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Hier gibt es CD-Rezensionen von Heavy Metal Alben, die im 4. Quartal 2015 erschienen sind. Hier findest Du u. a. die Infos zu den Alben ”Vanta” von ELKAAR aus Deutschland, “Agressor” von EKTOMORF aus Ungarn, “The Direction Of Last Things” von INTRONAUT, “Sacred Words” von SUICIDE SILENCE, “Sovran” von DRACONIAN aus Schweden, “First Blood Running” von MILLARIUM, “The Black Heart Album” von UREAS aus Dänemark und “Keep Your Dream Alive” von MASTERPLAN aus Deutschland. Weitere Alben gibt es in der “Metal CDs Übersicht”!

Metal CDs 2015 - 4

Metal CDs Übersicht

Neue Metal CDs

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ELKAAR “VANTA”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Elkaar - Vanta

01.  Guilty
02.  Crushing Down
03.  Untouchable Truth
04.  Discover Your Mind
05.  Waste Of Time
06.  Point Of No Return
07.  Stand On The Edge
08.  To Fill The Heart With Hope
09.  Of Life And Death
10.  Your Hell Is Our Sky
11.  Everything Turns To Ashes

Label: The Finest Noise
Web: www.finestnoise.de

ALTERNATIVE METAL

Für Fans von:  Audioslave – Mastodon – Black Stone Cherry

DEUTSCHLAND

Der Newcomer ELKAAR aus Niedersachsen sorgt für einen fetten Rundumschlag mit dem Debüt Album „Vanta“. Vier Musiker (Jan „nicht Jim“ Knopf – drums, Danny Schott – guitar, Christian Dornstauder – bass, Michael „auch nicht Jim“ Knopf, strings, vocals) dröhnen einen gekonnten Mix aus Old School Grunge & Stoner Metal in die Umlaufbahn, Stoff zum Headbängen, zum Moshen oder einfach zum bierseligen Genießen. Keine Hits oder Songs, die nur entfernte Möglichkeiten aufweisen, jemals in einem der zahlreichen 08-15-Radioformate gespielt zu werden, aber dafür geiler Stoff für die Ewigkeit, den man „over & over“ hören kann und der aufgrund seiner fundamentalen Elektrogitarrenorgiendröhnung auch in 100 Jahren noch „en vogue“ sein wird. Nach dem ersten Testlauf haben mir neben der satten Produktion und der starken Stimme von Lokomotivführer Michael (ha, ha) vor allem „Waste Of Time“, „Of Life And Death“ und „Point Of No Return“ gefallen. Übrigens: Die 2013er EP “Your Hell Is Our Sky” gibt es auf der Bandcamp-Seite der Gruppe zum günstigen “Name-Your-Prize”-Download.

VÖ: 18.12.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

W: www.elkaar.de  & https://soundcloud.com/elkaar & http://elkaarband.bandcamp.com/releases

TOURDATEN

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SHAOLIN DEATH SQUAD “AS YOU BECOME US” (EP)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PROG METAL

Für Fans von: Steve Vai - Haken - Leprous - Devin Townsend

USA (TEXAS)

Wie ein Grabwurm wühlt die Musik in den Gehörgangen - Normalos schütteln sich, Mainstream Fans schauen angewidert aus der Wäsche - zu “strange” klingt der Mix aus “Zappa”, “Primus” und “Oingo Bongo”, den SHAOLIN DEATH SQUAD aus Texas auf ihrer EP “As You Become Us” schrubben, aber hinter Breaks und Ecken und Kanten versteckt sich intelligente Songwwriter-Kunst, die aufgeschlossene Musikfans aufsaugen wie einen Tropfen in der siedendheissen öden Wüste. Androo O'Hearn (Vocals, Keyboards), Matt Thompson (Schlagzeug, David O’Hearn (Gitarre) und Gary Thorne (Bass) kann’s egal sein - auch ein “Igor Strawinsky” ist schliesslich auf dem Höhepunkt seines Schaffens verhöhnt worden. Anspieltipp: Das Riffmonster “Race Of The Thinkers”, das mit “queen”scher Vokalist glänzt.

Shaolin Death Squad - As You Become Us

VÖ: 01.12.15

Verfügbar: CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: www.shaolindeathsquad.com/https://soundcloud.com/shaolindeathsquad

TOURDATEN

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EKTOMORF “AGGRESSOR”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ektomorf - Aggressor

01.  Intro
02.  I
03.  Aggressor
04.  Holocaust     VIDEO
05.  Move On
06.  Evil By Nature (feat. George Fisher)
07.  You Can’t Get More
08.  Emotionless World
09.  Eastside
10.  Scars
11.  Damned Nation
12.  You Lost
13.  You’re Not For Me
14.  Memento

GROOVE METAL

Für Fans von:  Clawfinger - Static-X - Pantera - Coal Chamber

UNGARN

Groove Metal aus Ungarn. Die Band EKTOMORF gibt es seit Mitte der 90er Jahre und sie tut auf ihrem neuen (und zehnten) Studio Album das, was sie am besten kann: Hämmernde Metal Grooves unters Volk schmettern. Es gibt - wie ich es in Erinnerung und im CD-Regal habe - keine einzige Scheibe des Quartetts, die nicht mindestens das Prädikat “Must Have” verdient hat. „Aggressor“ bildet da keine Ausnahme, „Move On“, „Scars“, „You Can’t Get More”, “Damned Nation“ und allen voran der Titelsong hämmern dem Zuhörer die stählernen Riffs unter die Schädeldecke, dass das Hirn nur noch das auffordernde „Verka-Serduchka“-Signal an die untere Körperhälfte schickt: „TANZEN!“ Die limitierte Fanbox beinhaltet neben der CD eine schicke Schlumpf-Wollmütze mit dem Logo der Band – alles verpackt in eine schwarze Metalbox mit dem geilen Artwork des Covers. Thematisch geht es wieder um Diskrimination, Apokalypse und Ausbeutung des Volkes durch politische „Angeblich“-Demokraten. Im Videoclip von „Holocaust“ kommt mit Fodor Magdolna sogar eine Überlebende des Völkermords zu Wort. Szenen des Videos wurden im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau abgedreht. In „Evil By Nature“ steht mit GEORGE FISHER der Chef der Death Metal Zombies „Cannibal Corpse“ am Mikrofon. Beide Bands haben vor kurzem gemeinsam in Budapest einen jetzt schon legendären Auftritt absolviert. Der Gesang vom CC-Shouter wurde (ha, ha) angeblich in der Umkleidekabine aufgenommen.

VÖ: 30.10.15

Verfügbar: CD & Fanbox & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.ektomorf.com/ & https://twitter.com/outcast333

TOURDATEN

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MASTERPLAN “KEEP YOUR DREAM ALIVE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POWER METAL

Für Fans von:  Halloween - Accept - Gamma Ray - Running Wild

DEUTSCHLAND

Dem planlosen Intro folgt ein über eine Stunde anhaltender Power Metal Donnerschlag, der aber trotz aller spielerischer Raffinessen einen schalen Geschmack hinterlässt. Studio Sound ist nun einmal Studio Sound und ich habe schon wesentlich besser abgemischte Live Alben gehört als „Keep Your Dream Alive“ von MASTERPLAN. Auf CD gibt es das komplette „Masters Of Rock“ Konzert, DVD (oder Blue-ray) unterstreichen natürlich das Visuelle und überzeugen deshalb besser. Krachen tut’s auf jeden Fall, auch wenn die Band – wie in „Spirit Never Die“ zu hören - nicht unbedingt ihren besten Tag gehabt zu haben scheint. Auf jeden Fall hat der 2012 zur deutschen Band gestossene Sänger RICK ALTZI einen hervorragenden Job gemacht und mich teilweise mit seiner souligen Rockstimme sogar an die besten Zeiten von David Coverdale erinnert.

Masterplan - Keep Your Dream Alive

VÖ: 09.10.15

Verfügbar: CD+DVD & CD+Blu-ray & Digital

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://www.masterplan-theband.com/

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INTRONAUT “THE DIRECTION OF LAST THINGS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Intronaut - The Direction Of Last Things

TRACKLISTING:

01.  Fast Worms
02.  Digital Gerrymandering
03.  The Pleasant Surprise
04.  The Unlikely Event Of A Water Landing
05.  Sul Ponticello
06.  The Direction Of Last Things
07.  City Hamnal

Label: Century Media Records
Web: www.centurymedia.com

PROGRESSIVE METAL

Für Fans von:  Anciients - Kylesa - Baroness - Mutoid Man

USA

Nicht Astronaut, sondern INTRONAUT melden sich zwei Jahre nach den „Habitual Levitations“ zurück mit neuem Album „The Directions Of Last Things“. Post Metal steht in der Beschreibung – die musikalischen Begriffe, die mit dieser idiotischen Briefträgerbezeichnung umschrieben werden, sind wahrscheinlich irgendwann von den Marketingstrategen der DHL unters Volk gebracht worden - ich finde ich von jeher hanebüchen. Die Musiker aus Kalifornien, die noch beim Vorgänger in der Schublade „Sludge Metal“ gewühlt haben, schütten bereits im ersten Track „Fast Worms“ ein überirdisches Sammelsurium an stilistischen Extravaganzen über dem Ohr des Zuhörers aus. Gutturale Screamo-Gesänge wechseln mit vollendet arrangierten Art-Rock Satzgesängen, Death Metal Riffs knüppeln munter drauf los, der erste progmetallische Climax wird ab Minute 02:02 verabreicht, dann sorgt plötzlich ein jazziger Basslauf kurz für Unordnung im metallischen Gefüge und der Fan, der doch nur auf eine simple blutige Mahlzeit gewartet hat, wird überrascht feststellen, dass es hier alles andere gibt als eine mainstream-konforme Umsetzung. 08-15-Geister können sich schon mal kurz verabschieden. Spielen können die Musiker der 2004 gegründeten Band allesamt, allen voran vor allem Sacha Dunable, der in „Digital Gerrymandering“ das Geschehen mit einem durchgehenden Two-Hand-Tapping-Riff verziert, „Sul Ponticello“ ist ein munteres Gemisch aus „Dream Theater“, „Rush“ und „Sepultura“ und am Ende brüllt sogar ein Muezzin vor Begeisterung, während „The Pleasant Surprise“ einfach ein wundervolles Häppchen für die groovende Party-Schlachtplatte ist.

“The Direction Of Last Things” ist das fünfte Studio Album der Gruppe aus Kalifornien, die seit dem zweiten 2008er Album “Prehistoricisms” in unveränderter Besetzung spielt - neben dem oben schon erwähnten Gitarristen & Sänger Dunable sind das noch Dave Timnick (Gitarre), Joe Lester (Bass) und Danny Walker (Schlagzeug).

VÖ: 13.11.15

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://intronautofficial.com/  &  https://twitter.com/intronaut 

TOURDATEN

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SUICIDE SILENCE “SACRED WORDS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Suicide Silence - Sacred Words

TITELVERZEICHNIS:

01.  Sacred Words    VIDEO
02.  Inherit The Crown
03.  Cease To Exist
04.  Sacred Words (Live)
05.  Sacred Words (We Are Strong Remix)
06.  Sacred Words (Instrumental)

PERSONELLE BESETZUNG:

Hernan Eddie Hermida: vocals
Mark Heylmun: lead guitar
Chris Garza: rissm guitar
Dan Kenny: bass
Alex Lopiz: drums

DEATHCORE

Für Fans von: Napalm Death - Parkway Drive - Converge - Cave In

USA

Einen fetten “Deathcore”-Klopps hat die Band SUICIDE SILENCE abgeliefert. “Sacred Words” heisst die neue EP der Combo aus Kalifornien und der Titelsong ist gleich vier mal vertreten: Die Studio Version weicht hämmernd die Eingeweide auf, die Live Version beweist, dass die Truppe konzertant noch mal eine Spur intensiver die Trommelfelle knetet, der technoide “We Are Strong Remix” ist ultimatives Futter für den Metal-Dancefloor und die “Instrumental Version” gibt Karaoke-Jüngern Gelegenheit, sich im schwermetallischen Genre zu versuchen.

Mit “Inherit The Crown” und dem Geschwindigkeitsrausch “Cease To Exist” gibt es zwei weitere Live Bekenntnisse von der Gruppe, die nach dem Tode von Frontmann  Mitch Lucker im Jahr 2012 zunächst gar nicht mehr gewusst hat, wie es weiter geht, aber der neue Mann am Mikrofon (Hernan "Eddie" Hermida) hat aber ebenfalls seine Qualitäten, wie man es bereits  auf dem 2014er Album “You Can’t Stop Me” hören konnte und fügt sich nahtlos ein in den monströsen Pogo-Metal-Core des Quintetts ein.

VÖ: 23.10.15

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.suicidesilence.net/  &  https://twitter.com/suicidesilence

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DRACONIAN “SOVRAN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

GOTHIC DOOM

Für Fans von: My Dying Bride - Anathema - The Blood Divine

SCHWEDEN

Bei DRACONIAN trällert in Abwechslung zum gutturalen Gesang von ANDERS JABOCBSSON, der dafür verantwortlich ist für den heutigen Bandnamen der Schweden, die Mitte der 90er Jahre als „Kerberos“ gestartet waren,  die davor mit eigenem Projekt “LOR3L3I” unterwegs gewesene HEIKE LANGHANS. Sie hat die aus familiären Gründen nach dem letzten 2011er Album „A Rose For The Apocalypse“ ausgeschiedene Lisa Johansson ersetzt, die mir aufgrund ihres grösseren Stimmumfangs besser gefallen hat.  Die  weiche Stimme der neuen Sängerin passt meines Erachtens nicht ins metallische Soundgefüge, das erste Stück „Heavy Lies The Crown“ gefällt noch ganz gut, der Rest der insgesamt 10 Tracks bleibt ohne markante Höhepunkte und verbreitet gepflegte Langeweile, was zum Teil auch am leidenschaftslosen Vortrag von Frau Langhans liegt.

Draconian - Sovran

VÖ: 30.10.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.draconian.se/  & https://myspace.com/draconianmusic/music/songs

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MILLARIUM “FIRST BLOOD RUNNING”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Millarium - First Blood Running

TRACKLISTING:

01.  Phoenix
02.  First Blood Running
03.  Two Bullets
04.  Sweet Revenge
05.  Hope And Misery
06.  Insidious
07.  Not Myself
08.  Wasted
09.  Long Forgotten
10.  Born To Be Wild

Label: Hänsel & Gretel Records
Web: http://www.mig-music.de/

THRASH METAL

Für Fans von:  Anthrax - Exciter - Megadeth - Flotsam And Jetsam

DEUTSCHLAND

Härterer Rock aus Hannover, da fallen vielen Fans natürlich sofort die pfeifenden Mainstream-Rocker ein, in den 90er Jahren wütete beim lokalen Sportverein Hannover 96 ein metallischer Klopfer namens Axel Sundermann, aber sonst ist dem “normalen” Musikfan in der radiomüllverseuchten Landschaft Deutschlands so gut wie gar nix eisenhartes aus der niedersächsischen Metropole bekannt. Dabei gibt es in der 500.000-Einwohnerstadt ein ganzes Sammelsurium an guten bis hervorragenden Bands: Die „Grailknights“ „Magistarium“, „Athorn“, die „Hate Squad“ oder „Cripper“ mit der bezaubernden Britta „Elchkuh“ Görtz am Mikrofon sind nur einige Wenige. MILLARIUM bereichern jetzt die Szene ungemein, die Band hat das Album „First Blood Running“ veröffentlicht – nach dem Auferstehen des intro(vertierten) „Phoenix“ gibt es eine durchgehend donnernde Schlachtplatte, auf der sich die Segmente Thrash, Power- und Tru Metal vereinen. Der Titelsong erinnert an einen munteren Mix aus „Exciter“ und „Metallica“, auch weil mich die Stimme von Daniel Curcija hier an die von James Hetfield erinnert, „Two Bullets“ ist ist ein pures Thrash Monster in der Tradition von „Anthrax“, mit dem knalligen „Insidious“ outen sich die Boyz als Horrorfilmfans, „Wasted“ ist druckvoller Headbanger-Metal „straight forward auf die Glocke“ gespielt! „Long Forgotten“ ein gewaltiger Tempo-Hammer mit den Ausmassen des Klassikers „Toxic Waltz“ (den haben „Exodus“ Ende der 80er in die Umlaufbahn geschicht) und mit der etwas eigenwilligen Cover Version der Biker-Hymne „Born To Be Wild“ haben MILLARIUM noch ein besonderes Schmankerl im Package. 

FAZIT: In MILLARIUM spielen  Daniel "Het" Curcija (Vocals), Steven Graupmann (Guitar), Sören Scherf (Bass) und Joschus Öl (Drums), Die Band geht keine Kompromisse ein, sondern zelebriert Thrash Metal ohne überflüssige Schnörkel, wie er uns Fans auch in hundert Jahren noch gefallen wird.

VÖ: 23.10.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.millarium.de/media/https://twitter.com/MillariumBand

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UREAS “THE BLACK HEART ALBUM”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ureas - The Black Heart Album

TRACKLISTING:

01.  Hello
02.  The Seven Deadly Sins
03.  Black Heart
04.  Seal This Moment
05.  V For Victory
06.  For Who You Are
07.  The Valley Of The Shadow Of The Death
08.  Shut The Fuck Up
09.  It’s All Around Me
10.  All Alone Am I
11.  Epistula

Label: Hänsel & Gretel Records
Web: http://www.mig-music.de/

POWER GOTHIC PROG

Für Fans von:  Symphony X - Eumeria - Beyond Twilight - Fate

DÄNEMARK

Hello” sagen UREAS aus Dänemark und stellen sich vor mit „The Black Heart Album“ - ruhige Pianoklänge, dann ein metallischer Riff mit weiblicher Stimme verziert, ein Gitarrist, der innerhalb einer Minute das reinwirft an technischen Feinheiten, wozu manch Musiker ein Leben lang benötigt, um sich das draufzuschaffen. Und mittlerweile dröhnen guttural-schnarrende Vocals aus dem Lautsprecher, dass ich schnell meinen schon herausgeholten Gothic Metal Stempel wieder einpacke. Ich muss lange überlegen, wann ich zuletzt solch Variantenreichtum aus unserem Nachbarland gehört habe – von allem gibt es etwas – und das sogar ansprechend gut.

Und wer ist UREAS? Frontfrau HEIDI (ha, ha) JOHANSSON wird begleitet von MIKE LePOND (da fällt der erste Groschen, der Mann hat den Bass bereits bei „Symphony X“ bedient), PER JOHANSSON (auch hier fällt mir die Bandhistorie sofort ein, der ehemalige „Dorian Gray“-Shouter und Ehegatte von Heidi ist zuständig für die dreckigen, harten Ohrwurmgesänge), JACOB HANSON (Gitarre, u. a. vorher für „Beyond Twilight“), MICHAEL PITMAN (ehemals „Xerath“) und Obersaitenslasher REECE FULLWOOD (Fans kennen ihn von „Mask Of Judas“) und spätestens jetzt ist klar, dass hier keine „Rookie“-Band spielt sondern eine ausgefuchste Truppe, deren neues Album vom Duo JACOB und TOMMY HANSEN mit einer herausragenden Produktion ausgestattet worden ist.

Der Titelsong „Black Heart“ ist ein starker Metal-Funk-Groove vor dem Herrn, „Clawfinger“ und „Pantera“  lassen grüssen. Und so ist es denn auch kein Zufall, dass der (leider nur kurze) hammergeile 23sekündige Solo an einen gewissen „Diamond Dimebag Barrell“ erinnert. Kuschelige viktorianische Gothic-Stimmung gibt’s in „Seal This Moment“, das komplex durchstrukturierte Stück erinnert entfernt an den Emo-Rock von „Emilie Autumn“, „V Is Victory“ und “The Valley Of The Shadow Of Death“ sind partytaugliche Hardrock-Riffgewitter und mit der groovemetallischen Dröhnung „Shut The Fuck Up“ setzen die Dänen noch einen oben drauf. „All Alone Am I“ vermischt elektronische Loops mit Nackenbrecher-Grooves und am Ende gibt es mit „Epistula“ sogar etwas gruselige Steampunk-Atmosphäre.

FAZIT: Kein 08-15-Hardrock von der Stange, sondern intelligent durchkonzipierte metallische Schlager, mit denen sich die Band aus Dänemark aus der Masse zahlreicher Veröffentlichungen abhebt. Aber das war mir von vorne herein klar, weil das von Rainer Hänsel und Manfred Schütz vor drei Jahren gegründete Label „Hänsel & Gretel“ den Focus nicht auf massentaugliche Produkte, sondern auf gewisse Extravaganz setzt und die ist mit UREAS hundertprozentig sichergestellt. 

VÖ: 23.10.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.ureas.dk/  &  https://youtu.be/ZXkj4EGF8A8

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MONOLITH “SINGLE HITTERS VOL. 4”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SLUDGE FUZZ

Für Fans von: Disemballerina - Tired Bones - Sharpie Crows

USA (NEW YORK)

Emsig sammelt die New Yorker MONOLITH Biene ihre instrumentalen Ideen ein und bündelt diese auf der EP “Single Hitters Vol 4” - das aus Jason Eldridge und Colin Wilson bestehende Duo kann aber dieses Mal nur halbwegs überzeugen mit ihrer postraumatischen Sludge-Metal-LoFi-Shoegaze-Wumme. In “Cracks” haben sich die Beiden wohl zuviel vom gleichnamigen Stoff einverleibt - das Stück langweilt, erst “Sovereign” brummt wie gehabt recht ordentlich - der dritte Track “Widows” mit seiner sinistren laaangsamen Atmosphäre ist dagegen eines der besten Stücke, das die Boy Group  bisher abgeliefert hat. Gleichzeitig öffnen MONOLITH die relativ junge stilistische Schublade “Dirge” (sprich: Dirtsch) und schaffen den perfekten Soundtrack für dämonische Bestattungsfeiern.

Monolith - Single Hitters Vol

VÖ: 02.10.15

Verfügbar: Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://monolith8.bandcamp.com/album/single-hitters-vol-4

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FACE OF AGAONY “DEATH BLOW”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Face Of Agony - Death Blow msc

Eine sklowakische Band schickt uns eine CD, damit wir sie auf unserer Webseite vorzustellen. Machen wir doch gerne, vor allem dann, wenn es sich um solch bombastischen Thrash Metal wie bei FACE OF AGAONY handelt. Und very convenient liegen alle Infos und Texte in sauberem Englisch vor, das macht die Sache natürlich leicht. Vor etwas mehr als 20 Jahren haben sich die 5 Junx in ihrer Heimat(klein)stadt Púchov gefunden und spielen bis auf Sänger Jaro Kyselica und Gitarrist Samuel Háček in unveränderter Besetzung zusammen. “Death Blow” ist das fünfte Album der Truppe, die 9 Kracher strotzen vor Kraft & Power und bieten eine wuchtige Mischung aus Groove & beinhartem Thrash, das ultraschnelle Tempo wird während der gesamten Spielzeit (38:25) aufrecht erhalten, die Highlights sind “Bastard” (klar, bei diesem Titel), “Soul Mirror”, “Power Slave” und der hämmernde Mosher “Mass Mind Riot”. Must Have!

Genre: Thrash Metal

TRACKLISTING:

01.  Soul Mirror
02.  Pray For Tomorrow
03.  Bastard
04.  Death Is Not Pain
05.  Face Of Agony
06.  Mass Mind Riot
07.  Broken Fate
08.  Power Slave
09.  An Omen Of Demise

Für Fans von:
Exodus - Torture Squad - Acid Drinkers - Anthrax

Herkunft: Slowakei

VÖ: 20.12.15

Band:

Jaro Kyselica (Vocals)
Martin "Spider" Lajcha (Guitars)
Samuel Háček (Guitars)
Marcel "Chlebo" Chleban (Bass)
Sven Macus (Drums)

Verfügbar:
CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:

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Web: http://bandzone.cz/faceofagony & https://myspace.com/faceofagony696/music/songs

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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