai - Yngwie Malmsteen (die ersten beiden Alben)

USA

In den 90er Jahren waren Dream Theater die angesagteste Rock Gruppe, wenn die Rede von Mainstream- Prog  war, mittlerweile produziert die Band aus Massachussettes nur noch lauwarme Aufgüsse ihrer Klassiker und aus ihrem Dunstkreis drängen Bands wie SYMPHONY X, die den Mannen um John Petrucci spätestens mit ihrem neuen Album „Inconoclast“ den Rang abgelaufen haben dürften. Der knapp 11minütige Titelsong ist ein metallischer Prog-Brecher mit tollen Breaks, rasenden Gitarren- & Synthesizer-Soli, die von düsteren Chorälen umrahmt werden und dem Ganzen die sinfonische Krone aufsetzen. Erstklassig!

Michael Romeo, der die Gruppe 1994 gegründet hatte, bewegt sich stilistisch zwischen allen gitarristischen Herausforderungen und lässt dabei kein Fettnäpfchen aus, seien es irrsinnig schnelle „Sweeps“, jaulende Vibratoeinlagen oder technisch hochstehende Soli, die sogar einem Al di Meola ein anerkennendes Zungenschnalzen abfordern dürften. Und wenn ihm gerade danach ist, drückt er ein bluesmetallisches Highlight („Bastards Of The Machine“) aus den Lautsprechern, dass wohl jeder Gitarren-Fan spontan ein „Stagediving“ anbringen möchte. Die Crew, die ihn seit Jahren begleitet, steht aber nicht zurück: Michael Pinnella liefert an den Keyboards einen herausragenden Job ab und die Rhythmus-Sektion, bestehend aus Schlagzeuger Jason Rullo und Bassist Michael Lepond, gehört sowieso seit Jahren zu einer der Besten, wenn es um das Genre Rock geht.

Bleibt noch Sänger Russell Allen, der dem ganzen seinen heavyrockigen Stempel aufdrückt mit charismatischer Stimme, die an mich einen Mix aus Graham Bonnett und Jeff Scott-Soto erinnert. Und dass er sich in seiner Jugend auch einmal mit Klaus Meine von den Scorpions beschäftigt haben muss, zeigt sein Vocal Phrasing im „Lords Of Chaos“ auf der zweiten CD. Wo sonst meistens der Gesang im progressiven Rock ein notwendiges Übel (von erstklassigen Musikern, die aber gleichzeitig nur zweitklassig singen) ist, bildet die Performance von Sänger Allen hier genau den idealen Verschluss für die Wunderlampe von SYMPHONY X. Hoffentlich brennt sie noch lange!

Fazit: Ein 80minütiges Prog-Rock-Vergnügen, nicht zu vergleichen mit den psychedelischen Exzessen von Bands wie „Acid Mothers Temple“ (die ich liebe), aber wer sich einmal mit einer am knisternden Feuer gerösteten Prog-Heavy-Keule vergnügen möchte, ist hier genau richtig! “Iconoclast” von SYMPHONY X ist intelligenter Heavy Rock für studierte Neanderthaler!

VÖ: 17.06.11

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Vinyl & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.symphonyx.com/ 

TOURDATEN

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DJEVEL “DODSSANGER”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Djevel - Dodssanger August 2011

1.  Ingen Vei Tilbake
2.  Djevelheim
3.  Morkefodt
4.  Dakvinnenbrant
5.  Djevelslatt
6.  Paakallelsen
7.  Vi Malte Verden I Sort
8.  Paktensendeisatanseie

Label: Aftermath Music
www.metal-norge.com/aftermath/web

Besetzung:
Trond Ciekal (guitars, clean vocals)
Erlend Hjelvik (vocals)
Urgehal/Mannevond (bass)
Hjorth (drums)

1:50
5:01
7:28
6:35
1:30
6:52
8:09
9:41

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BLACK METAL

Für Fans von: Watain - Usurper - Bathory -Venom

NORWEGEN

Black Metal der radikaleren Art: Im Intro „Ingen Vei Tilbake“, flüstert eine männliche Stimme, Donnergrollen & einsetzender Regen sind zu hören, ein Messer wird geschliffen und Gitarrist T. Ciekals spielt die ersten verzerrten Akkorde. Wer danach geopfert wird, wird nicht aufgelöst. DJEVEL haben sich 2009 gegründet, sind eine norwegische Band, die beim Label Aftermath Music im Juni ihr Debut Album veröffentlicht hat. Mit „Djevelheim“ trifft den Hörer im zweiten Stück die erste Breitseite. Black Metal, der mitreisst! Die guttural-kreischende Stimme gehört dem Shouter Erlend Hjelvik, der einst bei „Kvelertak“ in Diensten stand. In Minute 02:38 trampelt sich Schlagzeuger Hjorth zum ersten Mal in einen satanischen Double Bass Drum Geschwindigkeitsrausch. Beschwörungsformeln gibt es in „Morkefodt“, Highlight der CD ist das unheilsschwangere „Dakvinnenbrant“ mit bretternden Gitarren & dröhnenden Glockentönen. Die authentische okkult-mystische Stimmung wird verstärkt durch die um Echos und Hall angereicherten norwegischen Vocals – englischsprachige Texte aus Marketinggründen: Zum Glück nicht auf dieser Scheibe! Kann in der Schublade TNBM (= True Norwegian Black Metal) abgelegt werden

VÖ: 13.06.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: https://myspace.com/djevelmakt/music/songs

TOURDATEN

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MISGUIDED AGGRESSION “Flood The Common Ground”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Misguided Aggression - Flood the Common Ground

TITELVERZEICHNIS:

1.  Intro
2.  Winter Soldier
3.  Chasing Sanitiy
4. The Visionary
5.  The First Stone
6.  Humility
7.  Autonomy
8.  Hidden Empire
9.  Flood The Common Ground

Label: Year Of The Sun Records
Web: www.yearofthesun.com

METALCORE

Für Fans von: Mater Machina - Killswitch Engage - Stopyt - Droid

KANADA

Dicke, phätte (aber leider nur 27minütige) Metalcore-Packung, die von der kanadischen Gruppe MISGUIDED AGGRESSION präsentiert wird. Das Mini Album strotzt vor Kraft und einem Sänger, der mit seiner Stimme Wände einreisst. Das „Intro“ wärmt die Ereignisse um den 11. September 2001 auf, die sich – so schnell vergeht die Zeit - jüngeren Musikfans bereits wieder als ereignisträchtiges historisches Datum darstellen. „I Chose The Army To Kill These“ verspricht der „Winter Soldier“ (Stream unten im Infokasten beim MySpace-Link!) in seinem in den Nachrichten übertragenen Interview, bevor er gemeinsam mit seinen Kumpanen losmetzelt. „Chasing Sanity“ ist trotz zahlreicher Breaks bestens für den Metalcore-Dancefloor geeignet (141,8 bpm) und motiviert dazu, seinen “Tanzpartner” mit ein paar zarten blauen Flecken zu versiegeln. Highlight des Albums ist „The First Stone“, das es locker mit der Geschwindigkeit einer “Stealth” aufnehmen kann. 

Fazit: Tolles 2. Album der Kanadier (das Debut „Hatchala“ ist 2009 erschienen). Schade, dass „Flood The Common Ground“ aufgrund der kurzen Spielzeit (darf die 30-Minuten-Grenze nicht unterschreiten) nicht für die Selektion der besten Metal Alben zur Verfügung steht. Hauptdarsteller ist  Shouter Rob DeMedeiro, der den Mix zwischen „Growl“ & „Kreisch“ perfekt intoniert. Bei der richtig eingestellten Lautstärke fegen die 9 Metal-Schlager wie ein Tornado durch die Birne. 

VÖ: 28.06.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite:   https://myspace.com/misguidedaggression/music/songs 

TOURDATEN

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PAIN “YOU ONLY LIVE TWICE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pain - You Only Live Twice mc

Tracklisting Disc 1:

1.  Let Me Out
2.  Feed The Demons
3.  The Great Pretender
4.  You Only Live Twice
5.  Dirty Woman
6.  We Want More
7.  Leave Me Alone
8.  Monster
9.  Seasons Of The Reaper

Tracklisting Disc 2:

1.  Crawling Thru Bitterness (unreleased Bonus)
2.  The Great Pretender (Millboy & Peka P Remix)
3.  Dirty Woman (Mc Raaka Pee Remix)
4.  You Only Live Twice (Rectifier Remix)
5.  Leave Me Alone (Rectifier Remix)
6.  Eleanor Rigby (Live At Sundown Festival=
7.  Follow Me (Live in Brüssel 2009)
8.  I Don’t Care (Live Raismes Festival 2009)
9.  Bitch (Live Raismes Festivail 2009)

TIME:

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4:25
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2:53
4:40

ELECTRO METAL

Für Fans von: Convulse - Death Strike - Agapesis - Rammstein

SCHWEDEN

Der Einstieg in den siebten Output der schwedischen Industrial Metal Band PAIN erinnert stark an die letzte Scheibe von „Cradle Of Filth“: Atmosphärisch dichte schwebende Keyboard Akkorde, die kreischende, aufgeregte Stimme des Sängers Peter Tägtgren, der das Projekt Mitte der 90er Jahre gegründet hatte mit dem vorrangigen Ziel, Heavy Metal und (industriellen) Techno miteinander zu kombinieren. Das Konzept ging erfolgreich auf und mittlerweile geht’s in die siebte Runde. Die neuen Songs (9 auf der ersten Disc und 9 Remix- und Live eingespielte Versionen auf der Bonus Disc) sehe ich allerdings weniger im klassisch-metallischen Bereich, sondern würde fast das Attribut „Aggro-Metal-Ektro“ auspacken (wobei das neue Subgenre „Neue Deutsche Härte“ auch passen würden, alter Schwede!). „Feed The Demons“ kann dazu gut als beispielhafter Anspiel-Tipp dienen. Ein Stück, das auch auf dem Electro-Club-Floor für dementsprechende Wallung sorgen sollte.

Gleiches gilt auch für den krachenden Single Hit „The Great Pretender“, den ich bereits seit drei Wochen in meinem DJ-Gepäck herumtrage und sogar schon unlängst bei einer mittelalterlichen Party eingesetzt habe. Das Feedback? Ein begeistertes Publikum, das sich zu den vorgegebenen 150 bpm die Seele aus dem Leibe tobte!„Dirty Woman“ ist ein ansprechender Crossover-Mix aus „Mötley Crue“, „Rob Zombie“, „Clawfinger“ und kreischendem „Bon-Scott-Delirium“ – gewürzt vom (leider nur kurzen) messerscharfen Leadgitarren-Solo von Tägtgren, der wie auch sonst fast alle Instrumente selbst eingespielt hat. 

Wie ein Kulturschock muss allerdings die Bonus-Disc auf klassische Metalheads wirken. Nach dem unveröffentlichten Bonus-Track „Crawling Thru Bitterness“ (der ja jetzt gottseydank nicht mehr unveröffentlicht ist), gibt’s 8x auf die elektrorockige Glocke. Man stelle sich Victor von Frankenstein (ja, genau der Schweizer Metzger, der einmal im bayerischen Ingolstadt studiert hat) vor, wie er Lady Gaga, Axl Rose und den Sänger der Gruppe “HIM” in einem Quirl vermixt, daraus eine le(i)bhaftige neue Masse formt, diese mit einem elektrohousigen Spannungsschlag belebt und „fertisch“ ist der donnernde ElektroSchlager-Pop von PAIN. In der Live-Sektion (Insgesamt 4 Tracks) interessant & erwähnenswert noch die „pain’sche“ Cover Version des Beatles Klassikers „Eleanor Rigby“ – habe ich so noch nicht gehört. – ein Lied zum Mitgrölen für’s Party-Volk – eventuell gibt’s hier auch noch einen ansprechenden Dancefloor-Remix, Herr Tägtgren? Welche Energie den Fan bei einem Pain-Konzert erwartet, davon gibt es mit „I Don’t Care“ und dem aggrobrachiolektrischem „Bitch“ „Anhör“-Material. Fazit: Erstklassige Doppel-CD der Schweden, wobei sich natürlich die Frage auftut: Warum auf 2 CDs trennen, wo doch alles (Spielzeit: 75:30 Minuten) wunderbar auf eine Standard Disc gepasst hätte?

VÖ: 03.06.11

Verfügbar: 2-CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite:  http://www.painworldwide.com/home/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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