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Hier gibt es CD-Rezensionen von Heavy Metal Alben, die im 1. Quartal 2013 erschienen sind. Hier findest Du die Infos zu den Alben ”Atonement” von PIT OF DOOM, “Cut Loose” von THE NEW BLACK, “Surf Mosh Kill” von GORESHACK, “Operation Overlord” von HELLRAZER, “Blind Sequence” von STOLEN MEMORIES, “Ride The Void” von HOLY GRAIL, “Heroes Of Origin” von HATRIOT, “To Beast Or Not To Beast” von LORDI und “Mysterium” von MANILLA ROAD Wenn Du auf den Pfeil neben dem Album Titel klickst, kommst Du zurück zur Übersicht mit allen Metal CDs!

Metal CDs 2013 - 1

Metal CDs Übersicht

Gesamtübersicht

Startseite

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PIT OF DOOM “ATONEMENT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pit Of Doom mc

TITELVERZEICHNIS:

1.  All Is Said
2.  Raise Your Weapons
3.  Retaliation
4.  The Strong Survive
5.  Sorrow And Strife
6.  A Common Nightmare
7.  Ray Of Hope
8.  Ingénue
9.  Prototype
10. All Is Done

Label: The Finest Noise
Web: www.finestnoise.de

SLUDGE METAL

Für Fans von:  Mastodon - Crowbar - Obscured - Supersoma

DEUTSCHLAND

Ein Album, das ich nach 10 Sekunden erst einmal abschalte, ist mir bisher auch noch nicht untergekommen. Aber – sorry – das hat nichts mit der Musik oder mit der Qualität oder gar dem Niveau der Musiker zu tun – ich muss jetzt erst einmal meine ersten visuellen Gedanken niederschreiben, bevor ich von dem fortgerissen werde, was mich wahrscheinlich erwartet.

PIT OF DOOM heisst wohl die Band oder das Projekt und auf dem Cover ist ein zierliches Frauengesicht abgebildet, dessen Lippen zugenäht wurden, der selbige Schriftzug prangt auf der Stirn, der Gesichtsausdruck der einstigen Blondine vermittelt, dass ihr Haar wohl ergraut ist und sie schaut leidend/gefoltert/gequält in die Kamera hinein. Ich denke sofort an die Filme “Martyrs”, “Frontiers” oder “Die Meute” – dann packe ich das Album aus dem Cellophan und sehe drei finster drein blickende Gestalten. Von rechts nach links stehen Lukas (nein, es ist nicht Lars) Ullrich – Berufsbezeichnung Gitarrist – danach Fabian Guthoff  (Vocals, Gitarre) mit verschränkten, muskulösen Oberarmen – ihm möchte ich nicht bei Nacht begegnen  - und abschliessend Katharina Guthoff (Bass) mit laaaangen braunen Haaren – da hätte ich nichts dagegen, ihr bei Nacht zu begegnen. Als ich die CD aus der Arretierung entnehme, blicke ich in ein zerschlagenes Fenster – ich lasse schon mal aus Sicherheitsgründen den Rolladen herunter und dann schiebe ich die CD erwartungsvoll  in den Player.

40 Minuten und 11 Sekunden zeigt das Display – industrielle Hintergrundtöne  - eine Sirene – eine Stimme murmelt: „Cruelty. Injustice. Intolerance“ – nach einer Minute dröhnt eine tiefer gelegte gutturale Stimme und wirft mir gemeinsam mit einem donnernden Riff den ersten Todesbrocken hin. 01:30 dauert der Spuk und schon befinde mich im zweiten Track „Raise Your Weapons“ – ein grooviger Riff – gleich mal den Beatcounter angeschmissen – 129,1 bpm sind es. Aber es gibt leider einen Rhythmuswechsel, der das Tanzen unmöglich macht. „Retaliation“ ist ein punkiger Metal-Mosher, der sich anhört, als ob Lemmy Kilmister ein paar Rasierklingen zum Frühstück verschluckt hat - auch in den folgenden Songs wird oft das Tempo gewechselt, das macht zwar einen Einsatz im rockigen Club unmöglich, aber ich denke, das schert die Musiker sowieso einen Dreck, sie spielen ihren wuchtigen Sludge Metal, wie er sich gehört mit Rhythmusverschiebungen und mit bis zum Anschlag aufgedrehten Verstärkern, die jeden Lautsprecher vor äusserste Herausforderungen stellen. „Yeah We Know!“ grölen die drei Musiker denn auch im Verbund im ultraharten “The Strong Survive”.

Endlich mal eine Band, die sich nicht von kommerziellen Thrash-, Death oder Power Metal Trends beeinflussen lässt. PIT OF DOOM kommen aus Oberhausen und haben sich 2001 gegründet. Das erste grosse Highlight kommt mit „Sorrow And Strife“ – Fabian zeigt (erstaunlich), dass er sogar über eine gute klare Stimme verfügt. Würde mich interessieren, wie er das konditionsmässig kombinieren kann, bei diesem Gegröle könnte ich wahrscheinlich eine ganze Woche nur mit geisterhaftem Flüstern durchs nächtliche Würzburg treiben. Die 23jährige Bassistin Katharina, die sich sonst im bürgerlichen Leben incognito als Steuerfachangestellte verkleidet, fliegt mit ihren Fingerkuppen über die Saiten (sie kann gar nicht genug bekommen von ihrem Instrument und ist zuletzt sogar vom 5Saiter zum sexsaitigen Bass gewechselt) und ich stelle mir gerade vor, wie sie ihre mächtige Mähne zum harten Riff herumwirbelt. Gitarrist Lukas versorgt den sinfonischen Mittelteil mit lyrischem „Two Hand Fingertapping“. Ein Sludge-Meisterwerk! Turn it up fucking loud!

Im groovigen „A Common Nightmare“ legt Gutturalmeister Fabian seine Stimme noch etwas tiefer – da würde sogar der „Six Feet Under“ Shouter Chris Barnes anerkennend mit der gepiercten Zunge schnalzen. Das instrumentale „Ray Of Hope“ beginnt gothic-melancholisch und geht dann ab in Richtung Shoegaze. Feiner Solo vom 2011 zur Band gestossenen Lukas (nein er ist immer noch nicht Lars) Ullrich. Es war die Ruhe vor dem Sturm. Das nexte Highlight steht an mit dem nachfolgenden „Ingenue“, das wieder die Pforten der Hölle öffnet und Werwölfe, Henker, Mutanten und Gleichgesinnte (ich bin schon länxt dort!) auf die Tanzfläche strömen lässt – wer zwei linke Füsse hat, kann sich ausserdem mit unzüchtigen Kopfverrenkungen die Frisur auffrischen.

Fazit: Mal ohne Scherz – mir wäre es nie in den Sinn gekommen, dass 3 nette Menschen (die Bilder im Text-Booklet sind nicht ganz so schrecklich) dieses geile Sludge-Donnerwetter hätten inszenieren können. PIT OF DOOM spielen einen variablen Mix aus Sludge Metal (da gibt es sowieso wenig gute deutsche Bands) und deathigem Punkcore mit doomigem Anstrich. Noch Fragen? Doch. Eine Frage hätte ich noch. Ich wüsste gerne, wer die Type auf dem rückseitigen CD-Cover ist, der noch das restliche Nähgarn in der Faust hält. Ich kenne da noch jemanden, den er ebenfalls bearbeiten könnte. Gus der schlächtgelaunte Henker - haut Dir die Birne von den Schultern mit einem Schlenker (Zitat: Black Bruno)  

Info: Die Spielsüchtigen unter Euch wird es mit Sicherheit interessieren - Bassistin Katharina ist auch eine Canasta Expertin: http://juegos-favoritos.blogspot.de/2006/11/katharina-guthoff-canasta.html 

VÖ: 05.01.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.pitofdoom.de/   & https://myspace.com/pitofdoom/music/songs

TOURDATEN

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GORESHACK “SURF.MOSH.KILL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

THRASH METAL

Für Fans von:  Wehrmacht - Adrenalin O.D. - Exodus

USA (KALIFORNIEN)

Voluminöse Lautstärke, Zombies, Saufen, Moshen, Titten, schwule Vampire und jede Menge Spass sind das Motto auf “Surf.Mosh.Kill”. GORESHACK sind eine junge Thrash/Surf Metal Band aus dem kalifornischen Fresno, die einen vergnüglichen Mix aus „Ramones“ und „Exodus“ aus den Lautsprechern hauen. Die Gitarristen Darren Brum und Justin (nicht Bieber) Garcia verstehen ihr Handwerk und jammerhakeln sich um die Wette mit rasenden Gitarrensoli, während Shouter Thor Thompson seine gutturalen Stimmbänder wie der germanische Donnergott in die Mikrofonmembrane schmettert. Bassist Will Toledo und Drumer Sam Pfeifer holzen ihre drei Kameraden mit irrwitzigem Tempo vor sich her, im ultraschnellen Slasher „Welcome To The Shredmill“ sorgt sogar eine wildgewordene Kettensäge für metallisches Excitement.

Goreshack - Surf Mosh Kill

VÖ: 02.03.13

Verfügbar: CD & Vinyl & MC & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Bezugsmöglichkeit: http://goreshack.bandcamp.com/album/surf-mosh-kill

TOURDATEN

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THE NEW BLACK “III: CUT LOOSE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The New Black - III Cut Loose

01.  Innocence & Time
02.  Count Me In
03.  Muzzle & Blinkers
04.  Superhuman Mission
05.  Cut Loose
06.  Any Colour You Like
07.  Burning D
08.  Not Quite That Simple
09.  Sharkpool
10.  The Unexpected Truth
11.  One Thing I Know
12.  Antidote
13.  Stuck (Suburban End Of Luck)

Label: AFM Records

2:47
4:05
3:31
3:21
4:25
4:04
3:33
3:11
3:33
3:47
3:50
3:23
3:09

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HEAVY METAL

Für Fans von: Clawfinger - Rob Zombie - Texas Hippie Coalition

DEUTSCHLAND

Obwohl sie im gleichen Städtchen, in dem ich wohne, zu hause sind, habe ich noch nicht das persönliche Vergnügen gehabt, die Musiker von THE NEW BLACK kennen zu lernen. Da bin ich in Versuchung, den altbekannten Spruch zu rezitieren <Der Prophet gilt nicht im eigenen Lande>, was aber völliger Blödsinn ist. Die Band selbst kannte ich vom Namen her schon seit einigen Jahren, irgendwo liegt – glaube ich – auch noch das zweite Studio Album – bisher ungehört – herum. Der Vergleich mit meinen eigenen Webseiten tut sich auf – bisher war mein Interesse, meine Seiten im eigenen Stall (= in der Region) zu propagieren gering, was sich seit einem Artikel in der grössten regionalen Tageszeitung Main-Post, die über meine Sammelleidenschaft berichtete, gehörig geändert hat. Waren es bis Anfang Januar regelmässig ca 20.000 Besucher im Monat gewesen, werden meine beiden Seiten musikverrueckt.de und music-newsletter.de zurzeit täglich von der gleichen Anzahl “heimgesucht”.

THE NEW BLACK haben Mitte März das dritte Studio Album „III Cut: Loose“ veröffentlicht und zum ersten Male „bearbeite“ ich eine CD der Gruppe und was ich höre, gefällt mir ausserordentlich gut. 47 Minuten donnern Hard & Heavy Riffs von links nach rechts (und umgekehrt) – die Musik der 13 Tracks präsentiert sich druckvoll, wuchtig und bereits vom ersten Stück „Innocence & Time“ lasse ich mich mitreissen. „Molly Hatchet“, „Clawfinger“ und “Black Stone Cherry” fallen mir spontan ein als Vergleichsmöglichkeiten. Auch „Count Me In“ ist einziger metallischer Groove, der sich hervorragend zum tanzbaren Einsatz im rockigen Club eignet. Ist gleichzeitig der aktuelle offizielle Videoclip mit Cindy Wenk, dem blonden “Bild Girl 2013”, in der Hauptrolle.

Der Rest ist Partystimmung pur, egal ob das knallige „Superhuman Mission“ oder krachende „Cut Loose“, das sich auch sehr gut auf einer der späten 80er Scheiben von „Blue Murder“ oder „Mötley“ gut gemacht hätte, nach 02:40 Minuten gibt es einen geilen Mundharmonika-Solo, der – was den Sound angeht - dem Song „The Wizard“ von der 70er „Black Sabbath“ Debütscheibe entsprungen zu sein scheint. Erstklassiges rockmusikalisches Entertainment, das hier vom Quintett abgeliefert wird. Auch empfehlenswert: In „One Thing I Know“ ist gut zu hören, dass sich die deutsche Band auch locker im Art-Prog-Metal-Bereich behaupten könnte, wenn sie nur wollte.

Dass die Boys es aber auch ruhiger angehen lassen können, zeigen die akustische Perle “Stuck (Suburban End Of Luck)” mit feinen Harmoniegesängen und die ersten 20 akustischen Sekunden in ”Any Colour You Like“, bevor mich dann schon wieder der nexte Gewalt-Riff geradewegs aus dem Sessel hebt. Ich will tanzen – headbängen – Wicküler Pils reinschütten – und um es mit den Worten des „schwarzen“ Sängers James Brown zu sagen: <I Feel Good!> - Mein persönlicher Fave ist der bisher schnellste Song des Albums: 190 bpm rütteln das hyperaktive „Not Quite That Simple“ mit starken Gitarrensoli der beiden Saitenfetischisten Christof Leim und Fabian Schwarz – das Stück habe ich mir gleich 3 hintereinander gegeben! Mit dem selben Tempo kommt der „Sharkpool“ – der melodiöse Brecher „The Unexpected Truth“ verzwiddert intelligent metallische Riffs mit akustischer Slide-Gitarre und zeigt gleichzeitig, über welch tolles Songwriting-Potential die Würzburger Boy Group verfügt. Respekt, meine Herren, da habt Ihr Euch aber eine tolle Hymne in die Diskographie geschrieben!  ”III:Cut Loose“ wird mit Sicherheit am Ende des Jahres in der TOP Liste der besten metallischen Scheiben ganz oben stehen.

VÖ: 15.03.13

Verfügbar: CD & Deluxe CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thenewblackofficial.de/en/ 

TOURDATEN

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HELLRAZER “OPERATION OVERLORD”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Hellrazer - Operation Overlord

01.  Hellrazer
02.  Raging Seas
03.  Enemy
04.  The Hunting
05.  Ironheart
06.  Operation Overlord
07.  Born In Heaven
08.  The Phantom
09.  Death Or Victory
10.  Rise Of The Machines
11.  Dehumanizer
12.  Black Legion

Label: Dust On The Tracks

3:24
5:55
6:22
4:19
6:01
5:55
5:08
7:14
5:34
7:06
5:21
4:31

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THRASH METAL

Für Fans von: Metallica - Exciter - Hirax - Hexenhaus

KANADA

„Hellraiser“ ist der Titel eines der besten Horrorfilme der 80er Jahre – in Deutschland leider gekürzt und später indiziert vom Überwachungsstaat wie viele ähnliche Produkte, die eigentlich nichts anderes im Sinn haben, den cineastischen Fan, der sich gerne gruselt, zu unterhalten, aber das geht halt nun mal nicht ins Hirn dieser hirnlosen Zelluloid-Schänder hinein. Weil es auch unter Musikern sehr viele Horrorfilmfans gibt, war es insofern nur logisch, dass sich auch einige Bands der härteren Fraktion liebend gerne mit dem Filmtitel schmückten. Aus dem Stehgreif fallen mir da etwa 7 verschiedene Formationen aus aller Herren Länder ein – bei der vorliegenden Gruppe HELLRAZER handelt es sich um eine kanadische Sturmtruppe, die sich dann gleichmal selbst auf dem Cover mit Gewehren, Gasmasken und militärischen Abzeichen abgelichtet hat. Harter Tobak, <aber spass muss sein, sprach Wallenstein - und schob das ...> aber lassen wir das und konzentrieren wir uns auf das Wichtige: „Operation Overlord“ heisst das aktuelle und dritte Studio Album der Kanadier und – nomen est omen – operativ sollte man vor dem Anhören der CD auf jeden Fall vorgehen!

Die Mitternachtsglocke der nahen Kirchturmuhr abwarten – alle Fenster öffnen - Volumenregler der Anlage nach oben schieben – falls vorhanden, aktive Lautsprecher voll ausreizen – und falls benötigt – die Tiefen & Höhen des Equalizers nach oben schrauben – Kiste Bier entstöpseln und ab geht die Flaschenpost. „Enemy“, „Ironheart“, „Death Or Victory“ oder „Rise Of The Machines“ lauten die martialischen Songtitel und die Musik, die es hier zu hören gibt, ist ein radikaler Mix aus Classic Metal, 80er Jahre Speed Metal und donnerndem „Mastodon“-Sleaze- Sludge-Metal-Punk. Der erste Track gibt auch gleich die Richtung vor: „Hellrazer“ donnert mit einem rasenden „Deep-Purple-Speed-Kills“-Pogo-Riff aus den Lautsprechern, „The Hunting“ geht wunderbar durch als „Metallica“- Klon (hätte auch nicht sonderlich auf der legendären 1983er „Kill ‚Em All“ Scheibe gestört), Gitarrist Stan Nakanishi lässt seinen Vibratohebel genau so wundervoll aufjaulen wie einst Kirk Hammett und kann auch vom Tempo her (180 bpm) locker mithalten mit dem Original „Whiplash“. „Enemy“ könnte sogar locker als jüngeres Brüderchen von „Mötley’s“ Klassiker „Dr. Feelgood“ durchgehen.

FAZIT: Geile Old School Metal Scheibe – zweifelsohne – und trotz der Vergleiche mit den nicht zu verleugnenden Originalen – „Operation Overload“ ist ein Metal Album, das keine Gefangenen macht und so tönt auch Shouter DrZ treffend in „Ironhead“: <we are warriors of metal – defenders of the faith> - die Schlacht wird gewonnen von den wahren „Thrash Metal Fans“, die nach Scheiben wie diesen lechzen und dafür bestimmt sogar die Leute der überflüssigen FSK-Behörde foltern würden. Jetzt wäre es nur noch interessant, was der gute Meister „Pinhead“ zu der ganzen Sache sagen würde!

VÖ: 22.02.13

Verfügbar: CD &  digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: https://myspace.com/hellrazermetal/music/songs

TOURDATEN

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STOLEN MEMORIES “BLIND CONSEQUENCE”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PROG METAL

Für Fans von: Dream Theater - Symphony X - Vanden Plas

FRANKREICH

Ein bisschen „Dream Theater“, etwas „Sylosis“ und eine ganze Menge „Spock’s Beard“ - fertig ist das Gebräu, das die 2007 gegründete französische Progressive Metal Band STOLEN MEMORIES (nicht zu verwechseln mit dem australischen gleichnamigen Blues Rock Trio!) auf ihrem jüngsten und zweiten Studio Album „Blind Consequence“ praktiziert. Alles ganz nett und irgendwie schon da gewesen – richtig spannend wird es immer dann, wenn Gitarrist Baptiste Brun zu einem seiner Höhenfllüge quer übers Griffbrett ansetzt. Zwar stehen ihm die Kollegen Mathieu Banchet (bass), Alexis Armion (keyboards) und Brüderchen Antoine (drums) an musikalischer Güte in nichts nach, aber die Saitenejakulationen sind die Highlights der 45minütigen Geschichte. Lediglich mit der pentatonisch limitierten Stimme von Sänger Najib Maftah mag ich mich nicht so richtig anfreunden.

Stolen Memories - Blind Consequence

VÖ: 11.03.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: https://myspace.com/stolenprog/music/songs

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LORDI “TO BEAST OR NOT TO BEAST”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY ROCK

Für Fans von: Alice Cooper - Gwar - Kiss - Mötley Crue

FINNLAND

Sirenen brüllen und harte Gitarren Riffs brechen in ohrenbetäubender Lautstärke und irrwitziger Geschwindigkeit (236 bpm) aus den Lautsprechern. Die monströsen Eurovisionsrocker sind wieder zurück. LORDI veröffentlichen mit dem innovativen Titel „To Beast Or Not To Beast“ ihr sechstes Studio Album. Der gelungene Auftakt „We’re Not Bad For The Kids (We’re Worse)“ ist wie die meisten der 11 Songs ein starkes Cocktail-Gemisch aus „Sex Pistols“ (die Punk Rocker), „Slade“ (die Glam Rocker) und „Alice Cooper“ (der Schlangenbeschwörer). Wie die vorangegangen Alben bieten die Finnen zwar auch dieses Mal keine virtuose Schlachtplatte, aber wie immer ein solides Gemetzel, dass jedem Hard Rock Fan neues Futter für kommende sommerliche Grillfeten liefert. Produziert wurde das Album wie auch der 2010er Vorgänger vom Hamburger Michael Wagener.

Lordi - To Beast Or Not To Beast

VÖ: 01.03.13

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite:  http://www.lordi.fi/  

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A FAYLENE SKY “HELL IS WHERE THE HEART IS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von: Bring Me The Horizon - Alesana - Get Scared

USA (NEW YORK)

A FAYLENE SKY spielen metallischen Bubblegum für Musikfans, die über das „Bravo“ und „Popfoto“ Alter hinaus gewachsen sind. Die Band aus New York bietet eine ordentliche Packung aus Metalcore, Screamo und Post Hardcore an, zwar werde ich das Gefühl nicht los, alles schon mal in ähnlichem Kontext gehört zu haben, aber es ist vor allem die Vielzahl der verzwackten Breaks und ultraharten Riffs, die mich spätestens beim zweiten Hören mit sich reisst. Die meisten der 10 Songs sind ähnlich gestrickt: Screamo Vocals wechseln mit melodiösem Satzgesang, die harten Riffs werden auf eine melodiöse Bridge umgeleitet, wo die Headbanger Gemeinde schon auf die finalen Schüttel-Grooves des jeweiligen Stücks wartet. „Hell Is Where The Heart Is“ ist das zweite Studio Album 2007 gegründeten Quintetts. Fazit: Ganz nett, aber doch sehr austauschbar.

A Faylene Sky - Hell Is Where The Heart Is

VÖ: 22.01.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://myspace.com/afaylenesky/music/songs & https://twitter.com/afaylenesky

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HOLY GRAIL “RIDE THE VOID”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Der Künstler, der das Cover gestaltete, hatte sich sehr viel Mühe gegeben, aber die fette Krähe, die im Bild zu sehen ist und die zur seltenen Gattung der Schäuble-Rabenvögel gehört, hat leider den Torbogen zum Einstürzen gebracht

1.  Archeus
2.  Bestia Triumphans
3.  Dark Passenger
4.  Bleeding Stone
5.  Ride The Void
6.  Too Decayed To Wait
7.  Crosswinds
8.  Take It To The Grave
9.  Sleep Of Virtue
10. Silence The Scream
11. The Great Artifice
12. Wake Me When It’s Over
13. Rains Of Sorrow

Label: Prosthetic Records

HEAVY METAL

Für Fans von: Iron Maiden - Europe - Children Of Bodom

USA

Endlich! Ich habe ihn gefunden. Den heiligen Gral. Ich hab’ zwar nie danach gesucht, weil ich nicht daran geglaubt habe, dass es ihn überhaupt gibt.  Jetzt liegt er vor mir auf dem Rezensionstisch. In Form einer silbrig strahlenden CD. HOLY GRAIL ist eine Metal Gruppe aus Kalifornien, die sich 2008 im sonnigen Pasadena gegründet hat und mit „Ride The Void“ einen neuen Schmachtfetzen veröffentlicht, der genügen sollte, alle Morganas (für Outsider: Das war die schnieke Puppe, die immer hinter dem Gral her war) und Konsorten in die Schranken zu weisen. 13 Tracks (TT: 53:13) tummeln sich in der Schublade Power Metal, Metalcore, Screamo – es gibt geile Breaks, starke (auch zweistimmige) Gitarrensoli und eine Rhythmus Fraktion, die es durchgehend sehr eilig zu haben scheint, so schnell wird hier das Tempo hoch gehalten.

”Ride The Void” ist ein exzellentes Metal Scheibchen und dass die Kalifornier über herausragende Spieltechnik verfügen wie eigentlich fast jeder Musiker in diesem Landstrich, braucht gar nicht in Frage gestellt zu werden. In „Bleeding Stone“ und den anderen Eigenkompositionen ist deutlich zu hören, dass die Gitarristen stark vom Schweden „Yngwie Malmsteen“ beeinflusst sind, im Titelsong „Ride The Void“ ist zu hören, dass sich die Junx auch die „gambale’schen“ Sweep Techniken einverleibt haben. „Too Decayed To Wait“ bietet den Beweis, dass es Eli Santana und Alex Lee auch ganz gut mit dem Jammerhaken aka Vibrato-Hebel können. Beim donnernden Headbanger-Wonneproppen „Dark Passenger“ wünsche ich mir, dass der Laser hängen bleibt & mich das Stück auf ewig in der Endlosschleife behämmert.

FAZIT: Es ist zwar letzten Endes nicht DER heilige Gral, der des Rätsels Lösung nach dem ewigen Leben offenbart, aber dafür ist in der Musik von HOLY GRAIL exquisites Fitness Material versteckt, denn beim knapp 1stündigen gutgelaunten Herumtoben zu den 13 heiligen “phätten” Kühen der US Boy Group können zumindest die aeroben UND anaeroben Ausdauerwerte trainiert werden, was dann ja auch irgendwo wieder ein längeres & gesünderes Leben mit sich bringt.

VÖ: 22.01.13

Verfügbar: CD &  Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://holygrailofficial.com/ 

TOURDATEN

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HATRIOT “HEROES OF ORIGIN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von: Exodus - Exciter

USA (KALIFORNIEN)

Welcome Back, Speed Metal! Er hatte Ende der 80er Jahre DIE Metal Schlager Hymne gesungen, der gute Steve “Zetro” Souza. „Exodus“ war die Band gewesen, in der er zwischen 1986 & 1994 die Keule geschwungen und seine Vocals in die Mikrofonniere gebrüllt hatte. Ältere Metal Maniacs erinnern sich zu gerne an den „Toxic Waltz“, der auf den Tanzflächen einschlägiger Clubs für Pogo- & Mosher-Extase gesorgt hatte und es auch heute noch tut. Wenn die Stimmung am Siedepunkt angelangt ist, gibt’s in meinem DJ-Set dieses geile Mega-Thrash-Monster. Mittlerweile ist Sänger Souza älter geworden, er fährt in mehreren Projekten. Neben Aktivitäten bei der „Dublin Death Patrol“ und bei „Tenet“ hat er vor einiger Zeit sein neuestes “Bay Area Thrash” Metal Projekt HATRIOT angekündigt. WEITER AUF MUSIKVERRUECKT.DE

Hatriot - Heroes Of Origin

VÖ: 25.01.13

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseiten: http://hatriotmetal.com/site/news-2/

TRACKLISTING

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MANILLA ROAD “MYSTERIUM”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von: Winterhawk - Judas Priest - UFO

USA (KANSAS)

Ein Relikt aus alten Zeiten. MANILLA ROAD sind eine der ältesten Heavy Metal Bands im Universum. Die Boy Group hat sich 1977 gegründet, 1980 das erste Album „Invasion“ veröffentlicht, aber irgendwie sind die Sturmtruppen aus Kansas bei mir nie so richtig heimisch geworden. Kein Wunder – musikalisch spielt das Quartett gut, Gitarrist Mark Shelton ist ein exzellenter Saitenschwinger, aber singen kann er fürwahr überhaupt nicht. Der Album-Auftakt „The Grey God Passes“ brettert gut los, aber der Gesang des Shouters erreicht allemal schaurige „DSDS“- Qualitäten. Ist aber egal – ich quäle mich durchs Album, geniesse die harten Riffs und die exzessiven Geschwindigkeitssoli und lasse das langweilige Gemurmel über mich ergehen und spätestens – der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier – nach dem 3. Stück nehme ich die Vocals mit stoischer Gelassenheit hin. 

Manilla Road - Mysterium

VÖ: 01.02.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.manillaroad.net/ 

TRACKLISTING

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FRANKENBOK “CHEERS, BEERS & LEADERS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

GROOVE METAL

Für Fans von:  Clawfinger - Anthrax - Pantera - Motörhead

AUSTRALIEN

FRANKENBOK ist kein im Frankenland gebrautes Starkbier, sondern eine Band aus Australien, die sich dem Subgenre „Groove Metal“ verschrieben hat. 1997 gegründet, hat das Quintett inklusive dieses Albums bisher 6 Longplays veröffentlicht, das am meisten beachtete gab es 2003 („Blood Oath“) vom Label Roadrunner Records. „Cheers, Beers & Beards“ heisst die neue geile Partybombe: Die volle Breitseite trifft den Hörer gleich im ersten Stück „Flyblown“ – es wird gewütet bis zum bitteren Ende – schade, dass das Mini Album nur 36 Minuten lang ist & nur 6 Studio Tracks bietet – aber die 4 Live Aufnahmen zeigen, dass die Aussies auch auf der Bühne ordentliche Power lostreten. Avantgardistisch veranlagte Hochzeitspaare, die es laut & heftig mögen, könnten sich sogar für das im ¾ Takt gespielte instrumentale „Black Saturday“ bezügliche eines Eröffnungstanzes ihrer Feierlichkeiten auswählen.

Frankenbok - Cheers Beers And Bandleaders

VÖ: 01.02.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.frankenbok.com/  &  http://frankenbok.bigcartel.com/

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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