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Hier sind Infos zu Jazz CDs, die 2013 erschienen sind. Hier gibt es u. a. Infos zu den Alben ”A La Mode” von SENRI KAWAGUCHI, “Smash” von PATRICIA BARBER, “Cross Culture” von JOE LOVANO, “Chansons” von JILL BARBER, “Crazy Moon” von ANNA KOROLEVA, “Parsifal” von DIETER ILG und “Conception” von FABIEN MARY aus Frankreich. Wenn Du auf den Pfeil neben dem Album Titel klickst, kommst Du zurück zur Übersicht mit allen Jazz CDs!

 

 

 

 

Jazz CDs 2013

Jazz CDs Übersicht

Neue Jazz CDs

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SENRI KAWAGUCHI “A LA MODE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Senri Kawaguchi - A La Mode

TITELVERZEICHNIS:

1. Infinity Possibility
2. Acronym
3. Maybe I Know
4. Send One Your Love
5. Not Enough
6. Dessert In The Desert
7. Samurai Faith
8. Spanish Pirates
9. Highland Park 15
10. Wonderland In The Sky

Personelle Besetzung:

Senri Kawaguchi (drums), Takashi Masuzaki (guitars),
Brian Bromberg (bass), Jun Abe (keyboards),
Gustavo Anacleto (saxophones)

FUSION JAZZ

Für Fans von: Spyro Gyra - Return To Forever - Quasimode

JAPAN

Ein trockener „Walking Bass“ marschiert aus den Lautsprechern, animiert von einem luftig umherhüpfenden Saxophon, eine japanische männliche Stimme quatscht zum startenden funky Groove, Gitarren & Hörner treiben den Rhythmus unisono voran – starker Auftakt zum neuen Album „A La Mode“ der Jazz Schlagzeugerin SENRI KAWAGUCHI. Wer die Dame sieht, traut dem zierlichen Persönchen gar nicht diese Schwerstarbeit zu, die sich bei ihr filigran und locker anhört. Der Einstieg „Infinite Possibilty“ ist ein starker Rock-Jazz-Fusion-Track, in dem es neben jaulenden elektrischen Gitarren von Takashi Masuzaki auch im Mittelteil ein extraterrestrisch gutes Duell zwischen dem Bassisten Brian Bomberg und der Drummerin gibt.

Auch die restlichen der insgesamt 10 Stücke stehen den Anderen nicht nach an Virtuosität, Spielfreude und technischem Feuerwerk. Takashi Masuzaki spielt die komplexesten Skalen und Melodien in atemberaubender Geschwindigkeit, dass auch ein Allan Holdsworth anerkennend nicken würde und trotz allem technisch hochstehenden Brimborium wird vor allem Eines nicht ausser Acht gelassen: Der Song. In jedem der zehn jazzigen Party Cracker gibt es feste Strukturen und Arrangements, über die alle Solisten ihre Ständchen blasen, zimmern oder herunterjagen. Im „Easy Listening“ Softie „Send One Your Love“ (das Original gibt es von Stevie Wonder) spielt Jun Abe einen feinen Piano Solo, in den Stücken „Not Enough“ und „Dessert In The Desert“ geht es so lebhaft zu, als ob 100 schwertschwingende Ninja Kämpfer gleichzeitig mit irrsinnigen Stunts durch die Baumwipfel fliegen.

Die 16jährige Schlagzeugerin überzeugt komplett, die vertracktesten Breaks kommen bei ihr mühelos, sie bedient die Doppelbassdrum mit einer Geschwindigkeit und Akkuratesse, die manch renommierter Metal Drummer nicht hinbringt und die filigrane Beckenarbeit, die sie im finalen „Wonderland In The Sky“ aus dem Handgelenk schüttelt, ist für ihr junges Alter einfach einzigartig.

FAZIT: Exzellenter Mix aus Rock Jazz & Jazz Funk, den die 5 Musiker hier herunterspulen. SENRI KAWAGUCHI ist 16 Jahre alt und spielt mit etablierten Musikern, als ob sie bei der Geburt bereits an einem Drumstick festgewachsen war. Jetzt wünsche ich mir, dass sie eine Band gründet mit dem 14jährigen Gitarristen Andreas Varady - eine Kinderfusionjazz-Supergruppe hat es noch nie gegeben!

INFO: Die beiliegenden biographischen Infos zu SENRI KAWAGUCHI sind kurz, aber aussagekräftig. Im Alter von 5 Jahren hat sie begonnen, auf dem Schlagzeug ihres Vaters herum zu zimmern. Mit 8 schickte sie Daddy in den Unterricht des legendären Perkussionsmeisters Kozo Suganuma. Als sie 10 war, wurde die Musikerin bereits mit einem „Talent-Award“ des „Rhythm & Drums Magazine“ ausgezeichnet, stellte sich in mehreren TV Shows vor und spielte im Alter von 12 in der Fusion Band „Fragile“ mit zeitgleicher Veröffentlichung ihrer DVD „Horoscope“. Senri spielt am liebsten Yamaha Drums und Becken der Firma Zildjian und wirbt auch aktiv für beide Unternehmen.

VÖ: 15.01.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://senridrums.com/ & http://www.youtube.com/user/tkmdr

TOURDATEN

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JAZZ-CLIP DER WOCHE KW 01-2013

 SENRI KAWAGUCHI & Chihiro Uchida “Flight Of the Bumblebee”

Die 16jährige Schlagzeugerin SENRI KAWAGUCHI ist musikalisch so vielseitig wie ein Chamäleon - neben einigen Heavy Metal & Rock Eskapaden in jungen Jahren hat sie nicht nur ein erstklassiges Fusion-Jazz Album aufgenommen, sondern hat auch immer wieder Spass an spontanen Jam Sessions - wie hier eine im Videoclip zu sehen ist. Mit der doppelt so “alten” Violinistin Chihiro "Chihirock" Uchida fliegt sie behende auf der Hummel des russischen Komponisten “Rimsky-Korsakov” dahin.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
http://www.youtube.com/watch?v=9fG-tjt1hTo 

SENRI KAWAGUCHI im Web:
http://senridrums.com/

Und wer jetzt wissen möchte, wer CIHIRO UCHIDA ist:
http://ameblo.jp/chihirooock/

WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT

LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

PATRICIA BARBER “SMASH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Patricia Barber - Smash

TITELVERZEICHNIS:

1. Code Cool
2. The Wind Song
3. Romanesque
4. Smash
5. Redshift
6. Spring Song
7. Devil’s Food
8. Scream
9. The Swim
10. Bashful
11. The Storyteller
12. Missing

Label: Concorde Records

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Diane Schuur - Madeleine Peyroux - Cassandra Wilson

USA (ILLINOIS)

„Tolle neue Stimme“ denke ich bei den Takten des ersten Songs! PATRICIA BARBER ist eine Sängerin, die aus Chicago kommt, und etliches an Lebenserfahrung – vor allem auch im musikalischen Bereich – mitbringt. Beide Eltern waren professionelle Musiker – Daddy u. a. in der Band eines gewissen „Glenn Miller“. So kam es nicht von ungefähr, dass sie bereits in jungen Jahren mit traditioneller Folklore, Jazz und – der Heimatstadt geschuldet – mit Blues in Berührung kam. 9 Studio Alben, 2 Live Veröffentlichungen und eine “Best Of “ Zusammenstellung stehen bisher in ihrer Diskographie – „Smash“ ist die glückliche Nummer 13 der Werkschau. Wobei sich die Aussage „neue Stimme“ dann wohl schon von alleine relativiert. Im Alter von 6 Jahren hat die Interpretin mit Pianostunden begonnen und erst lange nach ihrer klassischen Ausbildung und einem zwischenzeitlichen Wohnortwechsel ergab es sich, dass sie zum Jazz fand durch ein regelmässiges Engagement in einem kleinen Jazzclub, in dem sie nach eigener Angabe vor nicht mehr als 50 Zuhörern aufgetreten war.

Die Stimme der Sängerin ist weich und sonor – die Texte der Eigenkompositionen, die sie mit ihrer neuen - mit Musikern aus Chicago - zusammengestellten Band aufgenommen hat, handeln vom Leben, vom Verlust und sogar von einer Geschichte, die ihre eine Frau zugeschickt hat mit der Bitte, diese eventuell zu vertonen. Aber wer jetzt mit altbekannten Arrangements oder Songmustern rechnet, täuscht sich – bereits im ambienten Auftakt „Code Cool“ brilliert das grazile Zusammenspiel der Musiker und das von der Norm abweichende Songmuster, Schlagzeuger Jon Deitemeyer bindet die Melodien mit treibenden Synkopen und gönnt sich im ruhigeren experimentellen Mittelteil eine Auszeit, um sich kurz danach wieder in den Song zu schleichen mit exzellenter Beckenarbeit. Toll das Zusammenspiel von Kontrabass und Gitarre im melancholischen „The Wind Song“. Im Titelsong „Smash“ dann plötzlich die Überraschung: Gitarrist John Kregor bläst einen riesigen elektrischen Gitarrensolo aus den Lautsprechern, wie es auch ein Pat Metheney nicht besser gekonnt hätte. Kein Zufall, dass mich der Song in diesem Moment an die Musik auf Metheny’s Scheibe „Offramp“ (1984) erinnert. Patricia Barber singt über eine beendete Liebesaffäre, deren unglücklicher Höhepunkt mit einem tödlichen Autounfall endet und dokumentiert das tragische Ende mit voluminöser Präsenz. Vocal Jazz, der auf ausgelutschte Standards verzichtet und dafür mit Poesie und Nachhaltigkeit glänzt.

Weitere Highlights: „Redshift“ ist eine wundervolle akustische Pop Jazz Ballade, in dem die Künstlerin ihren Gesang doppelt. „Devil’s Food“ ist funky, luftig und gleichzeitig der lebhafteste Song des Albums – die Musiker packen ihre Trickkiste aus und hauen dem erstaunten Zuhörer Licks und Akkorde um die Ohren – der Höhepunkt des Songs sieht John Kregor, wie er einen mitreissenden Solo spielt und dabei mit raffinierten Positionswechseln über den D13b5b9 Akkord glänzt. Auch „Scream“ , in dem Patricia die Geschichte eines Soldaten erzählt, der Angst vor dem Töten hat, ist dramaturgisch aufregend. Eine instrumentale Einlage, in dem neben der Pianistin vor allem noch einmal Schlagzeuger Deitemeyer solistisch glänzt, gibt es mit dem 6minütigen „Bashful“.

Fazit: Moderner Vocal Jazz der besonderen Art und eines der vielseitigsten Vocal Jazz Alben, das mir seit langer Zeit untergekommen ist. PATRICIA BARBER beweist sich nicht nur als Sängerin und Pianistin, sondern auch als erstklassige Kompositionen, die mit ihrer Band auf „Smash“ ein stilistisches Feuerwerk der Gefühle abbrennt. Das sie auch hierzulande zünden wird: Am 08. Mai spielt sie mit ihrer Mannschaft in diesem Jahr den einzigen Deutschland-Gig beim Jazzfest in Bonn.

VÖ: 22.01.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.patriciabarber.com/ 

TOURDATEN

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DIETER ILG “PARSIFAL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

MODERN JAZZ

Für Fans von: Jaco Pastorius - Eberhard Weber - Marc Egan

DEUTSCHLAND

Sein neues Album “Parsifal” hat der deutsche Bassist DIETER ILG mit dem Pianisten Rainer Böhm und dem Schlagzeuger Patrice Heral eingespielt. Die Musik, die das Trio anbietet, passt in die übliche Schiene, die es beim Label ACT zu hören gibt. Aber der Jazz Fan bekommt hier keine aufgewärmte „New Age“ Suppe, sondern ein 13teiliges Menü, das jeden Feinschmecker zufrieden stellen sollte. Im lebhaften Titelstück spielen die Musiker gegeneinander & doch stets miteinander, expressionistischen Klangkaskaden folgt die Zusammenführung der Instrumente mit Augenkontakt – Dieter Ilg steht zwar auf dem Cover, aber seine beiden Kollegen haben genug Gelegenheit, mit differenzierter Virtuosität zu glänzen, wobei letztere sich nicht nur während den lauten Passagen zeigt, sondern auch in den sanften Melodien, die in fast regungsloser Statik durch den Raum treiben. 

Dieter Ilg - Parsifal

VÖ: 25.01.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.dieterilg.de/

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MATIJA DEDIC AND JAZZ ORKESTAR HRT “FAMILY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

MODERN JAZZ

Für Fans von: Charlie Palmieri - Glenn Miller - Gustavo Dudamel

KROATIEN

Bei Musik aus Kroatien denkt man unweigerlich an knallig-bunten Balkan Pop, der hier vorgestellte Komponist MATIJA DEDIC ist ein authentischer Jazzkünstler, wie es sie im ehemaligen Ostblock und auch in den jugoslawischen Ländern haufenweise gab und heute noch gibt. Mit dem Hausorchester seines Labels Croatia Records, das zu den Unternehmen gehört, die rund 50 % der einheimischen Acts unter Vertrag haben, hat er eine gepflegte Ladung Modern Jazz aufgenommen. Das 9 ½ minütige „Estate“ ist sowohl ein Fest für jüngere als auch für ältere Genre-Fans, die sich für relaxten fingerschnippenden Orchester-Jazz begeistern. Charlie Palmieri, James Last und gar Spyro Gyra fallen mir spontan als Vergleich ein, ein wahre Ohrenweide sind die exorbitanten Pianokünste des Bandleaders MATIJA DEDIC, der seinen Mitmusikern genügend Gelegenheit lässt, zu brillieren.

Matija Dedic And Jazz Orkestar Hrt - Family

VÖ: 30.01.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.matijadedic.com/http://www.jazz.hr/jazz/index_hr.htm

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JOE LOVANO “CROSS CULTURE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Joe Lovano - Cross Culture

TITELVERZEICHNIS:

1. Blessings In May
2. Myths And Legends
3. Cross Culture
4. In A Spin
5. Star Crossed Lovers
6. Journey Within
7. Drum Chant
8. Golden Horn
9. Royal Roost
10. Modern Man
11. Pm

Label: Blue Note Records
Web: www.bluenote.com

Time:

6:17
4:59
6:35
4:29
7:34
5:41
4:21
5:17
5:54
2:44
7:52

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MODERN JAZZ

Für Fans von: Albert Ayler - John Coltrane - Joe Henderson

USA

Wundervoller Modern Jazz, den der US Jazz Saxophonist auf seinem neuen Album zelebriert, dem mittlerweile 33. in der bereits über 40 Jahre andauernden Karriere. „Cross Culture“ ist der Titel und genauso darf es sich der Jazz Fan auch vorstellen – es ist ein Ritt übers weltmusikalische Parkett der Kulturen. Im Auftakt „Blessings In May“ kocht jeder Musiker in seinem begleitenden US FIVE ENSEMBLE sein eigenes leckeres Süppchen und trotzdem spielen alle problemlos und „tight“ wie aus einem Guss. Exzellente Arbeit auf den Becken und den Toms von Drummer Otis Brown, im freejazzig angehauchten „In A Spin“ erhält Pianist James Weidman Gelegenheit, mit virtuosem Spiel zu glänzen – dazu duelliert sich Lovano selbst, in dem er Sopran- und Tenorsaxophon in einem irrwitzigen Duett miteinander verschmelzt. In der sexy Ballade „Star Crossed Lovers“ führt der warme, heisere Ton des Horns den Zuhörer direkt in einen kleinen, intimen Club auf die halbverdunkelte Tanzfläche, auf der sich die Paare gefühlvoll aneinander reiben. Bussi Bussi Bussi

Na gut, jetzt ging meine Phantasie wieder mal mit mir durch! Okay – back to reality! “Journey Within” zeigt Gitarrist Lionel Loueke, wie er ein wahres Sammelsurium an exzellenten Voicings, verminderten Skalen und komplexen Two-Hand-Tappings offeriert. Tribale Perkussion vom anderen Stern gibt es von allen irdischen Beteiligten – wie es der Titel schon verrät – im „Drum Chant

FAZIT: Wie immer ein Fest für Sinne & Ohren, aber das ist bei einem Album von JOE LOVANO auch gar nichts anders zu erwarten. Musik für die „real music lovers“, die Insider und alle anderen Fans, die sich die Zeit nehmen, mit offenen Ohren die instrumentalen Geschichtchen aufzusaugen, die hier von diesen exzellenten Musikern „erzählt“ werden. Tipp: Kopfhörer drauf & einfach geniessen!

VÖ: 08.01.13

Verfügbar: CD & Digitales Album

Bewertung Album: K K K K K K K K K K

Link: http://www.joelovano.com/ & http://www.myspace.com/joelovanojazz

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JILL BARBER “CHANSONS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jill Barber - Chansons

TITELVERZEICHNIS:

1. Petite Fleur
2. J’attendrai
3. Melancolie
4. La Javanaise
5. Soul Le Ciel De Paris
6. En Septembre Sous La Plie
7. Je Cherche Un Homme
8. N’ouble Jamais
9. Quand Les Hommes
10. Les Feuilles Mortes
11. Plus Bleu Que Tes Yeux
12. Adieu Foulards

Label: Outside Music
Web: www.outside-music.com

CHANSON JAZZ

Für Fans von: Patricia Kaas - Edith Piaf - Randy Crawford - Dalida

KANADA

Ein bisschen verwirrt war ich schon, als Harald Schmidt in seiner Show im Programm von „Sky“ das Album „Mischievous Moons“ der Sängerin Jill Barber als neue CD ankündigte. War doch das Album bereits 2011 veröffentlicht worden und mittlerweile steht doch von der kanadischen Sängerin längst der tolle Nachfolger „Chansons“ in den weltweiten Verkaufsregalen. Wie es aussieht, nicht in Deutschland, wo sich die Verantwortlichen der Tonträgerfirmen wieder mal mit Ruhm & Ehre bekleckern, dem ehemaligen Ostblock nachzueifern, der – zumindest was musikalische Trends und Veröffentlichungen betraf – dem Westen immer um Jahre nachhinkte.

Wie auch immer – „Chansons“ zeigt im Gegensatz zu den drei vorangegangen Alben der 32jährigen Interpretin die französischsprachige Seite von JILL BARBER, die sich mit gewohnt dunklem und sexy Timbre durch 12 wundervolle (und traumhaft arrangierte) Klassiker der Chanson-Geschichte singt. Schön, dass mit „J’attendrai“ auch an einem meiner Genre-Lieblinge gedacht worden ist. Ich liebe diesen Song, der im Original von Rina Ketty gesungen wurde, aber erst durch die phantastische Version von „Dalida“ zu Weltruhm kam. Interessant, dass man das Stück hier mit leichtem „Gypsy-Jazz“ Touch versehen hat, weil doch auch der Gitarrist Django Reinhardt schon eine instrumentale Fassung des Klassikers gespielt hat. Wie beim Vorgänger-Album begeistert auch hier Robbie Grunwald mit feiner Akkordeon-Einlage. Und die kanadische Sängerin überzeugt mit butterweichem Gesang.

In ein wundervolles Rumba-Kleidchen gesteckt, verführt „La Javanise“ den Zuhörer, seine Tanzmotorik anzuwerfen. Sehr gefühlvoll mit akustischer Gitarre, Bandoneon und dezent im Hintergrund zirpender Mandoline kommt der Klassiker „Sous le ciel de Paris“ (1951 von Hubert Giraud für den gleichnamigen Film komponiert und später von Edith Piaf gesungen) – die gefühlvolle Stimme von Jill Barber erinnert mich hier an die der US Sängerin Randy Crawford. Bestens geeignet für den sonntagnachmittäglichen Tanztee ist der mit romantischem Cha-Cha- Groove ausgestattete Song „N’oublie Jamais“ (wurde auch 2001 schon gesungen von Marc Lavoine)

Fazit: Musik für hoffnungslose Romantiker – natürlich ist ein Faible für Chansons unabdingbar, um sich für die Musik & die Songs auf dem neuen Album „Chansons“ der kanadischen Sängerin JILL BARBER zu begeistern – exzellent auch die musikalischen Arrangements

VÖ: 29.01.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.jillbarber.com/

TOURDATEN

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ANNA KOROLEVA “CRAZY MOON”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Anna Koroleva - Crazy Moon

TITELVERZEICHNIS:

01. Crazy Moon (06:48)
02. I Love Afrika (05:38)
03. Love for Jazz (13:42)
04. Black Swan And Soft Light (07:19)
05. Somewhere Over The Mountains (10:55)

BESETZUNG:

Anna Koroleva (Altsaxophon, Vocals)
Dmity Ilugdin (Piano)
Aleksandr Staroverov (Gitarre)
Stanislav Leshkevich (Keyboards) (Track # 3)
Roman Grinev (Bass)
Igor Ivanushkin (Bass) (Track #3)
Sergey Ostroumov (Schlagzeug)

+ diverse afrikanische Musiker ( Tracks # 1 + #2)

FUSION JAZZ

Für Fans von: YolanDa Brown - Gary Bartz - Greg Osby

RUSSLAND

Mit dem „Funk“ – das müssen wir noch ein bisschen üben – möchte ich dem Gitarristen am liebsten sagen, der im Auftakt „Crazy Moon“ die Akkorde zwar scharf anreisst, aber dabei dem Tempo des Bassisten und des Schlagzeugers ständig nachhinkt. Aber egal – hier ist zunächst einmal das Saxophon das Hauptinstrument und das wird gespielt von Bandleaderin ANNA KOROLEVA, die mit „Crazy Moon“ eine neues (Live) Album vorlegt. 5 Tracks gibt es, die Band um die russische Musikerin praktiziert einen Mix aus Fusion Jazz und Jazz Funk und irgendwie werde ich während des ersten Stücks das Gefühl nicht los, dass man verzweifelt versucht, sich an der Musik des grossen niederländischen Vorbilds „Candy Dulfer“ zu orientieren.

Statt Stimmung & Spieltechnik, über die einige der Band Mitglieder sicherlich verfügen, herrscht ein wildes hektisches Durcheinander, als ob sich alle Protagonisten auf der Flucht vor sich selbst befinden. Ein Grund für das Wirrwarr ist in den ersten beiden Tracks das Mitwirken einiger afrikanischer Musiker, die musikalisch völlig überfordert sind und trommeln und herumalbern auf Teufel komm raus! Auf ein russisches Jazz Album habe ich mich gefreut, aber die erwartete Spielfreude wird hier zunächst durch übertriebene Hyperaktivität und unstrukturierte Planlosigkeit zunichte gemacht, das ich mich mit dem Gedanken trage, dieses 51minütige Album schon vor seinem Ende aus dem Player zu holen. Это было ничего!

Gut, dass ich es dann doch nicht getan habe, denn dass die Musikerin sehr gut spielen kann, zeigt sie im langsam startenden Jam „Love For Jazz“, Bassist Roman Grinev und Schlagzeuger Sergey Ostroumov legen einen starken Rhythmus vor, den Keyboarder Stanislav Leshkevich mit einem exzellenten Klangteppich verziert – Madame Koroleva lässt ihr Horn aufschreien, spielt heisse Licks und nach 5 Minuten entwickelt sich das Stück zur einer wilden Free-Jazz-Schlacht, die in Ansätzen sogar an die Musik des legendären Miles Davis Albums „Bitches Brew“ erinnert. Zur Mitte des Stücks wird es ruhiger, der langjährige Mitstreiter und Pianist Dmity Ilugdin spielt einen wundervollen improvisierten Solo. Fusion Jazz erster Güte – dieses Stück entschädigt voll für die beiden ersten Durcheinander. Nicht zu Unrecht gibt’s begeisterten Jubel von Publikum. Und ich hab – was ich sonst sehr selten tue – mir das 14minütige Teil gleich noch einmal komplett reingezogen! Auch das letzte 11minütige „Somewhere Over The Mountains“ überzeugt – hier zeigt Anna Koroleva auch ganz kurz, dass sie eigentlich über eine tolle Stimme verfügt, wenn sie sich nicht gerade am holprigen „Englisch“ versucht wie in den ersten beiden Tracks.

Fazit: Ein megageiles Stück, zwei gute und zwei, die man besser vergisst und in die Tonne klopft. Das Dumme daran ist, dass es das Live Album „Crazy Moon“ zwar digital gibt, die besten beiden Stücke (#3 und #5) bekommt man aber nur, wenn man das komplette Album herunterlädt! Bis auf den Track “Love For Jazz” gab es die anderen Stücke schon auf dem in Russland veröffentlichten Album “Live In Forte”

VÖ: 05.02.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.anna-koroleva.com/ (russisch) & http://www.anna-koroleva.com/epage1.htm (englisch)

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FABIEN MARY “CONCEPTION”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

MODERN JAZZ

Für Fans von: Freddie Hubbard - Art Pepper - Terence Blanchard

FRANKREICH

FABIEN MARY ist ein französischer Trompeter, der sich auf die „Modern Jazz“ Philosophie eingeschworen hat. Mit den Mitstreitern Steve Ash (Piano), David Wong (Kontrabass), Pete Van Nostrand (Schlagzeug, Perkussion) hat er sein fünftes Studio Album „Conception“ eingespielt und veröffentlicht. Als besonderer Gast (mit tollem Beitrag in der „Kenny Dorham“ Nummer „Escapade“) gesellt sich Baritionsaxophonist Frank Basile zum hyperaktiven Quartett. „Too Short“ und „Waltz For M.“ sind lebhafte Eigenkompositionen des 35jährigen Bandleaders, der Rest sind Standards von Dizzy Gilespie (2), George Shearing, Benny Golson, Chick Corea und Anderen. Tipp: Zurücklehnen & konzentriert treiben lassen auf der virtuosen Jagd durch 10 Stücke (Spielzeit 53:14 Minuten). In der Rubrik “Download des Tages” gibt es übrigens einen Link zu kostenlosen Jazz-Downloads

Fabien Mary - Conception

VÖ: 15.02.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.fabienmary.com/ & der Titelsong: http://youtu.be/JmcXDw-8-1I

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VARIOUS ARTISTS “DJANGO FESTIVAL 6”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

GYPSY JAZZ

Für Fans von: Andreas Oberg - Stephane Grappelli - Bireli Lagrene

SAMPLER

Was für ein Glück, dass der Tarantino-Western “Django Unchained” in die Kinos gekommen ist. Beim Recherchieren bin ich auf das das Album „Django-Festival 6“ aufmerksam geworden. Die hier vorgestellten Künstler schleifen zwar nicht wie der finster dreinblickende Hauptdarsteller Franco Nero im 1966er Corbucci Western einen mit einem Maschinengewehr gefüllten Sarg hinter sich her, aber die Koffer, die sie transportieren, beinhalten ganz andere Preziosen. Das norwegische Label Hot Jazz Records bietet 74 Minuten lang ein phantastisches musikalisches Feuerwerk für alle Jazz Fans und vor allem für Gypsy-Jazz-Liebhaber! Alleine schon der erste Track „Avanti“, der von BIEL BALLESTER gespielt wird, ist die Anschaffung des ganzen Albums wert. Der Musiker vermischt auf atemberaubende Art ... weiterlesen auf musikverrueckt.de

Various Artists - Django Festival 6

VÖ: 23.01.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Die Label Webseite: www.hotclub.musikkonline.no

TRACKLISTING

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OLI POPPE TRIO “ZWIELICHT”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Oli Poppe Trio - Zwielicht

TITELVERZEICHNIS:

01. Zwielicht
02. Chant VII
03. Perpetuum Delirium
04. Boxes And Arrows
05. Shooting Star Showdown
06. Schnéwalzer
07. Suses Welt
08. Triolism
09. Slavek’s Cue

Label: Itchy Dog Records
Web: www.itchy-dog-records.com

MODERN JAZZ

Für Fans von: Esbjörn Svensson - Takashi Matsunaga - Bill Evans

DEUTSCHLAND

Lyrischer „Drei-Mann-Jazz“. Modern Jazz. Piano Jazz. Attribute, die mir spontan einfallen beim Anhören des ersten Stücks. „Zwielicht“ lautet der kurze Titel des Albums, das mir vom OLI POPPE TRIO zugesandt worden ist. Das Cover ist gut gewählt und passt gut zur Jahreszeit. Die Sonne kämpft mit der Herausforderung, ihre Strahlen durch das dichte Blätterdach zu senden. Die Musik des Trios ist von graziler Schönheit, die von einem Moment – wie im melancholischen Titelsong, der den Komponisten Robert Schumann und gleichzeitig den Dichter Joseph von Eichendorff „zitiert“ – tristes Gefühl vermittelt und im nächsten Augenblick lebhaft und munter durch die Tonlagen springt. Die Eigenkomposition „Chant VII“. Herrlich zu hören, wie der Pianist sich fallen lässt und plötzlich wieder das Tempo anzieht, ohne die eigentliche Geschwindigkeit der Komposition zu verändern, bisweilen kommt’s mir vor, als ob ich dem Treiben genüsslich in einem Schaukelstuhl hängend zuhören darf.

Kontrabassist Michael Gudenkauf hat das „Perpetuum Delirium“ komponiert. Gefühlvoller Aufbau und die Toms und leisen Beckenklänge des Perkussionisten klettern - das Volumen kaum merklich steigernd - mit dem Zuhörer nach oben und dort wartet schon das Stück „Boxes And Arrows“, das zum einen vom kraftvoll- swingenden Spiel des Bandleaders lebt, der wundervoll zwischen okönomisch akzentuierten Soli und komplexen Akkordfiguren wechselt, aber ebenso getragen wird vom filgran-dezenten Drumming von Ralf Jackowski, der wohltuend im Hintergrund bleibt und trotzdem hinter jedem kleinen „Roll“ oder „Lick“ einen Hauch Virtuosität versprüht – das Stück schaukelt phantastisch - Headbanging für Modern Jazzer – ab Minute 03:01 zieht Bassist Gudenkauf auf & davon mit feiner Improvisation. Im von ihm geschriebenen „Shooting Star Showdown“ steht der gebürtige Hannoveraner ein weiteres Mal im Mittelpunkt. „Suses Welt“ ist ein prachtvolles Exemplar, um den Terminus „Modern Jazz“ zu erklären. „Slavek’s Cue“ – Zeit für überbordende Freude – die drei Protagonisten „ziehen erneut vom Leder“ und haben eine Menge Spass – im finalen Stück zünden die drei Musiker ein letztes Feuerwerk und verbinden im intelligenten Arrangement Salsa-Jazz-Momente mit bluesigem Flair.

Produktionsnotizen: Aufgenommen wurde das Album am 19. und 20. März 2013 im “d Room” in Gehrden bei Hannover, Ralf Jackowski hat den Mix erledigt im Golf Links Studio, mit dem Remastering wurde Darius van Helfteren von “Amsterdam Mastering” beauftragt und für die Produktion war der Chef OLI POPPE selbst zuständig. Die CD ist beim eigenen Label “Itchy Dog Records” erschienen.

VÖ: Oktober 2013

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://myspace.com/olipoppetrio & www.youtube.com/channel/UCANMslsslkqbAvhvBlVGg_A 

TOURDATEN

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KATHRYN HETTEL “JAZZ FROM THE HEART”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Dinah Washington - Nancy Wilson - Eartha Kitt

USA (WASHINGTON)

Und wieder füllt sich ein weisser Fleck auf der musikalischen Landkarte. KATHRYN HETTEL ist eine Jazz Sängerin aus Seattle im Bundesstaat Washington, die stilistisch in die Schublade von Dinah Washington oder Diana Krall passt. „Jazz From The Heart“ beinhaltet 13 Standards von „Cry Me A River“ bis zum strapazierten „Round Midnight“, das es mittlerweile auf fast jeder Scheibe gibt. Die sonore altersmilde Stimme der Sängerin mag nicht eines Jeden Sache sein, aber in den verträumten Balladen und relaxten Uptempo-Tracks wird sie von einer tollen Mannschaft begleitet, beispielhaft dafür steht die swingende Bossa-Jazz-Nummer „Black Orpheus“, im “Lover Man” glänzt Gitarrist Scott Caruso mit feinem “Post- Bop”-Solo, mit Stephen Beaudry (Mundharmonika) und Darius Willrich (Piano) sind weitere TOP Leute der lokalen Session Szene am Album beteiligt.

Kathryn Hettel - Jazz From The Heart

VÖ: 21.12.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.hettelstreetblues.com/bios.html

TOURDATEN

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DEBBIE BOONE “SWING THIS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Diana Krall - Rosemary Clooney - Dionne Warwick

USA (NEW JERSEY)

DEBBIE BOONE ist eine Schauspielerin & Sängerin, die ihre Glanzzeit Anfang der 70er bis Mitte der 80er Jahre hatte , angefangen beim Nummer Eins Hit „You Light Up My Life“, der danach unzählige Male von anderen Interpreten gesungen worden ist (u. a. von Whitney Houston und LeAnn Rimes). Hier gibt die Tochter von Pat Boone eine unaufgeregte Vocal Jazz Vorstellung mit Klassikern der Swing Historie: „Sway“ (schöner Cha-Cha) , „That Old Black Magic“ (klassischer Foxtrott) oder „Mack The Knife“ sind gut geeignet, Cocktail-Lounge-Veranstaltungen oder Tanztee-Events aufzumöbeln. Die Produktion ist gut, die Musik klingt gut mit ihren nostalgisch glattpolierten Orchesterklängen und Debbie hat viel Spass. Aber wer impulsive Leidenschaft erwartet, wie sie auf Alben einer Ella Fitzgerald oder einer Billie Holiday zu hören ist, wird enttäuscht sein, denn die fehlt hier gänzlich.

Debbie Boone - Swing This

VÖ: 06.11.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://debbyboone.net/DebbyBoone.net/Home.html

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “JAZZ DIVAS, The Very Best Of, Vol 3”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Billie Holiday - Diane Krall - Nina Simone

SAMPLER

Gelungener Mix aus Alt (CD 1) & Jung (CD 2). Das französische Label Wagram Music präsentiert auch in der dritten Runde eine hochkarätige Mischung aus zeitgenössischen Vokalistinnen und legendären Sängerinnen, auch wenn Songs wie „Tweedle Dee“ von LAVERN BAKER oder „J’ai Deux Amours“ von JOSEPHINE BAKER eher im Rockabilly respektive Cabaret Bereich anzusiedeln sind. 40 Songs – die digitale Ausgabe zu einem Spitzenpreis von 9,89 Euro – auf 2 CDs bieten jede Menge toller Musik für Vocal Jazz Fans, die ein bisschen Abwechslung in ihre Sammlung bringen wollen. Weil die musikalische Bandbreite im Genre so riesig ist, finde ich es aber schade, dass grösstenteils auf Interpretinnen zurückgegriffen wird, die auch schon auf Volumen 2 zu hören gewesen sind – von NINA SIMONE gibt es sogar erneut den Titel „Love Me Or Leave It“.

Various Artists - Jazz Divas The Very Best Of Vol 3

VÖ: 21.10.13

Verfügbar: 2-CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Die Webseite des französischen Labels: http://www.wagram.fr/

TRACKLISTING

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JOHN ABERCROMBIE “39 STEPS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

John Abercrombie - 39 Steps

TITELVERZEICHNIS:

01. Vertigo
02. LST
03. Bacharach
04. Greenstreet
05. As It Stands
06. Spellbound
07. Another Ralph’s
08. Shadow Of A Doubt
09. 39 Steps
10. Melancholy Baby

Label: ECM Records
Web: www.ecmrecords.com

MODERN JAZZ

Für Fans von: Pat Metheney - Joe Pass - Jim Hall - Kenny Burrell

USA

In den 70er Jahren als Insider-Geheimtipp gehandelt, in den 80ern war er neben solistischen Aktivitäten gern gesehener und gehörter Gast auf zahlreichen Jazz Platten oder Festivals, die 90er Jahre sahen ihn als innovativen Musiker, der diverse Projekte gleichzeitig betrieb und in den letzten 10 Jahren hat er sich zu einem der wenigen Saitenschwinger konsolidiert, auf den eigentlich immer Verlass war, wenn man auf der Suche nach künstlerisch perfekter und trotzdem beseelter und intelligenter Jazz Musik war. Eines hat sich nicht geändert: Bereits das 1974 Debüt „Timeless“ wurde beim führenden deutschen Genre Label ECM Records veröffentlicht, das neue (und zweiunddreissigste) Album, dem er als Chef vorstand, ist ebenfalls vom 1969 in München von Manfred Eicher gegründeten Label publiziert worden. Der Labelchef hat es sich auch nicht nehmen lassen, das neue Album selbst in den New Yorker Avatar Studios zu produzieren. Mal kucken? <http://avatarstudios.net/>

JOHN ABERCROMBIE hat nie wie viele seiner Kollegen den einfachen Weg auf der Suche nach dem schnellen & kommerziellen Erfolg genommen. Sein Spiel pendelt auch heute noch zwischen traditionellem Post Bop, alterierenden Blues Kadenzen, subtilem Fusion Avantgarde und meditativer Gelassenheit. Er ist „smooth’n’smart“ – ohne ins belanglose abzudriften und er ist ohne Zweifel ein Riesentechniker und trotzdem hat man beim 55jährigen nie das Gefühl, mit platten Etüden-Eskapaden konfrontiert zu werden. In den 10 Stücken seines neuen Albums „39 Steps“ wechseln sich raffinierte, vertrackte Elemente mit fragilen, unaufdringlichen Momenten ab. Begleitet wird der gebürtige New Yorker von Marc Copland (wundervolles Pianospiel in „Shadow Of A Doubt“), Drew Gress (der Kontrabassist begeistert in „Spellbound“ mit filigranem Können) und vom ihm seit der Jahrhundertwende zur Seite stehenden Schlagzeuger Joey Baron, der mit seinem Drumming zuletzt auch auf dem aktuellen Album von John Zorn (das 2012er „Templars: Sacred In Blood“) zu hören gewesen ist.

Einer meiner Faves ist der Post-Bopper „Greenstreet“, in dem die 4 Musiker zwar improvisationsfreudig auseinanderdriften, aber trotzdem gemeinsam auf einem wundervollen Vibe dem Sonnenuntergang entgegentreiben. Abercrombie swingt durch das Stück, offeriert einen Blick in seine Fertigkeiten-Trickiste, indem er kaum merklich von der verminderten Tonleiter zur komplexeren Ganztontonleiter und wieder zurück wechselt und das Ganze obendrauf mit ein paar bluesigen Noten verziert.

Fazit: JOHN ABERCROMBIE ist auch heute noch einer der kreativsten und abenteuerlustigen Köpfe unter den zeitgenössischen Jazz Gitarristen. Der Grund, warum solche grossartige Werke wie „39 Steps“ wieder mal nur Insidern vorbehalten bleiben? Der 68jährige gibt nach wie vor nichts auf spektakuläre Mätzchen, mit denen beispielsweise zahlreiche Kollegen versuchen, die Aufmerksamkeit des zahlenden Publikum zu erheischen. Eines der schönsten Modern Jazz Alben des Jahres 2013!

VÖ: 20.09.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.johnabercrombie.com/index_ecm.html

TOURDATEN

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Various Artists “BEST OF JAZZ FUNK”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

JAZZ FUNK

Für Fans von: Herbie Hancock - Quincy Jones - Bobbi Humphrey

SAMPLER

Cooles Album mit (meist) instrumentalen Klassikern der Funk-Fusion-Jazz-Historie, die überwiegend in den 70er und 80er Jahren stattgefunden hat. Nicht verzeihlich allerdings, dass mit „Can’t Stand Your Funk“ (Mahavishnu Orchestra), „School Days“ (Stanley Clarke) und „You Know What I Mean“ (Jeff Beck) drei der besten Songs dieser Ära vergessen wurden. Und weil viele der aufeinanderfolgenden Tracks durchgehend im gleichen Tempo spielen, kommt schon mal eher gepflegte Langeweile auf als Excitement. Mitreissend auf jeden Fall die solistischen Leistungen der Protagonisten – vor allem von Saxophonist EDDIE HENDERSON in „The Kumquat Kids“, Die besten tanzbaren Vibes’n’Grooves gibt es in „Ain’t It Funky Now“ von GRANT GREEN, „Tell Me Something Good“ von RONNIE LAWS (Original von „Rufus & Chaka Khan“), Immer wieder gerne gehört: Der geheimnisvolle „Watermelon Man“ von HERBIE HANCOCK

Various Artists - Best Of Jazz Funk

VÖ: 10.09.13

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Labels: http://www.universalmusic.com/

TRACKLISTING

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HATTLER “THE KITE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

JAZZ

Für Fans von: Tab Two - Jamaaladeen Tacuma - Bunny Brunel

DEUTSCHLAND

Bei HATTLER denkt der Jazz Rock Kenner natürlich an die deutsche Bass Legende Hellmut Hattler, die in den 70er Jahren mit der Gruppe „Kraan“ unterwegs war. Und richtig vermutet. Bei „The Kite“ handelt es sich um das mittlerweile siebte Solo Album des 62jährigen Musikers, der sich im Studio mit versierten Künstlern wie Torsten De Winkel und Peter Musebrink verabredet hat, um einen unterhaltsamen 61minütigen Mix aus elektronischem Jazz Funk & poppigem Nu Dancefloor Jazz einzuspielen. Neben 8 instrumentalen gibt es 5 gesungene Stücke, die vom Allround Talent Fola Dada (bereits für die „Söhne Mannheims“ aktiv) veredelt werden. Highlights: „Ballhaus Rubeau“, der triphoppige „Moola Bulla Jive“, das afrikanisch angehauchte „Tag 2“ mit gefühlvollem Trompetenspiel von Joo Kraus - Indien-Fans dürfen sich einer musikalischen Reise mit der „Vibecontrol“ erfreuen.

Hattler - The Kite

VÖ: 02.08.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.hellmut-hattler.de/ & http://www.kraan.de/

TOURDATEN

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TARBABY “BALLAD OF SAM LANGFORD”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

MODERN JAZZ

Für Fans von: Avishai Cohen - Ron Carter - Christian McBride

USA (NEW YORK)

Türen quietschen, Enten quaken, ein Gummiball hüpft die Treppen herunter im Zickzack und im Hintergrund grollt ein sich ankündigendes Unwetter. Was sich anhört wie ein wolkenverhangener Schwarzweissfilm von Tim Burton, entpuppt sich beim Hineinhören in das erste Stück als aufgeregter Auftakt zum neuen Album des Jazz Trios TARBABY. Eric Revis (Bass), Nasheet Waits (Schlagzeug) und Orrin Evans (Piano) haben sich vor zwei Jahren zusammengefunden, um ihrer Vorliebe zum improvisationsfreudigen Modern Jazz & Post Bop zu frönen. Als Gäste wurden Saxophonist Oliver Lake und Trompeter Ambrose Akinmusire eingeladen, die dem ganzen Geschehen noch eine Portion extraterrestrische Freshness verleihen. „Ballad Of Sam Langford“ huldigt dem besten kanadischen Boxer des 20. Jahrhunderts und bietet eine 58minütige Achterbahnfahrt durch sämtliche Gefühlslagen.

Tarbaby - Ballad Of Sam Langford

VÖ: 18.06.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.orrinevansmusic.com/ & http://www.nasheetwaits.com/

TOURDATEN

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GEORGE DUKE “DREAMWEAVER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

George Duke - Dream Weaver

TITELVERZEICHNIS:

01. Dream Weaver
02. Stones Of Orion
03. Trippin’
04. Ashtray
05. Missing You
06. Transition
07. Change The World
08. Jazzmatazz
09. Round The Way Girl
10. Transition 2
11. Brown Sneakers
12. You Never Know
13. Ball & Chain
14. Burnt Sausage Jam
15. Happy Trails

FUSION JAZZ

Für Fans von: Jeff Lorber - Bob James - Herbie Hancock

USA

Wo zahlreiche seiner Mitstreiter (Jeff Lorber, Chuck Loeb u. a.) meistens nur noch diverse Cover Versionen produzieren, verlässt sich der geniale Keyboarder & Fusion Soul-Jazz Musiker GEORGE DUKE nach wie vor überwiegend auf Eigenkompositionen - zu hören auf seinem neuen Studio Album „Dreamweaver“. Bereits Mitte der 70er Jahre hatte der mittlerweile 67jährige Musiker als einer der Ersten die Elemente von poppigem Soul, easy listening Jazz und Disco Funk miteinander verwoben. Heraus kamen so starke Scheiben wie „Don’t Let Go“, auf der die damals noch unter ihrem Geburtsnamen fungierende 18jährige Sheila Escovedo (die später durch die schlagkräftigen Aktivitäten in der Band eines gewissen “Prince” als Sheila E. weltweit bekannt wurde) die Timbales bearbeitete und die Sängerin Josie James im Song „The Way I Feel“ zeigte - lange bevor Rap & Hip Hop salonfähig wurden - wie man perkussiven Sprechgesang effektiv einsetzen konnte.

Auf der neuen Scheibe gibt es einen Mix aus zeitgenössischem Jazz, den der Maestro mit poppig-souligen Grooves und modischen Weltmusik-Elementen verquirlt hat. Natürlich wird es auch wieder einige neidische Schwachköpfe geben, die das Ganze als Fahrstuhl Jazz abwerten, aber hier gibt es nichts von der digitalen Retortenpampe - hier wurde alles „handmade“ eingespielt von tollen Musikern wie Stanley Clarke, Christian McBride, Paul Jackson Jr. oder Michael Landau. Als Sänger(innen) sind u. a. Lalah Hathaway, Jeffrey Osbourne und Rachelle Ferrell mit von der Partie, sehr schön auch der Song, den Duke mit der im Dezember 2010 verstorbenen TEENA MARIE eingespielt hat (gibt es auch auf deren letztem empfehlenswerten Studio Album „Beautiful“ – wer’s noch gar nicht kennt: http://www.cds.music-newsletter.de/html/neue_r_b_cds_2013.html#TeenaMarieBeautiful). „Ball & Chain“ war der erste aufgenommene Song für ein zukünftig geplantes Teena-Marie-Jazz-Album gewesen. George Duke spielt hier alle Instrumente.

Am besten gefallen mir das ruhige „Stones Of Orion“, der Smooth-Funk-Cracker „Ashtray“, in dem der „Stanley Clarke“-Sohn Chris seinen Einstand als Rapper gibt und dessen Pappa gleichzeitig für kristallklare knackige Funk-Licks sorgt, das Rekonstrukt von „Jazzmatazz“ (das Original heisst “Razzmatazz” und ist ein Song auf dem 1981 von „Quincy Jones“ veröffentlichten Album “The Dude”), „Brown Sneakers“ mit starken Duke-Soli auf dem „Mini Moog“ und dem „Prophet 5“ und wer Spass hat an langen ausgedehnten, improvisierten Sessions, zieht sich den “Burnt Sausage Jam” rein.

Fazit: Nichts weltbewegend Neues, das GEORGE DUKE mit “DreamWeaver” anbietet, aber allemal ein feines Album für den gemütlichen Feierabend-Chill oder die Beschallung beim Terrassenfrühstück, wenn die Sonne aufgeht. Gut produzierter 74minütiger und exzellenter Pop-Funk-Fusion-Jazz.

VÖ: 16.07.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.georgeduke.com/ & http://youtu.be/WLmmgSxl8OM

TOURDATEN

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JEANETTE HARRIS “SUMMER RAIN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jeanette Harris - Summer Rain

TITELVERZEICHNIS:

01. Just Keep Holding On
02. Passing Time
03. Take Me There
04. Summer Rain
05. Muy Caliente
06. The Ride (feat. Darrell Crooks)
07. Chillin’
08. Here & Now
09. Oh So Good
10. 12:57 (feat. Marcus Anderson)
11. Ja’licious
12. Thankful (feat. Joel Bowers)
13. Summer Rain (feat. Joel Bowers)

SMOOTH JAZZ

Für Fans von: Candy Dulfer - Mindy Abair - Mariko Endo

USA

Mit dem “Smooth Jazz” ist das so eine heikle Sache. Vielerorts von unkundigen Möchtegerne Kritikern als Fahrstuhl oder Elevator Jazz abgestempelt – meistens in einschlägigen Lifestyle oder Modeblättern, die den Platz halt auch irgendwie redaktionell füllen müssen, weil ihnen sonst nicht viel einfällt. Hat schon mal irgend jemand bemerkt, dass es diese Bezeichnung eigentlich nur für diese Jazz-Schublade gibt, nicht aber beim Pop, Rock, Blues oder gar Heavy Metal? Fahrstuhl Metal – das wäre doch mal was, oder? Die Fahrstühle der Einkaufscenter voll mit langhaarigen headbängenden Metal Maniacs. Köstlich, allein der Gedanke!

Fahrstuhl Jazz ist Ende der 70er und Anfang der 80er entstanden, als zahlreiche Musiker anstatt mit Musikern oder Bands vielfach mit MIDI Samples arbeiteten, die alle irgendwo gleich klangen und sich langweilig wiederholten – bekannte Versuchsexemplare waren u. a. David Sanborn, Grover Washington Jr und in 90er Jahren verging sich sogar ein grossartiger Gitarrist wie Larry Coryell daran und ging peinlich baden. „Fallen Angels“ ist ein Album, das er selbst am liebsten heute auf dem Scheiterhaufen sehen würde als irgendwo im Verkaufsregal. Auch heute gibt es immer noch sehr viele Instrumentalisten, die in Ermangelung teurer Studio Komponenten oder vorhandener Begleitmusiker auf Konservenmusik zurückgreifen, aber die meisten Cracks haben sich mittlerweile wieder auf ihre Roots besonnen und machen heute das, was sie einst stark machte: Authentische handgemachte Musik.

In der Schublade „Smooth Jazz“ tummeln sich zahlreiche Musiker, u. a. auch Candy Dulfer oder der elektrische Sitarspieler Niladri Kumar, sogar die Schweizer Jazz Alphornbläserin Eliana Burki hat ein paar Stücke im Repertoire. Mit JEANETTE HARRIS stellt sich eine US Saxophonistin vor, die auf ihrem aktuellen (vierten) Album „Summer Rain“ einen vergnüglichen Mix präsentiert aus eben genanntem Smooth Jazz, instrumentalem R&B-Pop-Funk („Just Keep Holding On“), gut gelaunten electronic Disco-Chillern („Passing Time“ und “Oh So Good”), urbanem Schmuse- Jazz („Take Me There“ mit feinen Gitarren-Licks von Darrel Crooks, der auch noch seinen Solo Spot in „The Ride“ bekommt), funky Latin-Pop (“Muy Caliente”) aber auch ruhigeren Pop Stückchen, bei denen sie u. a. vom Saxophonisten Marcus Anderson (“12:57”) und am Mikrofon vom Sänger Joel Bowers assistiert wird. Die beiden gesungenen Stücke (“Thankful” und die “Vocal Version” des Titelsongs) sind allerdings auch die eindeutig langweiligsten Beiträge des Albums.

Im folgenden Videoclip spricht die sympathische Musikerin über die Anfänge ihrer Karriere uns über ihre Arbeit in der Tourband der bereits verstorbenen R&B Sängerin “Teena Marie”: http://youtu.be/l3c4K5RpqI8

Fazit: Der Gute-Laune-Spass Faktor überwiegt auf dem vierten Studio Album „Summer Rain“, die saxy Hexie JEANETTE HARRIS begeistert mit warmem Alto Sax Ton und liefert gut produzierte Musik für den relaxten Sonntag Nachmittag. Wen es interessiert: Die Musikerin spielt Instrumente der Firma “Unison” aus Taiwan und nutzt Mundstücke von “Claude Lakey” sowie BARI-Rohrblätter. 

VÖ: 02.04.13

Verfügbar: CD (Import) & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.jeanetteharrisband.com/http://www.myspace.com/jeanetteharris

TOURDATEN

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ARILD ANDERSON “MIRA”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

MODERN JAZZ

Für Fans von: Jan Garbarek - Miroslav Vitous - Joe Lovano

NORWEGEN

In der Stille liegt die Kraft. Zauberhafte Klänge gibt es wieder einmal von ARILD ANDERSEN, einem der renommiertesten Jazz Bassisten Europas. „Mira“ ist – wenn ich meine Kollektion richtig durchgezählt habe – das 18. Album des Norwegers, das wie bereits das 75er Debüt „Clouds In My Head“ beim Label ECM Music erschienen ist. Wie schon beim 2008er Recording „Live at Belleville“ sind wieder der italienische Schlagzeuger Paolo Vinaccia und der schottische Saxophonist Tommy Smith mit von der Partie. Der Bläser begeistert im Hot Cracker „Blussy“, in dem er zwischen gefühlvollem Ansatz zur hart akzentuierten Improvisation variiert und seine „Tröte“ beim Höhepunkt seines Solos orgastisch quieken lässt. Aber das Trio zeigt auch: Modern Jazz muss nicht immer hektisch & laut sein – er kann durchaus mit melodiöser Melancholie in den Bann ziehen.

Arild Anderson - Mira

VÖ: 17.01.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.arildandersen.com/ & http://youtu.be/nvZxlscK3VY

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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Sagenhafte Platte, gehört in JEDE Sammlung!
Die Platte für die einsame Insel

Platte für die einsame InselPlatte für die einsame InselPlatte für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

Sehr gute Platte, ist genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten an zu siedeln

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Gute Platte, sehr empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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Ganz gut gelungen, sollte man haben, es gibt aber vergleichbare Platten im Genre

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Kann man hören, rein in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen

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Durchschnittliche Platte, sollte man umtauschen dürfen. Nur für Edel-Fans

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Nicht so gelungen, eigentlich überflüssig, nur für dicke Geldbeutel interessant

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Langweilige Platte, kann man seinem Feind zu Weihnachten schenken

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Schwache Platte, das Cover als Unterlage im Katzenklo und die CD als Untersetzer

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Grauenhafte Platte, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage