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Hier gibt es CD-Rezensionen von Heavy Metal Alben, die im 1. Quartal 2014 erschienen sind. Hier findest Du u. a. die Infos zu den Alben ”Zombie Barbecue” von TORMENT OF SOULS aus Deutschland, “Divide And Conquer” von den SUICIDE ANGELS aus Griechenland, “Survival Instinct” von REVENGE aus Italien, “Sustain The Untruth” von DIR EN GREY aus Japan, “Deathspell Carthasis” von LAY DOWN ROTTEN aus Deutschland, “Let The World Know” von DEAD BY APRIL aus Schweden, “Glass Cathedrals” von THE MIRE aus England und “Uprising” von PHAZE 1 aus Frankreich. Wenn Du auf den Pfeil neben dem Albumtitel klickst, kommst Du zurück zur Übersicht mit allen Metal CDs!

Metal CDs 2014 - 1

Metal CDs Übersicht

Gesamtübersicht

Startseite

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TORMENT OF SOULS “ZOMBIE BARBECUE”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Torment Of Souls - Zombie Barbecue

TITELVERZEICHNIS:

01.  Blooddawn
02.  Zombie Barbecue
03.  Schrei!
04.  Die Hure 3
05.  Bone Stone Brain    VIDEOCLIP
06.  Es geht zu Ende
07.  Sore Intestines
08.  Galgenmann
09.  The Walking Dead

Label: The Finest Noise Records
Website: www.finestnoise.de

HORROR METAL

Für: Zombies, Werwölfe, Ghoule, Gremlins & Gurdy, The Clown

DEUTSCHLAND

Wie besser kann man den ersten Tag eines neuen Jahres beginnen als mit einem “Zombie Barbecue” – so lautet der Titel des mir vorliegenden Albums einer Gruppe namens TORMENT OF SOULS – das Cover schön “very rare” gestaltet (Hobbyköche wissen um die Bedeutung dieses Wortes), Horrorfilmfans zucken nervös mit der rechten Hand nach greifen nach der Kettensäge. Voller Vorfreude ziehe ich die schützende Folie von der CD, öffne das Digipack- Klappcover und – Shock – deutsche in einer Comiczeichnung untergebrachte Musiker namens Joachim, Thomas und Markus stieren mir entgegen. Ittenbach, ick hör Dir trapsen! Aber das Grausen verflüchtigt sich, die Band spielt erstklassigen Death-Gore-Thrash, die lustigen Titel der Songs steigern mein unbändiges Vergnügen und zum Geschwindigkeitsauftakt von 190 rasenden bpm in „Blooddawn“ schüttele ich mir meinen Silvesterkater aus der Birne. Danach bahne ich mir meinen Weg durch das düster-gutturale „Zombie Land“: „Schrei!“ (Kuhglocken paaren sich mit tiefer gelegten mehrstimmigen Stammesgesängen) , „Es Geht Zu Ende“ und den „Galgenmann“ gibt’s in infektiösem Zombie-Deutsch, sinfonisch-brachial wird das epochale „Bone Stone Brain“ eingeläutet – erneut fällt mir der erstklassige Schlagzeugsound von Zombie Joachim auf.  Vom Stück gibt es auch einen Videoclip, der übers Smartphone vom Cover der CD angelinkt werden kann. Im Video ist die niedliche Tamara Holper (auch bekannt als „BlackAngel666“) aus Irrhausen zu sehen, die sich ein Buch mit blutig triefenden Runen ansieht und dann (ist es nur ein Traum?) plötzlich im Proberaum der Band steht und von alptraumhaften Kreaturen (etwa den Band Members?) verfolgt wird. Schon jetzt eines der lustigsten Metal Videos des Jahres!

Sore Intestines“ ist vernichtende Apocalypse pur! Harte Riffgewitter wechseln mit schneller werdenden Tempi und der bereits genannte Jaochim mäht mit seinen Doppelfussmaschine alles nieder, das sich ihm in den Weg stellt. Solch einen Kameraden brauchst Du an Deiner Seite, müssen die restlichen Überlebenden gedacht haben, als sie ihren Perkussionisten verpflichtet haben. Das Album Highlight steht am Ende: „The Walking Dead“ ist Mosher/Partyrocker/Schlachtplatte“ in Einem und hat nichts mit der schlaffen gleichnamigen TV-Serie zu tun (die Comics sind hundertmal besser!) - hoffe ich mal – ich kann mir jetzt schon ausmalen, was los ist, wenn dieses Monster in einem Konzert der Gruppe zum Besten gegeben wird.

FAZIT: Deftige Tinnitus-Schlachtplatte – nach 4 Jahren Veröffentlichungspause (2009 gab es die EP „Killing Tools“) kommt das „Zombie Barbecue“ gerade Recht nach zuvielen Marzipankartoffeln, Weihnachtsplätzchen und Nachochips. Die Band aus Rheinland-Pfalz gibt es bereits seit 1994 und sie klingt – erstaunlich – immer noch so „fresh“, als ob sie sich gerade selbst erfunden hätte.

INFO: Das Cover Artwork hat MARKO SKORKA (spielt auch im Videoclip “Bone Stone Brain” einen Zombie - seine Website: www.demonarttattoo.de) in bester „The Walking Dead“-Manier gestaltet. Eine Frage bleibt am Ende: Sind die Musiker - wie auf dem Digipack-Cover abgebildet - jetzt tatsächlich infiziert und muss ich in zukünftige Konzerte der Band meine „Michonne“-Machete mitnehmen?

VÖ: 24.01.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.tormentofsouls.de/  &  https://myspace.com/tormentofsouls (ältere Schlager)

TOURDATEN

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SUICIDAL ANGELS “DIVIDE AND CONQUER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

THRASH METAL

Für Fans von:  Anthrax - Torture Squad - Megadeth - Exodus

GRIECHENLAND

Immer im Mai sorgt der griechische Beitrag beim jährlich stattfindenden Eurovision Song Contest für allgemeine Belustigung. Unvergessen der manisch-mechanische Auftritt des Möchtegern-Roboters Michalis Rakintzis im Jahr 2002. Im Lande des 2004er Fussballeuropameisters gibt es aber neben, Uzo, Laika und Rembetiko aber auch eine ganze Menge ultraharten Stoff. Nicht zum trinken geeignet, aber dafür, um bei ordentlicher Lautstärke orgastisches Tinnitus-Feeling auszulösen. Die SUICIDE ANGELS gibt es seit 2001, „Divide And Conquer“ ist ihr 5. Studio Album und wer noch auf den guten, alten Old School Thrash steht, ist hier genau richtig. 50 Minuten lang gibt es mit dem dicken Metal-Knüppel auf die Ohren und nach dem 2007er „Eternal Domination“ ist das der beste Longplay des Quartetts, bei dem zum ersten Male der neue Bassist Aggelos Lelikakis für die tiefen Töne zuständig ist.

Suicide Angels - Divide And Conquer

VÖ: 10.01.14

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.suicidalangels.com/ & http://www.reverbnation.com/suicidalangels

TOURDATEN

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REVENGE “SURVIVAL INSTINCT”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

EPIC METAL

Für Fans von:  Iron Maiden - Saxon - Europe - Judas Priest

ITALIEN

Normalerweise tue ich „Epic Metal“ mit einem müden Achselzucken ab, weil es in dieser Schublade schon zu viel ähnlich klingende Bands gibt, bei den italienischen REVENGE mache ich eine Ausnahme. Die Band um Kevin Throat donnert 54 Minuten  durch 10 monumentale Tracks und Gitarrist Red Crotalo zeigt, dass er zu den technisch besten Genre-Gitarristen Europas gerechnet werden kann, in fast jedem Song setzt er seine orgastische Duftmarke. Und wo ich bei angestrengten Metal Balladen (a la Scorpions) normaler Weise immer schnell den Kotzkübel aufsuche, ertappe ich mich dabei, dass ich bei „Flying“ sogar begeistert mitschunkele! Als nach Minute 04:04 der bluesig-pentatonische Solo losbricht, hat das Album seinen ersten Höhepunkt erreicht. Der gleich getoppt wird mit dem galoppierenden „Shelter“ - im Januar 2014 der bisherige Metal Song des Jahres!

Revenge - Survial Instinct

VÖ: 14.01.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.revengerockband.com/  &  http://youtu.be/HvpLSgshhdk

TOURDATEN

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DIR EN GREY “SUSTAIN THE UNTRUTH” (Limited Edition)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Dir En Grey - Sustain The Untruth

TITELVERZEICHNIS CD:

01.  Sustain The Untruth
02.  流転の塔  (Ruten no Tou)
03. 凱歌、沈黙が眠る頃 (GaikaChinmoku ga Nemuru Koro)

TITELVERZEICHNIS Live DVD “The Unraveling”:

01. Unknown.Despair.Lost
02. 輪郭  Rinkaku)
03. Inward Scream
04. Mazohyst Of Decadence
05. Deity
06. Macabre
07. Unraveling
08. 冷血なりせば (Reiketsu Nariseba)
09. Jealous - Reverse
10. 羅刹国 (Rasetsukoku)

Konzert vom 25. Mai 2013 in Shibuya

KABUKI METAL

Für Fans von: D’espairsRay - Gackt - Marilyn Manson - Gonin-ish

JAPAN

Noch stärker als „An Cafe“ und „L'Arc-en-Ciel“ sind DIR EN GREY mit Heavy Metal verbandelt, „Sustain The Untruth“ ist eine neue 3-Track EP, die als Deluxe Edition in edler Aufmachung inklusive einer coolen Live DVD kommt. Das Schöne daran ist - da die Japaner sehr oft auch schon in deutschen Landen unterwegs waren - es gibt das Päckchen zum einigermassen normalen Preis – dieses Mal bleibt Fans der teure Import-Einkauf erspart.

Das Titelstück ist übliches J-Heavy-Rock-Gewühle mit Hardcore-Vocals, dicken Gitarren Riffs und donnernder Klangmelange, die bei guten Lautsprechern richtig Dampf macht. In diesem Fall sollte man unbedingt mal auf den MP3-Klangmatsch verzichten. Der zweite Track “Ruten No Tou“ ist eine akustische Ballade, das Stück gibt es auch in einer normalen Version auf dem Album „Dum Spiro Spero“ und es gefällt mir dort viel besser. Das dritte Stück ist die Live Aufnahme von „Gaika, Chinmoku ga Nemuro Koro“ – ein Appetithappen für all diejenigen, die sich nur für die reguläre Single/EP ohne die Live DVD entschieden haben. Der preisliche Unterschied beträgt ca. 6 Euro und dieses Mal ist die CD+DVD-Version auf jeden Fall ihr Geld wert, weil der visuelle Eindruck des 2013 in der „Shibuya Public Hall“ aufgezeichneten Konzertes hervorragend ist und die Energie der Band geil rüberkommt. Und dass Gitarrist Kaoru und seine Kollegen auch irgendwo vom 70er Jahre Prog Rock, wie ihn die britischen „Yes“ beispielsweise gespielt haben, beeinflusst sind, ist deutlich im 16minütigen „Macabre“ zu hören. Wer sich nicht beeilt, wird nur noch wie bei yesasia.com den Hinweis bekommen, dass die “Limited Edition” ausverkauft ist.

FAZIT: Schwer verdaulicher J-Rock-Metal von DIR EN GREY, der so ganz anders ist wie der Hitparaden-Metal, den Metal Hammer Leser von den Gruppen „Accept“ oder „Metallica“ kennen, aber die Fans der Band wissen das und genau deshalb lieben sie die Japaner, die absolut kein Interesse daran haben, ihre stilistische Ausrichtung für europäische Ohren zu verwässern. Ich kenne keinen “normalen” Musikfan, der mit diesem ungewöhnlichen Crossover-Gemisch etwas anfangen kann.

VÖ: 22.01.14

Verfügbar: CD+DVD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.direngrey.co.jp/ 

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LAY DOWN ROTTEN “DEATHSPELL CATHARSIS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DEATH METAL

Für Fans von:  Six Feet Under - Panzerchrist - Amon Amarth

DEUTSCHLAND

Die Hessen kommen! Die  Boys aus Herborn haben ihre Band 1999 gegründet und dürfen 2014 das 15jährige Jubiläum feiern. Die Musik zur Party hat das Quintett gleich selbst komponiert. Und was für ein Party-Scheibchen! „Deathspell Catharsis“ ist ein dickes, phättes Classic Death Metal Brett, das so geil ist, dass ich es mir gleich 5 x hintereinander geben musste. Die phänomentalen Anspieltipps: Das mächtige 7minütige „Cassandra’s Haunting“, das thrashig“ galoppierende Titelstück und das blutige Picknick „Among The Ruins Of One Glorious Temple“. Im dritten Stück wird wohl – ich hoffe es einmal – einem der DSDS-Juroren der Kopf abgesemmelt. Die sowieso schon gehirnlose Hülle wird auf dem „Schädelberg“ zur Schau gestellt. Der einzige deutschsprachig „gesungene“ Song des Albums, der gleichzeitig qualifiziert, um am Eurovisionsvorauscheid teilzunehmen, oder?

Lay Down Rotten - Deathspell Catharsis

VÖ: 27.01.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: www.laydownrotten.com/  & https://myspace.com/mylaydownrotten/music/songs

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DEAD BY APRIL “LET THE WORLD KNOW”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

METALCORE

Für Fans von: Tokio Hotel - Coheed & Cambria - Backstreet Boys :-)

SCHWEDEN

Mainstream Kindergarten Metal. Die schwedische Band hat unlängst ihren Sänger Jimmie Strimell durch Christopher Andersson, der von „What Tomorrow Brings“ gekommen ist, ersetzt. Die 14 mit elektronischen Grooves aufgepeppelten Songs sind zwar nett, verursachen aber in der Summe nicht mehr wie ein unkoordiniertes Achselzucken und der künstlich konstruierte Wechsel zwischen „Screamo“ und „cleanen“ Vocals beginnt nach dem dritten Stück zu langweilen. „Let The World Know“ ist okay, aber verzichtbar. Erwähnenswert vor allem das schauderhafte Piano-Geklimper von Pontus Hjelms, der in seiner Jugend Fan der Pop Gruppe „Abba“ gewesen sein muss. Wer meine Warnung nicht beachten und trotzdem mal reinhören möchte, versucht es am besten mit „Abnormal“, „Peace Of Mind“ oder “Freeze Frame”

Dead By April - Let The World Know

VÖ: 12.02.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://deadbyapril.com/  &   https://myspace.com/dbaswe

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THE MIRE “GLASS CATHEDRALS”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SLUDGE METAL

Für Fans von:  Soylent Green - Acid Bath - Mastodon - Weadeater

ENGLAND

Tiefer gelegte Gitarren und Bässe, bis zum Höchstmass verzerrte Growls und langsam schleppende Riffs – Doom Metal & Hardcore Punk vermischen mit der Wucht alptraumhafter Stoner Rock & Grunge Donnerwetter – das Subgenre „Sludge Metal“ ist zurzeit beliebt wie selten zuvor. THE MIRE gibt es seit 2009, „Glass Cathedral“ ist ihr Longplay Debüt, nachdem sie sich vor 2 Jahren erstmals mit den beiden Titeln „Dreamwrecker“ und „Palmreader“ vorgestellt haben. Es dauert ein bisschen, bis die vorgeschriebene Betriebstemperatur wird - im dritten Stück „Trance Monolith“ ist der erste Siedepunkt an ultimativer Verzerrung erreicht – Headbängen in Zeitlupe & den Kopf gegen den Türpfosten hämmern! Das Cover Artwork wurde gestaltet von Alice Urbino gestaltet, dem Eheweib von Sänger Robin, der mit John Mitchell produziert hat

The Mire - Glass Cathedrals

VÖ: 02.02.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://themire.bandcamp.com/  &  https://twitter.com/THEMIREUK

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PHAZE I “UPRISING”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PROG METAL

Für Fans von:  A Buried Existence - Blessed - Castevet - Dystrophic

FRANKREICH

Hinter dem Pseudonym PHAZE 1 verbergen sich neben den beiden bereits in den Bands „Lyzanxia“ und „One-Way Mirror“ aktiven Brüdern Franck und David Potvin noch der Schlagzeuger Dirk Verbeuren, der u. a. schon die Knüppel für „Devin Townsend“, „Soilwork“ und „Mortuary“ geschwungen hat. Die drei Musiker haben 2005 zusammengefunden, „Uprising“ ist nach dem 2006er Debüt das zweite Studio Album des französischen Trios. 40 Minuten lang gibt es einen hammerharten Mix aus Deathcore und Prog Metal – vom italienischen Label WormHoleDeath Records wird die Band als „Supergroup“ angepriesen – in der Tat - die Musik ist geil, in jeder Sekunde fliegen einem die virtuosen Riffs um die Ohren – was mich stört, ist der im Hintergrund herum nölende Vatikanschor, der sich anhört, als ob dessen Mitglieder vom päpstlichen Chef zum Kartoffelschälen im Keller verdonnert worden sind.

Phaze 1 - Uprising

VÖ: 02.02.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.phaze-one.com/  &  https://myspace.com/phaze1band

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IN THIS TEMPLE “IN THIS TEMPLE”  (EP)     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

METALCORE

Für Fans von:  Jane - Trinity’s Blood - Privilege Of Approval

ÖSTERREICH

Eine dröhnende Synthesizerwand baut sich auf, vor dem geistigen Auge sehe ich eine dichte Nebelwand, die nach 39 Sekunden von einem Donnerwetter namens „Display“ durchbrochen wird – die Riffs schwirren im Sekundentakt um die Ohren. Der Soundtrack für künftige Wikingerattacken. Auch „Hard Numbers“ brüllt ohne Abstriche aus den Lautsprechern. „Giving Lives“ zieht das Tempo leicht nach oben – voll aufdrehen und den Schädel auf die Tischkante hämmern. Fazit: 10 ½ Minuten gibt es auf dieser EP von IN THIS TEMPLE aus dem österreichischen Graz - kein weichgespülter Metalcore von der Stange, sondern ein knüppelhartes Aggrocore Gemisch, das voll überzeugt! Würden die Kicker unseres Nachbarlandes ihren Job mit dieser Intensität erledigen, sie wären  bei der kommenden WM in Brasilien dabei. Hoffentlich kommt da in Kürze noch mehr von dieser scharfen Truppe.

In This Temple EP

VÖ: 31.03.14

Verfügbar: CD & digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/inthistemple (3 Presslufthämmer für die Pogo Party)

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ESKIMO CALLBOY “WE ARE THE MESS”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Eskimo Callboy - We Are The Mess

01.  Cstrp
02.  We Are The Mess   VIDEO
03.  Party At The Horror House
04.  Blood Red Lips
05.  Never Let You Know
06.  #elchtransformer
07.  Jagger Swagger
08.  Ghosts Of The Night
09.  Final Dance
10.  Voodoo Circus
11.  Broadway’s Gonna Kill Us
12.  R X L

Label: Redfield Records
Website: www.redfield-records.de

METAL-ECTRO-CORE

Für Fans von: Callejon - His Statue Falls - Asking Alexandria

DEUTSCHLAND

Beginnt wie ein 0815-HipHop-US-Mainstream-Scheibchen, zerstört dann aber nach genau 39 Sekunden jegliche heimelige <motherfuckin> Kuschel-Animositäten. Wuchtiger und abwechslungsreicher Nackenbrecher-Metalcore – gerade richtig zum Faschingssamstag – und er kommt aus dem nordrhein-westfälischen Castrop Rauxel! ESKIMO CALLBOY propagieren „We Are The Mess“ und genau dieses geile Wirrwarr an Heavy Metal Gitarrenriffs und postrockigem Elektronic-Spielautomaten-Gedudel brüllt aus den Lautsprechern - ganz oben thront die gutturale Screamo-Axt von Sebastian „Sushi“ Biesler. Die 6 Boys laden ein zur groovemetallischen „Party At The Horror House“, die genau wie die insgesamt 12 Donnerwetter hochgradig tanzbar ist – und wer die Kettensäge am Ende des Stücks nicht ernst nimmt, handelt sich schnell ein paar „Blood Red Lips“ ein, wenn er seinen Schädel zu heftig auf die Lautsprecher-Membrane hämmert. Zwischendurch gibt es die lustige telefonische Bestellung bei einer Pizza Hotline am New Yorker Times Square. Erinnert mich irgendwo an meine Jugendzeit, als wir im Schüleralter früh um 04 Uhr bei sämtlichen lokalen Bäckern angerufen haben, um zu fragen, ob die bestellte Hochzeitstorte auch rechtzeitig am Nachmittag des gleichen Tages geliefert wird. Der jeweilige Bäcker hat am Rad gedreht, kann ich Euch sagen - westfälischer Humor halt!

Nach dem kurzen Intermezzo geht es wie gehabt grimstep-metallisch weiter mit „Jagger Swagger“ (mit Basti Basti von „Callejon“ als besonderem Gast) und den „Ghosts Of The Night“. Pogo-Moshen ist angesagt im „Final Dance“ – der kommerzielle Aspekt wird trotzdem nicht ausser Acht gelassen – ab Minute 02:15 wird gefeiert und mit dem Anstossen der Gläser gibt’s sogar einen kurzen überraschenden Ausflug in „Rihanna-Ke$hs-Avicii“-Gefilde – die schnellste Feten-Nummer wird im mörderisch schnellen „Voodoo Circus“ (200,4 bpm) zelebriert – auf einem zackigen Thrash-Riff reiten die Protagonisten dem Ende des Albums entgegen.

FAZIT: Ein dickes phättes „MetalEctroCore“-Brett, das sich Anfang März auch auf Tour befindet – die Boys spielen sogar ganz in meiner Nähe – nur saublöd, dass sich am gleichen Tag der Umzug der Redaktionsräume in seine finale Phase begibt. Schon die 2012er Keule „Bury Me In Vegas“ erschütterte seinerzeit die Redaktionsräume, das neue Album „We Are The Mess“ präsentiert sich zwar nicht ganz so rauh & ungehobelt wie es der schweinegrunzende Vorgänger beispielsweise in „Muffin Purper-Gurk“ tat, zeigt die Band aber mindestens genau so spielfreudig und sogar ausgereifter, was die erstklassigen Arrangements der Songs betrifft. Die Special Edition kommt mit Bonus Track und 18seitigem Booklet.

VÖ: 10.01.14

Verfügbar: CD & Special CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.eskimocallboy.com/en  &  https://soundcloud.com/eskimocallboy

TOURDATEN

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FEAR OF DOMINATION “DISTORTED DELUSIONS”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

MELODIC DEATH

Für Fans von:  Pain - Scorngrain - Pitchshifter -  Ministry

FINNLAND

FEAR OF DOMINATION spielen eine Mischung aus Industrial Metal & Melodic Death, haben sich 2006 gegründet, “Distortet Delusions” ist ihr drittes Album. Wer auf traditionellen Old School Stoff steht, kann das Album vergessen, wer sich für die Neue Deutsche Härte von „Rammstein“ begeistert, kann zugreifen. Allerdings: Wenn die Musiker wie in „Parasite“ oder „Deus Ex Machine“ die Gothic Metal Schublade aufziehen, sind sie nur eine Band unter hundert anderen – austauschbar und ohne wirklichen Wiedererkennungswert. Highlights: „Paperdoll“ und „Violence Disciple“. Der  kabarettistische “Organ Grinder” hört sich an wie ein verschollen geglaubtes und zur Adoption frei gegebenes Findelkind von “Marilyn Manson” und „Emilie Autumn“. Von “Legion” gibt es die Original Version und den knallharten “Kuroshio Remix”

Fear Of Domination - Distorted Delusions

VÖ: 07.02.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.fod.fi/  & http://youtu.be/GyUhi6eAMWw (“Legion”)

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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