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Hier sind Infos zu Jazz CDs, die 2014 erschienen sind. Hier gibt es u. a. Infos zu den Alben ”Sophisticated Lady” von BETTINA POHLE & RALF RUH TRIO, “Togetherness” von MASSOUD GODEMANN, “Jazz Na Ulicach” von MARIA SADOWSKA, “Hard Rain: The Songs Of Bob Dylan & Leonard Cohen” von BARB JUNGR, “The Condition Of Being A Woman” von JUMOKE FASHOLA, “Nighthawks” von ERIK FRIEDLANDER, “No Winter” vom Trio WIEDMANN, KING, KRISCHKOWSKY, “Misty And Other Classics” von KEELY SMITH und zu den beiden Samplern “Lounge Cats (Ultra Cool Blues Lounge Music)” und “Obscure Jazz Sounds Vol. 2”. Wenn Du auf den Pfeil neben dem Album Titel klickst, kommst Du zurück zur Übersicht mit allen Jazz CDs!

 

 

 

 

Jazz CDs 2014

Jazz CDs Übersicht

Neue Jazz CDs

Startseite

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BETTINA POHLE & RALF RUH TRIO “SOPHISTICATED LADY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bettina Pohle & Ralf Ruh Trio - Sophisticated Lady

TITELVERZEICHNIS:

01. What Is This Thing Called Love
02. Good Morning Heartache
03. Let’s Go Out And Have Some Fun
04. My One And Only Love
05. I’m Old Fashioned
06. S’ Wonderful
07. Sophisticated Lady
08. Just One Of Those Things
09. Things Ain’t What They Used To Be
10. My Heart Goes With You
11. Nothin’ Ever Stays The Same
12. Just Friends
13. Stormy Weather
14. It’s De-Lovely

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Billie Holiday - Dinah Washington - Judy Garland

DEUTSCHLAND

„Sophisticated Lady“ war einer meiner Lieblingssongs im Jahr 1976 gewesen – Natalie Cole hat das Soul-Funk Stück gesungen – ging damit auch in die Charts – lange, bevor sie sich dem Jazz zuwandte und 1991 mit dem Album „Unforgettable“ zum “New Rising Star” der Vocal Jazz Szene avancierte. Seit einiger Zeit sehe ich eine deutsche Sängerin auf ebendiesem hohen Level. Die Rede ist von BETTINA POHLE aus der Hauptstadt, deren 2012er Album „Just [be]“ ich bereits vorgestellt habe vor etwa einem Jahr. Jetzt liegt ihr neues Album vor und damit schliesst sich der oben geöffnete Kreis ein wenig. „Sophisticated Lady“ lautet der Titel – alleine schon das Frontcover der CD zieht in den Bann – und dieses magische Flair zieht sich durch alle Songs des Albums.

Der Standard „What Is This Thing Called Love“ ist neben drei eigenen Songs der erste von 11 Jazz Classics , den die Berlinerin gemeinsam mit dem RALF RUH TRIO vorträgt. Die Broadway-Nummer aus dem Jahr 1929, die schon von Ella Fitzgerald zu Hitehren gebracht worden ist, swingt voll mit zarten Becken-Synkopen von Peter Horisberger und jagenden Piano-Kaskaden des Bandleaders Ralf Ruh. Mit dunkler, weicher Stimme gibt es den „Billie-Holiday“-Klassiker „Good Morning Heartache“ – wunderbar, wie sich der Pianist hier in den Song „hineinfallen“ lässt nach dem Auftakt! Mit verschmitztem Augenzwinkern präsentiert die Sängerin in „Let’s Go Out And Have Some Fun“ eine „Ella“-würdige Scat-Einlage – eine Eigenkomposition, die selbst das Zeug zu einem Jazz Standard hat. In der Stille liegt die Kraft: Zauberhaft zarte Klänge machen die melancholische Ballade „Nothin’ Ever Stays The Same“ zu einem Highlight der CD.

Das Motto der CD präsentiert die Sängerin aus Berlin im Jerome-Kern-Klassiker „I’m Old Fashioned“ und trotz aller praktizierter Nostalgie - die Stakkato-Kaskaden von Ralf Ruh machen „S’Wonderful“ zu einem feinen Headbänger für Modern Jazzer – superbe Performance auch hier von der Sängerin, die sich mit ihren Phrasierungen gekonnt zwischen den Noten bewegt und das Thema dann am Ende genau auf den Punkt auflöst.

Und die “Sophisticated Lady“ gibt’s natürlich auch – dieses Mal als tolle Ballade - eine Cover Version (Original: Duke Ellington) kannte ich bisher von Linda Ronstadt und der Rock Gruppe „Chicago“. Ebenfalls gut gefällt das feingliedrige Schlagzeugspiel von Peter Horisberger in „Just One Of Those Things“ - herrlich: Der bluesige 6/8tel Shuffle „Things Ain’t What They Used To Be“ mit feinem Saxophonsolo von „special guest“ Wolfgang Frister, der vor allem Latin Jazz Fans durch seine Aktivitäten in der von ihm gegründeten Band “Son Madol” bekannt sein sollte. In der exzellenten Umsetzung der Cole-Porter-Tune „De Lovely“ ist der Bläser ein weiteres Mal zu hören. Die groovende Perle bildet den würdigen Abschluss für ein klasse Vocal Jazz Album.

FAZIT: „Sophisticated Lady“ ist musikalisch und optisch ein „Diva“-Album – wer die Photographie des Innencovers betrachtet und gleichzeitig zur Musik schwelgt, spürt die Authentizität, die BETTINA POHLE und die Musiker vermitteln. Sie schaffen, was vielen modernen – auch internationalen - Produktionen nicht gelingt – sie führen den Zuhörer hinein in die zauberhafte Cocktail-Club-Atmosphäre der 50er und 60er Jahre, wie es sie in New York oder anderen Jazz-Metropolen gegeben hat.

VÖ: 03.03.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.bettinapohle.com/ &  http://www.reverbnation.com/bettinapohle

TOURDATEN

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MASSOUD GODEMANN & GERD BAUDER “TOGETHERNESS” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Massoud Godemann Gerd Bauder

TITELVERZEICHNIS:

01. Adda
02. Afrodite
03. Billie’s Bounce
04. Gone
05. Je T’aime
06. Lady Bird
07. My Funny Valentine
08. Stella By Starlight

Massoud Godemann (Gitarre)
Gerd Bauder (Kontrabass)

Label: Nil Records
Web: http://nil-records.de/

Time:

04:49
04:45
04:30
06:20
06:32
05:08
05:01
05:20

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MODERN JAZZ

Für Fans von: Joe Pass - John Scofield - Charlie Christian

DEUTSCHLAND

<Jazz ist für mich kein Showing-Off> meint MASSOUD GODEMANN, der gemeinsam mit GERD BAUDER das Album „Togetherness“ aufgenommen. Und um Gemeinsamkeiten geht es auch in den 8 Stücken, die das Duo (Gitarre & Kontrabass) eine Stunde lang zelebriert. Der Auftakt „Adda“ gestalten die beiden Musiker relaxt und groovy, während im nachfolgenden „Afrodite“ die Zeit stehen zu bleiben scheint. Beide Musiker lassen sich fallen und improvisieren locker und fröhlich von der Seele weg - ohne Tempo und jegliche Effekthascherei. Godemann rutscht zwischen den Terzen und Quarten hin & her und animiert Bassist Bauder zu einem Frage & Antwortspiel, in dem jeder der beiden Protagonisten dem anderen am liebsten die Hauptrolle zukommen lassen möchte.

Die legendäre Charlie-Parker-Nummer „Billie’s Bounce“ kommt als trockener swingender Upbeat – ultimatives Headbänging für Jazzer, was die Akteure hier veranstalten. Und – sorry – auch wenn der oben zitierte Musiker die Kunst dem Spektakel vorzieht – das hier ist einfach umwerfendes invertiertes Spiel von Godemann, der seine gesamte improvisatorische Trickkiste an Fingerfertigkeiten & solistischer Exquisität auspackt – das Solo kommt in atemberaubendem Tempo und die tollen Bass-Licks von Gerd Bauder sind das begleitende Tüpfelchen auf dem „i“! Genau wie das Original aus dem Jahr 1945 gibt’s diesen feinen Blues in der Originaltonart „F“. Die Ballade „Gone“ besticht durch den warmen sonoren Ton des Kontrabasses, Godeman wirft kleine „blue note“-Licks hinein, reisst den einen oder anderen Ton kurz an mit der rechten Hand und verquirlt die Akkorde zart im gefühlvollen Arrangement. Eine superbe Performance von Gerd Bauder gibt es im anderen Bebop Standard „Lady Bird“ aus der Feder von TADD TAMERON, der einst vom Saxophonisten Dexter Gordon als der Romantiker der Bebop-Bewegung bezeichnet worden war. Am Ende des Albums stehen zwei Musical/Broadway-Klassiker, die eigentlich seit Jahrzehnten irgendwo zum Repertoire eines jeden Jazzers gehören.

Zum genießen nach einem hektischen Arbeitstag: Die bluesige Cover Version des Titelsongs „My Funny Valentine“ aus dem 1937er Musical „Babes In Arms“, der seinerzeit im Original von der Kinderdarstellerin Mitzi Green gesungen worden war. Feinstes Akkordphrasing gibt es zu hören im zweiten Broadway-Stück: „Stella By Starlight“ war einmal die Thema Melodie im 1944er Gruselthriller „Der unheimliche Gast“ (Original: „The Uninvited“ mit Ray Milland in der Hauptrolle) gewesen.

FAZIT: “Togetherness” ist ein faszinierendes Duo Album, das sämtliche Facetten von Cool Jazz & Bebop streift. Die komplexen, vielschichtigen Gitarrenarrangements des in Marokko geborenen MASSOUD GODEMANN und die superbe Performance des Hamburger Kontrabassisten GERD BAUDER verschmelzen ineinander zur multidimensionalen Extravaganz.

VÖ: 25.04.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://godemann-bauder.de/ &  https://www.youtube.com/user/GodemannMusic

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MARIA SADOWSKA “JAZZ NA ULICACH””  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Maria Sadowska - Jazz Na Ulicach

TITELVERZEICHNIS:

01. Baby
02. Jazz Na Ulicach (feat. Urszula Dudziak)
03. Life Is A Beat
04. Anyway
05. Warsaw
06. Game 4 The Angels
07. Front Line
08. Raise Your Hands
09. Ludzie
10. Klikam
11. Kto Dogoni Wiatr

Label: Sony Music Entertainment
Web: http://www.sonymusic.pl/

FUTURE JAZZ

Für Fans von: Candy Dulfer - Nils Petter Molvær - Jazzanova

POLEN

Jazz aus dem Ostblock habe ich zum ersten Male 1976 gehört, als ich seinerzeit in grauen Vorzeiten dem spontanen Entschluss gefolgt bin, während meiner Ferienzeit eine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen. Der Besuch bei meinen polnischen Verwandten kostete mich ausser der günstigen Zugfahrt von Hof über die DDR bis nach Warschau so gut wie nichts – als ich dann im dortigen „Kaufhaus“ (vergleichbar mit den Einkaufszentren, die es heute auch bei uns in Großstädten gibt) plötzlich neben Pfannen, Wollknäueln und Spielzeugpanzern (!) in einer Abteilung mit Vinyl Schallplatten stand, war ich natürlich hochgradig erfreut. Eine LP kostete damals umgerechnet gerade mal so viel wie 50 Pfennig, ich habe gleich mal so viel mitgenommen, wie ich tragen konnte. Der Taxifahrer hat geschaut wie ein Auto, als ich mit dem Vinylstapel in seine Karre eingestiegen bin!

MARIA SADOWSKA ist eine polnische Jazzbassistin, die der tradtionellen Jazzmusik abgeschworen hat und sich innovativ – wie es eigentlich die meisten Ostblockjazzer schon immer am liebsten getan haben – zwischen Neofusion & Future Jazz austobt. „Jazz Na Ulicach“ ist ein lebhaftes Album mit 11 phantastisch groovenden Tracks, die allesamt tanzbar und trotzdem anspruchsvoll genug sind, um auch den einen oder anderen Traditionalisten zu überzeugen. Funky Gitarren, schaukelnde Schlagzeug- und Perkussionsmuster, singen, scatten und sogar quietschen wie eine auf dem Besen reitende Hexe tut die Dame meist selbst - lediglich im acidjazzig angehauchten Titelsong hat sie sich die Dienste der auch über Landesgrenzen gut bekannten Jazz Vokalistin Urszula Dudziak gesichert. Der polnischsprachige Gesang stört auch nicht, weil er rhythmisch hervorragend zu den Arrangements passt. In 5 Tracks wird englisch gesungen, so auch in „Life Is A Beat“, das mich stark an die grossartigen Funk-Schlager von Prince während dessen „Sign-O-The-Times“ und „Diamond-And-Pearls“ - Phasen erinnert. Smooth Jazz Fans kommen ebenfalls auf ihre Kosten mit „Anyway“ und der Ballade „Klikam“ und anfängliche Befürchtungen, dass diese Stücke ins oberflächlich kitschige abdriften könnten, bewahrheiten sich nicht.

Etwas Reggae-Soul gibt es in der Liebeserklärung an die polnische Hauptstadt („Warsaw“) mit ihrer abwechslungsreichen Kulturszene und deren unzähligen Live Klubs und hier zeigt die Musikerin, die mittlerweile auch durch ihre Tätigkeit als Pop-Produzentin und Jurorin in der Casting Show „The Voice Of Poland“ nicht über Beschäftigungslosigkeit klagen kann, dass sie auch locker als Soul Sängerin durchgehen könnte. Für die exquisite Musik haben Bartek Nazaruk (Schlagzeug), Tomka Łabanowski (Gitarre) und Kacper Zasada (Kontrabass) gesorgt, aufgenommen wurde in den Warschauer Black Kiss Studios, für die Backing Vocals sorgen mit Gosia Janek und Beata Orbik zwei von ihr in der Casting Show protegierten Mädels.

FAZIT: An der Tatsache, dass MARIA SADOWSKA im gleichen Jahr in Warschau geboren wurde, in dem ich damals in Polen zu Urlaub war in der Landeshauptstadt, bin ich nicht beteiligt, ich war damals mit meiner Freundin unterwegs - aber der Kreis schliesst sich trotzdem in einer anderen Art & Weise, im Sommer 1976 habe ich mir im Kaufhaus an der Ulica Bracka die Jazz Platte eines polnischen Musikers namens Krzysztof Sadowski mitgenommen, der kein anderer als der Vater der hier vorgestellten Sängerin ist - „Jazz Na Ulicach“ ist Funk-Soul-Jazz zum Abtanzen, wer auf die früheren Scheiben von Candy Dulfer und die Acid-Jazz-Sachen von Incognito abfährt, kann unbedenklich zugreifen!

VÖ: 01.04.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mariasadowska.com/ & http://vimeo.com/73803426

TOURDATEN

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Various Artists “LOUNGE CATS (Ultra Cool Blues Lounge Music”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

LOUNGE JAZZ

Für Fans von: Chillout House - Cocktail Jazz - Latino Swing

SAMPLER

Ein superbes Lounge Album ohne Kitsch & Pathos! In “You Got The Blues” von TUCHOK ELECTRO paaren sich bluesige Klänge mit ambienten Chillout-Klängen, “Midnight Drive” von PAUL EERHART verschmilzt House mit Bebop-Grooves und smooth-jazzigen Gitarrenlicks, “Teddy Acapulco” von VONO BOX taucht ein in filmmusikalische Bigband-Mambo-Jazz-Gefilde, das gypsyjazzige „Automobile“ von NOIR YORK tobt swingend aus den Lautsprechern, der Gute-Laune-Happen „King Coconut“ von den FIVE SEASONS vermischt südamerikanisches Latino Flair mit einem hoppelnden Reggae-Rhythmus und “Neiva” von FLORITA glänzt mit Salsa Jazz und perlenden Piano Kaskaden. Das Label „Ecstasy Records“ macht seinem Namen alle Ehre: Auf „Lounge Cats (Ultra Cool Blues Lounge Music)“ gibt es 72 Minuten lang Dancefloor-Ekstase für die anspruchsvolle Cocktail-Party!

Various Artists - Lounge Cats

VÖ: 05.05.14

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Die günstigsten Preise bei amazon.de oder bei beatport.de

TRACKLISTING

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Barb Jungr “Hard Rain: The Songs Of Bob Dylan & Leonard Cohen”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Barb Jungr - Hard Rain

TITELVERZEICHNIS:

01. Blowin’ In The Wind
02. Everybody Knows
03. Who By Fire
04. Hard Rain
05. First We Take Manhattan
06. Masters Of War
07. It’s Alright Ma
08. 1000 Kisses Deep
09. Gotta Serve Somebody
10. Land Of Plenty
11. Chimes Of Freedom

Label: Kristalyn Records
Web: http://kristalynrecords.com/

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Norah Jones - Marianne Faithful - Eva Cassidy

ENGLAND

Das Problem zahlreicher (Jazz) Sänger(innen), die kein Instrument spielen? Dass sie meistens auf fremde Hilfe angewiesen sind – sei es das Komponieren von geeigneten Liedern oder bei der Auswahl von Cover Versionen, die gut zur Stimme passen, gleichzeitig Musikfans gefallen und von denen aber ebenfalls nicht bereits Hunderte von anderen Versionen existieren. Die englische Vokalistin BARB JUNGR hat sich vor drei Jahren bereits erfolgreich an Songs von Bob Dylan versucht (das 2011er Album „Man In The Long Black Coat: Barb Jungr Sings Bob Dylan“ (erschienen beim schottischen Label Linn Records), jetzt gibt es mit ihrer neuen Scheibe „Hard Rain: The Songs Of Bob Dylan & Leonard Cohen“ eine Fortsetzung.

11 Songs gibt es, die meisten davon kursieren natürlich schon im musikalischen Kosmos in unzähligen Versionen, „Blowin’ In The Wind“ (Dylan) oder das gospel-poppige „Everybody Knows“ (Cohen) müssen daher zum Vergleich herhalten mit ihren Vorgängern und die Frage beantworten <braucht irgend jemand eine neue Version des von Cohen ursprünglich für sein 1988 Album „I’m Your Man“ aufgenommenen und bereits von „Concrete Blond“, „Don Henley“, „Kari Bremnes“, „Rufus Wainwright“ und vielen anderen Künstlern gecoverten Songs?>

Bei „Hard Rain“ und „Gotta Serve Somebody“ (beide im Original von Dylan) zündet der Funke, den die Londonerin entfacht, trotzdem – hier zieht ihr leidenschaftlicher Vortrag den Zuhörer in den Bann – speziell im ersten eben genannten Stück erinnert mich die 59jährige mit tschechischen und deutschen Eltern stark an die Inbrunst einer jungen Melanie Safka (hatte in den 70er Jahren Hits mit „Ruby Tuesday“, Beautiful People“ oder dem immer noch gern gehörten „Nickel Song“). Ebenfalls gelungen: Ihre zarte Fassung des Cohen-Klassikers „First We Take Manhattan“ (gelangte in den 80er Jahren zu Hitehren durch Jennifer Warnes) – wundervoll auch der Piano-Beitrag von Produzent und Tastenspezialist Simon Wallace (hat während der Aufnahmen auch die Hammond Orgel und sämtliche Synthesizer bedient). Die japanische Shakuhachi in „Masters Of War“ und im Album-Auftakt (beide von Dylan) wird von Clive Bell gespielt. Der britische Multiinstrumentalist hat übrigens im April ein neues tolles Album („Recovery Suite“) mit David Ross (beim belgischen „ini.itu“ Label) veröffentlicht.

FAZIT: Vocal Jazz, der von der üblichen Norm abweicht. Die britische Sängerin BARB JUNGR interpretiert 11 Klassiker von Bob Dylan und Leonard Cohen im modisch-pop-folk-jazzigen Frack – dem technischen Mastermind Simon Wallace ist es in seinen Underhill Studios mit der Sängerin gelungen, die schon etwas angestaubten Songs zu neuem Leben zu erwecken. Wer kucken möchte, was der Produzent sonst so macht: https://myspace.com/ukroots/music/songs und http://www.simonwallace.org/

VÖ: 23.03.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.barbjungr.com/ & http://www.youtube.com/user/barbjungrsings

TOURDATEN

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JUMOKE FASHOLA “THE CONDITION OF BEING A WOMAN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jumoke Fashola - The Condition Of Being A Woman

TITELVERZEICHNIS:

01. I Am A Stranger
02. African Footprints
03. Recession Blues
04. Four Women
05. Miss Celie’s Blues
06. Rough And Ready Man
07. My Heart Belongs To Daddy
08. Afro Blue
09. The Girl You Can’t Forget
10. Welcome To Love
11. You Stay
12. Joy Spring
13. Here’s To Life

Label: Sass & Rhythm Records

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Cassandra Wilson - Monica Mancini - Carmen McRae

ENGLAND

Die Musik ist gut gespielt, aber mit der Vocal Performance der Interpretin tue ich mich schwer – die Klangfarbe ihrer Stimme ist warm, weich & in gewissen Momenten leicht rauchig, aber bei manchen Tönen im Auftakt „I Am A Stranger“ haut sie schräg daneben, was die zielsichere Intonation betrifft. Hier ist es vor allem ihre gar nicht angebrachte pentatonische Art zu singen, die für leichte Irritationen sorgt und so den Eindruck einer leicht limitierten Stimme hervorruft. Umso erstaunlicher die Tatsache, dass die Sängerin, die hier ihr Debüt Album präsentiert, auch Jazzgesang studiert haben soll. Schlechten Tag gehabt? Oder war der Hauptverantwortliche im Studio an diesem Tag gerade taub gewesen? Zum Glück bleibt es der einzige Ausfall, alle anderen der insgesamt 13 Tracks sind nämlich gut hörenswert. „African Footprints“ ist ein gelungener Mix aus relaxtem Bebop-Ambiente und „gil-scott-hero“schem Sprechgesang, die Blue Note Passagen im „Recession Blues“ singt die Debütantin, die bisher als Session Sängerin und auch als TV-Moderatorin gearbeitet hat, sehr gut und „My Heart Belongs to Daddy“, das Cole Porter für das 1938 Musical „Leave It To Me!“ geschrieben hatte, überzeugt ebenfalls. Hier begeistert neben der swingenden Grooove-Fraktion vor allem das zauberhaft dezente Beckenspiel des Schlagzeugers. Weitere Anspieltipps: Der gepflegte Soul-Jazzer „The Girl You Can’t Forget“ und das weltmusikalisch angehauchte “Four Women”.

Fazit: Kein Album, das sich am Ende des Jahres in der Riege der diversen Besten-Listen einreihen wird, aber das längst überfällige Debüt einer Sängerin, die es auch endlich mal verdient hat, ganz vorne im Rampenlicht der Aufmerksamkeit zu stehen. Als Backup Sängerin war sie in mehreren Kontinenten unterwegs für renommierte Acts wie Manu Dibango, Mica Paris und sogar – großes Erstaunen – die „All Saints“. JUMOKE FASHOLA und ihr „The Condition Of Being A Woman“ ist ein nettes Scheibchen für Jäger & Sammler, die ihr CD-Regal gerne mit „neu entdeckten“ Sänger(inne)n auffüllen.

VÖ: 14.02.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.jumokefashola.com/ & http://www.reverbnation.com/jumokefashola

TOURDATEN

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ERIK FRIEDLANDER “NIGHTHAWKS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Erik Friedlander - Nighthawks

TITELVERZEICHNIS:

01. Sneaky Pete
02. Clockwork
03. Hopper’s blue House
04. Carom
05. Nostalgia Blindside
06. Twenty-Six Gasoline Stations
07. One Red Candle
08. Poolhall Playback
09. Nighthawks
10. The River

Label: Skipstone Records
Web: www.skipstonerecords.com

Time:

05:13
05:14
05:18
03:02
04:56
04:35
05:18
04:11
07:52
06:18

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BLUEGRASS JAZZ

Für Fans von: David Grisman - Uri Caine - Bill Monroe - Bela Fleck

USA

Einen ungewöhnlichen Musikmix gibt es von ERIK FRIEDLANDER auf dessen neuem Album „Nighthawks“. Nicht weil der Musiker das Rad komplett neu erfindet, sondern weil es in dieser Richtung kaum noch etwas zu hören gab in letzter Zeit. Die Virtuosen David Grisman, Bela Flack oder auch Steve Morse (mit seinen Dixie Dregs) haben früher einmal (Mitte bis Ende der 80er Jahre) Jazz, Bluegrass und Celtic Folk miteinander verquirlt und aus dem entstandenen eine quicklebendige virtuose Suppe gekocht. Der New Yorker Cellist FRIEDLANDEER, der durch Aktivitäten beim Avantgardisten John Zorn bekannt ist, aber Insidern auch durch seine Mitgliedschaft beim mittlerweile mit Kultstatus versehenen „Masada String Trio“. Hier wird er wie schon beim 2011er Studio Album „Bonebridge“ begleitet vom Gitarristen Doug Wamble, dem Bassisten Trevor Dunn und dem Schlagzeuger Michael Sarin. Die eingespielte Truppe inszeniert wie im Auftakt „Sneaky Pete“ und in „One Red Candle“ ein meisterliches Feuerwerk, lullt den Zuhörer ein mit lieblichen Melodien in „Hopper’s Blue House“, in dem der Chef seinen Kontrabass artistisch bedient und klanglich das Ambiente einer arabischen Oud hervorruft – Gitarrist Wamble, der in den meisten Songs (Herrlich: „Clockwork“) flinke Bebop-Phragmente einwirft, hier aber einmal relaxt auf einer akustischen Resonatorgitarre herumweint.

Das aufgeregte „Carom“ wechselt zwischen Gypsy-Jazz-Ambiente und arabischen Darbukka-Rhythmen, nach 1 ½ Minute wechselt das Thema kurzerhand über in ein bluesiges Szenario, um am Ende wieder mit einem zackigen „Django-Reinhardt-Stefane-Grappeli“ Funk-Stakkato aufgelöst zu werden. „Nostalgia Blindside“ ist eine feinfühlige Ballade, während beim Besuch der „Twenty-Six Gasoline Stations“ wiederum der bluesige Anteil überwiegt.

FAZIT: Abwechslung ist Trumpf – Erik Friedlander, Doug Wamble, Trevor Dunn und Michael Sarin haben virtuosen Spass und lassen den Zuhörer Teil haben an ihrer „Nighthawks“-Party - 53 Minuten lang gibt es exzellenten Fusion-Bluegrass-Jazz, der nicht eine einzige Sekunde langweilt.

VÖ: 20.05.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.erikfriedlander.com/ & http://erikfriedlander.tumblr.com/

TOURDATEN

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Various Artists “OBSCURE JAZZ SOUNDS VOL 2”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

FUNKY JAZZ

Für Fans von: Incognito - Thievery Corporation - Herbie Hancock

SAMPLER

So obskur wie der Titel die Musik darstellen möchte, ist es dann doch nicht ganz. Der zweite Teil der Reihe „Obscure Jazz Sounds“ beinhaltet wieder einen lebhaften Mix aus handgemachtem Nu Jazz, coolen Dancefloor Grooves und gelegentlich eingestreuten elektronischen Elementen. Das 1997 von Roberto Colella gegründete Label „Funky Juice Records“ veröffentlicht seit geraumer Zeit Musik von solch hochkarätigen Bands wie der BARRIO JAZZ GANG oder BROTHER GROOVE, die neben 11 weiteren Acts auch auf diesem Sampler vertreten sind. Die einzelnen Tracks des leider nur digital verfügbaren Albums bringen es auf eine Spielzeit von 58:57 Minuten, zusätzlich gibt es einen knapp einstündigen vom Chef selbst zusammengestellten „continuous“ Mix aller Stücke. Bis auf diesen Mix können alle Stücke auch einzeln erworben werden.

Various Artists - Obscure Jazz Sounds Vol 2

VÖ: 20.05.14

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Labels: http://www.funkyjuice.com/en/

TRACKLISTING

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WIEDMANN / KING / KRISCHKOWSKY “NO WINTER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Wiedmann King Krischkowsky - No Winter

TITELVERZEICHNIS:

01. Turnings
02. MM Song
03. September Again
04. Tomorrow ... Whatever
05. Melkowskis Theorie
06. No Winter
07. Can’t Say
08. Too Far
09. Oh Nine (09)

Martin Wiedmann (Gitarre)
Florian King (Bass)
Christian Krischkowsky (Schlagzeug)

Label: Factory Outlet Records
Web: www.factoryoutletrecords.de

MODERN JAZZ

Für Fans von: Mike Stern - Miles Davis - Terje Rypdal - John Scofield

DEUTSCHLAND

Normalerweise gehe ich immer – was die Reihenfolge der zu besprechenden CDs betrifft – methodisch vor und nehme mir eine nach der anderen vom chronologisch nach Eingang abgelegten Stapel – egal ob noch 200 oder gerade wieder einmal zurzeit über 500 (!) Alben auf ihre Besprechung warten. Nur manchmal erlaubt es mir meine Laune, ein Scheibchen spontan zu greifen wie das vorliegende, das vorgestern per Post gekommen ist und vom Praktikanten aus dem Umschlag gezogen und auf dem Tisch liegen gelassen worden ist.

Ein architektonisch interessantes Cover Art Work vorne – hinten strahlen drei sympathische Musiker um die Wette – das sieht nach gutgelauntem Blues Rock aus – Pustekuchen! Das erste Stück „Turnings“ kommt melancholisch – jazzig – akustisch – und instrumental. Die Musik erinnert an einen Mix aus “Pat Metheny” und “Ralf Gauck” – Martin Wiedmann (Gitarre), Florian King (Bass) und Christian Krischkowsky (Schlagzeug) präsentieren als WKK-TRIO ihr Album „No Winter“ mit 9 Eigenkompositionen. Im Nachhinein, als der Auftakt ausklingt, bin ich geneigt, das eben gehörte auch mit den weltmusikalischen Abenteuern von Rabih Abou-Khalil zu vergleichen. Die drei Musiker pendeln virtuos zwischen altbekannter Melodik, ätherisch-ambientem Freigeist (der Beginn vom „MM Song“), der sich überraschender Weise plötzlich in einen lebhaften Alternative Rocker verwandelt. Zwischendurch glänzen Bassist & Gitarrist mit traumhaft schöner post-boppiger Dramaturgie, die dann doch wieder von einem eklektisch-elektrischen Gitarrensolo verdrängt wird.

Einfach herrlich, wie Christian Krischkowsky das folgende „September Again“ dezent mit dem Besen vorantreibt, seine beiden Kollegen swingen relaxt & gutgelaunt hinterher – laut und funky geht es in „Tomorrow ... Whatever“ zur Sache – Martin Wiedmann holt den „Mike Stern“ aus seiner Schublade und bevor ich mich versehe, klingt’s im nächsten Moment schon wieder nach den Legato-Licks von „Allan Holdsworth“ – Insider bemerken jetzt anerkennend, über welch unheimlich grosse Bandbreite der Musiker aus Stuttgart verfügt. Wenn er sein Solo auspackt, ist er jedoch ganz „er“ selbst und bietet dem Zuhörer einen wahren Funkenflug an Kunstfertigkeit und leidenschaftlichem Ausdruck. Puh – eines der besten Free Jazz Stücke seit langem!

Was folgt, pendelt zwischen bluesigem Jazz (der 8minütige Jam „Melkowskis Theorie“), schwebender New Age Atmosphäre („der Titelsong „No Winter“) und mit dem groovigen „Can’t Say“ haben die drei Spitzenmusiker sogar ein feines Instrumental mit tollem „Stevie-Wonder-You-Are-The-Sunshine-Of-My-Life“-Flair vom Stapel gelassen. Und das Phrasing des Gitarristen erinnert mich als Saitenschwinger-Liebhaber hier ganz eindeutig an die Klassiker von Metheny und Wes (Montgomery). Im elektronisch-jazzrockigen Highlight “Too Far” ziehen die drei Protagonisten noch einmal gehörig “vom Leder” und glänzen mit exzellenten solistischen Beiträgen.

FAZIT: Ein anmutiger Mix aus freiem Jazz Rock und improvisierter „Shoegaze“-Melancholie. Die gutgelaunte Atmosphäre, in der sich die drei Musiker auf dem CD-Cover der Fotografin Sophie Bolz präsentiert haben, hat sich wohl bei den Aufnahmen auf die Songs übertragen. “No Winter” ist ein superbes Modern Jazz Album, das auch nicht vor schrägen Rock Rhythmen halt macht.

VÖ: 04.06.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://wiedmannkingkrischkowsky.bandcamp.com/releases 

Martin Wiedmann im Web: http://www.mwmusic.de/

Florian King im Web: http://www.florianking.de/

Christian Krischkowsky im Web: http://www.krischkowsky.de/

TOURDATEN

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KEELY SMITH “MISTY AND OTHER CLASSICS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Doris Troy - Nina Simone - Judy Garland

USA (VIRGINIA)

Die US Jazz Sängerin KEELY SMITH war vor allem in den 50er und 60er Jahren sehr populär gewesen, vor einigen Jahren (Februar 2008) wurde die internationale Musikwelt wieder mal durch ihren Auftritt (“That Old Black Magic”) mit „Kid Rock“ bei den 50. Grammy Awards auf die heute 86jährige aufmerksam. Der diskografische Katalog der heute 86jährigen Sängerin aus Virginia umfasst (Studio und Best-Of-Alben inklusive) mittlerweile über 60 Longplays. „Misty And Other Classics“ ist eine neue Kollektion mit zeitlosen aus Filmen und Musicals bekannten Standards wie „Only You“, „Memories Are Made Of This“, „It’s Magic“ oder „Canadian Sunset“. Die Aufnahmen bieten klangtechnisch eine knappe Stunde lang authentisches „Old School“-Flair, das vor allem Fans von Judy Garland, Sarah Vaughan oder Nina Simone begeistern dürfte.

Keely Smith - Misty And Other Classics

VÖ: 16.01.14

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Auftritt mit KID ROCK bei den 2008er Grammy Awards: http://youtu.be/LihsZDy-Cfs

TOURDATEN

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MEDESKI SCOFIELD MARTIN WOOD “JUICE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Medeski Scofield Martin Wood - Juice

TITELVERZEICHNIS:

01. Sham Time
02. North London
03. Louis The Shoplifter
04. Juicy Lucy  VIDEO
05. I Know You
06. Helium
07. Light My Fire
08. Sunshine Of Your Love
09. Stovetop
10 The Times They Are-A-Changin’

Label: Okeh Records
Web: www.okeh-records.com

FUSION JAZZ

Für Fans von: Weather Report - Bill Frisell - John Scofield

USA

Beim Namen „Scofield“ klingelt es natürlich in der Ohren der Jazz Fans und speziell in denen derjenigen, die sich für die Musik von Gitarrenmaster „John Scofield“ interessieren. Nach den 2006er und 2011er Vorgängern ist „Juice“ das dritte Studio Album des US Quartetts. Das auch als Doppel Vinyl verfügbare Album wartet auf mit 10 exzellenten Jazz-Rock-Afrobeat-Fusion Tracks, die von ihren feurig-zackigen Rhythmen und erstklassigen Arrangements leben. Die 10 Perlen können in der Schublade „Funky Jazz“ eingeordnet werden, ganz stark sind die am legendären Keyboarder „Booker T.“ orientierten Sounds der Orgel des New Yorker Keyboarders JOHN MEDESKI. JOHN SCOFIELD spielt bluesige Licks, wie man sie schon lange nicht mehr in dieser Vielfalt von ihm gehört hat. Beispielhaft dafür das wundervolle „North London“, in dem die 4 Musiker regelrecht die Sonne über der sonst verregneten englischen Landeshauptstadt scheinen lassen.

Louis The Shoplifter“ ist groovy & tanzbar und wo zeitgenössische Acid Jazz Produktionen meist nur über die Einbindung von elektronischen Elementen Dancefloor-Atmo schaffen, vermögen das die hier gutgelaunten Protagonisten allein durch ihre authentische Spielfreude! Die „Juicy Lucy“ kommt mit südamerikanisch angehauchtem Rumba/Cha-Cha-Rhythmus und verstecktem „Hang-On-Sloopy“-Riff, mit „Light My Fire“, „The Times They Are-A-Changin“ und „Sunshine Of Your Love“ gibt es sogar drei höchst interessante instrumentale Aufbereitung von drei Klassikern der rockmusikalischen Historie. Letztgenannter Song (das Original von “The Cream”) ist allerdings in seiner ungewöhnlichen knapp 11minütigen reggae-dub-mysteriösen Verkleidung kaum zu erkennen. Ob da heimlich der jamaikanische Produzent „Lee Scratch Perry“, dem ich solche experimentellen Abenteuer schon eher zutrauen würde, seine Finger an den Reglern gehabt hat?

INFO: Das Line-Up des Quartetts besteht aus John Medeski (Keyboards, Piano), John Scofield (Gitarre), Billy Martin (Drums, Perkussion), Chris Wood (Bass) - im Dezember gibt es eine kurze Europa-Tournee, im Oktober ist Gitarrist Scofield bereits in Trio Besetzung (Steve Swallow - Bass & Bill Stewart - Drums) unterwegs, sämtliche Tourdaten im Kasten unten rechts!

VÖ: 12.09.14

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mmw.net/ & http://www.johnscofield.com/

TOURDATEN

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JO JO EFFECT “SMARTER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jojo Effect - Smarter

01. Smarter
02. Mungo Swing
03. Sweet Heart
04. Boog It
05. Rockin’ The Blue
06. Feels Like
07. Hollywood (feat. Zouzoulectric)
08. Aha
09. Aguas De Marco
10. Stranded
11. Gimme A Soulbeat
12. Minor Pie
13. Stay Away From My Man
14. Suddenly
15. You’re The Love
16. That’s What You Get

NU JAZZ & SWING

Für Fans von: Dimsa - DJ Monica - Sound Nomaden - Freshly Squeezed

DEUTSCHLAND

Den Einstieg zum Album könnte man sehr gut begleiten mit dem in den 70er und 80er Jahren sehr beliebten aus einem Hölzchen und zwei Scheiben verbundenen Spielzeug – passend zum Bandnamen. JO JO EFFECT sind eine coole Gruppe, die einen relaxt swingenden Mix aus Nu Jazz & Cocktail Boogaloo spielt, ansatzweise auch in der Ecke „Electro Swing“ angesiedelt. Gutgelaunte 16 Songs gibt es zu hören auf „Smarter“, allesamt im Retro Swing Bereich angesiedelt. Gute Vocals, gute Grooves – das Septett aus dem bayerischen Regensburg wird angeführt von Sängerin Anne Schnell, die Gruppe war bereits europaweit unterwegs und hatte meines Erachtens vor dem neuen Album 3 Longplays veröffentlicht und war auch schon auf zahlreichen Samplern vertreten (u. a. „Cafe Copacabana“ oder „Cafe D’Afrique“), die sie mit ihren jeweiligen Beiträgen regelrecht veredelten. Hier gefallen mir neben dem tollen Titelsong (mit tollem Phrasing von Trompeter Thomas Siffling) am besten der „Mungo Swing“, das auch als Videoclip verfügbare „Sweet Heart“, das stark an die „Night Over Manaus“ (vom Nürnberger Electronic Duo “Boozoo Bajou”) erinnernde „Aha“ und der groovige „Prince-meets-Candy-Dulfer“-Klon. Die Musik bewegt sich durchgehend auf hochstehendem Niveau aus handgemachtem Jazz und geschmackvoll eingepflegten elektronischen Effekten. Und für eine deutsche Sängerin nimmt die gute Anne in bestem amerikanischen Slang kein Blatt vor den Mund: <so i axed me who belongs to that stupid face“ gibt sie im bluesigen hall-verpackten „Stay Away From My Man“ von sich und dort es geht sogar spöttisch gezielt unter die Gürtellinie - im fröhlich-bubblegum-poppigen „Suddenly“ ist bereits im September vorweihnachtliches Glöckchen klingeln zu hören. Kurz vor dem Ende sorgt die zärtlich gehauchte kuschelige Smooth Jazz Ballade „You’re the Love“ für Wohlbehagen.

Singende Gäste gibt es auch: Das bossa-nova-jazzige portugiesisch gesungene und 1973 im Original von João Gilberto veröffentlichte „Aguas De Marco“ sieht JOYCE MORENEO in der Hauptrolle, im sexy-lasziven „Feels Like“ glänzt Label Kollegin BRENDA BOYKIN - vielen bekannt durch ihre Aktivitäten in der „Club De Belugas Band“ – es gibt aber auch schon ein herausragendes Solo Album von der Sängerin.

FAZIT: Eines der abwechslungsreichsten Nu Jazz Alben der letzten Monate – JO JO EFFECT bieten einen vergnüglichen Mix aus Nu Jazz Pop und swingenden Funky Grooves, mit dem es ihnen gelingen sollte, ihren Fankreis zielgruppenspezifisch zu erweitern. Tolle Scheibe!

VÖ: 19.09.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.jojo-effect.de/ & https://myspace.com/anneschnell/music/songs

TOURDATEN

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DEBBIE ORTA “CHILD’S PLAY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Debbie Orta - Childs Play

TITELVERZEICHNIS:

01. The Way You Look Tonight
02. I’ve Grown Accustomed To His Face
03. You’re Mine, You
04. You Are My Child
05. I’m Through With Love / Down With Love
06. Bossa Nova Song
07. A Song For You
08. A Song For You
09. Taking A Chance On Love
10. Jericoacoara
11. Make Someone Happy
12. Both Sides Now

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Eva Cassidy - Roberta Gambarini - Nicole Henry

USA (FLORIDA)

DEBBIE ORTA ist ein hierzulande relativ unbeschriebenes Mädel aus Florida, das sich in jungen Jahren in einer lokalen Funk Rock Gruppe gesungen hat. Durch die Musik der Gruppen „Steely Dan“ und „Chicago Transit Authority“ ist sie zum Jazz gekommen, nach einer Tournee als Backing Vokalistin beim venezolanischen Sänger „Jose Louis Rodriguez“ hat sie 2007 ihre eigene „Debbie Orta Group“ gegründet, im August 2014 hat die studierte Querflötistin mittlerweile ihr Debüt Album „Child’s Play“ veröffentlicht 12 Cover Versionen von Klassikern, die seit Jahren zu ihren eigenen Favoriten gehören. Die Musik (TT: 53:01) tendiert vom luftigen Bossa Jazz über gefühlvolle Balladen bis hin zum Bebop und Swing. Als besondere Gäste wurden Musiker eingeladen, die sie über die Jahre kennen gelernt hatte (u. a. der Perkussionist SAMMY FIGUEROA – bekannt durch Aktivitäten für die Sängerin „Chaka Khan“ oder die Band „The Brecker Brothers“, OTHELLO MOLINEAUX – Steel Drums für „Jaco Pastorius“). Meine persönlichen Highlights des Albums sind der latin-jazzige Auftakt „The Way You Look Tonight“ mit tollem Pianospiel von Ehemann Mike Orta, die gospel-jazz-angehauchte Ballade „You Are My Child“, der wundervolle relaxt swingende „Bossa Nova Song“ und “Taking A Chance On Love”, in dem die Sängerin mit einer kurzen, aber feinen Scat-Einlage glänzt.

INFO: In der Band von DEBBIE ORTA spielen neben Pianist und Ehegatte Michael Orta noch Schwager Nicky Orta (Bass), Carlomagno Araya (Schlagzeug) und Eddie Maina (Saxophone, Flöte). Bei den Aufnahmen zum Album haben neben den bereits oben angeführten special guests noch der brasilianische Gitarrist Claudio Spiewak (http://www.claudioguitar.com/) und Kontrabassist Jamie Ousley mitgewirkt. Nicky Orta, der das Debüt Album “Child’s Play” mitproduziert hat, kommt wie sein Bruder Mike aus einer musikalischen Familie (Daddy Ernesto war in den 70er Jahren ein gefragter Session Gitarrist gewesen) und er hat im Laufe seiner musikalischen Karriere schon für zahlreiche Musiker gespielt (Mike Stern, Chick Corea, Dave Weckl und Danilo Perez sind nur einige der bekannten Namen), auf seiner Webseite bietet er auch Online Unterricht an, die Stunde für 45 US Dollar, Infos gibt es hier: http://www.nickyorta.com/onlinebasslessons.html

VÖ: 02.08.14

Verfügbar: CD & digitales Album (MP & FLAC)

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.debbieorta.com/ & http://www.reverbnation.com/debbieorta

TOURDATEN

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Various Artists “Kev Beadle Presents Private Collection Volume 2”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kev Beadle Presents Private Collection

TITELVERZEICHNIS:

01. Archie Shepp: Back To Mozambique
02. Stanley Cowell: I’m Tryin To Find A Way
03. The Janet Lawson Quintet: Dreams Can Be
04. Chico Freeman: Wilpan’s Walk
05. Kathryn Moses: Music In My Heart
06. Seawind: He Loves You
07. Paz: Yours Is The Light
08. Grupo Medusa: Ferrovias
09. Dimenzio: Bamba (The Fool)
10. Cortijo & His Time Machine: Carnaval
11. Barry Miles: Hijack
12. Appendix: Autumn Song

Label: BBE Records

JAZZ OLDIES

Für Fans von: Modern Jazz - Fusion - Salsa Jazz - Afrobeat

ENGLAND

<Obwohl echter Jazz in den 70er und 80er Jahren auf dem Musikmarkt keinen guten Stand hatte, da Majorlabels sich lieber auf kommerziell lohnendere Genres konzentrierten, waren jene Jahre künstlerisch betrachtet eine Blütezeit, die sogar zu einer gewissen Demokratisierung der Musik führte> steht in der Beschreibung zu Beginn des Info Blattes, das dem Sampler „Kev Beadle Presents Private Collection Volume 2“ beiliegt – das wäre doch auch mal was für mich, meint Redakteur Böller, der seit kurzem für die Blues-Ecke zuständig ist: Einen Sampler mit obskuren nicht mehr erhältlichen Raritäten, die sich in meinem Besitz befinden, zusammenstellen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gut – da ist natürlich eine Menge Arbeit im Vorfeld verbunden – die Autoren, die Labels und die Verantwortlichen ansprechen, ob das in dieser Menge überhaupt machbar ist. Zukunftsmusik.

Wie auch immer – hier auf diesem Vom britischen DJ & Produzenten KEV BEADLE zusammengestellten Sampler gibt es 12 Klassiker aus der Jazz Historie und aus einer Zeit, als der Jazz noch nicht von digitalen Midi-Files dominiert wurde. Im mysteriösen „Song For Mozambique“ von ARCHIE SHEPP spürbar hörbar – eine afrikanisch angehauchte Nummer, gesungen von Shirley Bunnie Foy – eine Nummer, die in späteren Jahren mit Sicherheit viele der zahlreichen Ende der 80er Jahre entstandenen Acid Jazz Plagiate beeinflusst hat. Gleiches gilt für das lebhafte schwarzmusikalische „I’m Tryin To Find A Way“ von STANLEY COWELL – im 1970 verlegten ”Reclams Jazz Führer“ haben die Musikforscher Carlo Bohländer und Karl Heinz Holler einmal die These aufgestellt, der Jazz stamme ursprünglich von schwarzafrikanischer Musik/Genetik ab – die Tracks dieses Samplers stehen beispielhaft dafür. Aber das Stück von Cowell besitzt auch eine Menge vom 70er Jahre Philly-Soul, obwohl erst 1981 auf seinem Album „New World“ veröffentlicht. Einfach phantastisch die Fingerfertigkeit des Pianisten, der das Stück gemeinsam mit John McLaughlin geschrieben hatte. Grossartig auch Cecil Bee am Kontrabass, der eine gelungene Symbiose zwischen den Akkordzerlegungen seines Chef und dem wabernden Rhythmusgeflecht herstellt.

Auch der Rest der insgesamt 12 Beiträge sind rare – meistens nur den Insidern oder Sammlern gut bekannte Jazz Perlen wie das „samba-poppige“ „Dreams Can Be“ vom JANET LAWSON QUINTET – die Sängerin aus Maryland besticht hier mit einer superben Vocal-Scat-Einlage, die vor allem alle „Ella“-Fans begeistern dürfte. Bandmitglied Roger Rosenberg darf ein feines Solo mit dem Soprano Saxophon blasen. Weitere Highlights: „Wilpan’s Walk“ von CHICO FREEMAN, KATHRYN MOSES mit dem luftig-swingenden Bossa Jazz “Music In My Heart”, in dem die Musikerin mit feinem Querflötensolo glänzt. Die hawaiische Jazz Funk Fusion Gruppe SEAWIND um Trompeter Jerry Hey und Sängerin Pauline Wilson besticht mit dem tollen „He Loves You“ vom starken 1976er Debüt Album. Auch stark: Das perkussiv-instrumentale Jazz-Funk-Monster „Ferrovias“ vom brasilianischen Quintett GRUPO MEDUSA. Original veröffentlicht auf dessen 1983er zweiten Studio Album – Spitzen Salsa Jazz gibt es von CORTIJO & HIS TIME MACHINE – die Gruppe aus Puerto Rico ist hier mit dem 1973er „Carnaval“ vertreten. Edgardo Miranda ist sowie seit langem einer meiner Lieblingsgitarristen im Genre und er hat auch sehr oft mit dem Meister-Timbalero Tito Puente zusammengespielt.

FAZIT: Ein superber Mix aus World & Modern Jazz – präsentiert vom englischen DJ & Produzenten KEV BEADLE – 12 vor Spielfreude strotzende und auch was den Sound der Aufnahmen betrifft immer noch bestechende Tracks, viele davon vor rund 40 Jahren veröffentlicht. Nostalgiker sollten sich das Album in der Doppel-Vinyl-Version besorgen, weil hier die klangliche Transparenz einfach exquisit ist.

VÖ: 28.07.14

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/kevb &  http://kevbeadle.blogspot.de/

TOURDATEN

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YIRUMA “ATMOSFERA”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

LOUNGE

Für Fans von: Bob James - Yukie NIshimura - Keiko Matsui

SÜDKOREA

Die Musik von YIRUMA ist – um es salopp zu beschreiben – „New Age“-Kram für intellektuelle Hörer. Auf den südkoreanischen Pianisten & Produzenten bin ich durch Zufall gekommen, das aktuelle Album „Atmosfera“ ist eine Zusammenstellung seiner besten Kompositionen. Auf dem Album musiziert die aktuelle Elite der südkoreanischen Jazz & Klassikszene, die den Komponisten schon seit mehreren Jahren bei dessen Veröffentlichungen begleitet - 14 ½ Lieder sind es, die tendenziell zwischen Smooth Jazz, Neo-Klassik (in einigen Stücken ist der Jazz-Pianist Cho Yoon Seung zu hören) und Bossa-Swing („das wunderschöne von Hee Kyung Na gesungene „I“) eingeordnet werden können. „Atmosfera“ wird hier gross geschrieben - das Album von Lee-Ru Ma, wie er mit Geburtsnamen heisst, kann als eines der Lounge Highlights des Jahres 2014 betrachtet werden.

Yiruma - Atmosfera

VÖ: 01.07.14

Verfügbar: CD (Import) & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://myspace.com/yiruma (7 ältere Songs des Komponisten zum Anhören)

BEZUGSMÖGLICHKEIT

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ALESSANDRO SCALA QUARTET “VIAGGIO STELLARE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

MODERN JAZZ

Für Fans von: Charlie Parker - John Klemmer - FrankCatalano

ITALIEN

Ein regelrechtes Feuerwerk brennen ALESSANDRO SCALA und seine Mitstreiter NICO MENCI (Piano), PAOLO GHETTI (Bass) und STEFANO PAOLINI (Drums) ab. Namen, die hierzulande so gut wie unbekannt sind und weil’s so schön klingt, gibt’s mit dem Trompeter FABRIZIO BOSSO und dem Posaunisten ROBERTO ROSSI noch zwei Experten oben drauf. „Viaggio Stellare“ ist hochklassiger Modern Jazz , bei dem Hörer die filigranen Soli regelrecht um die Ohren gehauen werden. Stillsitzen ist überhaupt nicht drin während der 62 Minuten – besonders lebhaft und extrem tanzbar kommen beim ersten Hören die Highlights „Jazz Club“ und das groovige „Lemon Funk“ rüber, aber auch „My Sound“ und der „Dexter Blues“ sind wundervollste „Hard Bop“-Sahneschnitten – bereits im Januar gibt es eines der besten Jazz Alben des Jahres 2014 – so kann’s weiter gehen! 

Alessandro Scala Quartet - Viaggio Stellare

VÖ: 23.01.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.alessandroscala.com/ & https://myspace.com/alessandroscala

TRACKLISTING

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MARK WEINSTEIN “LATIN JAZZ UNDERGROUND”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

LATIN JAZZ

Für Fans von: Arturo Sandoval - Mongo Santamaria - Cal Tjader

USA (NEW YORK)

Sehr konfus, was die 5 Protagonisten hier anbieten. Jazz-Nichtversteher werden gar sagen <da spielt ja jeder, was er will!> und genau das ist in dieser Form auch beabsichtigt vom Flötisten MARK WEINSTEIN und seinen Kollegen Aruan Ortiz (Piano), Rahshaan Carter (Kontrabass), Gerald Cleaver (Schlagzeug) und Roman Diaz (Perkussion). Hier darf sich jeder Freiheit herausnehmen, virtuos zu glänzen und vermittelt gerade auf diesem Wege hyperaktiven und extrovertiert gestrickten Jazz Fans am Rande jedweder nachvollziehbarer Strukturen unbändige Spielfreude. “Latin Jazz Underground” ist das 18. Statement des Fusion Jazz Pioniers, der bereits 1967 mit Chick Corea zusammengearbeitet hat und sich seitdem auch auf zahlreichen Werken von Kenny Barron, Cindy Blackman u. v. a. verewigt hat. Highlights? Gibt es keine, weil hier jeder der 8 Tracks einfach toll ist!

Mark Weinstein - Latin Jazz Underground

VÖ: 13.05.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://jazzfluteweinstein.com/ & https://myspace.com/markweinstein 

TOURDATEN

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KAZUKI KATSUTA “KAZUKI KATSUTA”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

JAZZ FUNK

Für Fans von: George Howard – David Sanborn – Candy Dulfer

JAPAN

Wer auf breitwandigen Saxophon-Jazz steht, kommt an den modernen Produktionen eines David Sanborn nicht vorbei. Der US Musiker hat in den 80er & 90er Jahren viele Instrumentalisten beeinflusst, was digital aufgepeppten Smooth Jazz betraf, darunter neben Blondinen wie Candy und Mindy natürlich auch eine Menge von Bläsern im fernen Osten. KAZUKI KATSUTA aus Japan könnte man als Sanborn’s „Bruder im Geiste“ bezeichnen. Die 10 Tracks seines Solo Debüts pusten dem Hörer gutgelaunt die Ohren durch. Wer Gefühl erwartet, ist fehl am Platz, wer sich jedoch für den ewiglich lächelnden Jazz-Fusion-Soul-Funk von Formationen wie „Koinonia“ oder „Casiopea“ begeistern kann, wird hieran Gefallen finden. Die Highlights: „Street Dance“, das improvisationsfreudige “Free” und “Perfect Future”, in dem vor allem Bassist Mitsuru Sutoh zur Höchstform aufläuft.

Kazuki Katsuta

VÖ: 05.03.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Labels: http://beinggiza.com/zain.html

TOURDATEN

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STANLEY CLARKE BAND “UP”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Stanley Clarke - Up

TRACKLISTING:

01. Pop Virgil
02. Last Train To Sanity
03. Up
04. Brazilian Love Affair
05. Bass Folk Song 13 Mingus
06. I Have Something To Tell You Tonight
07. Trust (Dedicated To Nana)
08. Bass Folk Song 7 Tradition
09. Gotham City
10. Bass Folk Song 14 Dance Of The Giant Hummingbird
10. Bass Folk Song 15 Eleuthera Island
11. School Days
12. La Cancien De Sofia

FUSION JAZZ

Für Fans von: Jeff Berlin - Jamaaladeen Tacuma - Victor Bailey

USA

Irgendwann Mitte der 70er Jahre wachte ich schlaftrunken auf – bei mir lief seinerzeit die ganze Nacht das Radio – eine alte Röhrenkiste, auf der es damals lediglich UKW, MW und die LW gab. Der US Soldatensender AFN war eingestellt – es war gegen 02:30 Nachts – gespielt wurde ein Song, der mich schlagartig elektrisierte – fasziniert hörte ich dem Treiben zu – Musik, die bis dahin relatives Neuland gewesen war für einen Teenager wie mich – es handelte sich um das Stück „School Days“ von einem gewissen STANLEY CLARKE. Wochenlanges Suchen in den naheliegenden Plattenläden war zwecklos – kein Shop hatte Platten von diesem Musiker in seinen Regalen. Erst durch einen stationierten GI (Abkürzung für einen US-Soldaten, genau: Government Issue) wurde ich fündig, der mir die Langspielplatte für ein paar Märker (wieviel genau das waren, weiss ich heute nicht mehr) verkaufte.

Seitdem gehörte das gleichnamige Album zu einem meiner bisherigen Lieblingsalben überhaupt – zeitlose Musik, die auch heute noch gnadenlos genial ist. Der US Bassist, der damals nach seinem Ausstieg bei der Jazz Rock Fusion Band „Return To Forever“ (in der er u. a. mit dem Gitarristen „Al Di Meola“ zusammen gespielt hatte), hat mittlerweile sämtliche Preise abgeräumt, die es irgendwann mal zu gewinnen gab, er hat Horden von Bassisten beeinflusst von Jung bis Alt, darunter auch so renommierte Musiker wie den „Level-42“-Chef „Mark King“ – jetzt legt der 63jährige Komponist aus Philadelphia sein Jubiläumssoloalbum Nummer 20 vor. „Up“ beinhaltet 12 neue Stücke und ungeachtet dessen, was die Songs des Musikers in der Vergangenheit für mich bedeutet haben – es ist ein grossartiges zeitgenössisches Album mit jazz-funk-rock-poppigen Songs geworden, natürlich bedient STANLEY CLARKE keine Jazz Fans, die sich ewiglich auf der Suche nach neuen unerforschten Gebieten befinden – „Up“ lädt ein zu einer Party, bei der sich jede Menge illustrer Gäste eingefunden haben.

Im Titelsong trommelt der EX-Police-Schlagzeuger „Stewart Copeland“, beim funky Auftakt „Pop Virgil“, in dem Clarke gleichmal mit einem kurzen Solo zeigt, dass er nix verlernt hat, spielt die Session Legende „Greg Philinganes“, der „Last Train To Sanity“ spannt eine Brücke zu den Kompositionen der 70er Jahre (erinnert mich spontan an Stimmung und Arrangement im „Quiet Afternoon“ vom oben bereits mehrfach gelobten 1976er Album), das bossajazzige „Brazilian Love Affair“ ist ein Tribut an den 2013 verstorbenen (und langjährigen Musikerkollegen) „George Duke“ und wer sich von jeher an den solistischen Eskapaden des Musikers ergötzt hat – hier zieht er auch mal so richtig vom Leder.

Modern Jazz Fans kommen auch auf ihre Kosten mit „Gotham City“ und „Trust (Dedicated To Nana)“ (letzteren Song hat der Bassist seiner Tochter Natasha gewidmet), Violinen & Celli werden hier vom 4köpfigen „Harlem String Quartet“ gespielt. Und mit dem legendären einst nachts im Radio gehörten „School Days“ schliesst sich der Kreis. Die neue 2014 aufgenommene Version verfügt zwar nicht über das magische Moment der 70er, ist aber – für alle, die das Original überhaupt noch nicht kennen (Bildungslücke! Vor allem bei Bassisten!) gut hörenswert. Gerry Brown sitzt hier ebenfalls wie beim 75er Original am Schlagzeug.

VÖ: 30.09.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://stanleyclarke.com/ & http://www.pinterest.com/kkmkbass2/stanley-clarke/

TOURDATEN

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JANET LAWSON QUINTET “THE JANET LAWSON QUINTET”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Janet Lawson Quintet

TITELVERZEICHNIS:

01. You Promised
02. Jitterbug Waltz
03. Sunday Afternoon
04. Round Midnight
05. So High
06. Nothin’ Like You
07. It Ain’t Necessarily So
08. I Thought About You
09. It Never Entered My Mind
10. Joshua

Label: BBE Music
Web: www.bbemusic.com

MODERN JAZZ

Für Fans von: Weather Report - Miles Davis - Vital Information

USA

Das 1981er Debüt Album der Sängerin JANET LAWSON erfährt seine wohlverdiente Wiederveröffentlichung als CD im Rahmen der “Masters We Love” Reihe vom britischen Label BBE Music. Die bereits fünfte Re-Issue dieser Serie führt dieses Mal den geneigten Jazz Fan hinein in die Sphären der Vocal Jazz Artistik, die von der US Interpretin bis in sämtliche möglichen Facetten des Gesangs strapaziert wird. Begleitet wird sie von den exzellenten Musikern Ratzo Harris (Kontrabass), Roger Rosenberg (Brass, Flöte), Bill O’Connell (Piano) und Jimmy Madison (Schlagzeug), die ein furioses Modern-Fusion-Jazz-Feuerwerk abbrennen, das sich hinter den Künsten ähnlicher Acts (“Return To Forever”, “Yellowjackets”) nicht zu verstecken brauchen.

Gleich im Auftakt „You Promised“ fährt die damals 40jährige die gesamte Bandbreite aus, die von witzigen Scat-Einlagen bis hin zu atemberaubenden Kieksern und rollenden Konsonanten reicht und sie vollführt mühelos Sprünge von Kopf zur Bruststimme und wieder zurück. Diese Wiederveröffentlichung beinhaltet neben den ursprünglichen 6 Songs (Standards wie „Round Midnight“ und der „Jitterbug Waltz“) auch mit dem funky- virtuosen „So High“ eine Eigenkomposition und 4 Bonus Tracks aus der „Miles Davis Session“ mit Mike Richmond und Billy Hart am Bass respektive an den Drums. Herrlich, wie der „Sunday Afternoon“ auch heute noch – knapp 33 Jahre nach dem Original Release - grooved. Wenn ROGER ROSENBERG mit dem Baritonsaxophone zum swingenden Solo ansetzt, scheint die Zeit stehen zu bleiben – der New Yorker Musiker, der bereits für unzählige Projekte gearbeitet hat („Melissa Manchester“, „David Byrne“, „Miles Davis“, „Jill Scott“ u. a.), ist zuletzt mit den legendären „Steely Dan“ auf Tour gewesen und plant nach dem 2007er Solo Album „Hang Out“ ein neues Album.

Fazit: Mit diesem Album war JANET LAWSON 1982 für einen Grammy in der Kategorie „Beste Jazz Sängerin“ nominiert gewesen, den Vortritt musste sie damals einer gewissen Ella Fitzgerald überlassen. „The Janet Lawson Quintet“ bietet herausragenden Modern Jazz, der auch heute noch – über 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung – nichts an Charisma verloren hat und keine einzige Sekunde Alterserscheinungen vorweist. Ganz eindeutiges „Must Have“ für Jazz Fans, von denen Viele jetzt mit diesem Album die Möglichkeit haben, diese fünf grossartigen Künstler noch einmal neu für sich zu entdecken. Warum dieser phantastischen Formation nie der kommerzielle Erfolg ähnlicher Acts zuteil wurde, wird wohl immer eines der ungelösten Geheimnisse der Menschheit bleiben. 

VÖ: 06.10.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.janetlawsonscats.com/ & http://youtu.be/zH6KTorcWtE (Audioclip “So High”)

TOURDATEN

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GUUS MEEUWIS AND NEW COOL COLLECTIVE BIG BAND “HOLLANDSE MEESTERS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

JAZZ POP

Für Fans von: Michael Buble - Jamie Cullam - Dean Martin

NIEDERLANDE

Pop aus Holland wird langsam auch hierzulande endlich salonfähig, geschuldet dem erfolgreichen Auftritt des Duos „The Common Linnets“ im diesjährigen Eurovision Song Contest. GUUS MEEUWIS ist einer der beliebtesten Pop Sänger im Nachbarland, auf seinem jüngsten Album „Hollandse Meesters“, das er mit der „New Cool Collective Big Band“ eingespielt hat, singt er kultige “Schlager” der letzten 4 Dekaden, dieses Mal im swingenden Abendkleid. Wen die extraterrestrisch klingende Sprache nicht stört, erfreut sich an so tollen Songs wie „Zeven Dagen Lang“ (das Original hat die auch bei uns bekannte Band „The Bots“ in den 70er Jahren gesungen – die deutsche Version hiess damals „Sieben Tage lang“). Weitere Highlights sind „Opzij“ (Original: Herman Van Veen), das ska-jazzige “Is Dit Alles” (O: Doe Maar) und der Polka Pop “Bestel Mar” (O: Rowwen Hèze).

Guus Meeuwis - Hollandse Meesters

VÖ: 17.10.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.guusmeeuwis.nl/http://instagram.com/guus.meeuwis

TOURDATEN

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MELANIE DAHAN “KEYS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Diane Schuur – Bettina Pohle – Dee Dee Bridgewater

FRANKREICH

Modern Jazz mit Latin Touch, zarte Vocals über 3 Oktaven, die mal melancholisch sexy, dann wieder mit flinken Scat-Einlagen ins Mikrofon geschmettert werden, in jedem Song darf ein special guest zeigen, was er zu bieten hat – willkommen bei den „Keys“ der französischen Sängerin MELANIE DAHAN, im Videoclip unten gibt es einen Ausschnitt aus dem „Benny Golson“-Song „Whisper Not“ mit THOMAS ENHCO am Piano und THOMAS BRAMERIE am Kontrabass. Der Clip steht beispielhaft und charakteristisch für das gesamte lebhafte Treiben des 57minütigen Albums. Kein Vocal Jazz für gediegene Musikhörer, die sich an „Diana Krall“ oder „Norah Jones“ ergötzen, sondern Stoff für Fans, die aufregende Instrumentalarbeit und Vokalartistik zu schätzen wissen. Mein Persofave? „Dedicated To You“ mit der filigranen Piano“arbeit“ von FRANCK AMSALLEM.

Melanie Dahan - Keys

VÖ: 10.11.14

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.melaniedahan.com/ & http://youtu.be/Y2_lDRPVuFU 

TOURDATEN

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BAND X “THE BEST OF BAND X”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Band X - The Best Of

TITELVERZEICHNIS:

01. Rip Van Winkle
02. Read Cloud
03. Trullion Alastor
04. Afterthought
05. Picking Mushrooms With Rabbit
06. Home
07. Black Hole

LINE UP:

Craig Peyton: Vibraphon, Vocals, Percussion
Alan Grzyb: Bassoon, Saxophone, Klarinette, Keyboard
Victor Preston: Bass, Kontrabass, Posaune
Joey Bellomo: Schlagzeug, Synthesizer, Perkussion

Label: BBE Music Web: www.bbemusic.com

JAZZ ROCK RE-ISSUE

Für Fans von: Mahavishnu Orchestra – Funk Brothers – Lionel Hampton

USA

Nicht die Band „Brand X“, sondern BAND X stellen sich vor. „The Best Of Band X“ ist ein Album, das im Jahr 1976 veröffentlicht worden war. Die Gruppe um den Vibraphonisten Craig Peyton und den Saxophonisten Alan Grzyb war seinerseits nie über den Status eines Insider-Tipps hinausgekommen, wurde immer als „Band für Musiker“ bezeichnet. Zwar bewegte sich das Quartett, in dem noch Bassist Victor Preston und Drummer Joey Bellomo spielten, im damals sehr beliebten jazzrockigen Metier wie die bekannteren „Brand X“, doch letztlich blieb es bei dieser einzigen Veröffentlichung, die damals den sinnigen Namen „Best Of“ trug, wohl ahnend, das da nicht mehr viel danach dazukommen würde. Hauptberuflich verdienten die 4 exzellenten Musiker ihre Brötchen sowieso anderswo als gut bezahlte Session Musiker für Künstler wie „Ray Charles“, „Melba Moore“ oder „James Brown“.

In der Reihe „Masters We Love“ feiert das grossartige Album seine wohlverdiente Wiederveröffentlichung/Wiederentdeckung, verfügbar als CD, Vinyl oder digitale Kopie. Aufgrund des gut erhaltenen transparentanalogen Klangbildes empfiehlt sich die Anschaffung von Vinyl, weil Schlagzeug und Bass noch eine Spur knackiger aus den Lautsprechern kommen. Die Musik ist funky bis latin-jazzig und geizt nicht mit Soloeskapaden – in „Afterthought“ glänzt Bellomi mit lyrischem Synthesizer-Solo - die Band steigert sich am Ende zu einem furiosen „zappa-esken“ Finale. „Red Cloud“ präsentiert das virtuose Spiel von Chef Peyton am Vibraphon.

Picking Mushrooms“ bietet durchgedrehte Polka-Jazz-Obskuritäten und driftet später ab in Richtung schwarzgroovigen Blaxploitation Jazz-Funk, der sich auch gut gemacht hätte auf einer der legendären Scheiben des „Mahavishnu Orchestra“ um John McLaughlin. Die fehlende Gitarre wird hier dabei nicht eine einzige Sekunde lang vermisst. Die warme, weiche Stimme von Mastermind Peyton in der Ballade „Home“ wird umrahmt von der schmusig säuselnden Klarinette von Alan Grzyb.

Fazit: Eine Retro-Jazz-Funk-Rock-Perle mit dem einen oder anderen Augenzwinkern zu avantgardistisch humorvollen Ideen. Eines ist gelieben: „The Best Of Band X“ ist immer noch eine Platte für Musiker, vor allem für solche, die nicht genug bekommen können vom Jazz-Rock-Fusion-Sound der 70er!

VÖ: 03.11.14

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Porträt beim Label: http://www.bbemusic.com/artists/3129/Band%20X#.VGLKEDSG98E

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung!
As Album für die einsame Insel

Platte für die einsame InselPlatte für die einsame InselPlatte für die einsame Insel

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Sehr gutes Album, ist genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten an zu siedeln

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Gutes Album, sehr empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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Ganz gut gelungen, sollte man haben, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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Kann man hören, rein in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen

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Durchschnittliches Album, sollte man umtauschen dürfen. Nur für Edel-Fans

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Nicht so gelungen, eigentlich überflüssig, nur für dicke Geldbeutel interessant

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Langweiliges Album, kann man seinem Feind zu Weihnachten schenken

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Schwaches Album, das Cover als Unterlage im Katzenklo und die CD als Untersetzer

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Grauenhaftes Album, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage