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Hier gibt es CD-Rezensionen von Heavy Metal Alben, die im 2. Quartal 2009 erschienen sind. Hier stehen u. a. Infos zu den Alben ”From The Wrong Side Of The Aperture” von DRACONIC aus Serbien, “Fathom The Spheres” von SARSEKIN aus Australien, “Scandinavian Warmachine” von PAGANIZER aus Schweden, “Unexpected Hate” von BULLDOZER aus Italien, “Ageless Decay” von ILIUM aus Australien, “Visionism” von ROOTWATER aus Polen, “The Pungeny Of Carnage” von NECROVILLE aus Rumänien und “Ad Luciferi Regnum” von VANMAKT aus Schweden

Metal CDs 2009 - 2

Metal CDs Übersicht

Gesamtübersicht

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DRACONIC  “FROM THE WRONG SIDE OF THE APERTURE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PROGRESSIVE METALCORE

Für Fans von:  Soilwork - Mnemic - Sylosis

SERBIEN

Knüppel aus dem Sack lautet die Devise von DRACONIC. Die Band aus Belgrad spielt ultimativen Metalcore, den ich so auch noch nicht aus den ehemaligen jugoslawischen Ländern gehört habe. Ich weiss, dass es in dieser Region aussergewöhnliche Musiker gibt, im Metalbereich waren sie allerdings bisher rar gesät. Draconic stehen westlichen Vorreitern in nichts nach und entfachen eine metal-thrashiges Metalcore-Element, das 51 Minuten lang hochexplosiv ist - es kommt mir vor, als ob Mastermind Branislav Stankovic jeden Moment die Lunte zündet. Die pyromanischen Highlights: “Through Escape”, “Opaque”, das industrial- elektronische “The Amnesia Transmissions” - und den Fehler anderer Prog-Metal-Bands machen sie auch nicht: Nämlich bei aller Neigung zum virtuosen Artrock-Gebilde die klare Struktur ihrer Songs zu vernachlässigen.

Draconic - From The Wrong Side Of The Aperture

VÖ: 03. 04. 09

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://draconic.bandcamp.com

TOURDATEN

INFO STAND APRIL 2015: DRACONIC haben sich 2002 gegründet, haben mit Musik im Bereich Industrial Rock und Melodic Black Metal begonnen und sind dann zur jetzigen Ausrichtung Metalcore übergegangen. “From The Wrong side Of The Aperture” ist nach dem 200er Debüt “Conflux” das zweite Studio Album der Formation. In der Band spielen zurzeit Milan Jejina (Schlagzeug), Branislav Stankovic (Keyboards, Gesang), David Lazar Galic (Bass, Gesang), Vanja Dusan Andrijasevic (Gitarre), Vladimir Lalic (Gitarre, Gesang) und Jovan Dorkin (Gesang), bei den Aufnahmen zum Album war auch noch Gitarrist Uroš Andrijašević mit von der Partie gewesen, er spielt heute in der Gruppe “Instead Of A Kill”. Nach diesem Album gab es die 2011 digital veröffentlichte Single, die es auf der Bandcamp-Seite der Serben zum “Name Your Prize Download” gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

SARSEKIM “FATHOM THE SPHERES”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

KÄNGURU-METAL

Für Fans von:  Obliveon - Napalm Death - Torture Squad

AUSTRALIEN

Der herrliche Schmettergroove “The Consumate Destroyer” eröffnet den Achter Reigen der Debut CD von Sarsekim. Eine australische Band, die den Hörer mit der Wucht einer Razorback-Horde überrollt. Die zwei Gitarristen Aaron Tuck und Darren McLennon jagen den Schlagzeuger und den Bassisten mit ihren zweitstimmigen Solo- Riffs vor sich her, in “Continuing The Torment Of Confinement” foltert David Williams seine Stimme bis zum geht nicht mehr. Herrlich, wie er vom tiefen Grunzen bis zum hohen kreischenden C gleitet, als ob’s für ihn die natürlichste Sache der Welt sei. Die Rache des Schlagzeugers folg sogleich: Alan Cadman trümmert in “Divining The Vital Source” alles nieder, was sich in seiner Nähe bewegt. Was am Schlimmsten an der ganzen Geschichte ist, dass ich diese herausragende CD fast übersehen hätte.

Sarsekim - Fathom The Spheres

VÖ: 03.04.09

Verfügbar: CD - Download (nur bei iTunes)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Internet: http://myspace.com/sarsekimofficial

TOURDATEN

INFO: Der australische Fünferpack Sarsekim hat sich 1998 im südaustralischen Adelaide formiert. 2000 gab es eine EP, dann war einige Jahre Ruhe und 2005 kam eine saustarke 2-Track EP, die Hoffnung auf mehr machte. 4 Jahre später war es soweit: Der erste Longplay erblickte das Licht der Welt. Bisher nur über iTunes oder den japanischen Webshop des japanischen Underground Metal Labels Weird Productions http://www.weirdtruth.jp/home/index.html verfügbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

PAGANIZER  “SCANDINAVIAN WARMACHINE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DEATH METAL

Für Fans von:  Amon Amarth - Testament - Six Feet Under

SCHWEDEN

Ein Knüppelgewitter von der ersten bis zur letzten Sekunde, hervorragendes Futter für den Headbanger, um sich die restlichen Staubwolken aus dem Hirn zu schütteln. Die skandinavische Kriegsmaschine landet mit riesigem donnerndem Wikingerschiff und furchterregenden Blicken, aber ihren Leadgitarristen haben sie zuhause vergessen und das ist (obwohl der Herr über die Schlachtgesänge grunzt und growled, dass dem Zuhörer die Spucke zurück in den Magen jagd), als ob sie unter der Ledermontur nur  rosa Höschen tragen. Die einzigen glückseligen Momente, wenn die Gitarristen ihre flinken Finger mit Single-Notes frequentieren, sind zwar tolle Geschwindigkeits-Riffs, aber es erinnert mich an die alten Zeiten, als Bands frustriert und alleine im Übungsraum bretterten und der Herr Leadgitarrist war wieder mal nicht zur Probe erschienen.

Paganizer - Scandinavian Warmachine

VÖ: 17. 04. 09

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Internet:  www.myspace.com/paganizerband   

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

BULLDOZER “UNEXPECTED FATE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

THRASH METAL

Für Fans von: Exodus - Testament - Megadeth

ITALIEN

Einen Moment habe ich gezögert, ob ich diese CD überhaupt vorstellen soll. Zartbeseitete daher NICHT weiterlesen. Aber ich weiss, jetzt tut Ihr es erst recht. Dumm gelaufen. Auf dem Cover sieht sich der Papst umringt von einer Horde Zombies und sonstigen nuklearen Schlächtern. Logisch, dass der nichtkampferprobte ältere Herr keine Chance hat gegen den rauhen speedigen Metal der italienischen Thrash-Legende Bulldozer. Aber genau so wenig haben die Jungs eine Chance gegen die subjektive Bewertung und bei aller Darmverwertung und lyrischer Exkremente, die hier geboten werden, bleibt doch die Musik hinter dem blasphemisch-innovativen Anspruch der beigefügten Infos zurück. Antiquierte Old School- Riffs, die zwar ganz gut knüppeln, die Soli sind technisch auch ganz gut, aber irgendwie wirkt alles wie zusammengebastelt.

Bulldozer - Unexpected Fate

VÖ: 12. 06. 09

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://myspace.com/bulldozerit/music/songs

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

ILIUM “AGELESS DECAY”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

CLASSIC POWER METAL

Für Fans von:  Scorpions - Dokken - UFO - Dio

AUSTRALIEN

Der musikalische Siegeszug von Rock-Gruppen des fünften Kontinents setzt sich fort.  ILIUM kommen aus New South Wales in Australien und veröffentlichen ihren mittlerweile vierten Lonplayer. Sie spielen Power-Metal und sind beinflusst von Scorpions, Iron Maiden und ein bisschen Whitesnake. Es liegt daran, dass der neue Sänger Mike DiMeo (Ex-Riot) in seinem Gesangstil zum einen mehr denn je an Klaus Meine erinnert, aber flexibel genug ist, um sich in stimmliche Höhen a la Glenn Hughes zu schrauben. Gitarrist Jason Hodges ist gut drauf wie immer, spielt starke Soli (“Omnipaedia”) oder liefert sich jagende Riff-Duelle mit Keyboarder Kaspar Dahlqvist (“Tar Pit”) - nach dem Intro dachte ich noch “Na ja - wer’s braucht - spätestens im wuchtigen “Nubia Awakes” bin ich überzeugt: Gute Scheibe!

Ilium - Ageless Decay

VÖ: 26. 06. 09

Verfügbar: CD (Escape Music)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://myspace.com/iliummetal

TOURDATEN

INFO: ILIUM gibt es seit 1998 und nach einigen Umbesetzungen spielen sie seit einem halben Jahr in der aktuellen Besetzung. Von der Ur-Formation ist nur noch  Mitbegründer Jason Hodges übrig geblieben.  Das Debut Album “Sirens Of The Styx” erschien 2003 und brachte der Band die ersten Einladungen, auch in Europa auf Festivals zu spielen. Das zweite Album “Permian Dusk” wurde vom deutschen Musikmagazin Rockhard zum Power Metal Album des Jahres 2005 gekürt.  Nachdem der letzte Sänger Tim Lord 2007 das Handtuch geworfen hatte, war die Band auf der Suche nach einem Sänger, der Musik und Sound auf die nächsthöhere Ebene bringt und mit der Verpflichtung von Mike DeMeo haben sie einen Glüxgriff getan und spielen jetzt wirklich in der ersten Power-Metal-Liga.

 

 

 

 

 

 

 

 

NECROVILE “THE PUNGENY OF CARNAGE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BRUTAL DEATH

Für Fans von:  Carcass - Satan’s Revenge On Mankind

RUMÄNIEN

Ich habe mir immer ausgemalt, wie eine rostige Klohspülung klingen würde, wenn sie singt. Als ich die CD von Necrovile im Player habe, weiß ich es. Die Mutter aller gutturalen Stammesgesänge! Verstehen tut man keinen Ton, der Bass brummt wie der Obermausebär, der Sänger grunzt wie die Obersau, Gitarren schrubben und shreddern um die Wette - und das mit teilweise genialen Riffs und Soli. Der Schlager “Intestinal Feast” pendelt zwischen schnellem “Schlag in die Fresse” und doomigen Zeitlu(m)pentempo - “Ereditar Guillotine” wexelt zum thrashigen Deathcore, während “Enbalmed In Gore” DAS grindige Masterpiece ist. Die Texte sind nicht ohne: “Who Is This Guy?” möchte eine zarte Frauenstimme wissen. Der männliche Gegenpart erzählt es ihr: “A Few Years Ago He Murdered 8 Girls - Raped Them Afterwards - And When I Mean Afterwards - Some Of The Corpses Were Rotten”

Necrovile - The Pungency Of Carnage

VÖ: 23.04.09

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Die nekrophile Webseite: http://www.necrovile.com/

TOURDATEN

INFO: Die Platte der rumänischen Grindmetal Band Necroville ist schon im April erschienen, kam aber jetzt erst auf den “Mittags”Tisch und es ist eine CD, die ich Euch auf keinen Fall vorenthalten möchte, Brüder im Geiste! Schwestern haben ‘eh nix übrig für diese Art von Musik, weil sie denen  zu hart ist. Aber als ich dann aber das beigelegte Infoblatt durchlese, stelle ich fest, dass der Bassist Ela heisst und folgedem wohl ein ”brutal Weiblein” ist. Da bin ich erst mal geplättet und entstöpsele mir aus Respekt erst noch einmal ein weiteres “Göller” Bierchen.  Cheerio, Miss Ela!

 

 

 

 

 

 

 

 

ROOTWATER “VISIONISM”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

METAL CROSSOVER

Für Fans von:  Clawfinger - System Of A Down

POLEN

So wie sich die Musik der Acid Drinkers vom punkigen Hardrock zum Metalcore verändert hat, sind auch die Old School metallischen ROOTWATER aus Polen nicht mehr wieder zu erkennen. Sie sind vielseitiger, spielen einen rabiaten Crossover-Mix, in dem auch Dudelsack oder Gesanxharmonien untergebracht sind, die an die von King’s X erinnern. Nach dem gewöhnungsbedürftigen Intro finde ich Spaß am Banger “Closer” und dem ins artrockige abdriftende “Frozenthal”. Wem Clawfinger gefällt, wird auch an den ultraharten “Timeless” oder “Living In Cage” Freude haben. “Realize” dagegen ist eine Hymne, die mich an den Heavy Southern Style von Black Stone Cherry erinnert. Tolle CD, das einzige, was mich stört, ist das grausame Englisch von Sänger Maciej Taff, vielleicht würde ja ein Kaugummi helfen - eventuell gäb’s dann auch das neue Genre Bubblegum-Core (hatten wir noch nicht).

Rootwater - Visionism

VÖ: 15.06.09

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Die brachiale Webseite: http://rootwater.pl/  &  http://www.myspace.com/rootwater

TOURDATEN

INFO: Formiert haben sie sich 2002. Von Beginn an gab es zarte Versuche, Folk, Punk, Hardcore und Thrash Metal unter einen Hut zu bringen. Beim neuen Album (ihr dritter Longplay) ist das so ausgeprägt wie nie zuvor. Die stärksten Momente haben sie, wenn sie brachial “die Sau raus lassen” oder Sänger Maciej Taff in traditioneller Roma Sprache oder in seiner polnischen Heimatsprache singt. Die CD ist in Polen bereits im Juni 2009 erschienen, europaweiter Release-Termin ist voraussichtlich der 19. März 2010. Wer nicht so lange warten möchte und die CD zudem zum günstigen Preis von 9 Euro erwerben möchte:  http://www.mystic-production.com/cd,rootwater-visionism_digipak,8605.htm

 

 

 

 

 

 

 

 

VANMAKT  “AD LUCIFERI REGNUM”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLACK METAL

Für Fans von: Black Sabbath - Nachtmystium - Atheist

SCHWEDEN

Der zweite Schlüssel öffnet die Tür zu 10 schaurig-schönen Blackmetal-Klangräumen der skandinavischen Band VANMAKT: Doomiger thrashiger Blackmetal, wie er die Fortsetzung von Black Sabbath’s grossen Werken “Paranoid” oder “Master” hätte sein können. Tonnenschwere Riffs, die zwischen moderaten und schnellen Knüppel-Tempi hin und her springen. Sämtliche Gitarren-Freaks, die sich fürs Genre begeistern können, kommen auf ihre Kosten - und ansonsten? Kreischender Gesang(?) und Texte, die sich vor allem den christlichen Glauben zum Feindbild auserkoren haben. Die Highlights: “The Second Key”, “Brethen Of Lucifer” und “Endless Myth” - das Quintett ist jetzt übrigens offiziell nur noch ein Trio - so ist es halt, wenn man seine Seele verkauft.

Vanmakt - Ad Luciferi Regnum

VÖ: 01. 04. 09

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://myspace.com/vanmakt

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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