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Hier gibt es CD-Rezensionen von Heavy Metal Alben, die im 1. Quartal 2015 erschienen sind. Hier findest Du u. a. die Infos zu den Alben ”Fake” von GURD aus der Schweiz, “Monsters Of The Universe Come Out And Plague” von WEDNESDAY 13, “Dormant Heart” von SYLOSIS aus England, “Unholy Savior” von BATTLE BEAST aus Finnland, “Death Is Not Dead” von THE CROWN aus Schweden, “Mach Dich Frei” von FINSTERFORST aus Schweden, “Towering” von UNHOLD aus der Schweiz, “On Lonely Towers” von BARREN EARTH und “Winter Metal” von IMMORTAL SOULS aus Finnland. 

 

 

 

 

Metal CDs 2015 - 1

Metal CDs Übersicht

Neue Metal CDs

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GURD “FAKE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Gurd - Fake

TRACKLISTING:

01. Fake
02. Hagridden
03. White Death
04. Wiped From The Earth
05. Go For It
06. Last Hooray
07. Hunter Of Dreams
08. Hear Miss
09. Bong Bong
10. Neglected
11. Liquid Vision
12. Strike ‘Em Down
13. Hateful

Label: http://www.czarofcrickets.com

THRASH METAL

Für Fans von: Pantera – Exodus – Torture Squad - Hatriot

SCHWEIZ

Heavy Metal hat auch in der Schweiz eine Vergangenheit. Eine der ersten härteren Fraktionen aus dem eidgenössischen Nachbarland waren die auch über die Landesgrenzen hinaus und vor allem in den USA bekannten und geliebten „Krokus“, obwohl ich diese Boy Group um Shouter „Chris von Rohr“ aber eigentlich damals immer nur in der härteren Glam Rock Schublade gesehen habe. Nur die Insider kennen noch den kultigen Supergitarristen Vic Vergat, der Ende der 70er Jahre ebenfalls eine hammergeile Scheibe veröffentlicht hat und kurz danach sogar im deutschen musikexpress-Magazin mit einer damals modischen Schallfolie (2 Songs) vorgestellt worden ist. In den 80er Jahren waren es dann die legendären Bands „Celtic Frost“, „Hellhammer“ und etwas später „Gotthard“, die auch in Deutschland für klangtechnisches Aufsehen sorgten. Mittlerweile vergeht ja kaum eine Woche, in der es nicht eine neue starke Veröffentlichung einer Schweizer Rock Gruppe gibt.

GURD aus dem Kanton Bern sind mittlerweile schon 20 Jahre im metallischen Universum unterwegs, sie haben sich Mitte der 90er gegründet und sie haben bis zum heutigen Zeitpunkt 9 Studio Alben veröffentlicht. Das runde Jubiläum feiern sie in Gestalt der zehnten Studio Scheibe „Fake“ im zwanzigsten Jahr ihres Bestehens. Vom Line Up des 94er Debüt Albums ist allerdings nur noch Chefsänger V.O. PULVER mit von der Partie, neben ihm wüten derzeit wie schon beim 2011er Vorgänger „Never Fail“ am Schlagzeug Steve Karrer sowie am Bass Franky Winkelmann und Pat Marlon an der Gitarre.

Schon der Titelsong signalisiert beim Auftakt, wo die Reise hingeht: Ein hammergeiles thrashiges Riff-Monster eröffnet den Reigen und das erste Gitarrensolo lässt auch gar nicht lange auf sich warten und wühlt sich direkt ins Hirn und knetet jeden Ohrknorpel weich. Das zweite Bänger-Brett heißt „Hagridden“ und lässt mich mechanisch nach dem ersten Kellerbier des Abends greifen. Der geniale Mittelteil nimmt das Tempo etwas zurück und erinnert nuanciert an ausgedehnte Jam-Sessions der 70er Jahre, wie sie mal ein gewisser “Frank Marino” gespielt hat. Eine Sauf-Ikone, die von Beginn an mitgegrölt werden kann, haben sich die Jungs hier erschaffen.

Ab geht die Post im Death-Thrash-Hammer „White Death“ – ab 02:41 ziehen die beiden Saitenfetischisten los vom Leder mit einem geilen Gitarrenduell – das darauffolgende „Wiped From The Earth“ tut der Partystimmung ebenfalls keinen Abbruch und die Aufforderung „Go For It“ veranlasst mich zum ersten Mal, die Tastatur an die Wand schmeissen zu wollen, um durch den Raum zu toben. Ein geiles Thrash-Monster, das mich ansatzweise an den kultigen „Toxic Waltz“ einer Gruppe namens „Exodus“ erinnert. Mein Perso-Fave nach dem ersten Hördurchgang! Weitere Highlights: Der Mosh-Hammer „Hear Miss“, “Bong Bong” macht ein bisschen “auf Bodycount” und die „Liquid Vision“ erinnert mich mit ihrer Vehemenz ein bisserl an die genialen Momente von „Pantera“, aber jegliche Vergleiche sind hier eigentlich Blödsinn, weil GURD ganz definitiv ihr eigenes Süppchen kochen und dazu sogar noch eines der schmackhaftesten, das ich in den letzten Monaten kosten durfte! Das galoppierende Speed-Ungeheuer „Strike ’Em Down“ bestätigt diesen Eindruck in jeder Weise!

FAZIT: Ganz grosses Kino, das die 4 Schweizer hier bieten. Der gelungene Mix aus Thrash, Sludge, Doom und Death zündet gleich in der ersten Minute – danach brennen die Boys ein Feuerwerk ab, das bereits zu Beginn des neuen Jahres eine gewaltige Messlatte für kommende Veröffentlichungen setzt. Und ich erinnere mich daran, dass vor zwei Jahren in der 6. KW ebenfalls eine Thrash Metal Band namens „Hatriot“ vorgelegt hatte mit ähnlich starkem Album und die standen dann am Ende des Jahres 2013 weit vorne auf dem Siegertreppchen, als die Scheibe des Jahres gekürt wurde. 

VÖ: 19.01.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.gurd.net & die Songs als Lyric-Videos: https://www.youtube.com/user/vobo69

TOURDATEN

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WEDNESDAY 13 “Monsters Of The Universe Come Out And Plague”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HARD ROCK

Für Fans von: Alice Cooper - Frankenbok - Rob Zombie

USA (NORTH CAROLINA)

Ein deftiges Päckchen gibt es zu Beginn des Jahres von WEDNESDAY 13, eine Band, die stilistisch „Punk“, Hardcore“, „Groove Metal“ und „Hardrock“ ineinander vermischt und mit „Monsters Of The Universe Come Out And Plague“ ein klasse Scheibchen – das mittlerweile Sechste veröffentlicht hat. Abgesehen vom seltsamen instrumentalen Auftakt „The Fall Of All“ geht es durchgehend zur Sache – wer sich gerne biertaugliche Cracker wie die von “Rob Zombie”, “Motörhead” oder “Frankenbok” einschmeisst, bekommt einen starken Soundtrack für die kommenden Faschingsfeten. Wer’s noch nicht weiss - hinter dem Pseudonym steckt Joseph Poole, der ehemalige Frontman der “Murderdolls” - Highlights der 14-Track-Scheibe sind “Astro Psycho Galactic Blood Drive”, das an die “Gunners” erinnernde “I Ain’t Got Time To Bleed” und “Over Your Dead Body!”

Wednesday 13 - Monsters Of The Universe

VÖ: 12.01.15

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.wednesday-13.com & https://soundcloud.com/wednesday-13

TOURDATEN

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SYLOSIS “DORMANT HEART”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von: Anterior - All That Remains - Killswitch Engage

ENGLAND

SYLOSIS hatten im Herbst 2008 für einen der ersten wöchentlichen “Ohrgasmen” auf der „music-newsletter“-Seite gesorgt mit ihrem Debüt Album „Conclusion Of An Age“. Mittlerweile ist die englische Gruppe längst in der Szene etabliert und veröffentlicht mit „Dormant Heart“ nach 3jähriger Pause den vierten Studio Kracher. Das erste Stück stochert noch etwas müde in den Startlöchern, der zweite Track „Victims And Pawn“ knüppelt aber wie gehabt drauf los – neu im Boot Schlagzeuger Ali Richardson, der von den schottischen „Bleed From Within“ gekommen ist und die Drumsticks von Gründungsmitglied Rob Callard übernommen hat. Highlight sind neben dem Titelsong mit seinen zackigen Metalcore-Riffs und Tempowechseln noch die alles nieder hämmernden „Indoctrinated“ und „Harm“. Kultiges Sammler Objekt ist die Special Edition mit 2 Bonus Tracks und einer zusätzlichen Live DVD.

Sylosis - Dormant Heart

VÖ: 12.01.15

Verfügbar: Siehe Infokasten rechts unten!

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://sylosis.comhttps://www.youtube.com/watch?v=AvqM69fsuEA (Album Teaser)

BEZGUSMÖGLICHKEIT

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BATTLE BEAST “UNHOLY SAVIOR”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von: Scorpions - Lordi - Avalon - U.D.O. - Sabaton

FINNLAND

BATTLE BEAST bieten Mainstream Metal von der Stange, unser Metal-Azubi Rico meinte sogar, die klingen, als ob sich die Eurovisionsband „Dschingis Khan“ ein paar Marshall Verstärker in ihren Übungsraum gestellt hat. Na ja, ganz so schlecht sehe ich die Finnen dann doch nicht, auch wenn die Band mit der 2012 eingestiegenen und von der deutschen „Doro“ beeinflussten Chefsängerin Noora Louhimo klingt wie hunderte ähnlicher skandinavischen Truppen. Wenn sich die Blondine allerdings wie im ”Sea Of Dreams” auf balladeskes Niveau begibt, klingt es furchterregend wie eine Kreuzung aus Michelle und Helene Fischer. Ansonsten ist es ganz ordentlich, was das Sextett auf seiner dritten Studio Scheibe „Unholy Savior“ abliefert und es würde mich nicht wundern, wenn der einen oder andere Song künftig aus den Deckenlautsprechern der modischen Frisörsalonketten hämmert.

Battle Beast - Unholy Savior

VÖ: 09.01.15

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.battlebeast.fi

TOURDATEN

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Klotz La Grange 350

 

 

 

THE CROWN “DEATH IS NOT DEAD”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DEATH METAL

Für Fans von: At The Gates - Crown Of Thorns - Deathchain

SCHWEDEN

Auch wenn das Attribut „Melodic Death Metal“ (ich hasse den Begriff) zunächst abschreckt, die (alten) Schweden brettern, was das Zeug (Equipment) hergibt, Magnus Olsfelt rast wie ein Oktopus über den 8Saiter, ”Sänger” Johan Lindstrand bläst seine Guts’n’Vomits in die Mikrofonmembrane – lediglich der melancholische Mittelteil in „Iblis Bane“ veranlasst mich zum höhnischen Kommentar <haben auch mal „Maiden“ gehört in ihrer Jugend>, ansonsten wird munter drauf los geschrubbt, „Death Is Not Dead“ ist das 8. Album der Band, die Standard CD kommt mit 11, die 2-CD-Digipack mit 13 Stücken und die Japaner bekommen einen Extra-Track mit „Candles – Burn Again“. Und wieso eigentlich wurde das „Napalm Death“ Cover „Unfit Earth“, den es auf einer im Oktober veröffentlichten Single gab, nicht noch auf das Album gepackt? Meine Fave-Tracks: “Horrid Ways” und “Herd Of Swine”!

The Crown - Death Is Not Dead

VÖ: 12.01.15

Verfügbar: CD & 2-CD-Digipack & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thecrownofficial.com & https://myspace.com/thecrownonlineswe

TOURDATEN

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FINSTERFORST “MACH DICH FREI”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Finsterforst - Mach dich frei

TRACKLISTING

01. Abfahrt
02. Schicksals End’
03. Zeit für Hass
04. Im Auge des Sturms
05. Mach Dich frei!
06. Mann gegen Mensch
07. Reise zum ...
08. Finsterforst

Label: Napalm Records
Web: www.napalmrecords.com

FOLK METAL

Für Fans von: Moonsorrow - Falkenbach - Thyrfing - Windir

DEUTSCHLAND

Mächtiger Folk Metal, den die Freiburger Gruppe FINSTERFORST auf ihrem vierten Longplay „Mach Dich frei“ anbietet. „Schicksals End’“ – eine tolle Hymne mit geilem sinfonisch-orchestralen Arrangement und superfeinen sakralen Chorgesängen, die den Zuhörer mitten rein in den nächtlichen Schwarzwald tragen, um einer okkulten Kundgebung beizuwohnen. „Zeit für Hass“ - ein sagenhafter Mix aus Death & Pagan und das von Johannes "The Lukatsch" Joseph gespielte Akkordeon verleiht dem ganzen Geschehen mittelalterliche Atmosphäre. „Mann gegen Mensch“ – Dudelsäcke blasen zum Kampf gegen metallische Riffgewitter – mit dem 24minütigen Meisterwerk „Finsterforst“ haben sich die 7 Musiker ein zeitloses Highlight in ihre Diskographie geschrieben, <In den finst'ren Schatten der Nacht, eiskalt weht ein Hauch von Ewigkeit - Von den Sternen bewacht unser Reich, nur den Tod findet man hier - Unbegehbar, euch verwehrt - Seit Äonen von den Menschen unversehrt - Wo eure Götter faulen und eure Herrscher fielen - Unbesiegbar für alle Zeit – Finsterforst> tönt im Titelsong Shouter Oliver Berlin, der auch sämtliche Lyrics geschrieben hat zu den Songs. Und selten hat ein Bandname so exzellent zur Musik der Protagonisten gepasst wie bei dieser deutschen Truppe! Metal Fans dürfen sich bereits jetzt darauf freuen, die Schwarzwaldmeute Live zu sehen, weil die Gruppe in diesem Jahr bei zahlreichen Festivals (u. a. beim “Summer Breeze” in Dinkelsbühl und bei der Napalm Label Nacht in Geiselwind) angekündigt ist.

PRODUKTIONSNOTIZEN: In der Band FINSTERFORST spielen Tobias Weinreich (Bass), Oliver Berlin (Vocals), Cornelius Heck (Schlagzeug), David Schuldis (Gitarre, Dudelsack), Johannes Joseph (Vocals, Akkordeon), Sebastian Scherrer (Keyboards) und Simon Schillinger (Vocals, Synthesizer, Programmierung, Orchestrierungen). Produziert haben Simon Schillinger und Christoph Brandes (der selbst Schlagzeug spielt und zuletzt für die Würzburger Gruppe “Vargsheim” und deren für Februar angekündigtes Album “Träume der Schlaflosen” an den Reglern gesessen hat) in den Iguana Studios von March-Buchheim (http://www.iguana-studio.de/), das tolle Cover Artwork hat übrigens PÄR OLAFSSON entworfen, er hatte zuletzt u. a. die Grafiken der aktuellen Alben der Gruppen „Exodus“ und „Cannibis Corpse“ abgeliefert. Wer sich mal auf der Webseite des Schweden umsehen möchte: http://www.parolofsson.se 

VÖ: 23.01.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.finsterforst.de & http://finsterforst.bandcamp.com

TOURDATEN

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BLIND GUARDIAN “BEYOND THE RED MIRROR”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POWER METAL

Für Fans von: Helloween - Gamma Ray - Demons & Wizards

DEUTSCHLAND

<Sinfonische Musik heisst heute Heavy Metal> lautet einer der die Label Infos begleitenden Sprüche - aber keine Angst, BLIND GUARDIAN praktizieren nach wie vor einen starken Mix aus Power Metal, sinfonischem Bombast und krachenden True Metal Riffs. „Beyond The Mirror“ ist das zehnte Studio Album der Band, die im letzten Jahr das 30jährige Jubiläum gefeiert hat. Der neue Stoff lässt keine Wünsche übrig und reiht sich nahtlos ein in die Kollektion zwischen den guten Vorgängern – 5 Jahre hatte die Fan Community warten müssen auf Neues – am Anfang steht der opulente Auftakt „The Ninth Wave“ mit gesanglichen Harmonien auf dem hohen Niveau der besten Songs von „Queen“, ebenso empfehlenswert sind der vorab als Single veröffentlichte stürmische Riff Reigen „Twilight Of The Gods“ und “Sacred Minds” - die besten Gitarrensoli gibt’s in „Ashes Of Eternity“!

Blind Guardian - Beyond The Red Mirror

VÖ: 30.01.15

Verfügbar: CD & Vinyl & Digital & Earbook Version

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.blind-guardian.comhttp://www.reverbnation.com/blindguardian

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Verschiedene Interpreten “MAXIMUM METAL VOL 202”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von: Thrash Metal - Metalcore - Death Metal - Tru Metal

DEUTSCHLAND (SAMPLER)

BLIND GUARDIAN fegen los mit „Twilight Of The Gods“ und eröffnen die neue Zeitschriftenbeilage des Musikmagazins „Metal Hammer“, 10 Songs gibt es bei einer Spielzeit von 43:19 Minuten. „Twilight Of The Thunder Gods“ gab es mal vor 6 Jahren von „Amon Amarth“ – beispielhaft für die Einfallslosigkeit der kommerziellen Metalbranche? Die restlichen Tracks bieten routiniertes Mainstream-Metal-Futter, aber dieser Stoff muss ja auch nicht unbedingt schlecht sein, die Bestätigung hierfür kommt von SYLOSIS („Leech“), DR. LIVING DEAD! („Civilized To Death“) und NIGHT DEMON („Screams In The Night“), die ihrerseits allesamt zeigen, dass das oft totgesagte Subgenre Thrash Metal lebendiger denn je ist. Und mit „F.E.V.E.R.“ von ODREN OGAN gibt es zudem eines der besten Symphonic Metal Bretter, das ich in den letzten Monaten gehört habe!

Various Artists - Maximum Metal Vol 202

VÖ: 14.01.15

Verfügbar: CD-Zeitschriftenbeilage

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: http://www.metal-hammer.de

TRACKLISTING

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UNHOLD “TOWERING”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Unhold - Towering

TRACKLISTING

01. Containing The Tyrant
02. Emerging
03. I Belong
04. Southern Grave
05. Voice Within
06. Rising
07. Towering
08. Hydra
09. Dawn
10. Ascending
11. Death Dying

Label: Czar Of Bullets
Web: www.czarofcrickets.com

SLUDGE METAL

Für Fans von: Mastodon - Swamp Witch - Arsiesys - Baroness

SCHWEIZ

Und ein weiteres phättes Scheibchen bahnt sich ihren Weg durch die Schweizer Alpen hinein in die internationale Musikwelt. UNHOLD sind eine Band aus Bern, in der Thomas Tschuor (Gitarre, Gesang), Miriam Wolf (Piano, Keys, Gesang), Daniel Fischer (Schlagzeug), Philipp Thöni (Gitarre, Gesang) und Leo Matkovic (Bass) spielen. „Towering“ ist – wenn ich richtig gezählt habe, nach 2004 und 2008 das dritte Studio Album des Quintetts, die Vorgänger sind mir leider bis dato unbekannt. Leider – weil das hier Dargebotene sehr viel Lust auf mehr macht! Das Album startet durch mit dem wuchtigen „Sludge“-Brett „Containing The Tyrant“ – im Subgenre haben ja die stilistischen Elemente Doom, Stoner Rock und Post Punk ihre Heimat gefunden und da wir gerade so schön bei den Feinheiten sind, wer sich mit dem Begriff „Shoegaze“ identifizieren kann, ist ebenfalls herzlichst dazu eingeladen, die einstündige UNHOLD-Distortion-Packung über sich ergehen zu lassen.

Während ich nach genau 60 Sekunden schon zum ersten schweren Riffgewitter in Zeitlupengeschwindigkeit headbänge, gucke ich schnell mal in den Tourkalender der Gruppe und sehe, dass ich am bisher einzigen Deutschland- Termin am 07. Februar leider schon anderweitig eingeplant bin. Blöd gelaufen – aber diese Gruppe muss ich mir unbedingt vormerken, wenn sie mal bei mir in der Nähe sind. Ungewöhnlich für eine Band „dieser Art“: Die Tasten werden von einer Frau bedient und diese sorgt im zweiten Song „Emerging“ mit kathedralischem Ge-Orgel für einen bombastischen Sound! Der auch als Videoclip verfügbare Rocker „I Belong“ erinnert irgendwo an den Southern Metal” der Gruppe „Black Stone Cherry“, ohne sich jedoch an deren kommerzielle Ausrichtung zu hängen. „Sänger“ Thomas reisst die den Song umhüllenden Wände ein mit seiner Stimme und das Ganze erinnert mich hier – kill me or not – zeitweilig an die genialen Klangwände einer meiner Lieblingsbands („Gorefest“) – mein persofave bisher auf dem Album! Das hauptsächlich von Miriam Wolf gesungene „Voice Within“ besticht durch bittersüße Melancholik, wie sie vielen Black Metal Scheiben zu eigen ist. Viel Atmosphäre gibt es vor im finalen „Death Dying“, das zur Überraschung auch an die 70er Klassiker von „Pink Floyd“ erinnert, vielleicht sollten sich die Herren Gilmour und Mason mal anhören, wie man heute gute zeitgenössische Musik frei von der Leber spielt, ohne irgendwelche Soundschnipsel über Jahre hinweg zusammen zu basteln. UNHOLD dagegen wirken spontan, authentisch und ums mal in der Landesprache der Band zu sagen - „Towering“ ist „rüüdig“ und „dä Hammer!“

FAZIT: Ein „Unhold“ ist laut Duden ein Mensch, der moralisch verwerfliche Dinge tut oder rohe Gewalt ausübt. Der hier vorgestellte UNHOLD ist auf jeden Fall einer, den ich gerne bei mir in die Bude lasse und die rohe Gewalt, die eine Stunde lang aus den Lautsprechern quillt, ermöglicht Rock Fans, die es gerne deftig mögen, ein genussvolles Sado-Musi-Erlebnis!

VÖ: 16.01.15

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://unhold.bandcamp.com/album/toweringhttp://www.unholdmusic.ch

TOURDATEN

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LEAH “KINGS AND QUEENS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY MÄDEL

Für Fans von: Within Temptation - Sirenia - Delain

KANADA

Für viele ist es „Weicheier“-Metal, anderen wiederum lieben den sinfonischen Metal, vor allem, wenn eine Frontfrau am Mikrofon vorsteht. Die kanadische Band LEAH praktiziert ein kunterbuntes Zwischending aus Gut & Böse – die 15 Songs auf „Kings And Queen“ bieten deftige Nackenbrecher Riffs, die wiederum mit melodiösem Gedöns verziert werden - gut zu hören im krachenden Auftakt „Arcadia“ mit seinen gregorianischen Mönchsgesängen, später gibt es auch keltisches Schmuse-Ambiente („The Crown“), das sogar progressiveren „Helene-Fischer“-Maniacs gefallen dürfte. Alles in allem routiniert gespielter Stoff und breitwandig produziert – ohne grosse Überraschungen. Highlight ist das orientalisch angehauchte “Alpha Et Omega” Am Album mitgearbeitet haben neben Chefsängerin Leah McHenry noch Timo Somers (Gitarre), Sander Zoer (Schlagzeug) und Barend Courbois (Bass).

Leah - Kings And Queens

VÖ: 03.02.15

Verfügbar: CD & Digital Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://leahmusic.net & http://leahmchenry.com/album/kings-queens

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BARREN EARTH “ON LONELY TOWERS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

MELODIC DEATH

Für Fans von: Amorphis - Paradise Lost - Katatonia - Daylight Dies

FINNLAND

Sieht man sich die Historie der Bandmitglieder an, spricht man der Gruppe BARREN EARTH schnell den Rang einer Supergruppe zu. Das finnische Sextett spielt progressiven Melodic Death Metal, die Instrumentalisten haben bei „Amorphis”, “Chaosbreed“, „Kreator“, „Moonsorrow“, „Solbrud“ und „Arthemesia“ gespielt, Chefsänger Jón Aldará ist auch noch in den Bands “Clouds” und “Hamferd” tätig. Das über einstündige Material überzeugt durchgehend, wenn auch die Formation gesamtgesehen den Nachweis schuldig bleibt, etwas Einzigartiges geschaffen zu haben und so ist letzten Endes „On Lonely Towers“ nur ein weiteres gutes Produkt unter Hunderten von Ähnlichen. Die stärksten Momente sind das mit breitwandigen Gitarren Riffs ausgestattete „A Shapeless Derelict“ und das mit kunstvollen Satzgesängen versehene epische „Set Alight“.

Barren Earth - On Lonely Towers

VÖ: 27.03.15

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.barrenearth.comhttps://twitter.com/BarrenEarthBand

TOURDATEN

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IMMORTAL SOULS “WINTER METAL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DEATH METAL

Für Fans von: Dark Tranquility - At The Gates - Insomnium

FINNLAND

Etwas spät kommt die neue Scheibe der IMMORTAL SOULS, der „Wintermetal“ will vom Titel her nicht so richtig zum sonnigen Frühling passen, aber spätestens wenn der erste arschgeile Titel „First Snow Of Winter“ in atemberaubendem Tempo aus den Lautsprechern dröhnt, ist es egal, welche Jahreszeit die Finnen besingen. Der tiefgekühlte – zumindest was die meisten Texte betrifft – Melodic Death wärmt die metallische Seele, die besten Tracks sind die Headbänger-Hammer „The Trail In The Snow“ und „Cold And Barren Land“. Das 5. Studio Album ist gleichzeitig der erste vom Quartett beim US Label Rottweiler Records veröffentlichte Longplay. Tipp für die nexte Hitzewelle: Auf’n Balkon setzen, Anlage anschmeißen, Volumen bis zum Anschlag aufdrehen, ein eiskaltes „Lapin Kulta“ reinschütten und genüsslich beobachten, wie die Fensterscheiben der benachbarten Häuser zerbersten.

Immortal Souls - Wintermetal

VÖ: 31.03.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.immortalsouls.com

TOURDATEN

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NIGHTWISH “ENDLESS FORMS MOST BEAUTIFUL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SINFONIC METAL

Für Fans von: The Gathering - Blind Guardian - Lacuna Coil

FINNLAND

NIGHTWISH bieten wieder das übliche zwischen Gut & Böse, „Shudder Before The Beautiful“ und „Weak Fantasy“ dröhnen mit guten Riffs, in „Elan“ flötet die niederländische Sängerin Floor Jansen als fröhlicher „Helene-Fischer“-Verschnitt – warum hat man ihr denn keinen Job beim diesjährigen Eurovision Song Contest angeboten? Aber die schlagerfreundlichen Melodien halten sich zum Glück in Grenzen, der überwiegende Anteil der insgesamt 11 Songs bietet gute Unterhaltung, die besten Stücke der Sinfonic-Metal-Party sind „Yours Is An Empty Hope“, in dem die Vokalistin zeigt, dass sie auch ganz anders kann, das mittelalterlich angehauchte „My Walden“, der mörderisch groovende Titelsong „Endless Forms Most Beautiful“ und das episch aufbauende 24minütige „The Greatest Show On Earth“, das mit gefühlvollen und bombastischen Einlagen keine Wünsche ans Genre offen lässt.

Nightwish - Endless Forms Most Beautiful

VÖ: 27.03.15

Verfügbar: diverse Editionen (siehe Kasten rechts!)

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://nightwish.com/de & http://www.nightwishforum.de/ (deutscher Fanclub)

VERFÜGBARKEIT

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MOONSPELL “EXTINCT”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

GOTHIC METAL

Für Fans von: Heavenwood - The Gathering - The Vision Bleak

PORTUGAL

Von Beginn an gibt es die volle Dröhnung – der Titelsong hämmert los mit voller Breitseite, in „Medusalem“ dominieren wie in anderen Songs auch orientalische Melodien, die dem ganzen Geschehen noch eine Spur Intensität drauflegen. Mit „La Baphomette“ haben die 5 Musiker sogar einen metallischen Mousette-Walzer im Angebot. Fans der Band sei vor allem die limitierte Mediabook Edition mit 4 Bonus Tracks und der zusätzlichen DVD empfohlen. Das Stück „Until We Are No Less“ erinnert – was das sinfonisch-synthetische Ambiente betrifft, an die Klassiker der britischen FGTH, „Doomina“ ist eine tolle Ballade mit akustischem Medieval-Flair, das finale „The Past Is Darker“ hätte in den 80er Jahren auch wunderbar auf eine Scheibe der Gruppe „The Cure“ gepasst. Ein optischer Leckerbissen ist vor allem das Vinyl-Cover des aufklappbaren Doppel Albums!

Moonspell - Extinct sc

VÖ: 06.03.15

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/moonspellhttps://twitter.com/moonspell

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “LEGACY 95” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SAMPLER

Für Fans von: Death Metal - Black Metal - Metalcore - Doom

ZEITSCHRIFTENBEILAGE

Schon mal was vom TEXAS CORNFLAKE MASSACRE gehört? Oder von DAVE ESSER? RIPPER? BOOZE CONTROL? All das und noch viel mehr gibt es auf der neuen CD-Beilage des harten Musikmagazins „Legacy“. Das beste deutsche Metal Mag bringt wieder ein Potpourri aus Death, Thrash, Pagan, Viking, Metalcore, Sludge und Doom - hab ich was vergessen? Wurscht! Ach ja, die ehemaligen Knaben von HACKNEYED sind erwachsen worden – ich kann mich erinnern, als sie mir vor rund 8 Jahren gegenüberstanden als Schüler und jetzt sind sie gestandene Männer und spielen ihren mörderischen Death Metal immer noch mit jugendlicher Frische, die vielen Konkurrenten abgeht. „Now I Am Become Death“ gibt es vom Album „Inhabitants Of Caracosa“, das im Mai erscheint. Aber auch der Rest der insgesamt 19 Stücke ist bis auf eine Ausnahme sehr empfehlenswert!

Various Artists - Legacy 95

VÖ: 27.02.15

Verfügbar: CD-Zeitschriftenbeilage

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: http://www.legacy.de

TOURDATEN

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SCHAKAL “SCHAKAL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Schakal - Schakal 300

TRACKLISTING:

01. Aus Den Ruinen
02. Der uralte Feind
03. Das Raubgetier
04. Eis und Glut
05. Im falschen Leben
06. Sklave der Sucht
07. Bauernopfer
08. Kein Ursprung ohne Ende
09. Die letzte Plage
10. Der grimme Schnitter
11. Süsses Entsetzen
12. Totlebendig
13. Antiquar der Lüge

SCHARF METAL

Für Fans von: Rage - Stahlmann - Finsterforst - Dream Theater

DEUTSCHLAND

Ein Nachzügler, der erst jetzt (warum auch immer) auf dem Rezensionstisch aufgetaucht ist, aber trotzdem noch in die Jahreswertung fürs Jahr 2015 genommen werden kann. Pech für die Konkurrenz. <Finsternis liegt über dem Ort. An dem die Schakale hausen.> steht auf der Innenseite des CD-Digipacks. Eine gruselige dem „gothammigen“ Batman ähnelnde Maske vorne auf dem Cover. Rock auf jeden Fall. Metal? Vielleicht. Gothic? Im Bereich des Möglichen. Blackened Death? Ich wette immer mit mir selbst, wenn ich eine bisher unbekannte Band stilistisch einordnen darf, ohne vorher Infos gelesen oder Musik gehört zu haben. Die mögliche Auswahl ist gross, aber zunächst überraschen mich softe Pianoklänge im Auftaktstück “Aus den Ruinen”, aber kurz danach geht es doch munter los mit schwermetallischen Riffs und deutschsprachigem (!) Gesang.

SCHAKAL sind ein Trio aus NRW, das Anfang des Jahres ihren Debüt Longplay veröffentlicht hat, die Musik erinnert mich irgendwo bedingt an die deutschen Bands „Rage“ und „Stahlmann“ und dann wiederum was die virtuose Ausrichtung angeht, an „Dream Theater“. Progressive Abläufe, vertrackte Richtungswechsel und ein saugeiler Gitarrist, der auch mit guter, markanter Stimme vorne steht. Seinen Nachnamen trägt ROLAND SCHARF völlig zu recht. Komplettiert wird die Band von Bassist HERMANN VON OHR und Schlagzeuger ANTONIUS GRÜTZNER. Das erste Highlight ist „Das Raubgetier“, das sich ab Minute 03:23 mit einem mächtigen „Pantera“- Riff aus den Lautsprechern wühlt und die nächsten Hämmer auf dem Fuße folgen lässt: „Eis und Glut“ vermischt Komplexität und leicht verständliche Grooves, „Im Falschen Leben“ und das “Bauernopfer” machen mächtig Dampf – beides Headbänger vor dem Herrn. In „Kein Ursprung ohne Ende“ erlaubt es sich der Chef sogar, ein schlagerprächtiges <Uoh-oh-hoh-uoh-hoh-ho> einzustreuen, ohne dass es kitischig wird. Ein schönes Deja Vu erlebe ich ab Minute 03:18 in „Süsses Entsetzen“ – einen ähnlich genialen Riff habe ich mal in einem Alkatrazz-Song („Video Killed The Radiostar“) gehört, der dortige Gitarrist war damals ein gewisser Steve Vai gewesen. Wen es interessiert: Gitarrist Scharf spielt ein Fabrikat dieses Herstellers: http://www.jacksonguitars.com/de-DE/

FAZIT: Was ROLAND SCHARF hier veranstaltet, ist einfach megageil. Das soll aber die Leistung seiner beiden Kollegen nicht schmälern, die es mit ihrem exzellenten Spiel ihrem Frontmann erst ermöglichen, sich auf dieser progmetallischen Spielweise auszutoben. Habe ich in den letzten drei Jahren ein deutschsprachiges Rock Album auf diesem hochklassigen Niveau gehört? Nö! Am 24. Oktober 2015 spielt das Trio übrigens bei der “Metal Night” im “Kultopia” von Hagen.

VÖ: 26.01.15

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.schakal-band.de & http://schakal-band.bandcamp.com/releases 

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung!
Das Album für die einsame Insel

Platte für die einsame InselPlatte für die einsame InselPlatte für die einsame Insel

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Sehr gutes Album, ist genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten an zu siedeln

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Gutes Album, sehr empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Musiksammlung

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Ganz gut gelungen, sollte man haben, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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Kann man hören, rein in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen

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Durchschnittliches Album, sollte man umtauschen dürfen. Nur für Edel-Fans

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Nicht so gelungen, eigentlich überflüssig, nur für dicke Geldbeutel interessant

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Langweiliges Album, kann man seinem Feind zu Weihnachten schenken

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Schwaches Album, das Cover als Unterlage im Katzenklo und die CD als Untersetzer

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Grauenhaftes Album, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage