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Hier sind Infos zu einigen Heavy Metal Alben, die im 4. Quartal 2016 veröffentlicht und die auf unserer Webseite vorgestellt worden sind. Weitere Metal CDs findest Du in der Übersicht!

Metal CDs 2016 - 4

Metal CDs Übersicht

Neue Metal CDs

Startseite

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KORN “THE SERENITY OF SUFFERING”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Korn - The Serenity Of Suffering

TRACKLISTING:

01.  Insane
02.  Rotting In Vain
03.  Black Is The Soul
04.  The Hating
05.  A Different World (feat. Corey Taylor)
06.  Take Me
07.  Everything Falls Apart
08.  Die Yet Another Night
09.  When You’re Not There
10.  Next In Line
11.  Please Come For Me
12.  Baby
13.  Calling Me Too Soon

NU METAL

Für Fans von:  Fear Factory - I Mother Earth - System Of A Down

USA

Vor ein paar Tagen habe ich anläßlich lange verschobener Aufräumarbeiten wieder mal in ein uraltes Video von KORN hinein gesehen. Ist glaube - soviel wie ich weiß - das einzige Musikvideo (“Word Up”), in dem ein Hund offiziell gegen eine Mauer pis… äh.. pinkeln darf. Zur Belohnung kommt das neue Promo-Album der Band aus Källei4nieyeah reingeflattert und ich werfe es gleich mal in den Player und mich danach sofort vor Begeisterung auf den Teppich. Ein brüllendes Metal-Monster schallt mir entgegen, der Titel „Insane“ passt hier wie die berühmte Faust auf das berüchtigte Auge. Könnte auch als Beschallung bei einem der kommenden „Wrong Turn“-Streifen herhalten, wenn es wieder mal in eine Klinik geht, in der alptraumhafte Schwachsinnige das Personal foltern.

„The Serenity Of Suffering“ ist durchwegs metallisch hart und ohne Kompromisse gestrickt. 13 x gibt es voll auf die Glocke und irgendwo möchte ich mich beim ersten Durchgang gar nicht festlegen, welcher Track mir am besten gefällt. Auch die bereits seit Juli im Web kursierende Single „Rotting Invain“ ist erste „Schlag“sahne und dürfte bei dementsprechend ausgerichteter Lautstärke für den einen oder anderen Gang zum HNO-Arzt sorgen, um leichte Tinnitus-Traumata zu versorgen. Einen der Höhepunkte gibt es in „The Hating“, wenn ab Minute 03:51 – wenn auch nur ganz kurz - der Moshfaktor ganz nach oben geschraubt wird. Unbedingt erwähnenswert auch: „Slipknot“-Sänger COREY TAYLOR steht in „A Different World“ am Mikrofon.

Vinyl gibt’s auch, die CD-Version als reguläre (11 Tracks) und als Deluxe Edition (13 Tracks) und ich würde gerne mal wissen, welche Schweinereien sich die Japaner wieder mal haben einfallen lassen, damit sie in den Genuss eines weiteren Bonus Tracks („Out Of You“) kommen.

FAZIT: Am Ende habe ich mich dann  auf „The Hating“ als meinen persofave festgelegt, das Stück dröhnt als brutaldeathapokalyptischer Brecher und dürfte künftig den Spassfaktor bei Partys, die ich als DJ beschalle, erheblich erhöhen. „The Serenity Of Suffering“ ist defintiv eines der besten KORN Alben bisher und ich schließe mich in Zukunft dem Raben des Lordkommandanten an der Mauer an, wenn das schwarze Viech wieder mal energisch umherflattert und leidenschaftlich sein “Korn!” brüllt.

VÖ: 21.10.16

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Vinyl & & Digit. Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.korn.com/  &  https://vimeo.com/184664674

TOURDATEN

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QUARTZ “FEAR NO EVIL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Quartz - Fear No Evil

TRACKLISTING:

01.  Fear No Evil
02.  Rock Bottom
03.  The Stalker
04.  Rapture
05.  Zombie Resurrection
06.  Barren Land
07.  Walking On Holy Water
08.  Dangerous Game
09.  Born To Rock The Nation
10.  Riot In The City
11.  Dead Man’s World
12.  Scream At The Devil

Label: High Roller Records

CLASSIC METAL

Für Fans von:  Saxon - Judas Priest - Angel Witch - Ozzy Osbourne

ENGLAND

Der eiernde (nicht abwertend gemeint, oder doch?) Gesang erinnert an die uralten Schlager von „Uriah Heep“, allerdings erreicht die Stimme von Chefsänger David Garner nicht ganz die 3-Oktaven-Größe von „Heep“-Shouter David Byron. Ne Orgel gibt’s auch nicht, dafür aber gut ausstaffierte Rock-Gitarren, die sich anhören, als ob die „Wishbone Ash“ der 80er Jahre wiederbelebt worden sind. Das war, als Laurie Wisefield und Andy Powell den Löwenanteil der damaligen Kompositionen fabrizierten. Was QUARTZ aus Birmingham auf ihrem Comeback Album „Fear No Evil“ praktizieren, hört sich nicht ganz so „wicked“ (böse) an wie dargestellt/gewollt im Titel – es gibt 12 Classic Heavy Rocker, die allen Fans gefallen dürften, die sich (heute immer noch) für den damals jungen Heavy Metal der 80er Jahre begeistern. Die Highlights oder (wie auch immer) empfehlenswerten Anspieltipps sind „Rock Bottom“ (auch wenn man es schon tausend Mal ähnlich zu hören geglaubt hat), die „Zombie Resurrection“ und die Party-Nummern “Dangerous Game” und “Born To Rock The Nation”.

Interessant für hoffnungslose Nostalgiker, die meisten Songs glaubt man irgendwo schon mal ähnlich gehört zu haben und die 5 Boys tun auch nicht viel dazu, um sich ein gewisses Etwas an Eigenständigkeit zu bewahren, im Outro von „Rock Bottom“ gibt es die Lache von Ozzy, der auch im hölzern klingenden „The Stalker“ geschickt vom pentatonischen Gesang von Frontman Garner geklont wird. Während sich andere Bands wie „Priest“ oder „Maiden“ vor allem auch klangtechnisch weiterentwickelt haben, hobeln QUARTZ immer noch auf dem antiquierten Sound der 80er herum, aber insgesamt ist „Fear No Evil“ ein recht unterhaltsames Album geworden.

Das letzte offizielle Studio Album von QUARTZ war das 1983er “Against All Odds” gewesen, von der Originalbesetzung der 1974 noch als “Bandy Legs” gegründeten Formation sind bis auf den im September 2016 gestorbenen EX-Sänger Mick Taylor noch alle Originalmembers übrig (Geoff Nicholls - Gitarre, Keyboards, Vocals; Malcolm Cope - Drums; Mick Hopkins - Gitarre; Derek Arnold - Bass).

VÖ: 28.10.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://quartztheband.co.uk/v2/  &  https://youtu.be/sS7KH6ugSFY

TOURDATEN

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Klotz La Grange 350

 

 

 

Verschiedene Interpreten “LEGACY CD #105”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Legacy 06 16

TRACKLISTING:

01.  Goatfuneral: Goat Commando
02.  Disharmonic Orchestra: The Venus Between Us
03.  Wakrat: Sober Addiction
04.  Death Valley High: Warm Bodies
05.  Angerhead: Take Me As I Am
06.  Deralized: Devil’s Got Green Eyes
07.  Nihilism: Ocean’s War
08.  Xternity: Black Stars Paled Stripes
09.  Polypytch: Scars Of The Modern Age
10.  Abduction: Naphtalia (Rough Mix Edit)
11.  Barbarian Swords: Pure Demonology
12.  Nuclear Aggressor: Bliss Of The Razor
13.  Waldtraene: Ulfhednar
14.  Spirit Of The Future Sun
15.  Seeds Of Agony: Words To Burn The World
16.  Methedras: Brawl
17.  Final Sign: Daring The Sun
18.  Eufobia: Hater
19.  Deep Sun: The Believer
20.  Led Astray: 28:06, 42:12

HEAVY METAL

Für Fans von:  Death Metal - Djent - Black Metal - Thrash Metal

SAMPLER

Trommelwirbel. Es marschiert ein das „Goat Commando“, das vom deutschen GOATFUNERAL in das Rennen geschickt wird. Vom am 09. Dezember erscheinenden Album (verfügbar auch  als limitiertes 2-CD-Digipack oder Vinyl-Scheibchen) „10 Years In The Name Of The Goat Goatfuneral“ .Funky Bass auf einer Metal CD? Das DISHARMONIC ORCHESTRA aus dem österreichischen Klagenfurt macht’s möglich. (Nicht ganz so tief gelegte) Gutturale Töne folgen von Sänger/Shouter Patrick Klopf, der sich gekonnt auf den groovenden Gitarrenriffs von “The Venus Between Us” treiben lässt, die er selbst gemeinsam mit Bassist Hoimar Wotawa (nicht verwandt & verschwägert mit dem ehemaligen Fußballer Mirko) und Drummer Martin Messner inszeniert.

Hellalujah! Wir befinden uns inmitten der 105. Ausgabe der legendären „Legacy“-Reihe des Musikmagazins „Legacy“ – die Saarbrücker publizieren ihr Mag bereits seit 1999 und sorgen tapfer Monat für Monat für eine hammerstarke Auswahl von Songs, die regelmäßig weltweit die Metallbearbeitungsbetriebe untersucht. Mit der Wucht „led-zep“scher Power marschieren WAKRAT aus mit „Sober Addiction“ auf und neben dem treibenden Hammer-Rhythmus wirft der Sänger sogar ein paar bubblegumträchtige Zeilen (nah-nannanah-nanannah-nah) ins Mikrofon. Hammerteil! Aber wer den Namen von Bandmitgründer Tim Commerford liest, der weiß, dass der Mann auch bei „Rage Against The Machine“ spielt und da kann eigentlich nur etwas Phänomenales herauskommen.

Ob DEATH VALLEY HIGH bei ihrem Titel „Warm Bodies“ vom gleichnamigen Zombie-Comedy-Film inspiriert worden sind, kann ich spontan nicht sagen – die Tempomaschine ziehen ANGERHEAD an mit „Take Me As I Am“ (188,5 bpm) und den gutgemeinten Ratschlag des Sängers <suck my dick> ignorieren wir gutgelaunt und gehen über zum frickelnden Death-Thrash-Grinder „Devil’s Got Green Eyes“ (also ist der Teufel doch eine Blondine, oder?) von DEREALIZED. Hier gibt’s Tempo, Rhythmuswechsel zu hauf, brüllende Riffs und ein heiserer Shouter, der wohl paar Packungen Filterlose hinter sich hatte am Tage der Aufnahme. „Lemmy“ trifft auf „Chris Barnes“ würde es eventuell charakterisieren. Wer’s gerne proggig mag, wird mit dieser Nummer gut bedient. Einen wilden Mix aus Speed, Thrash & Death veranstalten NIHILISM mit dem „Ocean’s War“ und der Drummer jagt seine Kollegen mit der Doppelfußmaschine vor sich her, dass es eine wahre Freude ist. Und dass es einen „Sänger“ gibt, der noch tiefer in den Keller kommt als Chris Barnes, hätte ich nie gedacht, aber Seb Scherrer ist der grunzende Beweis und im Gegensatz zu vielen Anderen versteht man sogar noch was vom Text.

<Yaaaaaaaaaa> meint Milan Sikorski am Anfang von „Black Stars Pailed Stripes“ und reitet auf dem deathigen Flow, den XTERNITY herunterreißen. Die Band, die mit internationalem Niveau herumbrettert, kommt aus dem westfälischen Gronau (bei Münster). Hört man dem Drumming und dem kunstvoll wuselnden Bass zu, kommen mir Gedanken an die kanadischen „Rush“, aber die sind ja leider längst im wohlgefälligen Mainstream versunken. POLYPYTCH sind eine 2008 in Chicago gegründete Truppe, die aus exzellenten Musikern besteht, die dem Stück „Scars Of The Modern Age“ ein virtuoses Häubchen nach dem Anderen aufsetzen. Köstlich! Johann Wolfgang Goethe wäre ebenfalls Fan, den in der Band bedient ein gewisser „Young Werther“ die Klampfe.

Die schwermütige Akkordwalze in „Naphtalia“  deutet sofort auf Black Metal hin, die Band aus Frankreich hat Ende Oktober ihr neues Album „Une ombre régit les ombres“ veröffentlicht, gleiches trifft lustigerweise zu auf die thrashigen Namensvettern aus Italien, die dazu mit „From Uranus To Your Anus“ den wohlgefälligeren Albumtitel anbieten. Von den Franzosen gibt’s nur (wieder mal aus Kostengründen) den ausgeblendeten 5-Minuten-Beitrag – das Album Original hat eine Länge von 12:05 Minuten. Blackmetallisches gibt’s auch von BARBARIAN SWORDS, die mit „Pure Demonology“ ein wunderwolles Black-Sludge-Monster erschaffen haben, die Old School Thrash Schublade wird aufgezogen von NUCLEAR AGGRESSOR – das Tempo ist sehr hoch in „Bliss Of The Razor“ (mit 209bpm der zweitschnellste Titel der CD) und so ist es auch kein Wunder, wenn die italienischen Boys zwischendrin mal daneben hauen – wurde aber im Studio geschickt kaschiert. Überraschend Akustisches in der Wikinger-Folk-Ballade „Ulfhednar“ von WALDTRAENE, die <heidnisches Liedgut in deutscher Sprache> spielen,, das Duo besteht aus Knoepfchen Wolfenschrey (Gesang, Flöte) & Horda Wolfenschrey (Gesang, Gitarre, Cister).

Der zwischenzeitliche Akustikschock wird hinweggefegt von den brüllenden Nummern „Letters From Cancer Mainlands“ (SPIRIT OF THE FUTURE SUN) und „Words To Burn The World“ von SEEDS OF AGAONY. Die wirklich schnellste Nummer der CD kommt dann mit dem pyrotechnisch bretternden „Brawl“ von METHEDRAS – hier passt wirklich alles – ultravenöse Geschwindigkeitsriffs, Growl und virtuose Breaks, das Stück ist von den Italienern allerdings schon 2014 veröffentlicht worden auf dem Album „System Subversion“. Produziert wurde damals in San Marino und es war ausnahmsweise einmal NICHT Ralf Siegel, der hinter den Mischpultreglern gesessen hat. Das schräge Gejaule von Sänger Shawn Peleta überhören wir, weil die Power-Metal-Instrumentalisten von FINAL SIGN im 2015er “Daring The Sun” eigentlich einen guten Job machen.

Ein fettes Technical Death Metal Brett haben die bulgarischen EUFOBIA beigesteuert, “Hater” ist ein Fest für Saitenfetischisten, bei dem die beiden Gitarristen Nikolay Bojakov und Ivan Gemijev mit Speed-Arpeggios und aufregenden zweistimmigen Läufen göttliche technische Fertigkeiten offenbaren. Über die Gothic Metaller DEEP SUN und ihr “The Believer” werfen wir den Mantel des Schweigens, weil uns am Ende der CD ein weiterer Kaufgrund für das Mag erwartet, nämlich der gutturale Höhlenmetal “28:06, 42:12” von LED ASTRAY! Die 105. Ausgabe des Musikmagazins “Legacy” beinhaltet mit “Power Of Warrior” noch eine 4-Track-Bonus EP von ARMORED DAWN und ist noch bis zum 22. Dezember 2016 im Handel verfügbar, dann erscheint einen Tag vor Weihnachten die neue Nummer und vielleicht bekommt Ihr diese ja von jemandem auf den Gabentisch gelegt.

VÖ: 31.10.16

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: http://www.legacy.de/

TOURDATEN

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XIPHEA “ONCE UPON A TIME”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Xiphea - Once Upon A Time

TRACKLISTING:

01.  We Are The Wind
02.  Cinderella
03.  The Shrine Of Ama
04.  Mirror On The Wall
05.  Dancing With The Wolves
06.  The Little Mermaid
07.  Power Of The Dwarfs
08.  Briar Rose
09.  Gracious Fate
10.  Star Talers

Label: Housemaster Records

FAIRYTALE METAL

Für Fans von:  Halestorm - In This Moment - Tristania - Draconian

DEUTSCHLAND

Zunächst befürchte ich, dass mir eine Weihnachtsplatte untergejubelt worden ist, mit denen ich mich nicht auseinander setzen muss, da gibt es andere “Opfer” bei uns  <sie kamen an ein häuschen voll pfefferkuchen fein> klingelt es in meinen Ohren, aber bevor ich in Schockstarre verfalle, gibt es die wohlklingende Auflösung. XIPHEA sind eine „female fronted“ Symphonic Metal Band mit gothic-metallischer Ausrichtung, die ihren Hauptsitz im bayerischen Nürnberg hat (ist da nicht auch der Christkindlmarkt?) und die sich selbst gerne als „Symphonic Fairytale Metal“ Band bezeichnet. Heavy Metal für die Kindergartenparty, auch nicht schlecht! Aber gruselige Märchenumsetzungen sind sowieso sehr in Mode, beste Beispiele sind „Snow White And The Huntsman“ oder die kultige TV-Serie „Once Upon A Time“, bei der man sich wohl auch den Titel des zweiten Studio Albums geborgt hat. Und das “Subgenre” verkauft sich natürlich viel besser als ein macheteschwingender „Gurdy The Clown“. Obwohl auch diese Jungs zurzeit ebenfalls so richtig “en chic” sind. Und eben genannter Kollege ist einer der brutalsten Vertreter seines Genres, zu sehen im Horrorstreifen „100 Tears“, aber das ist eine andere Geschichte.

Egal – im ersten wilden Stück „We Are The Wind“ geht es „clean“ (die wunderschöne blonde Sabine) und „guttural“ zur Sache (die gitarrespielende Bestie Neil), danach geht es „Cinderella“ an den Kragen und die epische Märchengeschichte wird klangtechnisch & dramaturgisch gut umgesetzt mit harten Gitarrenriffs und bombastischen Melodiekaskaden. „The Shrine Of Ama“ galoppiert groove-metallisch in die Ohren. Gut gefällt, dass die Prinzessin gar nicht versucht, die Keule rauszuholen, sondern es bestens versteht, den Songs und dem tobenden Lärm um sie herum feinstes Musical-Flair einzuhauchen, in dem sie ihre Stimme durchgehend variiert und auch die komplexesten Melodiesprünge ohne Anstrengung bewältigt. Den „Mirror On The Wall“ braucht sie gar nicht zu befragen, sie ist auch ohne die Aussage des sich hinter Glas versteckenden Gnoms (bist Du es etwa, Tyrion?) die Schönste im gesamten Metal-Sängerinnen-Umfeld.

Die Gebrüder Stark (<der Winter naht>) und Kevin Costner hätten ihre Freude gehabt am animalisch jaulenden „Dancing With The Wolves“, die niedliche „Little Mermaid“ bekommt ein gut ausgewuchtetes Ballgewand verpasst und lässt sich vom kraftvollen 150 bpm-Groove treiben. Und auch sonst wird der Spaßfaktor hoch gehalten: Schrebergärtenfreunde und  Gartenzwerge-”Gimli”-Fans tanzen zur „Power Of The Dwarfs“, pompöse Synthiewände treiben „Prinzessin Aurora“ durch den finsteren Wald der Disney-Landschaften. Insider wissen natürlich, dass sie sich ab & an hinter dem Künstlernamen „Briar Rose“ versteckt. Das fiktive Mädel ist erstmals im 1959er Animationsfilm „Sleeping Beauty“ in Erscheinung getreten. Und auch hier gibt es neben melodischer Riffvielfalt eine wundervolle Performance von Frontfrau Sabine.

FAZIT: XIPHEA sind das beste Beispiel dafür, dass ausgelutschte Märchengeschichten nicht langweilig sein müssen und dem zweiten guten Studio Album „One Upon A Time“ werden sicherlich noch ein paar Alben folgen, weil die Welt voll ist mit unzähligen “Fairytales”, die größtenteils – ich denke nur mal an die aus Serbien, Polen, China usw. – hierzulande noch nie erzählt worden sind. Und die Auszeichnung „Prinzessin des Jahres“ geht ganz klar schon mal jetzt an die Gothic-Metal-Queen Sabine.

VÖ: 27.10.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.xiphea.com/  &  https://www.youtube.com/c/xiphea

TOURDATEN

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TYGERS OF PAN TANG “TYGERS OF PAN TANG”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Tygers Of Pan Tang

TRACKLISTING:

01.  Only The Brave
02.  Dust
03.  Glad Rags
04.  Never Give In
05.  The Reason Why
06.  Do It Again
07.  I Got The Music In Me
08.  Praying For A Miracle
09.  Blood Red Sky
10.  Angel In Disguise
11.  The Devil You Know

Label: Mighty Music

CLASSIC METAL

Für Fans von:  Pretty Maids - Iron Maiden - Mama’s Boys - Helix

ENGLAND

Hach, die doch die Zeit vergeht. Und dann auch wieder nicht. Die TYGERS OF PAN TANG waren 1978 eine der ersten der NWOBHM-Bands gewesen und befanden sich damals durchaus auf einem Plateau wie ähnlich ausgerichtete Bands wie „Iron Maiden“ oder „Saxon“. Schnelle Riffs, schrille Gitarrensoli und die einschneidende Stimme von Jess Cox waren das Markenzeichen des britischen Quintetts. In der ersten Woche nach Veröffentlichung des 1980 Debüt Albums „Wild Cat“ marschierte die Scheibe in die TOP 20 der UK Album Charts, die damals überwiegend von New Wave Acts und US Produktionen bevölkert wurden. 1982 war wieder Schluß für die Band, nachdem man sich vom Label MCA Records die künstlerische Ausrichtung nicht vorschreiben lassen wollte. Die Bandmembers gingen getrennte Wege, John Sykes beispielsweise erklomm die Karriereleiter und spielte in den Bands Thin Lizzy, Badlands, Whitesnake und auf dem Höhepunkt seines Schaffens in „Blue Murder“.

Nach einigen Reunions und erneuten Splitups meldet sich die Gruppe nach 4jähriger Pause überraschend zurück mit einem starken Album. „Tygers Of Pan Tang“ bringt nix Neues und wärmt den alten Classic Metal Sound wieder auf mit erfrischender Energie. Als Rock Fan hat man das Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben ist. Die von Originalmember Robb Weir (Gitarre) wieder zusammengestellte Band hämmert drauf los mit 11 druckvollen Tracks, die den Sound der 70er wieder erwecken, ohne dabei abgehangen und routiniert zu klingen. Ab und zu gibt’s zwar die eine oder andere „AC/DC“-Anleihe zu hören, aber weil sich die Aussies zurzeit irgendwo im relaxten Nirvana befinden, ist das voll okay. Zwischendurch gibt es sogar gutgelaunte „bon-jovi-def-lepard“sche Stadiongesänge. Highlights sind der Tempomacher „Never Give In“, ”Only The Brave”, “Glad Rags” und “Dust”. Lediglich auf den balladesken „Guns N’Roses“-Verschnitt „The Reason Why“ hätte ich gut & gerne verzichten können. Aber dass die Boys Balladen auch drauf haben, zeigen sie in „Praying For A Miracle“ und mit der fröhlichen Pfeiferei am Ende outen sie sich sogar deutlich als „Ennio-Morricone“-Fans. „Blood Red Sky“ lässt den Puls und den Bierkonsum wieder steigen (zurzeit ist es ein Kasten „Helles“ von der Brauerei Wolf aus Fuchsstadt – ja, ja, ein bisschen Werbung muss auch sein!). Ich greife spontan zum Beatcounter, weil’s irgendwo prädestiniert ist für künftige Rock-Disco-Beschallungen und erinnern tut’s mich an die Songs der ersten „Triumph“-Alben (yep, das sind die kanadischen Heavy Rocker mit Rik Emmett und Gil Moore!). Hammer Song auch!

FAZIT: Anspruchsloser, aber guter Classic Metal, der Spaß macht und alleine darum geht’s doch  in der Materie. Die TYGERS OF PAN TANG mit 11 neuen Hardrock Drops, die man in ein paar Gläser Hopfentee schüttet und dann dürfte der Party eigentlich nichts im Web stehen. Turn it up Loud!

VÖ: 21.10.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.tygersofpantang.com/official  & https://youtu.be/pEKbmMlQCXg

TOURDATEN

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WARDRUM “AWAKENING”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POWER METAL

Für Fans von:  Iron Maiden - Savatage - Fates Warning

GRIECHENLAND

WARDRUM beginnen ihre neue Disc mit akustischen Flamenco-Klängen, aber 25 Sekunden später hat Drummer Stergio Kourou die Nase voll und wirft jegliche Einfühlsamkeit über den Haufen. Im Rest des vierten Albums wird gebrettert bis zum bitteren Ende. Power Metal mit kreischendem Leadvokalisten in der Tradition der 80er/90er und dem druckvollen Sound, wie ihn zeitgenössische Amps & Gitarren von sich geben. Das Lineup wurde verstärkt mit dem zweiten Gitarristen Dimitris Makrantonakis, der auch noch in der ebenfalls in Saloniki ansässigen Groove Metal Band „Blackdrawn“ spielt. Das musikalische Niveau der Hellenen ist hoch, die Gitarristen hobeln gekonnt mit ihren Vibratospielzeugen und jagen mit solistischer Artistik über die Griffbretter. Highlights: “Let The Flames Grow”, “Medusa” und “Time Is The Enemy”, mit 207 bpm der schnellste Song des Albums.

Wardrum - Awakening

VÖ: 25.10.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.wardrum.gr/  &  https://myspace.com/wardrum/music/songs

TOURDATEN

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BARROW WIGHT “KINGS IN SAURONS SERVICE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Barrow Wight - Kings In Saurons Service

TRACKLISTING:

01.  Intro
02.  No Sleep Till Gondor
03.  Osgiliath
04.  The Cult
05.  Grond
06.  Knights In Saurons Service
07.  In League With Sauron
08.  Dwimmerlaik
09.  Harrower Of The Dark
10.  The Palantir

Label: Heavy Chains Records
Web: www.heavychainsrecords.com

TOLKIEN METAL

Für Fans von:  Speedwolf - Motörhead - Venom - Chrome Division

KANADA

Irgendwo dröhnt im Hintergrund die „Hells-Bells“-Glocke von AC/DC, während ganz vorne eine Gitarre avantgardistisch und mit kreischendem Feedback herum frickelt. Ich befinde mich am Beginn des Debüt Longplays von BARROW WIGHT – das an den Auftakt ansetzende „No Sleep Til Gondor“ ist ein tiefergelegter fuzzgetränkter Mix aus ultraverzerrtem „Alice Cooper“-Ambiente und wuchtigem Sludge Metal. Klangtechnisch sollte man keine Ansprüche stellen, weil’s überall schrill scheppert und rüttelt. An vierter Stelle folgt das erste Highlight „The Cult“: „Metallica“ (ich höre Anleihen beim 84er „Jump In The Fire“) trifft auf den rotzrockigen Garagen Punk von „Motörhead“ und nimmt gegen Ende Tempo auf. Schade, dass man hier den „Fade Out“ vorgezogen hat, anstatt dem Stück noch einige sicherlich vorhandene Entwicklungsmöglichkeiten zu lassen.

Die Band kommt aus Kanada, hat sich 2006 gegründet und hat ihren Namen aus der „Tolkien“-Saga „Der Herr der Ringe“ geborgt, denn dort sorgen die „Barrow-Wights“ für Unbehagen bei Menschen, Hobbits und Elfen und sind Beschäftigte des finsteren Gesellen „Sauron“. Und dazu passt dann auch das „blackened death“ angehauchte zweite Highlight „In League With Sauron“,  das sogar in krautrockpsychedelische Sphären abtaucht mit jazzigem Piano. Die Musik der Kanadier ist gut, wer auf düstere sich überwiegend mit der Tolkien-Fantasy-Thematik befassenden Texte und radikalen handgemachten Trio-Metal steht, ist hier auf jeden Fall richtig. ANTERO WIGHT klingt jedenfalls wie die Reinkarnation von „Lemmy Kilmister“ – wieviel Jack-Daniels-Bottles er sich wohl einverleibt hat, damit er diese Stimme bekommt? Bass spielt er ebenfalls und zur Seite stehen ihm Gitarrist Akiva und Drummer Elf Ripper. Vinyl gibt‘s leider nicht, dafür aber hat das australische Label „Heavy Chains Records“ sogar für eine analoge MusiCassette gesorgt, ein coole Investition für hoffnungslose Nostalgiker.

VÖ: 30.09.16

Verfügbar: CD &  MC & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://heavychainsrecords.bandcamp.com/https://youtu.be/4YhCQ9whU5s

TOURDATEN

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ALTERED PERCEPTIONS “FROM RISE TO RUINS”       Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von:  Suffocation - Meshuggah - Revocation - Coprofago

USA (ILLI-NOISE)

ALTERED PERCEPTIONS trümmern mit dem gutturalen Presslufthammer durch die Gegend, das geisterhaftmelodiöse Glöckchen zu Beginn von „Rise“ täuscht, in den 10 Tracks des Albums „From Rise To Ruins“ werden blühende Landschaften in Schutt und Asche gelegt. Die Band aus dem Bundesstaat Illinois, die ihre Releases bisher zum kostengünstigen NYP-Download auf bandcamp angeboten hat, ist beim beim Label „Artery Recordings“ untergekommen, wo schon starke Acts unter Vertrag stehen, wenn ich da an „Alesana“ oder die Metalcore Girl Group „Conquer Divide“ denke. Die 4 Boys spielen ein wildes Gemisch aus zeitgenössischen Schubladen: Brutal Death – Math Metal – Metalcore – Prog – Sludge – alles drin in der phätten Packung. Highlights: “Luminiscent”, “Sacrifice” und das tobende “Immortal”, mit dem die Band an der Unsterblichkeit klopft.

Altered Perceptions - From Rise To Ruins

VÖ: 28.10.16

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://alteredperceptions.bandcamp.com/ & https://youtu.be/HxOMwN-cvmQ

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THE END AT THE BEGINNING “REVELATIONS”  (Pro) (bt)     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

METALCORE

Für Fans von:  A Day To Remember - Akrea - Darkness Ablaze

ITALIEN

THE END AT THE BEGINNING ist eine Band aus Italien, die mit einem ultraharten Gemisch aus Post Hardcore und Metalcore vorstellig wird. Nicht unbedingt etwas aufregendes Neues, aber der enorme Verzerrungsgrad ist hoch genug angesetzt, um die Birne frei zu blasen nach einem verkaterten Morgen. In der 2011 in Bologna gegründeten Truppe spielen 5 Musiker mit den nichtssagenden Namen Nicola Roccati (Gutturale Monstergesänge), Lorenzo Tassi (Gitarre, Clean Vocals), Andrea Marcomini (Leadgitarre), Alessandro Scarpetta (Bass) und Filippo Traversini (Drums, Perkussion). “Revelations” ist bereits das zweite Studio Album der Band. Das  tolle Cover Artwork hat Marco Mardarella entworfen, der selbst musikalisch unterwegs ist auf bandcamp: https://marcomaldarella.bandcamp.com/releases

The End At The Beginning - Revelations

VÖ: 14.10.16

Verfügbar: CD & CD inkl T-Shirt & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://twitter.com/TEATBofficial & https://youtu.be/3mKPoFwpbqA

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THE END AT THE BEGINNING “REVELATIONS”  (Contra) (kb)      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

METALCORE

Für Fans von:  Alesana - Hawthorne Heights - As I Lay Dying

ITALIEN

Die Italiener sind bekannt dafür, dass sie gerade in der Musik mit sehr viel Gefühl und Inbrunst agieren. Das kann ich der Band aus Bologna auch nicht absprechen, aber wenn ich mir eine schräge Ballade wie “Oblivio” anhören, in der sich gutturale Männergesänge und schleimige Bravo-Teenie-Pop-Falsettos kreuzen, frage ich mich, warum die Leute überhaupt Metal machen? Die 8saitigen Klampfen und der 6saitige Bass dröhnen zwar recht chic im ultratiefen Genre-Keller und auch die gutturale Stimme von Chef Nicola Roccati ist ganz nett ausgewuchtet, aber in der Summe ist das Klangbild der Produktion - vor allem, wenn das Mastervolumen ganz nach oben geschraubt wird - sehr matschig. Und zu meinem Leidwesen haben wohl mittlerweile alle aufstrebenden Metaljünger vergessen, wie man einen guten Gitarrensolo spielt.

The End At The Beginning - Revelations

VÖ: 14.10.16

Verfügbar: CD & CD inkl T-Shirt & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://twitter.com/TEATBofficial & https://youtu.be/3mKPoFwpbqA

TOURDATEN

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DARK TRANQUILITY “ATOMA”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

HEAVY METAL

Für Fans von:  Omnium Gatherum - In Flames - Eucharist

SCHWEDEN

DARK TRANQUILITY präsentieren ihren neuen Bassisten: Anders Iwers hat den Posten von Martin Henriksson übernommen, der 44jährige Musiker aus Gothenburg hat früher in den Bands „In Flames“, „Cemetary“ und „Lacuna Coil“ gespielt. „Atoma“ heißt das elfte Studio Album der Melodic Death Metal Band, 12 Stücke gibt es auf dem Standard Album, die Limited Edition beinhaltet 14 und einige asiatische Versionen sogar noch einen instrumentalen Bonus. Der neue Stoff ist nicht spektakulär, aber routiniert gespielt und gut produziert, wie man es von den Mannen um Sänger Mikael Stanne erwartet. Produziert hat die Gruppe wie beim 2013er Vorgänger „Construct“ gemeinsam mit dem Schweden Jens Bogren. Highlights sind „Neutrality“ (in dem sich Gitarrist Niklas Sundin mit einem virtuosen Mix aus legato gespielten Pull-Offs und Hammer-Ons als Steve Vai beeinflusst outet) sowie „When The World Screams“ und „Encircled“.

Dark Tranquility - Atoma

VÖ: 04.11.16

Verfügbar: Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.darktranquillity.com/https://darktranquillity.bandcamp.com/

TOURDATEN

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KREATOR “VIOLENCE UNLEASHED”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kreator - Violence Unleashed

Die hardgesottenen Kollegen der Band KREATOR überraschen mit akustischen Gitarrenklängen und einer zirpenden indischen Sitar - aber die Befürchtung, dass sich das Essener Quartett auf den Weg der neoklassischen Selbstfindung begeben hat, bestätigt sich natürlich nicht. Nach 54 Sekunden dröhnen die gewohnt brachialen Riffgewitter und schrill wiehernden Solo-Einlagen von Sami Yli-Sirniö aus den Lautsprechern. “Violence Unleashed” ist eine 6-Track-EP, die dem aktuellen Musikmagazin “Legacy” als Promo-CD beiliegt und die Appetit macht  auf das neue Album “Gods Of Violence”, das am 27. Januar erscheint. “The Number Of The Beast” ist eine geniale “Iron Maiden” Cover Version und war bisher als B-Side der 2012er Single “Phantom Antichrist” verfügbar und ist schon  alleine die Anschaffung dieser EP wert! Mit “Phobia” und “Violent Revolution” gibt es noch 2 Songs vom 2014er Wacken-Festival, die sich als Bonus auf der zweiten Disc der limitierten Deluxe Edition befinden. Must Have für Fans!

Genre: Thrash Metal

TRACKLISTING:

01.  Gods Of Violence
(Titelsong des neuen Albums, VÖ: 27.01.17)

02.  The Number Of The Beast (“Iron-Maiden”-Cover)
(als B-Seite der 2012er Single “Phantom Antichrist” veröffentlicht)

03.  Wolfchild
(bisher nur als B-Seite der 2012er Single “Civilization Collapse” verfügbar)

04.  Iron Destiny
(bisher unveröffentlichter Song)

05.  Phobia
06.  Violent Revolution
(aufgenommen beim Wacken 2014, Bonus Tracks der limitierten Deluxe Edition des kommende Albums “Gods Of Violence”

Herkunft: Deutschland (Essen)

VÖ: 23.12.16

Label: Nuclear Blast

Tourdaten

Band:

Mille Petrozza (vocals, guitar)
Sami Yli-Sirniö (guitar)
Christian "Speesy" Giesler (bass)
Jürgen Reil aka Ventor (drums)

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Das aktuelle Musikmagazin “Legacy 01-2017” ist bis 27. Februar im Handel verfügbar:  http://www.legacy.de/  

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AENAON “HYPNOSOPHY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Aenaon - Hypnosophy

TRACKLISTING:

01. Oneidordynia
02.  Fire Walk With Me
03.  Earth Tomb
04.  Void
05.  Tunnel
06.  Thus Oceans Swells
07.  Phronesis - Psychomagic

Label: Code666
Web: www.code666.net

PROG BLACK METAL

Für Fans von:  Dødheimsgard – Ihsahn – Pensees Nocturnes

GRIECHENLAND

<Die spinnen, die Griechen> würde unser Held Obelix sagen. AENAON aus dem griechischen Theassalien spielen Black Metal mit einer Exzentrik, wie man sie kaum von ähnlich gesitteten Bands hört. Saxophone, Bozouki und arabische Oud verleihen der Musik des 2005 gegründeten Quartetts ihre ganz besondere Note. „Hypnosophy“ ist das dritte Studio Album der Gruppe, in der zwar experimentelle Elemente jeden intellektuellen Prog Rocker erfreuen, aber die extremhartmetallische Grundrichtung wird nicht verleugnet und tropft nahezu aus jeder performten Note. Sänger und Gelegenheitsgitarrist Panos Argiriou, der auch als Gitarrist in der 2005 gegründeten Melodic Death Metal Band „Katavasia“ unterwegs ist, wechselt gekonnt zwischen klaren Power Vocals und gutturalem Kellergegrunze, die Instrumentalisten entfachen ein Höllenfeuer aus Experimental und Progressive Black Metal, das gelegentlich auch in fusion-jazz-rockige Gefilde abdriftet, aber dann wie in „Earth Bomb“ durchgeschüttelt wird von theatralischer Dramaturgie und Refrains, in denen ein gutgelaunter Chor jeden Neuankömmling in der Unterwelt mit dem freudigen Ohrwurm <welcome to hell> begrüßen. Und endlich wieder mal eine BM-Band, in der ein Gitarrist auch mal wieder richtig exzellente Gitarrensoli raushaut! Für die Saitenarbeit sind Computerwissenschaftler Anax und Multinstrumentalist Achilleas Kalantzis zuständig. Weitere Highlights sind das sleaze-metallische „Tunnel“ und „Thus Ocean Swells“, in dem es einen regelrechten Feuerwerksmix aus Blues-Prog-Metal-Punk-Noise-Jazz gibt. Das 15minütige „Phronesis – Psychomagic“ ist eine atmosphärisch-depressive Perle, das vom fett produzierten Saxophon von Orestis Zyrinis zeitweise sogar mit starkem „TDSOFM“-Ambiente beweihräuchert wird.

FAZIT: Absolut kein Stoff für Fans des handelsüblichen Black Metal Mainstreams, aber wer sich für Avantgarde Meisterwerke a la “Pensees Nocturnes” begeistert, wird auch vom neuen AENAON Album höchst angetan sein. Wer sich für Doppel Vinyl entscheidet (schwarzes Vinyl auf 350 und rotes Vinyl auf 96 Exemplare limitiert), bekommt auf der Schallplatte 5 nicht auf der regeulären CD befindliche Bonus Tracks (darunter auch mit „Somewhere Beyond Seas“ ein hammergeiles „Varathron“ Cover), 2 supertolle A2-Poster, eine weitere Bonus-CD mit 6 Stücken und erfreut sich zudem des schicken Artworks des Klappcovers. Selbstredend, dass die Texte auf den Vinyl-Inlays abgedruckt sind. 

VÖ: 25.12.16

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://aenaon666.bandcamp.com/  &  https://soundcloud.com/aenaon

TOURDATEN

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NYSS “ABANDONNÉ Pt. 1 & 2”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

BLACK NOISE

Für Fans von:  Convivial Canibal - Negură Bunget - Agalloch

FRANKREICH

Wenn sich eine französische Band in der Schublade Black Metal herumtreibt, können sich Fans meistens auf eine weitere Aufarbeitung mit den grauenvollen Ereignissen, die den Franzosen im 1. Weltkrieg passiert sind, gefasst machen. Die Musiker “Brechen Geist” und “Þórir” haben Ende 2015 das Projekt NYSS gegründet, mit “Abandonné” folgen 2 digitale EPs auf die schon im Februar und März veröffentlichten EPs. Im 9 ½ minütigen 1. Teil ist Atmosphäre pur angesagt - eine Kollage aus unheimlichen gutturalen Gesängen und verzerrten ambienten Klangwolken, das 13minütige “Abandonné 2” geht etwas mehr in die Tiefe und versprüht einen Hauch experimenteller Avantgarde mit den kreischenden Seelen der auf dem Schlachtfeld verwesenden Soldaten. Beide Teile gibt es zum selbst bestimmbaren “Name Your Prize”-Download im bandcamp-profile der Band, eine dritte EP ist für Ende Dezember angekündigt worden.

Nyss - Abandonne 1

VÖ: 07.12.16

Verfügbar: Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://nyss.bandcamp.com/    

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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